Indonesia
Lubuksampah

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9 travelers at this place:

  • Day43

    Welcome to the Jungle

    October 15 in Indonesia

    Heute beginnt unser kleines Abenteur im Jungel von Sumatra. Um 9.00 nehmen unsere zwei Guides uns in Empfang und nah einem letzten Foto mit dem Host (falls wir auf einmal vermisst werden 😉) gehts ab in den Nationalpark.
    Schon bevor wir dessen Grenze überschreitem treffem wir auf die erste Affenbande. Die Gruppe der Thomas-Leaf-Monkeys ist unterhaltsam zu betrachten. Die Tiere durchstreifen den Jungel in Gruppen bis zu 70 Tiere, welche von 3 Anführern beschützt werden. Wie uns etwa 30min später ein äusserts entspanntes Exemplar beweist, sind sich viele der Tiere an Menschen gewohnt und behandeln sie betont gleichgültig.

    Ein kurzes Stück in den Park hinein, erspähen wir den ersten Orang-Utan samt Baby. Sie ist gerade dabei ein Nest für eine der, mehrfach täglich stattfindenden, Pausen zu bauen. Die zwei Tiere sind selbst auf die Entfernung (ca 10-15m weg von uns) faszinieren anzusehn und echt gross 😁
    Etwas später finden wir sogar nochmals einen Orang-Utan, auch wenn es gemäss Giudes der Selbe sein könnte, auf grund des Babys und des Gesichtes können sie die Tiere problemlos auseinander halten.

    Etwas verspätet für schweizer Standarts gibt um 10.30 eine Pause in der uns eine riesen Früchteplatte auf frischen Laub kredänzt wird.

    Während der nächsten Passage sehen wir leider kaum Tiere, dafür erklären uns die Guides die Wirkung von diversen Pflanzen für Heilmittel (oder Haluzinogene 😏). Zum Beispiel riecht wilder Ingwer genau wie der kultivierte, soll als Tee aber ein High verursachen. Auch wilden Zimt finden wir (Das Rindenstück trägt Stephan noch 5 Minuten mit sich rum weil er den Duft so mag).

    Bis zum Camp erblicken wir noch eines der Rieseneichhörnchen (etwa so gross wie eine Katze) und einen Tukan, welche hier so selten ist, dass sogar unsere Guids ihn je erst einmal gesehen haben.
    Leider treffen wir aber auf keine Orang-Utans mehr. Hoffentlich morgen!

    Der Abend im Camp ist von Gemütlichkeit geprägt: Wir baden im Bach, trinken Kaffee und schauen dem einsetztenden Regen (vom leichten Nieseln bis zur fallenden Sturmflut ist alles dabei) zu wie sie den Bach in einen reisenden Strom verwandelt. Zum Abendessen wird uns eine riesen Auswahl an lokalen Köstlichkeiten (mit Reis 😉) aufgetischt und so schlagen wir uns die Bäuche voll.

    Als Dessert gibts Ingwertee und Erdnüsse. Wir spielen noch ein paar Runden Karten und legen uns dann auf die dünnen Kunstledermatratzen, in die Schlafsäcke. Könnte eine... interessante Nacht werden 🙃, aber dazu morgen mehr.
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  • Day32

    Day #29 hiking and tubing

    October 4, 2017 in Indonesia

    Nach einer unbequemen Nacht krabbelten wir unter unseren Moskitonetzen hervor, sobald es hell wurde.
    Wir wurden rasch mit Kaffe/Tee und Keksen verwöhnt, während unser Frühstück und der Proviant für den Tag vorbereitet wurde.
    Ein Gruppe Affen und 2-3 Riesenechsen tummelten sich auf der anderen Bachseite und rund ums Camp und warteten, bis etwas Essbares für sie übrig blieb.

    Unser Frühstücks-Dschungel-Deluxe-Sandwich sah besser aus, als alles was uns sonst (und in äusserst zugänglicherem Gelände) serviert wurde.

