Indonesia
North Sumatra

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.

Top 10 Travel Destinations North Sumatra

Show all

92 travelers at this place

  • Day153

    Goodbye Indonesia

    November 22, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 0 °C

    🇮🇩🇬🇧
    After our Dschungel Experience, Matthias and me decided to take a little relaxing time before flying out to Malaysia 🇲🇾. We booked two nights at a hotel close to the airport.
    Yesterday we took the public bus back to Binjai - this time without any trouble! We hopped onto the airport bus, whose driver was so kind and dropped us off just before the airport at our hotel.
    The hotel seems so fancy 😍 we even got a welcome drink 🍹 when we checked in 🙉!
    Around the area we tried to find a place for laundry and some food. Not too easy, but we finally managed to walk down from the highway to a nearby road - a road where tourists where never seen before (we guessed) 😊. The kids of the street followed us all the way to the laundry - we probably looked like the pied piper of Hamelin 🤣. At the laundry shop we managed to communicate by using gestures and hand signs. 🤩🤣. We loved it! And everybody was smiling all the time! (A picture we didn’t experience too often in Indonesia so far). Mostly the people (not everyone of course) do not smile at us.. it’s a pitty!
    But these women and kids gave me/us hope, that there are still some people who really appreciate us coming to their country 🥰. After we dropped the laundry, we turned to the streetfood store next door, where another nice woman was preparing food. Without englisch and with smiles we ordered some food - delicious, cheap and made from the heart! We said our goodbyes and we were filled with joy! The kids escorted us to the end of the streets where we parted our ways 😊.
    I thought this was a good story to end our Indonesia trip, erasing some uneasy feelings I (as a woman and person) got during our travel - especially in the Muslim part of Indonesia (Sumatra).
    That also teaches us, that we have to look behind the touristy spots and famous places to really get the full experience. Other than the taxi drivers and market sellers, who always appeal to you as a rich western person who should pay them for everything, the local women/people still appreciate meeting new faces and different cultures.

    To conclude my/our opinion of Indonesia:
    the nature and wildlife is amazing, the culture and people diverse and different on every island and traveling way easier as a couple than on your own. It taught us to always stay open minded about the country as we were surprised by its people every day (in good and bad ways). Nevertheless what really got to me/us is the way most Indonesian people treat their precious nature and therefore the animals as well. Garbage of every kind lays around the streets, rivers, fields and national parks, unhealthy dogs and cats wander the streets and the reduce of plastic isn’t happening at all. That’s definitely an educational situation that hopefully will be solved in the future!
    For now: goodbye Indonesia 🇮🇩 you gave me/us lots to think about 🤯.

    🇩🇪
    Nach unserem Dschungel-Erlebnis beschlossen Matthias und ich uns, vor unserem Flug nach Malaysia 🇲🇾, etwas Zeit zum Entspannen zu nehmen. Dafür haben wir zwei Nächte in einem Hotel in der Nähe des Flughafens gebucht.
    Gestern sind wir mit dem öffentlichen Bus zurück nach Binjai gefahren - diesmal ohne Probleme! Wir stiegen in den Flughafenbus, dessen Fahrer so freundlich war uns kurz vor dem Flughafen in unserem Hotel abzusetzen.
    Das Hotel ist sehr schick 😍 wir haben sogar ein Willkommensgetränk🍹 bekommen 🙉!
    Nach dem Checkin versuchten wir hier in der Gegend eine Wäscherei und etwas zu Essen zu finden. Nicht ganz einfach, aber wir schafften es schließlich, von der Hauptstraße ab, auf eine nahegelegene Straße zu kommen- eine Straße, auf der Touristen noch nie zuvor gesehen wurden (so schien es uns) 😊. Die, auf der Straße spielenden, Kinder folgten uns bis zur Wäscherei - so sahen wir wahrscheinlich aus wie der Rattenfänger von Hameln 🤣. In der Wäscherei gelang es uns, mit Hänen und Füßen zu kommunizieren 🤩🤣. Wir hatten einen Spaß! Und dabei lächelten alle um uns herum die ganze Zeit! (Ein Bild, das wir in Indonesien bisher nicht allzu oft erlebt haben). Meistens lächeln uns die Leute (natürlich nicht alle) nicht an.... das ist so schade!
    Aber diese Frauen und Kinder gaben mir/uns die Hoffnung, dass es immer noch einige Leute gibt, die es wirklich zu schätzen wissen, dass wir in ihr Land kommen 🥰. Nachdem wir die Wäsche abgegeben hatten, gingen wir zum Straßenstand nebenan. Dort breitete eine andere nette Frau Essen zu. Ohne Englisch und nur mit Zeichensprache haben wir uns etwas zu Essen bestellt - lecker, billig und vom Herzen kommend.
    Wir verabschiedeten uns und waren voller Freude! Die Kinder begleiteten uns bis zum Ende der Straßen, ehe wir getrennte Wege gingen 😊.
    Ich dachte mir, dies sei eine gute Geschichte, um unsere Indonesien-Reise zu beenden und einige unschöne Gefühle zu beseitigen, die ich (als Frau und Person) während unserer Reise bekommen habe . Dies besonders im muslimischen Teil Indonesiens (Sumatra).
    Das lehrt uns auch, dass wir hinter touristische und berühmte Orte schauen müssen, um das echte Erlebnis zu bekommen. Abgesehen von den Taxifahrern und Marktverkäufern, die einen immer als reiche „westliche Person“ bezeichnen, die diese für alles bezahlen soll, schätzen die lokalen Frauen/Menschen es immer noch, neue Gesichter und andere Kulturen zu treffen.

    Zum Abschluss über Indonesien:
    Die Natur und die Tierwelt ist großartig, die Kultur und die Menschen sind vielfältig und unterschiedlich auf jeder Insel und Reisen ist viel einfacher zu zweit. Es lehrte uns auch, immer offen für das Land zu sein, da wir jeden Tag von seinen Menschen überrascht wurden (auf gute und schlechte Weise). Dennoch ist das, was mich/uns wirklich nahe geht, der Umgang der meisten Indonesier mit ihrer so kostbaren Natur und demnach auch mit dessen Tieren. Müll jeglicher Art liegt auf den Straßen, in Flüssen, auf Feldern und in den Nationalparks; kranke Hunde und Katzen wandern durch die Straßen und der verzicht auf Plastik findet überhaupt nicht statt. Das ist definitiv eine Bildungssituation, die hoffentlich in Zukunft gelöst wird!
    Fürs Erste: Auf Wiedersehen Indonesien 🇮🇩 Du hast mir/uns viel zum nachdenken gegeben 🤯.
    Read more

  • Day148

    A horrible bus ride to Bukit Lawang

    November 17, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 25 °C

    🇮🇩🇬🇧
    To be defined after the Jungle Trekking and when we are back to Wifi (lack of time this morning)

