Indonesia
Banunggunung

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Travelers at this place
    • Day35

      Winkend an Haien und Mantas vorbei (1)

      September 8, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 25 °C

      Auweia! 2 Wochen vorbei und keiner weiß, ob wir mit der Strömung Richtung Philippinen getrieben sind oder von einem Hai angeknabbert wurden. Aber keine Sorge! Bis auf ein paar geniale Tauch- und Schnorchelgänge mit 20 Mantas ist uns Solches nicht zugestoßen. ;)

      Am 06.09. sind wir also morgens auf das "Liveaboard" gegangen. Pünktlich um 7:30 Uhr saßen wir, typisch deutsch, im Tauchshop, um auf erste Anweisungen und die Kennenlern-Runde mit den anderen Teilnehmern zu warten. Doch leider ließen 2 Franzosen auf sich warten - allein am Zeitpunkt des Eintreffens wurden vorläufig Nationalitäten zugeordnet und später in der Kennenlern-Runde aufgedeckt, welche aus Name, Herkunftsland und bester Tauchgang bestand. Ihr seht schon, das Tauchen sollte ganz im Mittelpunkt der nächsten 3 Tage stehen. Man, wie hatte ich darauf gewartet! Schon 2 Tage lag der Komodo-Nationalpark direkt vor unserer Haustür und bis auf einen Schnorchelgang hatte ich noch nicht ansatzweise genügend Salzwasser inhaliert!
      Voller Freude gingen wir an Board der "Königin der Wellen" und erhielten eine kurze Einweisung ins Bootsleben. Zu unserer Überraschung gab es neben einer heißen Dusche nicht nur Nutella, sondern sogar eine Popcorn-Maschine an Bord. Kurz wurde der Tourplan für die nächsten Tage besprochen - wo getaucht und wo geankert werden soll über Nacht - und dann wurden auch schon die Kabinen bezogen. Als wären Popcorn und Nutella an Board nicht schon genug, hatten Jule und dann auch noch eine 6-Mann-Kabine komplett für uns alleine - theoretisch für jede Nacht ein anderes Bett ;)

      Mit Ausblick auf kleine einsame Inselchen, die an uns vorbeizogen, ließen wir uns den Wind um die Nase wehen. Am ersten Tag wurden 2 Divespots im zentralen Teil des Nationalparks angefahren, wo ein Flying Gurnard (fliegender Knurrhahn :D ), ein Krokodil-Fisch, Drachenköpfe und eine weißgepunktete Moräne unseren Weg unter Wasser schmückte. Bei einem Blick nach oben zur Riffkante fiel mir der kleine Navy-Seal auf, der in seinem Schwimmshirt und schwarzer Leggins an der Wasserfläche schnorchelte. Mit 20m Höhenunterschied wunken Jule und ich uns zu und ich knippste ein paar Fotos, wie sie von ihrem Schnorchelguide mit Schwimmring begleitet wurde - da Jule die einzige Nicht-Taucherin an Board war, wurde ihr von unserem schwedischen Guide Matthias der Name "Mrs. Snorkeling" (kurze Übersetzung für unsere Omis: "Frau Schnorchlerin") verpasst. Und Mrs. Snorkeling durfte natürlich nie ohne Begleitung ins Wasser, um nicht aus Versehen mit der Strömung davon getrieben zu werden. Obwohl das eigentlich eher das größere Problem für ihre Schnorchel-Guides darstellte, die intelligenter Weise ohne Flossen, dafür aber mit ihrem Schwimmring ins Wasser sprangen. :D
      Nicht selten war Jule diejenige, die auf ihren Guide wartete, der gerade auf seinem Schwimmring sitzend gegen die Wellen kämpfte und schon wieder 50m zurück geworfen wurde.
      Nachdem er diesen Jule dann auch noch das ein oder andere Mal gegen die Ommel gehauen hatte, als er sich nach ihr umgesehen hatte, hatte Jule die Nase endgültig voll und erklärte sich selbst zum neuen Schnorchelguide. Denn bis auf einen Seestern hatte der Schwimmring-Typ ihr eh nichts gezeigt. :D
      Während Jule also an der Wasseroberfläche auf ihren Guide aufpasste, tauchte ich in einer Fischsuppe. Ja, ich meine es genaus so, wie ich es sage. Denn dass man das Riff bzw. die Korallen nicht mehr sieht, weil rings um einen hunderte Süßlippen (bestimmte Fischart) kreisen, war mir noch nie zuvor passiert. Völlig begeistert von der Unterwasserwelt und gespannt auf die nächsten Tauchgänge ging es mit dem Dingi (kleineres Tauchboot) zum Hauptboot zurück. Der 3. Tauchgang musste leider gestrichen werden, weil wir Probleme mit den Motoren hatten. Wenn ich eins gelernt habe, dann, dass es keinen sonderlich beruhigenden Effekt auf Deine Eltern hat, wenn Du beim Videochat erwähnst, dass die Bootsmotoren ausgefallen sind und wir uns deshalb nicht vorwärst bewegen. :D Aber nach einer kleinen Führung über die Decks, die beweisen konnte, dass wir uns nicht auf einer Nussschale, sondern einem sehr ansehnlichen Taucherboot MIT POPCORN-MASCHINE befanden, verflogen die Vorstellungen, dass wir mitten im Nirgendwo auf einem manövrierunfähigen Boot befanden. Glücklicherweise. Als Entschädigung für den ausgefallenden 3. Tauchgang gab es lecker Popcorn und Musik unter Sternen.
      Mit Eindrücken von weißen Traumstränden und bunten Meeresbewohnern im Nationalpark kletterten wir die 2 Decks herunter in unsere Koje und wankten im Takt der Wellen in den Schlaf, als mitten in der Nacht ein dumpfer Knall zu hören war. "Man ey, bestimmt einer aus der Nachbar-Koje gefallen oder eine Flasche an Deck umgefalllen", dachte ich mir. Wer hätte gedacht, dass mir meine liebste Chica am nächsten Morgen mitteilen würde, dass sie es war, die diese Nacht aus ihrem Bett gefallen ist und nicht wusste, wo sie war. Tja, wenn man auf einem feuchten Teppich zwischen 2 riesiegen Backpacker-Rucksäcken in einer dunklen Kammer landet, kann es schon mal passieren, dass man die Orientierung verliert. Mir tut es nur Leid, dass ich die harte Landung eher im Unterbewusstsein wahrgenommen habe und nicht einmal richtig wach wurde. Obwohl, vielleicht besser so, denn dann hätte mein Lachflash wohl das ganze Boot geweckt. :D
      Immerhin muss ich auch noch jetzt jedes Mal lachen, wenn ich nur daran denke, davon schreibe oder Jule irgendwas erwähnt wie "Tja, immerhin bist Du auch noch nie aus Deinem Bett gefallen!".

