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.....wohin der Wind uns weht..

..........Eine Europareise vom Norden in den Süden entlang des Ostens und weiter ........ Læs mere
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    🇱🇹 Puvočiai, Litauen

    Vilnius

    21. august, Litauen ⋅ 🌧 20 °C

    Vilnius, die dritte Baltische Hauptstadt, die wir besuchen, ist für uns ein weiteres Highlight auf unserer Reise. Die Hauptstadt Litauens muss man sich erlaufen. Ist bei Tallinn bzw. Riga die Altstadt übersichtlich, so fällt es uns hier nicht leicht, die richtigen Wege zu finden. Die Altstadt von Vilnius zählt zu den größten in Osteuropa und wurde 1994 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Aufgrund der über 50 Kirchen der Stadt trägt Vilnius auch den Beinamen „Rom des Ostens". Vilnius ist facettenreich, schön und voller Geschichte. Ehemalig auch als "Jerusalem des Ostens" bezeichnet, blieb von dem reichen, jüdischen Erbe nichts mehr übrig. Durch die Verfolgung des Naziterrors existiert von ehemals über 100 Synagogen heute noch eine. Teilweise versucht man eine Erinnerung z.B. an das große Ghetto aufrecht zu erhalten, allerdings finden wir dass die Abbildung, jüdischen Lebens, an Häuserwänden zwischen Cocktailfähnchen und Bierlaune untergeht. Ob eine der ältesten Universitäten Europas, dem Palast des Großfürsten, dem Gediminas-Turm, der Kathedrale mit seinem Glockenturm, das Tor der Morgenröte, dem Präsidentenpalast, .... . Hier gibt es so viel zu entdecken, dass ein Tag nicht ausreicht. Was uns auch sehr beeindruckt hat, ist die enorme Sympathie mit der Ukraine 🇺🇦. Ob auf Stadtbussen, in Fenstern, auf Anschlagstafeln von Kneipen. Überall wird auf den Zusammenhalt hingewiesen. Wir haben uns zwei Tage die Füße plattgelaufen und sind begeistert von der Vielfältigkeit, dem historischen Erbe und dem modernen Vilnius, die ineinander verschmelzen und eine großartige europäische Hauptstadt bilden.Læs mere

  • Trakai

    19. august, Litauen ⋅ 🌧 15 °C

    Malerisch gelegen inmitten von einer wunderschönen Seenlandschaft ist die Wasserburg definitiv eins der Haupttouristenziele in Litauen. Ob sie hält was die Bilder versprechen, wollen wir herausfinden. Die Rekonstruktion aus dem 20 Jh. basiert auf den Ruinen der im 14. Jh. gebauten Burg. Unter Fürst Gediminas als Residenz genutzt, bevor er seinen Hauptsitz nach Vilnius verlegte, verlor die Festung früh an Bedeutung und versank fast 500 Jahre im Dornröschenschlaf. Der mittelalterliche Flair der Burg wird allerdings nur zum Teil aufrechterhalten, widmen sich doch große Teile der als Museum genutzten Räume als Museum für Kunstgegenstände des19. Jh. Ein Besuch der Burg lohnt sich aber trotzdem, macht es uns doch Freude die alt-neuen Mauern zu erkunden. Doch Trakai hat noch mehr zu bieten. Die Inseln und Wasserwege sind mit Holzbrücken verbunden und laden zu Spaziergängen in der malerischen Landschaft ein. Eine Besonderheit gibt es aber noch, haben sich doch die ethnische Minderheit der Karäer hier angesiedelt. Einst zur Verteidigung der Burg als Soldaten benötigt gibt es noch heute eine kleine Gemeinde. Das turksprachige Volk versteht sich als jüdisch-israelitische Reliigionsgemeinschaft. Die bunten karaitischen Häuser sind leicht zu unterscheiden, denn sie stehen mit dem Giebel der Straße zugewandt und weisen drei Fenster auf. Das karaitische Nationalgericht Kibinai und andere Gerichte sowie das Getränk Krupnik können heute in den karaitischen Restaurants probiert werden. Für uns war es ein sehr schöner Tag insbesondere da die Lage und das drumherum die Burg sehenswert macht.Læs mere

