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Marokko III

Unsere dritte Reise nach Marokko über Frankreich und Spanien, dieses mal allerdings zurück über Portugal und die spanische Atlantikküste Baca lagi
  • Marrakesch

    15 Januari, Maghribi ⋅ ☁️ 16 °C

    Gestern haben wir auf dem wirklich gutem Campingplatz "Relais de Marrakesch" mal relativ wenig in Angriff genommen. Das heißt nicht, nix machen. Wäsche waschen lassen, das Wohnmobil aufräumen, insbesondere die Garag,e Wasser rein, Toilette reinigen usw. Die marokkanische Gasflasche zeigt eine große Schwäche. Sie hat so wenig Druck, dass nur ein kümmerliches Flämmchen am Herd entsteht, Heizung und Kühlschrank ist jedenfalls Fehlanzeige. Der Platzingenieur meinte, das konne an der niedrigen Temperatur liegen, weil eben Butan- und kein Propangas. Die Stromversorgung auf dem Platz funktioniert jedenfalls super, also nutzen wir, flexibel wie wir sind, die Elektrizität.
    Heute war dann zunächst ein March zum gut drei Kilometer entfernt gelegenen Wohnviertel "Palmeraie" angesagt. Dort, so die Chefin, kann man Wohnungen und Häuser zum Überwintern mieten, was ja mal eine Option wäre. Das Viertel entpuppte sich als ziemlich mondäne Einrichtung, die man normalerweise nicht in Marokko erwartet. Da wir nicht Golfen und auch Skat dem Bridge vorziehen, wird es jedenfalls mit dem Winter im Palmeraie nichts.
    Um 15.45 Uhr zurück auf dem Platz und 16.00 Uhr mit einem Taxi, das gerade noch zwei Fahrgäste suchte, ins Stadtzentrum. Wir wollten unsere Auftragseinkäufe bei dem uns bekannten Händler im Soukh erledigen. Ohne unseren Freund Moulay (siehe Marokko eins und zwei) ein unmögliches Unterfangen. Da wir dessen Namen auch nicht wussten, war auch nichts mit fragen. Und leider konnte uns Moulay die Visitenkarte erst kurz vor neun schicken als wir bereits am Taxi zu rückfahrt standen. Wir haben ja noch Zeit!
    Wegen einer zu erwartenden Regen- und Kaltfront über Marrakesch werden wir morgen weiter Richtung Süden nach Aourir neben Agadir fahren, wo angeblich die Sonne scheint.
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  • Camping Le Relais de Marrakesch

    13 Januari, Maghribi ⋅ ☁️ 11 °C

    Ziemlich früh sind wir nach einem kurzen Einkauf im Carrefour gestartet. Der Weg führte uns fast ausschließlich über die meist gut ausgebaute N 12. Teilweise waren aber die Ränder der Teerstraße abgebrochen und daneben haben sich tiefe Furchen eingegraben. Meistens verursacht von LKWs, die dem Gegenverkehr nach rechts ausweichen. Wenn man dort rein gerät, au weia. Entweder man kippt gleich um, oder man kommt noch mal raus, je nach Tiefe der Rille, was aber oft ein oder zwei rechte Reifen kostet, da die scharfen Kanten die Reifenwände aufschneiden. Also, toujours attention!
    Die Landschaft wechselte jetzt von leicht hügelig und grün in eben und ockerfarben in einigen Schattierungen. Das Hochplateau von Beni Mellal bis Marrakesch ist bekannt für seine großen Obstplantagen und landwirtschaftlichen Flächen. Auch heute sahen wir wieder die Oliventransporteure und Bauern, die händisch ihre Saat ausbrachten.
    Und links von der N 12 der Blick auf das Atlasgebirge mit seinen tief verschneiten Bergen.
    Jetzt sind wir auf einem Campingplatz einige Kilometer vor Marrakesch, werden einige Tage bleiben und wenn es uns überkommt werden wir auch einen Tag im Trubel verbringen.
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  • Meknes

