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Marokko II

Een 69-daags avontuur van Stefan und Birgit on tour & Birgit und Stefa on Tour Meer informatie
  • Berg und Tal im Hohen Atlas

    25 januari 2025, Marokko ⋅ ⛅ 8 °C

    Von El Ksiba starteten wir gegen 09.30 Uhr, obwohl wir den Wecker schon auf halb acht gestellt hatten. Da war es aber noch dunkel und kein Mensch regte sich, so dass wir uns denen einfach anschlossen. Unser Tagesziel sollte irgendwo weiter im Süden in Richtung Tinghir liegen. Los ging es auf rund 1000 Meter über NN und die Straße, gut ausgebaut, schraubte sich langsam aber sicher auf 1500 Meter und wir durchfuhren eine ständig wechselnde Landschaft mit richtigen Wäldern und Obstplantagen bevor es dann wieder etwas runter ging und die Landschaft karger wurde. Der Bergsee Lac de Isli war wie die anderen Seeen vorher nur mäßig gefüllt. Rund um diesen Bergsee gibt es einige Restaurants und Hotels, aber offensichtlich hat der Bauboom dort nachgelassen. So richtig überzeugend war das alles nicht. Wir konnten auf der ganzen Strecke Menschen beobachten, die sich entweder um ihre Schafherden kümmerten, mit Hacken von Hand die Böden bearbeiteten oder akrobatisch in ihren Bäumen herumkletterten und diesen den richtigen Schnitt verpassten. Wir konnten uns sowohl an den ständig sich ändernden Bergformationen wie auch an den in den Felsen klebenden Häusern und Kashbas kaum satt sehen. Die Ortsdurchfahrten waren alle sehr eng und nur mit viel Geduld und Aufmerksamkeit zu befahren, die Straßen wurden auch noch teilweise zu besseren Feldwegen, was erklärte warum Google Maps für eine Strecke von 90 Kilometern eine Fahrzeit von mehr als 2 Stunden anzeigte. Nach dem Dorf Imilchil ging es dann langsam immer höher, die Farben der Berghänge wechseln ständig, die Landschaft ist traumhaft schön und atemberaubend.
    Nach dem fast 2700 Meter hohen Pass Tizi-Tirherhouzine ging es dann langsam ins Tal und nach einem wohl erst kürzlich angelegten Stausee ging es dann durch die bekannte Schlucht der Todrha. Was Wasser alles anstellen kann erlebt man hier hautnah. Die Schlucht hat an ihrer engsten Stelle mal 10 Meter und links und rechts steigen Steilwände gigantische 300 Meter in die Höhe. Einfach fantastisch.
    Wir waren uns gegen 17.30 Uhr, als wir nach rund 190 Kilometern den Campingplatz "Le Lac Garden of Eden" anfuhren, einig; dies war die beeindruckende Tagestour, die wir bislang in Marokko gefahren sind!
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  • Goulmima

    26 januari 2025, Marokko ⋅ ⛅ 17 °C

    Von Tinghir ging es heute rund 90 Kilometer weiter über die N 10, gut zu befahren, zunächst nach Tinejdat und weiter nach Goulmima auf den dortigen Campingplatz Oasis, den man durchaus empfehlen kann. Wie schon die Tage zuvor war viel Trockenheit angesagt. Wir verließen die Berge endgültig und kamen in ein Hochebene. Dass es nun überall flach war bewiesen viele Radfahrer schon auf der N 10 und erst recht in der Stadt selbst, wo gefühlt jede/r Zweite mit dem Radl unterwegs war. Die Räder selbst waren meist sehr altertümlich, aber sie liefen. In der Stadt wird wohl ein Straßenbauprogramm ausgeführt. Die Nebenstraßen werden momentan ausgebaggert, Leitungen verlegt, mit Bürgersteigen versehen und erhalten dann eine Teerdecke. In Marokko ist Bewegung. Morgen geht es weiter in Richtung Süden.Meer informatie

  • Ins Tal des Qued Ziz

    27 januari 2025, Marokko ⋅ ⛅ 13 °C

    Von Goulmima ging es weiter über die N 10, super neu ausgebaut, zig Kilometer geradeaus wie an der Schnur gezogen, durch eine Steinwüste zunächst nach Er-Rachidia. Eine Universitäts- und Militärstadt, die sich sauber und aufgeräumt präsentiert. Hier waren von jeher Verteidigungsbauten und Kasernen eingerichtet, so war die Stadt auch Standort der Legion étrangère.
    Einen Fußmarsch durch die Stadt, in deren Soukh wir uns mit Gemüse versorgten und ein Orangensäftchen genehmigten wir uns vor der Weiterfahrt. Wundern mussten wir uns über viele prächtige Bauten an den Vierteln bei den Ortseingängen. Das waren nicht nur Behördenbauten!
    In der Stadt gibt es auch einen Flughafen, der zivil und militärisch genutzt wird.
    im Norden der Stadt liegt der Stausee Barrage Al-Hassan-Addalchil, der den Qued Ziz staut, der wiederum in seinem Verlauf verantwortlich ist für eine der größten Grünzonen in Marokko mit riesigen Palmengärten und Oasen.
    In einem derartigen Garten inmitten von Palmen stehen wir nun auf dem Campingplatz Tissirt. Ein wirklich ruhiges und angenehmes Fleckchen Erde mit einem sehr freundlichen und hilfsbereiten Betreiber und einer hervorragenden Infrastruktur. Sehr empfehlenswert.
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  • Und noch ein Tag

