Montezuma Waterfalls
8 janvier 2019, Australie ⋅ ☀️ 17 °C
Der Tag startet kalt. Es ist verdammt kalt draußen. Um 6 Uhr morgens Temperaturen in Westtasmanien wie im Herbst in Deutschland. *Brrr* Ich hoffe auf die 3h Wanderung zu den Montezuma Waterfalls, um warm zu werden. Der kurze Stop in einem kleinen Café auf dem Weg dorthin und der Flat white (Café Latte nur ohne geschäumte Milch), den ich hier immer ordere, halfen ein wenig. Der Wald hingegen war nicht ganz so kooperativ und behielt das Sonnenlicht und die Wärme erst einmal für sich. Eigentlich bis zu unserer Rückkehr zum Parkplatz. Kurz in der Sonne auf den Rest der Gruppe gewartet und auf ging es für das Mittagessen nach Strahan, einem kleinen Städtchen direkt an der Westküste mit einem Hafen 46x größer als der von Sydney, laut unserem Guide Keygan. Schwer vorstellbar, aber soll so sein...
Letzter Sightseeingstop auf unserer heutigen Tour - Die Henty Dunes. Die waren recht lustig. Nicht nur, dass gerade ein Bondage-Fotoshooting stattfand, was irgendwie bei unserer Ankunft abgebrochen wurde, auch die Dünen waren unterhaltsam und wirklich hoch. Ich gebe zu, ich gehörte diesmal zu den Zuschauern. Da ich vor 2 Jahren bereits die Red Dunes in Vietnam runtergesprungen bin und daher weiß, wieviel Sand man danach überall in seinen Sachen, Ohren, Haaren wiederfindet, überließ ich den Spaß diesmal den anderen. Jaaaa, Langweiler, ich weiß. Ich stehe dazu. 😅
Nach den Dünen stand noch ein Stop im Supermarkt für Abendessen und Frühstück sowie im Bottleshop für 1-2 Dosen Bundaberg Red (Rum & Cola Mix), die ich mir heute mal gönne, an und dann nur noch 30min Fahrt zurück zur Unterkunft. Wir kommen bei Regen an, bereiten unser Abendessen zu und sitzen danach wieder bei einigen lustigen Spielen zusammen.En savoir plus
Cradle Mountains
9 janvier 2019, Australie ⋅ ⛅ 15 °C
Großartig- unser heutiger Tag startet nicht nur kühl, sondern auch mit Regen! 🤦🏻♀️ Und es geht ab in die Berge, genauer gesagt zum Cradle Mountain. Wieder ein 2,5 h Spaziergang. Eine Gruppe entschied sich für den etwas strapaziöseren Weg den Berg hinauf, die andere für eine Runde um den See. Nach einem Blick in Richtung Himmel und der Tatsache, dass mir so schon kalt genug war, habe ich mich für zweiteres entschieden. Nachdem die anderen von Kälte, Regen und Schneeregen nach ihrer Rückkehr erzählten, fand ich meine Entscheidung ziemlich gut. Ich habe, glaube ich, auch schon genug Berge erklommen und mir meine chillige Seenrunde verdient. Jap, doch, das passt. 😉
Mittag gab es in Sheffield. Einem kleinen Städtchen auf dem Weg nach Launceston, wo wir übernachtet hatten. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch bei einer kleinen Honigfarm, die 15 verschiedene Honigsorten im Angebot hatten. Ich habe natürlich nicht darüber nachgedacht, dass Neuseeland noch strengere Einfuhrvorschrift hat als Australien und mir zwei kleine Gläser Honig mitgenommen. Nun, wir werden sehen, ob ich Sonntagmorgen um 5:30 Uhr mein Honigfrühstück á la Winnie Puh am Airport von Auckland haben werde. 🙈
Launceston begrüßte uns dann mit strahlendem Sonnenschein, sodass wir noch einen kleine Stop bei den Pools einlegen und auf der Wiese liegen konnten. Für 2 Herren der Gruppe ausreichend Zeit, um im See eine kleine Runde zu schwimmen. Den Abend ließen wir in größerer Gruppe beim Italiener mit leckerem Essen und einem Glas Wein ausklingen.En savoir plus
Bay of Fires & Bicheno
10 janvier 2019, Australie ⋅ ⛅ 21 °C
Der Tag begann mit einem vergessenen Zimmerschlüssel. Zum Glück standen wir gerade am Café um die Ecke, um uns mit einem Flat White oder ähnlichem zu versorgen, als die Frage “Guys, nobody of you has a room key with you, aren’t you?” Verdammt! Das Wort “key” hat gereicht und ich wusste, was sich in meiner rechten Hosentasche befand. 🤦🏻♀️ Mit einem mehrmaligen „Sorry“ übergab ich Keygan den Schlüssel und er brachte ihn fix zurück, während wir den Kaffee organisierten.
Danach machten wir uns auf den Weg in Richtung Ostküste. Unterwegs stoppten wir kurz an einem Kriegsdenkmal in Legerwood, das zu Ehren der im 1. Weltkrieg gefallenen jungen Soldaten errichtet wurde. Mit Kettensägen hat hier ein Künstler an alten Baumstämmen ein kleines Kunstwerk vollbracht. Später passierten wir eine Opiumfabrik, in der wohl 3/4 des medizinisch benötigten Betäubungsmittels hergestellt wird, und hielten einige Zeit später für eine Käseverkostung bei einer Rinderfarm in Pyengana. Den Nachmittag verbrachten wir später in der Bay of Fires und genossen das gute Wetter. Der Strand soll mit zu den schönsten Stränden der Welt gehören. Das Wasser war zwar ordentlich frisch, quasi Ostseetemperatur im Sommer, aber in das glasklare Nass mussten wir einfach reinspringen. 😄 Gegen 16:00 Uhr hieß es dann wieder alle in den Bus und ab nach Bicheno.
