Indonesia
East Nusa Tenggara

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132 travelers at this place:

  • Day110

    Steven zijn bday!

    February 11 in Indonesia ⋅ 🌧 28 °C

    Vandaag was de dag! Steven zijn verjaardag! 26 dat is toch al een dagje ouder hé. 😜 Spijtig genoeg was het avontuur voor morgen gereserveerd. Vandaag was het nog studeren, beuh. Nee, het viel echt goed mee. We kregen filmpjes te zien met alle uitleg en tegelijkertijd vulden we een vragenlijst in. De meeste dingen waren duidelijk, sommige waren echt gewoon gezond verstand. Andere dingen moesten we wel eens over nadenken. Op het einde overliep de instructrice alle vragen met ons. Ze zorgde ervoor dat alles duidelijk was. Hierna moesten we een test invullen. Bij deze hadden we alles juist, buiten een vraag waarbij we twijfelden.

    Als beloning bestelden we ons een lekkere lunch. Deel een van onze dag zat er al op. Na de middag begon het echt leuke gedeelte. Alles wat we geleerd hadden, testen in het water. Eerst moesten we zelf ons materiaal testen en in elkaar zetten. Hierna mochten we onze wetsuit aantrekken, dit was vooral voor Tat een uitdaging. Het was zelfs zo moeilijk dat ze het vel van haar knokkels schuurde. Maar uiteindelijk geraakten ze er wel in. Tijd voor in het water te gaan. We oefenden enkele skills. Zo oefenden we water in ons masker te verwijderen door lucht uit te blazen via onze neus, ons masker volledig afzetten en terug aandoen onder water, ons mondstuk uitdoen en terug aandoen,... We oefenden ook volledig afdalen in het zwembad. Hier moest Tat het dus wat rustiger aan doen voor haar oren, maar uiteindelijk kwam het wel in orde, jeej. Steven was al een pro en had niet veel assistentie nodig. Hier oefenden we nog andere dingen, zoals onze "rugzak" met zuurstoffles aan en uit doen, wat te doen als je lucht op geraakt, hoe terug naar boven te gaan,... Alles verliep vrij goed en de instructrice was heel tevreden. Ze was dan ook een goeie leermeester.

    Na de zwembadsessie was er nog een deeltje theorie. Dit was snel voorbij. Hierna gingen we sushi eten voor Steven zijn verjaardag 😁
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  • Day31

    Wir am "Ende" der Welt!

    September 4 in Indonesia ⋅ ☁️ 21 °C

    Was gibt es zu erzählen? Eine Menge! Denn in den letzten 5 Tagen haben wir uns fast komplett über die Insel durchgeschlagen. Und keine Sorge, der Titel wird noch aufgelöst und ist dann auch gleich viel viel harmloser!

    Als wir im Hostel zwei andere deutsche Mädchen kennengelernt haben, die ebenfalls zum 3-Farben-Kratersee "Kelimutu" fahren wollten, stand es für uns fest: Wir werden irgendwie gemeinsam versuchen mit Bus, Taxi, Boot, notfalls auch mit Ziege oder noch schlimmer Roller (das geht an unsere Muddis ;) ) zum anderen Ende der Insel zu kommen. Samstagmorgen startete das Abenteuer mit einem Deluxe-Bus, der diesmal komplette Beinfreiheit gewährte, mit bequemen und sogar sauberen Ledersitzen ausgestattet war und sogar einen Flaschenhalter anbot. Gradios! So viel Komfort werden wir hier wahrscheinlich nie wieder zu Gesicht bekommen. Nach 5h "All-in-clusive"-Bus und dem ersten einheimischen Streetfood, wo man einfach mit dem Finger auf irgendwelche Töpfe zeigt und hofft, dass man am Ende doch nur Gemüse und keinen getrockneten Fisch erwischt hat, kamen wir in Ruteng an. Dort bezogen wir unseren 40-Mann-Schlafsaal, der aber einen abgetrennten girls-dorm enthielt, und schlugen uns zu den Spiderweb-Reisterassen durch. Dazu muss man sagen, dass die Einheimischen super hilfsbereit und herzlich sind. So saßen wir keine 10min später in einem "Bemo" (= quasi ein Großraumtaxi, das langsam durch den Ort fährt und immer irgendwelche Leute dazustiegen, während der Fahrer den Zielort durch seine offenen Fenster brüllt. Der Zielort wird von dem bestimmt, der zuerst einsteigt und das Bemo für sich beansprucht. Oft fährt auch die Ernte oder ein paar Vierbeiner wie Ziegen mit) und unterhielten uns mit einem Schulmädchen, zumindest versuchten wir eine Kommunikation aufzubauen. Lustigerweise fragte sie uns, ob wir zusammen ein Selfie machen könnten, nahm dann aber mein Handy und knipste ein paar. Ein paar Kilometer später holte sie dann aber doch ihr eigenes Handy aus der Hosentasche. Dabei waren wir die ganze Zeit überzeugt, sie besäße keins und hatte deshalb nach meinem Handy gegriffen. Als dann plötzlich eine Frau in Leoparden-Pelz aufsprang mit einem Messer auf uns gerichtet, stockte uns kurz der Atem. Doch dann sahen wir, beruhigender Weise, dass sie in der anderen Hand eine Plastiktüte mit Fisch hielt und wohl dieser ihr Opfer sein würde und nicht wir. :P
    Nein, ganz ehrlich, die Menschen hier sind super freundlich! Jedes Mal bekommt man ein Lächeln zurück, alle fragen nach deinem Namen und sind dabei nicht aufdringlich oder wollen einen dazu bringen, irgendwas zu kaufen. Die Kinder lernen ab der 7. Klasse Englisch und winken einem auf der Straße zu mit einem "Hello Miss", obwohl wir auch schon mit "Hello Mister" angesprochen wurden, weil das wohl das Erste ist, was sie im Englischunterricht lernen. Wenn man dahingegen in der Berliner U-Bahn jemanden anlächelt, geht der meistens davon aus, dass man noch ein wenig Restalkohol vom Vorabend intus hat oder schielt. Bei uns lebt doch letztendlich jeder für sich und krallt sich egoistisch den letzten Platz im Zug, wohingegen hier alle Dorfbewohner mithelfen, die neue Straße zu bauen. Dabei wird fröhlich gepfiffen und oder Musik gespielt. Ich will nicht sagen, dass ich unser westliches Leben gerne dagegen eintauschen würde, vor allem die sanitären Einrichtungen würden mich wohl davon abhalten, aber vermissen werde ich diesen anderen, entspannteren Lebensstil auf jeden Fall! Dann wartet man halt mal 1,5h auf ein Taxi, na und? Die Deutsche Bahn ist auch nicht viel besser.
    Doch zurück zu unserem Trip. Mit dem Bemo fuhren wir also zu den Reisterassen, welche wie Spinnennetze angeordnet sind und sich in die hügelige Vulkanlandschaft von Flores erstrecken. Auf dem Wanderweg zum Aussichtspunkt wurden wir von einem einheimischen Jungen, als auch unserem Bemo-Fahrer begleitet. Ein paar Schneufzer und Fotos später saßen wir wieder im Bemo und fuhren zurück nach Ruteng. Dabei muss man erwähnen, dass die Bemos immer mit offenen Türen fahren - logisch, sonst kann ja keiner dazu steigen. Unser Fahrer war wohl ein großer Bob Marley Fan, zumindest dem Print auf der Tür und seiner Musikauswahl zuschlussfolgern. So klapperten wir über die Straßen Flores, an den vereinzelt links und rechts ein Rind grast oder Hühner über die Straße flitzen. Keine Sorge, alle tierischen Inselbewohner werden immer angehupt und gehen dann beiseite. Mit gefühlt 1kg Reis in unseren Mägen fielen wir um nicht mal 19 Uhr in unsere Betten. Natürlich wurde vorher das Doppelstockbett mit unserem Moskito-Netz sicher abgeriegelt und der 40-Mann-Schlafsaal mit Autan und anderen Substanzen, die unser Rucksack hergab, verpestet. Dazu muss man sagen, dass, obwohl das Malaria-Risiko hier sehr hoch sein soll, uns bislang nicht viele Moskitos begegnet sind. Vielleicht sollte man doch den Einheimischen glauben, die behaupten, dass nur alle 15 Jahre jemand an Malaria erkrankt. ;) Aber dennoch: Safety first. Wir werden weiter unser Netz aufhängen, auch wenn man dafür kreative Ideen haben muss. Denn, wer glaubt, dass es hier kaum Moskitos gibt, der bringt halt auch keine Nägel oder Ähnliches über dem Bett an. Aber dafür gibt es ja Panzer-Tape, Reiszwecken, Wäscheleinen, Leitern und und und. Es ist aber auch schon vorgekommen, dass wir damit drohen mussten, ein Loch in die Hotel-Decke zu bohren, damit uns die Besitzer ernst nehmen und auf ein Zimmer mit Moskito-Netz umbuchen. Dafür waren außerdem harte Verhandlungen nötig, da das Zimmer mit Moskito-Netz einer Honeymoon-Suite (für Oma Ilka und Heide: Flitterwochen) ähnelte und damit natürlich deutlich teuer im Preis war. Aber mit genügend Argumenten wie zum Beispiel, dass auf ihrer Website alle Zimmer mit einem Netz präsentiert wurden und wir nur deshalb das Hotel buchten, konnten wir sie schließlich überzeugen, uns das Zimmer für einen vertretbaren Aufpreis zu geben. Außerdem hatten wir so für 2 Abende mal eine heiße Dusche und diesmal blieb sogar heißes Wasser für Jule übrig. :P

