India
Karnataka

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89 travelers at this place:

  • Day380

    Mein Hotspot macht Yoga

    January 31 in India ⋅ ☀️ 31 °C

    Warnung. Der Goa-Post ist lang. Wirklich lang. Kürzen wäre eine Option, aber ich bin einfach zu faul. Sorry. Kurt.

    Leider gibt es keine Direktflüge von Myanmar nach Goa in Indien, wo wir eine ganze Woche faul am Strand liegen werden. Im Gegenteil. Unsere Reise führt über Bangkok und Chennai, wo wir die Zeit zwischen Mitternacht und fünf Uhr in der Früh verbringen. Und da diese Reise via Kiwi am Günstigsten zu haben war, haben wir nun drei einzelne Tickets für drei Einzelflüge. Toll. Toll bedeutet in diesem Fall anstatt easy Transfer von einem Gate zum nächsten, eine kleine Odyssee von Arrival Gate durch Immigration, Luggage holen, Customs, Transfer zum Departure Terminal, Checkin, Immigration, Security Check und ab zum Departure Gate. „Reisen“ eben. Die kurze „Übernachtung“ am Chennai Airport haben wir ausnahmsweise im Vorfeld abgeklärt und geplant. Der Flughafen verfügt über sogenannte Retiring Rooms, die spontan für ein paar Stunden Schlaf genutzt werden können. Am Tag vor unserer Reise checken wir nochmals, wo im Flughafen sich diese himmlischen Betten genau befinden. Das Internet antwortet: Closed due to renovation. Ach Menno! Noch ein Mal nach Plan reisen. Nur noch ein Mal.

    Am Patnem Beach in Goa war ich vor über zehn Jahren das letzte Mal. Damals mit Toni D aka Xherdan aka Schaer Daniel, Röschti aka Markus Rost und CJK aka Dad Rode. Gab es damals eine Hand voll Restaurants und tagsüber kaum Menschen am Strand, stehen jetzt hundert(e) Liegestühle, Sonnenschirme und eben Menschen rum. Sogar Rettungsschwimmer gibt es jetzt. Ruhig ist es trotzdem noch, das Publikum relativ alt. Auch täglichen Stromausfall und das „Home“ - unsere damalige und von Röschtis Schulfreundin geführte Bleibe - gibt es noch. Sogar Swiss Röschti steht noch auf der stark gewachsenen Karte. Muss ich natürlich sofort haben. War aber früher besser. So wie des frustrierten Griesgrams ganze Welt. Unsere zum Glück nicht. Nein, in unserer spektakulären Gegenwart schauen wir nach vorne und suchen lokale SIM-Karten, damit wir uns mit den Daheimgebliebenen an allerlei wichtigen - und trotzdem dilettantisch, schwach und fernab jeglicher Fakten geführten und doch stellenweise unnötig erheiternden - WhatsApp-Diskussionen zum Thema Klimawandel beteiligen können. Ich weiss. Insider. Sorry, weiter im Text.

    SIM-Karten haben wir bisher in jedem Land unkompliziert und schnell bekommen. Das sollte in einem globalen Tech-Hub wie Indien ja kaum anders sein. Sollte. Hier benötigt man neben dem Pass allerlei Dokumente und eine Aktivierung dauert fünf Tage. Wochenende und so. Da wir nur zehn Tage in Indien sind, ist das keine echte Option. Der lokale Vodaphone-Shop könne das vielleicht beschleunigen, aber vor Ort hören wir die selbe Story. Aber es gäbe in Palolem - ein Dorf beziehungsweise Strand weiter -, Travel-Agencies, die für verzweifelte Touris wie uns pre-activated SIM-Karten bereit halten. Vor Ort klappt die sofortige Aktivierung natürlich auch nicht. Sollen am morgigen Sonntag wieder kommen. Sonntag? Hm, ok. Am nächsten Tag ist die Aktivierung immer noch schwierig. Es sei eben Sonntag. Echt jetzt?! Wir sollen abends gegen Sieben nochmals kommen. Doch die SIM-Karten funktionieren auch bei der dritten Anreise nicht und ich bin pissed. Logisch. Wie soll man sich im schönen Goa am Strand entspannen und Ruhe finden, wenn man den ganzen Tag dem Zugang zum verführerisch hektischen Internet hinterher rennen muss. Scheiss Indien. Als sich nach erfolgreicher Aktivierung beim sechsten Anlauf herausstellt, dass es diverse unlösbare Verbindungs-Probleme mit iPhones(?!) gibt, gebe ich endgültig auf und die SIM-Karte zurück. Seither bin ich auch nicht mehr mit Beautiful Sue unterwegs. Sondern mit Hot(spot) Sue. Immer noch schön, aber primär ein Hotspot. Und mindestens so heilig wie die blöde Kuh daneben.