    Nachdem alles eingepackt war, ging es zurück in den Dschungel (inklusive Matt, der aus dem Dschungel kam), vorbei an Wasserfällen und Lianen, Termiten und Schmetterlingen. Wir lernten, dass Chinin aus Baumwurzeln gewonnen wird, dessen Bäume auch im Urwald wachsen. Nach einer Papiertüte voll Mie Goreng zum Mittagessen, rutschten und schlitterten wir den Hang hinunter.
    Praktischerweise ist der Dschungel voller tiefhängender Lianen und grosser Wurzeln, an wechen man sich festklammern und entlanghangeln konnte.

    Plötzlich konnten wir das Rauschen des Flusses hören, es war nicht mehr weit! Der Abstig verlief glimpflich, denn plötzlich löste sich ein grosser Steinbrocken, welcher den Kopf unseres vorausgehenden Guides nur knapp verfehlte.

    Plötzlich standen wir an Flussufer. Der Trek war endlich vorbei. :)
    Nachdem ein wenig gebadet und auf Klippen herumgeklettert wurde, verpackten wir unsere Sachen in Plastiksäcke und setzten uns auf ein Floss aus zusammengebundenen Gummireifen. Die Fahrt den Fluss hinab, vorbei an grossen Steinen und durch Stromschnellen war genial. Wir hatten zwei Steuermänner, welche dafür sorgten, dass wir nicht mit Felsen kolidierten. Blickte man hoch, brach eine Lawine aus sattem Grün über einem zusammen, so hoch ragte der Urwald auf beiden Seiten des Flusses empor. Da man nicht mehr komplett im Wasser sass, war der Schock gross, sobald wieder eine Welle kaltes, frisches Wasser über einen schwabte.

    Zurück in Bukit Lawang, nahmen wir ein Tuktuk zurück zu unserer Unterkunt und standen erst mal unter die Dusche.
    Am Abend haben wir uns mit allen aus der Trekkinggruppe zum Abendessen verabredet. Adi war einkaufen und grillierte Fisch für uns alle. Ein paar seiner Kumpels kamen vorbei und begannen auf der Gitarre ein Lied nach dem anderen zu spielen und wir sangen mehr oder weniger mit.
    Es war ein gemütlicher Abend und ein schöner Abschluss in Indonesien.
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  • Day80

    Jungle Trek - Tag 1

    January 16, 2017 in Indonesia

    ♫♪ "Jungle Trek, Jungle Trek, in Bukit Lawang,
    See the monkeys, see the birds, see Orang Utan!" ♫♪

    Die erste Strophe dieses Bukit Lawang Klassikers wurde direkt nach den ersten 5 Minuten eingestimmt und war seitdem ein treuer Begleiter unseres 8 Stunden Treks am ersten Tag, der sich sehr erfolgreich für uns entwickeln sollte. Insgesamt 11 Orang Utans haben wir sichten können, darunter auch einen männlicher, welche sich nur sehr selten blicken lassen. Mutter + Baby kamen uns auch hautnah und fraßen die Reste unseres Fruchtsnacks genüsslich und laut schmatzend.
    Durchgeschwitzt aber sehr glücklich und zufrieden konnten wir am Camp direkt in den lang ersehnten kühlen Fluss springen. Währenddessen köchelte unser Abendessen bereits auf dem Feuer.
    Nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen haben und gemütlich auf Isomatten direkt am Fluss und umgeben von Glühwürmchen lagen kam der absolute Hammer... die Erde vibrierte als würde jemand mit einem Presslufthammer direkt neben uns stehen. Wir tauschten verwirrte Blicke zwischen uns aus woraufhin der Guide uns ziemlich nüchtern aufklärte: Erdbeben.
    Wie wir später herausfanden war es insbesondere um Berastagi, wo wir einen Tag zuvor noch auf Sibayak unterwegs waren, relativ stark (5,5).
    Ein ziemlich aufregendes Erlebnis, was wir so schnell nicht wieder vergessen werden.
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  • Day26

