Indonesia
Lubuksampah

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17 travelers at this place

  • Day6

    Lena's Dschungelerfahrung

    September 25, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 32 °C

    Nachdem Sebi mit der Gruppe aufgebrochen war, konnte ich kurze Zeit später mein anderes Zimmer beziehen. Nachdem ich Ingwer-Tee von der Unterkunft bekommen hatte (der Ingwer hier ist sehr scharf!), habe ich mich mit Grippostad C bettfertig gemacht. Das Gefühl, dass der nächste Arzt 3 Std. entfernt ist, ist sehr mulmig. Den ganzen Tag und die ganze Nacht habe ich im Bett verbracht und bin nur aufgestanden um Ingwer-Tee zu trinken und Medizin zu nehmen. Das Team von Sumatra Ecotravel hat sich wirklich rührend um mich gekümmert, so dass Ari inzwischen selber erkrankt ist. :-/
    Mittwoch morgen dachte ich mir dann "man bereut nur die Sachen, die man nicht getan hat und ich bin extra für die Orang Utans hergeflogen.". Ob unvernünftig oder nicht, ich habe mich angezogen und bin mit zwei Guides auf ein 4 stündiges "Jungle Trekking" aufgebrochen. Die wahnsinnige Luftfeuchtigkeit machte mir schon vor dem Dschungel zu schaffen. Aber der steile Aufstieg, die matschigen und fast unpassierbaren Wege waren der reinste Wahnsinn. Kurz vor dem Eingang zum Gunung Leuser Nationalpark kam dann das wundervolle Erlebnis. Wir fanden oben in der Baumkrone eine Orang Utan Mutter mit ihrem Baby. Diese Tiere in freier Wildbahn zu sehen, sie besuchen zu dürfen und zu spüren, dass sie keine Angst haben. Das war wunderbar.
    Nachdem wir in den Nationalpark eingetreten waren ging der Höllenmarsch weiter, ich wurde aber mit tollen Orang Utans belohnt. Unter anderem einem sehr alten und sehr großen Männchen. Ihn dabei zu beobachten, wie er einfach "abhängt" - schön.
    Aber nicht nur schöne Augenblicke hatte ich in dieser Zeit, denn ich habe mal wieder die größte Bestie auf dieser Welt erlebt - der Mensch!
    Andere Touristen mit anderen Gruppen sind zu nah an die Tiere herangegangen, weswegen sich diese an die Arme gehangen haben und dann durch Stockschläge "entfernt" wurden. All das macht mich immer und immer wieder traurig, egal wo auf der Welt! Es gibt immer wieder diese Idioten, die keinen Respekt vor der Natur und den Tieren haben und für ein Foto alles tun. Ich bin fassungslos und wütend zugleich.
    Daher appeliere ich wirklich an alle:
    Unterstützt ökologischen und nachhaltigen Tourismus!!!
    Wir haben uns bewusst vorher informiert und Sumatra Ecotravel in Bukit Lawang gebucht! Es war wunderbar wie sie auf die Tiere geachtet haben, wie sie auf die Natur achten und sich um die Umgebung kümmern. Nicht nur während wir da waren, haben wir es immer wieder gemerkt. Sie haben Müll aufgesammelt, sie haben mir genau gesagt wie nah ich gehen darf und vor allem habe ich während der ganzen zeit immer ein gutes Gefühl gehabt. Das ganze Jahr über pflanzen sie Bäume im Dschungel, machen Müllsammelaktionen oder unterstützen Krankenhäuser und Schulen. Ich fühle, dass mein Geld dort mehr als gut aufgehoben ist und ich bin stolz dieses Unternehmen unterstützt zu haben! Wer also auch mal Orang Utans sehen will: Sumatra Ecotravel ;-) , ansonsten achtet doch bitte auf ökologischen und nachhaltigen Tourismus. Wenn alle nur etwas tun ist schon viel getan.
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  • Day6

    Übernacht im Dschungel

    September 1, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Es wird hell, langsam erwachen wir im Zelt, wir hören das Rauschen des Flusses und auf unserem Zeltdach hört man die Affen 🐒.
    Wir stehen auf, ziehen unseren Bikini an und springen in das kalte Wasser. Klingt wie in einem Traum? Genau diesen Traum dürfen wir leben!
    Aber erstmal von Anfang....

