• Hans-Dieter und Vera Bock
  • Hans-Dieter und Vera Bock

Entlang der Panamericana

En 300-dags äventyr från Hans-Dieter und Vera. Läs mer
  • Zion Nationalpark

    17 juni 2025, Förenta staterna ☀️ 26 °C

    (HD) Da wir die 25 km zum Eingang des Nationalparks mit dem Shuttlebus fahren müssen, stehen wir um 9 Uhr an der Bushaltestelle. Wenn wir aber in einen fremden Land, der Sprache nicht 100%ig mächtig sind, die Örtlichkeit nicht kennen und den Fahrplan nicht verstehen, dann passiert es dass wir trotz der Erklärung der netten Receptionistin vom Campingplatz die Haltestellen verwechseln. Und 45 min auf den Bus warten. Nach gut 20 min Fahrt müssen wir in Springdale in den Ortsbus umsteigen. Warum unser Bus nicht die maximal 10 min. bis zum Infocenter durchfährt bleibt ein Rätsel. Am Infocenter müssen wir noch mal 15 min warten und in einen der im 8 min Takt fahrenden Pendelbusse umsteigen. Private PKW sind verboten. Dabei gibt es eine angenehme Überraschung. Alle Busse, auch unsere Zubringerbusse fahren aus Umweltgründen Vollelektrisch.
    Wir fahren durch bis zur letzten Haltestelle und genießen eine Wanderung entlang des Baches im angenehmen Schatten. Tut das nach der wochenlangen Hitze gut! Den letzten Teil des Trails schenken wir uns. Es geht durch den Bach im Flussbett weiter bis in eine Höhle. Die schimmert zwar auf Bildern wunderschön, aber das überlassen wir der Jugend. Wir wandern noch auf zwei weiteren Trails und lassen uns zwischendurch immer wieder vom Shuttlebus fahren. Der letzte Trail ist teilweise auch ein Reitweg, was das Laufen nicht gerade einfach macht.
    Leider klappt das mit dem Nahverkehr zurück auch nicht richtig und wir müssen über eine Stunde in einem Café auf unseren Bus warten. Daa schmälert unsere gute Laune aber nicht.
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  • Fahrt durch Zion NP - bis Kanap

    18 juni 2025, Förenta staterna ☀️ 31 °C

    (HD) Auch wenn man im Herzen des Zion Nationalparks nicht mit eigenen Autos fahren darf, gibt es doch eine zwar Mautpflichtige aber offizielle Strasse durch den Park. Die Utah State Route 9 bietet herrliche Ausblicke auf die bunten Sandsteinfelsen, die in braun, rot, orange, gelb und weiss leuchten. Unsere Fahrt führt weiter auf die Utah State Route 89, am Rande der Grand Staircases entlang, bis nach Kanap. Dort gefällt uns der "Crazy Horse RV Park". Er liegt im Ort, hat einen Pool, und etwas Schatten. Dass ist uns so wichtig dass wir bereit sind rund 50 Dollar dafür auszugeben.Läs mer

  • Fahrt durch den Zion NP - Kanap 2

    18 juni 2025, Förenta staterna ⛅ 31 °C
  • Grand Canyon South - Fahrt nach Tusayan

    19 juni 2025, Förenta staterna ☀️ 26 °C

    (V) Die heutige Fahrt gibt uns einen ersten Vorgeschmack und Eindruck, was uns die nächsten 2 Tage erwarten wird.
    Von Kanap geht es wieder Richtung Süden, an Page und Lake Powell vorbei auf dem Highway 89, um dann in die Route 64 einzubiegen. Es ist ebenfalls eine alte Straße, die durch den Grand Canyon National Park führt und in Flagstaff endet.
    Eine Explosion an Farben und Formen. Erst glaubt man, die Erde reißt auf, weil wir am Colorado Hochplateau Rand stehen und die Risse ohne Einblick ins Innere wahrnehmen. Später sind Einschnitte so gewaltig, dass wir uns gar nicht sattsehen können. Ich stelle mir die Frage, wie lange es wohl gedauert hat solch tiefe Schluchten zu bilden. Wir werden dies in den nächsten Tagen in Erfahrung bringen.
    Unser Übernachtungsplatz ist in Tusayan auf dem RV Camper Village nahe dem Heliport, eine große Wiesenfläche ohne Schatten mit grob ausgewiesenen Stellflächen. Leider ist es ein wenig windig, was eine unruhige Nacht verspricht.
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  • Grand Canyon South Tag 2 - Teil 1