      Als bei mir (etwa 40cm über Jules Nase) um 6 Uhr der Wecker klingelte, sprang ich so energisch auf, wie Papa es sich wohl jeden Montag bis Freitag von mir wünschen würde. Denn: der Early Bird Tauchgang sollte bald starten!!! Jule ließ ich schlafen und verließ so ohne das Wissen um Jules nächtlichen Teppich-Besuch die Kabine. Erst beim Frühstück wurde mir davon berichtet, was das Gelächter aber keineswegs minimierte. :D
      Mit ein paar Cornflakes und Toast im Bauch ging es los zur "Shot Gun". Uh ja, der Name verrät es schon! ^^ Dieser Divespot befindet sich zwischen 2 Inseln, zwischen denen die Wassermassen von Norden versuchen, Richtung Süden zu gelangen. Gemäß den Gesetzen der Physik heißt das bei geringerem Durchmesser eine schnellere Flussgeschwindigkeit --> also Current! ^^ (=Strömung für Oma Ilka und Heide)
      Am Vorabend wurden schon Videos gezeigt von der letzten Liveaboard-Tour, bei der einer der Taucher seinen Regler aus dem Mund nahm und die Wangen nur so flatterten, weil das ganze Wasser ihn umspülte. Man kann sich das ungefähr so vorstellen, als würde eine Omi in deine Wange kneifen und, Zitat Jule, "Dutschidutschidu" machen. An meinem geschockten Blick unschwer zu erkennen, versicherte mir unser Guide erstmal, dass die Strömung bei uns mit Sicherheit nicht so stark sein würde, weil das eine Ausnahme gewesen sei. Aber nicht nur das beunruhigte mich. Auch die Tatsache, dass ich vorher noch nie mit Riffhaken (Leine mit einem Haken dran, mit dem man sich in einen Felsen hakt) getaucht war, ließ mich eine Menge Respekt vor diesem Tauchplatz haben und ich war mir nicht sicher, ob ich überhaupt mitkommen wollte. Hmm, und die Mantas? Die kommen nämlich genau wegen der Strömung in die Nähe der Shot Gun, weil sie dort sowohl gewaschen, als auch geputzt werden. Mit dem Vertrauen in die Guides, dass die Strömung nicht ansatzweise so stark sein würde, wie auf dem Video, stieg ich ins Dingi und wir wurden zum Drop-off gefahren. Auf dem Weg dahin sah man schon die Strömung der Shot Gun an die Oberfläche treten. Wo vorher Wellen waren, war nun spiegelglatte See, sie in sich aber trotzdem quirrlig war (ein bisschen paradox, ich weiß nicht, wie man es sonst erklären könnte. Vielleicht stellt ihr Euch so eine Austrittsfläche von einem Massagestrahl vor) Und schon wurde der Neo nass, ohne dass ich ins Wasser gesprungen war - nein nein! Durch die Sicherheit, die mir meine Tauchbuddys Manuela und Sabine aus Österreich gaben, sprang ich letztendlich mit ins Wasser und sollte es nicht bereuen! Zuerst zeigte sich uns ein farbenfrohes Riff, in dem man super ein paar Nemos beobachten und ärgern konnte. Ärgern bedeutet in diesem Fall, dass man sich vor ihre Anemone chillt und einfach zuschaut, wie sie reagieren. Meistens kommt der Papa Clownie wild paddelnd auf einen zugeschwommen, um sein "Nest" zu verteidigen, sollten sie gerade Junge haben. Da passiert es auch mal, dass er Dir an Deine Maske schwimmt und versucht, Dich zu "boxen". Spätestens dann sollte man aber Umkehr machen. Nicht, weil er gefährlich werden könnte, sondern einfach, um ihm weiteren Stress zu ersparen. Nach und nach verschwanden die bunten Korallen und Korallen-Trümmerhaufen zehrten unseren Weg. Ich erinnerte mich wie Matthias sagte "Und wenn wir da ankommen, wo nur noch Bruchstücke der Korallen liegen, dann wisst ihr, dass die Shot Gun nicht mehr weit ist".
