Indonesia

North Sumatra

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33 travelers at this place:

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  • Day30

    Zuerst machten alle Tiere hier auf mich einen schmächtigen und kränklichen Eindruck. Es gibt, wie bei uns auch, Hühner, Kühe, Katzen und Hunde. Doch sind allesamt kleiner und zierlicher gebaut.
    Dann ging mir auf, dass hier alles Leben noch nach dem Evolutionstheorie-Prinzip gedeiht!
    Die Hühner und Kühe haben lange Beine und sind schlanker gebaut, weil es nur denjenigen möglich war, erfolgreich von Fressfeinden davon zu laufen.

    Die Katzen und Hunde sind tendentiell kleiner gebaut, da sie so die Hitze besser ertragen.

    So gesehen geht es den domestizierten Tieren hier gut (jedenfalls denjenigen, die nicht mehrschichtig in Käfigen gestapelt wurden und am Strassenrand verkauft werden).

    Um 09:30 Uhr ging es heute los, richting Tangkahan Elefantenpark. Wo ehemals in Gefangenschaft gehaltene Elefanten auf das Leben in der Wildnis vorbereitet und trainiert werden.

    Paradoxerweise passierten wir während der zweistündigen Autofahrt zum Park, nichts anderes als Palmölplantagen (also bitte, wenn möglich, den Palmölkonsum reduzieren!)

    Wir legten eine Mittagspause ein und zur Auswahl standen Reis, kombiniert mit diversen Beilagen.
    Zum Verdauen und zur Erholung von der holprigen Autofahrt, setzten wir uns ein wenig an den nahen Fluss, bis es Zeit wurde, die Elefanten zu besuchen.

    Die Elefanten kamen von der anderen Flusseite her. Wir und eine andere, anwesende Reisegruppe, wurden mit Scheuerbürsten ausgerüstet und dann gab es eine Runde Wellness für die Elefanten. Die sanften riesen legten sich auf die Seite und wir striegelten sie so gut wie möglich. Wenn die enormen Massen an Haut, Knochen und Muskulatur eine Bewegung unter deinen Händen ausführten, war dies ein gewatiges Gefühl und machte einem ergriffen.

    Nach dem Entspannungsprogramm für die Elefanten, gab es Rüsselduschen und Küsschen für die Menschen und zum Abschluss Belohnunsbananen für die Dickhäuter.
    Die Tiere machten allesammt einen entspannten Eindruck und ihre Pfleger arbeiteten nur mit einfachen Kommandos und setzten keine Gewalt ein.

    Wir machten uns wieder auf den Rückweg während die Fotoanfragen heute einen Peak erreichten.
    Wir stoppten sogar extra nochmals das Auto, damit zwei Kinder mit uns posieren konnten. Wenn man ihnen damit eine Freude machen kann, dann soll es so sein.

    P.S.: Wir haben endlich herausgefunden, weshalb dieser Drang nach Fotos mit uns besteht. Der normale Indonesier verbringt gute Menge an Qualitätszeit vor der flimmernden Kiste. In Filmen sind mehrheitlich nur Kaukasier zu sehen. Somit ist es für sie hier so, als wären Hollywood-Stars zu Besuch; ein guter Grund um ein Foto zu schiessen!
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  • Day32

    Nach einer unbequemen Nacht krabbelten wir unter unseren Moskitonetzen hervor, sobald es hell wurde.
    Wir wurden rasch mit Kaffe/Tee und Keksen verwöhnt, während unser Frühstück und der Proviant für den Tag vorbereitet wurde.
    Ein Gruppe Affen und 2-3 Riesenechsen tummelten sich auf der anderen Bachseite und rund ums Camp und warteten, bis etwas Essbares für sie übrig blieb.

    Unser Frühstücks-Dschungel-Deluxe-Sandwich sah besser aus, als alles was uns sonst (und in äusserst zugänglicherem Gelände) serviert wurde.