    20 juni 2025, Förenta staterna 🌬 31 °C

    (HD) Mit dem kostenlosen Ortsbus fahren wir von unserem Stellplatz in Tusayan zum Visitorcenter. Dort steigen wir in den Shuttlebus um, der nach Westen fährt. Die Strecke ist für Privatfahrzeuge gesperrt, den östlichen Teil sahen wir ja gestern bereits mit unserem WoMo. Es fällt auf dass die meisten Fahrer eigentlich schon im Pensionsalter sind. Wir haben zwei sehr lustige Exemplare erwischt, die beide die ganze Zeit über Witze machen und Tipps geben.
    Natürlich fahren wir erst bis zum Endpunkt und laufen dann Abschnittsweise den South Rim Trail zurück.
    Im Visitorcenter schauen wir uns noch einen Film über die Jahreszeiten im Grand Canon an, in Tusayan gibt es ein Grossbildkino und für einen geringen Eintritt gehen wir auch dort rein, um die Geschichte der Entdeckung des Grand Canon im 19. Jahrhundert anzusehen. Hier erfahren wir auch, dass der Colorado River vor rd. 50 Millionen Jahre angefangen hat sein Bett zu graben. Wow. Der Colorado fließt scheinbar direkt aus der riesigen Leinwand auf uns zu, wir erleben das Abenteuer unmittelbar mit. Den Abend schließen wir im Wendys ab. Da in Deutschland bereits der 21.6. angebrochen ist, ist das vielleicht nicht gerade standesgemäß Essen für unseren 40. Hochzeitstag. Aber unser gegenseitiges Geschenk kommt ja morgen.
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  • Grand Canyon South Tag 2 - Teil 2

    20 juni 2025, Förenta staterna 🌬 33 °C
  • Grand Canon Tag 3 - Helikopterflug

    21 juni 2025, Förenta staterna 🌬 24 °C

    Heute ist ein besonderer Tag. Vor 40 Jahren haben wir uns das " Ja-Wort" gegeben. Diesen besonderen Tag wollen wir deshalb auch besonders ehren. Wir haben einen Helikopter-Rundflug über den Grand Canon gebucht. Um 10.30 Uhr soll es losgehen. Wir sind schon kurz nach 9 Uhr am Flughafen. Um viertel nach 10 holt uns unser Pilot in der Lounge ab. Da ausser uns nur ein weiterer einzelner Fluggast mitfliegt, dürfen wir vorne sitzen und haben das bodentiefe Fenster vor uns. Es ist zwar sehr windig und wir haben befürchtet dass der Flug sogar ausfällt, aber der Pilot lacht nur und meint dem Airbus-Helikopter macht das nichts aus. Na ja, es schaukelt die 50 min in der Luft dann doch recht stark. Wir fliegen über die endlosen Wälder des Kanap Forest, über die Kante und den Colorado, hin zum North Rim, fliegen tiefer und umkreisen die wunderschönen Felsgebilde.
    Nach dem Flug geht es zurück Richtung Kanap über die 89a, die ältere Straße, näher zum North Rim. Es ist bereits Mittag. und wir beschließen uns noch einen Übernachtungsplatz in der Nähe der North Rim scenic road zu suchen, um möglicherweise morgen diesen Abstecher noch zu machen. Ein aufregendes Abenteuer an diesem speziellen Tag, es hat sich gelohnt.
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  • JAKOBS Lake

    22 juni 2025, Förenta staterna ☀️ 21 °C

    ( HD) Nach unserem Rundflug geht es weiter bzw. wieder zurück. Wir übernachten in einem Forest Camp beim Jacobs Lake. Diese Plätze, die vom staatlichen Forstamt verwaltet werden, kosten zwischen 10 und 20 Dollar und sind Spitze. Ebene Stellplätze mitten im Wald, sehr viel Platz und Ruhe, ein "Plumpsklo" - das wir aber selten nutzen, und immer eine Picknick Garnitur. Es ist für wenig Geld idyllisch und sicher. Und trotz Haupturlaubszeit bekommen wir meist einen Platz. Es ist die beste kostengünstige Alternative wenn es kein kostenfreies BLM Land gibt.
    Da bei mir offenbar ein Schnupfen und eine Bronchitis (worunter ich bei Staub oft leide) im Anmarsch sind und ich somit leichtes Fieber bekomme, beschließen wir nicht die 80 km bis zum North Rim zu fahren sondern uns in dem bereits bekannten RV in Kanap zu erholen. Den North Rim haben wir ja bereits gestern von oben bewundert.
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  • Kanap