    Mittlerweile sind wir in Sumatra angekommen. Nach einer Nacht in Medan ging es direkt nach Bukit Lawang, nahe den Gunung Leuser Nationalpark.
    Dort wohnen wir in einem kleinen einfachen aber wunderschönen Bungalow am Fluss!
    Dieser ruhige sehr entspannte Ort hat ein Glücksgefühl ausgelöst, welches schwer zu beschreiben ist.
    Nach einem entspannten Tag in Bukit Lawang, ging es dann für 2 Tage in die Tiefen des Dschungels. Unser Guide Rasta hat uns viel zu Flora und Faune erklärt und uns unvergesslichen Eindrücke gewinnen lassen. Das Highlight waren jedoch die Orang Utans in freier Wildbahn, welche wir hautnah (wortwörtlich) erleben durften. Ich (Kerstin) wurde tatsächlich auch von einem Orang Utan Namens Jacky festgehalten. So beeindruckend es für mich war, so traurig ist es fast schon. Jacky ist semi-wild und eine kleine Attraktion. Sie kommt zu den Touris und hält diese fest, bis sie was zu Essen bekommt. Auch hier spürt man somit den Tourismus bereits...

    Danach ging es in unser Camp am Fluss, wo wir einen tollen entspannten Abend erlebt haben. Neben sehr guten Essen haben wir mit den Einheimischen einen amüsanten Rätsel- und Spieleabend gehabt.

    Jaaa... am nächsten Morgen durften wir nach dem Aufstehen ein gutes Frühstück am Fluss geniessen, haben einen Abstecher zu einem Wasserfall gemacht und sind mit Tubes den Fluss zurück in unser Dorf geraftet!!
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  • Day43

    Welcome to the Jungle

    October 15, 2018 in Indonesia ⋅ ☁️ 31 °C

    Heute beginnt unser kleines Abenteur im Jungel von Sumatra. Um 9.00 nehmen unsere zwei Guides uns in Empfang und nah einem letzten Foto mit dem Host (falls wir auf einmal vermisst werden 😉) gehts ab in den Nationalpark.
    Schon bevor wir dessen Grenze überschreitem treffem wir auf die erste Affenbande. Die Gruppe der Thomas-Leaf-Monkeys ist unterhaltsam zu betrachten. Die Tiere durchstreifen den Jungel in Gruppen bis zu 70 Tiere, welche von 3 Anführern beschützt werden. Wie uns etwa 30min später ein äusserts entspanntes Exemplar beweist, sind sich viele der Tiere an Menschen gewohnt und behandeln sie betont gleichgültig.

    Ein kurzes Stück in den Park hinein, erspähen wir den ersten Orang-Utan samt Baby. Sie ist gerade dabei ein Nest für eine der, mehrfach täglich stattfindenden, Pausen zu bauen. Die zwei Tiere sind selbst auf die Entfernung (ca 10-15m weg von uns) faszinieren anzusehn und echt gross 😁
    Etwas später finden wir sogar nochmals einen Orang-Utan, auch wenn es gemäss Giudes der Selbe sein könnte, auf grund des Babys und des Gesichtes können sie die Tiere problemlos auseinander halten.

    Etwas verspätet für schweizer Standarts gibt um 10.30 eine Pause in der uns eine riesen Früchteplatte auf frischen Laub kredänzt wird.

    Während der nächsten Passage sehen wir leider kaum Tiere, dafür erklären uns die Guides die Wirkung von diversen Pflanzen für Heilmittel (oder Haluzinogene 😏). Zum Beispiel riecht wilder Ingwer genau wie der kultivierte, soll als Tee aber ein High verursachen. Auch wilden Zimt finden wir (Das Rindenstück trägt Stephan noch 5 Minuten mit sich rum weil er den Duft so mag).

    Bis zum Camp erblicken wir noch eines der Rieseneichhörnchen (etwa so gross wie eine Katze) und einen Tukan, welche hier so selten ist, dass sogar unsere Guids ihn je erst einmal gesehen haben.
    Leider treffen wir aber auf keine Orang-Utans mehr. Hoffentlich morgen!

    Der Abend im Camp ist von Gemütlichkeit geprägt: Wir baden im Bach, trinken Kaffee und schauen dem einsetztenden Regen (vom leichten Nieseln bis zur fallenden Sturmflut ist alles dabei) zu wie sie den Bach in einen reisenden Strom verwandelt. Zum Abendessen wird uns eine riesen Auswahl an lokalen Köstlichkeiten (mit Reis 😉) aufgetischt und so schlagen wir uns die Bäuche voll.

    Als Dessert gibts Ingwertee und Erdnüsse. Wir spielen noch ein paar Runden Karten und legen uns dann auf die dünnen Kunstledermatratzen, in die Schlafsäcke. Könnte eine... interessante Nacht werden 🙃, aber dazu morgen mehr.
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  • Day25

    Gunug Leuser National Park, Sumatra

    October 17, 2014 in Indonesia ⋅ ⛅ 15 °C

    Orang Utans Post!