  • Lietuvos liaudies buities muziejus

    18. august, Litauen ⋅ ⛅ 21 °C

    Bei bestem Regenwetter 🐸🌧☔️ besuchen wir das Lietuvos etnografijos muziejus. Es ist eines der größten Freilichtmuseen Europas und das einzige ethnografische Museum in Litauen. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Versuche unternommen, ein zentrales Freilichtmuseum zu errichten, die jedoch aus verschiedenen Gründen scheiterten. Das zentrale Museum wurde relativ spät, nämlich 1966 (Eröffnung für Besucher 1974), in Rumšiškės auf dem Gelände des Dorfes Pievelės gegründet. Es wurde mit Exponaten von ganz Litauen geschaffen und zeigt auf einem sehr weitläufigen Gelände die unterschiedlichen Regionen und ihre Besonderheiten. Durch das hügelige Museumsgelände führt ein 7 km langer Rundweg. An diesem befinden sich Baugruppen mit Dörfern, Einzelhöfen und technischen Gebäuden wie einer Getreidemühle, einer Ölmühle, einer Tuchwalkerei und einer Schmiede. Die wichtigsten Regionen Litauens, Oberlitauen, Žemaitija, Dzūkija und Suvalkija werden durch Baugruppen repräsentiert.Eine Abteilung zum Thema Verbannung und Widerstand erinnert an die leidvolle Zeit der deutschen und der sowjetischen Besetzung Litauens. Die Vielfältigkeit des Museums beeindruckt uns. Tartaren, die als Soldaten um 1400 benötigt wurden, brachten ihren muslimischen Glauben mit und siedelten sich in der Region Dzūkija an. Im Žemaitija hat sich bis heute die tolle Tradition des Winteraustreibens erhalten. Dafür werden kunstvoll schaurige Masken geschnitzt. Die Standesunterschiede zwischen arm und reich wurde an der Bauart der Höfe ersichtlich. Aber auch das tägliche Leben in vergangenen Zeiten wurde ersichtlich. Und vieles mehr. Ein tolles Museum, das wir gerne irgendwann einmal wieder besuchen werden.Læs mere

  • Fahrt von Land zu Land

    17. august, Litauen ⋅ ☁️ 21 °C

    Wir lassen Kuldiga hinter uns und wollen ein wenig Strecke machen. Der Weg zum Nationalpark Žemaitija führt uns einmal gerade 170 km durch das Nirgendwo des Baltikums. Wir erleben auf den langen Fahrstrecken dazwischen eine einerseits monotone Landschaft andererseits abwechslungsreich. Die baltische Landschaft verändert sich nur im Kleinen und wir können das gar nicht fotografisch festhalten. Und so wird das Nirgendwo zur Attraktion. Die Grenze nach Litauen ging über Schotterstraßen, in ein Tälchen zu einem ganz kleinen Flüsschen, dann eine wackelige, einspurige Brücke und wir waren in einem neuen Land. Und so klein auch die Grenze ist, hier wird aufgepasst. Zwei freundliche Grenzbeamte haben ein Auge darauf, wer hier ein und ausreist An einer Walfahrtskirche (Žemaičių Kalvarijos ) finden wir müden "Pilger" einen Stellplatz mit allen Annehmlichkeiten auf Spendenbasis. Super frisch geduscht erkunden wir noch das kleine Dörfchen und schlafen hier in himmlischer Ruhe. Im Nationalpark machen wir einen Ruhetag. Das wechselhafte Wetter lässt uns gerade etwas langsamer reisen und so kommen wir am nächsten Tag nur zum Regionalpark Panemuniai. Die Memel hat hier eine ruhige aber gewaltige Flusslandschaft geschaffen. Die zwei Tage mit weniger Eindrücken haben uns gut getan, so dass wir wieder mit neuer Energie Litauen 🇱🇹 entdecken werden.Læs mere