    23–26 juni 2025, Förenta staterna ☀️ 28 °C

    (HD/V) Die nächsten vier Tage legen wir auf dem RV Platz in Kanap eine Ruhe- und Erholungspause ein. Dieter kuriert seine aufkommende Bronchitis, und leider hat es jetzt auch Vera erwischt. Nicht sehr schlimm, aber dennoch tut es gut, mal einfach die Beine hoch zu legen.Läs mer

  • Cedar Breaks

    26 juni 2025, Förenta staterna ☀️ 18 °C

    (HD) Wir ziehen weiter. Von Kanap fahren wir zunächst nach Cedar City. Wir müssen Ad Blue kaufen. War der Verbrauch unserer Madmoiselle bereits zuvor mit einem Liter auf 230 km extrem hoch, so hat sich das nochmals gesteigert. Unser Kanister, den wir als Reserve immer dabei haben, ist bereits eingefüllt und die Anzeige steht auf 75%. Wir fahren zu einem O'Reillys und kaufen einen Kanister. Auf dem Rückweg lockt ein Donuts- Laden. Original amerikanische Donuts haben wir hier noch nicht probiert. Nach vier Wochen USA wird es also Zeit. Wir werden von der netten, noch sehr jungen Verkäuferin als Ausländer erkannt. Sie interessiert sich dafür woher wir kommen, was wir machen, wohin wir wollen. Bisher wurden wir von allen US Amerikanern die wir trafen äusserst freundlich begrüßt und gerade die jüngeren Leute zeigen sich aufgeschlossen und interessiert. Die Donuts erinnern uns sehr stark an unsere "Berliner" und sind zwar fett, aber das dürfen wir uns auch mal gönnen.
    Nach diesem Stopp geht es unserem Ziel entgegen, den "Cedar Breaks".
    Cedar Breaks ist ein National Monument. Der Park umfasst die bizarren Erosionsformen im Sandstein eines Hanges auf der Westseite des Colorado Plateaus. Er bildet das Gegenstück zum Bryce-Canyon-Nationalpark auf der Ostseite des benachbarten Plateaus. Ein kleines Museum erläutert die Historie der Entstehung, aber auch der Erschliessung. Sehr interessant. Der Park besteht aus zwei halbrunden Hangabbrüchen, deren Formen an ein Amphitheater erinnern und auch so genannt werden. Sie wurden in Jahrmillionen aus den Schichten der Pink Cliffs ausgewaschen.
    Wir fahren die diversen Aussichtspunkte an, steigen aus, und laufen jeweils ein paar hundert Meter zu den Visitor Points.
    Unser Übernachtungsplatz ist wieder ein Forest Camp in der Nähe. Bei der Anfahrt sehen wir die Rauchschwaden des seit vier Wochen im France Canyon tobenden Waldbrandes. 600 Feuerwehrleute versuchen den Brand zu bekämpfen; Löschflugzeuge sind laut der Infoseite des Forstamtes Utah im Einsatz. Wir hoffen sehr, dass das Feuer nicht auf den benachbarten Bryce Canon übergreift und der Rauch nicht unseren Besuch, den wir für morgen planen, verhindert.
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  • Bryce Canyon