    Gunung Leser Nationalpark

    July 9 in Indonesia

    So, we took the bus again... It took us four days instead of the planned two days to cross the island of Sumatra 🙄 It was an experience but none of the kind that you need to necessarily repeat 😁 Our bus broke down once for around 16 hours, just to go to the repair shop again after 50km and a malfunction of the A/C.
    But then we finally made it to our last highlight of the Indonesia trip, a visit to the Orang Utans. Located about two hours from Medan, is Bukit Lawang. A small idyllic village nestled between jungle mountains and a river. We stayed right next to the river for one night and headed out for a three day jungle trek. So at 9 in the morning our guide led us deeper into the jungle while talking a bit about the flora and fauna. The first Orang Utans we saw were impressive and we couldn't stop watching them for more than two hours. Then we moved on and saw more of them but these ones were apparently aggressive towards humans. So the guides rushed us past them but at some point a teenage Orang-utan got close to Julia and touched her leg 😱 They showed clear signs of behavioural issues due to feeding and human interaction... This spoilt the experience a little bit for us. Also I got sick the next morning so we needed to quit our trip already on the second day. Despite that we still enjoyed our time we spent in the jungle :)
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  • Day25

    Gunug Leuser National Park, Sumatra

    October 17, 2014 in Indonesia

    Orang Utans Post!

    Now some general information about these red haired animals. You can find wild orang utans only in Sumatra (Indonesia) and Borneo (Indonesia and Malaysia). On each island there are around 7000 specimens, the number is now slightly increasing since the rules about poaching have been strengthened and enforced. In Sumatra you will see the orang utans only up on trees (protecting themselves from predators like tigers) while Borneo's are also coming down from the trees for finding food.
    There is also a sanctuary here with semi wild orang utans that they reintegrate in the wild step by step.

    There is one special orang utan which we were lucky enough not to meet: Mina. A towards humans overly aggressive ape which our guide already had to fight twice. She had some bad experiences with humans. Go ahead and Google her, you will find quite a lot of stories and even videos online.
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  • Day25

    Gunung Leuser National Park, Sumatra

    October 17, 2014 in Indonesia

    What do you do when you are close to the jungle? You damn sure go into it! And so we went on a 2 days one night trek. Overall, it was sweaty, wet, muddy, exhausting, and not free from dangers.
    In other words: it was awesome. The thought "yeah, we should not have done that" crossed our minds several times, but we had a good guide and made it through the trip unscathed.

    We started from our guesthouse - where we have a room with a hammock and jungle view - at 8.30 in the morning. We were a group of 6 + 2 guides. It took us roughly 10 minutes until we encountered the endemic Thomas Leaf Monkey (Claire's favourites). After maybe an hour we already came across the highlight of every jungle trek in Sumatra: Orang Utans! Several trekking groups found the spot where about 10 of the apes had gathered. Most groups took some pictures and went their way but we lingered for almost 2 hours and so we could see the Orang Utans from really close, like 5 meters away! Absolutely amazing! Later on we also saw big ass ants, tons of insects, a giant spider, white handed Gibbons which are the absolut best (says Karsten), monitor lizards, no snakes. We went up and down through the jungle. It wasn't raining but we were absolutely drenched

    - While I am writing this a group of like 20 smaller monkeys came through the scattered bungalows here and we had to defend our territory -

    from sweating so much due to the high humidity. Especially the last descend from a view point to our camp was quite a challenge. At the camp we had a delicious meal - among other things we had the best pineapple ever - played some games and solved some riddles. We even got proper air mattresses to sleep, pure luxury. Middle of the night we had to scramble from beneath our plastic roof because a giant rainfall was threatening our clothes that we left out to dry. Same in the morning during breakfast. The strong rain caused the nearby river to swell up which made both our hike to a nearby waterfall and the rafting tour back to the village more challenging than they needed to be ;).
    It was great, great fun overall.
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  • Day81