In unserer Unterkunft eingecheckt, splittete sich unsere Gruppe kurz für das Abendessen, um wenig später zusammen am Strand von Bicheno die Ankunft der kleinen Pinguine zu beobachten. 🤗 Nicht ganz einfach, da die kleinen Kerle erst bei Dunkelheit aus dem Wasser an Land gehen und somit schwer zu sehen sind, aber ein paar konnten wir doch entdecken. Später saßen wir, wie die anderen Tage auch, noch bei einem kleinen Getränk und einigen Spielen zusammen.En savoir plus
Freycinet National Park & Wineglass Bay
11 janvier 2019, Australie ⋅ ⛅ 22 °C
Nur 10min von unserer Unterkunft in Bicheno entfernt befand sich eine Tierauffangstation der wir einen kleinen Besuch abstatteten und so Tasmanische Teufel und Wombats aus der Nähe sehen konnten. Hier hatte ich auch die Gelegenheit Bekanntschaft mit der 4. giftigsten Schlange, der Mainland (Common) Tiger Snake, zu machen und sie zu streicheln. Unter Aufsicht versteht sich. 😉
Anschließend stand der Freycinet Nationalpark mit seiner Wineglass Bay auf dem Tagesplan. Während die einen sich für den Aufstieg zum Mount Amos entschieden, stand für mich der Lookout auf dem Plan. Keygan gab uns 3,5h Zeit und ich war mir ziemlich sicher, dass ich in der Zeit sowohl den Aufstieg zum Lookout als auch den Abstieg zum Strand der Wineglass Bay und wieder zurück zum Parkplatz schaffen würde. Am Ende schafften Hanna aus England, Matthieu aus Frankreich und ich es in unter 3h wieder zurück zu sein UND ausreichend Zeit am Strand und in den Bergen zu haben. Am Parkplatz angekommen gesellten wir uns zu Cecilie aus Dänemark sowie Kate und Charlotte aus UK, die ebenfalls schon zurück waren. Besuch erhielten wir kurze Zeit später von einem kleinen neugierigen Bennet-Känguru, das wohl ein wenig auf Leckereien hoffte. 🤔
Tja, und das war es dann auch leider schon mit unserer Tour. Unsere 2h Rückfahrt nach Hobart unterbrachen wir für eine kurze Eiscremepause auf „Kate‘s Berry Farm“, wo ich mich für die Sorten Salted Karamell und Boysenberry (gesalzenes Karamell und Brombeere) entschied. Als uns Keygan dann nach einem kurzen Stop am Airport, wo wir die 3 Österreicher und unseren Crazy John aus NZ absetzten, bei unseren jeweiligen Hostels ablieferte, beschlossen wir, uns noch zum Abendessen zu treffen. Also fix geduscht, in ein Kleid gesprungen und ab ging es mit Matteo (Italien), Matthieu und Florent (Franz. Schweiz) zum Treffpunkt. Das Preachers war zwar leider voll, aber wir erkämpften uns im „The Brick Factory“ einen Tisch für unser Abendessen. Danach versuchten wir es nochmal im Preachers für ein Abschlussgetränk, bevor auch der letzte Rest der Gruppe wieder seiner Wege geht.En savoir plus
Von Hobart nach Auckland
12 janvier 2019, Australie ⋅ ⛅ 16 °C
Also gut, letzter Tag in Australien. Heute Abend geht es um 20:55 Uhr mit dem Flieger nach Melbourne und um 23:45 Uhr weiter nach Auckland. Da ich noch immer keinen Ausreiseflug aus Neuseeland gebucht habe, musste ich mich darum unbedingt kümmern. Also fix den Checkout vorgenommen und mich mit dem Laptop und Tee im Aufenthaltsraum des Hostels niedergelassen. Ich hatte mir die Tage überlegt, meine NZ-Tour etwas abzuwandeln. Ich werde also die ersten 2 Wochen die Nordinsel bereisen, mich danach für 10 Tage auf die Cook Inseln verdrücken (Frau gönnt sich ja sonst nichts 🤪) und danach 3 Wochen die Südinsel von NZ unsicher machen. Also Flüge recherchiert und gebucht.
Da ich noch immer etwas Zeit bis zum Abflug zur Verfügung hatte, entschied ich mich mir das MONA in Hobart anzuschauen. Hierbei handelt es sich um das Museum of Old and New Art. Was man so alles als Kunst bezeichnen kann, ist mir manchmal wirklich ein Rätsel, trifft auch nicht immer meinen Geschmack, aber es war trotzdem interessant. Die Anreise dorthin erfolgte mit dem Speedboat. Da ich meine Sachen bereits alle mitgenommen hatte und sie im Museum einschließen konnte, hatte ich somit einen guten zeitlichen Puffer. Um 17:30 Uhr nahm ich dann das Boot zurück zum Hafen, wo sich wenige Meter weiter auch der Stop für den Shuttlebus zum Airport befand. Kurz bevor mein Bus eintraf, bog dann doch tatsächlich ein bekannter anderer Tourbus um die Ecke. Fünf aus unserer Gruppe hatten heute ja noch ihren Bruny Island Trip und genau die lachten mich jetzt aus dem Bus an. Kurz gegenseitig zugewunken und dann war mein Bus zum Flughafen auch schon da.
Die Fahrt über unterhielt ich mich mit einem Pärchen aus Melbourne und wenig später traf ich Rihan, die gerade noch im Bruny Island Bus gesessen hatte auch am Flughafen wieder. Eine nette Überraschung, die uns beide freute und uns die Zeit für einen gemeinsamen Kaffee gab.
Während Rihan 30min vor mir nach Sydney flog, ging es für mich nach Melbourne. Es würde eine knappe Sache werden, das wusste ich, denn ich musste in Melbourne mein Gepäck neu einchecken, den Terminal wechseln, sämtliche Security Checks nochmal durchlaufen und das alles mit nur 1,5h Zeitfenster. 😥 Aber: es hat alles geklappt. Selbst die gesprächige Stewardess und der verzögerte Check-In durch ein Systemproblem, dazu noch ein gesprächiger Sicherheitsbeamter der mein Handgepäck auf Sprengstoff untersucht hat, konnten meinen Abflug nicht verhindern. Ich kam Just in Time zum Boarding an. YES! Geht doch! Das klappt nicht immer. Ich erinnere mich an Osaka, da war ich über die 3h sehr froh.En savoir plus
Auckland - Tag 1
13 janvier 2019, Nouvelle-Zélande ⋅ ⛅ 23 °C
Oh man, 3h Flug und wahrscheinlich nur 1,5-2h in Etappen geschlafen. Das kann ja was werden. Aber erstmal durch sämtliche Sicherheits- und Zollchecks durch. Am vorletzten Stop passierte dann auch, was ich befürchtete. Der Zollbeamte behielt meinen Honig. Er war super nett, entschuldigte sich mehrfach, aber es sei nicht erlaubt und er müsse den Honig behalten. Ob ich denn sehr viel dafür bezahlt hätte? Und wieder eine Entschuldigung. Ich erkläre ihm, das es ja vielmehr meine Schuld ist. Ich hätte ja mal vor Kauf an meine Einreise in Neuseeland denken können. Er erklärt mir noch, wo ich meine Medikamente prüfen lassen muss und wir wünschen uns einen angenehmen Tag. Das alles um 5:30 Uhr morgens! Man stelle sich sowas mal im grummeligen und gestressten Dtl vor! Die Menschen wären auf einmal freundlich und nett zueinander, geht ja gar nicht! Sorry, ich bin heute wohl etwas sarkastisch...