    29 januari 2025, Marokko ⋅ ⛅ 14 °C

    Auch heute zog uns nichts zum Weiterfahren. also noch ein Tag auf dem kleinen aber feinen Campingplatz verbracht. Am Nachmittag machten wir eine ausgedehnte Wanderung durch die Palmengärten zu den nächsten Dörfern, Zwiwia und Zouala, in denen uns viele freundliche Menschen begegneten, die uns fast durchgehend ein Willkommen in Marokko boten. Noch im Tante-Emma-Laden, allerdings ganz klar männliche Führung, Brot und Gemüse für mehrere Tage für 1,50 Euro erstanden. Etwas Boule gespielt und mit den Platznachbarn gesproocht.
    Aber morgen geht es dann einige Kilometer weiter Richtung Süden und Wüste.
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  • Kalt und windig

    30 januari 2025, Marokko ⋅ 🌙 10 °C

    Heute wollten wir ursprünglich ins Wüstengebiet um Merzouga. Unser Platzwärter hat uns allerdings geraten, zunächst mal die überschaubaren Kilometer bis Arfoud zu fahren und dann zu schauen ob Wind aufkommt, wie er vermutet. Merzouga bei Wind und Wüstensand müsse man nicht unbedingt haben.
    Und so kam es dann auch. In Arfoud wehte eine starke Brise, die so manche Sandfahne ins wirbeln brachte, weswegen wir jetzt auf dem Campingplatz Karla Erfoud stehen, dem Wind und der Kälte bei 17 Grad trotzen und abwarten, was weiter passiert.
    Schön, wenn man planlos reisen kann.
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  • Ab in die Wüste

    31 januari 2025, Marokko ⋅ 🌙 8 °C

    Von Erfoud machten wir uns auf den Weg nach Merzouga in die Erg Chebbi.
    Zunächst gab es allerdings einen großen Schreck. Heizung ausgefallen, Wasser läuft nicht obwohl die Pumpe ihr Werk verrichtet. Großes Fragezeichen?
    Sicherungen alle drin! Im Moment egal, wir fahren los bis zum ersten Stopp in Rissani, einer modernen Stadt mit einem alten Soukh und einem großen Markt. Dort erstanden wir dann Datteln und Dattel Sirup, reinen Honig aus Eukalyptusblüten, sowie Tee und Gewürze zu angenehmen Preisen.
    Auf der Weiterfahrt hielten wir beim Mausoleum Moulay Ali Charif, dem Stammvater der Alaouiten Dynastie, die seit Mitte des 17ten Jahrhunderts das Land regiert. So liegt also hier der Vorfahre des heutigen Königs begraben.
    Entgegen unserer normalen Gepflogenheiten ließen wir uns von einem Guide rumführen. Er erklärte uns über ein Stunde jede Einzelheit des Gebäudes. Er wies auch darauf hin, dass es Charif zu verdanken sei, dass nicht nur in Marokko die verschiedenen Glaubensrichtungen friedlich nebeinander leben, Juden, Christen und Moslems.
    Der Guide konnte sich als ehemaliger Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen ausweisen, der auch jetzt noch im sozialen Bereich tätig ist. Er zeigte uns den neben dem Mausoleum befindlichen Ksar Akhnous, der heute als Wohnstätte für 300 alleinstehende Frauen mit Kindern dient.
    Dieser Ksar sei zu den glorreichen Zeiten der wohl ältesten Stadt Marokkos, die eine der wichtigsten Handelszentren Afrikas war, von Juden bewohnt gewesen. Das besondere war, dass die Bauten überirdisch lediglich etwa einen Meter hoch waren und nur gebückt begangen werden konnten. Hier lebten einige Monate im Jahr die Händler, die mit Gold, Silber, Edelsteinen und Elfenbein handelten und sich durch die Bauweise und die Dunkelheit im Ksar ihre Feinde vom Leib hielten.
    Nach der interessanten Führung ging es weiter in die Wüstenstadt Merzouga zum Campingplatz Liberté.
    Ein Fußmarsch durch den Sand war genauso angesagt wie eine abendliche Tajine und Kallia.
    Nervig sind die Quad- und Motorradenthusiasten, die sich keine Gelegenheit entgehen lassen der Natur zu Leibe zu rücken.
    Ach so, Heizung geht, Wasser läuft. Die Wohnraumbatterie hat nach 6 Tagen ohne Strom und Motor etwas geschwächelt.
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  • Weiter in die nächste Wüste