    Damit sich die Tuktuk-Quittungen bei all dem hin und her nicht stapeln, mieten wir einen lässigen Scooter. Natürlich will der auch betankt werden. Auf dem Weg zur drei Kilometer entfernten Tanke kommen wir unverhofft in eine Polizeikontrolle. Ich bin ungewohnt ruhig, habe ich doch in der Schweiz in den letzten Jahren unterschiedliche Erfahrungen mit Uniformierten gemacht. Da gab es durchaus „interessante“ Kontrollen, bei denen die Polizei-Kadetten Ramon und Ramona aufgrund falscher Informationen in Zusammenhang mit meinem Namen dachten, sie hätten da gerade einen ganz dicken Fisch an der Angel. Dick war ich schon, aber darum ging es den Schwachmaten nicht. Die Verkehrskontrollen sind in der Folge furchtbar entgleist und Steffi Stauber vormals Lüthi darf gerne zur Objektivierung der dramatischen Geschehnisse kontaktiert werden. Nehme ich an. War ich vor der Kontrolle noch gänzlich unschuldig, habe ich mich im Laufe der Kontrolle verbal in vielerlei Hinsicht schuldig gemacht. Ramon der Arsch aber gefühlt auch. Egal, andere Geschichte aus einer anderen Zeit und hier in Indien fühle ich mich ungewohnt lässig. So ganz ohne Fahrausweis im Sack oder Helm auf dem Kopf. Der lokale Ordnungshüter wittert allerdings ein grosses Verbrechen. Wie Ramon dazumal. Da ich aber zu meinem eigenen Erstaunen einen Helm aus dem Mopedsitz zaubern kann - den ein anderer Polizist für mich öffnen muss, da ich offensichtlich zu doof bin - und mich als dummer Schweizer oute, will sich der indische Gendarm mit zweihundert Rupien in die Brusttasche zufrieden geben. Das sind knapp drei Stutz. Ich willige ein. Lächelnd. Bei Ramon endete das damals weniger entspannt und Steffi wurde vom leicht weniger bescheuerten Polizisten gebeten, nun bitte zügig weiter zu fahren. Ich hatte abschliessend und völlig zurecht noch versucht, Ramon dem beknackten Stinker ein paar Hunderternötli in seine hässliche Fresse zu werfen. Hoppla, das scheint emotional noch nicht ganz verarbeitet auf meiner Seite. Egal, lustige Zeiten waren das.