    Nachdem alles eingepackt war, ging es zurück in den Dschungel (inklusive Matt, der aus dem Dschungel kam), vorbei an Wasserfällen und Lianen, Termiten und Schmetterlingen. Wir lernten, dass Chinin aus Baumwurzeln gewonnen wird, dessen Bäume auch im Urwald wachsen. Nach einer Papiertüte voll Mie Goreng zum Mittagessen, rutschten und schlitterten wir den Hang hinunter.
    Praktischerweise ist der Dschungel voller tiefhängender Lianen und grosser Wurzeln, an wechen man sich festklammern und entlanghangeln konnte.

    Plötzlich konnten wir das Rauschen des Flusses hören, es war nicht mehr weit! Der Abstig verlief glimpflich, denn plötzlich löste sich ein grosser Steinbrocken, welcher den Kopf unseres vorausgehenden Guides nur knapp verfehlte.

    Plötzlich standen wir an Flussufer. Der Trek war endlich vorbei. :)
    Nachdem ein wenig gebadet und auf Klippen herumgeklettert wurde, verpackten wir unsere Sachen in Plastiksäcke und setzten uns auf ein Floss aus zusammengebundenen Gummireifen. Die Fahrt den Fluss hinab, vorbei an grossen Steinen und durch Stromschnellen war genial. Wir hatten zwei Steuermänner, welche dafür sorgten, dass wir nicht mit Felsen kolidierten. Blickte man hoch, brach eine Lawine aus sattem Grün über einem zusammen, so hoch ragte der Urwald auf beiden Seiten des Flusses empor. Da man nicht mehr komplett im Wasser sass, war der Schock gross, sobald wieder eine Welle kaltes, frisches Wasser über einen schwabte.

    Zurück in Bukit Lawang, nahmen wir ein Tuktuk zurück zu unserer Unterkunt und standen erst mal unter die Dusche.
    Am Abend haben wir uns mit allen aus der Trekkinggruppe zum Abendessen verabredet. Adi war einkaufen und grillierte Fisch für uns alle. Ein paar seiner Kumpels kamen vorbei und begannen auf der Gitarre ein Lied nach dem anderen zu spielen und wir sangen mehr oder weniger mit.
    Es war ein gemütlicher Abend und ein schöner Abschluss in Indonesien.
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  • Day29

    Pünktlich um 10 Uhr Morgens wurden wir vor unserem Transithotel, irgendwo zwischen Einöde und Flughafen, abgeholt.

    Die Strecke, welche vor uns lag, betrug geschätzte 80km, doch es dauerte beinahe 4 Stunden, bis wir unser Ziel erreichten. Zuerst war der Verkehr in Medan schlimmer, als alles bisher erlebte. Die Strassen schienen schmaler und die Roller- und Autofahrer lieferten sich ein Überholmanöver nach dem anderen. Unser Fahrer rauschte zwischen anderen Verkehrsteilnehmern hindurch, da passte keine Handbreite mehr dazwischen.
    Irgendwann musste ich aufhören, nach vorne auf die Strasse zu blicken, da wir andauernd beinahe-Kollisionen mit entegenkommenden Rollerfahrern hatten. Es beeindruckt mich jedesmal aufs Neue, dass ich noch keinen Unfall, ja nicht mal Lackschäden miterlebt habe.
    Irgendwann begann das Auto eigenartige Geräusche von sich zu geben. Es wurde ein kurzer Boxenstop eingeleitet, um die Schrauben an einem der Räder etwas fester anzuziehen.

    Je weiter wir aufs Land hinaus fuhren, desto mehr bestand die Strasse aus Schlaglöchern und man musste sich gut festhalten, damit man nicht im Auto umherpurzelte. Irgendwann mussten wir doch noch das Fahrzeug wechseln, damit das erste für Reparaturen zurück in die Stadt gebracht werden konnte. Aber die Fahrer waren gut organisiert, weshalb für uns keine Wartezeiten entstanden.

