Lithuania
Pamidžio Kopa

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Travelers at this place
    • Day 4

      Zu Besuch bei Thomas Mann

      May 17, 2017 in Lithuania ⋅ ⛅ 21 °C

      Das Örtchen Nida auf der Haffseite der kurischen Nehrung liegt beschaulich in den Dünen. Seebrücke, Promenade und unzählige bunte Holzhäuser mach(t)en diesen Ort zur Muse verschiedener Dichter und Denker, darunter auch Thomas Mann. Ist ja auch irgendwie logisch, dass solch ein Ambiente besser ist, als die Plattenbauwohnung in Marzahn.

      Südlich des Ortes liegt die Große Düne. Sie ist Europas zweitgrößte und sie wandert - ich eher ungern. Damit die Düne auch immer weiß, wie spät es ist, hat sie sich direkt nebenan eine Sonnenuhr bauen lassen. Allerdings muss sie da nochmal nachbessern lassen, denn sie funktionierte nicht!

      Wenn man auf der 45km langen Fahrt Kaffeedurst bekommt, kann man ihn an einer mobilen Bar mitten im Wald stillen. Ich habe leider vergessen zu fragen, wie er die Kühltruhe in den Smart bekommt.

      Auf der kurische Nehrung kann man ohne Probleme einen Tag verbringen. Man muss allerdings viel Wandern - die Düne bietet sich sicher gern als Begleitung an.
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    • Day 56

      Das Leben als Urlauber

      September 4, 2018 in Lithuania ⋅ ☀️ 20 °C

      Was ganz neues, kein Zelt mehr aufbauen und den Luxus eines Standortes genießen. Mittlerweile habe ich mich mit dem Campingplatz angefreundet, denn er bietet Vorteile und es werden immer weniger Camper. Durch die schmale Landzunge genießt man die Vorteile des haffs und der Ostsee. Thomas-Mann-Haus besichtigt und gedacht:Warum ist man kein Schriftsteller? Danach wollte ich eine Schifffahrts zur anderen Haff-Seite machen. Nachdem ich den Rentner aller Nationen, den Vortritt gegeben habe, habe ich gesagt ohne mich. Hoffentlich werde ich nicht so. Nachdem auf der anderen Seite auch die eisenbahnlinie verläuft bleibe ich hier für den Rest meines Urlaubes. Am Donnerstag wird der Schlusspunkt sein mit einer netten Fahrt nach klaipeda zur Fähre. Es gibt besucherpunkte da trifft man sich aber sonst ist man alleine. Das grenzgebiet zwischen der Enklave kalingrad zu litauen wurde Naturschutzgebiet ohne zugang;eine gute Lösung. Ich wünsche mir das dieser Flecken Natur erhalten bleibt. Die litauen und ihr alkohol-"Problem". Auffallend war schon in den Geschäften der kleinen dörfer, man dachte man steht in einem alkoholladen. Wotka ohne Ende und natürlich auch alle Sorten von Bier. Auch hier ist der Eindruck man ist gut dabei. Gemäß internetrecherche geht die Regierung gegen die Krankheit Alkohol an. Sonst ist hier der geldadel zuhause. Kann man auch verstehen, wenn man sich hier einkaufen kann. Sonst herrscht auch bei hier Urlaubsstimmung. Der Körper hast verdient. Geistig reißt es mich schon durch diese Enklave zu fahren. Heute nachmittag war ich erschrocken der exkollege Thomas hat angerufen, wie es mir geht und wie es weiter geht. Ich habe ihn nicht verstanden, dies ist ein gutes ZeichenRead more

    • Day 9

      Nida - Kurische Nehrung

      August 15, 2021 in Lithuania ⋅ 🌬 19 °C

      Ganz nebenbei hab ich mir umsonst den Kopf darüber zerbrochen, wie ich von Rusne nach Nida komme. Dornoya hielt es für selbstverstandlich, mir zu helfen und mich zu einem kleinen Fähr-Boot zu bringen, das an der Pumpstation Uostadvaris nicht weit von Minge abfährt. Im weiten, allwissenden Internet war diese Info nicht zu finden.