    Aber zurück zu unserem 40-Mann-Schlafsaal. Nachdem ich am nächsten Morgen mit Freuden feststellte, dass Jule unten nicht aus dem Doppelstockbett gefallen war, als ich mich in der Nacht oben umdrehte - echt, ich habe selten so ein instabiles Teil gesehen - gab es erstmal frittierte Banane und Killer-Mango zum Frühstück. Denn keine 24h zuvor wollte diese Mango doch tatsächlich auf mir landen, als wir unter einem Mango-Baum im Schatten verweilten. Dafür hat sie aber auch Platz 1 auf der Mango-Geschmacksskala abgesahnt, weshalb es sich zukünftig vielleicht doch lohnen könnte, seinen Kopf zur Mango-Landebahn zu deklarieren.
    Gegen 10 Uhr hielt unser neuer Fahrer am Hostel, mit dem wir nach Bajawa weiter ins Landesinnere fahren wollten. Anstatt unsere Rucksäcke in den Kofferraum zu packen, wurden diese mit einer Plastikschnurr wie man sie zum Zuschnüren von gelbe Sack-Säcken findet, auf dem Dach festgezurrt und nach unserer Ankunft feierlich ausgebrannt mit einem Feuerzeug. Um dem ganzen ein bisschen Stabilität zu verleihen, knotete der Fahrer zusätzlich eine Satellitenschüssel mit aufs Dach, die unsere Rucksäcke vom Herunterfallen bewahren sollte. Und zum Glück machte keines unserer Gepäckstücke in den engen Serpentinen einen Abgang. Obwohl ich das wohl eh nicht mitbekommen hätte, da mein Kopf wie Jule liebevoll ausdrückte "wie der von einem labbrigen Fisch" von links nach rechts rollte, bis er schließlich für einige Stunden sicher auf Jules Schultern schlummerte. Selbst der Fahrer soll das Spektakel im Rückspiegel mit Lachflashs beobachtet haben. Aber denkt mal nicht, dass mich die Serpentinen, die zahlreichen Schutthaufen, die umfahren werden mussten, noch das Gelächter wach gemacht hätten. ;)

    Nach weiteren 3 Stunden landen wir, wie auch unser Gepäck, sicher in Bajawa. Zu Fuß laufen wir zu einem Aussichtspunkt der einen fantastischen Ausblick auf den Sonnenuntergang garantiert und treffen auf dem Weg zahlreiche Kinder, die uns winken, Wetten abschließen, ob sich einer traut, uns zu fragen, wie wir heißen oder wo wir herkommen und mit uns Fotos machen wollen. Netter Weise gabeln uns Einheimische mit ihrem Pick-Up auf und wir werden auf der Ladefläche Richtung Gebirge eskortiert. Am Aussichtspunkt angekommen, nimmt das Foto schießen kein Ende. Selbst für Leute, die für uns selbst wie Touristen aussehen, scheinen wir eine Art Attraktion zu sein. Jule: "Woah, ich habe mich noch nie so berühmt gefühlt ^^"
    So passiert es unter Anderem auch, dass uns ein Indonesisches Ehepaar fragt, ob wir Fotos mit ihren 2 süßen Töchtern schießen könnten. Also stellen sie die in pink eingekleideten Ladys vor uns und knipsen los.

    Über Whatsapp haben wir Kontakt zu einem Local Driver aufgenommen, der und für die nächsten Tage durch Flores fahren wird und lernen ihn abends kennen. Dafür holt uns Elvis - japs, dass passiert, wenn Dein Vater großer Elvis Presley Fan ist - vom Hotel ab und fährt uns in ein Restaurant, wo er jeden Tag mit seiner Band auftritt. Gemäß der indonesischen Gastfreundschaft wird sogar ein deutscher Song für uns gesungen. Wieder total fertig vom Tag, obwohl wir ja eigentlich nur im Auto saßen, fallen wir wieder erschöpft in unsere Betten und schlummern unter dem hart erkämpften Moskitonetz.

    Nach Pancakes und Tee-Frühstück fahren wir zu dem traditionellen Dorf Luba, in dem die Einheimischen komplett auf Dinge wie Stahl verzichten und ihre Häuschen nur mit Bambus bauen. Elvis erklärt uns, dass in der Mitte auf dem "Dorfplatz" Tiere geopfert werden. Für eine Hochzeit beispielsweise muss der Mann für 25 Mio. Rp (umgerechnet 1600 Euro) einen Bullen kaufen, was für indonesische Verhältnisse ein Vermögen bedeutet, und ihn dort, am besten zusammen mit ein paar Schweinen, schlachten. Dafür werden bestimmte "Schirmchen" genutzt, wobei jede Familie im Dorf ihren eigenen besitzt. Der Bulle wird festgebunden, gestreckt und ihm wird schließlich die Kehle durchgeschnitten. Es verwundert also nicht, dass an jedem Haus zahlreiche Hörner und Schweine-Kiefer bammseln und die Baumstämme der Schächtbäume mit Blut verschmiert sind. Auf den Terassen der Häuser sitzen die einheimischen Frauen und weben Teppiche. Und wie ich schon vorher erwähnte, sind die Menschen hier sehr zugänglich und freundlich. Kaum hatte ich mich also zu einer solchen Terasse begeben, erhielt ich auch schon eine wortlose, herzliche Einladung zum Blätter-Snack, indem mir die Einheimische ein Bündel Blätter auf ihrer Hand entgegen streckte. Schon vorher war uns aufgefallen, dass die Frauen oft blutrote Lippen und Zähne haben, aber wir dachten, das wäre eine Art Stammesbemalung oder einfach nur schlechter Lippenstift. :D Weit gefehlt! Denn keine 20s später, sah mein Mund genauso aus. Die Blätter in der einen Hand haltend, kramte die ältere Dame (sie war 94) in ihrer Handtasche aus Bananenblättern und brachte eine kleine Dose zum Vorschein, mit der sie zermahlende Koralle auf die Blätter schüttelte. Zuletzt schmückte eine Nuss die kulinarische Mutprobe. Denn was bitte hätte ich sagen sollen? "Behalt mal schön Deine Blätter!", nein, das wäre nicht gegangen. Also Augen zu und durch bzw. Schnute auf und kauen, aber nicht runter schlucken! Unser Guide versicherte mir jedoch, dass ich maximal Kopfschmerzen bekommen würde, weil ich nicht an die Blätter gewöhnt bin und nicht zu doll kauen sollte. :D Schnell überkam mich der bittere Geschmack, gepaart mit dem leicht knirschenden Korallenstaub. Die Einheimische ermutigte mich mit Handzeichen, länger zu kauen, aber Jule gefiel das gar nicht "Spuck das aus! Ich kann es nicht gebrauchen, dass Du davon high wirst!". Und wie immer hörte ich auf mein Julchen und ließ die rote Paste in einem Taschentuch verschwinden. Der alten Lady schien das nicht zu gefallen, aber immerhin waren ihre Zähne auch schon fast alle ausgefallen, wohingegen an meinen nun eine bittere Schicht klebte. Die Einheimischen benutzen diese Blätter als Zahnputz-Ersatz, ich würde dann aber doch gerne bei der herkömmlichen Zahnbürste bleiben. Zumal sich die Zähne dadurch irgendwann schwarz verfärben. Mit leicht entsetzten Blicken in unserem Rücken verließen wir den Dorfplatz und liefen auf eine Schule zu. Da gerade Pause war, schmulten wir in einen Klassenraum, was nicht unbemerkt blieb und schwupps, schon waren wir umringt von uniformierten Kids und wurden vor die Tafel gezerrt. Aber anstatt jetzt Lehrer zu spielen, wurden wir quasi zum privaten Fotograf ernannt und jedes Kind wollte ein Foto mit sich und seinen Klassenkameraden schießen. Von Grimassen über breites Grinsen bis hin zum High-Five. Den eigentlichen Lehrern zuwinkend, die draußen Pause machten, besuchten wir den Kindergarten ein paar Meter weiter. Auf einem vertrockneten Feld zwischen Kindergarten und Schule wurde akribisch Fußball gespielt und daneben gewippt, wobei der eine natürlich den Anderen "verhungern lassen" wollte. Nach ein paar Tränen und Ausnutzen des Hebelgesetzes konnte der Kleine wieder beschwichtigt werden. Nach dem Dorf und einer ordentlichen Mundspülung, um die rote Paste loszuwerden, fuhren wir weiter zu heißen Quellen. Bestimmt 2 Stunden saßen wir in einem Becken, in dem sich 2 Flüsse treffen. Einer direkt aus der heißen Quelle mit 50°C und der andere mit nur 15°C. Je nachdem, ob noch jemand in der Nähe stand, wurde die Strömung umgelenkt und dann konnte auch mal eine ganz heiße oder eben ganz kalte Wassermasse angerollt kommen. Aber auch mit dem Oberkörper im warmend liegend, konnte man seinen Zeh immer noch ins Kalte stecken. Ihr seht schon, man kann sich damit eine Weile beschäftigen, welchen Arm man nun wo hin hält. Nach unserem Bad und einer riesen Schüssel Reis mit Gemüse, wobei wir uns nicht sicher sind, ob nicht doch mit dem Schwefelwasser gekocht wurde, zeigte uns Elvis einen Cashew-Baum. Jule und ich werden uns nun wohl nie wieder beschweren, dass Cashew-Kerne teuer wären. Denn jetzt Frucht bringt nur 1 Cashew-Kern und diesen dort raus zu pulen, ist echt aufwendig. Mit ein paar Cashews in der Hand ging es Richtung Fruchtmarkt. Dort kauften wir bei Elvis Tante ein, weshalb die Mango besonders preiswert war. Jule und ich beschlossen, uns von der Gruppe abzunabeln und den Markt auf eigene Hand zu erkunden. Das Resultat 20min später war, dass Elvis uns auslachte, weil das vermeintlich tropische Obst, das ich gekauft hatte, sich als Schweinefutter und Gemüse rausstellte. Zum Glück konnten wir das Tierfutter gegen eine Limette eintauschen und die Einheimischen hatten ihren Spaß. Neben dem Fruchtmarkt entdeckten wir einen Second Hand Markt und woah, wir hätten einfach mit leeren Rucksäcken anreisen sollen! Jule ergatterte ein Kleid und eine Hose für 50.000 Rp (3,20€), ich ebenfalls, aber zu meiner Scham 80 Cent teurer. :P
    Da der Markt leider schon am schließen war, beschlossen wir am nächsten Morgen wieder zu kommen - Elvis war begeistert. :D
    Der Tag endete mit Snake Fruit (sieht von außen aus wie Gürteltierhaut und von innen wie Knoblauchzehen) und Sonnenuntergang in den Bergen an einer bestimmt 20m hohen Maria Statur - Flores ist zu 80% katholisch, der Rest muslimisch oder hinduistisch. Auf dem Heimweg wurden wir noch von Einheimischen zum Tee eingeladen und erhielten so einen Eindruck, wie man hier in Flores wohnt und lebt.