    12 Januari, Maghribi ⋅ 🌙 10 °C

    Nach dem Frühstück haben wir uns dann aufgemacht, die Stadt zu besichtigen. Was heißt "die Stadt" bei fast 600 tausend Einwohnern. Also der historische Teil der Königsstadt. Los ging es dabei mit einem Besuch des Mausoleums von Moulay Ismail, kaum 300 Meter vom Stellplatz entfernt. Das Grab beherbergt den zweiten Sultan der bis heute regierenden Alawiden-Dynastie, der hier 1727 nach einem angeblichen Leben als grausamer, sadistischer und zügelloser Herrscher in einem weißen Sarkophag über seine Schandtaten nachdenken kann.
    Um zur Medina zu gelangen mussten wir zwangsläufig an dem berühmten Stadttor Bab Mansour vorbei, das mit Keramikfliesen versehene Tor gehört zu den schönsten Toren weltweit und stammt aus der Zeit oben angeführten Herrschers. Zur damaligen Zeit und auch später wurden vor dem Tor die Gerichtsverhandlungen durchgeführt, Strolche (und wer weiß) gehenkt und ihre Köpfe aufgespießt.
    Über den Platz El Hedim liefen wir dann durch die Medina, vorbei an zahlreichen Moscheen und allem, was eine Medina zu bieten hat, verwinkelte Gässchen, Handwerker und Händler und auch schöne Riads, die teilweise als Hotels betrieben werden.
    Zudem befindet sich mittendrin auch das Lokal "Aisha" in das wir einkehrten und bestes Essen aus der Berberküche serviert bekamen.
    Unser Fazit nach zwei Tagen. Eine bemerkenswerte Stadt, vergleichbar mit Marrakesch, allerdings bedeutend weniger Touristen und vor allem bedeutend weniger Hektik.
    Jetzt stehen wir nach gut zweieinhalbstündiger Fahrt über die N 13 und R 712 in Khenifra auf dem Parkplatz des Carrefour, den der Betreiber nachts zu einem Teil für Wohnmobile zum Parken frei gibt. Was will man mehr.
    Morgen wollen wir dann nach Marrakesch und auf einem dortigen Campingplatz mal zwei/drei Tage ruhen
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  • auf nach Mèknes

    11 Januari, Maghribi ⋅ 🌙 9 °C

    Gegen 11.00 Uhr starteten wir in Richtung der alten Königsstadt Meknes, rund 200 Kilometer entfernt. Der Weg führte uns über die gut ausgebaute N 13 durch üppiges Grün aus Wäldern und bewirtschafteten Feldern. In dieser Gegend stehen zigtausende von Olivenbäumen. Weite Felder dienen dem Anbau verschiedener Kornarten, die auch eifrig gedüngt und gespritzt werden. Allerdings von Hand, wie wir das aus den fünfziger Jahren von zuhause kennen.
    In Quezzane machten wir nach etwa 70 Kilometern zwei Stunden Pause und liefen durch die Medina der "grünen Stadt", wie sie wegen ihrer häufig genutzten Farbe für Anstriche aller Art genannt wird.
    Nach dem Besuch des Mausoleums Moulay Thami ging es dann weiter zum Tagesziel.
    Zwischendurch boten sich noch zwei Zwischenstopps an. Beim ersten gab es einen Liter Olivenöl und zwei mal 500 Gramm Honig für zusammen 26 Euro und beim zweiten eine 11 kg Gasflasche für 5 Euro. Flasche plus Inhalt, wohlgemerkt.
    Apropos Öl. Momentan ist die Olivenernte voll im Gange und wir sahen am Wegesrand mehrere Ölmühlen, in die Männer Oliven rein bzw. in großen Gebinden Öl heraus trugen.
    Ab Quezzane ließ die Straße allerdings zu wünschen übrig. Tiefe Schlaglöcher galt es zunächst mal zu erkennen und dann möglichst geschickt zu umfahren. Unebenheiten, die offensichtlich wanderndem Untergrund zuzuschreiben sind, konnten Dank Luftfederung ihre Gefahr etwas genommen werden,
    Dann die Krönung des Tages: in Mèknes haben wir einen Stellplatz mitten in der Stadt, direkt an der Stadtmauer gegenüber der Königsniederlassung, herausgesucht. Als wir der Mauer ansichtig wurden war vollkommen klar, da ist nix mit Parkplatz. Einige Wohnmobile hatten wohl vorher mehr Glück und standen umringt von PKWs an der besagten Mauer. Dann kam der Weiterfahrt der parkwächter zuvor. Ob wir über Nacht bleiben wollen? Pas de problème. Deux minutes! Als erster für dann Polizist Nr. 1 sein Auto vor den anderen weg, dann Polizist Nr 2 sein Auto in der Parkreihe. Die so entstandene schmale Lücke wurde verbreitert, indem das Womo des Holländers in die dadurch breiter werdende Lücke nach links versetzte und der Wächter himself sein Auto rechts daneben weg fuhr, wir dort rückwärts rein und Voilà. Dann stellten Polizisten und Wächter ihre Autos vquer vor die Womos und alles war gut. 5 Euro bis morgen Nachmittag und dafür einen Parkplatz sowie zwei Polizisten 10 Meter auf der anderen Straßenseite.
    Kurz die Beine vertreten bis zum bekannten Al-Hadeem-Square und Feierabend!
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  • Chefchaouen

