• Hase und Ritter on tour

Adria & Balkan 2025

Endlich gehts wieder los, mit dem Auto gen Süden - wir sind gespannt, was uns erwartet... Lue lisää
  • Die Brücke über die Drina

    14. lokakuuta, Bosnia ja Hertsegovina ⋅ ☁️ 15 °C

    Während des Jugoslawienkrieges wurde dem Ritter „Die Brücke über die Drina“ wärmstens ans Herz gelegt, ein Buch, welches ihn nachhaltig beeindruckt hat.
    Daher war klar, dass der Aufenthalt in Sarajevo für einen Tagestrip ins 113km entfernte Višegrad genutzt wird, auch wenn wir ahnen, dass es einfach über 2 Stunden Fahrzeit werden dürften.

    Doch nach der letzten Biegung steht sie da, die Mehmed Paša Sokolović-Brücke, benannt nach dem aus dieser Gegend stammenden türkischen Pascha, der sie 1577 erbauen ließ.

    Ivo Andrić verewigte diesen Ort an dem jahrtausendealten Übergang zwischen Orient und Okzident.

    Im Städtchen suchen wir uns noch etwas zu essen, hier dominiert serbische Küche, die Verständigung gelingt irgendwie, Kajmak bereichert unsere kulinarischen Erfahrungen, mit Cevap in Pita gepackt.

    Noch ein wenig eingekauft, in Srpska ist es auch einfacher, einen Wein zu ergattern, und schon geht es durch die vielen Tunnel weiter zurück. Wie auf dem Hinweg kommt uns der LKW-Verkehr fast nur entgegen, so läuft es entspannt bis Sarajevo, leider nun in der Rushhour, die uns fast eine Stunde kostet.

    Jetzt sitzen wir auf unserem Balkon, trinken Kaffee, lauschen dem Muezzin und treiben den Blutzuckerspiegel mit Baklava hoch.
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  • Abschied von Sarajevo

    15. lokakuuta, Bosnia ja Hertsegovina ⋅ ☀️ 13 °C

    Heute verlassen wir Sarajevo wieder und fahren gen Mostar. Die geplante Autobahn ist noch nicht fertig 🤷‍♀️ und so geht’s mal wieder über Land. Heute hat’s nur 22 Tunnel auf dem Weg. Wir haben heute strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel, dass macht die Fahrt durch die Dinarischen Alpen im Tal der Neretva in die Herzegowina nochmal so schön. 🤩Lue lisää

  • Mostar

    15. lokakuuta, Bosnia ja Hertsegovina ⋅ ☀️ 19 °C

    Gegen Mittag erreichen wir Mostar und da es noch viel zu früh zum Einchecken in unserem Quartier für heute Nacht ist, machen wir uns erstmal auf dem Weg in die Altstadt.

    Der Brückenblick ist ja wirklich phänomenal. Wir gucken uns die Brücke von allen Seiten an, und sind natürlich nicht allein dabei in den Gassen der Altstadt.

    Auf Empfehlung von Freunden, die vor kurzem in Mostar waren, suchen wir gezielt das Lokal „Urban“ für eine Mittagspause auf. Im Baumschatten mit Brückenblick genießen wir bosnische Spezialitäten, „Traditionell Experience“ hieß das Gericht für 2, unglaublich lecker 😋. Zum Abschluss gibt es noch einen feinen Mokka, wie in Sarajevo heißt er hier „Bosnischer Kaffee“, ist aber noch um einiges besser. Alles in allem ein Träumchen bei der grandiosen Aussicht….
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  • Hotel Eden

    15. lokakuuta, Bosnia ja Hertsegovina ⋅ ☀️ 20 °C

    Unser Quartier für heute Nacht ist das Hotel Eden oberhalb der Altstadt von Mostar (heißt, wir müssen uns nach dem fantastischen späten Lunch mit vollem Bauch den Berg wieder hochschleppen 😅). Die Anfahrt gestaltet sich als einfacher als erwartet, der Parkplatz hat eine so immense Schräglage, dass das Parken und Gepäckausladen schon herausfordernd ist…