    Indien ist zu Beginn also wirklich nicht gut zu uns. Heilige Scheisse, wie haben wir das nur verdient? Wobei hier sind ja die Kühe heilig, nicht die Scheisse. Die haben wir bisher aber nicht schlecht behandelt. In einem Steakhouse - die gibt es hier für heilige Touris trotzdem - waren wir auch noch nicht. Man beobachtet mitunter ja durchaus skurrile Kuh-Momente, wie Strassenhändler die ihre leckeren grünen Bohnen und Gurken verstecken, sobald eine Kuh in Sicht ist. Denn hat diese erst einmal begonnen, dem armen Farmer seine Ernte zu fressen, kann dieser nicht mehr viel tun, ausser zuzuschauen und hoffen, dass ihm nun wenigstens Shiva und der Rest der imaginären Götter-Gang gut gesonnen sind. Man erzählt auch Geschichten von Mopedfahrern, die mit einer der unzähligen wild und rücksichtslos die Strassen querenden Kühe kollidiert sind. Mittel bis schwer verletzt am Boden liegend und sich über die herbeieilenden Helfer freuend, muss die Realität ziemlich schockierend sein, wenn einen die Herbeigeeilten, anstatt zu verbinden und zu pflegen, ungefragt und brutal mit Stockschlägen malträtieren. Als ob man nicht schon genug Knochen gebrochen und Haut aufgeschlagen hätte. Ob die Geschichten stimmen? Keine Ahnung. Aber alleine die Existenz zeigt, dass die hiesige Bevölkerung und Kultur solche Szenarien als durchaus plausibel und akzeptabel betrachtet. Dann schon die nächste Überraschung. Die zehn Stutz „Nike“ von Sue sind weg und meine echten zweihundert Franken North Face stehen noch vor unserer Tür. Ich find sie trotzdem schön. Etwas grell, aber schön. Egal, Sue’s Fake-Sneakers sind weg. Gestohlen. Was ist denn bloss mit Shiva und dem scheiss Karma-Club los? Aber hey, wir können auch anders! Also ich, die kleine Sue traut sich irgendwie nicht. Ich für meinen Teil esse an dem Abend genüsslich ein saftiges Rindsfilet. Also ein Stück heilige, indische Kuh. Medium-rare. Nimm das, Karma!

    Den nächsten Tag verbringe ich über weite Strecken auf dem Klo. Scheiss Karma. Also nicht „Scheiss-Karma“, sondern „scheiss Karma“. Egal. Bioflorin habe ich dank der lieben Nadja ja noch vorrätig. Also gut möglich, dass ich heute noch mehr Steaks verputze. Oder auch nicht. Wir gönnen uns zur Kompensation - und einfach weil es geil ist - eine indische Verjüngungsmassage. Und so liegen wir nebeneinander und nur durch einen Vorhang getrennt auf unseren Massageliegen, als zur Halbzeit die Aufforderung zum Umdrehen kommt. Sues nette und zierliche Masseuse fragt sogleich, ob sie den ganzen Oberkörper massieren soll. Die braun/weiss-gestreifte Sue hat nichts dagegen, ist ja eine Frau. Beim Entblössen der Hupen - tschuldigung, Brüste - entfliegt der Masseusin allerdings ein unerwartetes und leicht irritierendes: „cute“ (also süss/niedlich). Sehr professionell die Kleine. Wirklich sehr professionell. Trotzdem lustig, finde ich. Sue weniger. Ich bin also doppelt froh, durfte ich meine Boxershorts anbehalten. Will gar nicht wissen, was die total professionelle Reaktion auf mein Blankziehen gewesen wäre. Oder doch? Ich denke es wäre ein „wow“ oder ein „oohh“ geworden. Sue weniger.

    Wie schon in China entscheiden wir uns, den diebischen Verlust - in diesem Fall billige Fake-Schuhe und keine teure GoPro - zu rächen, indem wir das Geheimnis der hiesigen Küche stehlen und mit nach Hause bringen. Mein Hotspot und ich melden uns also bei Rahul für einen abendlichen Kochkurs an. Vegetarisch soll es sein. Rahul entpuppt sich als typischer Chaos-Koch, der fehlende Technik und Präzision - seine Kochkunst stammt nach eigenen Aussagen von „learning by doing“ - mit Geschwindigkeit und Theatralik wett macht. Meine Fresse, so wie „Salt Bae“ (https://g.co/kgs/AiWRjN) beim Würzen von Fleisch mit grober Streuung rumsaut, hantiert unser „Koriander Bae“ mit sämtlichen Zutaten. Die Küche sieht schon nach wenigen Minuten aus wie Sau und nur dank drei(!) Helfern die ununterbrochen abwaschen und putzen, ist ein Kochen überhaupt noch möglich. Nicht mein Stil. Aber es geht ja ausnahmsweise nicht um mich. Nein. In der indischen Küche geht es in erster Linie um die Gewürze. Angefangen beim Garam Masala, welches Köche - und Koriander Bae - aus bis zu fünfzehn Gewürzen gerne selber machen. Darunter Kümmel, Koriander, Chili, Pfeffer, Kurkuma, et cetera. Ohne ein gutes Garam Masala würde ein guter Koch - und Koriander Bae - gar nicht erst anfangen zu kochen. Die Aussage erinnert mich an eine Situation mit dem Stauber Robin und dem Fönz aka Fischer Rene, als wir uns - kaum konnte man sich all den Scheiss leisten, den man(n) als Kind immer wollte - beim Hässig Modellbau benzingetriebene Modellautos kauften. Zum Schluss fragt der umtriebige Verkäufer, ob wir denn schon „Loctite“ hätten. Wir hatten keinen Schimmer, was der gute Mann meint. Ohne Loctite würde er gar nicht erst anfangen, ein Auto zusammenzubauen. Denn das Zeug sorgt dafür, dass sich die verbauten Metallschrauben auch bei starken Vibration nicht wieder von selbst lösen. Fönz, der sein Modellauto wenige Tage vor uns gekauft und in Windeseile montiert hatte, machte grosse Augen und wusste nun, wieso seine lahme Karre schon nach der ersten Fahrt fürchterlich schepperte und sich ab Fahrt zwei selbst zerlegte. Schnell war seine Schneeflocke auch mit Loctite nicht, aber immerhin konnte er nach der zweiten Montage ein wenig hinter der hochgetunten Impreza-Gang herfahren. Jungs eben.