      Schon vom Schiff aus sehe ich Public Viewing, höre Lärm und Tam Tam. Der Grund: Hier findet heute ein Biathlon Sportwettkampf statt. Immer noch ohne Dach über dem Kopf lande ich in Nida an. In der Tourist-Info hat man inzwischen auf meine E-Mail reagiert und trotz der Sportveranstaltung eine Bude gefunden. Das Wort Bude ist evtl. ungerecht. Wegen dem Biathlon habe ich aber so wie so keine Wahl. Es gibt nur dieses Apartment. Sonst hätte ich es in Juodkrante versuchen müssen. Und wie käme ich da wohl hin?
      Danude heißt meine Wirtin, die mir auf Anhieb unsympathisch ist und mir gleich zu Beginn viel zu viel Geld für ihr Kellerapartment abknöpft.

      Nida ist das Sylt der Litauer. Ein gepflegter Badeort auf der Nehrung ganz in unmittelbarer Nachbarschaft zur Oblast Kaliningrad (früher Königsberg), einer russischen Enklave. Aufpassen muss man hier, dass man beim umwandern der nahe gelegenen Parnidis Düne nicht versehentlich auf russisches Territorium kommt, denn es gibt keine durchgängig erkennbaren Grenzbefestigungen. Zu diesem Zeitpunkt ahnt noch niemand, dass das 6 Monate später ganz anders sein wird.

      3 Tage in Nida hätten auch gereicht, denn das Wetter ist am Abreisetag kalt, stürmisch und verregnet. Deshalb bin ich froh, am Nachmittag hier weg zu kommen. Blöderweise fährt mein Bus erst um 15.15 Uhr, ich muss aber um 10 aus meinem Apartment raus, weil Danude anfangs gefragt hat, wann ich am Abreisetag raus bin, 10 oder 11. Zu so viel Unhöflichkeit hab ich dann 10 gesagt. Der Sturm tobt, der Regen peitscht und ich muss 5 Stunden hier ausharren. Der Rucksack ist im Bus-Office geparkt, besser als bei der allzu raffgierigen Danude, die dafür wohl auch noch Bares gefordert hätte.

      Während meiner 3 Tage in Nida hatte ich ein 7-Gang-Leihfahrrad, mit dem ich die Kurische Nehrung und den Ort durchstreift habe. Ein "Platter" blieb mir erspart, aber dafür trafen mich andere kleine Unwägbarkeiten, von denen ich nie gedacht hatte, dass sie mir passieren würden. Gleich am Ankunftstag mache ich mit dem Rad Nida und Umgebung unsicher. Am Fuße der Parnidis Düne (52 m hoch) schließe ich meinen Drahtesel an einen Holzzaun an. Bloß weg von den Menschenmassen und dem Lärm der Sportveranstaltung, der hier aus allen Lautsprechern dröhnt. Ich steige das erste Mal die unzähligen Stufen zur 2-höchsten Düne Europas hoch. Oben an der Sonnenuhr sehe ich Aufbauten ähnlich wie unten am Hafen. Viele Menschen treiben sich auch hier oben auf der Düne herum. Und auch hier Public Viewing. Als ich gerade seitlich in Richtung Dünenkamm ausrücken will, werde ich unwirsch auf litauisch angesprochen. Soll wohl heißen: „Du stehst im Weg". Mir schwant Böses. Und dann kommen Sie, die Biathlon-Wettkämpfer. Einige Frauen sind auch dabei. Nach und nach japsen und keuchen die Jungs und Mädels den Dünenberg hoch. Und ich stehe eingekeilt in meiner Ecke, werde hinter mir, rechts und links von den Anfeuerungsrufen „Dawei, Dawei" fast taub, komme da so schnell nicht wieder raus. Denn es laufen nicht 10 oder 12, sondern geschätzt zwischen 80 und 100 Sportler die Düne hoch. Die Nachzügler lassen auf sich warten und ich sprinte in einem günstigen Moment auf die andere Seite der Zielgeraden und Richtung Treppe. Nun quälen sich die Nachzügler die Stufen hoch und ich quetsche mich - irgendwie überflüssig auf dieser Treppe - nach unten, wo das nächste Ungemach auf mich wartet. Es geht ja um Biathlon, also laufen und Rad fahren. Unten stehen gefühlt mindestens 30 Räder vor meinem Rad. Aus dem Pulk kann ich meins unmöglich heraus bekommen. Warum nur, kann ich ich mich nicht für Biathlon begeistern? Da tanze ich doch lieber Tango. Zu allem Übel ist die neue Edeka Wasserflasche ausgelaufen. Meine Güte!
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    • Day 3