    10 Januari, Maghribi ⋅ ⛅ 8 °C

    Unsere Überlegungen von gestern erwiesen sich als richtig. So kamen wir heute trockenen Reifens nach rund 75 Kilometern, gestartet auf Meeresniveau, nach eifriger Kurvenfahrt auf sehr gut fast durchgängig vierstreifig ausgebauter Straße auf 770 Meter Höhe auf dem Campingplatz Azilah in Chefchaouen an.
    Die Gegend ist fast überall bewaldet und die Berge mit tiefen Schluchten beeindrucken, zumindest die Beifahrerin.
    Den Plan, zwei Tage zu bleiben, änderten wir nach Ansicht der Sanitäranlagen wieder.
    Zu Fuß ging es dann in die alte Medina, die mit ihren Häuser- und auch Gehwegbemalungen den Namen "Blaue Stadt " begründet.
    Fast vier Stunden liefen wir durch das Gewirr kleiner und kleinster Gässchen, kehrten ein, allerdings nicht zu Bier oder Wein. Ab hier sind Kaffee, Tee und Säfte angesagt.
    Morgen schaffen wir uns dann gemütlich weiter in Richtung der alten Königsstadt Meknes und schau'n mal wo wir ankommen werden.
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  • Tetouan und Martil

    9 Januari, Maghribi ⋅ ⛅ 14 °C

    Tatsächlich ging die lautstarke Hochzeitsfeier irgendwann zu Ende. Da sich im Gelände niemand mehr regte, konnten wir sogar etwas ausschlafen und sind dann nach Tetouan aufgebrochen. Die Medina mit Soukh, Weltkulturerbe, war unsere erste Anlaufstelle. Danach bummelten wir noch durch die Stadt inklusive Königspalast und wollten dann weiter durch' s Rifgebirge nach Chefchaouen. Ein Blick zum Himmel mit drohenden, schwarzen Wolken und dann vertiefend in die Wetter-App ließ uns den Plan ändern. Enge Straßen mit massenhaft Kurven und einem ständigen Rauf und Runter braucht man bei Starkregen und Nebel nicht unbedingt.
    Also zurück nach Martil, einer Urlaubsstadt am Mittelmeer, wenige Kilometer von Telouet entfernt. Die Stadt besteht eigentlich aus mehreren Teilen. Stadt- und dann Touristenviertel und -strände, die sich wiederum teilen in die für normale Urlauber und solche, die nicht wissen wo sie mit ihrem Geld hin sollen.
    Nach einer ausgiebigen Wanderung stehen wir nun auf einem großen Parkplatz, haben 2 Euro gegen Quittung Parkgebühren bezahlt und erleben ein weiteres Highlight marokkanischer Kultur.
    Auf dem großen Nebenplatz ist Public-Viewing angezeigt. Zig Fahrzeuge stehen wie im Autokino vor einer riesigen Leinwand und schauen Viertelfinalspiele des Afrika-Cups. Teilweise haben wir uns vom Womo aus das Spiel Mali gegen Senegal angeschaut. Vor allem sind die Kommentatoren ordentlich laut und so bekommen wir alles gut mit. Es hapert zum Verstehen nur etwas an der ungeübten arabischen Sprache.
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  • Endlich Marokko