    Hat man sein Garam Masala zur Hand, kommen neben reichlich Salz nochmals Kümmel - gemahlen und als Samen -, Koriander - gemahlen, als Samen und frisch -, Chili - frisch, getrocknet und als Pulver -, Kurkuma, noch mehr Kurkuma und sonst ein Haufen stark riechendes Zeugs dazu. Zum Schluss streut Koriander Bae auch gerne noch ein bisschen Tandoori Chicken Gewürz darüber. Genau, eine Mischung aus Kümmel, Koriander, Chili, Kurkuma, et cetera. Ein kaskadiertes und sich überlagerndes Gewürzchaos also. Hauptsache Koriander Bae kann wild fuchtelnd fünf Mal Kümmel, sieben Mal Chili und fünfzehn Mal Kurkuma über die Pfanne, die ganze Herdplatte, die Anrichte und den Boden schmeissen. Ach ja, Zwiebeln, Tomaten und Knoblauch sind auch immer drin. Immer. Bei Koriander Bae gerne auch daneben. Verdammter Schweinestall. Die Zutaten präsentieren sich in Indien also etwas umfangreicher als in der chinesischen Küche, wo dank Hitze und Fett in erster Linie die Hauptzutaten zur Geltung kommen. In Indien spielt die Entscheidung für Hühnchen, Tofu, Paneer (Käse) oder Pilze keine grosse Rolle, später als Curry schmeckt der ganze Quatsch sowieso gleich. Aber auch in Indien gibt es eine Geheimzutat, von Koriander Bae vielsagend „Magic Masala“ genannt. Genau. Butter. Einfache, leckere Butter. Das ist also in allen Küchen gleich. Und wie der Robin, der Moli und ich, liebt auch Koriander Bae sein Magic Masala, welches mit furchtbar grossen Löffeln in der Pfanne landet. Geil. Damit rettet sich Koriander Bae gerade noch so über die Ziellinie und bekommt zum Schluss ein knappes „erfüllt“ von mir. Die versaute Butter-Bitch.