    2–3 feb. 2025, Marokko ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute ging es rund 210 Kilometer weiter in Richtung Westen.
    In Rissani haben wir noch einen Stopp eingelegt und wollten uns die Reste der angeblich über 800 Jahre alten Altstadt ansehen. Doch nix war. Wir würden von 3 Polizisten freundlich aufgefordert unseren Fußmarsch in die entgegengesetzte Richtung zu lenken. Das museale Bauwerk wird vom Militär genutzt. Aber das Hinweisschild steht noch!?
    Wir fuhren eigentlich ständig durch ein Hochplateau, das uns bei rund 700 Metern beginnend sanft auf fast 1000 Meter führte und dann wieder sanft runter. Obwohl überall nur Sand und Steine wechselte die Landschaft ständig. Mal waren die begrenzenden Berge näher, mal weiter, mal wuchs kaum etwas und dann Wiesen, Akazien, Palmen und allerlei Bodendecker. Gelegentlich durchfuhren wir Dörfchen, die sich an Oasen gebildet haben, mal größer, meistens kleiner.
    Insgesamt eine Route, die beim Blick auf die Karte den Verdacht der Langweiligkeit aufkommen lässt, in der Realität aber eine Besonderheit darstellt.
    Jetzt stehen wir auf dem Camp Serdrar, einige Kilometer von der N 12 entfernt und die letzten 6 davon über Piste, aber ein sehr zu empfehleder Platz mit Restaurant, Hotel, großen Stellplätzen mit allem was der Camper braucht.
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  • Wasser marsch

    2 februari 2025, Marokko ⋅ 🌙 11 °C

    Heute haben wir auf dem Stellplatz festgestellt, dass das Abwasser aus dem Bad wohl einen eigenartigen Ausweg sucht. Anstatt in den Abwassertank kommt es an drei, vier Stellen aus der Seitenwand getropft und im Wohnbereich wurde es bereits nass. Die Zuflüsse zum Tank konnte ich aufdrehen und habe festgestellt, einer ist trocken, einer nass und der von der Küche funktioniert einwandfrei.
    Da ich nun nicht so der große Schrauber bin geht's morgen statt in die Wüste nach Zagora in die Werkstatt.
    So haben wir den Teppich mal ausgebaut und zum trocknen aufgehängt, Wäsche gewaschen und sind eine Zeit lang in der steinigen Gegend rumgelaufen und haben mit Hilfe von KI und Dr. Google die Pflanzen bestimmt.
    Orangenthymian, Kamelkraut und so weiter. Der üppig wachsende Baum ist hier die Akazie, deren Dornen uns schon bei der letzten Reise erstaunten. Und noch mehr, dass Dromedare und Ziegen die Blätter dazwischen unversehrt abknabbern.
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  • Darauf ein Bier

    3–4 feb. 2025, Marokko ⋅ ☀️ 18 °C

    Wie vorgesehen ging es heute nach Zagora. Ziel war die Werkstatt Ali Nassir, in der wir unser Abwasserproblem klären wollten.
    Die Landschaft glich eins zu eins der von gestern.
    Der Meister beauftragte einen Unter-Meister, der dann auch gleich zu Werke ging. Es war ihm anzusehen, dass er das nicht zum ersten Mal machte. Alle Leitungen zum Abwassertank auf, irgendwie gereinigt, Wasser durchlaufen lassen, zufrieden gewesen, noch mit Pressluft durchgepustet und zufrieden mitgeteilt alles in Ordnung. Danach packte er sein Werkzeug zusammen und erschrak plötzlich als trotz seiner Arbeit Wasser an der Seitenfront rauslief und auch der Innenraum nass wurde. Nochmal alles durchgecheckt und das befürchtete Ergebnis: irgendwo sind vermutlich Verbindungsstücke in den Abwasserleitungen gerissen und er müsse zur Reparatur vermutlich das ganze Bad auseinanderschrauben und das werde eine langwierige Sache.
    Nach kurzer Beratung werden wir die nächsten 7 Wochen auf Campingplätzen mit Duschen übernachten und zum Waschen und Zähneputzen das Becken in der Küche benutzen.
    Auf den Schreck und die zu erwartende Rechnung haben wir uns dann das erste Bier, 0,25 l zu 3 Euro genehmigt.
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  • Camping Palmeraie d'Amezrou

    4 februari 2025, Marokko ⋅ 🌙 11 °C

    Heute haben wir etwas rumgewerkelt. Den gestern ausgebauten Teppich wieder kunstvoll verlegt, nicht ohne vorher den Boden bis ins letzte Eckchen fein auszufegen und feucht aufzuwischen. Sieht wieder gut aus. Nachmittags durch Amezrou, Vorort oder Stadtteil von Zagora, von einer Herde Kinder mit "un Dirham" angemacht und verfolgt worden, Käse und Marmelade gekauft und einen Orangensaft getrunken.
    Die marokkanische Gasflasche ist leer, wird aber morgen vom Platzmeister getauscht und zum Abend vor Spaghetti noch bei milden 17 Grad den Sternenhimmel studiert.
    Und weil es hier gerade passt, hängen wir noch einen Tag an.
    Wurde heute auch schon ruhiger weil die meisten Pistenfeger, die gestern mit ihren Kleinwagen hier ein Treffen hatten, wieder weitergezogen sind.
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  • Noch ein Tag in Zagora