      Die Korallen, die dort wachsen, brechen aufgrund der starken Strömung sofort ab, wenn sie eine bestimmte Höhe erreicht haben - deshalb der Korallen-Friedhof. Und dann sah ich sie vor mir: die Shot Gun. Eigentlich sehr friedlich aussehend. Vor der Shot Gun taucht man in eine sandige Kuhle, in der ein Weißspitzen-Riffhai auf einen Besuch vorbei kam, und dann muss man schnell sein. Denn sobald man dann aus der Kuhle heraustaucht, baut sich vor einem ein steiles Riff auf, an dem man schneller vorbei sausen kann, als einem lieb ist. Die Strömung fließt nämlich über die Kuhle hinweg. Das heißt, sobald man aus der Kuhle auftaucht, packt einen die Strömung und man hat nur wenige Sekunden, seinen Haken zu greifen und einen geeigneten Platz im Riff zu finden, um nicht davon gerissen zu werden. Und wie sollte es auch anders sein: Hanne fand keinen geeigneten Platz, zum Glück aber der Guide, der mich gerade noch so kopfüber paddelnd abfing und in einen Felsen einhakte. Da waren wir also: direkt in der Shot Gun und vor uns drehte der Weißspitzen-Riffhai seine Runden. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was für ein Gefühl das ist! Ich hätte nicht gedacht, dass ich es mag, aber es war einfach nur unglaublich! Ein bisschen Luft ins Jacket und schwupps, geht man hoch wie ein Ballon. Hände zur Seite und Du surfst in der Strömung. Nach etwa 10min des Spaßes in der Shot Gun, ließen wir uns weiter mit der Strömung treiben und fuhren an ein paar Mantas vorbei, die etwa 50m hinter der Shot Gun ihren Beauty-Salon genossen. Einer der Mantas war nur 2m von mir entfernt und musterte mich mit seinem großen Auge, während er majestätisch auf einer Stelle schwamm und von ein paar Fischen geputzt wurde. Leider hatte in der Shot Gun der Ocotpus von Manuela abgeblasen (was aufgrund der krassen Strömung und der Aufregung, sich richtig einzuhaken, anfangs nicht aufgefallen war), weshalb wir den Tauchgang schneller beenden mussten als geplant. Aber weil wir ja eh noch einen Tauchgang vom Vorabend offen hatten, beschlossen wir am nächsten Tag wieder zu kommen! ^^ Übrigens habe ich mich auch erst beim 2. Mal Shot Gun so richtig getraut, die Strömung zu genießen und nicht möglichst nah am Felsen zu kleben, um nicht, sollte der Haken sich lösen, an die Wasseroberfläche katapultiert zu werden. Es gab nämlich 2 worst case Scenarien für diesen Tauchgang.
      1. Du schaffst es nicht, Dich schnell genug einzuhaken und die Strömung reißt Dich von der Gruppe weg. Dann einfach kontrolliert auftauchen, wie auch sonst, wenn man seine Gruppe verloren hat bzw. bringt Dich die Strömung eh nach oben.
      2. Du schaffst es zwar, Dich einzuhaken, Dein Haken löst sich aber bei einem luftgefüllten Jacket und Du gehst schneller als Dir lieb ist an die Oberfläche.
      Idealfall: Du hakst Dich ein, gibst etwas Luft in Dein Jacket, weshalb Du wie ein Ballon (aber eben ein befestigter Ballon!) 2m aufsteigst und Du spielst mit der Strömung. Nach dem Spielen deflatest (= du lässt die Luft ab) Du Dein Jacket, kommst näher ans Riff, die Strömung lässt nach (je näher man am Riff ist, desto weniger Strömung hat man), Du hakst Dich aus und schwimmst entspannt weiter bzw. die Strömung trägt Dich weiter.
      Das heißt, man hat es hier erfreulicher Weise nicht mit einer "down current" zu tun. Was passieren kann, wenn Du von so einer gepackt wirst, hatte Matthias erst 3 Tage zuvor am eigenen Leib spüren müssen, als ein Mädchen aus seiner Tauchgruppe sich zu weit vom Riff entfernt hatte - entgegen des eigentlichen Briefings vorher. Als plötzlich ein Schwarm Fische Richtung Grund abflitze wie Schmitz-Katze, war alles zu spät und auch die Amerikanerin steckte schon in der down current drin und versuchte mit Schwimmbewegungen in Armen und Beinen dagegen anzukämpfen. Natürlich ist Matthias hinterher und konnte sie zum Glück noch von 50m hochhholen, musste dafür aber den Rest seiner Tauchgruppe zurücklassen. An der Wasseroberfläche angekommen, waren beide froh, noch am Leben zu sein, aber von den anderen 2 Mit-Tauchern war keine Spur. Zum Glück tauchten diese einige Minuten später auf, weil sie eben einen kontrollierten Aufstieg durchgeführt hatten. Am Ende lagen sich alle in den Armen und es gab reinen Sauerstoff zu schnüffeln, damit die Taucherflöhe weggehen (=Dekompressionskrankheit, bei der sich die Haut anfühlt, als würden einen tausende Nadeln stechen, weil der im Blut und den Geweben gelöste Stickstoff ausperlt)