    Wir sind auch nach über einem Jahr noch offen für Neues und um das zu beweisen, besuchen wir in Goa auch noch die erste Yoga-Lektion unseres Lebens. Und ich würde sagen, Lektion gelernt. Ich hatte so etwas wie Eric Prydz’ „Call On Me“ (https://g.co/kgs/CUgSTh) erwartet, einfach weniger hektisch. Und siehe da, ich bin tatsächlich der einzige Mann in der Runde. Allerdings liegt unser kleines Sechsergrüppchen nebeneinander vor dem Jogi - und im Altersschnitt weit über mir -, womit meine Aussicht nicht wirklich erwähnenswert ist. Ich hätte natürlich sowieso nur Augen für Sues Arsch gehabt, hätte ich irgendwo die Kraft zum Gaffen gefunden. Yoga ist echt anstrengend und dank antrainierter Unbeweglichkeit stellenweise ziemlich schmerzhaft. Das wäre was für den Taeschler Marc, der bei durchgestreckten Beinen nicht einmal seine Kniescheiben streicheln kann. Zur Halbzeit starten Übungen, bei denen die Beine über und hinter dem Kopf baumeln. Eingeläutet mit einer Art Kerze. Da war dem fürsorglichen Jogi aber wohl schon klar, dass das für den überlangen Neuling aufgrund Hebelwirkung, drei sich aus dem Staub gemachten Bandscheiben und sichtbar fehlender Rumpfmuskulatur durchaus gefährlich werden könnte. Bis zu dem Zeitpunkt habe ich meine Sache trotz arg eingeschränkter Dehnbarkeit gar nicht schlecht gemacht. Finde ich. Aber als ich mich versuche zu besagter Kerze aufzurichten, steht der Globi schon neben mir und meint mit indischem Kopfwackler: „don‘t, my friend, don‘t, just ... just bend your knees. It‘s ok. Just bend your knees.“ Echt jetzt? Ich bend dir gleich deine knees! Wobei, ich bin zu dem Zeitpunkt eigentlich ganz froh, schon ein wenig erschöpft. Und so lasse ich meine angewinkelten Knie wortlos und sanft zu meinen Ohren fallen, rieche an meinen Cochones und warte bis die geübte Damenwelt - und Hotspot Sue - ihre dämliche Überkopfakrobatik abgeschlossen hat. Die letzten zwanzig Minuten liegen wir regungslos auf dem Rücken und relaxen ein Körperteil nach dem anderen. Da kann ich echt nochmal alles geben und der Jogi scheint zum Schluss doch noch zufrieden mit mir. Sag ich ja. Genau mein Ding, dieses Yoga. Genau mein Ding.

    Ein grandioses Garlic Cheese Naan und zwei Tandoori Chicken Tikkas später ist die Woche auch schon wieder rum und wir erneut auf der Flucht vor der Realität, in der wir wohl nicht den Rest unseres Lebens am Strand liegen und uns drei Mal täglich die Bäuche mit indischen Leckereien vollschlagen können. Schade. Mal schauen was in Mumbai so los ist.
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  • Day281

    Mangalore - Kudroli Tempel

    March 12 in India ⋅ ⛅ 31 °C

    For the first time we are in India now. We took a Tuk-Tuk and visited the Kudroli Temple and the central market. Mangalore is a very, very dirty and for sure not a nice city.

    Nun sind wir zum ersten Mal in Indien. Per Tuk Tuk ging es zum Kudroli Tempel. Der Tempel war ganz nett, aber Mangalore an sich ist definitiv keine Reise wert. Es ist eine sehr sehr dreckige Stadt die an sich nicht wirklich viel zu bieten hat.Read more

  • Day37

    It's Christmas!!

    December 25, 2018 in India ⋅ ☁️ 32 °C

    Well the day has come. This time last year we were in England attempting to plan our what we thought would be a 3 month trip travelling in SEA. In fact this time last year we hadn't even booked our flight even though we left on the 11th. Its just crazy to think about it.

    In the morning we went for a Christmas day swim, got ready and then went to meet Charlotte. When we met her she was paralysed in her hammock haha!! So we just sat, read our books and chilled. We met someone called Ady who got on like a house on fire with Will. While chilling Ady spotted dolphins!! They were super close!! It was very exciting.

    After a while Charlotte joined and we were able to encourage her to come and grab some lunch with us. We spent the afternoon just chilling, chatting and reading. By dinner she was feeling much better and we ventured further down the beach for dinner ate amazing aubergine, paneer and cashew potato cream with tandoor chapattis. It was sooo good.

    For 10 days the police have put a 10 day ban on alcohol at the beaches in this area because supposedly young Indian men go crazy wild and so its to prevent them. For foreign tourists this is obviously crazy especially for this time of year, so obviously there has started a black market for it instead. And I must admit we did join in. We bought cartons of old Monk Rum and coke and had sneaky drinks in the local restaurants to celebrate. Haha I felt like the teenager I'd never been able to live! We then found out about a local pool party so after a couple of sneaky rums we were up for a boogy. I had my reservations but actually it was good fun. Not many people actually went into the pool and to be honest it was a pretty chilled out party.