    Now some general information about these red haired animals. You can find wild orang utans only in Sumatra (Indonesia) and Borneo (Indonesia and Malaysia). On each island there are around 7000 specimens, the number is now slightly increasing since the rules about poaching have been strengthened and enforced. In Sumatra you will see the orang utans only up on trees (protecting themselves from predators like tigers) while Borneo's are also coming down from the trees for finding food.
    There is also a sanctuary here with semi wild orang utans that they reintegrate in the wild step by step.

    There is one special orang utan which we were lucky enough not to meet: Mina. A towards humans overly aggressive ape which our guide already had to fight twice. She had some bad experiences with humans. Go ahead and Google her, you will find quite a lot of stories and even videos online.
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  • Day25

    Gunung Leuser National Park, Sumatra

    October 17, 2014 in Indonesia ⋅ ⛅ 15 °C

    What do you do when you are close to the jungle? You damn sure go into it! And so we went on a 2 days one night trek. Overall, it was sweaty, wet, muddy, exhausting, and not free from dangers.
    In other words: it was awesome. The thought "yeah, we should not have done that" crossed our minds several times, but we had a good guide and made it through the trip unscathed.

    We started from our guesthouse - where we have a room with a hammock and jungle view - at 8.30 in the morning. We were a group of 6 + 2 guides. It took us roughly 10 minutes until we encountered the endemic Thomas Leaf Monkey (Claire's favourites). After maybe an hour we already came across the highlight of every jungle trek in Sumatra: Orang Utans! Several trekking groups found the spot where about 10 of the apes had gathered. Most groups took some pictures and went their way but we lingered for almost 2 hours and so we could see the Orang Utans from really close, like 5 meters away! Absolutely amazing! Later on we also saw big ass ants, tons of insects, a giant spider, white handed Gibbons which are the absolut best (says Karsten), monitor lizards, no snakes. We went up and down through the jungle. It wasn't raining but we were absolutely drenched

    - While I am writing this a group of like 20 smaller monkeys came through the scattered bungalows here and we had to defend our territory -

    from sweating so much due to the high humidity. Especially the last descend from a view point to our camp was quite a challenge. At the camp we had a delicious meal - among other things we had the best pineapple ever - played some games and solved some riddles. We even got proper air mattresses to sleep, pure luxury. Middle of the night we had to scramble from beneath our plastic roof because a giant rainfall was threatening our clothes that we left out to dry. Same in the morning during breakfast. The strong rain caused the nearby river to swell up which made both our hike to a nearby waterfall and the rafting tour back to the village more challenging than they needed to be ;).
    It was great, great fun overall.
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  • Day80

    Jungle Trek - Tag 1

    January 16, 2017 in Indonesia ⋅ ⛅ 20 °C

    ♫♪ "Jungle Trek, Jungle Trek, in Bukit Lawang,
    See the monkeys, see the birds, see Orang Utan!" ♫♪

    Die erste Strophe dieses Bukit Lawang Klassikers wurde direkt nach den ersten 5 Minuten eingestimmt und war seitdem ein treuer Begleiter unseres 8 Stunden Treks am ersten Tag, der sich sehr erfolgreich für uns entwickeln sollte. Insgesamt 11 Orang Utans haben wir sichten können, darunter auch einen männlicher, welche sich nur sehr selten blicken lassen. Mutter + Baby kamen uns auch hautnah und fraßen die Reste unseres Fruchtsnacks genüsslich und laut schmatzend.
    Durchgeschwitzt aber sehr glücklich und zufrieden konnten wir am Camp direkt in den lang ersehnten kühlen Fluss springen. Währenddessen köchelte unser Abendessen bereits auf dem Feuer.
    Nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen haben und gemütlich auf Isomatten direkt am Fluss und umgeben von Glühwürmchen lagen kam der absolute Hammer... die Erde vibrierte als würde jemand mit einem Presslufthammer direkt neben uns stehen. Wir tauschten verwirrte Blicke zwischen uns aus woraufhin der Guide uns ziemlich nüchtern aufklärte: Erdbeben.
    Wie wir später herausfanden war es insbesondere um Berastagi, wo wir einen Tag zuvor noch auf Sibayak unterwegs waren, relativ stark (5,5).
    Ein ziemlich aufregendes Erlebnis, was wir so schnell nicht wieder vergessen werden.
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  • Day26