  • Der Weg nach Kuldiga

    16. august, Letland ⋅ ☁️ 27 °C

    Wir verlassen Kap Kolka und folgen dem schwarzen Teerband Richtung Ventspils. Immer geradeaus durchschneidet die Straße den dichten Nadelwald, von der schönen Küste sehen wir nichts. Deshalb machen wir am Ovīši Leuchtturm ausführlich Mittagspause mit großem Strandspaziergang. Bald darauf erreichen wir die Hafenstadt Ventspils. Der heute noch wichtige Güterumschlagsplatz begeistert uns mit seiner großen Hafenanlage. Zu Sowjetzeiten kam hier russisches Öl in großen Pipelines an. Ein gemütlicher Ort mit einer mehrfach umgebauten Ordensburg und einer schönen Orthodoxen Kirche. Uns zieht es aber weiter nach Kuldiga zu einem kleinen Stellplatz in Nähe des großartigen Wasserfalls Ventas rumba. Das Wasser der Venta stürzt auf einer Breite von 240 Metern über eine Dolomitbarriere, ein beeindruckendes Naturschauspiel. Am Abend gesellen sich dann auch noch die zwei Frankfurter vom Kap Kolka dazu und wir haben bei einem gemeinsamen Abendessen eine schöne Zeit. Am nächsten Morgen geht es dann hinein in des malerische Örtchen. Wir streifen durch die historischen Gassen, bewundern die alten Holzgebäude und sind begeistert von dem Flair alter Zeiten. Das Besondere finden wir ist die Natürlichkeit die Kuldiga sich bewahrt hat. Hier ist nicht alles auf Hochglanz gebracht worden sondern in Würde gealtert und verleiht dem Ort seinen romantischen Charakter.Læs mere

  • Kemeri und Kap Kolka

    14. august, Letland ⋅ ☁️ 19 °C

    Von Riga aus führt unser Weg über den alten Kurort Kemeri noch einmal an die Küste. Bekannt für seine heilkräftige Schwefelquelle entwickelte sich hier im 19 Jh. ein Kurort mit Park, Hotel und gesundheitlich fördernden Anwendungen. In der Sowjet Ära weiter ausgebaut kann der Kurort nicht mehr an seine berühmten Zeiten anknüpfen. So liegt die heute noch gepflegte Anlage im Dornröschenschlaf. Namensgebend ist der Ort noch heute für den den gleichnamigen Nationalpark. Geprägt von Feuchtgegieten, Seen, Lagunen und Mooren bietet das Schutzgebiet eine Oase für Flora und Fauna. Auf ausgedehnten Spaziergängen erfahren wir die vielfältige Landschaft. Am Abend finden wir einen Platz in der Nähe des Meeres mit traumhaftem Strandzugang. Am Abend füllt sich der Strand mit Menschen, die genauso gespannt sind wie wir, die Sonnenfinsternis zu erleben Das warme Abendlicht der abgedunkelten Sonne legt sich über fröhliche Stimmung am Meer und beschert uns einen wunderschönen Abend. Der nächste Tag führt uns dann zum Kap Kolka. Auf dem Weg halten wir immer wieder an, um die unterschiedlichen Küstenabschnitte aufzunehmen. So vergeht ein ruhiger Tag mit schauen, schwimmen und genießen. Kap Kolka selbst ist ein schöner Küstenabschnitt, wenn auch wir von einem Kap etwas mehr erwartet hätten. Am Abend kommen wir noch zu einem gemütlichen Gespräch mit zwei lieben Reisenden, deren Wege sich mit unseren mehrfach berührt haben. So fallen wir spät und müde in die Betten und genießen die Ruhe der Natur.
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  • Riga

    12. august, Letland ⋅ ☁️ 19 °C

    Riga Hauptstadt, Hansestadt, Jugendstilstadt , Kulturhauptstadt , größte Stadt des Baltikums ..... Riga eine Stadt mit bewegter Geschichte, der man soviel Atribute zuordnen kann, die sie dennoch nicht ausreichend beschreiben. Riga muss man erleben . Durch die Gassen bummeln , durch riesige Markthallen schlendern oder staunend vor den alten Gebäuden stehen. Hier gibt es mehr als das ein kurzer Footprint dem gerecht würde und alles was es hier zu sehen gibt würde einen Reiseführer füllen Uns hat es gefallen, besucht Riga und schaut ob es euch auch gefällt.Læs mere

  • Gauja Nationalpark

    10. august, Letland ⋅ ☁️ 22 °C

    Die letzten zwei Tage waren wir entlang der mäandrierenden Gauja unterwegs. Der Gauja-Nationalpark wurde 1973 als erster Nationalpark Lettlands gegründet. Seine Gesamtfläche beträgt 91.745 Hektar. Sein bedeutendster Teil ist das alte Gauja-Tal, das sich durch seine große natürliche Vielfalt sowie seine kulturellen und historischen Denkmäler auszeichnet. Seine natürliche Vielfalt haben wir in den dichten Wäldern entlang der Gauja und ihren Zuflüssen gefunden. Malerisch fließende Flüsse unterbrochen von steilen Sandsteinformationen an denen treppenreiche Holzwege entlang führen. Die kulturellen und historischen Denkmäler haben wir in Cesis und Sigulda gefunden. Cesis ein gemütliches lettisches Städtchen mit einer gut erhaltenen Ordensburg. Die Ritterorden des Mittelalters haben im Baltikum zwischen 1200 und 1600 einen Ordensstaat errichtet. Dabei sind verschiedene Orden ineinander übergegangen von denen der Deutschritterorden bis heute existiert. Weitere wichtige Ordeensburgen im heutigen Gauja Nationalpark waren in Tureida, Krimulda und Sigulda. In Sigulda gibt es dazu noch ein Schloss aus neuerer Zeit zu besichtigen. Schön war die Zeit und die Eindrücke, die wir hier gewinnen konnten, doch zieht es uns weiter nach Riga.Læs mere