    🇩🇪
    Nach einer kurzen Nacht am Flughafen von Kuala Lumpur, gingen es heute mit einem flotten Weiterflug nach Medan. Dort angekommen, 8:30 Uhr Ortszeit, ging es für uns auf die Suche nach dem Gunstigsten und besten Transportnach Bukit Lawang. Wir wurden im Internet vor zu hohen Preisen und Verarschungen von Touristen mit exorbitanten Preisen gewarnt und waren auf der Hut. Wir nahmen vom FH zunähst den ASL nach Binjai - 50.000 IDR pro Person. Es dauerte ca. 2 Stunden bevor wir Binjai erreichten. Dort suchten wir zu Fuss die Busstation - ignorierten die aufsässigen Rikscha- und Taxi-Fahrer - und fanden schließen den Halt. Ein Polizeioffizier weiste uns ein und zeigte wo wir warten sollten. Der Bus kam, wir fragten mach dem Preis: 15.000 IDR (lokaler Preis), we zufrieden und stiegen ein. Noch schnell das Gepäck aufs Dach 👌🏼. Im Augenwinkel sah ich, wie der Polizeibeamte Geld bekam - hmm 🤔 etwas suspekt. Weiter ging es ca. 2 km. Wir hielten! Der Fahrer stieg aus, um um uns herum nur indonesische Männer.
    Wie im Internet prophezeit, gab es ein wenig Probleme. Der „dicke-boss-mäßige“ Indonesier mit seiner 8-Mann Army wollte Geld sehen. Und zwar mehr als vereinbart! 150.000 IDR wollte er für uns drei (wir haben noch eine Backpackerin unter unsere erfahrene Fittiche genommen). Wenn man nachdenkt nicht mega viel, aber viel mehr als die Einheimischen zahlen und mehr als vereinbart. Der Typ argumentierte, wollte geld haben, der Fahrer bewegte sich nicht und ließ ihn machen. Andere seiner Manschaft kamen auf uns zu und drohten uns, kletterten aufs Dach, um unser Gepäck runterzuholen. Ganze 20 Minuten ging es hin und her. Am zittern und völlig mit den Nerven am Ende über die Ungerechtigkeit, das scheiss Verhalten sich nicht an Deals zu halten und die Arroganz dieser spezifischen Landsleute, haben wir uns mit Hilfe zweier indonesischer Mädchen auf 80.000 IDR für uns drei geeinigt. Und nach weiteren Schreien haben wir es auch geschafft erst bei Ankunft in Bukit Lawang und nicht vorher zahlen zu dürfen. Mein Tag war durch - so viel Schiss vor der Situation hatte ich auf noch keiner Reise. Eine ausführlichere Version gibt es persönlich - wer will 😅. Ende vom Lied auf halber Strecke blieben wir noch liegen geblieben - Karma für den Fahrer - und kamen schließlich völlig fertig 6 Stunden später an. Wir aßen was, buchten eine 2-Tages-Dschungel-Wanderung für morgen und vielen ins Bett 😴.
    Also wir hören uns wieder wenn wir zurück im Hostel sind ❤️
    Read more

  • Day298

    Life’s better at the beach 1

    July 6, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 27 °C

    Normalerweise ist in der Villa Warna Warni der „Sunday Funday“ - Beachtag.
    Da die Kids jedoch gerade Ferien haben, gehen wir fast jeden zweiten Tag an den Lagundri-Strand. Viel ist vom Strand nicht mehr übrig, da die Einheimischen ihn lastwagenweise für den Häuserbau abtransportieren.
    Nach der täglichen Mittagsruhe schwirren die Kids wie fleißige Arbeiterbienen in und um unseren (nach deutschem Verständnis schrottreifen) Jeep herum, stopfen ihn mit Schwimmflügeln, Schwimmreifen, Fußball, Bodyboards, Badmintonschlägern, Kokosnusskeksen und Taucherbrillen voll, schnallen die Surfbretter aufs Dach und quetschen sich dann noch selbst in die verbleibenden Lücken im Auto.
    Dreizehn Menschen im Auto und drei bis vier auf dem Roller.
    In dieser Besatzung fahren wir die fünf Minuten zum Strand, wo die Arbeiterbienen sogleich wieder ausschwirren und das Auto entladen.

    Die Großen schnallen sich die Leash um die Fesseln und rennen mit dem Brett unterm Arm in die Wellen. Die Kleinen pressen sich die Schwimmflügel über die Ärmchen und rennen hinterher. Es wird gekickt, Badminton gespielt, im Sand gezeichnet und geplanscht, was das Zeug hält.

    Life’s better at the beach!

    In ihrem Leben vor der Villa Warna Warni haben viele der Kinder noch nie im Meer gebadet. Obwohl sie auf einer Insel wohnen.
    Es ist wunderschön mitanzusehen, wie sehr ihnen das Wasser gefällt und wie sehr sie sich darin austoben können.

    Zum Abschluss eines jeden Beach-Days sammeln wir alle zusammen Plastikmüll vom Strand auf.
    Vom kleinen Aldin bis zum Chef Joli - alle helfen mit. Wir hoffen, auf diese Weise nicht nur unseren Villa-Kids, sondern auch den Locals am Strand ein Bewusstsein für Plastik und Müll zu vermitteln.

    Und der Gedankensamen fruchtet tatsächlich. Mittlerweile fangen vereinzelte Kids schon von selbst mit dem Beach-Clean-Up an.
    Als zusätzliche Motivation und Vorbildfunktion haben wir einen Banner drucken lassen mit der Aufschrift „Villa Warna Warni cleaned our beach!”, natürlich auch in Bahasa Indonesia und Bahasa Nias, so dass es wirklich jeder verstehen kann.

    Life’s even better at a clean beach :)
    Read more

  • Day72

    Geiselnahme im Dschungel (1)

    October 15, 2019 in Indonesia ⋅ ☁️ 29 °C

    Während Hanne also nun im Flieger Richtung Deutschland saß, brach der letzte entspannte Abend für den Rest der Truppe in Medan an, denn ab Samstag hieß es dann für die letzte gemeinsame Woche nur noch "Auf in den Dschungel!". Wie herausfordernd und schweißtreibend dieses Dschungeltrekking schlussendlich wurde, hätte wohl keiner von uns anfangs geglaubt, aber lest einfach selbst! ^^
    Ach und keine Angst wegen des Titels, es geht allen Beteiligten gut!

