Iran
Fars

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51 travelers at this place
  • Day157

    Geisterdorf Ghalat

    August 22, 2019 in Iran ⋅ ⛅ 31 °C

    Man sagt, hier sollen es spuken. So manch einer, so heißt es, habe hier nachts Geister spuken sehen. Ghalat ist ein uraltes Dorf, ca. 60 km nordwestlich von Shiraz. Alte Gemäuer am Wegesrand, ein felsiges Terrain ringsum und ein wunderschöner kleiner Wasserfall. Gemeinsam mit unseren iranischen Freunden haben wir hierhin einen Tagesausflug gemacht. Als gelungenen Abschluss des Abends sind wir auf dem Rückweg zu einem Punkt gefahren, von dem aus wir ganz Shiraz überblicken konnten. Dort haben wir ein stilechtes persisches Picknick genossen. Ein unglaublich toller Tag. Der Iran fühlt sich an wie ein zweites Zuhause. 💚💙💚Read more

    Husky

    Da sieht man mal wieder, was unsere Politik und weismachen will. Nur Mist. Gut , daß es Leute wie euch gibt. Weiter so.

    8/24/19Reply

    Ihr Lieben! Dank Eurer Freunde könnt Ihr Euer Lieblingsland authentisch erleben! Auf den Fotos: Nur strahlende Gesichter! Weiterhin ganz viel Freude und viele unvergessliche Erlebnisse wünschen Euch Heidi und Bodo

    8/24/19Reply
    Christiane Bogenstahl

    Hallo, ihr Lieben, freut euch auf den nächsten Blogartikel. Wir haben eine unfasslich gute und ereignisreiche Zeit mit Menschen, die mehr Engel als Mensch. Jeden Tag mindestens 1 Abenteuer. Danke, dass ihr mit uns reist.

    8/24/19Reply
    Husky

    Wenn Engel reisen, können die Freunde nur Engel sein. Habt Spaß und genießt jeden Tag. Harry und Anita grüssen euch.

    8/24/19Reply
     
  • Day74

    Chiraz 1

    October 17, 2019 in Iran ⋅ ⛅ 27 °C

    A Chiraz nous nous rendons à la mosquée Nizamulmolk, où la combinaison de colonnes torsadées, de faïences bleues et roses, de vitraux et de riches tapis crée une ambiance douce et chaude. Quand Pamela, la strip-teaseuse, arrive en petite tenue... Non zut, ça c'est une autre histoire. Pardon, on reprend. Au pavillon Qavam, Khalid s'allonge sur le sol pour photographier les plafonds peints et au mausolée de Hafez, des perruches choisissent des poèmes pour les visiteurs. La nuit tombée, nous nous rendons au mausolée de Chah Geragh. En tant que touristes on nous dit qu'on ne peut pas se promener seuls : on doit se faire escorter par Zeynab, qui arbore une écharpe "International affairs" sur la poitrine (nous? Des "international affairs"? Quelle promotion😋). On discute un peu, elle est intriguée par le fait qu'on puisse être un couple chrétien/musulman et se demande si c'est compliqué! Elle prend le temps de nous faire voir pas mal de choses et nous recommande des textes qu'elle aime.

    Le lendemain, on trouve porte close au bazar. On a vraiment la poisse avec ces bazars, on y arrive toujours quand c'est fermé🤔. Tant pis, on va faire comme tout le monde et manger du faloodeh (prononcer "falouuudèèèh" avec un ton traînant- c'est de la glace à l'eau de rose) en siestant/flânant autour de la forteresse de Karim Khan. On boit un thé dans un café qui ressemble à l'appartement d'une mamie iranienne, et la serveuse nous propose une guitare! Khalid en profite pour jouer quelques airs et se faire filmer par sa nouvelle groupie. Fin de journée au parc botanique Eram et errances sur le campus de l'université de Chiraz.
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    Laurence

    Splendide!

    10/18/19Reply
    Marie F

    Le minimalisme artistique n'avait pas la côte chez les Qajars :)

    10/18/19Reply
    Magali Belzanne

    Magnifiques couleurs

    10/20/19Reply
    Khalid J

    Faloodèèèh ! Quoi de plus rafraîchissant quand le soleil matraque, que des nouilles congelées à l'eau de rose ?