    Der nächste Morgen startete mit der angekündigten Shopping Tour über den einheimischen Markt. Elvis hatte wohl nicht damit gerechnet, dass wir tatsächlich warten würden, bis der ganze Markt öffnet. Denn als er um 9 Uhr am Markt hielt, setzte er wohl insgeheim darauf, dass wir nach 20min wieder ins Auto steigen würden. Anscheinend war er nicht im Bilde, dass 4 Mädels auch auf 20 Quadratmetern genügend Klamotten und Ruhe finden, um eine 3 stündige Shopping-Tour zu starten. Mit der Zeit öffneten mehr und mehr Läden und der arme Elvis legte sich ins Auto, um ein Nickerchen zu halten. Die einzelnen Läden muss man sich wie Garagen vorstellen, in denen die Kleidung an Bambus-Stangen aufgehangen wird. Spiegel gibt es nicht. Die Einheimischen stellen ihr Handy mit Innenkamera auf, wir konnten immerhin einander fotografieren. Achja, Umkleiden gibt es auch nicht. Entweder man zieht die Klamotten über die eigene Kleidung oder findet eine leere Garage, an dessen Tür der eine dann Schmiere steht. Ihr könnt es Euch vorstellen: wir hatten eine Menge Spaß! Allein das Verhandeln oder Aussagen wie "Was?! 30.000Rp für das Shirt, der spinnt wohl?! Ich gebe ihm maximal 10.000Rp (0,64€)!" zeigen, dass wir mittlerweile so richtig angekommen sind in Indonesien. Mit 5 Shirts, 3, Blusen und 2 Kleidern sprangen wir wieder ins Auto. Wobei man sagen muss, dass lediglich 2 Kleidungsstücke auf meine Rechnung gehen und der Rest nun von Jule für die nächsten 5 Wochen im Backpack getragen und ertragen werden muss. Vorhin wurden schon fleißig Anfragen nach Hause verschickt, ob Jules Dad nicht mit weniger Gepäck anreisen kann, damit Jule ihm ihre Sache überhelfen kann und wenn das nicht, dann immerhin 2 weitere Vakuum-Tüten aus Deutschland mitbringen könne. Ich glaube nicht, dass das was wird, aber ich möchte ja Jules Illusionen nicht zerstören. ;) (Kommentar Jule: Sehr lieb von dir, aber zur Not zieh ich halt 5 Kleidungsschichten übereinander :D )
    Nach einem weiteren Bad in heißen Quellen, diesmal als natürlicher Wirlpool bei kuscheligen 37°C, stoppten wir am Blue Stone Beach und futterten Papaya. Die Steine kommen aus den umliegenden Bergen und bilden einen hübschen Kontrast zum schwarzen Vulkansand. Da Elvis nun um unsere Freude am Shoppen wusste, hielt er zuletzt noch an einem großen Store, in dem man nicht nur Klamotten und Handys kaufen, sondern auch Auto-Scooter oder Lasertec spielen konnte. :D Also quasi ein Mediamarkt, H&M und Jahrmarkt in einem. Spät abends erreichten wir Moni, von wo aus wir am nächsten Morgen den Vulkan Kelimutu besteigen wollten.

    Als der Wecker um 4 Uhr klingelte, hatten wir schon fast vergessen, dass wir in einem Bambushüttchen mit Waschbecken-Attrape liegen und am Vorabend beim Betreten des Hauses fast über eine Ziege gestolpert wären. Zum Waschbecken: Das Wasser läuft einfach aus dem Hahn in ein Rohr, dass dann auf Deine Füße tropft, um 1m weiter in einem Gulli zu verschwinden. Mit Taschenlampen und 5 Schichten an Klamotten machten wir uns auf den Weg zu den 3 unterschiedlich farbigen Kratern im Kelimutu Nationalpark. Der Sonnenaufgang blieb leider unspektakulär, weil wieder einmal Wolken unsere Aussicht verhingen. Da wir aber genügend Bananen, Cracker und unseren windabweisenden Regenponchos im Gepäck hatten, war es uns, im Gegensatz zu vielen anderen Touristen, möglich, 3 Stunden am Gipfel zu warten, bis die Wolken verschwanden und sich uns ein grandioses Spektakel offenbarte. Die Einheimischen rings um den Nationalpark glauben daran, dass die Seelen der Verstorbenen in jeweils einen der Seen gehen: Die der bösen Menschen in den schwarzen See, die der lieben, aber im Kindesalter verstorbenen gehen in den türkisen und die der lieben, aber alt verstorbenen in den hellblauen.
    Leider wurden unsere Spekulatiuskekse gecrashed, als ein deutscher Tourist ein paar Stufen herunter fiel und ausgerechnet auf unserem Vorrat bremste. Dafür zauberte Jule eine weitere Snake-Fruit hervor, an der sie, im Gegensatz zu mir, kulinarischen Gefallen gefunden hatte. Erst entfernt man die schlangenhautartige Hülle und isst dann die wie Knoblauchzehen aussehenden Früchte.
    Der Geschmack geht in Richtung Birne, aber auch nur, wenn man Glück hatte. ^^ Auf dem Rückweg wurden wir von Affen begleitet, weshalb wir schnell alle für sie potenziell interessanten Sachen im Rucksack verstauten.
    Am Parkplatz angekommen, trafen wir wieder auf Elvis, der nicht mitkommen konnte, weil er seine warmen Sachen vergessen hatte und stattdessen mit einer Decke im Auto wartete.