    Jungle Trek - Tag 2

    January 17, 2017 in Indonesia

    Nachdem wir eine überraschend gute Nacht in unserem Camp verbringen durften, wurden wir mit diesem überragendem Frühstück verwöhnt. Gut gestärkt haben wir uns also auf die zweite und letzte Etappe unseres Treks begeben. Es hat nicht lange gedauert, bis wir auf weitere Orang Utans trafen. Darunter befand sich auch Mina, ein aggressives Weibchen, das schon lange bekannt und ebenso berüchtigt unter den Guides ist. Die Anspannung war zu spüren und unser Guide Hamdi gab uns zu verstehen, dass wir uns zurückziehen sollen. Allerdings war es da schon fast zu spät. Johanna und ich standen mit dem Rücken zu einem riesen Baum als Mina auf uns zukam. Ohne große Chance auf Rückzug unsererseits sprang einer der anderen Guides gerade noch zwischen mich und das Orang Utan Weibchen, als sie nach meinem Bein Griff. Die Situation wurde blitzschnell bitterer Ernst: Mina biss dem Guide in das Bein und es kam zu einem Kampf, indem alle Einheimischen gemeinsam versucht haben Mina zu vertreiben. Hamdi ging mit uns den Weg zurück und schlug einen anderen ein. Nach 20 Minuten trafen wir wieder auf den Rest der Gruppe und sahen die Wunden am Bein des Guides. Wir versorgten es so gut es ging. Hamdi erzählte uns, dass Mina bereits 106 Mal zugebissen hat. Wäre der Guide mir nicht zu Hilfe gekommen hätte ich mich auch zu Minas Opfern zählen dürfen, allerdings war es für ihn auch das erste Mal.
    Mit leicht zittrigen Knien kamen wir bald an dem Fluss an, der uns per Tubing wieder zurück nach Bukit Lawang bringen sollte. Kurz zurvor haben wir noch Thomas, einen nur in Sumatra vorkommenden Blattaffen, kennen gelernt. Er war wiederum sehr freundlich.

    Abschließend kann man sagen, dass dieser 2-tägige-Jungle-Trek extrem aufregend war. Wir haben sowohl die zahme und beruhigende, als auch die gefährliche, abenteuerliche und unberechenbare Seite des Jungles kennengelernt! Es war ein unvergesslicher Trip, der sich voll und ganz gelohnt hat.
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  • Day64