  • Die letzten Tage in Estland 🇪🇪

    7. august, Estland ⋅ ☁️ 22 °C

    Vom Peipussee geht es weiter zu der schicken Universitätsstadt Tartu. Wir spazieren durch die gepflegten Straßen und Gassen. Viel gibt es zu sehen und Vieles kostet Eintritt. Einerseits normal, andererseits würde hier für einen Tag doch so einiges Zusammenkommen. Wenn man die wichtigsten Museen, Kirchen und Sehenswürdigkeiten besichtigen wollte, käme man schnell auf mindestens 50 eher 100 Euro. Dann zwar für zwei Tage aber das sprengt doch unser Budget.
    So zieht es uns weiter in die reichhaltige Natur Estland. Bei einem 5km Naturlehrpfad um den Moorsee Mustjärv lernen wir viel über den Aufbau und Entstehung des Moores. Eine erfrischende Badeeinlage gehört natürlich dazu. Unsere zwei Wochen in Estland neigen sich dem Ende zu und wir genießen noch einen ruhigen Tag im Karula Nationalpark. Spaziergänge, schwimmen und lecker Essen, ein perfekter Entspannungstag. Weiter geht es nach Lettland 🇱🇻 doch davon mehr im nächsten Footprint.
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  • Die Dörfer der Altgläubigen

    5. august, Estland ⋅ ☀️ 24 °C

    Entlang des Peipussee erreichen wir das Gebiet der Altgläubigen. Ihre bunten Straßendörfer entlang des Sees erscheinen als ob die Zeit stehen geblieben wäre. In den sandigen Böden der Äcker und Gärten gedeihen besonders Zwiebeln, die auch überall zum Trocknen und Verkaufen ausliegen. Eine zweite traditionelle Einnahmequelle war der Fischfang, den es heute vor allem geräuchert zu kaufen gibt. Sehr, sehr lecker 😋 . Über das traditionelle Leben und den Glauben informiert das empfehlenswerte Museum in Kolkja. So erfahren wir, dass die ersten Altgläubigen Ende des 17. Jahrhunderts nach Estland kamen, als das Land unter schwedischer Herrschaft stand. Es handelte sich zumeist um Russen, die aufgrund der Verfolgung und Repressionen, die auf die von Patriarch Nikon der Russisch-Orthodoxen Kirche (ROK) Mitte des 17. Jahrhunderts eingeleiteten Kirchenreformen folgten, aus Russland flohen. Viele orthodoxe Gläubige lehnten die Veränderungen im kirchlichen Leben ab. Die Reformgegner wurden Raskolniken und später auch Altgläubige oder Altritualisten (russisch: староверы, старообрядцы) genannt. Uns haben die Dörfer gut gefallen, auch wenn die Zeit nicht wirklich stehen geblieben geblieben ist, haben die Dörfer einen besonderen Charme.Læs mere