    Nach einem kurzen Frühstück in unserer Unterkunft fuhren wir alleine (ohne unsere deutschen Reisegenossinen) nach Ende, um dort am nächsten Tag einen Flug zurück nach Labuan Bajo zu bekommen, wohingegen Lea und Sally lieber 15h Bus fahren wollten. Diesmal hatten wir sogar schon vorher online Flugtickets erwerben können. Mit gerade mal einem Gate und einer Landebahn am Strand, kam uns der Flugahfen sehr putzig vor. Jule meinte sogar behaupten zu können, dass selbst die Toiletten in Tegel insgesamt größer seien als der gesamte Flughafen hier. Sicherheit wird hier nicht so hoch geschrieben. Weder unsere 4l Wasser, noch unser Obst, nicht einmal das Taschenmesser, das Jule im Handgepäck vergessen hatte, musste uns verlassen. Und entgegen unseren Ängsten sah das Flugzeug doch sehr intakt aus. Kein Tesafilm weit und breit. Während ich mir sämtliches Infomaterial zum Verhalten bei einem Absturz durchlies, steckte sich Jule ihre Kopfhörer ins Ohr und schnorchelte (Kommentar Jule: Denksches Vokabular für schlafen :D ) eine Runde. Dabei war meine Reaktion gar nicht so weit hergeholt, denn 9 von den 10 am meisten abstürzenden Airlines weltweit sind indonesisch. Und nun saßen wir in genau solch einer Maschine, hier auch Turboprop genannt. Der Name sagt eigentlich schon alles. Anstelle einer "richtigen" Turbine, wie wir sie kennen, hat der Turboprop quasi 2 Propeller an der Tragfläche und ähnelt damit eher einem Helikopter, als einer Boeing. Während des Fluges konnten wir einen qualmenden Vulkan erkennen.
    Mit einem dumpferen Aufschlag, als wir ihn sonst gewohnt waren, erreichten wir wieder Boden unter unseren Füßen. Elvis ist einmal das Flugzeug abgebrannt beim Landen, als die Schräglage des Turboprops dazu geführt hat, dass die eine Tragfläche auf dem Boden schliff. Sehr beruhigend, wenn Dir das jemand sagt..."ach und übrigens, das war mein allererster Flug auf Flores".

    Zurück in den uns bekannten Straßen, fuhren wir zur Imigrasi (Immigrationsbehörde), um unser Visum zu verlängern, was einfacher klingt, als es tatsächlich ist. Denn wie sich herausstellte, sind indonesische Behörden noch bescheuerter als unsere deutschen. Denkt mal nicht, dass so ein Office einen Drucker besitzt, wenn es darum geht, seine Passkopien abzugeben. Nein. Dafür muss man erstmal zum nächsten Copy-Shop düsen. Dort war aber, wie hätte es auch sonst sein sollen, der Kopierer kaputt, weshalb wir uns nach anderen Shops umsehen mussten. Und als wäre das nicht schon genug, braucht man dann auch noch einen einheimischen Bürgen. Zum Glück verhalf uns Elvis zu einem Kontakt, sodass wir uns direkt an der Imigrasi mit einem seiner Freunde treffen konnten und er uns half, die Formulare auszufüllen.
    Aber natürlich kostet sowas auch Geld, sein Visum zu verlängern. Aber warum nicht einfach direkt bei der Imigrasi bezahlen? Neeeein! Wir wurden zu einer Bank geschickt, wo wir mit 30 Einheimischen und nur auf indonesisch aufgerufender Wartenummer, erneut verweilen mussten. Netter Weise gab uns ein Einheimischer seine Wartenummer, weil selbst er wohl keinen Bock mehr hatte, länger in diesem einer Tiefkühltruhe gleichenden Raum zu sitzen. Wir auch nicht, aber was sollten wir machen. Illegaler Aufenthalt war ja auch keine Option. Irgendwann klappte es doch und wir wurden aufgerufen bzw. zeigten uns die Einheimischen, dass wir wohl an der Reihe wären.

    Nach der ganzen Prozedure gönnten wir uns erstmal einen Starbucks Ice Tea - japs, ihr hört richtig, Labuan Bajo hat einen Starbucks. :D
    Mit dem kühlen Getränk in der Hand klapperten wir die Straßen ab nach einer Tauchbasis, die uns über das Wochenende mit aufs Boot nimmt zu einem sogenannten "Liveaboard". Et voilà le resultat: morgen früh werden wir zum Hafen laufen und dann bis Sonntag auf einem Boot schlafen und endlich tauchen gehen!

    Ob wir von Haien oder Morenen angeknabbert werden, lest ihr dann im nächsten Eintrag. :P

    Bis dahin heißt es: JuJo meldet sich.
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  • Day116

    Liveaboard - dag 3

    February 17 in Indonesia ⋅ ☀️ 30 °C

    Om onze liveaboard af te ronden, stonden er vandaag nog twee snorkelsessies op de planning. De eerste was weer een leuke en het blijft speciaal. We gingen met reuzemanta's snorkelen. Dat is als we ze vonden tenminste. Het plan was simpel: in het water springen en meedrijven met de stroming. Wij zochten in het water voor manta's en de crew vanop de boot. We sprongen het water in en we zagen al wat leuks, een schildpad zwom wat verderop. Even wat zwemmen om dichter bij te geraken. De schildpad keek even om maar trok zich niet veel aan van onze aanwezigheid. Schildpadden zijn zo cool! Net monsters! 😄 We hadden geluk. We zagen een manta of een sea pancake, dat is de naam die onze duikbuddy gebruikte. We konden hem goed zien maar moesten hiervoor tegen de stroom in zwemmen. Na wat bewonderen werden de benen moe en gingen we verder. We zagen er nog een in de verte zwemmen. Wat later zagen we een stingray, een soort rog. Ook tof om te zien. Daar! Terug een manta! Nee, twee! Drie! We werden weer verwend. Op een plek zaten drie manta's te samen. We bleven zolang we konden boven hen snorkelen, maar moesten dan de stroming weer laten winnen. Tot onze verbazing en geluk, besloten twee manta's met ons mee te zwemmen met de stroming mee. Ze bleven mooi onder ons zwemmen en we waren zo blij dat we deze fantastische beesten zolang konden bewonderen. Een prachtig begin van onze dag.

    Op weg naar de tweede snorkelplek, een strand aan een resort. Onderweg zagen we nog enkele dolfijnen in de verte. Dat maakt dat we alle dagen dolfijnen hebben gezien. 😁 Ook, omdat het water zo helder is, kon je de bodem zien op sommige plekken vanop de boot. Dat vonden we heel fijn. Zo zagen we ook een schildpad naast de boot zwemmen. Schildpadden zijn zo'n coole dieren! Vooral Steven vind ze echt fantastisch.

    Op de tweede snorkel plek, zagen we mooi koraal en vele vissen. De vissen hier waren erg territoriaal. Zo werd Steven enkele keren aangevallen toen hij zich onbewust te dicht begaf bij een 'nest'. Gelukkig bijten de vissen niet hard en is het voornamelijk verschieten dat je doet. 😄 Hier, zagen we een beestje dat we nog niet gezien hadden tijdens al onze (onder)waterpret, een zeepaardje. Tof om te zien! Ook al ging het niet om een algemeen bekend zeepaardje met een krulstaart. Deze exemplaren waren uitgestrekt, maar even leuk om te zien.

    Na het snorkelen, was het weer wat ruwer geworden en tijd om terug te keren voor het helemaal sloeg. We hadden al gemerkt dat het water kouder was geworden toen we snorkelden. Snel een douche en dan lunchen want van al dat zwemmen, krijg je honger. Na een uur of twee varen kwamen we terug aan in Labuan Bajo. Tijd om te rusten nu want door de warmte 's nachts sliepen we niet zo goed. Dus de namiddag werd gevuld met wat rust en wat rondbellen naar het thuisfront. We aten nog eens lekker Mexicaans en kropen in ons bedje.
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  • Day78

    De tocht over zee - pt. 2

    June 21 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    De avond van de lange tocht is pittig. De golven zijn flink op zee en de boot gaat fors op en neer. Ik ben niet snel zeeziek heb ik het afgelopen jaar gemerkt maar dit was een goede test. Het avondeten werd op donderdag, zoals alle dagen eigenlijk wel, rond 19:00 geserveerd. Het verschil met gisteren is dat iedereen vandaag rond 19:30 op bed lag. Zo ook ik want ik merkte dat rechtop staan niet bevorderlijk was voor het avondeten in mijn maag was. Vanuit mijn hutje geniet ik van de sterrenhemel die ik vanaf mijn bed kan zien. Op zee is er geen lucht/lichtvervuiling wat de schoonheid van de hemel vermindert.

