Kenya
Nyeri

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10 travelers at this place
  • Feb25

    Morgenspaziergang zu Giraffen

    February 25, 2021 in Kenya ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute morgen fahre ich mit Ben zum nahegelegenen Aberdare Country Club. Es handelt sich um eine riesige gepflegte Anlage mit Hotel, Golfplatz und frei herumlaufenden Wildtieren. Ich entdecke hier Eland-Antilopen (die größte Antilopenart), Warzenschweine, Impalas und Zebras.

    Mit einem Ranger laufe ich los zum angrenzenden Reservat. Hier sind neben Zebras unwahrscheinlich viele Giraffen in der offenen Savanne zu sehen! Die Stimmung ist unglaublich schön, teilweise darf ich den Giraffen recht nahe kommen. Ich finde es immer wieder besonders schön, die Wildtiere zu Fuß zu erleben! Wir bleiben eine ganze Weile hier, schauen den umherstreifenden Giraffen zu und genießen die ruhige morgendliche Stimmung mit diesen Wildtieren und Mount Kenya im Hintergrund.
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    Udo Hielscher

    Sehr nett! Die beiden Giraffen wollen mit aufs Bild! ☺️

    3/11/21Reply
    Udo Hielscher

    👍🏻🔆

    3/11/21Reply
     
  • Feb26

    Besuch in einem Kinderheim

    February 26, 2021 in Kenya ⋅ ☀️ 23 °C

    Zwischen den beiden Game drives ins Nashorn-Schutzgebiet besuchen Inga, Guido und ich zusammen mit Mary von der Rhino lodge ein nahegelegenes Kinderheim. Das Kinderheim wird von der Familienstiftung von Frank und Kendi in Kooperation mit dem Unternehmen Prowin unterstützt. Inga und Guido haben abgelegte Kleidungsstücke aus Deutschland mitgebracht, die sie an die Kinder verteilen möchten. Als sie mich fragen, ob ich mitkommen möchte, sage ich spontan zu.

    Wir fahren in der Mittagshitze dort hin und treffen auf eine Anlage mit mehreren einfachen Häusern auf staubigem Erdreich. Einige Kinder sind gerade in der Schule, so dass wir vor allem die Kleinen und ein paar ältere Jugendliche antreffen. Wir werden von Mary und den Erzieherinnen herumgeführt und dürfen auch in die einzelnen Häuser schauen. Die Kinder sind entweder Waisen oder kommen aus schwierigen Familienverhältnissen, wo sich niemand um sie kümmern konnte.

    Auch wenn ich sehr dankbar bin, dass die Kinder hier ein Zuhause finden, berührt es mich zutiefst und ist für mich schwer zu ertragen, in welch beengten Verhältnissen die Kinder leben. Mary erklärt, dass sich leider auch die Teenager bisher ihr Bett zu zweit oder dritt teilen müssen. Ein weiterer Ausbau mit Schaffung zusätzlicher Schlafplätze sei jedoch in Planung. Ein paar Kleinkinder machen gerade ihren Mittagsschlaf und liegen zusammengekuschelt auf einem Bett. Das ist sehr anrührend! Es wären noch ein paar Betten frei, daher vermute ich, dass sie tatsächlich die Nähe zueinander suchen.

    Im Küchenhaus wird auf offenem Feuer gekocht, da dies am günstigsten ist. Auf den Wäscheleinen draußen hängt jede Menge Kinderkleidung. Zum Glück sorgt ja hier das Klima dafür, dass ein großer Teil des Lebens draußen stattfinden kann. Sehr berührend finde ich auch, wie die älteren Jugendlichen sich um die Kleinkinder kümmern, die herumlaufen. Mary verteilt die Kleidung aus Deutschland je nach Größe und Geschlecht so gerecht wie möglich an die anwesenden Kinder und Jugendlichen. Ich spüre, dass sie sich freuen, auch wenn die ganze Situation etwas künstlich wirkt und sie wohl angehalten wurden, Masken zu tragen.

    Puh! Dies ist mal wieder eine schwierige emotionale Situation und gleichzeitig bin ich sehr froh und dankbar, dies zu erleben! Unsere Welt bietet extreme Kontraste. Ich bin dankbar für das, was ich habe und dass es mir gut geht. Es ist mir ein großes Bedürfnis und macht mich glücklich, davon etwas an die Menschen und Wildtiere in Afrika abzugeben.
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    Unglaubliches Foto 👍🏼 [Christian]

    3/8/21Reply
     
  • Feb27

    Ein genialer Tag im Ol Pejeta Reservat

    February 27, 2021 in Kenya ⋅ ⛅ 25 °C

    Ich habe mich - auf Vorschlag von Fahrer George - dazu entschieden, heute einen Tagesausflug ins Ol Pejeta Reservat zu unternehmen, das rund 1,5 Stunden Fahrzeit von der lodge entfernt liegt. Inga wird mich begleiten. Es ist mein (vorerst) letzter Tag in der afrikanischen Wildnis, diesen möchte ich nochmal voll auskosten und möglichst viele Wildtiere sehen!