    Das Check in gestaltet sich ein bisschen schwieriger, schließlich können wir aber doch unser Zimmer beziehen mit Blick auf die Stadt. Hat man ihn in Sarajevo nur ganz schwach in der Ferne gehört, hier in Mostar ruft der Muezzin deutlich.
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  • Stećci

    16. lokakuuta, Bosnia ja Hertsegovina ⋅ ☀️ 16 °C

    Nachdem wir gestern am Abend die Gelegenheit genutzt haben, den Wagen in eine andere, deutlich besser beladbare Schieflage zu bringen, lassen wir das Gepäck nach dem schlechtesten Frühstück unserer Reise in den Kofferraum fallen und starten in einen logistisch dominierten Tag.
    An der ersten Tankstelle setzen wir unsere als Wechselgeld in den letzten Tagen erhaltenen Mark in Diesel (für etwa € 1,18 den Liter), Kekse, Getränke und Rauchwaren um und sitzen anschließend den bereits erwarteten Nervenzusammenbruch von Susi stoisch aus (dem fest verbauten Navi mit etwas veraltetem Kartenmaterial, die neue Autobahn kennt sie halt nicht).

    Der Ritter mit seinem Faible für alte Steine und Welterbestätten hat an einer Landstraße in unmittelbarer Nähe des Grenzübergangs zu Kroatien ein kleines Stećci-Gräberfeld ausfindig gemacht. Stećci bezeichnet aus dem Mittelalter stammende Grabsteine, teils kunstvoll verziert, die sich in stärkster Konzentration hier in der Herzegowina finden. Wobei die Geschichte dahinter mehr Fragen als Antworten aufwirft.

    Hier an dieser Nahtstelle des West- und des Oströmischen Reiches zeigte sich auch in der Slawenmissionierung die Spaltung, weshalb die Kroaten katholisch und die Serben orthodox sind. Die Bosnier in ihren Bergen haben eine eigene christliche Kirche entwickelt, waren jedoch auch stark von einer aus Bulgarien stammenden Religionsgemeinschaft, den Bogomilen, beeinflusst. Mit der türkischen Invasion ist dies alles untergegangen, daher rätselt man heute, was genau sich hinter der Gestaltung der Stećci verbergen mag. Dieses ist nur ein kleines Gräberfeld, zum Teil unter der Straße gelegen, doch sehenswert.
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  • Am Hafen von Drvenik

    16. lokakuuta, Kroatia ⋅ ☀️ 18 °C

    Von den Stecci aus ist es nur noch ein Katzensprung bis zur Grenze. Aus- und Einreise ist entspannt und geht schnell. Und schon sind wir wieder in Kroatien.

    Wir steuern den Hafen von Drvenik an, und stellen uns in die Schlange für die Fähre auf die Insel Hvar. Einen Mittagssnack später macht exakt 1 Stunde vor Abfahrt der Ticketschalter auf. Wir haben uns in Anbetracht von Grenzübertritt und so, nicht getraut, im Vorfeld Tickets für die Fähre zu kaufen.

    Um diese Jahreszeit ist das aber kein Problem, die Fähre ist auch nicht voll. Wir genießen die halbstündige Überfahrt. Und eh wir uns versehen, sind wir auch schon auf der Insel Hvar unterwegs, natürlich auf engen kurvigen Bergstraßen. Mal hat man rechts Ausblick aufs Meer, mal links, ein Träumchen bei strahlendem Sonnenschein.

    Auf dem Weg nach Zavala, unserem Ziel für heute, liegt aber zweifellos noch der Endgegner für Tunnelphobiker… 🫣
    1,4 km lang mit nur einer Fahrspur…
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  • Stella Mare

    16. lokakuuta, Kroatia ⋅ ☀️ 19 °C

    Unser Quartier für die nächsten 3 Nächte ist das Stella Mare. Der Hasenlieblingsplatz ist schnell gefunden: Meer gucken - gibt es was schöneres?

    Abendessen ist ausgesprochen üppig, der Hauswein süffig, und am Ende gibt’s noch Sliwowitz.