    De volgende ochtend worden we gewekt door onze.. Iets te enthousiaste reisleider. Deze man, genaamd Adi, had sowieso al wat trekjes waar ik sterk mijn vraagtekens bij had. Zo had Adi een kaak die in tijdens het praten op half 7 hing en ogen die tijdens het praten steeds verder de diepte in keken. Er gingen geruchten rond op de boot dat deze man niet geheel nuchter was gedurende de boottocht. Overigens was ook minimaal één ander lid van de crew hier (mogelijk) schuldig aan. Ongeacht of ze zuiver van geest waren maakte ze er wel elke keer een feestje van. Na het wekken, ontbijten en weer klaarmaken voor de dag kwam ik er pas achter dat we naast het eiland Komodo lagen. We meren aan aan de stijger die naar het komodo eiland leidt. We verzamelen eerst met z'n allen voor de ingang van het park en hebben de kans om eventjes in te lezen over de komodo varanen en de eilanden waar ze op leven. We worden iets later geroepen door de gids die ons een kleine introductie geeft over de komodo varaan. 'please no touch, please no flash photo and do not get closer to komodo dragon than 5 meter, now we go. Thank you'. Zonder verdere uitleg gaan we op pad, op zoek naar de grote hagedissen. Het duurt niet lang voordat we een gigantische varaan zien achter een boom. Aan beiden kanten van de boom steekt een deel van het lichaam uit. De gids verteld ons wat over het verschil tussen de mannetjes en vrouwtjes, het nageslacht leefomgeving etc etc. De tour begint gelukkig inmiddels een klein beetje op gang te komen. Iets verder lopen we langs een nest van een komodo varaan. De gids verteld dat de komodo varaan een kannibalistisch dier is wat haar eigen jongen opeet. Om dit te voorkomen klimmen de jongen al vanaf het moment dat ze uit het ei komen de bomen in waar de 120kg, 3 meter lange komodo mama niet kan komen.

    De tour op dit eiland is eigenlijk best wel kort, gelukkig gaan we dan ook nog naar een ander eiland morgen. Na de tour keren we terug naar de boot en na de lunch is het tijd voor snorkelen. Een beetje twijfelend vanwege mijn oor besluit ik toch het water in te springen. In het water zien ik een kleine haai, meerdere waterschildpadden (kleintjes ook!) en andere grote vissen. Vandaag is een dag van tropische dieren! De stroming is ontzettend sterk en we worden langs het koraal meegesleurd. Het is een mooi gezicht om al het koraal te zien dansen op de golven.

    De avond op de boot is één groot feest. Iedereen drinkt al het meegenomen bier op en er wordt volop gedanst, gelachen en tot diep in de nacht springen mensen van het dak van de boot af. Er gaat inmiddels woord door de boot dat ik verpleegkundige ben (iedereen vraagt natuurlijk als een van de eerste dingen tijdens kennismaking wat je professie is). Dit had als gevolg dat iedereen met zijn of haar problemen bij mij op de mat stond voor raad. Met mijn medicijntasje wat leger gebiet ik verder van de avond. Ik leer nog iemand van de crew wat beter kennen en we drinken samen nog een slokje rijstwijn op zijn pas geleden overleden vriend. De jongen(man) lacht zijn verdriet weg terwijl hij weer verder gaat met de vaat. Ik sluit bij hem aan en we zijn samen snel door de vaat heen. Die nacht ga ik met een goed gevoel naar bed. Morgen de laatste dag van de boottocht en zet ik voet aan een nieuw eiland, Flores.
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  • Day109

    Labuan bajo

    February 10 in Indonesia ⋅ ☁️ 29 °C

    Deze ochtend veel te vroeg uit ons bed omdat we de boot moesten nemen terug naar het vaste land. Het uitchecken verliep niet zo vlot. Blijkbaar had de receptionist niet alle info doorgegeven. Ontbijt? Vervoer? Ticket? Uiteindelijk kwam alles wel in orde, maar het was toch niet zo leuk om de dag zo te starten. We zaten te wachten op de boot en we waren praktisch de enige blanke toeristen. 😜 Ook de enige die zo gepakt en gezakt waren. De boottocht zelf verliep vlot en bij het uitstappen stond onze taxichauffeur ons op te wachten. We waren om 9u al op de luchthaven terwijl onze vlucht pas om 15u was. Uiteindelijk konden we ons wel bezig houden. Wel bleek dat we in het verkeerde gebouw zaten, namelijk de vertrekhal voor de internationale vluchten ipv de binnenlandse vluchten. We werden met een golfkarretje naar de andere vertrekhal gebracht. Als lunch aten we Burger King omdat er niet veel andere keus was. Eindelijk mochten we onze grote bagage inchecken. We installeerden ons aan de gate en wachtten tot het tijd was. Helaas er werd er nog wat tijd aan ons wachten toegevoegd, onze vlieger had namelijk 45 min vertraging. Uiteindelijk was het dichter bij een uur.

    De vlucht verliep niet vlekkenloos voor Tat, want ze had een verkoudheid. Dus had ze wat last van haar oren bij opstijgen en dalen. Gelukkig was de vlucht maar 45 min.

    Na het landen gingen we onmiddellijk naar een duikcenter dat we hadden gecontacteerd voor een padi open water duikcursus. We hadden wat schrik voor Tat haar verkoudheid, maar de instructrice stelde ons gerust. Gewoon trager dalen en opstijgen tijdens de duik. Morgen volgt een dag met theorie en zwembadlessen, maar daarna gaan we twee dagen in de zee duiken, spannend!

    Daarna gingen we naar onze hostel. Deze bleek heel gezellig met heel veel plekjes om knus te zitten. Veel tafels en stoelen, hangmatten, zitzakken,... Onze kamer was basic en met gedeelde badkamer, maar we zijn hier toch enkel om te slapen.

    We aten in de resto bij onze hostel omdat het gezellig en gemakkelijk was en gelukkig was het ook heel lekker. Daarna namen we nog snel een douche en hop in ons bedje om morgen goed uitgerust te zijn!
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  • Day79

    De tocht over zee - pt. 3

    June 22 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    De vierde, en laatste dag van de boottocht worden we vroeg gewekt. Echt vroeg: om 04:30 staat iedereen naast zijn/haar bed om wederom in de kleine bootjes richting een eiland waar we naast liggen 'Padar Island'. Ik kan het mij niet meer ontzettend goed herinneren, want gisteren was erg gezellig, maar volgens mij lagen we niet op deze plek toen ik ging slapen. Op Padar worden we een klein beetje verrast door een gigantische trap. Het is een toeristenpleister maar het uitzicht moet prachtig zijn. De trappen zijn ongelijk en tenminste de helft van alle mensen van onze boot is brak en moe. Dat laat de pret echter niet drukken want eenmaal (bijna) bovenop de heuvel plof ik neer op een steen. We zijn ruim op tijd voor de zonsopgang en dat geeft mij alle tijd om even wakker te worden. Een minuutje of 5 nadat ik ben neergeploft komt een van de crewleden bij mij zitten. Het is de jongen waar ik gisterenavond ook lang mee heb gesproken. Naarmate de zon opkomt word ik wat meer wakker en raken we weer in gesprek. Een uurtje later is de pret voorbij en gaan we weer terug naar de boot voor een heerlijke 'banana pancake' met chocoladesaus. Ik val in slaap in mijn hutje en word pas twee uur weer later wanneer we in een nieuwe baai liggen.