    Gunung Leser Nationalpark

    July 9, 2018 in Indonesia ⋅ ☁️ 28 °C

    So, we took the bus again... It took us four days instead of the planned two days to cross the island of Sumatra 🙄 It was an experience but none of the kind that you need to necessarily repeat 😁 Our bus broke down once for around 16 hours, just to go to the repair shop again after 50km and a malfunction of the A/C.
    But then we finally made it to our last highlight of the Indonesia trip, a visit to the Orang Utans. Located about two hours from Medan, is Bukit Lawang. A small idyllic village nestled between jungle mountains and a river. We stayed right next to the river for one night and headed out for a three day jungle trek. So at 9 in the morning our guide led us deeper into the jungle while talking a bit about the flora and fauna. The first Orang Utans we saw were impressive and we couldn't stop watching them for more than two hours. Then we moved on and saw more of them but these ones were apparently aggressive towards humans. So the guides rushed us past them but at some point a teenage Orang-utan got close to Julia and touched her leg 😱 They showed clear signs of behavioural issues due to feeding and human interaction... This spoilt the experience a little bit for us. Also I got sick the next morning so we needed to quit our trip already on the second day. Despite that we still enjoyed our time we spent in the jungle :)
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  • Day40

    Gunung Leuser national park, Indonesia

    January 20 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Today we started our hiking tour through the Gunung Leuser national park. The idea was to watch orang utans 🦧 and we found some. Not only some, we were lucky and found a LOT 🦧 🦧 🦧. We also found the boss and he not only has an impressive body size but also an impressive „language“. You really have to be carful when you meet him and keep your distance. We also found two mums with her babies 👶 . It’s amazing how this huge animals „fly“ through the trees...
    We were not the only ones around but some people never listen... although you are told: stay away some meters, this are wild animals, people need to go nearer and nearer to get the „best shot“ 📸. At some point one orang utan 🦧 was pissed and ran behind one guy. The guy ran away his backpack 🎒 only over one shoulder. The orang utan 🦧 grabbed the backpack 🎒 and took it up the tree 🌳. So now the situation was: a shocked guy, no backpack and a girlfriend shouting: „You fucking idiot!„ - the orang utan 🦧 was relaxing up in the tree 🌳 and opend the backpack 🎒 after some time. He carefully checked everything for edibility and dropped one after the other: toilet paper, t.shirt, purse 👛... in the end the empty backpack 🎒. The guy was sooooooo happy 😌. I would say: lessons learned 🤪.
    So we went up and down and up and down and up and down and.... well you got it... through the jungle looking 👀 for animals. We not only found orang utans but also snakes 🐍, big insects 🐜, tucan, black gibbons and for sure the long tail macque (which is all over, especially at our hotel. The try to steal everything so you have to be very careful). And for sure we found an amazing jungle with huge and diverse plants 🌴🌿🌱🍃🌳.
    The trail was demanding and it took us 6h all together including some resting for food. It was hot but most of the time we were in the shadow but the heat is not the problem but the high humidity. When we reached our jungle camp we were happy, speechless and very tired...
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  • Day81

    Jungle Trek - Tag 2

    January 17, 2017 in Indonesia ⋅ ☀️ 28 °C

    Nachdem wir eine überraschend gute Nacht in unserem Camp verbringen durften, wurden wir mit diesem überragendem Frühstück verwöhnt. Gut gestärkt haben wir uns also auf die zweite und letzte Etappe unseres Treks begeben. Es hat nicht lange gedauert, bis wir auf weitere Orang Utans trafen. Darunter befand sich auch Mina, ein aggressives Weibchen, das schon lange bekannt und ebenso berüchtigt unter den Guides ist. Die Anspannung war zu spüren und unser Guide Hamdi gab uns zu verstehen, dass wir uns zurückziehen sollen. Allerdings war es da schon fast zu spät. Johanna und ich standen mit dem Rücken zu einem riesen Baum als Mina auf uns zukam. Ohne große Chance auf Rückzug unsererseits sprang einer der anderen Guides gerade noch zwischen mich und das Orang Utan Weibchen, als sie nach meinem Bein Griff. Die Situation wurde blitzschnell bitterer Ernst: Mina biss dem Guide in das Bein und es kam zu einem Kampf, indem alle Einheimischen gemeinsam versucht haben Mina zu vertreiben. Hamdi ging mit uns den Weg zurück und schlug einen anderen ein. Nach 20 Minuten trafen wir wieder auf den Rest der Gruppe und sahen die Wunden am Bein des Guides. Wir versorgten es so gut es ging. Hamdi erzählte uns, dass Mina bereits 106 Mal zugebissen hat. Wäre der Guide mir nicht zu Hilfe gekommen hätte ich mich auch zu Minas Opfern zählen dürfen, allerdings war es für ihn auch das erste Mal.
    Mit leicht zittrigen Knien kamen wir bald an dem Fluss an, der uns per Tubing wieder zurück nach Bukit Lawang bringen sollte. Kurz zurvor haben wir noch Thomas, einen nur in Sumatra vorkommenden Blattaffen, kennen gelernt. Er war wiederum sehr freundlich.