    Das Frühstück hier lässt auch keine Wünsche offen, hier kann man es aushalten…
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  • Ebene von Stari Grad

    17. lokakuuta, Kroatia

    Auch wenn es in der Nacht geregnet hat und es heute größtenteils bedeckt sein wird, müssen wir natürlich Hvar etwas erkunden.
    Nach einem Traum von einem Frühstück 🤩 steuern wir eine auf den ersten Blick unspektakuläre landwirtschaftliche Region an. Die „Ebene von Stari Grad“ ist das beste Ackerland der gesamten kroatischen Küste, was schon den alten Griechen wohl bekannt war, die in Stari Grad eine Kolonie gründeten. Die fruchtbare Ebene wurde systematisch vermessen und parzelliert, die Steine zu großen, teils begehbaren Trockenmauern aufgeschichtet.

    Während der Würm-Kaltzeit lag der Meeresspiegel etwa 96 m unter dem jetzigen Niveau, sodass die heutige Insel Hvar mit dem Festland verbunden war, jedoch als meteorologisch exponierter Punkt in die Adria hineinragte. Die Nordwinde (Bora) brachten fruchtbaren Löss, der sich in der Ebene ablagerte. So bildete sich der größte und fruchtbarste Bereich aller Adriainseln.

    Diese Praxis, das fruchtbare Umland einer Siedlung systematisch zu erschließen, war üblich, ihre Spuren sind jedoch nirgendwo so gut erhalten wie in der Ebene von Stari Grad. Die Ebene wurde freilich auch in allen folgenden Epochen landwirtschaftlich genutzt, so sind mehrere kleine römische Landgüter bekannt. Nicht zuletzt aufgrund des Aufwands, den eine Verlegung der teils massiven Trockenmauern bedeutet hätte, existiert die altgriechische Parzellenstruktur aber im Wesentlichen unverändert bis heute fort. Auch die wenigen modernen Veränderungen (Straßenbau, Sportflughafen) orientieren sich an dem alten Raster. Die ursprüngliche landwirtschaftliche Aktivität, welche auf den Anbau von Trauben und Oliven fokussiert ist, ist über 2400 Jahre bis heute beibehalten worden. Als lokale Charakteristika gelten kleine Häuser aus Stein, sogenannte Trims, die früher den Feldarbeitern als primitive Unterkünfte dienten
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  • Stari Grad

    17. lokakuuta, Kroatia ⋅ ☁️ 18 °C

    Nachdem wir einmal kreuz und quer durch die Ebene gefahren sind, müssen wir natürlich noch weiter ins Hafenstädtchen Stari Grad.

    Die ursprüngliche Siedlung Pharos wurde 384 v. Chr. von griechischen Kolonisten gegründet. Die historische Altstadt gehört zusammen mit der Ebene von Stari Grad östlich der Stadt seit 2008 zum UNESCO-Welterbe.

    Um diese Jahreszeit ist es echt beschaulich hier. Eine asiatische Reisegruppe und ansonsten höchstens eine Handvoll Touristen sind in den Gassen unterwegs. Ein schnuckeliges Örtchen…
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  • To the beach…

    17. lokakuuta, Kroatia ⋅ ☁️ 19 °C

    Wir können die schöne Insel unmöglich wieder verlassen, ohne nicht wenigstens einmal näher am Meer gewesen zu sein. Also machen wir uns am Nachmittag nochmal auf, denn lokalen Küstenabschnitt zu erkunden.

    Es gibt sogar ein winziges Stückchen Strand. Die Adria ist aktuell noch recht warm, 21 Grad sagt unser Wirt, zum Füße ins Wasser halten reichts. Zum komplett baden ist uns die Außentemperatur zu kalt.
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  • Hvar-Stadt

    18. lokakuuta, Kroatia ⋅ ⛅ 18 °C

    Unseren 2. Tag auf der schönen Insel beginnen wir mit organisatorischen Dingen. Wir sind jetzt 2 Wochen unterwegs, Zeit also, die Koffer umzupacken. Während der Hase also aus- und wieder einpackt, bucht uns der Ritter schon mal die Fährtickets für morgen. Hatten wir uns den Rückweg aufs Festland bisher noch offen gelassen, ist die Entscheidung wie zurück beim Rumkurven auf der Insel schnell gefallen.