      Aber zurück zu unserem Tauchausflug und weg von den Horror-Stories - denn solange man nicht den Nervenkitzel sucht und sich an die Anweisungen des Guides hält, ist man quasi sicher.
      Zurück auf der "Königin der Wellen" gab es dann das 2. Frühstück. Dazu muss man sagen, dass wir eines ganz sicher nicht sind auf dem Boot: verhungert. Ich glaube, insgesamt gab es 7 Mahlzeiten am Tag. :D Eigentlich bestand das Liveaboard nur aus Tauchen, Essen, Schlafen. Trotzdem blieben manchmal nicht mehr als 10min, um es sich in den Sitzsäcken bequem zu machen und sich zu sonnen, dann stand schon das nächste Briefing an. Es ist also kein Wunder, dass wir am zweiten Abend die Ersten waren, die in ihren Kojen lagen - Jule, weil sie und ihr Guide beim Schnorcheln vergessen und erst nach 1,5h eingesammelt wurden und ich, weil ich fast 4 Stunden des Tages unter Wasser verbracht hatte und der Nachttauchgang als 4. Tauchgang des Tages mich endgültig ausgenockt hatte. Alle mitlesenden Taucher wissen, wovon ich rede. ;)
      Aber so behielt jeder seine Andenken abends im Schlafsack: ich zappte durch die Haivideos, die ich gedreht hatte und Jule jammerte über ihren Sonnenbrand am Fuß, der exakt das Muster von Flossen und Legginsrand wiedergab. :D By the way: auch noch jetzt nach 2 Wochen kann man Mrs. Snorkeling daran identifizieren.
      Der Tag war definitiv von den besten Tauchgängen meines Lebens geprägt! Und auch wenn Jule mich genervt anschaute "Ey nee, schon wieder ein doofer Hai?!", wenn ich ihr meine Kamera entgegenstreckte, hielt mich das keineswegs davon ab, ihr weitere Bilder und Videos zu zeigen. Schließlich hatte ich mich wie in einer 'National Geographics Reportage' gefühlt, als sich beim Tauchen auf einmal ein Schatten über uns legte und schon war man inmitten eines riesigen Fischschwarmes, der von Thunfischen und Jackfisch gejagt wurde. Zum Glück waren wir "hooked in" (eingehakt mit dem Riffhaken), sodass es wohl aufgefallen wäre, wenn man mit verschluckt worden wäre. :P
      Ich kann das Gefühl nicht beschreiben, wenn man als kleiner Mensch in einem Riff hängt und einfach beobachtet, was alles ringsherum um einen passiert. Der um uns kreisende Hai war dann schon fast unattraktiv. Wenn hunderte, ach, tausende Fische direkt vor Deiner Nase langflitzen und man die Dynamik des Schwarmes sowohl akustisch, als auch optisch mitverfolgen kann. Wow. Kaum ist es wieder hell, weil der Fischschwarm nicht mehr über Dir seine Runden zieht, kommt ein Napoleon, der fast so groß ist wie Du, vorbei und knabbert an ein paar Korallen. Unter Dir jagen sich 2 Papageien-Fische und hinter Dir schläft eine Schildkröte im Riff, die sich so gut versteckt hat, dass sie Dir nur auffällt, weil Du quasi direkt über sie schwimmst. Mit einem detaillierteren Blick in die Korallen fallen Dir farbenreiche Schnecken auf oder genial getarnte Raubfische, die Ton in Ton mit ihrem Untergrund sind. Vielleicht versteht ihr jetzt, warum man sich daran einfach nicht satt sehen kann und mit Freuden morgens aus der Koje springt, um auch ja nichts zu verpassen. Irgendwie scheinen die Fische hier in Komodo in einer Nährlösung zu schwimmen. Zumindest wäre das eine Erklärung, warum alles so riesig ist! Echt, die einfachsten Fische, die man sonst schon von anderen Tauchgänge kennt, sind hier 5Mal so groß. Wenn dann ein 200kg Brummer direkt neben Dir steht, wunderst Du Dich nicht mal mehr darüber. Du sagst ihm Guten Tag, schaust kurz, ob er da entspannt auf der Stelle chillt oder Hunger hat und Dir vielleicht in die Flosse zwickt und mit dem nächsten Flossenschlag findest Du etwas neues Faszinierendes. Leider ist irgendwann die Luft alle und Du musst diese aufregende Welt wieder verlassen. Ist man dann aufgetaucht, glaubt man seinem Tauchcomputer gar nicht, dass man gerade 62min unter Wasser war.