    Abschließend kann man sagen, dass dieser 2-tägige-Jungle-Trek extrem aufregend war. Wir haben sowohl die zahme und beruhigende, als auch die gefährliche, abenteuerliche und unberechenbare Seite des Jungles kennengelernt! Es war ein unvergesslicher Trip, der sich voll und ganz gelohnt hat.
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  • Day64

    Trekking im Regenwald - Tag 2

    July 10, 2018 in Indonesia ⋅ 🌧 28 °C

    Am zweiten Tag ging es doch eher gemütlich los. Das für neun Uhr geplante Frühstück gab es um zehn ^^
    Ich hab mich absolut nicht darüber beschwert, da es meinem Bauch immer noch dreckig ging und ich froh war, noch was liegen zu können. Nach dem Frühstück (Tee und Kekse für alle, Bananen für mich und "Dschungelsandwich" für alle anderen) ging es los zur zweiten Etappe.
    Den gesamten Weg den wir gestern im strömenden Regen runter gelaufen sind wieder rauf. In dieser Richtung kam mir der Weg unglaublich steil und als gefährlicher Abstieg vor. Wie wir das gestern ohne Knochenbrüche geschafft haben, ist mir schleierhaft. Nach einem wirklich anstrengenden Anstieg mit kurzer Orang Utan Pause kamen wir dann zu einem Hügel mit wirklich guter Aussicht. Hier haben wir etwas länger Pause gemacht (ich muss wohl sehr fertig ausgesehen haben und die Guides waren wirklich um unser Wohlergehen bemüht). Hier haben wir einen Verwandten unseres Pfaus gesehen. Diese Vögel schlagen auch ein Rad. Dazu benutzen sie statt ihren Schwanzfedern allerdings ihre Flügel.
    Anschließend ging es dann nochmal bergab und bergauf. Auf der nächsten Hügelkuppe gabs dann Mina zu bestaunen. Einer unserer Guides ist zu ihr gegangen, um sie zu füttern und hat uns angeboten, mitzukommen und Fotos zu machen. Wir hatten jedoch gesunden Respekt und haben uns lieber direkt unserem anderen Guide angeschlossen und einen anderen Weg gesucht. Also ging es schon wieder bergab, bergauf und wieder bergab. Man ist das hügelig hier.
    Noch eine kurze Kletterpartie und schon waren wir an einem kleinen Wasserfall, wo es wieder ein Picknick mit gebratenem Reis und frischem Obst gab. Hier sind uns die funky monkeys sehr nah gekommen, da sie an das Obst wollten. Sie sind sogar ein paar mal direkt auf den Ast über Micha gesprungen, sodass er die Zweige abbekommen hat. Die Affen waren ziemlich frech und es war ihnen absolut egal, wenn man sie verscheuchen wollte. Sie Guides haben es mit Geräuschen, Baum wackeln und Wasser spritzen versucht - keine Reaktion. Nur wenn man an ihrem Schwanz gezogen hat, haben sie mäßig irritiert geguckt. Und da ihnen alles so egal war, hab ich sogar einen anfassen können :)
    Sobald wir fertig gegessen hatten, sind wir durch flaches Land in Richtung Fluss gelaufen. Von hier ging es mit zu einem Floß verschnürten Tubes (Schläuche aus LKW-Reifen) zurück ins Dorf. Dabei sind wir nochmal ordentlich nass geworden. Diesmal war es allerdings beabsichtigt ^^
    Wieder im Hostel angekommen haben wir uns die Schlüssel geben lassen, unser nasses Zeug aufgehängt und sind duschen gegangen. Das tat vielleicht gut.
    Nachdem wir das Abendessen mit unseren Guides verbracht haben sind wir wieder zurück ins Zimmer. Mittlerweile war es fast elf und wir wollten ins Bett. Es stellte sich heraus, dass unsere Toilette verstopft war und wir noch das Zimmer wechseln mussten. Der anfängliche Frust wurde mit einem sehr schönen Zimmer belohnt. Mit Balkon, AC und sogar mit Badewanne! Das ist die erste Badewanne, die ich seit Deutschland gesehen habe.
    Dann sind wir aber endgültig ins Bett gefallen.
    ~S
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