    Um die Mittagszeit machen wir uns auf nochmal die Hauptstadt der Insel zu erkunden und fahren nach Hvar-Stadt. Von 1278 bis 1797 stand Hvar unter venezianischer Herrschaft, was das Stadtbild noch heute prägt. Am Hafen steppt heute am Samstag der Bär, sobald man aber durch die engen Gassen schlendert, kommt doch der Zauber eines charmanten Städtchens durch.
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  • Fort Napoleon

    18. lokakuuta, Kroatia ⋅ ☁️ 18 °C

    Über der Stadt thronen mehrere Festungen, unter anderem die sogenannte spanische Festung, die von den Venezianern erbaut wurde, sowie das Fort Napoleon, 1811 unter französischer Besatzung errichtet.

    Der Ritter entscheidet sich zur napoleonischen Festung über noch kleinere und engere Bergstraßen hochzufahren. 🫣
    Die Festung selbst ist leider nicht zugänglich, sie beherbergt ein Observatorium der Universität Zagreb.

    Der Ausblick von hier oben auf Hvar ist jedenfalls spektakulär (wenn wir nur nicht wieder runter müssten 😵‍💫).
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  • Am Fährhafen von Stari Grad

    19. lokakuuta, Kroatia ⋅ ☀️ 17 °C

    Irgendwie ist die Zeit auf der schönen Insel schneller vergangen als gedacht. Und schon müssen wir das Stella Mare - unterm Strich ein ausgesprochen charmantes Quartier - wieder verlassen und finden uns - nach dem letzten Mal durch den Tunnel - am Fährhafen von Stari Grad wieder. Sonntags gehen nur 3 Fähren nach Split, eine frühmorgens, eine mittags und eine abends. Die Auswahl fiel uns also nicht schwer. 😎
    Die Fähre ist gut gebucht, das Boarding ungewohnt chaotisch für eine Fähre 😵‍💫, aber wir sind drauf, und genießen die gut anderthalb stündige Überfahrt nach Split bei herrlichstem Spätsommersonnenschein.

    Bis sich in Split alles sortiert hat, dauerts ein bisschen, aber irgendwann haben wir auch das geschafft und rollen auf der Autobahn in Richtung Sibenik.
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  • D-Resort Sibenik

    19. lokakuuta, Kroatia ⋅ ⛅ 19 °C

    Am Nachmittag erreichen wir unser Quartier für die nächsten 3 Nächte, das ausgesprochen stylische D-Resort. Wir beziehen unser Zimmer und genießen noch ein Stündchen in der Sonne mit Blick auf die Marina.

    Am Abend gehen wir im Hotelrestaurant so richtig schön essen, ein geschmackvolles Erlebnis mit einem Weißwein von der Insel Hvar.
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  • Festung St. Michael

    20. lokakuuta, Kroatia ⋅ ☁️ 18 °C

    Wir beginnen unseren heutigen Tag in Šibenik mit einer Taxifahrt zur Festung St. Michael oberhalb der Stadt. Entstanden im 11. Jahrhundert ist sie die älteste von vier Festungen und sowas wie die Keimzelle der Stadt. Ihr heutiges Aussehen mit 4 Türmen stammt aus dem 18. Jahrhundert. 2014 wurde die Festung mit einer Freiluftbühne versehen.

    Eigentlich zahlt man die 11,50 Euro Eintritt aber nicht, um die Festung zu besuchen, sondern wegen der Wahnsinnsaussicht, die man hier oben hat.

    Šibenik und die Festungen dienten auch als Drehort für Game of Thrones, hauptsächlich als Braavos in der 5. Staffel.
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  • St. Jakob Kathedrale

    20. lokakuuta, Kroatia ⋅ ☁️ 18 °C

    Wikipedia sagt, Šibenik sei die Stadt der Treppen, über 2800 Stufen soll es in der Stadt geben. Insofern ist es nicht die dümmste Idee oben anzufangen, und sich nach unten vorzuarbeiten.

    Quer durch die Gassen und über unzählige Stufen geht es zu unserem nächsten Ziel, der Kathedrale von Šibenik.