    Unsere neue Unterkunft ist umgeben von Reisfeldern und Urwald. In das nächste Dorf sind es mit dem Fahrrad etwa 10 Minuten und wir sind momentan die einzigen Gäste hier. Ein friedliches Fleckchen Erde.
    Unser Badezimmer befindet sich im Freien und ist hauptsächlich von Gekos bewohnt, welche jedes mal hecktisch davonwuseln, sobald man ins Freie tritt.

    Wir nutzten die Einsamkeit aus und verbrachten den Nachmittag in Hängematten, zwischen Palmen. Auf dem Gehweg lag ein weisses Kätzchen in der Sonne und auf dem benachbarten Reisfeld war ein Gruppe Hühner fleissig auf Futtersuche.

    Da die Hauptsaison vorbei und der Boss gerade nicht vor Ort ist, nehmen es die Angestellten etwas gelassener hier.
    Zum einen ist es ihnen entfallen, den Strom in unserem Zimmer einzuschalten und als wir nachfragen gehen wollten, waren alle ausgeflogen.
    Mir blieb dann nichts anderes übrig, als ihren Boss zu kontaktieren (sie fand es im übrigen auch komisch, dass keiner da war).

    Wie wir weiter gelernt haben, darf man auch nicht erst etwas zu Essen bestellen, wenn man hungrig ist. Nach jeder von uns getätigten Bestellung, schwang sich einer der Leute unauffällig auf den Roller und machte eine kurze Einkaufstour, da noch irgend eine Zutat fehlte (duchschnittliche Wartezeit aufs Essen: 1 Stunde). Wir vertrieben uns die Zeit, indem wir alle Landesflaggen zu benennen versuchten, welche über den Tischen aufgehängt waren.

    Am Abend setzte ein starkes Gewitter ein. Zusammen mit den Lauten der Gekos, ergab der auf das Dach prasselnde Regen eine schöne Geräuschkulise zum einschlafen.
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  • Day28

    Transfertag

    Überraschung! Neue Insel!

    Auf Sumatra hoffen wir einige Waldmenschen (indonesisch; Orang = Mensch, Utan = Wald) zu Gesicht zu bekommen (und lieber keine Tiger).

    In den nächsten Tagen werden wir uns einer Trekkinggruppe anschliessen und uns durch den Jungel im Gunung Leuser Nationalpark schlagen.

    Es wird brütend heiss, unbequem und viel zu viel Krabbelgetier dort haben, wo ich es ganz bestimmt nicht haben will (in meinem Schlafsack zum Beispiel!)

    Ungefähr so romantisch ist meine Vorstellung von diesem Unterfangen. :)
    Ich bin sicher es wird super und hochspannend! Aber ihr werdet dann alles im Detail erfahren.

    In Jogja haben wir heute morgen noch ein paar Erledigungen gemacht. Unter anderem Postkarten verschickt, welche vermutlich nie ihr Ziel erreichen werden.
    Lustigerweise findet momentan gerade ein Metal Musikfestival in Jogja statt, was auch im Hostel und auf den Strassen bemerkbar war. Es sind viele, junge Einheimische, in Bandshirts, unterwegs. Schade haben wir dies zu spät mitbekommen...
    Aber wir lernten daraus und werden für zukünftige Destinationen etwas mehr nach Veranstaltungen dieser Art, Ausschau halten.

    Die Fahrt zum Flughafen war lange und der Flug unspektakulär.
    Unser Fahrer in Medan war entweder sehr müde oder betrunken. Für meine bisher gemachten Erfahrungen in Indonesien ist er verhältnismässig langsam gefahren (respektive, hat sich an das Tempolimit gehalten). Und musste drei mal an der Strassenseite anhalten, um sich den Weg zu unserem Hotel auf dem Navigationsgerät, genauer anzuschauen.