    5 februari 2025, Marokko ⋅ 🌙 13 °C

    Nach dem Frühstück marschierten wir frohgemut die 2 Kilometer in die Stadt. In einer Nebenstraße sahen wir in etwas Abstand eine Menge Wohnmobile stehen, die unsere Aufmerksamkeit erweckten. Also mal hin. Wie wir feststellten handelte es sich bei den Wohnmobilen so ziemlich um alles, was als Wohnmobil fungiert. Kleine Defender, herkömmliche Wohnmobile sowie große und kleine Expeditionsfahrzeuge. An allen wurde herumgewerkelt. Ein Mechaniker sprach uns an, ob wir auch was zu reparieren hätten. Wir erzählten ihm unser Wasserproblem und dass wir voraussichtlich das ganze Bad auseinander nehmen müssen. Nach unserem Bericht meinte er, wir sollten mal mit dem Carado vorbeikommen und dann will er mal schauen, er könne in die Leitungen bis in den Tank schauen. Also, Gedankenblitz, der Mann hat ein Endoskop. Also Termin morgen und dann soll er mal sein Wissen präsentieren.
    Danach liefen wir weitere zwei Kilometer zum Wochenmarkt, der zufällig auch mittwochs abgehalten wird. Auf dem Gelände von gut 300 mal 300 Metern war auch so ziemlich alles zu finden, was man an Obst und Gemüse und sonstigem Gekrams kaufen kann.
    Danach noch Tee und Orangensaft auf dem Rückweg und noch etwas gechillt. Und beim chillen ist uns dann die Idee gekommen noch einen Wein beim Platzmeister zu erstehen. Und was soll man sagen, er schmeckt!
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  • Allein auf weiter Flur

    7 februari 2025, Marokko ⋅ 🌙 12 °C

    Rund 130 Kilometer ging es heute weiter immer Richtung Westen. Die Landschaft war vergleichbar mit der der letzten beiden Tage. Mal langsam rauf und dann wieder runter, links und rechts Steinwüste, unterbrochen durch gelegentliche Plantagen. Und dennoch sieht es immer irgendwie anders aus. Die Strecke war bis auf zwei dem Hochwasser geschuldeten Baustellen gut zu fahren. Auf dem ganzen Weg begegneten uns kaum Fahrzeuge, von einer Reihe von Wohnmobilen abgesehen.
    Kurz vor Tissirt bemerkten wir ein besonderes Schauspiel. Was wie Schnee aussieht ist getrocknetes Salz, das mit dem Qued Tissint aus den Bergen mitgebracht wird. Bei den Überschwemmungen im letzten Herbst bildeten sich dann salinenartige Tümpel und das Salz blieb beim austrocknen übrig.
    Auf dem Campingplatz Palmiers in Tata schaute sich dann ein Womo - Spezialist unser Wasserproblem an. Der hatte richtig Ahnung. Schaute und horchte und erklärte uns dann, dass das Problem wohl an durch Erschütterungen verrutschten, verschobenen etc. Verbindungen der Ablaufrohre zwischen Waschbecken, Duschwanne und Abwassertank liegt. Er sagte auch, dass zur Reparatur zumindest der ganze Boden im Bad entfernt werden müsse. Auch würde er gerne Geld verdienen, aber das solle besser eine Firma machen, die den Konstruktionsplan habe. Zudem bestehe bei dieser Arbeit die hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Duschwanne, die eingeschäumt und verklebt ist, bricht und er könne keine zweite besorgen.
    Der ehrliche Makler riet uns also bei einem Carado Fachmann in Deutschland unser Heil zu suchen. Na dann!
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  • Tata

    8 februari 2025, Marokko ⋅ 🌙 12 °C

    Heute blieben wir auf dem Campingplatz Palmiers in Tata. Gegen 10.00 Uhr kam dann ein Mann, der uns vom gestrigen Wasserspezialisten avisiert wurde, um sich unsere Motorhaube und die vergilben Lampen anzuschauen. Nach kurzem Handel wurden wir uns einig, 130 Euro und Motorhaube sowie Lampengläser sind anschließend besser als neu.
    Die Motorhaube hat er gleich ausgebaut und mit dem Fahrrad mitgenommen. Morgen um 16.00 Uhr soll alles fertig sein. Schaun ma mal.
    Mittags in der Stadt herumgelaufen, danach mit einigen Franzosen Boule gespielt, wieder in die Stadt und noch Kefta mit Salat und Pommes frites verspeist.
    Das Ganze bei ständig über 20 Grad.
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  • Auf nach Taroudant

    9 februari 2025, Marokko ⋅ ☀️ 20 °C

    Nachdem gestern noch die Entscheidung gefallen war, dass Birgit am Montag zu ihrer erkrankten Tochter nach Hamburg fliegt, sind wir gestern Nachmittag zum Lackiermeister, den wir auch nach einigem rumfragen und der Hilfe eines Touristenführers in einer kleinen Werkstatt fanden. Wir haben ihm die Lage erklärt und ihn gebeten wirklich Tags darauf zu erscheinen da wir dringend Montag morgen ganz früh zum Flughafen ins mehr als 240 Kilometer entfernte Agadir aufbrechen müssen.
    Und siehe da, heute Morgen noch während des Frühstücks meldete sich der Meister am Wohnmobil. Motorhaube frisch lackiert und zwei Poliermaschinen. Er meinte, er habe gestern noch spät die Motorhaube fertig gemacht, montiere die jetzt und reinige anschließend die Scheinwerfergläser und so könnten wir schon heute bis nach Taroudant aufbrechen und hätten nicht den Stress schnell durch die Berge zu fahren.
    Gesagt, getan, nach etwa eineinhalb Stunden war alles erledigt, inklusive Wohnmobil richten und wir fuhren ganz relaxt zum Campingplatz in Taroudant auf dem wir bereits letztes Jahr für ein paar Tage waren.
    Die Landschaft .war ein einziger Traum. Berge in allen Ocker- und Brauntönen, die Straßen gut ausgebaut und die auch hier gelegentlich aufgetretenen Hochwasserschäden beseitigt. Von 750 Meter bis genau tausend Meter mehr und wieder runter bei massenhaften Kurven. Gut, dass wir die Strecke nicht morgen abhetzen müssen.
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  • Flughafen und Aourir