    Pünktlich am Samstagmorgen stand also der von uns bestellte Kleinbus vor der Haustür, die Rucksäcke wurden akribisch im Kofferraum gestapelt und auf ging die 4-stündige Fahrt in den Leuser Nationalpark nach Bukit Lawang. Tatsächlich hatten wir diesmal sogar mächtiges Glück mit unserem Bus, denn wir mussten nicht eng aneinander gequetscht kuscheln wie sonst immer, nein, jeder hatte Platz für sich, denn ausgelegt war der Bus für 11 Personen und mitsamt Fahrer waren wir diesmal nur 7. Schnell wurden weitere Luxusfunktionen wie Getränkehalter oder verstellbare Sitzlehnen entdeckt, weswegen der langen Autofahrt erst einmal nichts im Wege stand. ^^ Unterwegs wurde allerdings noch kurz angehalten, um die heiß ersehnten Bambus-Strohhalme im Dutzend billiger zu ergattern und weil wir gerade so im Shoppingrausch waren, wurde gleich noch einheimischer Tee gegriffen und bei Dunkin Donuts nebenan stattete sich jede Familie (à 3 Personen ^^) mit 12 Donuts und kalten Getränken aus. Schließlich gibt es Getränkehalter ja nicht jeden Tag und das Frühstück war immerhin auch schon 2 Stunden her. :D
    Glücklich saßen wir mit Donuts in der Hand auf unseren Sitzen, beobachteten das verrückte Verkehrschaos und waren gespannt auf das anstehende wilde Dschungelleben. Langweilig wurde uns auf der langen Fahrt eher weniger, denn Leander hatte unter anderem den eben gekauften Überraschungs-Durian-Donut so vertauscht, dass Jörg unwissend hineinbiss und sich stark wunderte, wieso denn der vermutete süße Donut auf einmal nach altem Käse und Zwiebel schmeckte. :D Ach ja, Durian... diese Ekel-Frucht werde ich nicht ein bisschen Zuhause vermissen.
    Nach einem Lachflash kehrte für ein paar Minuten wieder Ruhe in den Bus ein, doch es dauerte nicht lange, da war das Gelächter wieder groß. Leander war nämlich für kurze Zeit eingeschlafen, doch bei einem etwas stärkeren Bremsmanöver rutschte er auf einmal unter seinem Anschnallgurt hindurch und saß plötzlich wieder hellwach auf seinem Hinterteil auf dem Boden. Kann ja mal passieren, denn den deutschen Sicherheitsstandards entsprechen die Sitzgurte eh nicht. ^^
    Die restlichen Stunden verliefen dann doch eher ruhig und gegen Nachmittag hielten wir dann auf einmal neben ein paar Wellblechhütten an und der Fahrer verkündete, wir seien nun da. Ähm, wie bitte ?! Wo soll denn hier der Dschungel sein ?
    Ein wenig verwirrt standen wir nun alle beisammen, umringt von unserem Gepäck, und warteten auf Antworten. Zum Glück ließen diese nicht lange auf sich warten, denn aus einem kleinen "Alles-Laden" (die Ware bestand aus Softdrinks, Shampoo, Zigaretten, Toilettenpapier, T-Shirts und handgemachten Schnitzereien) sprang unser Guide hervor und hieß uns Willkommen. Anto sollte uns für die nächsten Tage durch den Dschungel führen und darauf aufpassen, dass wir von keinen Affen oder anderen Dschungelbewohnern angeknabbert werden.
    Gemeinsam machten wir uns also auf den Weg zu unserer neuen Unterkunft, voran liefen 6 "Kofferjungs", die für einen schmalen Taler unser Gepäck bis aufs Zimmer trugen, worüber wir nicht einmal ansatzweise böse waren. Denn bei der Hitze und einem Fußweg von knapp 15min hatte keiner so wirklich Lust, seine 20kg Gepäck oder gar mehr aufzusatteln. Entlang des Flusses führte es uns vorbei an klapprigen Brücken, kleinen Souvenirshops und "Alles-Shops", die Anto belustigt als Shoppingmeile des Dorfes betitelte. ^^
    Schlussendlich kamen wir am letzten Gebäudekomplexes des Dorfes an und standen leicht verschwitzt vor dem Eingangstor mit der Aufschrift "Jungle Inn". Doch eine Abkühlung lag bzw. floss glücklicherweise direkt vor der Haustür, also ging es kurz darauf im ungestümen Fluss baden. Obwohl baden in diesem Kontext das falsche Wort ist, denn es war eher ein waghalsiges treiben lassen, bis man sich vor den beginnenden Stromschnellen wieder auf die Füße retten musste, um nicht bergab zu schießen. Nun ja, leichter gesagt als getan. Während es das erste Stück noch gut klappte, wurde die Lage auf einmal sehr ernst. Denn Leander schaffte es nicht rechtzeitig wieder ins Stehen zu kommen und trieb auf einmal weiter als gewollt. Somit begann eine panische Rettungsaktion, die am Ende jedoch glimpflich ausging, allerdings wurde nach dem Schock ein Badeverbot im Fluss ausgesprochen und erste blaue Flecken zierten bereits so einige Körperteile. Manno man, so ein Fluss ist echt nicht zu unterschätzen!
    Nachdem dann zivilisiert im eigenen Badezimmer unter einer Art Krug geduscht wurde, ging es abends dann hungrig ins Restaurant und als meine Augen das Wort "Kartoffelbrei" auf der Speisekarte entdeckten, war klar, was ich die nächsten Male hier wohl essen würde. :D
    Es spielte sogar eine einheimische Band und nach kurzer Zeit wurden Liederbücher herumgereicht, denn "zusammen singen macht doch viel mehr Spaß". Mit Kartoffelbrei, Pizza und Fisch im Mund wurden Liedtexte von Queen, Bon Jovi und Co mitgenuschelt, sehr zu Freuden der Band. ;) Was für ein erster Tag! Müde fielen wir in die Betten bzw. in die frisch gespannten Hängematten auf dem Balkon, ehe es am nächsten Morgen früh aus den Federn ging.

    Nach einem ausgiebigen Frühstück am Sonntagmorgen, welches mitunter aus Obst- und Jogurt-Bowls, Omelette, Pancake und exotischen Smoothies bestand, ging es mit reduziertem Gepäck auf den Rücken in den Dschungel Sumatras. Oh man, es wurde ernst. Bereits nach 5min kam die Frage auf, wann wir endlich da seien, wann es eine Pause geben würde und ob sonst noch wer auf Toilette müsse. Na das konnte ja lustig werden. Wir kamen an einer der vielen klapprigen Holzbrücken an und bereits jetzt stand fest, dass es wohl kein zurück mehr geben würde. Es hieß Augen zu und durch. Nacheinander wackelten und stolperten wir über die Brücke und dachten, wir hätten das schlimmste Hindernis somit hinter uns gebracht. Haha. Nein!
    Es führte uns an den letzten Hütten auf der anderen Flussseite vorbei und bergauf ging es in den tiefen Urwald. Hurra. Drei von sechs Leuten waren jetzt schon gedanklich durch mit dem Trekkingtrip. ^^ Aber was soll's, wir kämpften uns weiter voran. Noch gab es schließlich halbwegs breit gelatschte Trampelpfade und die Schweißperlen liefen immerhin noch gar nicht so stark. Doch all dies sollte sich schleunigst ändern!