    Schlussendlich landeten wir in unserer Unterkunft im Nirgendwo, zur Abwechslung ohne Festivalgänger und ohne Franzosen, welche ihren Wecker nicht ausschalten, im Zimmer.
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  • Day31

    Etwas unmotiviert brachen wir heute Morgen auf, Richtung 2-Tages Dschungeltreck. Man weiss nie genau, wen und was einen auf solchen organisierten Touren erwartet, doch ohne Guide konnte man den Nationalpark nicht betreten. Dann halt so.
    Wir hatten Glück!

    Unser Tourguide "Adi" war ein aufgestellter und engagierter Mensch und ist in Bukit Lawang geboren und aufgewachsen.
    Unsere Gruppe bestand weiter aus den zwei jungen Dauertraveler Kirstin (Edinburgh, Schottland) und Lee (Bristol, England), welche momentan zwischen Neuseeland und Australien pendeln (je nach Visa-Situation), um zu arbeiten. Sobald sie wieder genug Geld zusammen haben, unternehmen sie eine Reise im Raum Südostasiens.
    Dazu kamen, Brad und Andrew aus Adelaide, Australien. Etwa 10 Jahre älter als wir selber aber ebenfalls Langzeitbackpacker, welche aufregende Geschichten von mehrmonatigen Touren durch Indien und andere, grosse Länder erzählen konnten. Allessammt unkomplizierte Menschen von der Sorte, welche ich meistens auf Musikfestivals antreffe und der Englischmix, welcher sich durch diese Konstelation ergab, war einmalig! :)

    Adi zeigte uns unterwegs was hier alles so wächst; Zimtbäume (die Baumrinde wird abgetragen und getrocken: voilà Zimt), Nelkenbäume (Blüten/ Früchte, werden zu "Nelken") und Kautschuk Bäume.
    Nahe beim Eingang zum Park war der Regenwald voller geführten Gruppen. Dies lag wohl an den etlichen Orang-Utans, welche dort entweder in ihren selbstgebauten Nestern lagen oder sich gemütlich von Baum zu Baum hangelten.
    Unser Guide entschid den Massen etwas auszuweichen und führte uns einen schnurgeraden und steilen Pfad hinauf, bis wir auf einem Grat standen. Nach bereits 5 Minuten Gehzeit im Dschungel waren wir alle durch und durch nassgeschwitz, doch dieser Aufstieg gab uns den Rest!

    Oben machten wir glücklicherweise Mittagspause. Ein, die Gruppe begleitender Träger, servierte uns leckeres, in Papier gewickeltes (die Tuperware Südostasiens), Nasi Goreng.
    Als Zwischenverpflegung gab es immer mal wieder Früchte, wobei uns ein ganzer Früchtestand vorgesetzt wurde. Zur Auswahl standen Wassermelone, Ananas, Passionsfrucht, Bananen und Mandarinen. Ich war im Himmel und stürzte mich auf das Früchtebuffet, die Früchte hier schmecken wenigstens nach Etwas, nicht zu vergleichen mit dem, was in der Schweiz erhältlich ist.

    Nach einem kleinen Mittagsschläfchen ging es einen anderen Pfad wieder luftlinienmässig den steilen Hang hinab. Ich bin mir nicht sicher was ich als mühsamer empfunden habe, da es die letzten paar Tage immer mal wieder geregnet hat und der Boden schlammig war.
    Aber es gab vieles zu bestaunen, was einen von den Strapazen gut ablenkte. Ein dicker Teppich aus sattem Grün ergoss sich auf beiden Seiten des Pfades in alle Richtungen. Neben den Orang Utans gab es viele, kleine Äffchen, welche es immer auf den Proviant der Wanderer abgesehen haben, Daumennagel grosse Ameisen und sehr eklige, handgrosse Tausendfüssler mit spitzen Krabbelbeinen und einem dicken Panzer auf dem Rücken.
    Per Zufall kreuzten sich unsere Wege mit einem pfauähnlichen, imposanten Vogel (grauer Pfaufasan). Ich fragte mich bloss, wie er mit so schweren und langen Schwanzfedern im Dschungel überleben konnte.