    Die Morgensonne ist wunderschön, der Himmel strahlend blau und wolkenlos, ich fühle mich reich beschenkt. Zum dritten Mal auf dieser Reise fahre ich über den Äquator - das ist auch etwas Besonderes😌. Im Reservat sehen wir bereits nach kurzer Zeit die ersten Nashörner in der offenen Savannenlandschaft, gemeinsam mit Zebras, Impalas, Grant- und Thomson-Gazellen. An einer Wasserstelle steht eine Nashorn-Mama mit ihrem Jungen - ein “Nashornli”, wie wir auf unserer Ugandatour gelernt haben ;), auch das ist sehr berührend. Mein Blick geht über die Weite der afrikanischen Savanne bis zum mächtigen Bergrücken des Mount Kenya - ein unglaublich schönes Motiv!

    Am späten Vormittag treffen wir dann auf Elefanten. Es soll ein unbeschreiblich schönes und total beeindruckendes Erlebnis werden! Zunächst sehen wir einen einzelnen Elefanten am Wasserlauf, dann zwei weitere, die sich am Rande eines kleinen Wäldchens aufhalten und auch unsere Piste kreuzen. Als wir dann in der Mittagshitze wieder zum Wasserlauf zurückfahren, entdecken wir eine große Elefantenherde, die sich aus dem Gebüsch ihren Weg zum Wasser bahnt. Wir kommen genau im richtigen Moment an! Nach und nach und aus allen Richtungen kommen Elefanten, große und kleine, es ist ein faszinierendes Schauspiel. Wir bleiben einfach hier und schauen zu, wie sie genüsslich im Wasser baden, trinken und sich mit ihrem Rüssel Wasser, Schlamm und Staub auf den Rücken spritzen.

    Nach und nach beendet die Gruppe ihr Wasser- und Schlammbad. Von hinten kommen die beiden Elefanten, die wir vorhin gesehen hatten, hinzu. Jetzt wissen wir gar nicht mehr, in welche Richtung wir schauen und fotografieren sollen - überall Elefanten, wir sind umringt! Die Elefantenherde kommt auf uns zu und läuft nur wenige Meter hinter unserem Wagen vorbei. Das Kleinste ist weniger als einen Monat alt, wie uns George erklärt. Der Babyelephant weiß noch nicht, wozu der Rüssel gut sein soll, das ist deutlich erkennbar. Er baumelt ziellos herum, das sieht total goldig aus!

    Irgendwann verabschieden wir uns von den Elefanten und fahren weiter. Wir haben jetzt Hunger und freuen uns auf unsere lunch box an einem schönen Plätzchen. Da wir in dieser Wildnis nicht einfach aussteigen dürfen, gibt es für Pausen offizielle und bewachte Plätze mit Tischen und Bänken. Direkt nebenan ist ein eingezäuntes Gebiet, in dem die letzten beiden Nashörner der ansonsten hier ausgestorbenen Unterart “northern white rhino” leben und rund um die Uhr von Rangern überwacht werden. Parallel dazu wird versucht, über künstliche Befruchtung die Unterart vor dem endgültigen Aussterben zu bewahren. Laut Pressemeldungen ist kürzlich eine künstliche Befruchtung geglückt.

    Bevor wir Mittag essen, darf ich noch das hier ebenfalls lebende blinde Spitzmaulnashorn Baraka kennenlernen. Es ist weitgehend zahm und lebt in einem eigenen, eingezäunten und recht großen Gebiet mit Büschen und Bäumen und eigener Wasserstelle. Ich darf es über den Zaun mit Pflanzen füttern. Das ist sehr spannend und fühlt sich kribbelig an, dieses große Tier so nah vor sich zu haben mit meiner Hand nur ein paar Zentimeter von seiner großen Schnauze entfernt! Ich darf es auch berühren und streicheln, die Haut fühlt sich sehr rauh an. Ich fasse auch das große Horn an, ein toller Moment!

    Nach unserer Mittagspause fahren wir zu einem magischen Platz in der offenen Savanne mit einem einzelnen Baum. Schon von weitem kann ich die Besonderheit dieses Ortes spüren, was ist dort? Als wir näher kommen, stellt es sich als Nashornfriedhof heraus. Wir steigen aus und ich lese, was auf den einzelnen Grabsteinen steht. Dort sind die Namen der Nashörner mit Geburts- und Todesdatum und der Grund ihres Todes eingraviert. Es macht mich sehr traurig zu lesen, dass diese Nashörner den Wilderern zum Opfer fielen, die es lediglich auf das Horn abgesehen hatten. Ja, so ist hier alles nahe beisammen - wunderschöne Glücksmomente mit den Tieren und andererseits die traurige Wahrheit, dass viele Tierarten jeden Tag von Wilderern gejagt und getötet werden. Inzwischen kann ich alles in einen größeren Zusammenhang einordnen und weiß, dass ein Großteil der Wilderei ihren Ursprung in der Armut der Bevölkerung hat.