    8 Januari, Maghribi ⋅ ⛅ 11 °C

    Die Fähre um 10.01 Uhr sollte es sein. Um 09.15 Uhr waren wir im Hafen und wunderten uns schon über die doch wenigen Marokkofahrer. So gegen 11.00 Ihr war dann klar, wir warten auf die Fähre um 13.01! An solche Gepflogenheiten gewohnt, ließen wir uns nicht verdrießen, liefen etwas rum, lasen und spielten Rummikub. Gegen 14 Uhr etwas ging es dann tatsächlich los. Was aber nicht viel zu bedeuten hat. In Marokko angekommen musste noch einmal alles auf seine Richtigkeit überprüft werden. Aber wie der Volksmund weiß, alles hat ein Ende.
    Heute fuhren wir zum ersten Mal an der Mittelmeerküste vorbei. Durch eine traumhafte Landschaft mit ganz viel Grün und durch die Ausläufer des Rif-Gebirges.
    Und jetzt, man glaubt es nicht: wir stehen in einem Vorort von Tetouan auf dem Parkplatz eines Hotels. Ein sicherer und ruhiger Platz, ruhig aber nur wenn nicht im 300 Personen fassenden Festsaal gefeiert wird. Und was ist? Genau: Hochzeit mit Gesang und Tanz, traditionell bis zum Morgengrauen.
    Aber auch das geht vorbei und läßt uns nicht verdrießen!!!
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  • Etwas Abenteuer

    7 Januari, Sepanyol ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute machten wir uns relativ früh von Torrox auf den Weg. Zunächst hielten wir in Torre del Mar und gingen zum örtlichen Aldi noch das Nötigste einkaufen und die mittlerweile leere Gasflasche gegen eine volle zu tauschen. Danach gemächlich weiter Richtung Algeciras, einen Stau auf der A 7 weiträumig umfahrend. Ging zwar nicht so schnell, hatte aber den Nachteil, das wir an unserer gewohnten Balearia-Verkaufsstelle nicht vorbei kamen und die weiteren leider geschlossen waren. Macht nix, im Hafen gibt es ebenfalls Balearia. Zum uns bekannten Stellplatz am Hafen und zu Fuß zum Balearia Stand im selben. Alles gut, alle Daten aufgenommen. Beim Preis sind wir allerdings nicht handelseinig geworden. 374 Euro wollte der gute Verkäufer, was wir dann dankend ablehnten. Zurück zum Auto und etwa eine Viertel Stunde zum berühmten Carlos. Dort für 250 Euro das Ticket erstanden, wieder zurück, 2 große Bier und morgen früh geht's nach Afrika
    Lehre: Wer nach Marokko mit Balearia will muss das Ticket unterwegs an der Autobahn oder bei Carlos kaufen.
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  • frio y mucho viento

    6 Januari, Sepanyol ⋅ 🌙 8 °C

    Nachdem die Großwetterlage weiter südwärts regenfreie Zone meldete, haben wir uns heute in diese Richtung aufgemacht. Nach rund 400 Kilometern durch die Obst- und Gemüsekammer Spaniens, zunächst zig Kilometer weit Zitrusbäume und dann noch viele, viele Kilometer mehr plastikbewehrte Gewächshäuser, stehen wir nun in Torrox am Straßenrand der Hauptstraße. Die registrierten Stellplätze sind alle totalissime completo. Für eine Nacht wird's gehen.
    Morgen nehmen wir dann Algeciras in Angriff.
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  • Mucho frio y mucha lluvia

    5 Januari, Sepanyol ⋅ ☁️ 11 °C

    Jetzt stehen wir den zweiten Tag in Los Alcazares. Gelegentlich pausiert sogar der Regen etwas und wir können die Zeit zu einem kleinen Spaziergang mit noch kürzerer Einkehr verbinden. Ansonsten Heizung an und lesen. Haben Spanien um diese Zeit schon besser erlebt. Aber es wird nicht gejammert, ist ja schließlich Winter!Baca lagi

  • Los Alcazares

    3 Januari, Sepanyol ⋅ ☁️ 13 °C

    Zunächst ging es heute rund 380 Kilometer nach Denia. Nur Autobahn und sehr wenig Verkehr ließen uns gut durchkommen, so dass wir schon gegen 15.00 Uhr am Ziel ankamen. Der gewohnte Stellplatz ist nicht mehr offen und so sind wir zu einem Platz am Strand gefahren, der allerdings halb unter Wasser stand und der Boden arg lädiert ist.
    Da der Wetteronkel für den Abend starke Niederschläge mit bis zu 25 Litern pro m² , prognostizierte, und das über Stunden, gingen wir kurz zum Hafen, tranken zwei Bier und einen hierbas und führen weitere rund 180 Kilometer und stehen jetzt auf dem Camper Area de Los Alcazares auf Teerboden. Da wird das auch hier angekündigte Wasser hoffentlich ordentlich ablaufen.
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  • Tarragona

