Italy
Curon Venosta

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24 travelers at this place:

  • Day12

    Schennawaalweg

    September 27 in Italy

    Eine 15 Km lange Wanderung brachte uns heute dem Paradies sehr nahe. Äpfel so weit das Auge reicht; Weintrauben die vom Himmel zu wachsen schienen; Maronen die wir nur vom Boden auflesen mußten ; Apfelsaft und Wein der am Wegesrand angeboten wurde; eine atemberaubende Landschaft und zur Krönung in der Waalerrast eine Jause.Read more

  • Day12

    Unser Stellplatz für die Nacht, zwischen Haidersee und Reschensee im äußersten Nordosten Südtirols ist zugleich unsere letzte Nacht in Italien.
    Am Morgen schauen wir uns den aktuell gar nicht so tief im Wasser stehenden Kirchturm im Reschensee an und fahren weiter Richtung Österreich und Deutschland...Read more

  • Day6

    Graun, Reschensee

    May 1, 2014 in Italy

    Der Turm im See
    DER VERSUNKENE TURM IM RESCHENSEE, DAS WAHRZEICHEN DES VINSCHGAU
    Das Wahrzeichen des Vinschgau ist zugleich märchenhaft und faszinierend: Aus dem 6 km langen, klaren Reschensee, vor der Bergkulisse des urigen Langtauferer Tals, ragt einsam ein versunkener Kirchturm. Doch die Geschichte hinter dem bekannten Postkartenmotiv, dem „Turm im See“, ist weit weniger idyllisch: Das romanische Kirchlein aus dem 14. Jahrhundert ist stummer Zeitzeuge einer verantwortungslosen See-Stauung kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

    Seit 1922 wütete in Italien und somit auch in Südtirol der Faschismus. Im Jahre 1939 reichte der Großkonzern "Montecatini" ein Projekt ein, den Reschen- und Graunersee um 22 Meter zu stauen. Die Bevölkerung von Reschen und Graun wurde dabei völlig übergangen. Der ausgebrochene zweite Weltkrieg verzögerte dann allerdings das bereits angefangene Bauvorhaben. Die Bewohner des Oberen Vinschgaues glaubten damit, dieses Schreckgespenst für immer los zu sein. Doch zur Bestürzung der betroffenen Einwohner wurde 1947, nur zwei Jahre nach Kriegsende, von Seiten der Montecatini bekannt gegeben, dass die Arbeiten am Stauprojekt unverzüglich wieder aufgenommen werden.

    1950 im Sommer war es nun soweit. Die Schleusen wurden geschlossen und der Reschensee gestaut. 677 Hektar Grund und Boden wurden überflutet, beinahe 150 Familien wurden ihrer Existenz beraubt, und die Hälfte davon zur Auswanderung gezwungen. Die Entschädigungen waren sehr bescheiden. Die Bewohner von Graun hatte man dann notdürftig in ein Barackenlager am Ausgang des Langtauferertales, das man eiligst aufgestellt hatte, untergebracht. Durch das faschistische Stauprojekt verloren hunderte Familien aus Graun und Reschen ihre Existenz.

    Heute steht der Turm im Reschensee unter Denkmalschutz und ist Wahrzeichen der Gemeinde Graun und ein Publikumsmagnet.
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You might also know this place by the following names:

Curon Venosta, Graun im Vinschgau

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