      Am 3. Tag sind wir neben den Tauch- und Schnorchelgängen auf der Insel Rinca gewandert, welche Heimat der Komodo Warane ist - der größten Echsen der Welt. Nur im Komodo Nationalpark kann man auf sie treffen - entweder auf der Insel Komodo oder eben auf Rinca. Mit genügend Sonnencreme eingeschmiert, dass man schon auf dem Dingi kleben blieb, und Kamera in der Hand fuhren wir vom Hauptboot zum Steg in den Mangroven. Hierzu noch eine kleine Anekdote: Da Jule beim Schnorcheln an der Shot Gun mehr Mantas als alle Taucher zusammen gesehen hatte, die vor ihr Loopings gedreht haben und sie teilweise zu viert umschwammen - ja, kein Witz! - beschloss ich, auch noch einen Schnorchelgang unternehmen zu wollen. Ich kam zwar gerade erst vom Tauchen zurück, aber nass war man dann ja schon mal. Also fragte ich Matthias, ob ich schnorcheln gehen könnte, was er bejahte, mir aber mitteilte, dass ich keinen Guide mitbekommen würde und deshalb einfach winken soll, wenn mich das Dingi wieder abholen soll. Okay, alleine Schnorcheln ist eh viel besser und der Guide erledigt seinen Job ja eh nicht, dachte ich mir. Also, Sachen zusammen gesucht, Kamera geschnappt und schon war ich startklar. Gerade ins Dingi einsteigend warf Matthias mir vom Oberdeck noch einen Satz hinterher "Achja, aber nicht zu nah an den Strand gehen, da könnten Dragons sein, aber unter Wasser sind die eigentlich nicht so schnell." Wie?! Dragons?! Ääh, okay, erst in dem Moment realisierten Jule und ich, dass wir wohl direkt vor Komodo geankert hatten. Ganz ehrlich, hier sieht jede Insel gleich aus, zumindest aus der Ferne. Okay, vom Sand fernbleiben bekomme ich hin, gibt ja nicht umsonst Mangroven rings herum um die Insel. "Achso, und pass auf in den Mangroven, da gibt es Krokodile." Spätestens jetzt könnt ihr Euch vorstellen, dass der Schnorchelgang sich damit für mich erledigt hatte. So gerne ich nochmal Mantas gesehen hätte, aber einem Krokodil oder Waran musste ich echt nicht im Nahkampf entgegen treten. Als Nervenkitzel-Ersatz bin ich dann vom 14m Mast gesprungen, was rückblickend nicht weniger risikoreich war. :D
      Aber zurück zu Rinca: Mit einem Guide am Anfang und einem am Ende unserer 10-Mann-Truppe, die uns mit ihren Stöckern im Falle der Fälle vor einem Waran-Angriff schützen wollten, latschten wir über die savannenartige Insel. Zum Glück waren wir auf den späten Nachmittag gekommen, denn bei Mittagshitze soll eine Wanderung dort unerträglich sein. Es dauerte auch nicht lange und wir fanden den ersten Waran, der sich die Sonne auf seinen Bauch scheinen ließ. Die Guide zeigten uns sogar die Nester der Warane - natürlich nur aus der Ferne. Obwohl die Warane selbst nicht giftig sind, ist ein Biss meistens tödlich, weil ihre Münder als Aaßfresser von Bakterien überseht sind, weshalb man dann eine Sepsis bekommt und an dieser stirbt. Denn machen wir uns mal nichts vor: bis zum nächsten guten Krankenhaus muss man schon einen Flug nach Singapur oder Australien bekommen. Trotzdem sind von den 33 Menschen, die jemals angeknabbert wurden "nur" 6 verstorben. Mit ein paar geknippsten Fotos auf der SD-Karte ging es ein paar Hügel hoch zu einem Aussichtspunkt über die Bucht. Auf dem Weg begleiteten uns ein paar Büffel und Hirsche - die Warane sind bei Weitem nicht die einzigen Bewohner. Wenn es im Gebüsch raschelte, kam meistens ein Huhn zum Vorschein, als der heiß ersehnte Waran. Trotzdem hatten wir ja unsere Waran-Fotos bekommen, denn zufälliger Weise war unserer Guide Matthias nicht nur Taucher, sondern auch Fotograf. ^^ Manchmal darf man auch Glück haben.
      Zurück auf dem großen Boot gab es erstmal Abendbrot und dann fuhren wir zu einer weiteren Insel, die ebenfalls von Mangroven umgeben ist und jeden Abend ein einzigartiges Naturspektakel bietet. Pünktlich mit Sonnenuntergang verlassen die "Flying Foxes" (große Fledermäuse) die Mangroven und scharen sich zu Hunderten am Himmel. Mit Popcorn in der einen Hand und der Kamera in der anderen sahen wir begeistert zu, wie sich der Himmel vor lauter Fledermäusen verdunkelte. Leider war das auch der krönende Abschluss unseres Liveaboards, denn keine 2h später lag die "Königin der Wellen" auch schon wieder im Hafen von Labuan Bajo. Ich denke, ich spreche für uns beide, wenn ich sage, dass die Tage auf dem Boot mit Abstand die besten des gesamten Urlaubs waren!
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    • Day5