    10/20/19Reply
     
  • Day162

    Iranische Verlobungsfeier

    August 27, 2019 in Iran ⋅ ⛅ 21 °C

    Wahnsinn! Die Iraner wissen, wir man Feste feiert. Unsere Freunde haben uns mitgenommen und teilhaben lassen. Die Frauen tragen atemberaubende Kleider in bunten Farben und mit Perlen und Glitzersteinen bestickt. Die Haare werden untern Kinn zusammengebunden. Typisch für eine bestimmte Region.Tanz mit Batiktüchern. Die Männer zelebtieren einen Stocktanz, der ihre Kraft und Stärke demonstrieren soll. Krass: Der Bräutigam verschenkt Geldscheine Im Wert von umgerechnet 10 Euro. Das soll demonstrieren, wir glücklich er ist. So glücklich, dass Geld unwichtig ist.
    Reinhard und ich gucken und staunen.
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    Ach, ist das toll, was Ihr erleben dürft! Sieht aus wie im Märchen. Herzliche saludos aus Denia.

    8/30/19Reply
    Christiane Bogenstahl

    Padruga! Wir schreiben 2020 unser eigenes Märchen zusammen mit Pjatti! 😍

    8/30/19Reply
    Jana Klose

    Faszinierent . Bin gespannt wie es bei euch weiter geht ;-)

    8/30/19Reply
    2 more comments
     
  • Day25

    Shiraz

    October 15, 2019 in Iran ⋅ ⛅ 24 °C

    Ich habe noch ein paar Tage "Galgenfrist" und so gönne ich mir ein Flügli nach Shiraz.
    Die rund 950km werden so recht entspannt zurückgelegt und zum Frühschoppen bin ich schon in der Hauptstadt der zentralen Südprovinz Fars im südlichen Zāgros-Gebirge auf etwa 1500MüM.

    Was mir die letzten Wochen doch eher selten der Fall war, ausser Teheran und Esfahan, andere Touristen, gibt es hier im grösseren Mengen. Wobei der Individualtourist eher eine untergeordnete Rolle spielt.
    Mich freut der "Touristenstrom" für Iran, persönlich ist es etwas gewöhnungsbedürftig. ;-)

    Die Stadt ist wirklich eine Perle, da kann man sich verweilen. Die Zitadelle des Karim Khan, die Vakil Mosque, der Vakil Bazar, die Nasir-ol-Molk-Moschee, den Schah Tscheragh, das Grab des Grossen persischen Dichters Hafis...

    Mein persönlicher Favorit:
    Schah Tscheragh, König des Lichts, ist die Begräbnisstätte von Amir Ahmad (gestorben 835), genannt „König des Lichts“, und Mir Muhammad. Beide waren Brüder des Imam Reza, die vor der Verfolgung durch die Abbasiden in Schiras Zuflucht gefunden hatten. Das Doppel-Mausoleum ist eine der bekanntesten Pilgerstätten der Schiiten im Iran.

    Das Treiben in und um dieses Mausoleum bei Abendstimmung ist wirklich ein "Burner".
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    Martin Holdener

    Mein Favorit das Schah Tscheragh Mausoleum

    10/16/19Reply
    Martin Holdener

    Meine hübsche Loge an zentralster Lage

    10/16/19Reply
     
  • Day13

    Abseids von Schiraz

    October 24, 2019 in Iran ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute waren wir noch rund um Shiraz am erkunden und genossen so einem ruhigen, letzten Irantag. Wir bekamen die Info, dass es in Ghalat ein Ghostvillage geben soll. Es sah auch tatsächlich etwas mystisch aus, doch eigentlch waren hier alle nur am kiffen. Es stellte sich später auch heraus, dass der ganze Südiran hier sein Gras kauft. Für den Rückweg werden wir von Einheimischen mitgenommen und gehen noch schnell in die riesige Persian Mall bei Golestan. Abends laufen wir im Norden der Stadt durch die Pärke, picknicken und streicheln viele Latzen, welche in den Pärken wohnen.Read more

  • Day10

    Shiraz - no wine, but scammers

    October 21, 2019 in Iran ⋅ ⛅ 24 °C

    Letzter Stop im Iran. Die Stadt ist schön, es ist hier definitiv mehr Geld im Spiel als in Teheran oder Yazd. Doch von Beginn an sind die Menschen hier... sehr arabisch und nicht wie gewont gastfreundlich und zuvorkommend. Ich mache eine schreckliche Tour bei einem Schrein und allgemein sind wir etwas Kulturmüde geworden. Jedoch geniessen wir weiterhin das gute Essen und die Shishas.Read more