    Trekking im Regenwald - Tag 2

    July 10 in Indonesia

    Am zweiten Tag ging es doch eher gemütlich los. Das für neun Uhr geplante Frühstück gab es um zehn ^^
    Ich hab mich absolut nicht darüber beschwert, da es meinem Bauch immer noch dreckig ging und ich froh war, noch was liegen zu können. Nach dem Frühstück (Tee und Kekse für alle, Bananen für mich und "Dschungelsandwich" für alle anderen) ging es los zur zweiten Etappe.
    Den gesamten Weg den wir gestern im strömenden Regen runter gelaufen sind wieder rauf. In dieser Richtung kam mir der Weg unglaublich steil und als gefährlicher Abstieg vor. Wie wir das gestern ohne Knochenbrüche geschafft haben, ist mir schleierhaft. Nach einem wirklich anstrengenden Anstieg mit kurzer Orang Utan Pause kamen wir dann zu einem Hügel mit wirklich guter Aussicht. Hier haben wir etwas länger Pause gemacht (ich muss wohl sehr fertig ausgesehen haben und die Guides waren wirklich um unser Wohlergehen bemüht). Hier haben wir einen Verwandten unseres Pfaus gesehen. Diese Vögel schlagen auch ein Rad. Dazu benutzen sie statt ihren Schwanzfedern allerdings ihre Flügel.
    Anschließend ging es dann nochmal bergab und bergauf. Auf der nächsten Hügelkuppe gabs dann Mina zu bestaunen. Einer unserer Guides ist zu ihr gegangen, um sie zu füttern und hat uns angeboten, mitzukommen und Fotos zu machen. Wir hatten jedoch gesunden Respekt und haben uns lieber direkt unserem anderen Guide angeschlossen und einen anderen Weg gesucht. Also ging es schon wieder bergab, bergauf und wieder bergab. Man ist das hügelig hier.
    Noch eine kurze Kletterpartie und schon waren wir an einem kleinen Wasserfall, wo es wieder ein Picknick mit gebratenem Reis und frischem Obst gab. Hier sind uns die funky monkeys sehr nah gekommen, da sie an das Obst wollten. Sie sind sogar ein paar mal direkt auf den Ast über Micha gesprungen, sodass er die Zweige abbekommen hat. Die Affen waren ziemlich frech und es war ihnen absolut egal, wenn man sie verscheuchen wollte. Sie Guides haben es mit Geräuschen, Baum wackeln und Wasser spritzen versucht - keine Reaktion. Nur wenn man an ihrem Schwanz gezogen hat, haben sie mäßig irritiert geguckt. Und da ihnen alles so egal war, hab ich sogar einen anfassen können :)
    Sobald wir fertig gegessen hatten, sind wir durch flaches Land in Richtung Fluss gelaufen. Von hier ging es mit zu einem Floß verschnürten Tubes (Schläuche aus LKW-Reifen) zurück ins Dorf. Dabei sind wir nochmal ordentlich nass geworden. Diesmal war es allerdings beabsichtigt ^^
    Wieder im Hostel angekommen haben wir uns die Schlüssel geben lassen, unser nasses Zeug aufgehängt und sind duschen gegangen. Das tat vielleicht gut.
    Nachdem wir das Abendessen mit unseren Guides verbracht haben sind wir wieder zurück ins Zimmer. Mittlerweile war es fast elf und wir wollten ins Bett. Es stellte sich heraus, dass unsere Toilette verstopft war und wir noch das Zimmer wechseln mussten. Der anfängliche Frust wurde mit einem sehr schönen Zimmer belohnt. Mit Balkon, AC und sogar mit Badewanne! Das ist die erste Badewanne, die ich seit Deutschland gesehen habe.
    Dann sind wir aber endgültig ins Bett gefallen.
    ~S
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  • Day63

    Trekking im Regen(wald)

    July 9 in Indonesia

    Wart ihr schon mal nass? So richtig bis auf die Knochen nass? Tja, es gibt eine Steigerung. Sie lautet Regenwald. Ihr seid nach 2 Minuten bis auf die Knochen nass. Und dann lauft ihr noch ne Stunde durch knöcheltiefes Wasser zum Lager. Klingt lustig, oder? Bis auf einen kleinen Sturz war es das sogar irgendwie.
    Aber von Anfang an.
    Wir haben uns für einen zweitägigen Trek entschieden, weil wir eine Nacht im Dschungel verbringen wollen. Also wurden wir um 9 von unseren Guides und drei Holländern, die mit zu unserer Gruppe gehören abgeholt. Witzigerweise genau die Holländer, die wir schon auf der Fähre nach Tuktuk und im Shuttle nach Bukit Lawang getroffen hatten. Auf dem Weg durch den Dschungel haben unsere Guides dann einiges zur Tierwelt erklärt.
    Hier im Nationalpark gibt es 7 Affenarten. Darunter sogar einer, der nur hier auf Sumatra lebt.
    Wie genau die ganzen Affen heißen, muss ich nochmal googeln. Wir haben vor allem 4 Arten gesehen. Orang Utans, eine Makakenart ("cheeky monkey"), den endemischen Affen ("funky monkey") und eine Affenart mit kurzem Schwanz. Wie gesagt, die Namen werden nachgereicht. Im Englischen gibt es den Unterschied zwischen Monkey und Ape. Ein Monkey hat einen Schwanz, mit dem er beim Springen sein Gleichgewicht halten kann. Apes haben keinen Schwanz. Daher schwingen sie nur von Ast zu Ast und sind viel langsamer.
    Kurze Orang Utan - Kunde gefällig?
    Weibliche Orang Utans erreichen hier ein Alter von 50 - 60 Jahren. Männliche Tiere werden etwas älter. Jungen Tieren kann man kaum ansehen, ob sie Männchen oder Weibchen sind. Erst wenn das Männchen 30 wird, verändert sich seine Gesichtsform und wird platt. Weibchen können übrigens nur alle 6 Jahre ein Junges bekommen.
    Ende der Orang Utan Kunde.