    It was a Christmas with an emotional and surreal roller-coaster but it was certainly different and fun!

    I honestly don't have much to add about the next day. We juzf sat in Hanumans Cafe and chilled out reading books, chatting and eating lots. 😊❤️
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  • Day39

    Exploring Om Beach and Gokarna Town

    December 27, 2018 in India ⋅ ⛅ 31 °C

    After two days of chilling we decided it's time to see more of Gokarna than Kudle beach, so Will Charlotte and I met up and headed over towards Om Beach to do some exploring, bird watching, reading and swimming. We saw Green Bee Eaters and Brahminy Kites along the way. When at Om Beach we met Grace who we had originally met on Kudle Beach when we arrived and we decided to hang out there until late.

    The next day Grace, Will and I went to explore the town. The day was full packed with exploring, getting out day pack fixed, looking at trinkets and clothes, having a laugh with the locals, finally eating affordable food, finally catching up on my blog and most of all getting our Airtel Sim card fixed. Since buying it in Mumbai it hasn't worked so Will has been contacting them through every means possible to get the problem rectified. Guess how he got it sorted in the end? He contacted a random Mall in Mumbai, not where we bought it, who happened to have the direct contact number of the Manager of the Mall that we bought it from. She then conference called everyone together and eventually was able to get us in touch directly with the same airtel store we bought the SIM card in!! Honestly the whole thing was ridiculous!!! Anyway we got it sorted just in time for our old Sim expiration. Phew!

    I think my highlight of the day was when we went to the hammock shop. He was making a blue and purple hammock as we approached and I fell in love so we got one! Well you can't say no when it's only £2! Can't wait to put it up in our flat 😂

    After picking up a few beers from the wine shop we sat at the beach and enjoyed some peace and quiet from the town.

    In the evening we went for dinner at a rooftop near the beach which had a beautiful view of sunset. The main dishes were really yummy but the naans and breads were super disappointing! When we finished we wandered back in the dark which was actually quite fun! For the first time we could see the stars quite clearly and it was so romantic hearing the crashing of the waves with the stars above.
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  • Day41

    Willy P and Shahna On A Beach Adventure

    December 29, 2018 in India ⋅ ☀️ 31 °C

    Today we were determined to conquer the beaches of Gokarna! So starting from Kudle beach we wandered over to Om Beach and went to meet Grace. We had a little dip in the sea but felt our skin prickle so quickly got out and sat chatting with Grace for a bit.

    Next we wandered to Half Moon Beach where we stopped for lunch. I had fruit, muesli and yoghurt with a yummy coconut shake and Will had an amazing and huge Thali with a banana shake.

    It was now the hottest part of the day and we decided to carry on our wander along to the next beach, paradise beach. I was instantly dripping with sweat and very much looking forward to getting to the next one so I could jump in the sea. We soon arrived and quickly got in. Initially it was very refreshing until a boat came into the Bay and the water very quickly stank and tasted of diesel, so we had to get out. It was far to hot to sit and chill so we just kept hiking.

    We finally got to the end of the hike at Belekan Beach where we spotted tiny fiddler crabs. They were amazing!! They have one huge claw and a small one and they were battling! It was hilarious to watch. We waited for about an hour for the local bus. The bus was actually really fun because it took us through the small villages and was full of really friendly smiley locals.

    We got dropped off in Gokarna Town centre had a sneaky ice cream and then we had our last 30 mins of hiking to get home. As we'd had a full on day we had a cheeky aubergine pizza, chips and salad for dinner 😂 Yum!!
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  • Day45

    To Hampi

    January 2 in India ⋅ ⛅ 27 °C

    In terms of Indian standards the journey today is supposed to be quite short. It should take us about 7 hours depending on if buses align. Normally we would have taken a single overnight bus to Hampi but due to New Years the prices of the bus have quadrupled in price so we decided to take local buses instead. We have to take 3 buses but hopefully it should be pretty smooth.