    Die Kathedrale des Heiligen Jakob repräsentiert den Übergangsstil von der Spätgotik zur Renaissance und gehört seit 2000 zur Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Sie wurde im venezianisch-gotischen Stil begonnen und im Stil der toskanischen Renaissance fertiggestellt. Besonders schön ist das Baptisterium, das in Form eines vierblättrigen Kleeblatts geschaffen wurde.

    Auch außen ist die Kathedrale sehenswert. Die Außenfassade enthält unter anderem ein Porträtfries mit über 70 Köpfen, den sogenannten „Bürgerköpfe“.
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  • In den Gassen von Šibenik

    20. lokakuuta, Kroatia ⋅ ☁️ 18 °C

    Šibenik ist ein charmantes Städtchen. Wir streifen noch ein bisschen durch die Gassen, suchen uns noch ein Plätzchen zum Mittagessen - gar nicht so einfach, Zweidrittel der Lokalitäten sind schon zu, der Rest in den letzten Tagen vor Schließung mit eingeschränkter Karte - und suchen uns zum Schluss ein Taxi, das uns zurück zum Hotel bringt. In Šibenik gibt es Standardpreise für Taxi, die Tour zwischen unserem Hotel/der Marina und der Altstadt kostet immer 10 Euro.Lue lisää

  • Krka-Nationalpark

    21. lokakuuta, Kroatia ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute geht’s für uns in den nahegelegenen Krka-Natonalpark. Um diese Jahreszeit braucht man keine Zeitfenstertickets mehr vorzubuchen, man fährt einfach hin, kauft Tickets und nimmt das nächste Boot hinein in den Park. Schon die Bootsfahrt durch die Schlucht auf der Krka ist wunderschön.

    Die eigentliche Tour durch den Park starten wir am Skradinski buk, dem beeindruckendsten der zahllosen kleinen und großen Wasserfälle. Wir folgen dem Rundwanderweg auf der einen Seite hoch und auf der anderen Seite wieder runter, mit immer wieder schönen Ausblicken auf die Wasserlandschaft. Und hin und wieder spitzt sogar die Sonne mal durch. Einfach schön…

    Die Wasserfälle der Krka und die Schlucht des Flusses war auch Drehort für die eine oder andere Winnetou-Verfilmung, Winnetou I wurde zum Beispiel hier gedreht.
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  • Auf Winnetous Spuren - Teil 1

    22. lokakuuta, Kroatia ⋅ 🌧 17 °C

    Heute verlassen wir Šibenik wieder, ein bisschen wehmütig, denn das stylische D-Resort hat uns recht gut gefallen.

    Unser erstes Ziel des Tages ist der Aussichtspunkt auf dem Zrmanja Plateau. Die Aussicht auf Canyon und Fluss Zrmanja ist überwältigend. Hier wurden die Szenen in Winnetous Heimat gedreht.

    Erreichbar ist das Plateau über eine Schotterpiste, die touristische Infrastruktur beschränkt sich auf einen Mülleimer. Es ist herrlich…
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  • Auf Winnetous Spuren - Teil 2

    22. lokakuuta, Kroatia ⋅ 🌧 15 °C

    Eigentlich war der Plan, die heutigen Footprints Winnetou I-III zu bezeichnen. Doch das Wetter ist wechselhaft heute, die Wolken hängen tief. Nicht die besten Voraussetzungen für unser nächstes Ziel, den Ort von Winnetous Tod, der Berg Tulove Grede auf über 1100m. Wir schrauben uns langsam den Berg hoch, die Straße ist nur noch eine Schotterpiste. Die Landschaft ist schon grandios, man erwartet dass jeden Moment Iltschi um die Ecke biegt.