      Die letzten Drachen - Komodo Warane

      July 25 in Indonesia ⋅ ☀️ 27 °C

      In der Annahme, dass wir in jedem Fall Komodo Warane sehen, betreten wir die Insel. Es gibt verschiedene Tracks (kurz, mittel, lang und Abenteuer). Unser Ranger erklärt uns, dass gerade Paarungszeit ist und die Warane sich hierzu in den Dschungel und die Bergregionen zurückziehen. Aus diesem Grund gibt es nur die Möglichkeit des kurzen und mittleren Tracks. Die gestrigen Gruppen haben keinen einzigen Waran zu Gesicht bekommen. 😣 Wir hoffen auf unser Glück und wählen den mittleren Track, um die höchstmögliche Chance zu haben.
      Und schon geht es los. Unser Ranger treibt uns zur Eile „run, run, run“. Ein Komodo Drache wurde am Strand gesichtet. Was für ein Glück. Unsere Kirsche 🍒 auf der Torte ist ein Erinnerungsfoto. Danach geht es weiter und wir haben erneut Glück, sehen weitere Warane sowie Hirsche und Wildschweine.
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    • Day28

      Komodo 🐉🤯

      September 15 in Indonesia ⋅ ⛅ 30 °C

      I saw a dragon! 😃
      So we took a tour with a (1000 hp haha yeah) speed boat around islands. We started early but soon we got to the Padar island, really famous for the spectacular view. It's around 800 stairs to get to the top. Wow! This island is beautiful! And it has a pink beach, which we visited shortly after. Before that - we saw 2 tiny manstas in the bay!! Ok ok, next to the pink beach 😃
      It's all the tiny red corals mixed with white sand that makes it look pinkish. And it was snorkeling time! This is far from scuba diving but beautiful, you see all from clownfish to parrotfish and whatnot! 🐟🐠
      After about an hour it was the time - to go - to the - Komodo island! 😃
      Komodo is huge. And immediately when walking to a beach we saw first dragon! Tiny, but a dragon haha. We met with guide and started the 2km tour. Soon we saw another one, bigger. I was so happy and couldn't believe I'm finally here seeing them in person 😃 Then you get to see even bigger one, just chilling in the sand in shade 😊 They are soooo cool!
      When doing the trip you see all - eagles, deers, wild boars, apparently also buffalos live here, crazy nature! It is a dry season but I really wonder how this place looks when all green 😊
      Soon it was time to leave for next place - a tiny sandy island in the middle of sea (imagine that). Snorkeling time again 😃We enjoyed this so much! Every coral has so many fish around 😊
      Manta point was also nearby - we tried our luck - all in flippers and masks waiting to jump into the water - sadly no luck, so on to next island for more snorkeling 🐟
      This place is really amazing, so many fish and animals, such beauty! We love this area ❤️
      Ended the day with lobster dinner, which we amateurs don't quite know how to eat, others clean this thing dry, we're too spoiled I guess 🤣
      This is last night in this paradise in Indonesia, tomorrow is our flight back to Jakarta. I'll miss this place but we'll for sure come back!
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    • Day7

      Pink beach pit stop!

      July 25 in Indonesia ⋅ ⛅ 27 °C

      After Komodo we made a pitstop at Pink beach... This sand is really pink and you mostly see it on the shore where the waves break. These are very small red coral pieces that pervade the whole beach. I also found one entire piece of coral and see how red it is! 😍 Here, I couldn't miss my headstand photo!!!Read more

    • Day17

      Der längste Tag (...so far)

      September 19, 2018 in Indonesia

      Der Tag beginnt Heute schon früh. Um 04.00 klingelt der Wecker. Nach etwas Motivationsschwierigkeiten (vorallem bei Stephan) schafften wir es pünktlich um 5 Uhr zum Treffpunkt, für unseren grossen Tag auf See (wo wir 30min auf andere Reisende warten 🤦🏼‍♂️)

      Die Fahrt ins Blaue dauert ihre Zeit: Nach 3 Stunden im "local boat" sind wir an unserem ersten Stopp. Aber das ganze ist nur halb so schlimm, den auf dem Boot gibts gratis Kaffee 😁

      Am erste Kurzstopp auf Lawang Besar (etwas vor der Insel Komodo) können wir die Aussicht über die Insellandschaft geniessen. Dann geht endlich weiter nach Komodo in den National Park

      Komodo Dragons! Ein Guide triffts perfekt:
      "Ihr seht nun ein Tier, dass ihr nur von Bildern kennt. Ab Heute seid ihr auf einem Bild mit ihm"
      Die Warane sind beeindrucken gross und trotzdem ziemlich schnell auf den Füssen. Vorsicht ist geboten (der Biss ist innert 5 Stunden tödlich)!
      Allerdings übertreiben es einige Tour-Teilnehmer etwas mit dem Respekt und entfernen sich soweit von der Gruppe um eines der Tiere, dass der Guide ihnen zurufen muss, dass sie sich nur der Gefahr aussetzten einem anderen in die Fänge zu laufen 😅. Natürlich braucht es auf der Insel auch Nahrung für die Rieseneidechsen. Die Hirsche liefen uns ebenfalls gleich Reihenweise vor die Linse.

      Nach der Tour im Park ging es mit Schnorcheln weiter. Zuerst am Pink Beach, ein kleiner Strand auf Komode, der durch seinen pinken Sand bekannt wurde. Leider so bekannt, dass alle Touris sich als Andenken etwas von dem Sand mitgenommen haben und den Strand weiss zurückliessen - Schade. Aber die Unterwasserwelt bleibt schön an diesem Ort.

      Der zweite Tauchgang startet irgendwo mitten in den kleinen Inseln zwischen Komodo und Bajo. Der Mantapoint ist bekannt für seine Mantarochenschwärme (-rudel, familien,... Wie auch immer eine Ansammlung dieser riesigen Unterwasserflugzeuge heisst). Leider konnten wir nur einen ausmachen, wurden aber dafür mit einer majestätischen Meeresschildkröte belohnt, welche gleichen neben uns tauchte.

      Der Tag war wirklich toll und sein Geld wert, auch wenn wir erst um 19.30 völlig geplättet wieder am Hafen ankommen.

      Jetzt nur noch nach Hause und ab ins Bett.
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      Traveler

      Wir freuen uns auf die Bilder. 😀

      9/19/18Reply
      Traveler

      Sind da 😉

      9/19/18Reply
       
    • Day115

      Liveaboard - dag 2

      February 16, 2019 in Indonesia ⋅ ☀️ 29 °C

      Deze ochtend was Steven weer te vroeg wakker natuurlijk. Maar het was niet zo erg. Hij spotte direct dolfijnen en Tat was net tien minuten te laat wakker. Na een ontbijtje, gingen we aan land op Rinca om de Komodo varanen te zien. We waren de eerste bezoekers van de dag. Bij het binnenkomen van het park werden we al verwend met herten, waterbuffels en een Komodo varaan op de weg. 😊 Zoals vorige keer zaten de meeste varanen rond het basiskamp. We trokken vele foto's en begonnen aan onze wandeling. Niet veel verder werden we verrast door een onverwachte gast. Het was een 'spitting cobra'. Heel cool om te zien! Wat minder cool was, was dat onze ranger er mee moest kloten. Hij zorgde ervoor dat de cobra dichter bij ons kwam en dat vonden we niet zo fijn. Dus liet Tat weten dat ze dicht genoeg was. Steven kon enkele foto's nemen van de cobra in zijn typische positie met een brede nek. We wandelden verder door een prachtig landschap waarbij je maar aan één ding kan denken 'Dit is Jurassic Park in het echt'. Jammer genoeg was het weeral bloedheet geworden en was het wandelen van schaduw tot schaduw. Onderweg zagen we nog een Komodo varaan. Dan was het tijd om weer te keren naar de boot.