    Adi wollte uns unbedingt noch Mina vorstellen.
    Mina ist eine über 35 Jahre alte, halbwilde Orang Utan Dame. Sie stammte aus einem Zirkus und wurde schlecht behandelt, was eine grosse Narbe auf ihrer Stirn verdeutlicht. Glücklicherweise wurde sie gerettet und lebt nun einigermassen zufrieden im Nationalpark. Sie hat während ihrer Zeit in der Wildniss, 4 Junge zur Welt gebracht, wovon drei überlebt haben. Man musste jedoch sehr vorsichtig sein, da sie laut Adi bereits über 70 Menschen angegriffen und gebissen hat (seit dem Tod des einen Babies ist sie sehr misstrauisch geworden).
    Wir haben sie auch tatsächlich gefunden und sie hat uns gut akzeptiert. Adi bot ihr im Gegenzug ein paar Früchte an, welche sie und ihr Junges zufrieden mampften. Wir bliben noch gut eine Stunde vor Ort und schauten den beiden zu (wir mussten immer ein wenig auf der Hut sein und uns von Mina fern halten), bevor wir einen weiteren Abstieg, bis zu unserem Camp antraten. Auf den letzten Metern began es heftig zu regnen und wir waren alle überglücklich, unser Tagesziel erreicht zu haben. Edi hat sogar für alle ein Bier organisiert, welches nach den Strapazen köstlich schmeckte.

    Als Abendprogramm stand ein Bad im campnahen Bach, unter dem Wasserfall an. Nachdem sich alle "frisch" gemacht haben (gross umziehen lohnte sich nicht, da man 1. nicht viel mehr an Kleidung dabei hatte und 2. nach 5 Minuten sowieso mit Schlamm überzogen gewesen wäre), sassen wir bei Tee und Keksen zusammen und plauderten ein wenig, während wir auf das Abendessen warteten. Auf magische Art und Weise, schloss sich im Camp ein weiterer Australier (Matt aus Sydney) unserer Gruppe an.

    Ich hätte den Jungs, welche das Camp in Stand hielten und in der Küche am Werk waren, gerne geholfen, doch sie waren sicher alle froh, durch die Touristen eine Arbeit zu haben.

    Nach dem Abendessen (Nasi Campur - Reis mit allerlei Beilagen und Krabbenchips) gab es nochmals eine Runde frischen Ingwertee und Erdnüsse (kulinarisch wurden wir im Dschungel top versorgt). Die Runde disskutierte ein wenig und Pascal und ich lauschten den verschiedenen Meinungen und Ansichten, da wir selber zu müde waren zum mitreden.

    Doch wenn man einfach nur dasitzt und zuhört, speziell wenn verschiedene Altersgruppen, Kulturen und Erfahrungen vertreten sind, bekommt man am meisten vom Gesamtbild mit.

    Über den Baumwipfeln begannen Glühwürmchen zu blinken und wir legten uns langsam schlafen.
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  • Day33

    Unsere Zeit in Indonesien neigt sich dem Ende.
    Heute Morgen hatten wir keinen festen Termin und mussten uns auch keinen Wecker stellen. Als wir beim Frühstück sassen machte sich gerade ein anderes Paar auf den Weg, Richtung Dschungeltrekking und wir erlaubten uns ein wenig Schadenfreude beim Anblick ihrer Turnschühchen und vollgepackten, modischen aber unpraktischen Fjällräven Rucksäcken.
    Sie werden im Urwald viel lernen.

    Wir packten gemächlich unsere Sachen, wovon das Meiste schmutzig, nass oder beides war.

    Um 12 Uhr machten wir uns auf den Rückweg nach Medan. Wir wurden vom Vater des Hotel Managers (hier ist alles noch ein Familienunternehmen), in seinem eigenen Auto gefahren.
    Man merkte, dass er aus einer anderem Generation stammt. Sein Auto war sauber geputzt und gepflegt und er war sehr darauf bedacht, den Schlaglöchern auszuweichen, um sein Auto zu schonen.