    Unser Ziel ist ein großer Talkessel mit der Gräberwiese. Hier wurden in Winnetou 1 folgende Szenen gedreht - Intschu tschuna, Winnetou und Nscho-tschi trennen sich von Old Shatterhand um das Gold zu holen, Nscho-tschi stirbt in den Armen Old Shatterhands; Winnetou 3 - Winnetou und Old Shatterhand treffen sich am Nugget tsil an den Gräbern von Nscho-tschi und Intschu tschuna. Noch heute sieht man die Reste der Steingräber von den damaligen Dreharbeiten (Quelle: aufwinnetousspuren.at)

    Unser Ziel liegt allerdings in den Wolken, der Nebel wird dichter, nur ein paar hundert Meter vorm Ziel, dem Parkplatz auf 856m, kehren wir um. Man sieht hier oben dann ja leider eh nix mehr…
    Der Hase ist heilfroh, als wir wenigstens wieder asphaltierte Straßen erreichen 🙏.
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  • Villa Rajna

    22. lokakuuta, Kroatia ⋅ ☁️ 18 °C

    Unser Quartier für heute Nacht ist ein Apartment in Starigrad-Paklenica, der Villa Rajna, größer könnte der Unterschied zum letzten Hotel nicht sein. Vernünftige Hotels gibt es hier irgendwie nicht (oder bereits geschlossen), also fiel die Wahl auf eine Ferienwohnung, die wohl nur jetzt außerhalb der Saison für eine Nacht angeboten wird. Ein schon recht betagtes Ehepaar führt das Haus, Verständigung mit irgendwie Kauderwelsch, nur bares ist wahres und zum Einchecken gibt es erstmal selbstgebrannten Schnaps….😵‍💫

    Ist aber sehr schön hier, ein letztes Mal Meer gucken…

    Nachdem wir unsere benötigten Einkäufe in 2 Läden zusammenbekommen haben, gibt es heute noch Pasta, das erste rudimentär selbstgekochte Essen dieser Reise, auf unserer Terrasse mit Meerblick.
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  • Wir verlassen Kroatien

    23. lokakuuta, Kroatia ⋅ 🌧 17 °C

    Die Wetterprognose stimmt ausnahmsweise mal, heute regnets. Beim Frühstück auf unserer überdachten Terrasse denken wir darüber nach, ob wir vielleicht einfach eine Nacht verlängern, und das schlechte Wetter hier einfach aussitzen.

    Vermutlich müssten wir mit dem Vermieter nochmals den einen oder anderen selbstgebrannten Schnaps trinken, aber da wir aktuell die einzigsten Gäste sind, sollte dass das kleinste Problem sein… 🤔

    Aber nein, das nächste Quartier ist ja auch schon gebucht, also rödeln wir wieder alles zusammen, packen im Regen unser Auto und machen uns auf den Weg, um Kroatien und die ehemals jugoslawischen Bruderländer nach 2 1/2 recht schönen Wochen zu verlassen.

    Statt wie geplant über die Küstenstraße zu bummeln, nehmen wir die Autobahn. Regen, Starkregen, zwischendurch mal ein Regenbogen, Tunnels, Baustellen, Nebel - macht echt keinen Spaß heute.

    Kroatischer Regen auf der Autobahn, dann slowenischer Regen auf der Landstraße. An den Grenzen interessiert sich offensichtlich keiner für die harmlosen deutschen Touristen. Irgendwo auf einem Parkplatz in Slowenien machen wir unsere Brotzeit im Auto und installieren das italienische „Django-zahlt-nicht“-Kästchen. Dann geht’s weiter im italienischen Regen wieder auf der Autobahn. Wenigstens das Maut-Kästchen funktioniert.
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  • Basilika von Aquileia

    23. lokakuuta, Italia ⋅ 🌧 18 °C

    Tatsächlich sind wir trotz des schlechten Wetters so gut in der Zeit, dass wir spontan beschließen, einen eigentlich erst für morgen geplanten Abstecher schon heute zu machen. Nach dem ganzen Tag im Auto tut ein bisschen Kultur noch gut.

    Die romanische Basilika Santa Maria Assunta von Aquileia ist die ehemalige Patriarchalbasilika des Patriarchats von Aquileia. Sie gehört seit 1998 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

    Bereits um 300 ließ der damalige Bischof eine Kirche in Form einer Basilika errichten, wovon eine Inschrift des Mosaikfußbodens zeugt. Die meisten Mosaikböden stammen aus jener Zeit und sind so gut erhalten, weil sie mehrfach „überbaut“ wurden.