      Als tweede deel van de dag gingen we snorkelen aan Pink Beach. Deze naam komt omdat het strand wat rozig is door de korrels rood koraal tussen het zand. Om er te geraken was het wel even varen. En om op de snorkelplek zelf te geraken moesten we een taxiboot nemen omdat onze boot niet in zo'n ondiep water kan. We zagen mooie koralen en vissen. Maar er waren ook plekken dood koraal. Ook hebben we een keer ons omgedraaid en in de richting van waar we kwamen terug gezwommen omdat er voor ons een strook vol kwallen was. Dat vermijden we natuurlijk liever. Als hoogtepunt zagen we een octopus. Die zich bij het zien van ons vlotjes tussen een spleet in het koraal liet glijden om zich te verstoppen.

      Na de lunch, moesten we wat verteren. Ook was het het heetste tijdstip op de dag en hadden we nog niet veel zin in een nieuwe trekking nu. We waren dus wat aan het relaxen vlakbij Komodo. Toen we de moed hadden gevonden om de warmte te trotseren stapten we van de boot. Vanop de steiger zagen we al twee herten en een zwijn op het strand lopen. Dat zag er al veel belovend uit. Met een ranger trokken we er weer op uit. We zagen enkele herten langs het strand en ook nog wat zwijntjes. Aan een restootje, struikelde Steven bijna over een Komodo varaan, hun camouflage is dus top! 😄 Wat foto's nemen en verder wandelen want de ranger vond dit niet een goede plek om een foto met de varaan te nemen. Het was niet natuurlijk volgens hem. Na wat wandelen en vogels spotten, kwamen we bij een artificiële waterplas waar er drie Komodo varanen lagen. We zagen nog een exemplaar wegwandelen. Deze waterplas is gemaakt door de rangers om de dieren wat te helpen in het droge seizoen. Hier wou de gids wel foto's maken. Is dit dan wel natuurlijk? 😛

      Na Komodo zochten we onze overnachtingsplek om voor anker te gaan. Wij sprongen nog eens in het water maar klimden al snel terug aan boord. Er waren ook hier aardig wat kwallen in het water. Dan was het tijd om al dat zout van de zee en zweet van ons af te spoelen. Na een douche, kregen we nog een show van een arend die vissen ving vlakbij onze boot. Ook dolfijnen lieten zich nog eens zien in de verte en om de avond af te sluiten zagen we nog enkele flying foxes.
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      Traveler

      WAUWWWWWWWW! :)

      2/22/19Reply
      Traveler

      😁

      2/23/19Reply
       
    • Day24

      Komodo Nationalpark 🦎

      September 28 in Indonesia ⋅ ⛅ 26 °C

      Auf der Suche nach den letzen Komodowaranen! Nebenbei noch ein paar schöne Strände gefunden, unter anderem einen Pinken, geschnorchelt und sogar Mantas gesehen ☺️

      Traveler

      💗wie schön

       
    • Day78

      De tocht over zee - pt. 2

      June 21, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

      De avond van de lange tocht is pittig. De golven zijn flink op zee en de boot gaat fors op en neer. Ik ben niet snel zeeziek heb ik het afgelopen jaar gemerkt maar dit was een goede test. Het avondeten werd op donderdag, zoals alle dagen eigenlijk wel, rond 19:00 geserveerd. Het verschil met gisteren is dat iedereen vandaag rond 19:30 op bed lag. Zo ook ik want ik merkte dat rechtop staan niet bevorderlijk was voor het avondeten in mijn maag was. Vanuit mijn hutje geniet ik van de sterrenhemel die ik vanaf mijn bed kan zien. Op zee is er geen lucht/lichtvervuiling wat de schoonheid van de hemel vermindert.

      De volgende ochtend worden we gewekt door onze.. Iets te enthousiaste reisleider. Deze man, genaamd Adi, had sowieso al wat trekjes waar ik sterk mijn vraagtekens bij had. Zo had Adi een kaak die in tijdens het praten op half 7 hing en ogen die tijdens het praten steeds verder de diepte in keken. Er gingen geruchten rond op de boot dat deze man niet geheel nuchter was gedurende de boottocht. Overigens was ook minimaal één ander lid van de crew hier (mogelijk) schuldig aan. Ongeacht of ze zuiver van geest waren maakte ze er wel elke keer een feestje van. Na het wekken, ontbijten en weer klaarmaken voor de dag kwam ik er pas achter dat we naast het eiland Komodo lagen. We meren aan aan de stijger die naar het komodo eiland leidt. We verzamelen eerst met z'n allen voor de ingang van het park en hebben de kans om eventjes in te lezen over de komodo varanen en de eilanden waar ze op leven. We worden iets later geroepen door de gids die ons een kleine introductie geeft over de komodo varaan. 'please no touch, please no flash photo and do not get closer to komodo dragon than 5 meter, now we go. Thank you'. Zonder verdere uitleg gaan we op pad, op zoek naar de grote hagedissen. Het duurt niet lang voordat we een gigantische varaan zien achter een boom. Aan beiden kanten van de boom steekt een deel van het lichaam uit. De gids verteld ons wat over het verschil tussen de mannetjes en vrouwtjes, het nageslacht leefomgeving etc etc. De tour begint gelukkig inmiddels een klein beetje op gang te komen. Iets verder lopen we langs een nest van een komodo varaan. De gids verteld dat de komodo varaan een kannibalistisch dier is wat haar eigen jongen opeet. Om dit te voorkomen klimmen de jongen al vanaf het moment dat ze uit het ei komen de bomen in waar de 120kg, 3 meter lange komodo mama niet kan komen.