    Knapp 30min nach dem Start guckten uns bereits die ersten Äffchen grinsend an, in diesem Fall waren es Thomas Leaf Affen. Doch plötzlich raschelte es in den Baumen etwas weiter hinter und durch die Reihen war das Wort "Orang Utan" zu hören. Wie ? Jetzt schon ? Wir haben doch gerade erst einmal einen Fuß in den Dschungel gesetzt. Aber tatsächlich! In der Ferne sah man ein Orang Utan Weibchen und ihr Kind durch die Bäume schwingen. Damit hatte keiner von uns gerechnet! Leise wurde sich den Tieren genähert und wir staunten nicht schlecht, als sie sich knapp 15m vor uns entlang hangelten.
    Während die Erwachsenen ganz gefesselt von den beiden waren, murmelten die Jungs Sätze wie "Toll, jetzt konnten wir die Orang Utans schon abhaken. Können wir nun wieder zurück? Dschungeltrekking ist beendet." Schön wär's. Aber die 3 Tage waren gebucht, also ging es weiter. Bergauf, bergab, an Lianen festhalten, mit Baumen mehr oder weniger freiwillig kuscheln und stets aufpassen, dass sich der vermeintliche Ast nicht als Schlange entpuppt. Es war eine Herausforderung. Bereits nach einer Stunde hatte sich jedes T-Shirt mindestens zwei Farbtöne dunkler verfärbt, die Schuhe waren matschig und die Hosenbeine längst nicht mehr schmutzfrei. Willkommen in der Wildnis, sag ich da nur. ^^
    Und auch eine kleine Dschungelschlange ließ nicht lang auf sich warten und obwohl diese nur knapp 10cm groß war, war diese äußert giftig und nach einem Foto kehrten wir ihr schnell den Rücken zu.
    Um uns nach 3h des Schwitzens, Kletterns und Stolperns wieder einigermaßen zu motivieren, zauberten unsere zwei Guides wie aus dem nichts ein kleines Obstbuffet herbei, welches förmlich dazu einlud, darüber herzufallen. Es dauerte keine 10min und schon waren jegliche Spuren von Wassermelone, Passionsfrucht, Ananas, Bananen und Mandarinen beseitigt worden. ;) Gestärkt ging es nun wieder weiter, der Weg wurde allerdings nicht unbedingt angenehmer. Steil ging es bergauf, bergab, wieder an Ästen und 50m hohen Bäumen vorbei, ein paar Makaken wurde zugewunken, wie Tarzan hangelten wir uns an Lianen entlang und das Ganze mit nur ganz ganz ganz wenig Schweiß am Körper. Ja, die Betonung liegt auf "ganz wenig". ^^
    So wirklich lang hielt uns das Obst aber auch nicht über Wasser und somit saßen wir 1h später auf einem umgefallenen Baum, ließen das Gepäck lustlos fallen und machten es uns bequem. Kaum saßen wir, stattete uns auch schon ein großer Schweineschwanz-Makake einen Besuch ab und während Andrea und ich schon mit einem wütenden Affenangriff rechneten, hatte es dieser nur auf Jörgs Erdnüsse abgesehen, die verlockend auf dem Baumstamm lagen. Somit waren diese in Null Komma Nichts in seiner Gewalt und während wir froh waren, dass der Affe uns nur seine Zähne zeigte und nicht wirklich einsetzte, trauerte Jörg seinen guten Nüsschen hinterher. :D Naja, zum Glück gab es ja noch ein wenig Nasi mit Gemüse, sodass wir nicht allzu sehr auf die Erdnüsse angewiesen waren, aber dennoch war der Verlust groß. ^^
    Nachdem jedes Reiskorn verputzt war, ging es nun die letzte Stunde durch den Dschungel, ehe wir laut unserem Guide nach "runter, noch einmal steil hoch und wieder runter" endlich das lang ersehnte Camp erreichen sollten. Und während wir da so liefen und ich schon gar nicht mehr an ein Ende glaubte, hörten wir in einer gewissen Entfernung bereits den Fluss rauschen, an dem sich unser Wildnishüttchen befinden sollte. Der letzte Energieschub strömte durch uns, wir schlitterten die matschigen Wege hinab und nach einer gefühlten Ewigkeit und einer Höhe, die uns daran zweifeln ließ, ob wir überhaupt so viel bergauf gelaufen waren, wie wir nun hinab liefen, standen wir endlich am Flussufer. Geschafft! Halleluja!
    Ein wenig skeptisch wurde unser nächtlicher Unterschlupf, bestehend aus 6 dünnen Ledermatratzen, 3 Moskitonetzen und ein paar schäbigen Planen über dem Bambusgestell, beäugt, aber wir hatten andere Gedanken. Nämlich ab in den kalten Fluss, all den Matsch und Schweiß abwaschen und ganz traditionell die ekligen Klamotten mit Wildnis-Duschbad im Fluss waschen. Gesagt, getan! Zu fünft tummelten wir uns im erfrischenden Wasser, wuschen stinkende Socken aus und freuten uns, nach fast 5h des Wanders endlich angekommen zu sein.
    Kaum waren wir aus dem Wasser, wurde Tee und Kaffee aufgesetzt und wir genossen den Dschungelservice auf platt gesessenen Yoga-Matten. ^^
    Die Zeit nach der Ankunft verging im Vergleich zum Trekking rasend schnell und schon gab es das nächste Essen, in gemütlicher Runde mit Kerzenschein und Auswahl zwischen Reis, Curry, Fisch, Gemüse und Krabbenchips. Somit war es auch keine Überraschung, dass gegen 20:15 Uhr bereits alle eingemummelt im Schlafsack auf der Matratze lagen und es nun Schlafenszeit war. Tja, nach solch einem Tag war alles möglich. :D
    Geweckt wurden wir am nächsten Montag unter anderem von den typischen Dschungelgeräuschen, aber auch von den Affen, die mit einem lauten Knall auf unserem Dach landeten und wir schon befürchteten, sie würden uns die Socken von der Wäscheleine klauen. Allerdings würden sie vorher vermutlich in Ohnmacht fallen bei der strengen Duftnote. ^^
    Also krochen alle ein wenig verspannt unter den Moskitonetzen hervor, es wurde Tee und Kaffee herumgereicht und auf den Gummimatten wurde ein luxuriöses 4-stöckiges Sandwich serviert. Naja, es musste ja auch lange ausreichen, denn mal wieder standen 5h Trekking auf der Tagesordnung. Hurra.
    Also ging es in die eh noch feuchten und miefigen Klamotten des Vortages, die Socken wurden mal wieder über die sexy Wanderhose gezogen, damit weder die Riesenameisen noch Skorpione unsere Beine hochkrabbeln konnten, und auf ging der Spaß. Obwohl von Spaß eher nicht die Rede sein kann, denn den Weg, den wir uns vor nicht einmal 18h mühselig hinab gequält hatten, durften wir nun allesamt wieder bergauf. Freude war gar kein Ausdruck! Aber laut unserem Anto sollte der 2. Trekkingtag bei weitem nicht mehr so anstrengend sein und das gab uns wenigstens ein bisschen Hoffnung. Ha! Was für eine Lüge...
    Aber gut, verständlich, denn würde ich meiner Wandertruppe sagen, dass der zweite Tag drei Mal so schlimm und 5 Mal so anstrengend wird wie der erste Tag, dann hätte ich sie wohl auch nicht aus den Betten bekommen.
    Egal, ohne dieses Wissen machten wir uns also wieder ans Hinaufklettern, zogen uns an den Lianen, Wurzeln und Ästen hoch, an denen wir uns gestern noch abgeseilt hatten und nachdem wir die ersten 200 Höhenmeter hinter uns hatten, hätten wir auch schon wieder aufhören können. :D Der Schweiß lief, die Klamotten klebten, vom "angenehmen" Geruch ganz zu schweigen, und die Motivation war irgendwie auch schon mal größer. Woran das nur lag ?
    Doch irgendwie quälten wir uns durch den Urwald, fanden erneut ein paar affige Freunde, aber auch gewaltige Tukane, die über uns entlang flogen und für einen kurzen Moment wie Flugsaurier klangen.
    Nach knapp der Hälte des Tagestrips trafen wir auf Mina, dem bekannten Gangster Orang Utan des Dschungels. Ihre Masche ist es nämlich, den durchquerenden Touristen den Weg zu versperren, sodass die Guides gezwungen sind, sie mit Futter abzulenken, sodass man sich an ihr vorbei schleichen kann. Während Anto die gierige Mina also mit Bananen fütterte, führte uns unser 2. Guide James an ihr vorbei und wir machten und still und heimlich vom Acker, ehe sie uns noch hinterher laufen würde, um erneut eine kostenlose Obstpause zu ergattern.
    Apropos Obstpause, es war mal wieder an der Zeit für einen Motivationssnack. Gerade als James sein Messer zückte, um die Ananas anzuschneiden, raschelte es in den Baumkronen und sofort wurde alles zusammengepackt, sicher in den Rucksäcken verstaut und diese wieder auf den Rücken verfrachtet. Na toll, dabei hatte ich den ollen Rucksack doch gerade abgesetzt. Aber lieber so, als das ihn mir ein Affe klaut. :D
    Gespannt schauten wir in die Bäume und tatsächlich, da hangelten sich zwei schwarze Affen entlang, die sich als Schwarze Siamang entpuppten, und scharf auf unser Obst waren. Nichts da! Wir haben schon unsere Bananen an Mina verloren. ^^