    10 februari 2025, Marokko ⋅ 🌙 18 °C

    Ganz gemütlich haben wir heute gefrühstückt, das Brot dazu haben wir gestern beim Abendessen mitgenommen.
    Da man wegen der vielen und umständlichen Kontrollen drei Stunden vor Abflug am Flughafen sein soll, sind wir dann um kurz nach zehn auf die letzten rund 75 Kilometer gestartet. Ticket bei Condor abgeholt und festgestellt wie relaxt und ruhig hier alles abläuft. Also Kaffee und Tee im Flughafenbistro getrunken und bis 13.00 Uhr gechillt.
    Birgit ist dann zum Gate marschiert und ich zum Wohnmobil.
    Beim wegfahren habe ich ein lustig quergestreiftes Flugzeug im Landeanflug gesehen und gedacht, wie kommt man auf so eine Idee.
    Weiter durch Agadir, an einem Carrefour gehalten, Fleisch, Müsli etc. (Wein und Bier ) gekauft und weiter zum Campingplatz nach Aourir. Dort kam auch zufällig der Polsterer vom letzten Jahr vorbei und wir haben gleich einen Termin für morgen früh vereinbart.
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  • Campingplatz Aourir

    12 februari 2025, Marokko ⋅ 🌙 14 °C

    Heute war Tag zwei auf dem Campingplatz in Aourir. Der Platz liegt etwa 5 Kilometer von der Stadt entfernt. Schatten gibt es nicht und so kann man die winterliche Sonne genießen, die das Thermometer ab etwa 10.00 Uhr minütlich nach oben schraubt. Im Schatten heute 23 Grad. Da kann man es aushalten.
    Gestern hat der Schneider/Polsterer, der uns letztes Jahr bereits die Sitze neu bezogen hatte, mir bereits eine Thermo-Frontverkleidung verkauft. Genau die habe ich gesucht, war mir aber in Deutschland zu teuer. Hier durchaus erschwinglich, und die Vorzeltmatte, die letztes Jahr beim Festfahren im Sand als Sandblech erheblich gelitten hatte, wurde auch wieder zurechtgeschnitten, ordentlich umgebürdelt und mit Fixierringen versehen. Alles gut.
    Eine 12 Kilometer Wanderung führte mich dann nachmittags ins Dorf selbst zum Geldautomaten, einem thè à la menthe und Gemüseeinkauf.
    Und zum Abendessen etwas Couscous-Artiges mit salat marrokain aus eigener Produktion und einem marrokanischen vin rouge.
    Was braucht man mehr. La vie est belle!
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  • Erkounte

    21 februari 2025, Marokko ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach vier Tagen Campingplatz Erkounte mit viel Tee und Zwieback und fast genau so viel Bauchgrimmen scheint es heute Abend wieder aufwärts zu gehen. Zwei Wanderungen haben mich an den Atlantik geführt, eine wirklich schöne Gegend, die ziemlich menschenleer ist. Und beim Bouleturnier mit 44 Franzosen bin ich tatsächlich im guten Mittelfeld gelandet.
    Der Campingplatz liegt ganz einsam, bietet aber alles was man sich so an europäischen Standart vorstellen kann.
    Morgen habe ich vor, Sidi Ifni anzufahren, worher aber noch den Felsenbogen in Legzira anzuschauen.
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  • Sidi Ifni

    22 februari 2025, Marokko ⋅ 🌙 16 °C

    Morgens noch auf- und eingeräumt und dann die rund 20 Kilometer nach Sidi Ifni in Angriff. Vorher aber an der Beschilderung Plage Legzira rechts abgebogen und einer Schotterpiste ins Tal gefolgt. Für 2 Euro in einer Feriensiedlung geparkt und weiter ins Dorf Legzira. Das Dorf scheint nur aus Restaurants zu bestehen, die auch Recht gut besucht waren. Vermutlich auch, weil Legzira mit Busunternehmen angefahren wird. Zu Fuß noch etwas 1,5 Kilometer weiter und dann steht man vor dem Felsentor von Legzira, einem etwas 10 Meter hohen und 20 Meter breitem Loch in der Felsenwand, für das sich der Atlantik wohl einige Jahrhunderte hat Zeit nehmen müssen. Ist halt interessant, es mal zu sehen und weil gerade die Ebbe eingesetzt hatte, auch mal durchzulaufen.
    Dann in Sidi Ifni zum kommunalen Campingplatz im oberen Teil der Stadt. Wie fast alle, fest in französischer Hand. Der Platzwart hat mir erzählt, es kämen welche im Oktober, drehen die SAT-Schüssel hoch und fahren wieder im April. Sein Gesicht sprach Bände!
    Der Stadt sieht man noch heute ihre spanische Wurzeln an, wie in unserer letztjährigen Reise beschrieben.
    Auf dem Wochenmarkt rumgelaufen, ins Unterdorf an den Strand gelaufen, mit Bekannten palavert, die man gelegentlich trifft und prima gebratenen Thunfisch mit Gemüse verzehrt. Hat mir gemundet, was der Bauch dazu sagt?
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  • Berg- und Talfahrt