  • Von Küremäe zum Peipussee

    4. august, Estland ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir verabschieden uns von der Küste und erreichen das Kloster Pühtitsa in Küremäe. Es ist das einzige orthodoxe Nonnenkloster Estlands. Nach einer Überlieferungen soll hier unter einer Eiche eine Ikone gefunden worden sein. Heute hat sich rund um die heilige Eiche eine beeindruckende Klosteranlage entwickelt. 100 Nonnen leben noch heute in der beeindruckenden Anlage. Von außen wehrhaft mit dicken Mauern und Türmen zeigt sich das Kloster innen als idyllischer Ort des Lebens und Glaubens. Wir spazieren durch die Anlage, die durch ihre vielen Blumen und Alleen auffällt. Aber auch Kontroversen gibt es hier. Dem Patriarch von Moskau unterstellt, der vom Sieg über die Ukraine spricht und nicht von Frieden, kam es zu Zerwürfnissen mit dem estischen Staat, der einerseits die Religionsfreiheit garantiert, aber die Moskauer Linie im eigenen, bedrohten Land nicht dulden kann. Weiter geht es durch Wälder und Moore nach Vasknarva am Grenzfluss zu Russland gelegen. Unscheinbar wirkt die Grenze die Europa in Ost und West zerschneidet. Fast schon idyllisch steht ein Aussichtsturm am Ausfluss des Peipussee , im Hintergrund ein schönes Kloster. Wir winken einmal über die Grenze und lassen uns von der Idylle nicht täuschen. Auch ohne Stacheldraht ist hier alles gut überwacht, wie wir dann auch gleich am Grenzschutz im Zivilfahrzeug sehen. Freundlich grüßen und weiter geht die Fahrt entlang des fünftgrößten Sees Europas. Irgendwo im nirgendwo kommen wir an das Binnenmeer und spazieren entlang des wunderschönen Sandstrandes. Unser Ziel sind die Dörfer der Altgläubigen, so fahren wir entlang des riesigen Sees und machten immer wieder Abstecher von der Hauptstraße bis wir bei Kolkja einen ruhigen Platz am See finden.Læs mere

  • Entlang der Nordküste

    3. august, Estland ⋅ ☁️ 21 °C

    Auf unserer Fahrt entlang der Nordküste erleben wir einen tollen Tag. Statt die Schnellstraße zu nehmen folgen wir der Küstenlinie Richtung Ostern. Erster Halt ist Käsmu, welches auch Kapitänsdorf genannt wird. Das schmucke Feriendörfchen gefällt uns gut. In früheren Zeiten gab es hier eine Seefahrt Schule und somit in fast jedem Haus einen Kapitän bzw. Lotsen. Auf einer kleinen Wanderung erkunden wir die Natur und bestaunen die riesigen Findlinge. Über kleine Straßen kommen wir zum Sagadi Herrenhaus, einen weiteren gut erhaltenen Sitz des baltischen Adels. Aus noch früherer Zeit ist Schloss Toolse (Tolsburg). Sie war eine Kreuzfahrerburg des Livländischen Ordens. Sie wurde 1471–1473 im Auftrag von Meister Wolthus von Herse zum Schutz des Hafens erbaut. Im 16. Jahrhundert war sie der nördlichste Außenposten des Heiligen Römischen Reiches. Sie wurde an der Stelle einer früheren Vasallenburg der Wrangells errichtet. Während des Livländischen Krieges (1558–1581) gehörte die Burg den Russen, danach den Schweden. Die Burg wurde im Russisch-Schwedischen Krieg (1656–1661) gesprengt. Zum Abschluss kommen wir dann noch zum Valaste. Der Wasserfall Valaste an der Steilküste Ontika ist mit seiner 30 Meter hohen Wasserwand der höchste in Estland. Spektaktulär kann man hier über eine spannende Treppenkonstrukion 60m zum Meer hinabsteigen. Die stürmige Ostsee ist hier in der Bucht von Narva etwas wilder. Ein toller Tag, der uns eine interessante Region gezeigt hat.Læs mere

  • Lahemaa

    1. august, Estland ⋅ ☀️ 19 °C

    Der Lahemaa Nationalpark im Norden Estlands gelegen bietet eine abwechslungsreiche Flora und Fauna. Moosbewachsene dichte Kiefernwälder, Sumpfgebiete und eine einzigartige Küstenlandschaft. Erster Stop ist der beeindruckende Jägala Wasserfall. Später wandern wir über Bohlenwege durch Wälder, die uns an Finnland erinnern, vorbei an riesigen Findlingen zu einem Aussichtsturm, der uns die größe der Sumpfflächen vor Augen führt. In Kolga besichtigen wir das renovierungsbedürftige Landgut, das ein Stück des deutschbaltischen Adels Lebens in Estland erzählt. Zu Sowjetzeiten dem Verfall preisgegeben wartet es darauf aus dem Dornröschenschlaf zu erwachen.
    Weiter führt uns unser weg zum nördlichsten Punkt Estlands das Cap Purekkari. Wir bewundern die Schönheit dieses Stückchens Ostsee bei ausgedehnten Spaziergängen.
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  • Tallinn