    Tot mijn grote verbazing hoor ik nu pas dat wij naar een nieuw eiland gaan waar ook veel komodo's zijn. Op dit eiland, 'Rinca' moeten we eerst een kleine tien minuten lopen voordat we bij het begin van het park komen. Het duurde niet lang voordat onze gids om de hoek kwam kijken. Hij heeft, net als de vorige gids, een grote stok vast met aan het einde een vork in de tak. Hij legt ons uit dat hij hiermee, mocht het nodig zijn, de komodo varanen op afstand kan houden of de kop tegen de grond kan drukken. Het moment dat de gids klaar is met zijn uitleg wijst hij ons op een komodo varaan op een paar meter afstand die nog niemand had gezien. Vervolgens wijst hij er nog 3 aan in de omgeving. We banen ons een weg tussen de komodo varanen door tot we langs een gebouw lopen. Ik schrik mij helemaal de pleuris want op hooguit twee meter afstand ligt een gigantische komodo varaan op de grond te bakken in de zon. De gids legt ons uit dat het op dit moment niet waarschijnlijk is dat de beesten actief worden aangezien ze net een waterbuffel hebben opgepeuzeld met z'n allen. Het gaat nog even zo door en uiteindelijk bewandelen we een pad dat de heuvels in trekt. Vanaf dit punt zien we geen komodo varanen meer, helaas. Vanaf de top van de heuvel kunnen we alle eilanden in de omgeving zien. Eenmaal onderaan de heuvel krijgen we nog even de kans om voor een krankzinnige hoeveelheid geld souveniertjes te kopen dus ik sla deze mogelijkheid even over. Als ik naar rechts kijk zie ik een gebouw op palen staan met daaronder 3 herten en een paar aapjes.. Ik moet wel zeggen dat het een redelijk warme dag was vandaag dus ik geef ze geen ongelijk.

    Het einde van de boottocht is in zicht en ik begin maar alvast met mijn cabine op te ruimen. Het duurt niet lang voordat we land in de verte zien, Flores. De silhouetten van meerdere grote schepen beginnen langzaam maar zeker te verschijnen op de horizon. Als we dichter in de haven komen blijkt dat de hele baai vol ligt met boten.

    Als de boot eenmaal aangemeerd is staat er al een horde taxichauffeurs te wachten op nieuwe klanten. Mijn hostel is niet ver weg en omdat ik toch nog onderweg een tussenstop moet maken besluit ik om de benenwagen te nemen. Bij het hostel krijgen we direct te horen dat we onze grote tas niet mee mogen nemen in de kamer in verband met 'bedbugs'. Ik baal ontzettend maar ik leg mij er maar bij neer. In de avond verzamelen we nog met een paar mensen van de boot om te avondeten.

    Er is een lange straat langs de kust waar we met van te voren gekochte bonnetjes eten kopen. Het is allemaal niet ontzettend duur, en het eten is heerlijk. Weer even wat anders dan op de boot. De avond is verder kort want ik ben erg moe en morgenochtend ga ik weer naar een ander hostel. Maar dat.. Voor dd volgende keer.
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  • Day39

    Mit Kenterkahn auf stürmischem Ozean (1)