    23 februari 2025, Marokko ⋅ 🌙 14 °C

    Gestartet am Atlantik auf NN ging es heute durch den Anti-Atlas nach Tafraoute. Bis Tiznit war es lediglich der Rückweg und ab Tiznit wurde es dann interessant. Überraschend sind auch hier die massenhaften Neubauten, die hier wie in ganz Marokko in den letzten Jahren hochgezogen wurden. Nach etwa 50 Kilometern wird es dann ernsthaft und die Straße steigt unablässig. Sie führt an Berghängen vorbei und lässt den Fahrer teilweise hunderte von Meter in die Tiefe blicken. Auf etwas 1200 Metern Höhe befindet sich die opulente Hotelanlage Hotel Kerdous am gleichnamigen Col. Eine Rast lohnt sich alleine wegen des Ausblicks. Die Straße ist gut ausgebaut und so macht es auch wenig Probleme die weiteren kurvenreichen Steigungen auf bis zu 1670 Meter in Angriff zu nehmen. Schon im "Sinkflug" nehme ich auf Anraten eines Einheimischen in Jemaa Ida Oussemlal an der dortigen Abzweigung den Weg nach links, der nach rechts sei noch zu beschädigt. Und so erreiche ich bald das Tal von Tafraoute, das schon von weitem mit seinen rosaroten Berghängen mit seinen eigentümlichen Kullerfelsen auffällt.
    Tafraoute ist ein Touristenhotspot. Rund um die Stadt kann in Palmenheimen gecampt werden, mittlerweile kommt der Wächter, der nachts seine Runden dreht, auch 15 Dirham kassieren. Wer will braucht sich nicht zu rühren, Frühstück, Mittagessen, Abendbrot, Wäscheservice für Kleider und Womo, alles wird angeboten. In der Stadt ist ein reger Womo-pimp-Betrieb im Gange.
    Tafraoute ist auch Zentrum für die Herstellung von Haus- und einfachen Straßenschuhen, ausschließlich handgefertigt.
    Und so habe ich dann meinen Freund vom letzten Jahr mit dem Kauf von 4 Paar Schuhen beglückt. Ein Euro Teuerungsrate nach längerem verhandeln.
    In Tafraoute soll es auch eins der besten Berberrestaurants von Marokko geben, "La Kashba". Der Preis hat mich positiv überrascht, noch mehr das Essen an sich. Gehe ich nächstes Jahr wieder hin.
    Und morgen weiter Richtung Safi bis Agadir.
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  • Zurück in Aourir

    24 februari 2025, Marokko ⋅ 🌙 17 °C

    Raus aus Tafraoute in Richtung Agadir. Die Straße führt wieder durch den Anti-Atlas, also geht es zunächst durch das Ammelntal , in dem die Dörfchen wie Schwalbennester in den Bergen hängen, die sich teilweise auf über 2 tausend Meter gegen den Himmel recken. War die Straße gestern gut befahrbar, ist dies nach Tafraoute anders. Die Straßenbreite beträgt eineinhalb Fahrzeuge und die Kanten sind teilweise bis weit in die Fahrbahn abgebrochen und stehen noch bis zu zwanzig Zentimeter über dem Schotterbett. Wer dort mit Geschwindigkeit reinfährt, au weia. Also beim Entgegenkommen bremsen bei engen Passagen beide Fahrzeuge stark ab, fahren mit den rechten Rädern aufs Schotterbett und dann wieder weiter. Dabei gibt man acht, nicht mit den Reifenflanken an den Abbruch zu geraten, sonst reißen die Reifen auf. Nur gut, dass einem fast so gut wie niemand entgegenkommt. Die Aussicht ist einfach traumhaft. Wild zerklüftete Berge und Täler, die hunderte von Metern in die Tiefe gehen, oftmals bewohnte Oasen bilden und gelegentlich in ihren Flussbetten noch Wasser führen.
    Interessant sind die vielen Agadire, die sich auf fast jedem Hügel erheben, neue, gut erhaltene und verfallene.
    Meist dienen die alten Speicher mittlerweile als Wohnungen oder Hotels. Hinter Aida Baha wir die Landschaft zunehmend ruhiger und man erreicht die Sousse Ebene, ein fruchtbares Tal zwischen Atlas und Anti-Atlas.
    Auch die Straße wird besser und bald erreiche ich den Moloch Agadir wo ich im Carrefour Bier und im Decathlon Schuhe erstehe. Jetzt richtige!
    Dann nach Aourir, heute Stellplatz mit Strom und noch die restlichen Umleimer angebügelt.
    Morgen schaue ich mal, dass ich bis Safi komme. Sportlich aber machbar.
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  • Ab durch die Mitte