    At 5am our dreaded alarms went off and got up and ready to begin our journey. First we walked across the beach and then up the steep hill. We jumped into a tuk tuk to town and then took a bus at 6:45am to Kumta. The bus was unbelievably efficient and we arrived spot on 7:30am as expected. We were then told the next bus to Hospet was at 8am so we had a quick Puri Bhaji breakfast before heading back to the bus stand. We waited... And we waited... And we waited... We constantly checked with the bus drivers and it wasn't till 9:15am when a bus driver said there's no 8am bus it's at 9:45am! And at exactly 9:45am a bus arrived and left. Phew. After an hour we stopped pulled into another bus station and I'm not quite sure what happened but all of a sudden our driver got into a fight with another driver! Oh the fun of local buses 😂 We soon headed off again and to be honest apart from the journey being crazy long, we didn't arrive till 5:30pm at Hospet, it was OK. We then had to jump in a tuk tuk as we were going to miss the last boat across to our couch surfing tent. Luckily we arrived just in time, walked for another 35 mins and after being awake for 14 hours we arrived!

    We decided to couch surf in Hampi as there is a guy who has a campsite and just let's out tents to travellers. It's dark now so we can't see much but I'm super excited to wake up and see the surroundings. It seem super remote and beautiful!
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  • Day46

    I think I've entered Jurassic Park!

    January 3 in India ⋅ ☀️ 28 °C

    Last night we had such a fab sleep in our little tent. The tent is super teeny but really cosy. It was so nice to wake up in the peaceful countryside! And wow what a surrounding to wake up to. I'm pretty sure we have landed in Jurassic Park. This place is like no other that we have ever been. So today we did our washing and then headed out to explore. We went for a cheap masala dosa (Rs 20!!) and then we explored the Jurassic Park boulders. It was a true spectacle to just sit and watch.

    We then went back to our tent site and chilled for a bit ensuring we had WiFi in case our new tenants needed help. We met 2 other couch surfers from Bradford and wandered up to Kishkanda Temple for sunset. The walk there was just stunning and absolutely swarmed with incredible looking birds including various types of cranes, 3 stunning blue kingfishers, green bee eater, bull bulls and many many more. Anna and Alison must have thought we were crazy as I was constantly stopping to look at a new bird haha When we finally arrived at the temple and climbed the 547 steps the temple was swarmed with monkeys! Luckily they were nice ones. We watched an incredible sunset then walked to Hippie Island for some dinner. It was a fun day but I was definitely ready for a sleep by the end.
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  • Day47

    Ancient Ruin Temples

    January 4 in India ⋅ ☀️ 28 °C

    Hampi is a UNESCO heritage site and an ancient city. And today we are going to explore the ancient city via the Bedrock Village of boulders with a quick stop for a Masala Dosa breakfast of course! Exploring Bedrock (honestly it was like a scene from the flinstones!) was great fun. Huge volcanic boulders, rice fields, banana trees, palm trees and ancient ruins could be seen for miles. We then took a boat across the river to begin our hunt for ancient ruines.

    We visited Vurupaksha, had a quick Gobi Rice for lunch and then visited the Ganesh statues which have been carved from a single boulder.

    Unfortunately at that point the heat really got to me once again and I had to sit out for the rest of the afternoon as I was feeling sick again. Will carried on looking around the various temples and I just sat and tried not to through up...

    In the evening we had already planned to meet our couch surfing host and other couch surfing guests. He kept giving us sooo much rum and we hadn't eaten. Eventually we ate but to be honest the damage was already done. Let's just say I did not feel at all well before bed...
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  • Day48

    Scootering around

    January 5 in India ⋅ ☀️ 27 °C

    This morning was an absolute right off... In the end we got to bed at 2am. We originally got up at 8am but then decided to go back to the tent and have a nap. Finally feeling a bit more alive we did our washing and went for a Thali. It was sooo yummy and just what we needed. Over lunch Rajesh messaged and said he would be coming back to the campground tonight and will be armed with Rum again. 😭 I WILL NOT be drinking tonight.