    30. juli, Estland ⋅ ⛅ 24 °C

    Zwei Tage waren wir in der estnischen Hauptstadt. Von Tallinn mit seinem abwechslungsreichen Stadtbild, gibt es unendlich viel zu berichten Eine bewegte Geschichte prägt das Stadtbild von der mittelalterlichen Stadtmauer, über die Bürgerhäuser bish hin zu den Kirchen. Jede Epoche hat ihre Einflüsse hinterlassen. So schlendern wir durch das Roterman Viertel. In den ehemaligen, von schwerer Arbeit geprägten, Speicherhäusern, weht heute ein neuer Wind. Hippe Restaurants und Boutiquen gliedern sich ein in einem Mix aus Altem und Modernem. Weiter spazieren wir durch die Stadtmauer und schmale Gassen zum Domberg mit dem Dom und der beeindruckenden Alexander Newsky Kathedrale. Über wunderschöne Aussichtspunkte geht es wieder hinab zum Hauptplatz. Von hier kommen wir zu einem traurigen Kapitel der neuen Geschehnisse; die russische Botschaft permanent bewacht und voller Protestplakate. Groß ist die Sorge vor dem Nachbar. Den Abend lassen wir am Meer ausklingen. Heute sind wir noch einmal kreuz und quer durch die Stadt gelaufen und stellen fest: Tallinn begeistert uns auch zwei Jahre nach unserem ersten Besuch voll und ganz!Læs mere

  • Estnisches Freilichtmuseum

    28. juli, Estland ⋅ 🌬 19 °C

    Gestern sind wir langsam in unser neues Reiseland gestartet. Weite Teile Estlands haben zum Meer hin eine Abbruchkante, so bilden viele Flüsse wunderschöne Wasserfälle. Einen davon den Keila Wasserfall haben wir gestern besucht. Heute waren wir den ganzen Tag im Eesti Vabaõhumuuseumi. Das Freilichtmuseum in Tallinn zeigt, wie das ländliche Leben in Estland früher aussah. Auf dem weitläufigen Gelände stehen historische Bauernhäuser, Windmühlen, Kirchen und andere Gebäude aus verschiedenen Regionen des Landes. Die Ansammlung der Gebäude ist nach den Regionen Estlands unterteilt. Einen ganzen Tag lang sind wir durch das Museum spaziert und haben einen Eindruck vom Alltag, den Traditionen und der Architektur vergangener Jahrhunderte bekommen. Aber auch die Geschichte nach 1945 und die Umstellung der Landwirtschaft von einzelnen Bauernhöfen zu Kolchosen wurde gezeigt. Jetzt stehen wir vor den Toren von Tallinn und genießen den Blick auf die tolle Stadt, die wir morgen besuchen.Læs mere

  • Tschüss Schweden - Hallo Estland

    26. juli, Estland ⋅ ☁️ 19 °C

    Findpenguins fragt ja immer zum Footprint "Was hast du heute gemacht?" Heute haben wir nicht viel gemacht. Wir sind zum Fährhafen gefahren, haben eingecheckt und dann 10 Stunden ruhige Überfahrt genossen. Jetzt stehen wir auf den Klippen von Paldiski und freuen uns auf ein neues Land.Læs mere

  • Uppsala

    24. juli, Sverige ⋅ ☁️ 23 °C

    Gestern und heute waren wir in Uppsala unterwegs.
    Im Abendlicht verschaffen wir uns einen groben Überblick über die Stadt.
    Am Fyrisan laufen entlang laufen wir, immer mit dem Blick zur Kathedrale, ins Zentrum. In der riesigen Kirche, die Ende des 13. Jahrhunderts im gotischen Stil erbaut wurde, sind sowohl Gustav Vasa als auch Carl von Linné begraben. Außerdem konnten wir den Reliquienschrein des heiligen Eriks anschauen. Weiter liefen wir zum Biotopia. In diesem wundervoll gestalteten Museum bestaunten wir ausgestopfte Tiere, die typisch für diese Gegend sind. Am botanischen Garten vorbei gelangen wir zum Schloss. Dort konnten wir uns die Geschichte des Schlosses, begonnen mit dem Bau durch Gustav Vasa, bis heute anschauen. Beide Ausstellungen waren sehr interessant, wir werden sie uns sicher wieder anschauen.
    In der Nähe des Schlosses befindet sich ein Zebrastreifen, der einem ganz bestimmten Tier gewidmet ist, dem Kater Pelle Svanslös. Pelle Svanslös ist ein freundlicher Kater. Bei seinen vielen Abenteuern, die er in Uppsala erlebt, zeigt er wie wichtig Mut, Freundschaft und Hilfsbereitschaft sind.
    Uppsala ist eine quirlige Stadt, die einen Besuch lohnt.