    Hier im NP gab es lange Zeit ein Zucht- und Auswilderungsprogramm, da es aus verschiedenen Gründen nur noch sehr wenige Orang Utans gab. Die meisten Orang Utans haben verstanden, dass sie kein Futter mehr bekommen. Nur Mina und Jacky nicht. Während Jacky sich einfach nur deine Hand greift und wartet (wenns sein muss über Stunden), bis du ihn fütterst, wird Mina richtig aggressiv, wenn sie ihren "Zoll" nicht bekommt. Deswegen passen die Guides immer sehr gut auf, wenn sie Orang Utans sehen, um Nima wenn möglich zu umgehen. Sie wird übrigens auch aggressiv, wenn man zu laut ist. Deswegen mussten wir, sobald die Möglichkeit bestand, dass sie in der Nähe ist, auch so leise sein, wie wir nur konnten.
    Auch andere Orang Utans können Futter verlangen. Aber nur wenn man so doof ist und vor ihnen einen Rucksack öffnet. Die Pfleger haben sie nämlich immer aus Rucksäcken gefüttert.
    Am ersten Tag des Treks haben wir ganze 7 Orang Utans gesehen. Sogar ein Männchen (hier eher selten) war dabei. Außerdem gab es eine Mama samt Baby direkt am Wegesrand zu bestaunen. Auch von den anderen Affen gab es einige zu sehen. Immer wenn irgendwo Obst ausgepackt wurde, waren die cheeky monkeys nicht weit. Und es gab viel Obst. Schon nach einer Stunde Fußmarsch hieß es auf einmal Pause machen und Futter fassen. Es gab Mandarinen, Bananen, Litschies und Passionsfrüchte. Bei der Gelegenheit hat unser Guide auch erklärt was Orang Utan bedeutet: Menschen des Dschungels. Außerdem war unser Guide Jojo immer mit einem kleinen Rätsel oder einem Zaubertrick zur Stelle. Hier gab ea folgendes Rätsel: wie bekommt man den Elefant in den Kühlschrank? / Wie bekommt man die Giraffe in den Kühlschrank? / Wer fehlt bei der Konferenz der Tiere? - die meisten Deutschen kennen die Antworten auswendig, während die Holländer wirklich angestrengt (vor allem über die letzte Frage) nachdenken müssen. Scheint also nur bei uns bekannt zu sein das Rätsel.
    Irgendwann sind wir dann doch noch mal weiter gelaufen und haben dabei mit einem halben Auge in den Himmel geschielt, da es sich immer weiter zugezogen hat. Nachdem wir noch einen Orang Utan gesehen hatten, fing es dann auf einmal an zu tröpfeln. Da wurden unsere Guides schnell. Alles was nicht halbwegs wasserdicht war, wurde in Plastik verpackt und von den Guides getragen. Außerdem sollten wir (obwohl es immernoch nur tröpfelte) unsere Regenjacken anziehen. Gerade mal 5 Minuten später wussten wir warum. Und damit komme ich zurück zum Anfang dieses Posts. Der Regen war wirklich heftig. Sämtliche Wege (die vorher schon matschig und unglaublich rutschig waren) haben sich in Sturzbäche verwandelt. Zumal so ein Dschungel ja nicht platt ist. Ständig geht es rauf und runter. Daher wurden aus manchen Wegen auch eher Wasserfälle. Und genau so einen mussten wir jetzt lang. Unser Camp lag nämlich unten im Tal an einem Fluss. Also brav dem Guide hinterher und den Hang runter gekraxelt. Zum Glück wachsen im Dschungel ja überall Bäume und Lianen, da findet man meistens was zum festhalten. Und wenn nicht, geht's schon mal schneller bergab als geplant. Wer hat sich mal wieder mit Bravour eingesaut? Richtig - ich ^^
    Irgendwann waren wir dann da und während mein winziges Rucksackchen unter meine Jacke gepasst hat und ziemlich trocken war, hatten andere weniger Glück. Bei einem Mädchen hat sich das Wasser in der Regenschutzplane des Rucksacks gesammelt und von unten nach oben alles durchgeweicht. Lecker!
    Als wir dann alle in mehr oder weniger trockenen Klamotten steckten gab's auch schon wieder Mittagessen (gebratenen Reis) und eine große Obstplatte. Diesmal war auch richtig süße Ananas dabei. Über den Nachmittag hinweg haben wir dann vor allem Karten gespielt. Irgendwann hat mein Bauch angefangen zu rumoren. Das war echt unangenehm. Vor allem weil es ja kein Bad und keine Toilette gibt. Bis zum Abendessen hatte es sich noch nicht beruhigt weswegen ich einfach nur mit Reis zufrieden war. Für die anderes gab es ein Gemüsecurry, Huhn, Tofu (western spicy) und Fisch (local spicy). Den Rest des Abends haben unsere Guides aus ihrem Leben und von vergangenen Treks erzählt, gesungen und gezaubert. Es war ein wirklich schöner Abend. Und dann gings ins "Bett". Eher eine super dünne Faltmatraze und ein Schlafsack, aber besser als nichts. Ich hatte richtig Glück mit meinem Bett... Es saß eine Spinne drauf und als einer unserer Guides sie erschlagen wollte, hat das Vieh auch noch angefangen zu springen..... Uäähh!
    Sobald die Spinne erledigt sind wir alle in die Schlafsäcke gekrochen. Das war ein anstrengender Tag.
    ~S
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  • Day64