      De tour op dit eiland is eigenlijk best wel kort, gelukkig gaan we dan ook nog naar een ander eiland morgen. Na de tour keren we terug naar de boot en na de lunch is het tijd voor snorkelen. Een beetje twijfelend vanwege mijn oor besluit ik toch het water in te springen. In het water zien ik een kleine haai, meerdere waterschildpadden (kleintjes ook!) en andere grote vissen. Vandaag is een dag van tropische dieren! De stroming is ontzettend sterk en we worden langs het koraal meegesleurd. Het is een mooi gezicht om al het koraal te zien dansen op de golven.

      De avond op de boot is één groot feest. Iedereen drinkt al het meegenomen bier op en er wordt volop gedanst, gelachen en tot diep in de nacht springen mensen van het dak van de boot af. Er gaat inmiddels woord door de boot dat ik verpleegkundige ben (iedereen vraagt natuurlijk als een van de eerste dingen tijdens kennismaking wat je professie is). Dit had als gevolg dat iedereen met zijn of haar problemen bij mij op de mat stond voor raad. Met mijn medicijntasje wat leger gebiet ik verder van de avond. Ik leer nog iemand van de crew wat beter kennen en we drinken samen nog een slokje rijstwijn op zijn pas geleden overleden vriend. De jongen(man) lacht zijn verdriet weg terwijl hij weer verder gaat met de vaat. Ik sluit bij hem aan en we zijn samen snel door de vaat heen. Die nacht ga ik met een goed gevoel naar bed. Morgen de laatste dag van de boottocht en zet ik voet aan een nieuw eiland, Flores.
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      Traveler

      Vet. Kanabalistische komodovaranen. En ook nog veld verpleger. Toch maar tropenarts worden?

      6/27/19Reply
       
    • Day36

      Komodo Nationalpark, Flores, IDN

      October 5, 2016 in Indonesia ⋅ 🌧 8 °C

      Nach unserer gestrigen Ankunft, haben wir uns gleich mal auf die Suche nach einer geeigneten Tauchschule gemacht und uns einen Tauch-Tagesausflug organisiert. Der Tauchtag verlief sehr reibungslos (zudem wir ja auch die Tauchausrüstung ausleihen mussten - aber hier alles gar kein Problem - die Ausrustüng wird geschätzt und als wir am Boot angekommen sind war das ganze Tauchzeug schon für uns hergerichtet ohne das wir es lange probieren mussten). Wir machten drei Tauchgänge - die Korallenriffe sind sehr schön bunt (vergleichbar mit denen in Ägypten) aber auch Fische sind zahlreich erschienen. Beim ersten Tauchgang begegnete uns schon ein Amenhai - der wirklich sehr nah um uns geschwirrt ist. Unser Highlight war der letzte Tauchgang - 40 Minuten lang war ein Riesenmanta bei uns und ist um uns herumgeschwommen. Er war so nah, dass sein Schwanz Max Taucherflasche berührt hat. Nach 40 Minuten mussten WIR den Riesenmanta (Spannweite: ca. 4 Meter) leider verlassen. Diese Begegnung mit dem majestätischen Meeresbewohner war sehr spektakulär und atemberaubend!Read more

      christina Flatz

      Ihr seit mutig das muß ein Erlebnis sein, Oma

      10/7/16Reply

      Hallo Eva und Max! Es ist spannend, eure Reise virtuell zu verfolgen. Wir wünschen euch weiterhin viele spannende Unternehmungen und unvergessliche Eindrücke und dir Max: ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG! Irene und Günter

      10/7/16Reply
      Traveler

      Vielen lieben Dank euch beiden :)

      10/9/16Reply
       
    • Day15

      Komodo

      October 7, 2014 in Indonesia ⋅ ⛅ 31 °C

      Lion fish, cuttlefish, and Komodo fucking Dragons is what we saw the last 2 days. We went on a 2 day one night boat trip to different snorkeling places and to Rinca and Komodo island which form Komodo national park and are home to the famous reptiles. Most of the visible dragons sit round the ranger stations where they probably get fed regularly. But we were lucky enough to see one out in the open at a local watering hole, actually moving and not attacking us in the same time. Pretty impressive, huge and scary animals.

      After that, we went snorkeling on pink beach, where red corals give the sand its redish colour. Final spot was Kanuwa island, an amazing snorkeling spot where we saw the aforementioned fishes.

      The night on the boat we spent drinking with a British couple we met the day before in our hostel and an Irish/Australian couple we met on the boat. Everybody else probably hated us cause we weren't exactly quiet playing "heads up" (hint: check your app stores) till AFTER midnight (!) - which is actually quite late when you sleep on deck and will be woken up by the sunrise at 5.30 am. But we left the boat in Komodo to head back to Labuan Bajo while they continued their cruise to Lombok. So all in all it was a great trip to Flores and well worth the money we spent. Now we'll get back on a plane heading back for a last night on Bali. Then: Java!
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      Traveler

      trop bieeen!!!! vous avez été voir ces fameux dragons!!!!

      10/8/14Reply
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      10/8/14Reply
      Gisela Gödderz

      Gisela: Du hast schon mal so schön Kopfsprung geübt!!!!!

      10/8/14Reply
      3 more comments
       

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