  • Day27

    Shiraz #2

    October 17, 2019 in Iran ⋅ ☀️ 26 °C

    Vor dem Frühstück gönne ich mir heute die Nasir-al-Molk-Moschee, laut gängiger Empfehlung soll das Licht am frühen Morgen am Besten sein. Von meiner Loge ist die Moschee in wenigen Minuten erreichbar und ich dachte mir um 7:30 Uhr bist du wirklich der Early Bird. Denkste, da ist schon ein Bus voll Asiaten vor Ort und sorgen für Unterhaltung. Die Lichtspiele der farbigen Fenster sind wirklich etwas tolles.

    Weiter mit der Vakil Moschee und somit sind meine beiden Religiösen Bauwerke erreicht, gelle Dani. ;-)
    Weil sie aber so schön neben dem Bazar liegt und mein Kaffeehalt eh hier liegt, bietet es sich eben an.

    Viel Small Talk mit Locals und anderen Touristen und dann an ins Beauty Center. Die Haare nochmals schneiden und eine neue Rasur stehen an. Die Nase lasse ich, trotz lokalen Trend, wie sie ist.

    Hafis, ca 1315-1390, gilt als der bekannteste persischen Dichters und wird auch heute noch sehr verehrt. Seine Begräbnisstätte ist ein ganzer Park mit Restaurants und diversen Shops. Somit bot sich dieser Besuch auch für den Schweizer Turi an.
    Johann Wolfgang von Goethe soll zu seinen grossen Verehrern gehört haben, hst sich einiges an Inspiration geholt haben und seine Zitate machen auch heute noch Sinn.

    Hafis Zitate:
    Mag ich gut sein oder böse, wandle weiter deinen Pfad! Denn am Ende erntet jeder, nur die Früchte seinen Tat.

    Hast du, wen du liebst, gefunden, lass die Welt: du hast genug!

    Geniessen wir, was uns der Tag beschert! Wer weiss, ob solch ein Tag uns wiederkehrt.

    Du bist deine eigene Grenze, erhebe dich darüber.

    Für versäumte Taten gibt es keine Wiederkehr.

    Die Süßigkeit des Rausches kommt aus des Weines Herbe.
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  • Day10

    Ein Paartherapeut frisst Stocki

    March 6, 2019 in Iran ⋅ ⛅ 10 °C

    Die Iraner haben aufgrund der US-Sanktionen fast alles verloren, was wichtig ist im Leben. Facebook, Twitter, Spotify, Youtube und höchst wahrscheinlich auch Youporn. Wahrscheinlich. Wissen tue ich das natürlich nicht. Woher auch? Nur das Softporno/Influencer-Netzwerk Instagram steht noch zur Verfügung. Noch. Denn auch dieses Gift für wahre Freundschaft und Nächstenliebe sollte Anfang diesen Jahres blockiert werden. Während es für die sozialen Netzwerke - und Pornoseiten - kaum Ersatz gibt, steht mit Snapp ein funktionierender Uber-Lookalike zur Verfügung. Doch während ich mich in Teheran und Isfahan noch darauf verlassen konnte, stehe ich bei meiner Ankunft in Shiraz etwas im Regen. Zwar scheint die Sonne, doch die mir zugeteilten Fahrer canceln entweder die Fahrt aus mir unerfindlichen Gründen, lassen mich eine Ewigkeit warten, um mich dann mit persischer Gelassenheit aber ohne jegliche Englischkenntnisse anzurufen oder sie nehmen mich mit, nur um mich an anderer Stelle, weit vom Ziel und mit gereiztem Unterton wieder aus dem Taxi zu schmeissen. Erneut aus mir unerfindlichen Gründen. Ein kurzer Riechtest bestätigt ... nein, ich stinke nicht. Ich rieche sicher nicht wie eine frisch gepflückte Blume, aber auch nicht unangenehm. Finde ich. Im Guesthouse stelle ich mich trotzdem als Erstes unter die Dusche. Sicher ist sicher.