    Gangster orang utan

    July 10 in Indonesia

    Heute haben wir den Gangstaa in da Jungle getroffen(live).

    Aber der Reihe nach: Als wir aufgewacht sind, konnten wir feststellen, dass der Fluss vor unseren Unterkünften nicht mehr Hüfthoch, sondern eher nur noch Wadenhoch war. Sein Wasserstand fluktiert scheinbar abhängig vom Niederschlag stark. Den Fluss kommen heute neben Leuten, die Waren bringen (die kamen auch schon gestern durchs tiefe Wasser), auch einige anderen Gruppen mit Touries vorbei.
    Nach dem Frühstück und einiger Kraxelei haben wir Mina getroffen.
    Sie saß auf dem Boden (für Sumatra Orang Utans sehr unüblich) und hielt die Hand fordernd ausgestreckt. Da sie sich auch strategisch klug an einem Abhang positioniert hat (wo ein verteidigen und wegrennen für uns praktisch unmöglich war), wurde sie auch rege gefüttert.
    Blabbla... An sonsten ist nicht viel passiert, es gab ein sehr schönes Mittagessen, und eine Abfahrt in Reifen.
    Abends haben wir im Hostel der Guides gegessen, und den Abend entspannt mit einer 5 seitigen Gitarre ausklingen lassen. Jerry (sein touri name, einer der guides) konnte echt gut Gitarre spielen, und Sachen in Songs reinbasteln... Man lauschte immer Popsongs, und iergendwann merkt man dann, dass der Text zur eigencreation gewechselt ist. War ganz lustig.
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You might also know this place by the following names:

Lubuksampah

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