    27 juni 2025, Förenta staterna ☀️ 23 °C

    (V) Wir starten von unserem ruhigen Platz, am See und im Wald gelegen, recht zeitig, da wir heute in den Bryce Canyon wollen. Die Fahrt führt über das Colorado Hochplateau, dann wieder eine kurze Etappe die Rd. 89, um dann in die Rd 12 einzubiegen. Diese Straße selbst ist schon ein Erlebnis, denn sie führt z.B. durch den Red Canyon, deren bizarre Felsformationen wirklich stark rot leuchten in diesem gleisenden hellen Sonnenlicht. Manche Formen erinnern an Erdmännchen, wie ich finde.
    In der Ferne sehen wir Rauchsäulen des Feuers, das im France Canyon noch wütet. Wir erreichen Bryce Canyon City und sind beruhigt, dass hier offenkundig keine Gefahr oder Beeinträchtigung besteht. Wir stellen unsere Mademoiselle auf einem großen Parkplatz am Infocenter ab, an dem der Shuttlebus im 7 Minuten Takt abfährt, was die Fahrerinnen und Fahrer auch streng einhalten. In unserem "Amerika the beautiful Pass", der uns einmalig 80 Dollar gekostet hat und den Eintritt für 200 Nationalparks und Nationalmonuments enthält, ist das Ticket enthalten. Es funktioniert als Hop on Hop off Bussystem, somit können wir an beliebigen Punkten aussteigen und wieder zusteigen, was uns angesichts der Hitze sehr behagt, nicht weit laufen zu müssen.
    Uns beeindruckt die Tiefe und die intensiven Farben dieser Felsen im Bryce Canyon . Wir laufen ein wenig am Grat, hier Rim genannt, entlang. Die Höhe kann einem schon ein wenig Angst einflößen wenn man nach unten schaut.
    Der Bryce Canyon hat, wie gestern Cedar Breaks, ein imposantes "Amphitheater ", aber hier wirkt grösser und wuchtiger.
    Nach der rd. 4 stündigen Rundfahrt kommen wir erschöpft am Wohnmobil an, gehen noch zum Generalstore, um unser Abendessen zu sichern und Wasser nachzukaufen. Der Rauch zieht immer mehr in das Tal hinein, sodass sich unsere Entscheidung hier nicht zu übernachten bestätigt. Wir fahren noch rd. 50 km weiter zum Wide Hollow Reservoir, wo wir im State Park Campground noch einen guten Stellplatz bekommen und Würstchen mit Rösti zubereiten. Ein Sonnenuntergangsspaziergang rundet den ereignisreichen Tag ab.
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  • Escalante Petrified Forest State Park

    28 juni 2025, Förenta staterna ☀️ 26 °C

    (V) Der Stellplatz ist sehr abgelegen, sodass wir eine ruhige Nacht verbringen konnten. Einzig mein Husten hat mich ein paar Mal geweckt.
    Nach unserem Frühstück räumen wir den Platz und stellen unsere Mademoiselle auf den allgemeinen Parkplatz.
    Die uns gestern ausgehändigten Infos zeigen, dass es hier einen Rundweg mit Erläuterungen gibt, wie und wann es zu dem Highlight des Parks, dem versteinerten Holz kam. Das wollen wir uns ansehen. Zunächst heißt es steil und stetig bergauf zu gehen. Oben vom Plateau aus werden wir mit einer tollen Aussicht auf den Stausee belohnt.
    Gleich zu Beginn des Plateau sehen wir einen Felsen, der scheinbar jeden Moment ins Tal rutschen könnte. Er wird balancierender Felsen genannt. An der nächsten Station sieht man schwarze und braune Streifen auf den Felsen, die durch Mineralien Ablagerungen von Eisen und Mangan entstanden sind. Weitergehend gibt es die Kiefern und Wacholdersträucher, zum Teil weit über 100 Jahre alt, obwohl sie klein sind. Dies ist der Anpassung an den begrenzten Wasserhaushalt geschuldet. Die Farbstreifen an den Hügeln der Morrison Formation werden als "gemalte Wüste" bezeichnet, die Indianer nennen sie die "schlafenden Regenbögen". Diese Farben findet man auch im versteinerten Holz. Die "Holzsteine" wurden durch Erosionen freigelegt. In diesem Park gibt es 5,5 Millionen Tonnen fossiliertes Holz. Nur ein Teil ist für uns Touristen sichtbar. Auch so schon beeindruckend. Es fasst sich an wie Stein, ist aber warm und glatt. Nach rund 1 Std. sind wir zurück und ziehen weiter auf der Road 12.
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  • Von Escalante zum Capital Reef