    Ich bewege mich die Tage nach dem Prinzip der Resonanz, wonach die eigenen Gedanken und inneren Gefühle das äussere Erleben massgeblich beeinflussen. Positive Gedanken und eine optimistische Einstellung führen zu positiven Erfahrungen und umgekehrt. Man darf dies gerne der Esoterik zuordnen, da es keinerlei wissenschaftliche Belege für die beschriebenen Gesetze der Anziehung gibt. Mir egal. Denn ich hab weder Zeit noch Lust auf schlechte Stimmung und nichts zu verlieren. Vielen Iranern scheint es auch so zu gehen und da ich achtundneunzig Prozent der Zeit der einzige Westler im Raum oder auf Platz bin und auf diesem im Vergleich eher wie Goliath als David aussehe, ziehe ich auch sonst vieles an. Menschen aller Altersklassen wollen - meist freundlich lächelnd - ein paar englische Worte loswerden und mir für mein Geburtsglück gratulieren. Es ist hier gar nicht so einfach, "alleine" zu sein. Nächstes Mal vielleicht besser nach Schweden gehen. Weniger auffällig und die Temperaturen sind ja gleich wie hier. Arschkalt.

    Sollte ich dann doch einmal alleine sein, ziehe ich mir gerne Hörbücher rein. Darunter auch The Man on the Mountaintop. Die unterhaltsame und durchaus inspirierende Geschichte eines Holy Mans, zu dessen Berghütte tausende Seelen pilgern, um diesen um Rat zu bitten. Und so bewege ich mich wie ein inspirierter Kontrabass durch die Stadt und fokussiere mich beim Laufen auf meine Resonanz. Ich übe eine Art "meditation in motion". Den Moment und das Jetzt erleben, ohne stillzusitzen. Durch aufmerksames Beobachten und Fühlen des eigenen Körpers. Im aktuellen Fall ein fetter Kontrabass. Jede Bewegung. Jeder Atemzug. Jeder Muskel. Die Energie. Wärme. Total spirituell und abgehoben strahle ich also durch Shiraz Strassen. Schnödes schlendern im totalen Jetzt. Die Umwelt trotzdem wahrnehmend. Doch nicht lange und der nächste Local spricht mich in gut verständlichem Englisch an. Diesmal aus dem fahrenden Auto, zu dem ich nach entsprechender Aufforderung hinlaufe. Man(n) wolle kurz mit mir reden. Frau auf dem Beifahrersitz scheint wenig bis gar kein Englisch zu sprechen oder sie wurde ermahnt, die Schnauze zu halten. Ich weiss es nicht. Ich solle doch bitte ins Auto steigen, damit wir reden können. Hmm. Ich ziehe es vor zu laufen beziehungsweise hier zu sprechen. Ich bin ja nicht blöd. Glaube ich.

    Der etwas verzweifelt und aufgewühlt wirkende Mann parkiert das Auto vor meinen Füssen, macht den Motor aus und beginnt mit seiner Geschichte, während ich in der Hocke am Beifahrerfenster hänge. Er liebe diese Frau über alles und sie habe ihm soeben gesagt, dass sie die Beziehung beenden wolle. Ähh, wat? Darüber wollt ihr mit MIR reden? Auf der Strasse?! Mit so was habe ich definitiv nicht gerechnet. Er sterbe beim Gedanken daran, dass sie ihn nicht will. Was er denn nur tun solle. Hm ... und schon ist von Sterben die Rede. Toll. Ganz toll. Als ob ich die lokalen Dating- und Mating-Bräuche kennen und mich somit als muslimischer Paartherapeut qualifizieren würde. Grinsend davon laufen scheint mir aber auch keine angemessene Reaktion und Liebe ist ja mehr universelle als regionale Kraft. Es schiessen mir diverse Kurzgeschichten vom Holy Man auf dem Mountaintop und ein paar Folgen „Sex Education“ - eine erfolgreiche Netflix-Serie - durch den Kopf. Und natürlich mein Dad, mein Holy Man. Wie alt er sei, frage ich. Fünfundzwanzig. Jöö - das habe ich natürlich nicht laut gesagt. Dafür ... Liebe ist alles. Aber sie ist weder käuflich noch kann sie in irgendeiner Form erzwungen werden. Entweder man verliebt sich, oder eben nicht. Akzeptiere den Korb. Ich bin neununddreissig - ungläubiges Stirnrunzeln im Auto, was ich im Gegensatz zur gestellten Frage total nachvollziehen kann - und ich habe meine grosse Liebe mit neunundzwanzig gefunden. Dir bleiben noch etliche Jahre, um die richtige Frau zu finden, die dich ebenso liebt, wie du sie ... Aber auf diese Art zu lieben sei so schmerzhaft und das Gefühl töte ihn, sagt der Mann mit schmerzverzerrtem Gesicht ... Liebe tötet nicht. Nie. Akzeptiere diesen Schmerz als Bestätigung, dass du als Mann in der Lage bist, voll und ganz zu lieben. In einem Zustand von Wut, Verbitterung und mit verschlossenem Herz wirst du die grosse Liebe nicht finden. In deinem Zustand der Liebe bleiben die Chancen intakt ... Er lächelt, wirkt entspannter. Nach ein paar Sätzen zu seiner Herzdame in persisch und einem Kuss auf die Stirn, schenkt mir diese ein leises „thank you“. Einen intensiven Händedruck und zwei Lobgesänge auf die Schweiz später, macht sich der Mann wieder auf den Weg. Lächelnd. Ich bleibe noch einen Moment stehen. Immer noch irritiert aber irgendwie happy. Was ist hier gerade passiert? Egal. Ich hoffe sie lebt noch.

