Lithuania
Klaipėda County

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51 travelers at this place:

  • Day374

    Its Baltic!

    June 13, 2017 in Lithuania ⋅

    I first heard the weather being described as "Baltic" by a scottish person when we were huddled as a group round a pot of tea in a mountain hut. I thought, wowza, it must be a whole new level of miserable if a Scotsman describes weather as bad!

    Today we found out first-hand what Baltic summer conditons can be like when yesterday's rainy blast continued into today but with the added gift of 60km/h winds.

    Winds on a boat = great.
    Winds on a touring bike which handles like a boat = not great.

    As Peter mentioned, the roads in Lithuania are easy to navigate because there aren't many of them. The minor roads (sandy tracks) weren't an option today as the dust was being blown into clouds that you could see from a distance. The major roads are very open, offering a great view of the landscape and traffic, but complete exposure to all weather conditions.

    We only managed to move forwards as a snail's pace today and haven't quite made it to the coast. The rain came as forecast mid-afternoon causing a wardrobe change to winter again : bandanas, gloves, layers and waterproofs.

    When the roads were feeling risky (leaning into the road to stay balanced, getting sheltered and then drafted by a lorry was causing numerous stops/ wobbles into the gutter ) we had to make a plan B so looked for a B & B. There was no way we were going to meet our target campsite in those winds, and our ultralight tent stood no chance of survival.

    The first town had 2 options on the map.
    In reality, 1 had burned down, 1 was for sale. = another perilous 8km of sideways cycling until the next town.

    Next mission is buying more meths for the stove again.. the same problem we faced a few weeks ago in Slovakia. (We can't really stockpile it because of the bulk and weight). In our current town we reached a DIY store with EVERYTHING (10s of types of gloves, every conceivable door handle)....but no meths. We were told that some other clear spirit was the same and would work, we bought some and now have a very sooty pan and a stinking burner that doesn't burn that fuel. Oops!

    If anyone has an insights on buying Brennspiritus /meths in the Baltics, get in touch!
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  • Day12

    #11 back to the coast

    September 25, 2018 in Lithuania ⋅ 🌬 12 °C

    A new sunny cold and windy day! From our overnight spot at the river Nemunas we drove to the coastline of Lithuania. First stop was Vente by the curonian lagoon, second Minija, a small and beautiful fisher village, and we ended up close to the shore on a really cute alternative campsite near Klapedia. We went for a sundowner walk before we end the day with a glass of redwine :)Read more

  • Day11

    Kaunus to Klaipeda

    August 22, 2017 in Lithuania ⋅

    Today we dodged the rain again!! It rained even poured a lot of the day but fined up for our ride in the afternoon.
    First we got on the bus and visited another castle which was actually a manor and is now converted to a hotel and convention centre. Very opulently decorated. Would love to stay there!! It is also an artists studio and gallery.
    Driving west through the countryside was very pretty and changed to more fertile country and farm animals seen. They have wind turbines for energy here as it gets windy.
    We visited a park where "pagan" rituals are still performed and got a nice view of a river.
    Lunch was very special - near Silute , it was at a home of people who make lunches with their own homegrown ingredients. It was very traditional, complete with buffalo grass vodka in a shot glass (wow, what a punch!) and lemon balm tea.
    After lunch we cycled the 1km to the nearby bird observatory were they catch birds (and dragonflies ) to band them. They catch around 5000 birds of all species a day and band them all. We then got back on our bikes and cycled 25km further west through a main country road and then up a forestry road. This track was very pretty through the tall pines, was gravel and a few hard core corrugations to rattle the bones. We came across a lake where people camp and windsurf . We got to Vente where we bussed into Klaipeda in the rain!! We were so lucky!! 💧💧
    Late tea at a nearby restaurant, I had pork spare ribs in brandy sauce. Very nice, sweet as well as smoky.
    Klaipeda was founded in the 1200's and was part of Prussia until 1920 when Lithuania was formed.
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  • Day2