    Er erzählte uns, dass die Strassen eigentlich neu sind, doch weil die Palmölproduzenten ihre viel zu schwer beladenen Lastwagen auf dieser Strecke fahren gehen die Strassen wegen der Überbelastung schnell kaputt.

    Während unserer Zeit auf Sumatra haben wir mehr Palmölplantagen als Urwald gesehen! Unser Fahrer hat uns ebenfalls berichtet, dass seit die Plantagen vor ca. 10 Jahren angebaut wurden, das Grundwasser sehr stark zurück gegangen ist.
    Und das beste: die Firma welche die Palmölplantagen betreibt stammt aus Malaysia. Das heisst, der Indonesische Staat hat nicht mal etwas davon, dass sie ihr Land zerstören.

    Der Verkehr in Medan war grausam und da geschah er auch, der erste Blechschaden unserer Reise.
    Wer die Schuld trägt ist schwer zu sagen, da sich niemand an Verkehrsregeln hält. Wie wir nun wissen wird heftig disskutiert und ein Geldbetrag ausgemacht, welcher noch an Ort und Stelle ausgehändigt wird, um den Schaden zu begleichen.

    Als wir unser Hotel, nahe beim Flughafen, erreichten, waren wir froh, dass wir heute keinen Flug mehr vor uns hatten.
    Da wir das Mittagessen haben ausfallen lassen, gingen wir nach dem Check-in gleich Abendessen.
    Das Transithotel ist von einem grossen, bizarren Garten umgeben, welchen man vom Restaurant aus gut im Blick hatte.
    Während dem Essen blickte Pascal plötzlich ungläubig in den Garten. Als ich mich umdrehte und etwas genauer hinschaute, sah ich ihn auch; Zweifelsohne wuselte da tatsächlich ein Otter umher.

    Dies war ein unerwartetes und spezielles Erlebnis, aber ich habe nachgeschlagen und es leben hier tatsächlich asiatische Fischotter.
    Glück muss man haben. :)
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  • Day11

    Lake Toba is het grootste kratermeer ter wereld en is op sommige plekken wel 500 meter diep. In het midden van het meer ligt het eiland Samosir, dat we samen met Stien verkenden.

  • Day71

    Am halbi 8i simmer vo oisem Guide bim Hotel abghollt worde. Mir sind vo det us zum Gunung Leuser Nationalpark gloffe. Churz befor mer in Park cho sind, hemmer en Thomas Leaf Aff gseh wo ufeme Ast grad obe a ois gsässe isch!!

    Es paar Minute spöter, im Park ine, het oise Guide scho aagfange grinse - er het di erste zwei Orang Utans gsichtet! E Mueter und ihres Chind, es paar Meter wiiter hets nomal es Mami mit Chind gha! Die zwei chliine hend grad aagfange mitenand spiele... Das ihri Mamis nid guet mitenand uuschemed het si härzli wenig interessiert 😊

    D Chance zum Orang Utans gseh ish nideso höch, es git allgemein nur no wenigi vonene... Si lebed nur da uf Sumatra und es paar Verwandti vo ihne, wo grösser sind, lebed in Borneo. Uf beidne Insle werdeds leider immerna gjagt und ufem Schwarzmärt verchauft... Oder eifach tötet wills d Palmölplantage kaputt mached...

    Drumm hemmer eigentli nid z viel erwartet... Aber schlussendli hemmer 9 Orang Utans gseh! Inklusive es grosses Männdli wo zimmli nöch bi ois gsii isch!
    Mir hend also wiedermal ganz viel Glück gha!

    Dezue hemmer no en "meditierende" Short Tail Makak gseh :)

    ___

    At 7:30 our guide picked us up at our hotel. We walked from there into the gunung Leuser national park. Just before we entered the park we met a Thomas Leaf monkey sitting on a branch just above us😍😊.