      Mahnmal

      August 9, 2020 in Lithuania ⋅ ⛅ 24 °C

      Der Adler erinnert an französische Kriegsgefangene. Sie haben nach dem deutsch-französischen Krieg die Nehrung sichern müssen.
      Auf der Nehrung gibt es auch ein „Tal des Todes“. Es erhielt seinen Namen auch wegen der französischen Kriegsgefangenen, die hier bei einem Lagerbau in den Jahren 1870–1872 aufgrund schlechter Bedingungen gestorben sind.Read more

    • Day 64

      Parnadis-Düne, Nida, Litauen

      August 4, 2017 in Lithuania ⋅ ⛅ 20 °C

      Es ist witzig, wo wir überall Sanddünen begegnen. In der Wüste Gobi. In Bolivien bei Santa Cruz. Und jetzt eben auf der Kurischen Nehrung. Kilometerlang zieht sich ein Sandberg über die litauisch-russische Grenze. Wandert ganz langsam Richtung Osten. Und verliert ebenso langsam an Höhe.
      Wir geniessen aber den Aufenthalt auf der Düne in schönem Sonnenschein und staunen mit den anderen Touristen, wie nah Russland ist (es sind nur zwei Kilometer bis zur Grenze, die irgendwo in der Düne verläuft).
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    • Day 3

      Kuhrische Nehrung

      September 13, 2017 in Lithuania ⋅ ⛅ 15 °C

      Als Tagesausflug ging es mit der Fähre rüber auf die Kuhrische Nehrung, seinerseits eine auf litauenscher Seite etwa 40km lange schmale Sandinsel. Die riesigen Dünenlandschaften standen dabei im Kontrast zu den grasgrünen Pienienwälder, was wirklich zu gefallen wusste.
      Von Nida aus wanderten wir gen Westen bis zur russischen Grenze und wieder zurück, nachdem wir zuvor bereits eine kleine Runde durch den Wald drehten.
      Ausklingen ließen wir den Tag in einem Fischrestaurant vor Ort, wo es geräucherten Dorsch, Zander und Aal zu Essen gab.
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    • Day 3

      Parnidden Düne

      August 9, 2020 in Lithuania ⋅ ⛅ 21 °C

      159 Stufen - mittlerweile eine Rampe- rauf zu Europas höchster Düne. Auf 52 m Höhe steht eine Sonnenuhr mit Blick über Haff und die Ostsee. Im Tal des Schweigens ist allerdings nur Sand zu sehen - und Russland.Read more

    • Day 46

      Nida

      August 16, 2019 in Lithuania ⋅ ⛅ 19 °C

      Un joli village de pêcheur repeint de neuf avec ses bateaux qui tanguent dans le port, son atmosphère balnéaire, et sa douceur de vivre... tout concourt ici à ce que l'on s'y sente bien.
      Nida est le petit bijou de Neringa.Read more

    • Day 21

      Nidos Kempingas

      August 8, 2019 in Lithuania ⋅ ☀️ 18 °C

      Für den heutigen Abend hatten wir uns mit Isa und Jonas auf dem einzigen Campingplatz auf der Kurischen Nehrung verabredet. Die beiden hielten uns einen Platz direkt neben ihnen frei. In den letzten 3 Wochen haben wir uns anfänglich per Zufall und später mit ein bisschen technischer Unterstützung getroffen. So ließen wir unseren erlebnisreichen Urlaub gemeinsam ausklingen.Read more

    • Day 17

      Litauische Sahara

      May 20, 2018 in Lithuania ⋅ ☀️ 16 °C

      Kurische Nehrung nennt man die fast 100 Kilometer lange und nur wenige 100 Meter breite Landzunge, die das kurische Haff von der Ostsee trennt. Die südliche Hälfte der Landzunge gehört zu Russland (ehemals Ostpreußen), der Norden von Nida bis Klaipeda ist Teil von Litauen. Die aus mehreren Inseln zusammengewachsene Nehrung wurde wegen ihres in Europa einmaligen Landschaftsbildes von Sanddünen, Wald und Meer zum Weltnaturerbe erklärt. Besonders bei Nida ragen die Dünen bis zu 60 Metern empor, so dass man stellenweise den Eindruck gewinnt, in einer Sandwüste zu sein.Read more

    You might also know this place by the following names:

    Pamidžio Kopa, Pamidzio Kopa

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