    Nachdem das ganze Affentheater dann knapp eine Viertelstunde später vorbei war, machten wir uns von Neuem auf den Weg und hofften, nach weiteren 20min Wandern bzw. Wurzelklettern endlich einen stillen Ort zum Essen gefunden zu haben. Doch kaum raschelte die Plane, auf der unser Obst hätte ausgebreitet werden sollen, wurde die Futterpause erneut abgebrochen, denn Jackie war unterwegs. Und Jackie, ein weiteres Orang Utan Weibchen, hatte es faustdick hinter den Ohren! Mitsamt Affenbaby schwang sie sich von den Bäumen hinab, stand auf einmal vor uns und wir versuchten panisch etwas Abstand zu gewinnen, was uns mehr oder weniger glückte, denn auf einmal griff sie nach meinem Handgelenk. So schnell konnte ich gar nicht gucken, da schloss sich die große Affenhand bereits um mein Handgelenk und ich stand da, gefangen genommen von einem Orang Utan. Doch zu meinem Glück schien ein anderer Tourist aus einer weiteren kleinen Gruppe interessanter zu sein und nach 3 Sekunden schnappte sie nach seinem Arm und ich war schneller weg, als sie gucken konnte. Puuh, Glück gehabt!
    Denn Jackie ließ für 10min nicht von dem Handgelenk des armen Mannes los, was natürlich alles zu ihrer ausgeklügelten Taktik gehörte. Denn Jackie ist dafür bekannt, sich Touristen als Geisel zu nehmen und sie quasi solange festzuhalten, bis die Guides mit all den leckeren Früchten rausrückten und sie damit fast schon überhäuften. Und so kam es, dass drei Guides ihr abwechselnd Bananen, Wassermelone und Mandarinen reichten, in der Hoffnung, dass sie endlich den Mann loslassen würde. Nun ja, Fehlanzeige! Jackie hatte Hunger und wollte einfach nicht satt werden!
    Es dauerte gefühlt eine halbe Ewigkeit und viele Streicheleinheiten, Kitzelattacken um ihre Muskeln zu entspannen, noch mehr Obst und ausgeklügelte Täuschungsmannöver, ehe sie ihre Geisel losließ und einen Obsthaufen 3m entfernt von ihr anpeilte. Blitzschnell löste sich der Mann und alle machten schleunigst kehrt von Jackie. Wow! Was für eine Geiselnahme, vor allem hätte ich das sein können. Na Hilfe!
    Zügig liefen wir freiwillig bergauf, um von Jackie wegzukommen und ärgerten uns auch nur ein ganz klein wenig, dass unsere Obstration wohl gerade an Jackie ging. ^^
    Mit knurrendem Magen liefen wir Anto hinterher, der versprach, dass es bald Essen geben würde, doch da er das seit 2h versprach, waren diese Worte eher nicht so aussagekräftig. So trotteten wir ihm hinterher, ehe wir gegen 14:30 Uhr nach einem erneuten Stück bergab an einem Fluss ankamen und es endlich was zu futtern gab. :D Statt Nasi gab es diesmal Mie (=Nudeln) und völlig erschöpft ließen wir uns auf den Boden oder naheliegende Felsen fallen. Huiuiui, das war mal ein Abenteuer. Nachdem unser Mittagessen nach knapp 3min beinahe schon inhaliert worden war, überraschte uns James doch tatsächlich, indem er aus seinem Rucksack die Ananas von vorhin und zusätzlich Bananen, Passionsfrüchte und Mandarinen heraus holte. Hurra, es wurde wohl doch nicht alles an die gierigen Orang Utans verfüttert. Somit fielen stattdessen wir, die gierigen Touris, über das Obst her und stellten uns mental schon einmal auf die letzte Stunde bergauf und bergab klettern ein. Und ja, klettern war diesmal das richtige Wort. Denn Wandern war mittlerweile unmöglich geworden, da es teilweise Stellen gab, die eine Neigung von 75° hatten. Mensch, welch Spaß in Turnschuhen mit der Liane in der Hand den Hang hinab zu schlittern. Kein Wunder, dass nach dieser Aktion die Schuhe, Socken, Hosen und Rucksäcke noch matschiger waren als am Vortag. Gedanklich hatte ich den lieben Anto bereits mehrfach geohrfeigt, denn es war eine Frechheit zu behaupten, dass der 2. Tag ein Kinderspiel war, wenn er für uns extra noch Lianen anbringen musste, damit wir nicht alle nacheinander wie die Dominosteine den Hang hinunter rollen würden. Die Jungs und ich riefen ihm abwechselnd irgendwelche deutschen Schimpfworte hinterher, um uns irgendwie bei Laune zu halten. Denn als er dann auch noch auf einmal eine kleine "Abkürzung" einschlug, die nur rückwärts und eigentlich mit Sicherheitsgeschirr zu bewältigen war, da hatten wir endgültig die Schnauze voll. Wir rutschten bergab im Schlamm, konnten froh sein, dass uns der ein oder andere Zweig minimalen Halt bot und der gute Anto, der war bereits drei Kurven weiter. Ein Wunder, dass wir mit all unseren Blessuren wie blauen Knien, einem geschwollenem Handgelenk und kaputter Schulter überhaupt heil unten ankamen. Doch mittlerweile war erneut der Fluss zu hören, an dem unser Camp für die Nacht liegen sollte. Der Ehrgeiz hatte uns erneut gepackt, doch wir liefen und liefen und liefen und kein Fluss kam zum Vorschein. War alles schon Einbildung? Sind wir vielleicht ein Mal zu doll ausgerutscht und hatten uns den Kopf zu hart angestoßen ? Nein! Die berühmten Planendächer waren 30 Höhenmeter unter uns zu erkennen und der Fluss wurde auch immer lauter. Ein Glück! Ich dachte schon, dass das gar kein Ende mehr nehmen würde. Überglücklich stolperten wir die letzten Meter über Steine zu unserem kleinen Unterschlupf, warfen die durchgeschwitzten Rucksäcke ab, kramte die nassen Badesache raus, schnappten uns das Öko-Duschbad und ab ging es in die Fluten! Zeit wurde es aber auch. Der Tag schien ja schon kein Ende mehr zu nehmen. Freudestrahlend lagen wir im Fluss, wuschen erneut sie Ekelklamotten aus, befreiten unsere Schuhe von 2kg Schlamm und genossen das kalte Wasser.
    Erneut folgten Kaffer, Tee und Kekse und keine 1,5h später gab es erneut ein Buffet auf dünnen Matten inklusive Nasi, Kürbiscurry, Kartoffel- und Nudelpuffern und frittieren Nudelchips.
    Erneut lagen alle völlig erschöpft und vollgefressen im Bett und um 20:30 Uhr wurde auch die letzte Stirnlampe ausgeknipst.
    Leider hatte diese Nacht eine böse Überraschung für mich parat und an Schlaf war für mich nicht zu denken. Zitternd lag ich im Bett und ab 1 Uhr morgens durfte ich mich im 1h-Takt aus dem Schlafsack pellen und unter dem Moskitonetz hervorkriechen, nur um keine 10m weiter meinem Mageninhalt Hallo zu sagen. Na super. Dschungelgrippe ? Malaria ? Genau das, was man im tiefen Urwald an der Backe haben will. Die Nacht schien wie in Zeitlupe zu vergehen und ich war heilfroh, als es endlich anfing wieder hell draußen zu werden. Denn das bedeutet im Umkehrschluss, dass wir nach dem Frühstück im selfmade Gummireifen-Boot flussabwärts zu unserer Unterkunft schippern würden. Gott sei Dank! Ich hätte keine Stunde länger hier festhängen wollen, schon gar nicht mit Fieber und Co.
    Also wurde sich nach dem Frühstück, welches für mich aus 3 Stücken Wassermelone bestand, in die nassen Badesachen gezwungen, die Rucksäcke in Plastiksäcken wasserdicht verpackt und dann hieß es Abmarsch! Wir hatten jeweils zwei Reifenkonstrukte, in dem einen saßen Jörg und Leander und in dem 2. und größeren der Rest von uns. Vorne und hinten saßen unsere Guide und mit langen Stöckern zum Abstoßen von Felsen und Lenken machten wir uns auf den waghalsigen und für meinen Geschmack viel zu kalten Heimweg. Aber lieber so, als den ganzen Mist zu Fuß laufen zu müssen. Also Augen zu, festhalten und los. Wir bahnten uns den Weg durch die Stromschnellen bis zu dem Punkt, als auf einmal das Gummikonstrukt von Jörg und Leander kenterte und Panik ausbrach. Denn Leander war auf einmal nicht mehr zu sehen und als dann auch noch das knallgrüne Moskitoarmband von Jörg an uns vorbeischwamm, war es bei Andrea endgültig vorbei. Sie konnte ja nicht ahnen, dass die beiden keine 2 Sekunden später von 2 Einheimischen gepackt und aus dem Fluss gezogen wurden. So schnell konnte man gar nicht gucken, meinten sie. Na ein Glück! Nach dem Schreck ging es dann die letzten 10min flussabwärts und Andrea und ich schrien laut vor Freude, als wir endlich unser Jungle Inn hinter der nächsten Kurve entdeckten. Endlich! Geschafft! Wir hatten genug kaltes Wasser abbekommen und genug Adrenalin getankt. Zitternd verließen wir die Gummiteile und machten uns auf in unsere alten Zimmer. Leider wurde aus dem aufwärmen nicht so viel, denn auch aus dem Duschkrug floss nur kaltes Wasser. Hurra. Mit gefühlt blauen Lippen lag ich keine 20min erneut frierend im Bett, eingekuschelt in alles was ich irgendwie finden konnte und hoffte, dass das, was auch immer ich mir da eingefangenhatte, bald vorbeigehen würde. Somit bestand mein restlicher Tag nur noch aus frieren, schlafen, Fieber messen und Tee trinken. Aber gegen Abend zeigte sich, dass ich nicht die einzige war, der es mies ging. Leander nebenan sagte seinem Frühstück ebenfalls noch einmal Hallo, Papa fror ebenfalls und hatte Bauchgrummeln und das einzige, was wir irgendwie herunter bekamen, war Dschungeltee (eigentlich bestand die ganze Tasse nur aus Gras, Wurzeln, irgendwelchen Knospen und Kräutern^^) und Kartoffelbrei. Na das konnte ja heiter werden, wenn es eigentlich am Mittwoch zu den Elefanten gehen sollte. Aber erstmal abwarten, was die nächste Nacht mit sich brachte.
    Read more