    A couple minutes after we entered the national park our guide began to smile. He spotted the first two Orang-Utans. A mother and her baby, then just meters away was another mother with her baby. The two babys started to play with each other even though the mothers didn't get along very well😅😊.

    The chances of seeing them aren't very high so we didn't expect too much. But with 9 Orang-Utans seen, we were pretty lucky.

    We also saw a meditating short tail macaque!
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  • Day72

    Am Morge am 4i simmer losgfahre, zum de Sunneuufgang vom Vulkan uus gseh. Also simmer 1.5 Stund im Dunkle und mit Taschelampe bewaffnet uf de Hoger ue kragslet bis zum Krater. Me ghört immerna Gas usem Bode cho (tönt chli wiene ruuschendi Auotbahn) und i de Ferni gseht me es par anderi Vulkän wo zum Teil na Aktiv sind.

    _____

    At 4 in the morning we drove from our hotel to the starting point for our volcano hike.
    For 1.5 hours we walked up the little track leading us to the summit of the volcano. In the distance we saw an active volcano erupting and shooting ash out into the dark night sky.😊
    At 6:20 just as the sun was about to crawl over the mountain range on the horizon, big clouds came in from the south and blocked our view😭😂.
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  • Day69

    Oises Gepäck isch tatsächlich au in Medan aacho... De Sandra ihres echli abgenderet, da mer nid umbedingt sött Butangasfläsche drinn lah für in Flugi 😂 uupsala... Si hend en total durchsuecht und insgesamt 3 ungeigneti Gegestend entfernt 😭😂
    Im wiitere hendses au nidso lustig gfunde das mir keis Uusreiseticket hend...

    Uf jede fall simmer ois denn es Taxi go schnappe... Schnell hemmer Handschälle im Kofferruum entdeckt... "Läär schluck..." Für waas?! Naja, mir sind glich iigstiehe und heil aacho - trotz de spannende Indonesische Fahrkunst vo all dene Töffli, Autos und Lastwage.
    S het wesentlich meh Autos gha als in Ho Chi Minh.

    Im Hotel het oise Tourguide, de Alan ois über di nechste 2 Wuche informiert und denn simmer all zämme inen Foodcourt go ässe. Mir sind aber liecht K.O. gsi nach dere 30stündige Reis 😉

    _____

    Our luguage did arrive im Medan!🎉. Most of it at least, they took the gas (camping stove) and two other items out of Sandras backpack.
    And at first they wouldn't let us in because we haven't book our flight out of Sumatra yet😅😅.
    But in the end we made it through and found a taxi to bring us to our hotel!
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You might also know this place by the following names:

Sumatera Utara, North Sumatra, Sumatra Barôh, سومطرة الشمالية, Правінцыя Паўночная Суматра, Северна Суматра, Sumatra Septentrional, Báe̤k Sumatra, Severní Sumatra, Gogledd Sumatra, Nordsumatra, Norda Sumatro, Ipar Sumatra, سوماترای شمالی, Pohjois-Sumatra, Sumatra du Nord, Pet Sû-mùn-tap-lia̍p-sén, צפון סומטרה, उत्तर सुमात्रा, Provinsi Sumatera Utara, Sumatra Settentrionale, 北スマトラ州, Sumatra Lor, ჩრდილოეთი სუმატრა, 수마트라우타라 주, سوماترا شمالی, Šiaurės Sumatra, Sumatra Utara, Умар Суматра, Pak Sumatera, Noord-Sumatra, Pangulung Sumatra, Sumatra Północna, صوبہ اتلا سماٹرا, Sumatra Setentrional, Северная Суматра, Sumatra Kalér, จังหวัดสุมาตราเหนือ, Kuzey Sumatra, Північна Суматра, شمالی سماٹرا, Shimoliy Sumatra, Bắc Sumatera, Amihanan nga Sumatra, 北蘇門答臘, 北苏门答腊省

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