    Auf der Suche nach etwas, das noch heller strahlt als ich, besuche ich mit meinem Gastgeber spät am Abend den Schah Tscheragh Schrein hier in Shiraz. Eine der wichtigsten und bekanntesten Pilgerstätten der Schiiten im Iran. Eine solche Begräbnisstätte und Moschee habe ich definitiv noch nie gesehen und es dürfte schwierig sein, mich noch für andere Moscheen zu begeistern. Der Zugang ist - trotz kürzlich erworbener Akkreditierung als muslimischer Paartherapeut - nur mit einem Guide und Aufpasser möglich. Der kleine Mann Mitte Zwanzig wirkt ziemlich steif und wenig freundlich. Der Rundgang ist denn auch schon nach dreissig anstatt der üblichen sechzig Minuten erledigt. Ob ich noch Fragen hätte. Klar, "wie lang ist der Stock, den du dir höchst wahrscheinlich selber in den Arsch geschoben hast?", habe ich natürlich nicht gefragt. Aber am zweiundzwanzigsten März feiert der Iran ja Neujahr. Finden an diesem Ort dann auch Feierlichkeiten statt und wenn ja, welche? Dem Guide scheint die Frage zu gefallen, denn er wird etwas lockerer und zeigt eine Art Lächeln. Vielleicht kneift der schräge Vogel aber auch nur die Augen zu, weil sich der Stock ungewollt verschoben hat. Natürlich wird das neue Jahr hier zelebriert! Man warte auf Mitternacht und die Sekunde, wenn es Neujahr schlägt, erklärt Stocki. "Und dann habt ihr auch Feuerwerk und so?", frage ich begeistert. Stockis Miene ist schlagartig wieder finster. "No. We pray." ... Für einen langen Moment herrscht totale Stille. Was eine dämliche Frage. Ich hätte jetzt gerne was zu trinken. Aber egal. Der Kontrabass in mir setzt ein Lächeln auf und verabschiedet sich freundlich von Stocki. Nevertheless, that was not very holy, man!

    Eine Sache noch ...

    Ruhe in Frieden, Housi. Wir vermissen Dich!
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    Nicole Maurer

    😭❤💔❤😭

    3/6/19Reply
     
  • Day85

    Persepolis

    November 7, 2019 in Iran ⋅ ☀️ 66 °F

    Persepolis was the ceremonial capital of the Achaemenid Empire. It is situated 60 km northeast of the city of Shiraz in Fars Province, Iran. The earliest remains of Persepolis date back to 515 BC.

    Das Achämenidenreich wurde von Kyros II. dem Großen gegründet und reichte unter Dareios I. um 520 v. Chr. von Kleinasien und Ägypten bis zum Indus. Persepolis ist ein Glanzlicht der altpersischen Kultur und Politik der Achämeniden.

    Die Palaststadt wurde 330 v. Chr. durch Alexander dem Großen zerstört.
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You might also know this place by the following names:

Fars, فارس, ファールス州, Фарс, 法爾斯省