  • Day283

    Heimkommen vor dem Heimkommen 1

    June 21, 2019 in Indonesia ⋅ 🌧 25 °C

    Dies ist zwar nicht die Heimkehr nach Deutschland, aber es fühlt sich absolut wie Heimkommen an.
    Bereits am Flughafen in Medan - Sumatra übermannen mich die Erinnerungen an mein „zweites Zuhause“: ich rieche den unverkennbaren Duft der Nelkenzigaretten, Menschen drängeln vor und hinter mir wie die Irren in den Aufzug rein und wieder raus, alte Männer lächeln mich mit rot verfärbten Zähnen an, Warnschilder in den Toiletten, die das Stehen auf den westlichen Klobrillen verbieten, der Immigration -Beamte, der mir, anstatt das erforderliche Ausreiseticket zu verlangen, lieber Geschichten eines deutschen Paters erzählt, der seit soundsovielen Jahren auf Nias lebt und dies und das tut, Nudelsuppe schlürfende Kinder und rülpsende Frauen.
    Es ist ein richtiger Flashback.
    Beim Landeanflug auf den winzigen Flughafen in Gunungsitoli, Hauptstadt von Nias, kommen mir Bilder in den Kopf geschossen.
    Bilder der vergangenen Besuche auf dieser Insel, die mir so sehr ans Herz gewachsen ist. Die ein Teil meines Lebens wurde. Die unsere kleine Freundesgruppe wohl ein Leben lang zusammenhält.

    2011, als wir alle fünf noch Lehramtsstudenten waren, haben wir blauäugig, dafür hochmotiviert und voller Idealismus eigentlich eher zufällig einen gemeinnützigen Verein gegründet und in den folgenden Jahren zusammen mit unserem indonesischen Freund und Partner Joli Dachi ein soziales Projekt auf die Beine gestellt, auf das wir mächtig stolz sein können.
    In den vergangenen acht Jahren haben wir es mit vereinten Kräften tatsächlich geschafft, drei Häuser zu bauen - unsere Villa Warna Warni. Momentan leben dort neun Kinder, die aus sehr armen Verhältnissen kommen und ansonsten keine Schule besuchen könnten.

    Ich freue mich unglaublich auf das Wiedersehen. Mit Felix, mit Joli und seiner Frau Juli, mit den Kids, die ich das letzte Mal vor zwei Jahren gesehen habe und auf das Kennenlernen der Kinder, die seither in die Villa Warna Warni eingezogen sind.

    Mein Fahrer Hermann, der mich vom Flughafen nach Hilimaenamölö zur Villa bringt, erzählt mir direkt beim Einsteigen, dass seine Eltern ihn nach einem deutschen Arzt benannt hätten, der damals kam, um gegen Malaria anzukämpfen. Ich kann kaum zuhören, weil ich so mit aus-dem-Fenster-starren beschäftigt bin. Hermann stört das nicht, er erzählt weiter. Über Hochzeiten, Touristen und indonesische Namen. „You know Tini is an indonesian name?! Felix also. Your boyfriend Felix is my best friend, like my second brother.” Er hat ihn ja auch schon ganze drei mal getroffen. Ich kann immer noch nur mit einem Ohr zuhören. Die vorbeirauschende Landschaft zieht mich in ihren Bann und weckt in mir heimelige und doch aufgeregte Gefühle.

    Gehäutete Schweine, die auf Haken in der Sonne hängen.

    Saftig grüne Reisfelder, aus denen die Basthüte der Feldarbeiter ragen.

    Reis, der auf blauen Planen zum Trocknen ausgelegt ist.