    Das heutige Bauwerk wurde im 11. Jahrhundert errichtet. Der aus Deutschland stammende Patriarch Poppo brachte als Vorbild für die Kirche Architektur aus Niedersachsen nach Italien. 1021–1031 wurde die Basilika von Aquileia nach dem Vorbild der Michaeliskirche in Hildesheim errichtet.

    Die Fresken der Krypta stammen aus der Zeit um 1180.

    Das Baptisterium stammt aus dem 5. Jahrhundert mit einem riesigen Tauchbecken.

    In einer weiteren Krypta sind großartige Mosaiken aus älteren Bauten zu sehen, auf denen zum Teil auch das Fundament des Campaniles steht.
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  • Apartmenthotel Tiziano

    23. lokakuuta, Italia ⋅ 🌧 19 °C

    Unser Quartier für die nächsten 2 Nächte ist das Aparthotel im Herzen von Grado inklusive Garagenplatz. Das selbständige Check-In in unser Zimmer funktioniert, drinnen liegt der Drücker für die Garage. Okay, wieder raus, Auto in Garage, erst Gepäck ausladen, dann Auto parken (italienische Tiefgaragen 🫣). Blöderweise funktioniert die Zimmerkarte zwar ausgezeichnet am Zimmer, aber nicht am Eingang von Tiefgarage zu Hotel, vor dem wir mit unserem ganzen Geraffel jetzt stehen. Na gut, öffnet einer die Tür halt von innen, nachdem er durch den Regen wieder raus muß. Blöderweise kommt der Ritter mit der Zimmerkarte auch nicht von außen ins Hotel… 🥴

    Irgendwann haben wir’s geschafft und sind mit Gepäck in unserem Apartment. Halleluja!
    Wir sind müde, wir sind hungrig, es stürmt und schüttet wie aus Kübeln. Wollen wir essen gehen und riskieren, dass wir danach nicht mehr reinkommen?

    Der Hase stürzt sich heroisch in Sturm und Regen (einer bleibt da, und kann zur Not die Tür von innen öffnen) auf der Suche nach Pizza to go. Pizzeria 1 renoviert gerade, Pizzeria 2 hat zu. Na gut, Supermarkt, dann kochen wir halt was. Supermarkt hat auf, aber zu 90 % leere Regale… nix mit kochen. Aber Wein gibt’s. Halleluja! Damit können wir uns den Abend wenigstens schön trinken. Grado in der Nachsaison im Regen ist ein gottverlassenes, geschlossenes Kaff…

    Die Supermarktkassierin weiß dann aber doch noch eine offene Pizzeria. 🙏
    Nass bis auf die Haut aber mit heißer Pizza und Wein kommt der Hase wieder zurück, die Hoteltür steht offen, am Zimmer funktioniert die Karte ja. Gut gesättigt (die Pizza einfach nur ein Gedicht, die können's halt, die Italiener!) und beschickert - der Wein reicht nicht mehr für morgen - geht’s ins Bett.

    Der neue Morgen beginnt mit strahlendem Sonnenschein, als wäre nix gewesen…
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  • Cividale del Friuli

    24. lokakuuta, Italia ⋅ ⛅ 15 °C

    Unser heutiger Ausflugstag führt uns bei herrlichstem Sonnenschein nach Cividale del Friuli.

    Cividale del Friuli war ursprünglich eine keltische Siedlung, die von Gaius Iulius Caesar zur Stadt erhoben wurde („Forum Iulii“, daraus entstand der Regionsname Friaul). Im Herbst 568 wurde die Stadt von den Langobarden besetzt. Cividale wurde zum Mittelpunkt des Herzogtums Friaul gemacht. Aus diesem Grund gibt es hier tatsächlich langobardische Hinterlassenschaften.

    Das Wahrzeichen der Stadt ist die sogenannte Teufelsbrücke, die über den Fluss Natisone führt. Der Entstehungssage nach baute der Teufel die Brücke über den reißenden Fluss. Als Lohn sollte er die Seele des Ersten, der sie benutzte, erhalten. Nach der Fertigstellung jagten die Bürger jedoch einen Hund über die Brücke.
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