    Klaipeda, die Zweite

    October 4, 2016 in Lithuania ⋅

    Auf der Jagd nach Futter ist mir heute Abend noch ein besonderes Highlight begegnet.
    Zurück von Sand, Strand und Sonne bin ich bei der Suche nach Futter über ein altes Segelschiff "gestolpert".
    Als ich das Schiff enterte, war mir nicht bewusst, was für ein edler "Schuppen" das ist.
    Am Eingang wurde mir meine Garderobe abgenommen von einer Dame im schicken Outfit. Ich mit Wanderschuhen, Shirt und Rucksack 🤔. Ich wurde dann in den Bauch des Schiffes begleitet und platziert.
    Edles Ambiente, mein erster Gedanke - da wird das Budget wohl nur für ein Salatblatt reichen...
    Ich war zu diesem Zeitpunkt der einzige Gast und hatte die volle Aufmerksamkeit des Kellners.
    Man gab mir keine Speisekarte, sondern reichte mir einen versiegelten Briefumschlag. Dieser enthielt die Speisekarte. Ein Blick auf diese und mir war klar, es reicht doch für mehr als ein Salatblatt.
    Ich habe sehr leckeren Fisch gegessen in einem edlen Ambiente, für einen sehr moderaten Preis. Als Vorspeise gab es eine Fischsuppe, die mit Wodka am Tisch verfeinert wurde. Sollte es euch einmal hierher verschlagen, kann ich euch das uneingeschränkt empfehlen. Fast schon Sterneküche.
    Ein großartiger Abschluss eines sehr schönen Tages.
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  • Day32

    Von Nida nach Tauroggen (Taurage)

    July 9, 2018 in Lithuania ⋅ ⛅ 17 °C

    Wir verlassen die Kurische Nehrung, nicht ohne die berühmte Hohe Düne mit der Sonnenuhr bei Nida bestiegen zu haben (hier beginnt auch der russische Teil des Haffs). Weiter über die Kormoran- und Graureiherkolonie (hier leben rund 10.000 Kormorane und einige tausend Graureiher auf den Bäumen) und den sehenswerten Skulpturenpark in Joundkrante zur Fähre. Da wir sowieso an unsere Partnerstadt Taurage vorbei kommen schieben wir einen Abstecher ein und bekommen eine individuale nette Museumsführung im alten Zollhaus und fahren noch zum Monument der Taurogger Konvention von 1812. Hier wurde der Friedensverzrag zwischen den preußischen und den russischen Truppen im Jahr 1812 unterschrieben.Read more

  • Day1

    Klaipeda

    October 3, 2016 in Lithuania ⋅

    Erstes Ziel meiner Reise nach Litauen.
    Eigentlichen war der Plan, sich mit einem Mietwagen fortzubewegen. Nachdem ich aber festgestellt habe, dass das Parken für das Auto im zweiten Teil meiner Reise teurer ist, als meine Übernachtung, hab ich mich komplett auf Öffentliche eingestellt und auch wenn ich bedenken hatte, ob das alles so funktioniert... heute war das schon mal super.
    Drei Stunden vom Bus durch viel Landschaft geschaukelt werden hat auch was, ich hab geschlafen, gelesen und einfach nur aus dem Fenster gestarrt. War irgendwie entspannt, wie Urlaub 😄.
    Klaipeda, die drittgrößte Stadt Litauens mit ca. 160.000 Einwohnern, bis 1914 übrigens die nördlichste Stadt Deutschlands 🤔. Soviel zu den Fakten.
    Ich bin hier, weil mein Ziel die Kurische Nehrung ist.
    Nachdem ich meinen Backpack im Hotel abgeladen habe, ging es ins Städtchen.
    Ganz tolle Altstadt, liebevoll sanierte Häuser, tolle Boutiquen (nur gucken nicht kaufen, wir erinnern uns, ich reise mit Handgepäck), süße Cafés (ich habe meinen Favoriten für Mittwoch schon gefunden) und jede Menge Restaurant. Auch der Burghafen ist sehenswert.
    Hier habe ich den "Schwarzen Geist" gefunden, der natürlich eine Sage als Hintergrund hat. Die Brücke an deren Ende er "hängt" wird auch heute noch nur mit Muskelkraft gedreht, um Segelboote in den Yachthafen zu lassen.
    Klaipeda hat jede Menge Skulpturen mit einer Geschichte im Hintergrund. Die "Kleine Maus", sie ist echt winzig, ihr soll man einen Wunsch ins Ohr flüstern, der sich sicher erfüllt, wenn man es niemanden verrät. Ich habe natürlich einen Wunsch bei ihr platziert und nein, nicht das was der eine oder andere hier denkt 😄....
    Am Abend hat sich sogar noch die Sonne gezeigt. Morgen hoffe ich auf mehr davon, ich will an's Meer.
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  • Day375

    Der erste Elch

    June 14, 2017 in Lithuania ⋅

    Memel stand heute als Hauptrichtung auf der Tagesordnung. Glücklicherweise schien die Sonne. Leider gab es wieder Gegenwind, den ganzen Tag. 40 km/h sagte der Wetterdienst. Es fühlt sich an, als fährt man ein Radrennen, die ganze Zeit höchste Belastung, nur dass man mit 12 km/h dahin kriecht. Das ist nun der 4. Tag mit starkem Wind.