    2 Januari, Sepanyol ⋅ ☁️ 9 °C

    Heute ging es wiederum weiter in Richtung Süden. Nach rund 140 Kilometern suchten wir einen Parkplatz in Tarragona auf, auf dem man übernachten kann und fußläufig die Sehenswürdigkeiten erreicht. Zunächst zum römischen Amphitheater, das die UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben hat, weiter vorbei am alten Torre und dann zur Kathedrale, die auf den Ruinen römischer Bauten errichtet ist. Fast zwei Stunden liefen wir durch die Kirche, die durch ihre karge Schlichtheit im Mittelbau und den einzelnen Kapellen in den Seitenbauten genau so wie mit den Räumen und dem Garten des ehemaligen Klosters beeindruckt.
    Danach noch die alte Stadtmauer, weitere römische Überbleibsel, und dann zum Hafen, wo wir zu einer ersten Paella einkehrten. Nach insgesamt etwas 11 Kilometern Wanderung zwischen den Jahrhunderten ist jetzt Ruhe angesagt. Morgen schau'n ma mal, wo es uns hinführt. Grober Plan ist mal Denia.
    Nebenbei bemerkt, es wird langsam wärmer und der Wind ist auch eingeschlafen.
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  • Kalt und windig

    1 Januari, Sepanyol ⋅ ⛅ 8 °C

    Nach einem ausgedehnten 6 Gänge Menü haben wie heute lange geschlafen und das neue Jahr erst gegen 10.00 Uhr im hellen erlebt.
    Mucho frio hat die Reinigerin an den Sanitäranlagen gemeint und so war es auch.
    Zunächst wurde heute die Garage aufgeräumt. Alles raus, die deutsche Gasflasche aus dem Gasraum, halt schon mal Platz für die marokkanische gemacht, und auch sonst einiges ordentlich geräumt, inklusive mehrerer Paar Schuhe, die der Schuhhalter nicht mehr fassen konnnte.
    Danach bei 12 Grad und kaltem Starkwind am Strand vorbei in Richtung Calella, durch die ziemlich leblose Stadt zurück nur durch einen kurzen Cervesa-Stop unterbrochen.
    Morgen geht es dann weiter. Die alte Römerstadt Tarragona steht auf dem Plan.
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  • Pineda de Mar und Calella

    31 Disember 2025, Sepanyol ⋅ ⛅ 6 °C

    Letzter Tag des Jahres. Zunächst Aufbruch nach Pineda de Mar bis zum zentralen Plaza de Catalunya. Etwas herum geschlendert und tatsächlich ein Gaskartusche von Campinggas gefunden, die uns die kleinen Gasgeschäfte vereinfachen wird. Noch etwas Gemüse für morgen und zurück.
    Nach einem ausgiebigen Sonnenbad nach Calella. Und wie könnte es anders sein, Einkehr in der Barca Kneipe und zum Feierabend um 17.00 Uhr raus.
    Das Sechs-Gänge - Silvester-Menü in Angriff genommen und morgen geht die Berichterstattung weiter.
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  • Barcelona

    30 Disember 2025, Sepanyol ⋅ ⛅ 8 °C

    Heute ging es der Küste entlang im überfüllten Zug, Stefan stehend, von Calella nach Barcelona. Entschädigung kam dann in Form von azurblauem, wolkenlosem Himmel und 16 Grad.
    Zu Fuß zunächst rund 3 Kilometer zur Basilika Sagrada Familia, die seit unserem letzten Besuch vor zwei Jahren noch etwas aufgestockt hat. Seit 1882 wird nach den Plänen von Antoni Gaudi an der Kirche herum gewerkelt. Mittlerweile hat sie auch schon den höchsten Kirchturm der Welt, ist aber (vermutlich noch lange) nicht fertig. Entgegen unserem gestrigen Tag war uns das Eintrittsglück nicht hold. Only online, und das Wochen vorher.
    Wanderweg in Richtung Altstadt mit einer längeren Einkehr in der Monumental, der riesigen Stierkampfarena. Beeindruckendes Bauwerk mit rund 20 tausend Sitzplätzen, in dem von 1914 bis 2011 Stierkämpfe durchgeführt wurden. Seit 2011 ist die Tierquälerei auf Grund eines Volkentscheides beendet. Die Arena steht aber noch.
    Weiter zu Fuß zum Triumphbogen, wo zu Bier, licor de hierbas, boquerones en vinagre und Café con leche einkehrten,
    Bevor es dann langsam dunkel wurde schnell zurück über die Rampla zur Bahnstation an dem Plaza Catalunya.
    In der Barca Bar in Calella noch zwei Estrella und der Tag ging zu Ende.
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  • Salvador und Calella