    25 februari 2025, Marokko ⋅ ⛅ 14 °C

    Da mittlerweile feststeht, dass ich alleine nach Hause fahren werde, habe ich einfach entschieden, dies nun auch directement und citissime anzugehen. Besichtigungen oder Besuche besonderer Orte stehen auf der Strecke und alleine nicht mehr an, also aus Aourir raus, nach Agadir und auf die Autobahn. Durch Agadir durch ist immer ein Erlebnis. Immer Chaos, aber das muss man den Marokkaner zu gute halten, niemals aggressiv. Ob Fußgänger, Radler, Esel- oder Pferdetreiber oder Autofahrer, ganz gleich welcher Verkehrsteilnehmer, es wird immer Rücksicht genommen, wiewohl es anfangs etwas schwierig ist alles in ein großes Ganzes einzuordnen. In der Stadt selbst, Armut und Reichtum schön getrennt. Slumartige Viertel, die zunehmend verschwinden, Neubaubereiche mit Mehrfamilienhäusern und etwas außerhalb moderne und teilweise mondäne Villen in hergebrachter Bauweise und darüber hinaus an Bauartstil angelehnt. Und dann das Grande Stade de Agadir, das 2013 eingeweihte Fußballstadion, das es mit europäischen Stadien locker aufnehmen kann.
    Es geht wieder, wenn auch etwas schneller, über die Ausläufer des Anti Atlas mit seinen typischen Bergen mit tiefen Tälern und die Bodenbeschaffenheit in allen erdenklichen braun und ocker Farben.
    Und dazwischen in schöner Regelmäßigkeit Sendemasten mit allerlei Aufbauten, die wie eigentlich in ganz Marokko für den guten Ton im Internet und dem Telefon sorgen.
    Dann langsam abwärts in die riesige Hochebene von Marrakesch. Blick nach links, fast graugelber Sand, alles eben und im Hintergrund nichts und rechts weites Tal und im Hintergrund schneebedeckte Gipfel des Atlasgebirges.
    Alles beeindruckend und die fast 400 Kilometer werden nicht langweilig. In Mohammedia auf den bereits im letzten Jahr besuchten Campingplatz Ocean Blue und am Strand noch etwas die Beine vertreten
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  • Weiter auf dem Highway

    26 februari 2025, Marokko ⋅ ☁️ 14 °C

    Gegen 11.30 ging es weiter. Ziel war Asilah, wo ich noch einiges einkaufen und das Motoröl wechseln lassen wollte. Rund 280 Kilometer, vorbei an einigen größeren Zentren, wie etwa Rabat, was sich auch auf den Verkehr auswirkte. Von schweren überladenen LKW über fast genauso überladene Transporter, alten Renaults und Peugeots und vielen Mercedes mit fast gleichen Kennzeichen (vermutlich machten die Regierungsmitarbeiter alle irgendwelche Dienstfahrten) war alles anzutreffen. Die Landschaft wechselte von trocken zu immer mehr begrünt. Nach einiger Zeit hätte man meinen können auf einer Autobahn in Deutschland zu fahren wenn nicht an den Seiten Eukalyptus und Korkeichen und in der Mitte Bougainvillea gewachsen wären.
    Beim Campingplatz angekommen versprach mir der Besitzer sich um den Ölwechsel zu kümmern, was allerdings nach meinen super Erfahrungen im letzten Jahr im Fiasko endete. Nach einigem Warten kamen zwei junge Burschen mit altem Auto und ölverschmierten Blaumännern. Das war aber alles, was auf Automechaniker hinwies. Nachdem ich ihnen meinen Wunsch erklärt hatte zogen sie los, um Öl und einen Filter zu kaufen. Welches Öl, 5 W 40 musste ich ihnen noch erklären, aber dann ging's los. Bei der Rückkehr hatten sie auch richtiges Öl, den falschen Filter und keinen Dichtungsring für die Ablassschraube. Wäre auch nicht nötig. Dafür hatten sie aber einen neuen Ölfilterschlüssel. Ihr Plan, sie lassen das Öl ab, fahren dann einen passenden Ölfilter und einen Dichtungsring kaufen und bauen das alles nachher wieder zusammen, gefiel mir so gar nicht mehr. Als dann noch einer von ihnen das Fahrzeug aufbocken wollte, um so in Schräglage das Öl ablaufen zu lassen, war ich dann vollständig bedient. Ölwechsel gescheitert.
    Aber Obst, Gemüse, Datteln und Nüsse sind jetzt für die Heimfahrt als Nervennahrung ausreichend vorhanden.
    Morgen ist wieder Geduld angesagt. Passieren des marokkanischen Zolls oder Meisterprüfung in der Selbstbeherrschung!
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  • unendliche Geschichte