    Nach diesem traurigen Moment setzen sich die schönen Tiererlebnisse fort... Wir sehen am Nachmittag insgesamt sieben Löwen, die faul in der Sonne liegen bzw. stehen. Ein ausgewachsener männlicher Löwe mit schöner Mähne ist auch dabei. Für gute Fotos mit dem IPhone sind sie leider etwas weit entfernt... An einer Wasserstelle sehen wir eine große Gruppe von Marabus stehen. Das ist sehr beeindruckend, auch wenn die Marabus recht häßlich aussehen und daher zu den “ugly five” gehören ;). Da sind die imposanten Sattelstörche deutlich hübscher! Auch große Sekretärsvögel stolzieren durch die Savanne. Faszinierend, welche einzigartigen Vögel die Natur hervorbringt! Ein Warzenschwein mit langer Rückenmähne ist unterwegs, da lachen wir alle. George meint, er hätte noch nie ein Warzenschwein mit so langen Haaren gesehen, haha.

    Auf der Rückfahrt kommen wir an anderer Stelle wieder am Äquator vorbei, das vierte Mal! Schilder mit Entfernungen zu großen Weltstädten zeigen in alle Richtungen, Berlin ist rund 6.300 km entfernt, Washington 12.000 km. Das war ein wunderbarer letzter Tagesausflug. Ich bin unendlich froh und dankbar für diese fantastischen Tierbegegnungen!
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    Udo Hielscher

    das ist ja der Wahnsinn! Stark!

    3/11/21Reply
     
  • Day4

    De bergen in

    September 9, 2017 in Kenya ⋅ ☀️ 20 °C

    We mogen vandaag uitslapen. Om 06.50 uur worden we gewekt voor onze opstartkoffie en -thee. Helaas geen olifanten vanochtend, maar wel een apenkop die zo nu en dan vanaf ons dakzeil naar beneden kijkt of we op zitten te letten. We sluiten de tent maar weer goed af als we gaan ontbijten. Het wordt een pittige rit naar Mount Kenya en jammer genoeg is het nagenoeg dezelfde weg als heen. Tijd om een beetje te doezelen en met James te kletsen. James is onze rijdende vraagbaak en zo leren we van alles: hoe de plaatsnamen die met 'Na' beginnen verwijzen naar plekken met water, waar zijn schoonfamilie woont (daar bij de heuvel aan de horizon), dat de politieopleiding 9 maanden duurt en dat er geen druiven verbouwd worden in Kenia (volgens ons het eerstvolgende gat in de markt). Tegen 13.30 uur zijn we in de lodge. Geheel volgens verwachting is de lunch heerlijk. De lodge is één groot viewing platform strategisch gelegen naast een drinkplaats. Alle kamers kijken uit op de poel en ze hebben zelfs een oud-Germaanse bunker van waaruit je met gemak een olifant kunt laten struikelen - zo dicht zit je op de dieren. However... het grote wild laat zich overdag niet echt zien en het blijft beperkt tot wat bavianen, vogels en 'water bucks'. Pas na het avondeten zien we in het licht van de 'flood lights' (lees: 1000 watt bouwlampen) wat wilde zwijnen scharrelen. We hebben ons verlanglijstje doorgegeven, zodat we gewekt worden zodra een van de dieren op het lijst zijn neus laat zien. We wachten af... en terwijl we afwachten kunnen we van de chocolade verrassing genieten die (let wel: nét) na het avondmaal op onze kamer op ons staat te wachten.Read more

  • Day29

    Nyeri, Kenya

    June 4, 2017 in Kenya ⋅ ☀️ 17 °C

    A spontaneous trip to Nyeri with Jacinta on the weekend was so great! Her sister Anne and family visited us in Nanyuki then invited us to stay at theirs for the rest of the weekend. The youngest boy Mamou loves muzungus and was super cute the whole time I was there. It was nice seeing a different part of Kenya (Nyeri was about 1.5 hrs away) and I got to try different foods and experience local Kenyan family life on the weekend too. The family also heard about Hope & Home through me and decided to clear out their house with everything they didn't need! We took six huge sacks of clothes and shoes, as well as bikes and toys to Hope & Home Monday morning!Read more

You might also know this place by the following names:

Nyeri, Nyeri District