Jedenfalls gab es keine Probleme mit den Medikamenten. Kurz erklärt, warum ich ein Antibiotikum und Schmerztabletten dabei habe und das war’s. Nichts auspacken, nur ein Lächeln und ein “Enjoy your stay in NZ!” YES - endlich raus und erstmal was zum Frühstück finden. Danach mit dem Shuttlebus in die Stadt, das Gepäck im Hostel abstellen und wieder etwas die Stadt erkunden. Macht totmüde natürlich nur halb soviel Spaß, aber geht ja nicht anders. Und laufen hält zumindest erstmal wach.
Ich organisiere mir auf dem Rückweg zum Hostel später am Nachmittag noch etwas Müsli, Joghurt und Obst zum Frühstück und beziehe endlich mein Zimmer. Ich schlafe zwar schon fast im Stehen, aber es hilft nichts, der Mietwagen muss noch gebucht werden. 10 Tage Nordinsel mal unter eigener Regie, statt Tour. Also mal schauen, was billiger-mietwagen.de so anzubieten hat, bevor wir uns ins Land der Träume verabschieden können...En savoir plus

VoyageurLiebe Manuela,... das erinnert mich an meine Einreise nach Singapur - mit Pfefferspray im Gepäck🙄... und auch dort: Einbehalten des Gegenstandes, ein schriftlicher Verweis und ganz viele freundliche Worte. Ich denke in good old Germany hätten wir viel mehr das Gefühl eines schwerwiegenden Fehlverhaltens bekommen😉 Und es beweist wie viel schöner wir die Welt mit Freundlichkeit gestalten können...
Auckland - Tag 2
14 janvier 2019, Nouvelle-Zélande ⋅ ⛅ 19 °C
9:30 Uhr und ich fühle mich, als hätte mich ein Laster überfahren. Der gestrige Tag hatte es doch ganz schön in sich. Hinzu kommt, das mich Auckland heute wolkenverhangen und mit Regen begrüßt. Na, ich wollte sowieso die Routenplanung für meinen 10-tägigen Mietwagentrip über die Nordinsel machen. Da sich das Wetter auch den Tag über nicht besserte, wurde es also ein gemütlicher Orga-Tag mit etwas TV. Als es gegen Abend doch noch trocken wurde, habe ich mich kurz vor die Tür gewagt. Kino hatte ich schon lange vor, also warum nicht heute? Nachdem „Bumblebee“ nur nachmittags gezeigt wurde, entschied ich mich für „A Star is Born“. Bradley Cooper und Lady Gaga zusammen vor der Kamera.En savoir plus
Matamata
15 janvier 2019, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 19 °C
... oder: HOBBITON 🤩🤩🤩
Ja, ich war da! 🤗 Hat mich, nachdem ich den Mietwagen am Flughafen abgeholt, mir noch fix eine Prepaidkarte mit neuseeländischer Nummer zugelegt und einen Kaffee to go organisiert habe, nur ein bissel Fahrt und 2 mal kurz Verfahren gekostet. Aber gut, das gehört dazu. Pünktlich zum einsetzenden Regen war ich da, was aber irgendwie auch ganz nett war.
Es ist wirklich erstaunlich, wieviel Einsatz und Detail in dieses kleine Hobbitdorf gesteckt wurde und noch immer wird. Wir erfuhren einiges zu den unterschiedlichen Größen der Hobbithöhlen, wie bestimmte Szenen gedreht wurden, welcher Baum für “Der Hobbit” aus Stahl und Plastik extra gebaut wurde, da kein passender natürlicher Baum gefunden wurde und konnten im “The Green Dragon” einen Cider oder ein Bier genießen. Eine schöne Erfahrung auf den Pfaden von Frodo, Sam und Gandalf zu wandeln. 🤗En savoir plus
Rotorua, Wai-O-Tapu, Huka Falls
16 janvier 2019, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 18 °C
Rotorua - bis hierhin hatte ich es gestern ja planmäßig vor 19:00 Uhr geschafft. Nur das mit dem aus dem Bett kommen... Seit ich nicht mehr mit einer Gruppe unterwegs bin, klappt es nicht ganz so gut. Naja, das Wetter ist heute eh oll und grau, insofern erstmal duschen und frühstücken. Nach dem Checkout laufe ich eine kleine Weile durch den kleinen Thermalpark mit seinen blubbernden Schlammlöchern und dampfenden Teichen direkt hinter meinem Hostel. Das ist meine Einstimmung auf das Wai-O-Tapu Thermal Wonderland etwas später am Nachmittag. Aber erst einmal beglücke ich das Maori-Dorf Te Puia mit meinem Besuch. Nicht ganz preiswert, aber dafür hat man das Gefühl, die Leute dort möchten einem wirklich etwas von ihrer Kultur mitgeben, was also auch eine 30min kleine Aufführung der Maoris beinhaltete. Ich bin ja sonst immer nicht für soetwas zu haben, aber hier hatte ich ausnahmsweise mal ein angenehmes Gefühl bei meinem Besuch. Zudem befindet sich in dem Dorf auch eine Kiwi-Auffang und Aufzuchtstation. Dieser flugunfähige Vogel ist mittlerweile vom Aussterben bedroht. Interessant fand ich den Fakt, dass das Weibchen nur 1 Ei/Jahr legt, welches im übrigen 20% ihrer eigenen Körpergröße bemisst 😳😱. Armes Ding...
In Te Puia befindet sich zudem ebenfalls ein Thermalgebiet, in dem der höchste Geysir der Südhalbkugel zu finden ist. Insgesamt angeblich der zweithöchste, nur noch getoppt durch den Geysir im Yellowstone Nationalpark in den USA. Ein beeindruckendes 30m hohes Schauspiel, das 5min andauert.