    Der Anblick den Memel dem vom Süden Kommenden bietet ist nicht hübsch, gelinde gesagt. Jena Lobeda kann da nicht im Ansatz mithalten ;-) Es gibt einen riesen Hafenbereich, viele Gleise und lange Güterzüge - in Litauen gibt es übrigens nirgends Schranken - aber auch eine tolle Altstadt. Kurz stehen geblieben, bemühte sich sofort ein Einheimischer, uns die Richrung zu weisen und gab uns noch eine kleine Stadtrundfahrt. Spiritus haben wir hier auch keinen bekommen, dafür Ethanolbrennpaste.

    Nach Memel verliefen die letzten Kilometer über einem Radweg wenige hundert Meter vom Wasser entfernt. Und da stand er auf einmal, ein Elch! Direkt am Weg kaute er genüßlich am Grün der Bäume. Die Leute interessierten ihn garnicht. Wer ihm zu nahe kommt, dem rennt er auch mal ein paar Meter hinterher. Sarah dachte auf den ersten Blick, es sei "...irgendein lustiges Pferd..." :-D Das Geräusch meines Chris King Freilaufs mochte er jedenfalls garnicht, also immer schön treten, wenn Elche in der Nähe sind. Ich bin gespannt, ob die jetzt so häufig zu sehen sein werden, wie bis jetzt die Störche.
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  • Day4

    Klaipeda

    May 17, 2017 in Lithuania ⋅

    Um auf die ursprünglich geplante Route zurückzukehren, fahren wir heute entlang der russischen Grenze nach Klaipeda, das frühere Memel.

    Mit dem Grenzübertritt nach Litauen ändert sich so einiges. Als Währung gilt wieder der Euro, die Uhren werden um eine Stunde vorgestellt, die Landschaft ist nun topfeben, es gibt keine Alleen mehr und eine komplett andere Siedlungsstruktur, als wir sie kennen - nur sehr wenige Städte oder Dörfer, dafür eher einzelne Gehöfte irgendwo im Nirgendwo.

    Wenn dann doch mal Menschen zu sehen sind, sind sie fast immer neugierig, wer da des Weges knattert. Kinder winken uns zu - wir winken natürlich zurück.
    Das erste Mal auf dieser Reise (eigentlich das erste Mal überhaupt) wünsche ich mir ein selbstfahrendes Motorrad, denn es geht schlicht und einfach nur geradeaus. Einzig die Kreisverkehre bringen ein wenig Abwechslung - ich bin versucht, einfach ein paar Mal um den Kreisel zu fahren.

    Am frühen Nachmittag erreichen wir Klaipeda.
    Da Mario ein wenig angeschlagen ist, haut er sich kurz auf's Ohr, während ich einen kleinen Ausflug auf die kurische Nehrung mache (siehe extra Eintrag).

    Am Abend steht ein kleiner Stadtrundgang durch die sehenswerte Innenstadt auf dem Programm. Die Architektur ist eine Mischung aus alten Speichern, sozialistischen Zweckbauten und modernen, individuell designten Gebäuden.
    Das Abendessen gibt es natürlich bei klassisch litauischer Küche - Vegetarier haben es dort eher schwer, da Fleisch integraler Bestandteil aller Gerichte ist.

    An der Hotelbar komme ich dann mit Einheimischen in's (längere) Gespräch, wobei wir so ziemlich jedes Thema streifen:
    -Identität der Klaipedaer (sehen sich kulturell näher an Deutschland als an Russland)
    -Mafia (gibt es nicht)
    -Strafen für's zu schnell Fahren (für Einheimische bis zu 2 Jahren Führerscheinentzug, für Ausländer quasi folgenlos)
    -Einkommen (Angestellte 600-1000€, Selbstständige bis zu 2.000€)
    Und einige mehr...

    Bezahlen durfte ich nichts - es war mir ein wenig unangenehm.