    29 Disember 2025, Sepanyol ⋅ ☁️ 9 °C

    Zunächst liefen wir heute Morgen die rund 2,7 km vom Stellplatz zum Museum Dali in Figueras. Entgegen allen internetbasierten Unkenrufen bekamen wir auch problemlos zwei Eintrittskarten, sogar ermäßigt für "pensionistas", die uns den Eintritt für 3 Stunden Staunen und Abenteuerland ermöglichten. Der Mann war wirklich genial und "unsterblich". Kein Wunder, dass jährlich fast 2 Millionen Besucher das Dali-Imperium aufsuchen.
    Danach ging es dann weiter zum gebuchten Campingplatz Bellsol in Pineda de Mar, wo wir die nächsten drei Tage bleiben werden. Und natürlich stand auch ein Besuch in der uns bereits seit drei Jahren bekannten "Barca-Kneipe" an.
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  • leere Flaschen

    28 Disember 2025, Sepanyol ⋅ ⛅ 10 °C

    In der Nacht gab die Heizung den Geist auf. Nicht defekt, aber die falsche Gasflasche im Womo gelassen. Die Volle steht jetzt Zuhause in der Garage. Macht nix. Habe ja zum Kochen noch eine kleine 800-Gramm-Dose. Die ist allerdings von Weber und nicht kompatibel mit Brennern von Campinggas. Was gelernt. Aber ich habe noch einen Brenner mit Kartusche im Kofferraum. Kurz das Kaffeewasser erhitzt. Aber für die Eier hatte es nicht mehr gereicht. Aber der kluge Mann hat schließlich Ersatz. Nur gut, dass die Nacht recht mild war.
    Nebenbei bemerkt, zwei Weinflaschen waren auch leer.
    Im Carrefour noch zwei große Flaschen Wasser und einen vin de Medoc gekauft und ab ging die Post Richtung Spanien.
    Was liegt auf dem Weg? Genau, Leucate. Und dort die Hochburg der Austernzucht. Also eine Stunde Pause ist locker drin. 12 huitres et un Demi de Muscat.
    Gemütlich weiter in Richtung Figueras. Zum Flaschentausch, Cepsa leer gegen voll, haben wir verzweifelt nach der Grenze eine Cepsa- Station gesucht, bis wir dann endlich in einem Kaff neben Figueras fündig wurden. Merke, Cepsa ist jetzt Moeve. Und davon haben wir ab der Grenze einige gesehen.
    Frische Cepsa Propan im Womo, ein kostenloser Stellplatz im kleinen Dörfchen Vilabertran, Nudeln mit Hackfleisch, Wein rot und weiß, und vor allem 15 Grad und kein Regen.
    La vie est belle!
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  • Quer durch Frankreich

    27 Disember 2025, Perancis ⋅ ☁️ 9 °C

    Was kann der Camper-Driver nicht ausstehen? Genau: Staus und Stoßstangenkuscheln, Starkregen mit Überschwemmungen und Eiseskälte.
    So war heute neben der Karte auch der Wetterbericht angesagt.
    Zunächst also bei - 1 Grad in Tournus gestartet und auf der A 6 bis Villefranche. Langsam und vorsichtig. Viele Belgier und Holländer können jedenfalls nicht mehr Zuhause sein! Auf schönen Landstraßen in Richtung St. Etienne und dann weiter in und durch die Cevennen. Eine tolle Landschaft, in der Stefan auch auf seine Wanderwege am Stevenson Trail stieß. Die A 75 gequert und daneben bis Millau. Daneben weil sie wegen Überschwemmungen und Hangrutschen gesperrt ist.
    Hinter Millau dann auf die Autobahn bis Béziers, wo wir einen Stellplatz von Camping Car Park anfuhren. Complet! So ging es gottlob noch auf drei weiteren. Jetzt stehen wir kostenlos in Serignan auf einem Parkplatz des Carrefour, der in der Winterzeit für Wohnmobile geöffnet ist. Scheinen nur die Franzosen zu wissen. Wir sind unter 40 Womos die einzigen mit D Kennung.
    Kein Stau, super Landstraßen, kein Stress, kostenloser Stellplatz und jetzt am Abend 8 Grad.
    Passt.
    Und morgen geht es gaaaanz gemütlich weiter in Richtung Austern und Salvatore Dali.
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    Permulaan perjalanan
    26 Disember 2025