Danach mache ich mich auf den Weg zum Wai-O-Tapo Thermal Wonderland. Die Bilder vom Champagne Pool hat wohl jeder schon einmal gesehen und es ist in Natura nicht weniger beeindruckend. Er fördert, wenn ich Wikipedia mal wieder nutzen darf, bis zu 74 °C heißes Wasser empor. Auf einer Fläche von rund 65m im Durchmesser verdampft so viel Wasser, dass zeitweise das andere Ufer des Teiches nicht zu sehen ist. Das Wasser selbst ist angereichert mit Arsen, Antimon(III)-sulfat, Quecksilber, Thallium, Gold und Silber, was wiederum zu der interessanten orangefarbene Einfassung am Rand des Pools führt. Aber das ist nicht das einzig Sehenswerte in dem Gebiet. Es befinden sich zudem auch zahlreiche kollabierte Vulkankrater mit schaurig schönen Namen wie Devil's Home, Rainbow Crater, Thunder Crater, Inferno Crater oder das quietschgrüne Devil‘s Bath dort. Bei all der farbenfrohen Pracht, werde ich allerdings den wunderbaren Geruch nach leicht faulen Eiern eine kleine Weile nicht los. 🤪
Mittlerweile ist es auch schon 18:00 Uhr als ich Wai-O-Tapu verlasse und mich weiter nach Taupo zu meiner Unterkunft begebe. Unterwegs weist ein Schild auf die Huka Falls hin und da es noch schön hell ist und ich nur noch wenige Kilometer von Taupo entfernt bin, wird auch hier noch ein kurzer Stop eingelegt.En savoir plus
Lake Taupo
17 janvier 2019, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 25 °C
Taupo ist eigentlich ganz knuffig und hat mit dem größten See Neuseelands, er hat die Fläche von Singapur, ein ideales Wassersport und Erholungsgebiet. Daher zieht es auch viele Neuseeländer zum campen etc. im Sommer hierher. Ich hatte für Taupo eigentlich nicht wirklich was geplant, außer das es auf meiner Strecke Richtung Süden ein guter Übernachtungsstop wäre. Insofern bin ich nach dem Frühstück einfach mal zum See runtergefahren, ein wenig am dortigen Hafen entlanggelaufen und habe mir spontan ein Ticket für eine 1,5 h Bootstour zu den Maori Cliff Carvings mit einer Replik eines aus dem Jahr 1920 stammenden Dampfschiffes gekauft. Es war eine schöne Bootsfahrt und ich mag ja so ein bisschen Nostalgie. 😊
Danach ging es weiter Richtung Süden bis nach Ohakune mit diversen Stops im Tongariro Nationalpark, um Wasserfälle oder den noch schneebedeckten Mt Ruapehu, der mit 2797m der höchste Vulkan der Nordinsel ist, aus der Nähe zu besichtigen. Auch sehr interessant mal ein Skigebiet im Sommer zu besuchen, denn drei der vier Skigebiete befinden sich an diesem Vulkan.
Ohakune erreichte ich dann wie immer am Abend gegen 19:30 Uhr. Die Unterkunft war diesmal super! Man stelle sich ein dänisches Ferienhaus mit mehreren Zimmern vor und man hat meine Unterkunft. Einziger Nachteil und das nervt wirklich ein wenig, Wäsche waschen funktionierte wieder nur mit kaltem Wasser. Und wenn ich sage kalt, dann meine ich kalt. Selbst 5l Wasser aus dem Wasserkocher waren nur bedingt hilfreich... Das ist z.B. etwas, worauf ich mich in Dtl wieder freue - meine Waschmaschine. Ziemlich verrückt, aber ist wirklich so. 🙈En savoir plus
Ohakune
18 janvier 2019, Nouvelle-Zélande ⋅ ⛅ 16 °C
Heute habe ich mir mal ein Mountainbike ausgeliehen und bin auf den Spuren der Old Coach Road in die Berge geradelt. Ok, ich gebe es zu, hin und wieder habe ich auch geschoben. Ich bin halt Berge einfach nicht so gewohnt. Runter macht auch komischerweise mehr Spaß als rauf, warum auch immer. 🤪
Das Wetter hat glücklicherweise auch gut mitgespielt. Nicht zu heiss und etwas bewölkt, ideal zum Radfahren. So bin ich also den Weg rauf bis zu dem alten stillgelegten Hapuawhenua Viadukt, das lange Zeit mit 95m das höchste war. Nebendran wurde ein neues gebaut, das dem heutigen Bahnverkehr mehr entspricht und mit 97m das alte nur marginal übertrumpft. Schön ist, dass das alte Viadukt dennoch erhalten bleibt und sowohl für Fußgänger als auch Radfahrer/Mountainbiker passierbar ist. Die Strecke wird auch gut genutzt, wie ich feststellen konnte. Sie ist auch super ausgeschildert und bietet mit den Pfaden durch den Wald ein tolles Erholungsgebiet.
Zurück im Ort bin ich noch ein wenig durch Ohakune, die Stadt der Möhren, richtig: Mohrrüben oder auch Karotten, geradelt, bevor ich mich auf den langen Weg durch und über die Berge in Richtung Osten nach Napier begeben habe. 170km nur Kurven. Da kann man schon mal fast 3h für die Strecke brauchen. 😱En savoir plus
Napier
19 janvier 2019, Nouvelle-Zélande ⋅ ⛅ 26 °C
Hmm-Napier... Im Reiseführer beschrieben als süße Art Deco Stadt, was auch stimmt, hat sie meiner Meinung nach, aber nicht viel mehr zu bieten. Aber gut, fahren wir nach unserem Early Checkout um 8:00 Uhr morgens, weil ich das Auto nur bis 8:00 Uhr direkt vor der Tür parken durfte, noch zum Lookout auf den Berg und machen uns dann auf den Weg gen Süden. Schade eigentlich, denn so hätte ich mich eigentlich gestern doch gleich nach Süden bewegen können, aber sowas weiß man ja vorher immer nicht.
Heutiges Tagesziel war Greytown, eine kleine Stadt, die sich super als Ausgangspunkt für meinen geplanten morgigen Stop am Cape Palliser eignet. Tja, leider wusste ich da noch nicht, dass sämtliche Unterkünfte ausgebucht sein werden, weil Wellington ein langes WE hat und alle in dieses süße kleine Sommerresidenzähnliche Städtchen flüchten. Somit bin ich erst einmal ahnungslos ins Auto gestiegen, 150km gefahren, habe unterwegs einen kurzen Stop im Kaitoke Vogelpark eingelegt, um mir etwas die Beine zu vertreten, danach gecheckt, wie weit es noch bis Greytown ist, für machbar befunden und nach einer Unterkunft geschaut. Tja.... blöd... Das durchkreuzte gerade ganz arg meine Pläne! 🤮
Auch im Nachbarstädtchen war nichts mehr frei, ok schon, aber den Preis war ich ehrlich gesagt nicht bereit für 1 Nacht zu bezahlen... Jedenfalls habe ich dann in den sauren Apfel gebissen und meinen Cape Palliser Trip gestrichen 😢 und die 75km extra nach Wellington zurückgelegt.