    Eintrag für die To do-Liste: Englisch-Vokabeln lernen.
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  • Day65

    Nida, Kurische Nehrung, Litauen

    August 5, 2017 in Lithuania ⋅

    Schön war es auf dieser Halbinsel. Oder um es mit Thomas Mann zu sagen:


    Ich habe an eine Landschaft gedacht, und zwar an die Landschaft, die mir in letzter Zeit besonders ans Herz gewachsen ist: die Kurische Nehrung. (...) Ich habe eine starke Sympathie für diese Landschaft.

    Die Kurische Nehrung ist der schmale Landstreifen zwischen Memel und Königsberg, zwischen dem Kurischchen Haff und der Ostsee. Das Haff hat Süßwasser, das auch durch eine kleine Verbindung mit der Ostsee bei Memel nicht beeinträchtigt wird, und birgt Süßwasserfische. Der Landstreifen ist ca. 96 km lang und so schmal, daß man ihn in 20 Minuten oder einer halben Stunde bequem vom Haff zur See überqueren kann. Es ist sandig, waldig und sumpfig.

    Meine Worte können Ihnen keine Vorstellung von der eigenartigen Primitivität und dem großartigen Reiz des Landes geben. Ich möchte mich hier auf Wilhelm von Humboldt berufen, der dort war, und speziell von Nidden so erfüllt war, daß er erklärte, man müsse diese Gegend gesehen haben, wie man Italien oder Spanien gesehen haben müsse ("wenn einem nicht ein Bild in der Seele fehlen soll").


    Aber jetzt brechen wir zur vorerst längsten Etappe auf.
    In Nida haben wir ein berentetest Päärchen aus Stuttgart getroffen, wobei er 2003 schon auf der METTNAU war. Und ein Litauisches Pärchen, die mit dem Auto von Singen am Hohentwiel nach Nida gefahren sind. Die Tochter wurde in Radolfzell geboren.Read more

  • Day38

    Wat 'n Manöver

    August 7, 2018 in Lithuania ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir saßen unschuldig beim Mittagessen am wunderschönen litauischen Ostseestrand und wunderten uns etwas über die Anwesenheit militärisch gekleideter Menschen am Strand und darüber, dass bei relativ kleinen Wellen die rote Flagge gehisst war. Dann bemerkten wir ein ebenfalls militärisch aussehendes Schiff am Horizont und sieben immer größer werdende schwarze Punkte. Diese entpuppten sich als auf den Strand zurasende Schlauchboote. Die Soldat*innen stürmten kurz danach mit MGs im Anschlag auf die Dünen zu und wir waren froh, dass wir nicht an der Stelle der Familie mit Kleinkind saßen, die quasi überrannt wurden. Zum Glück standen auch ein paar entspannt aussehende Offiziere (oder so) rum, die das Ganze mit dem Handy dokumentierten. Wären die nicht gewesen, wäre uns wohl etwas mulmiger gewesen. So konnten wir uns in Ruhe erklären lassen, dass hier die litauische von der portugiesischen Armee trainiert wurde. Auf der Weiterfahrt durch den Wald durchquerten wir die Frontlinie - ist schon gruselig, wenn rechts und links vom Radweg Soldat*innen mit Waffen hinter den Bäumen hocken und sich an irgendwas heranpirschen (was eher laut war). Wir waren froh darüber, dass wir bisher keinen Krieg erleben mussten und diskutierten auf der Weiterfahrt nach Klaipeda über den Sinn und Unsinn des Militärs.
    Das Thema Militär ist uns auf dieser Reise schon öfter begegnet: in Estland waren oft Düsenjets unterwegs (angeblich aufgrund der Nähe zur russischen Grenze), ein Litauer erzählte uns, wie er zu Sowjetzeiten dem Wehrdienst entgangen ist und ein zwei junge Esten erzählten, dass sie Estland im Ernstfall gegen Russland verteidigen würden. Bei all dem wird uns bewusst, wie friedlich es sich für uns anfühlt in der Mitte Europas zu leben und wie toll offene Grenzen sind.
    Abends in Klaipėda hatten wir dann noch eine sehr friedliche Couchsurfing-Erfahrung bei einem Italiener und einem Ukrainer, die gerade einen Freiwilligendienst in Litauen machen.
    In diesem Sinne: Peace
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You might also know this place by the following names:

Klaipėda County, Klaipeda County, Klaipėdos apskritis

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