    28 juni 2025, Förenta staterna ☁️ 21 °C

    (V) Die Fahrt auf der Road 12 ist landschaftlich sehr abwechslungsreich. Sie führt auf über 3000m am Bergkamm entlang. Zu beiden Seiten können wir in die Taleinschnitte blicken. Wir verlieren im Verlauf etwas an Höhe und fahren durch Pinienwälder. Es handelt sich um eine besondere Art, die Ponderosa Pinien, die extrem lange Nadeln hat. Da der Weg bis Torrey zu weit ist, suchen wir eine Übernachtung im Forest Land. Der Stellplatz kostet 20.00 $, ist wunderschön ruhig gelegen.
    Dieter kocht Menü 1b, (Nudeln mit Tomatensoße und leckerem Gemüse drin).
    Die Höhe macht mir zu schaffen. Daher ist es gut, dass wir am nächsten Tag zum Capital Reef weiterziehen, wieder hinein in die Grand Staircases. Wir wechseln auf die road 24, die inmitten von Felsen mit Farbwechsel von tief rot karstige bis zu weiss rund sich hindurch schlängelt. Das Tal öffnet sich. Man kann sich vorstellen welche Naturgewalten hier eingreifen können. Wind und Wasser formen die Landschaft. Momentan ist es extrem trocken, doch bei Regen, der sicher sintflutartig ist, möchten wir hier nicht fahren.
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  • Capitol Reef

    29 juni 2025, Förenta staterna ☀️ 32 °C

    (HD/V) Der Stellplatz am Capitol Reef weist schon weit vor der Einfahrt den Hinweis "full" aus. Wir versuchen dennoch unser Glück. Auf einem Platz endet die Reservierung heute, und wir parken erst mal ein. Der "Host" (= Platzwart) kommt sofort und erklärt lächelnd, dass er gerade die neuen Schilder aufhängt. Hier müsse man immer drei, vier Tage im voraus buchen. Wir erläutern, dass wir das versucht haben, aber die App verlangt die Anlage eines persönlichen Kontos, und das gelingt uns als Ausländer nicht. Er meint, er würde versuchen uns zu helfen, wir sollen zu ihm vorfahren. Wir testen allerlei Varianten mit beiden Handys, nichts gelingt. Zum Schluss gibt er den Tipp, es mit dem Laptop zu versuchen - was später tatsächlich im dritten Anlauf klappt. Das Gute: Er hat sich davon überzeugen können, das wir wirklich nichts dafür konnten, dass unser Versuch der Buchung nicht funktionierte und hat Mitleid. Auf einem Reserveplatz für besondere Fälle dürfen wir eine Nacht bleiben. Dieter macht noch eine 90 min Wanderung in die Berge, der "Scenic Drive" (die Fahrstrasse von der man einen fantastischen Blick auf alle Highlights hat) ist leider wegen Bauarbeiten gesperrt. Mitten in der Saison. Könnte Deutschland sein.
    Vera geht es nicht gut, die Bronchitis zeigt die Schwäche des Körpers in dieser Höhe auf. Sie bleibt daher beim WoMo und geniesst die Aussicht.
    Abends kommen Rehe auf den Platz und äsen. Hin und wieder sieht man einen Kolibiri. Und der Sonnenuntergang ist einfach nur spektakulär.
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  • Capitol Reef - Natural Bridges Fahrtag

    30 juni 2025, Förenta staterna ☁️ 30 °C

    (V) Die heutige Strecke weist nicht viele Besonderheiten auf. Das einzig erwähnenswerte ist die fast täglichen Begegnungen mit freundlichen Amerikaner die sich für unsere Tour interessieren. Heute z.B. folgt uns über ca. 30 km ein roter PKW. In Hanksville an der Tankstelle sprechen sie uns an: ein junges Paar für eine Woche auf Urlaub unterwegs. Sie berichtet von ihren Großeltern, die Deutsche sind. Wollen unsere Reise Geschichte hören und wo wir herkommen. Abends auf unserem Stellplatz spricht uns ein älteres Ehepaar an, die bei ihrer Hunderunde mit uns ins Gespräch kommen. Man trifft immer interessante Menschen und Geschichten.Läs mer