Gut, wird bestimmt nicht mein letztes Mal Neuseeland gewesen sein und irgendetwas brauche ich ja auch, um wieder zu kommen, versuche ich mir einzureden. 🙄En savoir plus

Gertraud M🤔 Hm, dann hattest du wenigstens Wellington für dich allein? (ich versuche grad auch, was positives dran für dich zu finden 😏😥) LG
Wellington
20 janvier 2019, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 22 °C
Wellington im Schnelldurchlauf, die Hauptstadt an einem Tag. Kann eigentlich nur mir einfallen oder ist sonst noch jemand so irre, all die Kilometer zu fahren? 🤔
Aber auch in Wellington war der Vorteil, dass ich um 8 Uhr den Parkplatz vor der Tür räumen musste, wenn ich nicht 4,50 NZ$ pro Stunde zahlen wollte. Also rein ins Auto und in der Nähe des Parlamentes 5NZ$ für 2h gezahlt. Nachteil: das Parlament führt erst um 9:30 Uhr die erste Tour durch, sodass ich es mir nur von außen angesehen habe. Danach wurden der alte Bahnhof und die alten Bauten am Hafen besichtigt. Nach 2 h dann Auto einsammeln und zusammen etwas weiter den Hafen hinunter fahren, denn ich hatte von einem Farmers Market gehört. Direkt am Museum Te Papa befindet sich ein Parkplatz den ich leider auch genutzt habe, statt einfach eine Querstraße weiter zu fahren. Stolze 8NZ$ haben mich hier 1,5h parken gekostet! Da hatte ich quasi meine Einsparungen auf dem Farmers Market wieder aufgebraucht. In der Regel gibt es Obst und Gemüse auf solchen Märkten günstiger als im Supermarkt und der Markt war auch sehr gut besucht. Street Food Stände waren ebenso zu finden, wie ein Fisch-, Brot- und ein Käsehändler, bei dem ich hängengeblieben bin. Mein erster gekaufter Käse nach 3,5 Monaten und er war guuuuut! Schön lange gereift und somit gut würzig. Er wird super mit meinen Weintrauben harmonieren. 🤩🤗
Nach dem Markt begab ich mich auf direktem Weg zum Mount Victoria Lookout, der einen tollen Blick über Wellington bietet. Das sollte es dann auch schon mit der Stadt gewesen sein. Ich hatte kurz noch über die Filmstudios nachgedacht, aber der Tag war zu schön, um ihn drin zu verbringen. Also kurz gegoogelt und in den nächstgelegenen Nationalpark gefahren, in dem natürlich auch für Herr der Ringe gedreht wurde. Es ging also nach: Rivendell 😄 Somit bin ich wieder ein wenig auf Frodo’s und Legolas Spuren gewandelt und habe am Fluss gesessen und die Beine ins kalte Nass gestellt, bevor mich mein Weg weiter nach Norden bis nach Plimmerton führte. Hier erwartete mich eine Übernachtung an der Westküste mit direktem Meeresblick. Einen kurzer Abendspaziergang bei ordentlich Wind und Sonnenuntergang konnte ich mir als Küstenkind da natürlich nicht nehmen lassen. 😅En savoir plus
Opunake
21 janvier 2019, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 20 °C
Noch immer ist das Wetter nicht so toll, was zum Autofahren aber jetzt auch nicht schlimm ist. Grau und doch eher kalt mit vereinzeltem Regen stört im Auto nicht wirklich und die Landschaft ist dennoch sehr schön.
Es geht also weiter zurück in Richtung Norden die Küstenstraße bzw. den State Highway 3 entlang bis nach Opunake. Hier habe ich mir eine Unterkunft für eine Nacht gebucht. Ich komme nach einigen Fotostops unterwegs bei wirklich rauem Wind irgendwann am Nachmittag in Opunake an und fahre, nachdem ich mein Gepäck im Zimmer verstaut habe, noch runter an die Steilküste, um den Sonnenuntergang zu sehen.En savoir plus
Mt Taranaki
22 janvier 2019, Nouvelle-Zélande ⋅ ⛅ 17 °C
Ich hatte mal wieder Lust auf Natur und bissel Bewegung, also beschloss ich von Opunake zum Mount Taranaki zu fahren und dort bissel das Wetter zu genießen, denn heute ist es nach 2 Tagen mit Wind und grauen Wolken endlich wieder sonnig. Gesagt, getan. Gegen 11:30 Uhr war ich am Parkplatz, habe mir einen kurzen Überblick über die Tracks an der Tafel des Visitor Centers verschafft, mich für den Hookers Shelter Walk entschieden und bin losgestiefelt. Unterwegs war ich ganz froh meine Trekkingsandalen und nicht die Sportschuhe zu tragen, denn an einigen Stellen war es doch ziemlich matschig und Füße lassen sich leichter waschen, als Schuhe.
Unterwegs traf ich dann ein tschechisches Ehepaar mit ihren beiden Söhnen und habe mich ein wenig mit Ihnen unterhalten. Beide arbeiten für die tschechische Regierung, was bedeutet, dass sie mit ihren Kids alle 4 Jahre umziehen. Aktuell leben sie in Sydney. Witzig war zudem, dass beide mit Stralsund etwas anfangen konnten (dass schaffen noch nicht mal alle Deutschen), da der Vater als Kind immer mit seinen Eltern auf Rügen im Urlaub war und es ihm so gut gefallen hat. Manchmal ist die Welt halt doch ein Dorf.
Wir laufen die paar Meter bis zum Hookers Shelter zusammen weiter. 5min Pause und in der Zeit erweitert sich unsere Gruppe um eine deutsche und eine amerikanische Studentin sowie einen amerikanischen pensionierten Feuerwehrmann. Mit den dreien steige ich auch noch einige Meter weiter den Berg rauf, weiter als ich ursprünglich wollte, aber man soll sich ja auch immer mal wieder fordern, oder?! 😉
Irgendwann trennen wir uns dann aber doch. Bridget, die Amerikanerin und ich machen uns auf den Weg zurück, während die anderen beiden weiter den Vulkan hinauf steigen.