    27 februari 2025, Spanje ⋅ ☁️ 13 °C

    Bereits um 05.30 Uhr machte ich mich zum Leidwesen des verschlafenen Torwächters auf den Weg nach Tanger Med. Relaxt gefahren, noch ein mal für umgerechnet 1,17 Euro getankt, das Ticket für die Fähre eingelöst und schon stand ich auch schon vor der freundlichen Zöllnerin, die wenig Aufhebens machte, ab durch den Scanner, kurz mit dem Drogenhund geredet und kurz darauf am Fähranleger, wo auch die 9-Uhr-Fähre mich erwartete. Etwas gewartet und dann gegen 09.30 mal nach vorne gewandert, wo bereits einige Schaulustige dem Entladen der Fähre ihr Aufmerksamkeit schenkten. Es ging nicht recht voran, ein, zwei LKW, ein, zwei Wohnmobile und dann plötzlich laut hupend etwa 15 bis 20 bunt bemalte und mit Aufdrucken versehene Renault Twingo. Das war auch das Geheimnis des schleppenden Ausladens, wie mir ein Mitarbeiter von Balearia erklärte. Der gute Mann, der auf der Einreise mit strengem Blick Reisepässe und deren InhaberInnen kontrolliert, ist alleine nicht nachgekommen mit seinem Job. Zu viele Personen seien an Bord und mittlerweile sei noch ein Zollbeamter dazu gekommen und die seien noch einige Zeit mit gucken und stempeln beschäftigt. Ein, zwei LKW und dann der nächste Pulk Twingos. Immer in dieser Reihenfolge, manchmal noch ein Womo oder Auto dazwischen. Insgesamt waren auf der Fähre 323 kleine Twingos und in jedem zwei Personen. Gegen 12.00 Uhr verließ der letzte Twingo die Fähre. Wer nun gedacht hat, es geht los!? Oh nein, wenn schon so spät kann auch zumindest ein Teil der 12.00 Uhr Fracht noch verstaut werden. Ablegen 14 Uhr noch was, Ankunft in Algeciras gegen 16.00 Uhr. Nach der Kontrolle durch a) spanische Polizei und b) spanischem Zoll kam ich gegen 18.00 Uhr bei unseren Bekannten in der Nähe von Cala de Mijas an, packte die dort gelagerte Gasflasche ein und fuhr gleich weiter.
    In Cala de Mijas gibt es einen großen Parkplatz, auf dem ein Teil für Wohnmobile abgegrenzt ist. Also dort hin und das Womo direkt neben eine Concord Charisma aus unserem Nachbardorf Ensdorf gestellt. Dann machte ich mich noch zu einem längeren Spaziergang mit Einkehr im Irish Pub und einem halben Liter Bier auf den Weg, erstand im Aldi ein Brot, Wurst und Käse und genehmigte mir dazu noch mein letztes marokkanisches Bier.
    Morgen werde ich dann die rund 600 Kilometer nach Denia in Angriff nehmen.
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  • Weckdienst, Berge und Bäume

    28 februari 2025, Spanje ⋅ ☁️ 14 °C

    Um genau 08.02 Uhr klopfte es am Wohnmobil. Nicht wie in Marokko, der freundliche Bäcker, nein ein ausgemachter Kollege der Policia Communidad. Auf deutsch setzte er mich in Kenntnis: "hier nicht übernacht. Verbot." Dann unterhielt er sich mit dem nebenan parkenden Spanier und fuhr dann mit seinem Kumpel wieder weg.
    Da er von frühstücken nichts gesagt hat, zuerst mal gefrühstückt und dann langsam los in Richtung Denia.
    Zwischendurch noch einen Stopp in der Nachbargemeinde eingelegt, weil dort angeblich Markttag sein sollte, auf dem ich mich nach der versprochenen Tasche für die Enkelin umschauen wollte. Kein Markt, keine Tasche!
    Eine prima ausgebaute, mautfreie Autobahn, die lustigerweise viele hundert Kilometer fast parallel neben der kostenpflichtigen liegt, ließ mich ziemlich schnell voran kommen.
    Fast durch das ganze Andalusische Faltengebirge, am höchsten Punkt immerhin auf 1380 Meter, und ständig über 1000 Meter. Millionen von Oliven- Mandel- und sonstigen Obstbäumen bis etwa nach Murcia wurden abgelöst von bestimmt genau so vielen Zitronen-, Orangen- und Mandarinenbäumen.
    In Denia fand ich noch ein Plätzchen auf dem kommunalen Parkplatz am Hafen, machte einen ausgedehnten Spaziergang mit Einkehr in einer uns schon bekannten kleinen Kneipe und ließ den Tag so ausklingen.
    Beim Spaziergang traf ich noch auf ein Fest zu Fasching, das offensichtlich auf Kinder zugeschnitten war, was aber die spanischen Omas nicht vom Mittun abhielt.
    Morgen mache ich mich dann auf die nächsten 530 Kilometer nach Pineda de Mar.
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  • Ende einer nicht ganz vollkommenen Reise

    3 maart 2025, Duitsland ⋅ ☁️ 4 °C

    Was gibt es noch zu erzählen? Nach wenigen Zwischenstopps in Spanien und Frankreich wieder Zuhause eingetroffen. Da ich nicht auf der Autobahn gefahren bin, konnte ich mich noch an den landschaftlichen Unterschieden erfreuen, Berge mit steilen Anstiegen und schroffen Felsformationen, sanfte, grün bewachsene Hochebenen, wälder und landwirtschaftliche Nutzflächen, alles, was es so gibt.
    Und was fehlt noch zu einer halbwegs verkorksten Tour? Man wird es kaum erraten: zwischen Dijon und Nancy, die restlichen Kilometer wollte ich die Autobahn nutzen, platzt der rechte Hinterreifen. Einigermaßen auf den Standstreifen gekommen, das Warndreieck ordentlich aufgestellt, die auf der Fahrbahn gelegenen Einzelteile aufgesammelt und ans Werk gemacht. Gut dass man das schon häufiger belächelte Ersatzrad dabei hat. Nach etwa einer Stunde Arbeit, mit teilweiser Unterstützung eines Kollegen der Autobahnmeisterei, war das Werk vollendet, und so kam ich gegen 22.00 Uhr zuhause an.
    Ende einer Tour, die mit einigen Überraschungen aufgewartet hat.
    Aber eins ist sicher: wenn nichts dazwischen kommt, geht's im nächsten Winter wieder nach Marokko.
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    Het einde van de reis
    3 maart 2025