    Doch für uns geht es nun in Richtung Fähre.
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  • Hovfjäll

    22. juli, Sverige ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute war wir im Naturreservat Hovfjället unterwegs. Auf einer kleinen Runde über Bohlenwege und Wurzeln, vorbei an Moltebeeren und Blaubeeren gelangen wir zum Hof Bondfugetorp, welcher noch bis in die 1960er bewohnt war. Dann ging es wieder hinauf zum Hovfjällettoppen, mit 593m den höchsten Punkt, von dem man einen herrlichen Rundumblick hat. Wir kommen immer wieder gerne hierher zurück. Momentan verläuft unsere Reise etwas ruhiger, da wir versuchen, unsere Pläne mit der Buchung der Fähre nach Paldiski abzustimmen. Aber ab nächster Woche gibt es dann viel Neues zu entdecken!Læs mere

  • Wanderung im Finnskogen

    20. juli, Norge ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute sind wir durch den Finnskogen gewandert. Er liegt im Grenzgebiet von Norwegen und Schweden und wurde Ende des 16. Jahrhunderts von Finnen auf Geheiß des schwedischen Königs besiedelt. Mittels Brandrodung erschufen sie inmitten des Waldes Bauerhöfe und Ackerflächen, auf denen Roggen angebaut wurde. Im Zweiten Weltkrieg verliefen hier einige Flüchtlingsrouten vom besetzten Norwegen ins neutrale Schweden. Immer wieder treffen wir auf unserem Weg durch den Wald auf Höfe, die noch bis in die 1960er Jahre bewohnt waren. Teilweise werden sie heute noch gepflegt, manche aber sind dem Verfall preisgegeben. Der bedeutendsten war das Gehöft Ritamäki, das heute als Naturreservat ausgeschrieben ist. Vorbei an Moltebeeren und Blaubeeren wandern wir durch dichte Wälder nach Norwegen und wieder zurück.Læs mere

  • Håverud Aquädukt

    18. juli, Sverige ⋅ 🌧 17 °C

    Heute ist Gummistiefel Wetter und so geschieht außer Tee trinken und kleineren Erledigungen nicht viel. Gestern dagegen war Hochsommer und wir haben das Aquädukt des Dalsland Kanals in Håverud angeschaut. Als im 19. Jh die Pläne zum Bau des Dalsland Kanals erörtert wurden, hielt man die Passage von Håverud für ein Nadelöhr. Im steilen Fels eingegraben strudelt wildes Wasser zwischen den Seen. Der bekannte Kanal- und Eisenbahnbauer Nils Ericson wurde hinzugezogen, um sich das Projekt anzuschauen. Seine Idee war es, in Håverud ein Aquädukt zu bauen, bei dem die Boote in einem langen Blechkanal über die Stromschnellen transportiert werden sollten. So schwimmen heute die Schiffe über dem Fluss während ein Stockwerk höher die Eisenbahn darüber rattert. Glück hatten wir auch, denn eigentlich fließt in dem alten Flussbett nur begrenzt Wasser, welches sonst zur Stromerzeugung genutzt wird. Mit dem alten Ausflugsboot Storholmen, welches für die Größe der Schleusen konzipiert wurde, gehen wir entlang der Schleusenkammern von einem See zum nächsten.Læs mere

  • Natur und Kultur

    16. juli, Sverige ⋅ ☁️ 30 °C

    Das Dalsland als Naturlandschaft ist eine gemütliche, hügelige Landschaft mit endlosen Wäldern und tausenden Seen. Als Kulturlandschaft hat der Mensch sein täglich Brot der Landschaft abgerungen, davon zeugt der Dalsland-Kanal, der es ermöglicht, die vielen Seen miteinander zu verbinden und kleinen Siedlungen wie Fröskog das Überleben sicherte. Die wunderschöne, mit roten Schindeln belegte, Kirche ,1730 erbaut, zeigt eindrucksvoll von der Größe der Gemeinde. Der im sogenannten Bauernbarock ausgeschmückte Kirchenraum mit seiner reich verzierten Kanzel und die Deckenmalerei hat uns beeindruckt. Von hier fahren wir von Feld und Ackerflächen, entlang blauer Seen wieder hinein in die Wald und Berglandschaft des Sörknatten Naturreservats. Hier steigen wir auf felsige Höhen, die als Kulisse für die Urverfilmung Ronja Räubertochters gedient haben. Wir genießen die Aussicht von den mit Flechten überwucherten Felsen und genießen die ķühlende Brise, bevor wir wieder hinabsteigen und den Tag am See ausklingen lassen.Læs mere