Am Parkplatz angekommen trennten sich auch Bridget’s und meine Wege wieder. Ich habe ihr noch eine Bandage und einige Ibu’s gegeben, damit sie ihre Knieschmerzen etwas eindämmen kann und mich dann auf den Weg nach Waitomo gemacht.En savoir plus
Waitomo Caves & Raglan
23 janvier 2019, Nouvelle-Zélande ⋅ ⛅ 23 °C
So, da ja nun so langsam mein kleiner außerhalb der Route gelegene Zwischenstopp auf den Cook Inseln näher rückt und ich zwar den Hin- und Rückflug nach/von Rarotonga bereits gebucht habe, aber noch nicht den von Rarotonga nach Aitutaki, wurde das heute erstmal in Angriff genommen. Im Café meiner Unterkunft gönne ich mir zum ersten Mal ein Frühstück mit Spiegelei und Speck sowie einem Flat White (Milchkaffee), klappe den Laptop auf, buche die Flüge und recherchiere Unterkünfte.
Danach geht es zu den Waitomo “Glowworm” Caves. Hier fällt auf, dass die Neuseeländer einen ziemlichen Palast um die Tropfsteinhöhlen gebaut haben, was sich selbstverständlich auch in den Eintrittspreisen wiederspiegelt. 54 NZ$ fand ich schon wirklich sportlich! Aber ich hab jetzt auch endlich mal Glühwürmchen gesehen und kann das von meiner Liste streichen. 🤗 Und damit war mein Sightseeing für den Tag auch beendet. Stimmt nicht, ich bin noch kurz nach Raglan gefahren. Kurz trifft es gut. Ich hätte auch nichts verpasst, wäre ich gleich weiter gen Norden gefahren. Aber so habe ich mir wenigsten mal kurz die Beine vertreten. Danach folgte eine längere Autofahrt, in der ich dummerweise um Auckland mehrfach im Stau steckte und somit nur bis Warkworth gekommen bin. Meine bisher teuerste Unterkunft auf der Reise, aber dafür sehr stilvoll in einer Lodge. Zudem traf ich ein nettes deutsches Mädel, die gerade nach ihrem Abi dort für 2 Monate arbeitet und mir einige Tipps für die Südinsel geben konnte. Ich klappe dann am Abend nochmal für 2h den Rechner auf und buche noch fix die Unterkünfte für Rarotonga und Aitutaki.En savoir plus
Tane Mahuta & Cape Reinga
24 janvier 2019, Nouvelle-Zélande ⋅ ⛅ 19 °C
Meine beiden Ziele für heute und ich habe sie auch geschafft. Ich war zwar erst um 21:45 Uhr zurück in meiner Unterkunft, aber nachdem ich schon Cape Palliser nicht sehen konnte, musste Cape Reinga sein! Ich glaube, heute war ich locker 6h im Auto unterwegs. Ja, ich kann auch einfach mal durchziehen, wenn ich will...
Aber erstmal Tane Mahuta. Unglaublich toll und beeindruckend. Er ist ein 2000 Jahre alter Kauribaum und damit der wohl 4. älteste der Welt! Ein unglaublich schöner Gigant des Waldes.
Auf dem weiteren Weg an den nördlichsten Punkt der Insel, Cape Reinga, lotste mich Maps.me dann über eine Fährverbindung. Ist schon lustig, wenn einem angesagt wird, fahren sie geradeaus und man buchstäblich vor Wasser steht und einfach mal den Gehorsam verweigert! Die Fähre kam aber recht schnell. 10min Überfahrt für 20 NZ$ mit Auto und weiter ging’s. Die Überfahrt habe ich für die Unterkunftssuche genutzt. Diese geradewegs angesteuert, eingecheckt, mich wieder ins Auto gesetzt und die restlichen 110km bis zum Kap zurückgelegt. Ich musste die Kilometer zwar wieder zurück, aber nachdem ich schon Cape Palliser streichen musste, sollte mir das nicht auch noch mit Cape Reinga passieren.
Das bemerkenswerte hier: 2 Ozeane treffen aufeinander. Die Tasmansee und der Pazifische Ozean treffen sich und die Vermischung beider Gewässer ist aufgrund von Temperaturunterschieden nicht ganz so einfach. Laut Wikipedia (ja, ich mag die Webseite) treffen hier für die Māori Te Tai o Rehua von Westen, das männliche Prinzip verkörpernd, auf Te Moana Nui a Kiwa von Osten, das weibliche Prinzip verkörpernd, am Cape Reinga aufeinander und symbolisieren damit die Entstehung des Lebens. Zudem besitzt das Kap in der Mythologie der Māori eine besondere Bedeutung. Es wird erzählt, das über das Kap und der Untiefe von Te Nuku-o-Mourea die Seelen der Verstorbenen sich auf die Suche nach dem Gipfel Ōhau der Insel Manawatāwhi (Three Kings Islands) begeben und von dort aus, nach einem letzten Blick zurück in Richtung Aotearoa (Neuseeland), sich aufmachen auf ihren Weg nach Hawaiki, dem Ort ihrer Ahnen. Was allerdings nichts mit der Insel Hawai zu tun hat!En savoir plus
Waipu Cove
25 janvier 2019, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 23 °C
Der heutige Tag stand nur im Zeichen der Rückfahrt Richtung Auckland, da morgen mein Flug nach Rarotonga geht und ich den Mietwagen wieder rechtzeitig abgeben muss.
Nachdem ich nach 3,5h Fahrt über neuseeländische Schlengelstraßen keine Lust mehr hatte, habe ich mir auf der Karte einen Ort mit Strand gesucht und bin dort hingefahren. Fix in den Bikini geschlüpft und in Waipu Cove ins Wasser gesprungen. Das tat gut!