  • Natural Bridges

    1 juli 2025, Förenta staterna ☀️ 30 °C

    (HD) Wir hatten eine ruhige und klimatisch gute Nacht und überlegen, noch einen Tag hier zu bleiben. Internet gibt es hier nicht, und wir können nicht abschätzen wie das Wetter wird. Daher gehe ich rund einen km zum Visitor-Center, dort haben wir Empfang. Der heutige Tag ist noch gut, die Prognose für morgen jedoch nicht gerade umwerfend. Wir beschliessen, den Loop mit Blick auf die drei Natural Bridges heute zu fahren und dann noch heute weiter zum Monument Valley.
    Der Loop lässt sich gut fahren, zumal es sich um eine Einbahnstrasse handelt und es kaum Verkehr hat.
    Einen wirklich guten Blick auf die Bridges hat man jedoch nur, wenn man ins Tal hinab steigt. Den langen Abstieg lassen wir aus; wir beide sind noch nicht wirklich fit für Klettertouren. Ich steige auf halbe Höhe hinab, Vera bleibt beim WoMo. Nach fast 2 Stunden sind wir zurück im Visitor Center. Da ich bei meinem Besuch heute morgen meinen America Beautiful Pass vergessen habe, halten wir an und ich lege ihn vor. Die Damen sind überrascht, dass ich mein Versprechen von heute morgen halte. Das sind sie nicht gewohnt, sagen sie.
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  • Natural Bridges 2

    1 juli 2025, Förenta staterna ☁️ 25 °C

    (HD) Eine Natural Bridge ist eine natürliche Felsformation, die einer Brücke gleicht. Das Wasser hat im Laufe der Jahre die unteren weichen Gesteinsschichten ausgewaschen und dann die Fließrichtung geändert. Die Brücken wurden 1908 zum ersten Nationaldenkmal der USA erklärt und tragen die Namen „Kachina“, „Owachomo“ und „Sipapu“ zu Ehren der Pueblo-Ureinwohner, die diesen Ort einst zu ihrer Heimat machten.
    Dennoch wird uns die Devils Bridge im Sedona Nationalpark besser in Erinnerung bleiben. Es macht einen Unterschied ob man die Brücken nur von oben oder vom Tal aus sieht oder ob man sie wie wir bei der Devils Bridge begehen darf und über dem Abgrund steht.
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  • Moki Dugway 1

    1 juli 2025, Förenta staterna ☀️ 31 °C

    (V) Im Visitorcenter zeigen wir noch unseren American Beautiful Pass. Auf die Frage wo wir nun hin möchten erklären wir, Monument Valley anzuvisieren. Hier bekommen wir den Tipp, die road 261 zu nehmen und das bears ears national Monument zu durchfahren. Bekannter ist es unter dem Namen "cedar mesa", ein Hochplateau, deren Canyons von der Straße aus nicht zu sehen sind. Eine landschaftlich schöne Strecke, die auf ca. 4 Meilen etwas eng und steil ist, doch für unseren Camper machbar wäre. Gesagt getan.
    Bis zum "moki dugway", einem Aussichtspunkt ist die Straße bequem zu fahren. Erst dann fängt der schwierigere Teil an. Das Besondere ist doch mal wieder Gravel Road zu fahren, schmal, mit losen Stellen und 10 % Gefälle. Es gibt keine Leitplanken. Auf der einen Seite geht fast 400 m steil runter, auf der anderen Seite gibt es riesige Felswände mit Überhängen. Spannend. Dieter als heutiger Fahrer meistert die Strecke bravourös.
    Für die Besichtigung der canyons links und rechts der Straße wäre entweder Sandpiste zu befahren oder einige Meilen zu Fuß zu gehen. Sandpiste wollen wir in dieser menschenleeren Gegend ohne Internet und Telefonverbindung nicht riskieren. Wanderung können wir aufgrund mehr als 40 Grad in der Sonne nicht machen.

    Kurz bevor man wieder auf die Schnellstraße kommt, könnten wir noch die Valley of the God's Road fahren, doch ein Schild weist auf gute Bodenfreiheit und 4 x 4 hin, also nichts für uns.
    Wir kommen so gegen 15.30 Uhr am Visitorcenter im Monument Valley an und entschließen uns erst eine Rundtour mitzumachen über 1,5 Stunden und uns anschließend außerhalb des Parks im KOA Platz einzubuchen. Gute Entscheidung, denn kaum sind wir am Einrichten bricht der Sturm los. Sicht gleich null.
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