    September 12 in Indonesia ⋅ ☁️ 27 °C

    Nach einer Nacht in unserem diesmal komplett belegten 6-Mann-Dorm ging es am nächsten Tag wieder zu unseren Freunden in der Imigrasi (Ironie!!!). Wie bescheuert die Bürokratie hier ist, hatten wir ja schon erwähnt, aber dass die Imigrasi uns auch für 10 dämliche Fingerabdrücke und 1 Fotos Ewigkeiten warten lässt - obwohl wir die einzigen Leute waren - hätten wir auch nicht gedacht. Als motivierenden Abschluss sagte uns der Beamte dann noch, dass sie aktuell Probleme mit "der Connection nach Jakarta" hätten und es schon nochmal an die 3 Tage dauern könnte, bis wir das Visum abholen könnten. So buchten wir aus lauter Frust einfach die nächste Bootstour - diesmal ohne tauchen, was wir bitter bereuen sollten. Denn kein Tauchboot bedeutet auch, kein europäisch geführtes Boot. Was wiederum heißt: mit Tretboot in Seenot. Aber vorne angefangen: Wir buchten also eine 2Tages/1Nacht-Trekkingtour in den Nationalpark, weil es noch eine Insel gab, die wir uns unbedingt ansehen wollten: Padar. Die Insel ist berühmt für ihren grandiosen Ausblick über 3 unterschiedlich farbige Buchten und ihre lustige Form. Mit unserem Leichtgepäck von 25kg plus liefen wir am nächsten Tag zum Hafen und wurden von dem Männchen, bei dem wir die Tour gebucht hatten, empfangen. Anstatt uns immerhin ein Handgepäck anzunehmen, fuhr es breit grinsend neben uns auf seinem Roller her mit einem Paar Flossen in der Hand, die er für Jule mitgebracht hatte. Wir liefen im Schweiße unseres Angesichts nebenher und waren heil froh, als wir endlich die Hafenmole erreichten, wo unser Boot liegen sollte. Richtig: liegen SOLLTE. Tat es nämlich nicht. Mit immerhin ein bisschen schlechten Gewissen wies uns der Typ darauf hin, dass das Boot wohl am anderen Ende des Hafens läge. Jule hätte ihn am liebsten umgebracht. Also wieder zurück. Vorbei an großen Frachtschiffen und hupenden Autos im Rücken. Wir wussten ja, dass uns keine Popcorn-Maschine erwarten würde, aber als wir vor "unserem Boot" stoppten, waren wir schon ein wenig geschockt. Um das Deck schön sauber zu halten, war alles geflutet worden, sodass jeder Schritt einem Ruf "Benutz mich endlich!" an unsere Frakturschiene glich, dem wir aber natürlich nicht Folge leisten wollten. Es verwunderte uns auch nicht, dass das angepriesene Schlafdeck, ein 80cm hoch gespanntes Stoffsegel war und es 8 Matratzen für 35 Leute an Board gab. Unser Luxus-Liveaboard vermissend ergaben wir uns unserem Schicksal. Wie vorhin erwähnt, ist es nicht empfehlswert, Rinca bei Mittagshitze zu besteigen, wann lag also unser Boot vor Rinca? Richtig! 12:06 Uhr. Da Jule und ich ja 2 Tage vorher da gewesen waren und auf einen Sonnenbrand gut verzichten konnten, blieben wir an Board und versuchten, uns es auf unseren 4 Quadratmetern gemütlich zu machen. Nach etwa 2h kamen die anderen Touristen von der Rinca-Tour zurück und wir fuhren zum Pink Beach.
    Unser größtes Highlight war, trauriger Weise, ein asiatisches Pärchen, das freiwillig mit Schwimmweste schnorcheln ging, vorwärts mit Flossen ins Wasser watete und dabei fast auf die Nase fiel. Als ich dann auch noch eine Granny anflehen musste, sie solle nicht übers Riff trampeln, sondern hinter mir herschwimmen und aufhören die Korallen abzubrechen, war die Laune endgültig auf ihrem Tiefpunkt. Mit großen, unverständigen Augen stand sie vor mir, die beschlagende Maske auf der Nase und mit den Beinen in einer Weichkoralle stehend. Ja klar, würde mir auch weh tun! Aber hey, warte mal, deshalb geht man da nicht rein! Weil man weiß, dass es nesselt. Letztlich eskortierte ich sie zum Strand und regte mich zusammen mit Jule über die Inkompetenz von Touristen auf, die denken, nur weil man Geld für einen Trip bezahlt, kann man machen, was man will. Grr. Da werde ich echt wild! So eine Koralle wächst tausende Jahre und dann latscht irgendein Trottel mit seinem Badeschuh rauf?!
    Naja, immerhin etwas Positives: wir hatten eine Schildkröte ganz für uns alleine und konnten zuschauen, wie sie sich sattfraß.
    Zurück auf dem Boot ging das Grauen eines eigentlich Sterilium-abhängigen Studenten weiter: überall musste sich barfuß fortbewegt werden. Egal, ob Du übers Deck geschlittert, aufs Ekel-Klo gegangen bist oder auf der Matratze lag, ALLES. Nur weil wir uns unsere Füße bei jeder Gelegenheit abgewaschen haben, heißt das ja lange nicht, dass das die Anderen auch gemacht haben. Umkehrschluss: die Keime waren überall. Wenn man dann auf allen Vieren wieder übers Schlafdeck kroch, wollte man eigentlich gar nicht wissen, was jetzt alles so an einem klebte.
    Abends besuchten wir Komodo und jagten ein paar Warane. :P Spaß, die lagen wieder faul in ihren Sandgruben und beobachteten die Touristen, die eifrig Fotos schossen. Obwohl eher die Ranger diejenigen waren, die eifrig Fotos schossen, weil sie eine Methode entwickelt hatten, wie die Warane möglichst monströs im Vergleich zu den Touristen aussahen: einfach dahinter setzen und auf den Waran zoomen. Tatsächlich war unser Waran aber wirklich sehr groß mit seinen 3m und der blutigen Sabba, die noch an seinem Maul hing. Am Ende des Wanderweges wartete ein hübsches Restaurant auf Stelzen auf uns, vor dem eine Waran-Statur stand. "Jule mach mal ein Foto vor mir, wie ich auf der Statur sitze. Oh oh, die Statur bewegt sich ja!"
    Tja, manchmal sind Wirklichkeit und Abbild nicht leicht voneinander unterscheidbar. Zum Glück hatte ich mich ja noch nicht gesetzt. ;)
    Die Ranger nahmen ihre "Beschützfunktion" anscheinend auch nicht mehr so ernst, als Jule und ich auf dem Weg zum Boot zurück etwa 100m vor uns und 100m hinter uns einen Ranger hatten. Als letztes Goodbye lag direkt am Bootssteg einer der Warane und posierte für uns im Sonnenuntergang. Zurück auf dem Boot wurde sich wieder ums Abendbrot geprügelt und auf dem beschmatterten Teppich im Schneidersitz gegessen - Achja, noch gar nicht erwähnt, richtige Sitzmöglichkeiten gab es nicht, aber das sollte nun auch nicht mehr schocken. Was aber definitiv Schock-Potential hatte, war unsere Nacht. Gegen 3 Uhr gingen die Bootsmotoren an und wir fuhren mitten aufs Meer, obwohl wir, zumindest unseres Informationsstandes nach, in der Bucht ankern sollten. Die Wellen waren teilweise so stark, dass Jule und ich einfach nur noch hofften, nicht zu kentern. Genialer Weise war an genau dem Tag auch unsere indonesische Datenflat ausgelaufen, ohne dass wir damit gerechnet hatten, und wir hätten nicht mal unseren Muddis Bescheid sagen können, dass wir auf offener See treiben. Um immerhin ein paar Stunden auf dem Meer ausharren zu können, schnappten wir uns unsere Flossen und hakten die Tilli in unsere Bauchtasche ein. Jule konnte mich gerade noch so davon abhalten, die Flossen im Schlafsack anzuziehen. "Meinst Du, ich kann mich UND meinen Backpack über Wasser halten?", "Jule, wenn wir kentern, ist unser sinkende Backpack das kleinere Problem! Dieses Boot ist schneller auf'm Grund, als wir runter gesprungen sind!" Zum Glück schliefen wir direkt am Ende des Decks, wo wir tatsächlich schnell vom Boot hätten jumpen können. Mit mulmigen Gefühl versuchten wir irgendwie zu schlafen. Kaum 2h später streckte eines der Crew-Mitglieder seinen Kopf durch die Luke zum Schlafdeck und verkündete lauthals, dass wir nun zum Sunrise Trekking aufbrechen würden. Wie Sunrise? Wo sind wir überhaupt? Anscheinend hatte uns unser Männchen ziemlich schlecht über den Ablauf der Tour aufgeklärt. So oder so zogen wir uns unsere Wanderhosen an und machten uns auf dem Weg zum Dingi. Oh ja! Das Dingi! Das Dingi war eher ein Sinki als alles Andere! Es konnte exakt 4 Leute transportieren, dann soff es ab. Aber auch mit 4 Mann Besatzung guckte es gerade mal 5cm über der Wasseroberfläche hervor. Es verwundert also nicht, dass man nie trocken ankam. Auf jeden Fall schnappten wir uns mit als Erste eine Überfährt mit dem Sinki und standen dann auf einer Insel, die sich als unser heiß erwartetes Padar herausstellte. Völlig außer Atem von den Stufen zum Viewpoint, sahen wir die Sonne aufgehen. Zwischenzeitig dachte ich echt, Jule klappt mir ab. Wir hatten beide wenig getrunken und wie schon erwähnt, musste man auf diesem Boot um jedes Gramm Essen kämpfen. Ein bisschen enttäuscht, dass wir unsere hässlichen Wanderoutfits übergeworfen hatten, schossen wir trotzdem ein paar Fotos - schließlich ist man ja nur 1 Mal da. Unsere ursprüngliche Vorstellung, dort im Kleidchen zu stehen, war damit in Luft aufgegangen.
    Etwas übermüdet von der Horror-Nacht und dem frühen Aufstehen, legten wir zurück auf dem Boot erstmal ein Nickerchen ein. Gegen Mittag kamen wir am Manta Point an - einem berühmten Tauch- und Schnorchelspot. "Ochnee, nicht schon wieder Mantas", haut Jule raus, obwohl sie felsenfest behauptet, dass sich diese Aussage auf unsere Crew bezog, die den Mantas auf dem Sinki hinterherfahren sind und die Touristen genau dort abgesetzt haben, wo die Mantas gerade waren. Auf so einen Touri-Hunt hatten wir beide keine Lust und sind einfach vom Boot aus Schnorcheln gegangen. Die Crew hat das nicht so recht verstanden und ganz wild in der Luft gewedelt "Du schwimmst in die falsche Richtung! Die Mantas sind da!", woraufhin ich nur erwiderte "It's okay, I'm going to find my own Manta". Und tatsächlich: keine 5min später war ich von Zweien umgeben. Da das Riff am Manta Point auch nicht so unansehnlich war, verlängerten wir unseren Schnorchelgang und wunderten uns, warum das Boot immer kleiner wurde. Tja, die hatten wohl nicht geankert und trieben davon. Zum Glück war mit uns noch eine kanadische Familie im Wasser und spätestens an denen wäre aufgefallen, dass jemand fehlt. Irgendwann kam auch das Sinki angefahren und sammelte alle ein. Einen Vorteil hatte seine Tieflage im Wasser: man musste kaum Kraft aufwenden, um aufzuspringen und konnte einmal weniger "Save the whales" spielen. Als Jule aufgesprungen war, sagte der Sinki-Fahrer zu mir: "Sorry, we are full" und ich erwiderte scherzhaft "Okay, Goodbye then". Ich schaute nicht schlecht, als er dann einfach davon fuhr und Jule mir nur noch, genauso schockiert wie ich, zugewunken hat. Da war ich also: alleine auf offenem Meer. Flinke Flossen! Ich wollte zum Riff zurück. Durch's Tauchen wusste ich genau, was alles unter einem schwimmen konnte und darauf war ich nicht scharf. Nach einiger Zeit kam das Sinki zurück, die ich mir mit paranoiden Umschauen in alle Richtungen vertrieben hatte und gabelte mich auf.

    Der letzte Stopp der Tour war eine einsame Insel. Jule hatte die Nase voll vom Schnorcheln, ich nicht. Während sie sich am Strand bräunte, versuchte ich, ein paar Schildkröten ausfindig zu machen. Leider ohne Erfolg, aber das Riff war trotzdem wunderschön. Und mal ehrlich: alleine schnorcheln hat auch was. Man kann sich solange an einer Koralle aufhalten, wie man will und ein und denselben Fisch solange beobachten, wie man will. Ein Highlight waren natürlich wieder die Asiaten, die es sich diesmal nicht nehmen ließen, mit Badekappen und Kleidchen schnorcheln zu gehen. :D
    Fast froh, die Insel zu verlassen, weil dies bedeutete, dass die Tour ihr Ende nahm, sprangen wir aufs Boot auf. Und schwups: 3h später kamen wir wieder im wohl vertrauten Heimathafen an. Diesmal waren wir auch gar nicht traurig, dass der Trip schon vorbei war. ;)
    Nach der längsten Dusche des gesamten Urlaubs und dem Versuch, eine Laundry aufzusuchen, fielen wir kaputt in unsere Betten. By the way: Da mal wieder Stromausfall in Labuan Bajo war, konnten wir unsere kontaminierte Wäsche nicht einmal zur Laundry geben. :(

    Am nächsten Morgen ging es dann mal wieder zur Imirgrasi, denn die versprochenen 3 Tage waren nun ja um. Mit aller Ruhe kramte der Imigrasi-Typ in seinen Unterlagen. Ich führte schon einen Freudentanz auf, weil ein Aufschub von weiteren 3 Tagen für mich 2 Tage Tauchen bedeutete. Plötzlich zückte der Beamte 2 rote Akten und übergab uns die Reisepässe, neeeeeeeeeein!!! Jule strahlte, weil wir endlich unsere Reise fortsetzen konnten, ich wollte am liebsten weinen. Aber eigentlich hatten wir ja alles abgegrast, was nur ging: Wir hatten das Landesinnere kennengelernt, waren am Kelimutu, hatten ein Liveaboard und eine Todes-Trekkingtour gemacht. Eigentlich war es Zeit zu gehen, wenn man hier nicht so genial tauchen könnte. ;)

    Der nächste Tag wurde genutzt, um Pläne für die Weiterreise zu schmieden. Von Sulawesi, Borneo über Philippinen war alles dabei. Letztendlich entschieden wir uns aber aufgrund des Flugpreises und der Nähe zu Bali, von wo aus wir definitiv in 2 Wochen Richtung Sumatra starten mussten, um unsere Eltern abzuholen, für Lombok. Da war es also: unser letzter Abend in Labuan Bajo. Ich muss zugeben, dass wir uns schon ein bisschen heimisch gefühlt haben in unserem Hostel. Wir kamen ja gefühlt alle 3 Tage wieder, wenn einer unserer Ausflüge vorbei war. Insgesamt haben wir bestimmt 5 oder 6 Mal eingecheckt. Und wie wir am Anfang völlig planlos gestartet waren, so konnten wir nun den Neuankömlingen die Insider verraten und zu Kontakten verhelfen. Abends feierten wir unsere Zeit auf Flores in einer Bar, in der Livemusik gespielt wurde und schauten uns ein letztes Mal die Hafenlichter bei Nacht an.