Es half aber alles nichts, es ging wieder zurück ins Auto und ich bin noch einmal 1h bis nach Orewa zu meiner Unterkunft gefahren.En savoir plus
Von Auckland nach Rarotonga
26 janvier 2019, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 22 °C
So, letzter Tag auf Neuseelands Nordinsel. Ich packe und buche mir noch fix den Ausreiseflug nach Sri Lanka, da ich ohne nicht wieder nach Neuseeland einreisen darf. Das fix zieht sich wie immer ganz schön, da ich wieder einmal Schwierigkeiten mit der Zahlung habe und dann doch wieder zwei Endgeräte brauche. Nervig, aber einmal mehr bin ich froh meinen Laptop dabei zu haben. Aber jetzt weiss ich, das mein TAN-Leser und mein Handy nicht miteinander harmonieren. Sehr interessant, ob das wohl auch anderen so geht??? Nachdem die Hürde überwunden ist, mache ich mich also auf den Weg zum Airport in Auckland und stelle beim Verlassen von Orewa fest, dass dort heute am Strand eine Oldtimer Show mit Hotrods stattfindet und ich muss daran vorbeifahren. Aaaahhhh - wie gemein!! 😫😭😫😭
Die Abgabe des Mietwagens klappt wenig später fast reibungslos. Irgendwie wurde beim Anfangskilometerstand eine Zahl vergessen, weshalb ich nochmal zum Budgetstand in den Airport musste, um eine korrekte Abrechnung zu erhalten. Danach wurde eine Waage gesucht, festgestellt, dass ich 3kg zu viel habe und überlegt, wie die zu reduzieren sind. Als erstes kam die Glasflasche Cider dran. Da Alkohol trinken auch in NZ in der Öffentlichkeit nicht erlaubt ist, kam ich mir ein wenig wie ein Alkoholiker vor, als ich die Flasche in meinen Schal eingewickelt, am Seiteneingang des Terminals geleert habe. 🤦🏻♀️ Als nächstes die 500g Salz ins Handgepäck gesteckt. Ja, 500 g waren einfach mal 1/3 so teuer wie 250g. Und dann war da noch meine Packung Cookies und zwei echt nervige kleine Jungs im geschätzten Alter von drei Jahren, die einfach nicht begreifen wollten, dass sie die Flugzeuge nicht anschauen können. Die Eltern waren verdammt geduldig, Hut ab, taten mir aber trotzdem leid. Da ich die Cookies eh nicht wirklich toll fand, wurden diese kurzerhand den Eltern bzw den Kindern vermacht, die “Oh Wunder” endlich Ruhe gaben. Der Blick der Eltern sprach Bände. Noch fix ein Buch ins Handgepäck geschoben und schon waren es beim Check-In nur noch 800g zuviel. 😉 Gepäck losgeworden, ab zum Security Check und die rote Lampe für meinen Rucksack kassiert. Na toll, ich hab doch nichts an Flüssigkeiten drin und das Taschenmesser bin ich ja gleich am Anfang in Nepal losgeworden. Hatte ich dummerweise übersehen. Das aber 500g Salz die Freigrenze für Pulver übersteigen und es daher von dem wieder einmal netten Beamten konfisziert wurde, war neu für mich. Gut, von mir aus, behaltet die 1,50 NZ$. Also mal ehrlich! Salz! 🤦🏻♀️
Danach mache ich mich auf zu meinem Gate, buche noch fix meine Unterkunft für die letzten 3 Nächte auf Rarotonga, update noch die letzten Reiseberichte und schon ist Boarding. Wenn das mal kein Timing ist. 😄
Der Flug von 3h 40min verläuft ohne Turbulenzen und ich komme pünktlich um 21:30 Uhr am Vortag auf Rarotonga an. Whoohooo! Ich bin mal eben um 23h jünger geworden! 💃🏻💃🏻💃🏻 Am 26.1. abgeflogen, am 25.1. angekommen. 😃
Ich werde von Stu, meinem Vermieter, am Airport abgeholt und zur Unterkunft gebracht, wo ich auch Lynn und die beiden Hunde Molly und Stumpy kennenlerne. Aus irgendeinem Grund, haben mir die beiden ein Upgrade in das große Doppelzimmer mit eigenem Bad gegeben. Ich schätze, weil ich drei Nächte bleibe. Soll mir recht sein. Mal wieder Glück gehabt, auch mit meinen Vermietern. Wir unterhalten uns noch eine Weile, sie bieten mir etwas zum Abendessen an und wir schauen zusammen Rugby (die 7min Spiele) im TV, bevor ich mich ins Bett verabschiede.En savoir plus
Rarotonga - Tag 1
26 janvier 2019, Îles Cook ⋅ 🌧 26 °C
Ich bin gerade am Muri Beach und genieße die Sonne und das glasklare, türkis schimmernde Wasser der Lagune mit der Brandung in einiger Entfernung. Bin ich heute Mittag auf dem Rückweg vom Punangi Nui Market noch gut geduscht worden, so ist es jetzt angenehm sonnig mit der Chance auf Sonnenbrand.
Stu & Lynn, meine beiden Vermieter sind äußerst herzlich. Heute früh gab es ein leckeres Willkommensfrühstück bestehend aus Müsli mit Joghurt und einer Schale Papaya und Banane aus ihrem Garten. Früchte, die ich auch aus ihrem Garten vom Baum pflücken darf und sie nicht kaufen soll. Lynn ist gebürtige Britin und Stu tatsächlich auf einer der Nachbarinseln aufgewachsen. Vor einigen Jahren haben sich die beiden in Neuseeland kennengelernt und sind vor 10 Monaten hierher gezogen. Ich schätze beide auf Mitte bis Ende 50. Jedenfalls haben sie mich heute nach dem Frühstück mit zum Markt genommen, wo ich mir erst einmal für 5 NZ$ 1,5kg Passionsfrüchte gekauft habe. Man versuche das mal in Deutschland. 3 € reichen vielleicht für 2 oder 3 Stück... Der Markt findet jeden Samstag statt und bietet lokale Produkte von Schmuck, Kunst, Essen, Trinken über traditionelle Korbmaterialien und Bekleidung an. Ich habe mich dazu hinreißen lassen mir ein paar schwarze Perlenohrringe und ein Armband mit schwarzen Perlen zu gönnen. Sie passten irgendwie super zu dem dunkelblauen Kleid, dass ich gerade getragen habe. 🤪 Tja, und auf dem Weg zurück, denn Stu & Lynn waren schon vorgefahren, während ich noch ein wenig schnökerte, erhielt ich eine kleine Dusche von oben. 🙈