    Bunte Kleidung, die zum Trocknen auf den Büschen liegt.

    Schlaglochübersähte Straßen.

    3 bis 5 Menschen auf einem Motorrad.

    Winkende Kinder, die lauthals „MIIISSSES!“ schreien, als sie mich sehen.

    Muskulöse Männer, die von Hand kiloweise Sand sieben.

    Frauen, die in der Hocke sitzend Tapiocablätter pflücken.

    Hochzeiten am Straßenrand mit weiß geschminkten Ehepaaren, Frauen in edler Glitzerkleidung und viel zu lauter Musik aus scheppernden Riesenlautsprechern.

    Straßenstände, die allerlei bunten Krimskrams verkaufen.

    Männer, die ihre Plauze stolz unter dem hochgestülpten T-Shirt zur Schau tragen.

    Immer wieder zieht der Geruch getrockneten Fisches zum Fenster herein, bei dem es mir die Nackenhaare aufstellt.

    Frauen, die in Tweetie- und Hello Kitty Schlafanzügen auf der Straße schlendern.

    Hochglanzpolierte bunte Gräber mit Jesusbildern vor den Häusern.

    Kinder, die mit Stöckchen alte Fahrradreifen anschubsen und hinterherrennen.

    Schreinereien, die aus Massivholz robuste Bettgestelle, Türen, Fensterrahmen und Stühle herstellen.

    Straßenstände, die Benzin aus Plastikflaschen verkaufen.

    Riesige Satellitenschüsseln, die wie Ufos in den Gärten stehen.

    Menschen, die mit Riesenmacheten aus dem Dschungel links und rechts der Strasse herausstapfen.

    Kinder, die auf Plastikplanen oder kleinen Tischen Mangos zum Verkauf anbieten.

    Männer mit roten lückenhaften Gebissen, die ihre zerkauten Betelnüsse auf die Straße spucken.

    Prächtige Hähne in hohen Bastkörben.

    Papaya-Bäume, Palmen, Bananenstauden und meine geliebte Frangipani.

    Und während ich da so schön vor mich hinträume und flashbacke, holt mich Hermanns Hupe immer wieder in die Realität zurück.
    Mööööp Mööööp - Hermann hupt jedem vorbeifahrenden Auto entgegen, er hupt vor jeder Kurve und beim Überholen der Hello-Kitty- Spaziergänger. Ach. Was für eine schöne Erinnerung: Hupen kann von „Achtung ich überhole!“ über „Hey Bruder, schön dich zu sehen!“ hin zu „Bist du eigentlich bescheuert? Fahr gefälligst auf deiner Straßenseite!“ alles bedeuten. Plötzlich, aus dem Nichts heraus, meint Hermann: „Wir essen jetzt Suppe“. Schön! Jam Karet - ich hab sie echt vermisst, die indonesische „Gummiuhr“. Da kann der Taxifahrer schon mal schnell für sein Mittagessen anhalten.
    Ich will natürlich auch alles probieren und schwuppdiwupp befinde ich mich im nächsten Flashback: übertrieben süßer Tee, pisang goreng (frittierte Bananen), Misop mit - und jetzt kommt die stärkste kulinarische Erinnerung - süßer Sojasoße. Reisnudeln in Brühe mit Röstzwiebeln, Hühnerfetzen, einem gekochten Ei und pinken gepufften Crackern, von denen kein Mensch weiß, was das eigentlich ist. Meine Geschmacksknospen funken an mein Gehirn: Tini, dieses Essen kennen wir! Und tatsächlich, es schmeckt wie Heimkommen. Dass Hermann nebenher noch seine Nelkenzigarette pufft, rundet das Deja-vu-Erlebnis vollends ab. Ein
    Comeback für alle Sinne.

    Und dann ist es soweit: wir fahren über die Brücke, nach der es links zum einzig wirklich touristischen Ort der Insel geht - Sorake. Dort tummeln sich ein paar Handvoll Surfer auf der Jagd nach der perfekten Welle. Wir jedoch fahren gerade aus, vorbei an den wunderbar grünen Reisfeldern, die so markant in meiner tief verankerten Nias-Erinnerung sind. Mein Herz schlägt höher, denn wir fahren nach Hilimaenamölö ein. Ich bin richtig nervös. Und dann sehe ich sie - unsere knallbunte Villa Warna Warni. Ich springe aus dem Auto, falle zuerst Felix und dann Juli in die Arme und nach und nach kriechen aus allen Türen die Kids heraus. Sie alle nacheinander zu umarmen, ist ein überwältigendes Gefühl. So vertraut und doch so aufregend.

    Hallo Nias. Hallo Villa Warna Warni.

    Oder wie es ab jetzt wieder heißt:

    Ya‘ahowu :)

    Infos:
    www.villawarnawarni.de
    Facebook & Instagram @Villa Warna Warni

    Dokumentation:
    https://youtu.be/fEzmNBOhLJY (deutsch)

    https://m.youtube.com/watch?v=10r8DOYM5g4&feature=youtu.be (englisch)
    Read more

  • Day54

    Medan -> Bukit Lawang

    February 15 in Indonesia ⋅ 🌧 27 °C

    Woke up after a very nice sleep in my capsule to torrential rain. The type of rain where it still looked dark outside because it was so heavy. I’d arranged a transfer from my guesthouse so the guy picked me up (only half an hour late which is good going in Indonesia) at 10.30.

    We drove for about 3 hours so we arrived about 1.30. Still raining a lot, and had to walk the last bit but they came and carried my bag and gave me an umbrella which was very kind! Checked in and had lunch and eventually it stopped raining, so I went for a short stroll down the river and through the village. Bukit Lawang is a really small place on the edge of the Gunung Leuser national park, and so all the guesthouses are on the river and all the tourism is geared towards jungle trekking which I am doing tomorrow! Lots of people were swimming in the river and having fun on a Saturday afternoon. Also after about 10 minutes of me being there someone shouted orangutan and just a couple of houses up the river there was a mum and a baby swinging around a building site!

    Went back and FaceTimed Fran and Sam which was lovely and then had dinner and met with the guide for tomorrow for a quick briefing on what to bring. At the guesthouse I am staying at they had live music on, sounds nice but it started at 10pm and honestly had a sound system like Glastonbury. Honestly. Chatted to a Dutch girl for a while but went to bed about 11.30, managed to drift off but woke up at 1 and sounded like I was in the middle of a gig. I think it ended about 2 but I did managed to get back to sleep. Not quite the peaceful night by the river in the jungle I had imagined but an experience nonetheless!
    Read more

  • Day60

    Indonesia reflections

    February 21 in Indonesia ⋅ ⛅ 25 °C

    On my penultimate day in Indonesia and whilst lying on a sun lounger by the largest volcanic lake in the world I thought I’d wrote down some reflections on my time in Indonesia. Nothing too deep just some snippets of what I’ve learnt, observed and experienced. Mainly because as I’m now in my 30s my memory is terrible and I’ll probably forget all of this is a month:

    - Indonesians are so friendly! Especially once you get off Bali it too a whole to adjust to the fact that most people just want to chat and be friendly with you, and aren’t trying to get money off you. The number of people I have had just help me out with directions, translation, advice is too many to count. Lots just want to practice their English too, which on the whole is very good across the country.