    The rest of the day was actually surprisingly full packed. We hired a scooter and drove around first to the gorgeous Sanapura lake, then through small villages and rice fields where we stopped a while to bird watch. We saw...... Then we drove round to Anegundi which is a small village with a few ruin temples in. Here we saw parakeets and 2 beautiful Hoobies, they were cool looking birds! For sunrise we drove back to the campground. I was desperate for a lie down so I nodded off for a bit while Will took the bike back and then walked up.

    So glad we had the scooter as the day would have been a right off otherwise. Instead we were able to have a full day out.

    In the evening Rajesh and all his family came to the camp site and everyone began drinking again! I absolutely refused and although I was shamed for it, I didn't care. It was still really good fun and another very very late night. Hopefully this time I can wake up and feel human!
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  • Day49

    Sickness Strikes Again

    January 6 in India ⋅ ☀️ 27 °C

    After my attempt of having no alcohol, which I didn't I woke up exerting out of every oraphus. It was not a pretty sight and I was gutted. Yep its happened I have full on Dehli belly... As I have absolutely nothing to talk about for the two days as I just led in a tent feeling sorry for myself I thought I'd invite guest writer Will to speak to write the next two footprints about his fun days out instead. (I'm not jealous at all...)

    Shahna was feeling ill, so had plain paratha in the tent. I walked over to the cafe with the group for late brunch of masala dosa. Sam and Tess has decided to accompany me on the scenic route to the ferry terminal across the boulder fields in Hampi island. Along the way I grabbed bananas for breakfast (tasty, but later a bone of contention) and water and set off. We hiked across the river crossing and through rock formations to sunset point. From this stunning location you can see the rice fields, temples and boulders strewn about the landscape. We watched the views for a long time and ate bananas. Then we found a path down to hippie village (which we had failed to find the day before), and crossed the river by boat.

    In town Sam found something she wanted to try - "goli masala soda". It turns out that this was a mix of lemon, cumin, salt and soda. I joined her in having one. It's not the nicest drink, although it's palatable...

    We then walked to see a monolithic bull statue carved from a single stone and Achyutaraya temple. This is an incredibly atmospheric temple surrounded by boulder fields. With the light dying we sat and contemplated life as the only tourists in the area. We rushed back to get last boat across river. On other side the girls rented two bikes which after a tense negotiation I got 20 percent off. I didn't rent one since wasn't sure what Shahna would be doing.

    Instead girls offered to try a "backie", so with the girls sharing a bike we set off home. We stopped at restaurant on the way for food - I had Thali and sent menu to Shahna who asked for plain egg fried rice. I ordered this for take away and insisted no spice at all, which the chef agreed to. Well, apparently their understanding of no spice means "add plenty of green chillies". Once I got it back to Shahna and delivered it to her tent, we discovered that the rice was, in fact, very spicy and Shahna couldn't eat it. So I asked the restaurant at the campsite for 2 parathas and scrambled eggs. The young chef (of 16 yrs) didn't know how to make scrambled eggs, so I taught him. Eventually Shahna had her meal...of disappointingly undercooked paratha and ok scrambled eggs. Feeling ill, she decided to go to bed. I was about to join her, when one of the other guests Anna invited me to learn how to make Makrame bracelets. Deciding this was a good idea, I sat down and started making a spiral pattern bracelet for Shahna. After an hour or so of work I had an adjustable size bracelet 🙂 Shahna was a little grumpy when I woke her up getting into bed, but was happy once I presented her with her present. At last, time for sleep.
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You might also know this place by the following names:

State of Karnātaka, State of Karnataka, Karnataka, كارناتاكا, Карнатака, कर्नाटक, কর্ণাটক, ཁར་ན་ཀྲ་ཁཱ།, Estat de Karnataka, Karnátaka, ކަރްނާޓަކާ, Καρνάτακα, Karnatako, کارناتاکا, કર્ણાટક, קרנאטקה, カルナータカ州, კარნატაკა, ಕರ್ನಾಟಕ, 카르나타카 주, Carnatica, കർണാടക, କର୍ଣ୍ଣାଟକ, ਕਰਨਾਟਕ, کرناٹک, कर्णाटकराज्यम्, கருநாடகம், కర్ణాటక, Карнотако, รัฐกรณาฏกะ, 卡纳塔克邦, קארנאטאקא

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