  • Faule Tage

    14. juli, Sverige ⋅ ☀️ 29 °C

    Die letzten zwei Tage ist es hier im Dalsland warm geworden, zumindest zu warm, um in der Sonne größere Wanderungen zu unternehmen. So haben wir uns ein ruhiges Plätzchen am Wasser gesucht und verbringen die Zeit mit schwimmen, Spaziergängen entlang der kaum befahrenen Straße und genießen das Leben und die Natur in vollen Zügen. Morgen soll es noch mal über die 30 Grad gehen und dann mal weitersehen wie unsere Pläne sind. Grundsätzlich wollen wir ja weiter mit der Fähre ins Baltikum und in Schweden einfach nur 2 bis 3 Wochen mit Natur und Wandern verbringen. Doch irgendwie scheint das momentan vom Wetter abhängig zu sein.Læs mere

  • Impressionen aus Baldersnäs

    12. juli, Sverige ⋅ ☁️ 22 °C

    Eine Wanderung im Naturreservat Baldersnäs ist für uns immer wieder ein Genuss. Das in den 70er Jahren erklärte Naturreservat wurde primär als Hofgut mit englischem Garten mit Promenaden, alten schmiedeeisernen Brücken, und vielen unterschiedlichen Pflanzenarten angelegt. Lange Zeit galt Baldersnäs als eines der schönsten Anlagen Europas. Heute begeistert uns der Weg entlang der Strandpromenade zum "Ende der Welt" immer wieder mit seinen vielen Buchten, seinen farbenfrohen Pflanzen und den alten Gebäuden. Hier tauchen wir ein in das Dalsland, das wir lieben!Læs mere

  • Fahrt durch Südschweden

    10. juli, Sverige ⋅ ☁️ 25 °C

    Auf der Fahrt in Richtung Dalsland kommen wir durch idyllische Gebiete im südlichen Schweden. Immer wieder fahren wir an Seen vorbei, in denen man bei der Wärme am liebsten schwimmen möchte, was wir auch manchmal getan haben. In Horred fahren wir bei der Weberei Ekelund vorbei. Der Besuch der Weberei selbst war leider nicht möglich, der Kauf einer Tischdecke war natürlich selbstverständlich. Nördlich von Borås kommen wir in Hedared an der einzigen in Schweden erhaltenen Stabkirche vorbei. Diese sehr kleine Kirche wurde im 13. Jahrhundert erbaut, ist in Vergessenheit geraten und dann wieder zu Beginn des 20. Jahrhunderts renoviert worden. Ein schönes Stück Geschichte konnten wir uns da anschauen. Am See Antlan liegt die Schlossruine von Grävsnäs. In dieser stimmungsvollen Umgebung fand gestern ein Oldtimertreffen statt. Autos und Motorräder, die älter als 25 Jahre waren, haben ihre Besitzer dort ausgestellt und konnten von allen begutachtet werden. Wunderschön, die unterschiedlich alten Fahrzeuge anzuschauen. Ab 21 Uhr hatte man das beliebte Ausflugsziel wieder für sich alleine.Læs mere

  • Danska Fall Naturreservat

    8. juli, Sverige ⋅ ☁️ 21 °C

    Inzwischen sind wir in Schweden angekommen. Den ersten Stopp legen wir am Danska Fall eines der meistbesuchten Naturreservate Hallands ein. Hier befindet sich der schöne Wasserfall "Danska Fall" im Fluss Assman. Der Fluss schlängelt sich durch ein schmales, eingeschnittenes Tal mit steilen Berghängen. Auf seinem Weg zum Brearedssjön-See bildet er mehrere wunderschöne Wasserfälle. Der spektakulärste ist der Danska-Wasserfall, östlich des kleinen Bauernhofs Eriksköp. Von hier aus überwindet der Fluss einen Höhenunterschied von 36 Metern bis zur Mündung in den Brearedssjön-See. Wir haben dieses Naturreservat auf einem durch Buchenwäldern schön geführten Weg erwandert.
    Nach den letzten Regentagen wurden wir am abend mit einem herrlichen Sonnenuntergang verwöhnt.
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