    Denn dann ging es auch schon per Turboprop nach Lombok. Und was wir da alles erlebt haben, darf Jule Euch berichten, denn ich sitze seit 4 Tagen an diesem Eintrag und bin heilfroh, dass Jule jetzt mal wieder ran muss. :P
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  • Day113

    Labuan Bajo - dag 4 en 5

    February 14 in Indonesia ⋅ 🌧 29 °C

    De derde en laatste dag van onze duikcursus om onze open water PADI te behalen. We moesten nog twee open water duiken doen vandaag. Onze instructrice had twee mooie plekken uitgekozen. Maar voor we het water ingingen, maakten we nog een leuke tussenstop.

    'S ochtends bezochten we Rinca. Dat is een eiland in het Komodo national park waar ook komodo varanen leven en je kan ze hier iets makkelijker zien. De komodo varanen zijn hier iets kleiner dan die op Komodo zelf. Maar ze waren nog steeds twee a drie meter. Indrukwekkend dus! We deden een kleine wandeling met als beloning boven op de berg een prachtig uitzicht. Ook werd er een filmpje gemaakt waarin Jurrasic Park werd nagespeeld. Een van de kerels die ons mee begeleidt met het duiken werd achtervolgd door onze instructrice in een T-rex kostuum. Geen zorgen het zijn echte duikprofessionals.

    Na deze leuke uitstap was het tijd voor duik nummer 1 van de dag. Deze was op een top duikplek, namelijk Batu Bolong. Een van de top 20 mooiste plekken om te duiken. We zijn goed verwend geweest en dat beseffen we maar al te goed. We zagen hier zoveel moois en overal waar je keek was er wel iets cool, van een murene tot een koraalduivel tot een zeeslak. En niet te vergeten, heel mooi koraal! Het was hier zo kleurrijk. We zagen ook twee grote schildpadden, een green turtle en een hawksbill turtle. Jeej! 😄

    Na de lunch was het tijd voor onze laatste duik om echte duikers te worden. Hier, op Manta Point, was het plan duidelijk ... manta's spotten. We moesten met de stroming meedrijven en als we een manta spotten moesten we ons vasthouden aan een rots zodat we ze goed konden bekijken terwijl ze bleven 'hangen' boven een koraalplek. Dit doen ze om zich te laten propermaken door kleinere vissen die hun parasieten opeten. Het was niet altijd even makkelijk om ons vast te houden, maar we hebben toch drie-vier exemplaren goed kunnen bekijken. En ze waren echt indrukwekkend! Dubbel zo groot als de laatste die we gezien hadden. Uiteraard zagen we nog andere dingen, zoals een dikke kreeft, kleine zeeslakjes en nemo. Die laatste vond dat hij niet genoeg aandacht kreeg, ook al heeft die een film over hem, en moest perse dicht bij Steven zijn bril zwemmen en zo in zijn zicht komen. Hij was waarschijnlijk jaloers omdat iedereen vol aandacht naar een grote hawksbill turte keek die volop van het koraal en anemonen aan het schrokken was. Hij werd ook aangevallen door verschillende clownvissen die het niet zo leuk vonden dat de schildpad hun huisje opat. Toen was het tijd om naar de oppervlakte te gaan. Het duiken zit er op hier in Komodo nu en we zijn echt verwend geweest op deze prachtige plek. We hebben nu onze Open Water PADI behaald! 😀 Dat werd officieel gemaakt door ons een logboek te geven om onze duiken in te noteren.

    Uiteraard werd dit gevierd! Na onze duik hadden we honger en aten we iets in de bar van de duikclub met een pintje erbij. Tat liet zich een tattoo zetten van een manta omdat ze die zo mooi vindt. Geen paniek, het gaat om een henna tattoo. Blijkbaar weten duikers heel goed hoe ze een feestje moeten houden. Er werd goed gefeest deze avond en drank vloeide rijkelijk. Zo werden we ook getrakteerd op enkele shots vodka met een energiepoeder dat je eerst in je mond moest kappen. Het was een leuke avond en we beloofden om nog eens binnen te springen om dag te zeggen voor we vertrekken.

    De volgende morgen waren we al vroeg wakker. Maar bleven nog wat in bed liggen om uit te rusten (wie goed tussen de lijnen kan lezen, leest uitkateren 😁). De rest van de dag wandelden we eens rustig door het dorpje en was het voornamelijk rusten en wat verder plannen aan de volgende bestemmingen. We boekten ook een 'live a board', dus de volgende drie dagen spenderen we op een boot om de rest van het nationaal park te verkennen. Zo zullen we Rinca en Komodo bezoeken en op enkele plekken snorkelen. Internet zal er niet inzitten vrezen we dus is het even een stilte. 😊
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  • Day35

    Winkend an Haien und Mantas vorbei (4)

    September 8 in Indonesia ⋅ ⛅ 27 °C

    Was das Taucherherz höher schlagen lässt ;)

  • Day31

    Ende und Moni

    October 5 in Indonesia ⋅ ⛅ 22 °C

    Nach dem atemberaubenden Sonnenaufgang in Bajawa ging's zuerst vier Stunden im "Bus" nach Ende. Dort arbeitete ich mich mit meinem 20 Kilo schweren Rucksack durch den Fischmarkt, wo neben diversen Fischen auch frisches Gemüse, Reis und Hülsenfrüchte lautstark feilgeboten wurden. Wie gewohnt kein einziger weißer weit und breit, dementsprechend war ich die Attraktion des Marktes. Im an den Fischmarkt anschließenden Ikat-Markt werden traditionelle Sarongs der verschiedenen Stämme von Flores angeboten, die alle unterschiedliche Muster, Farben und Garne verwenden. Ich zog eine Stunde lang von Stand zu Stand, verglich und feilschte. Am Ende war ich stolze Besitzerin eines vollkommen natürlich gefärbten (zum Großteil mit Indigo) und handgewebten Sarongs nach Art der Bewohner von Ende. Von dem graubärtigen Verkäufer Mohammad bekam ich noch einen Schal dazugeschenkt. Was entweder heißt dass der Sarong, nachdem ich ihn auf die Hälfte runtergehandelt habe, immer noch maßlos überteuert war, oder er einfach nett war :) Er half mir auch, einen Rollerfahrer zum Busbahnhof zu organisieren, von wo es weiter nach Moni ging. Im Bus traf ich die im 9. Monat schwangere Felicia (Foto). Moni unterscheidet sich sehr von allen anderen Orten bisher, es lebt von den Touristen, welche sich wie ich die drei farbigen Kelimutu Kraterseen anschauen wollen. Dementsprechend viele Unterkünfte gibt es hier (bestimmt 15 entlang der Straße) und es gibt sogar ein Cafe, in dem man Latte Macchiato bekommt! Hier gibt es auch Livemusik abends. Ich warte hier aber gerade noch mit meinem Mangosmoothie darauf. Zum ersten mal bin ich auch umgeben von Touristen, immerhin 6 gerade. Ich entschied mich aber nicht in den auf Touristen ausgelegten Restaurants zu essen, sondern wanderte zu Marthas Cafe, wobei ich einen Wasserfall überqueren musste. Martha und ihre 6-jährige Tochter Geraldine waren zuckersüß. Martha kochte für mich frisch mit Chili, Knoblauch, Zitronengras und Tomaten gebratene Babyauberginen, die ich auf der plastikgarnitur direkt neben dem Grab der Großmama verspeisen durfte. War trotzdem köstlich :) Meine Unterkunft ist spartanisch, hat aber anscheinend warmes Wasser.Read more

You might also know this place by the following names:

Provinsi Nusa Tenggara Timur, East Nusa Tenggara, Øst-Nusa Tenggara, Aust-Nusa Tenggara

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