    - They are also very happy you have visited their country. I got the feeling on a lot of the islands that they don’t quite understand the western obsession with Bali and want more people to see other parts of Indonesia- which I agree is very worth it!

    - There is seemingly little organisation to anything, but yet everything works! Similar to a lot of south east Asia really, but they can sort anything out with a few quick phone calls.

    - It is still a pretty male dominated society; they remain surprised at a solo female traveller and on some cases feel more comfortable addressing men when we’ve been on mixed groups. The women very much are responsible for the domestic life but I have seen signs of that changing such as the lovely student who showed me round the water palace in Yogyakarta

    - Religion is pretty prevalent here- outside of Bali it is largely Muslim and I will not miss the 4.30am call to prayer. In lots of places (flores, Sumatra) there are multiple religions all living alongside each other and it appears a very tolerant society. whilst lots of the women wear headscarves, they are often brightly coloured which seems a lot of friendly in a way!

    - It’s been interesting talking to Indonesians about travel, often when they ask where I am from we have a conversation about London and the UK (largely about football!) and I will sometimes ask if they have been. Occasionally they have travelled, I’ve met some who have studied in the US or Europe but most likely is that they haven’t. It’s just too expensive for them- if you think about how cheap it is for us then in reverse it would be so expensive just to eat in the UK never mind the flight etc. I feel a sense of sadness/unfairness from some, why do Europeans get to travel so easily and so often when it is simply out of reach for them to even travel in Asia!?

    - It’s huge! This is the longest I have spent (I think) in one country in one go outside of the UK (and I suppose Germany when I was born..) but you could honestly spend another few months exploring all the other islands and regions! On the list is Sulawesi, Raja Ampat, Borneo and Maluku. It’s a vast country with so many islands and so many nuances between each region.

    - There are volcanoes everywhere. They just pop up everywhere you go. Some loo me like picture perfect volcanos, others are a bit more rough and ready but they are everywhere!

    overall it has been amazing, I’m sad to leave but also looking forward to being in more of an international city like KL and then back to beach, diving and hanging with Fran, Holly and George in Thailand!

    I have too many pictures to pick 6 highlights but
    I’ve tried!!
    Read more

  • Day55

    Jungle trekking day 1

    February 16 in Indonesia ⋅ ⛅ 31 °C

    After a slightly broken nights sleep, up at 8 to leave for the trek at 9. Turns out I am with two other Americans, a girl called Alexis and a guy called Jon- both work for US international development so Alexis is currently based in Jakarta at the embassy and Jon has just quit but was in Colombia. Very interesting! We also have two guides, who both have been working in the jungle for more than 5 years so we feel in good hands!

    The plan today is to walk for 6-7 hours until we get to the camp, then stay there overnight. The chances of seeing orang-utans is pretty high but not guaranteed. There used to be a rehabilitation centre for orangutans in Bukit Lawang so they call the orang-utans ‘semi wild’. They live in the jungle and most are born in the jungle but they have learned behaviour to not be scared of humans and will come very close to you.

    We were very lucky! It was a lovely sunny day and after all the rain yesterday we think they must want to come out because we saw our first two after about 10 minutes and saw 16 in total, including lots of babies and one male (who was huge!). Some came quite close and one tried to get our lunch! I have so many pictures!!! We also saw peacocks, Thomas leaf monkeys, pig tailed macaques and some woodpeckers so it was amazing.

    The walking was tough at times, we obviously stopped a lot to watch the orang-utans, but there was a lot of very steep up and down and it was quite wet after yesterday’s rain. But the guides were really good and we went quite slow and had stops for water and fruit which was delicious. The hardest part was the final descent into camp (next to the river) which was about 45 of almost vertical descent a lot of which was scrambling! Thank God for the vines and tree roots to hold onto because it was tough. And very sweaty- it’s warm but so so so humid. We finally arrived at the river which we were very happy about and after a quick wade across we were at camp about 4.30. The camp is very basic- we sleep on thin mattresses in a sort of tarpaulin shelter, but it does the job!

    We had a swim in the river- mainly to wash off all the sweat and cool down! It is lovely and clear and not too cold so that was perfect. Then later had a delicious dinner and some card games before bed.
    Read more

  • Day53

    Yogyakarta -> Medan

    February 14 in Indonesia ⋅ 🌧 30 °C

    Travel day!

    Flight wasn’t until 16.20 and it was sunny (!) in the morning- so after I’d packed up I decided to try and top up the tan and lounge by the pool for a couple of hours. It was hot!

    A couple of the other people from the hostel were also flying this afternoon so we shared a grab to the airport. By this point the sky had turned very black so unsurprisingly my flight was delayed an hour or so. Eventually took off about 6 and landed at 8.30 in Medan.

    I’d had lunch at the airport but figured I wasn’t sure if I was going get any food around my hostel so to my shame I stopped and got a KFC! Then a grab to the hostel which took almost an hour so it was time to go to bed. Lovely capsule hostel with only one other person in the room and a comfy bed!
    Read more

  • Day56

    Jungle trekking day 2

    February 17 in Indonesia ⋅ ⛅ 22 °C

    Woke up in the jungle! Wasn’t the best nights sleep I’ve had but not too bad. Sun came back out for us which was lovely too. We had a choice this morning to go to a small waterfall nearby or to do a few more hours trekking- but to do that we would have had to walk back up the hill so we chose waterfall! It was just a few hundred meters up the river so we walked up there and swam and hung out for a while. Our guides had clearly done this before because they had a rock with dissolved stone that made colours and did us ‘jungle makeup’ and gave us fern crowns! Was pretty fun and a nice way to spend a morning. On the way back to camp we saw a monitor lizard- a really big lizard just bathing which was cool! And then about 40/50 monkeys came by on the other side of the river so we sat and watched them for ages!

    After lunch we got into 4 rings they had tied together to raft/tube back into town. Took about 40 minutes and was pretty fun! Got back about 2 and we were soaked so I got my room, showered and generally chilled out all afternoon. Again we were so lucky as it started raining about 30 mins after we got back. Had dinner with Alexis and Jon and then had a long overdue FaceTime with Kate!
    Read more

You might also know this place by the following names:

Sumatera Utara, North Sumatra, Sumatra Barôh, سومطرة الشمالية, Правінцыя Паўночная Суматра, Северна Суматра, Sumatra Septentrional, Báe̤k Sumatra, Severní Sumatra, Gogledd Sumatra, Nordsumatra, Norda Sumatro, Ipar Sumatra, سوماترای شمالی, Pohjois-Sumatra, Sumatra du Nord, Pet Sû-mùn-tap-lia̍p-sén, צפון סומטרה, उत्तर सुमात्रा, Provinsi Sumatera Utara, Sumatra Settentrionale, 北スマトラ州, Sumatra Lor, ჩრდილოეთი სუმატრა, 수마트라우타라 주, سوماترا شمالی, Šiaurės Sumatra, Sumatra Utara, Умар Суматра, Pak Sumatera, Noord-Sumatra, Pangulung Sumatra, Sumatra Północna, صوبہ اتلا سماٹرا, Sumatra Setentrional, Северная Суматра, Sumatra Kalér, จังหวัดสุมาตราเหนือ, Kuzey Sumatra, Північна Суматра, شمالی سماٹرا, Shimoliy Sumatra, Bắc Sumatera, Amihanan nga Sumatra, 北蘇門答臘, 北苏门答腊省

Join us:

FindPenguins for iOSFindPenguins for Android

Sign up now