Auf jeden Fall hatten die beiden in Muri etwas zu erledigen und boten mir daher an, mich dorthin mitzunehmen. Ich erhielt von Lynn einen Busfahrplan für den Rückweg mit der Instruktion einfach die Hand zu heben, wenn ich den Bus sehe und er würde stoppen. Den restlichen Nachmittag verbrachte ich dann badend und im Schatten liegend am Strand. Es folgte noch ein Strandspaziergang, auf dem ich von einigen Hunden begrüßt wurde, bevor ich mich auf den Rückweg machte. Ich bin die ersten 2-3 km gelaufen und hielt immer für den Bus die Augen auf, als neben mir ein Auto hielt und eine ältere Dame mich fragt, wohin ich denn unterwegs sei. Kurz mitgeteilt und schon war der Bus Geschichte. In meiner Unterkunft angekommen, Stumpi und Molli (die beiden Hunde) kurz gestreichelt und unter die Dusche gesprungen, klopft Lynn an meine Tür. Sie würde mit ihrer Freundin im Trader Jacks ein Glas Wein trinken, ob ich nicht Lust hätte mitzukommen. Es waren zwei lustige Stunden mit den beiden. Zurück im Te Manga Retreat, meiner Unterkunft, bereitete Stu gerade das Abendessen für sich und Lynn. Er fragte, ob ich denn etwas mitessen möchte und kurz darauf fand ich mich mit ihm und Lynn sowie einem Teller mit Salat und Lasagne auf dem Sofa wieder. Es liefen die Rugby Finals im TV und ich bin recht beeindruckt vom neuseeländischen Damenteam! Wenig später treffen zwei neue Gäste ein, die die letzten fünf Tage auf Aitutaki, meiner nächsten Destination verbracht haben. Kurz mit Ihnen unterhalten, ruft dann auch schon das Bettchen. 😴En savoir plus
Rarotonga - Tag 2
27 janvier 2019, Îles Cook ⋅ ⛅ 29 °C
Fix frühstücken und dann ab in die Kirche. Ja, richtig gelesen, Kirche. Es ist Sonntag und unsere Vermieter Stu und Lynn haben uns den Sonntagsgottesdienst als traditionelles Event auf Rarotonga ans Herz gelegt. Lynn fährt uns hin, da wir schon spät dran sind. Auf den Beifahrersitz links quetscht sich das französische Pärchen, während ich mit dem polnischen Pärchen, das heute früh angekommen ist, hinten sitze. Wir Frauen tragen alle einen Blumenkranz auf dem Kopf, den uns Lynn noch fix gegeben hat und der hier auf Rarotonga als Kopfschmuck gilt. Der Gottesdienst, bei dem viel gesungen wird, dauert etwas mehr als 1h und wird in Tonga abgehalten. Es fällt auf, das alle Chormitglieder in Weiß gekleidet sind. Für den Rest gilt: Frauen tragen Kleider, Männer Hemd und lange Hose. Nachdem der Gottesdienst beendet ist machen wir uns auf den Rückweg, wobei wir irgendwie das polnische Pärchen in der Kirche verloren haben.
Mittlerweile ist es Mittag und ich mache mich mit den beiden Franzosen auf den Weg zum Restaurant „Lazy Trout“, der eine Empfehlung von Stu ist. Auf dem Weg dorthin treffen wir Roman & Yvona, das polnische Pärchen wieder. Den „Lazy Trout“, der im Grunde ganz dicht an unserer Unterkunft gelegen ist, finden wir nicht, da wir falsch abgebogen sind, dafür aber ein nettes Take Away. Leider wird hier alles frittiert, was auch das Fehlen schlanker Menschen erklärt. Da die beiden Franzosen bereits heute Nachmittag wieder abreisen, verabschiede ich mich von den beiden auf dem Rückweg, denn ich will noch kurz an den kleinen verlassenen Strandabschnitt, den Lynn empfohlen hat. Ich finde ihn und genieße den Blick auf das aufgewühlte Meer, denn es ist noch immer recht stürmisch. Ich sitze da ca. 20min, als 2 Hunde den Strand entlang spazieren, mich entdecken und geradewegs auf mich zukommen. Vorbei mit meiner Einsamkeit. Nun hatte ich zwei Fellknäule, die buchstäblich ihr Opfer für Streicheleinheiten gefunden hatten bei mir. Zwei ganz liebe Kerle, einer nur noch mit einem Hinterlauf, die es sichtlich genossen, gekrault zu werden. Der rotbraune Zottel auf nur drei Beinen folgt mir sogar bis zur Unterkunft. Und schon hätte ich wohl ein Haustier, würde ich hier wohnen. Übrigens sind die Hunde hier sehr friedlich. Das war eines der Dinge, die mir meine Vermieter gleich zu Anfang mitgeteilt haben. Es gibt viele Hunde auf der Insel, aber sie sind freundlich und neugierig.
Zurück in meiner Unterkunft verabrede ich mich mit Yvona & Roman für den Besuch des Muri Night Market und beschliesse den Nachmittag zu relaxen und am Pool zu verbringen. Es ist Sonntag, alle Geschäfte geschlossen und ich habe keinen Scooter, um etwas die Insel zu erkunden. Also wird relaxt. Das war auch ganz gut, denn der Tag hatte noch eine Überraschung für uns drei parat. Stu und Lynn borgten uns ihren kleinen Flitzer, damit wir zum Muri Night Market kommen konnten, der doch 10km entfernt stattfand. Unterwegs zeigte ich Roman und Yvona noch den Strand von Muri. Ihr Flug nach Aitutaki geht erst morgen Nachmittag, sodass sie noch etwas Zeit für Strand und Insel haben. Wir kommen also zum Auto zurück und wollen nur noch wenige Meter weiter bis zum Night Market, als das Auto nicht anspringt. Die Batterie ist so tot, dass wir nach drei Mal starten nur noch das Klicken des Anlassers vernehmen. Ich schaue im Kofferraum nach Starterkabeln und werde fündig. Leider bleibt der Versuch ein Auto anzuhalten erfolglos. Also beschließen wir das Auto bis zum Night Market zu schieben. Muss lustig ausgesehen haben. Ich im Kleidchen, Roman auch schicker angezogen, schieben wir den silbernen Kleinwagen ca. 300m bis zum Markt, während Yvona steuert. Wir beschließen, uns davon nicht beirren zu lassen und besuchen erstmal den Markt, auf dem es viele leckere Sachen gibt. Meinen Vorsätzen zum Trotz gibt es doch ein Stück Pineapple-Merenge-Cake, dass ich mir hatte einpacken lassen, aber irgendwie funktioniert das bei mir nicht. Das „ich probiere nur mal kurz“ endete irgendwie mit einem leeren Teller. Wenig später kam noch ein Seafood Curry dazu, bei dem sich Roman und Yvona anschlossen. Gut gestärkt, trat unsere kleine Herausforderung wieder in den Vordergrund. Wir brauchten Starthilfe. Nach einigem hin und her erhielten wir Hilfe und wir machten uns auf direktem Weg zurück zur Unterkunft. Unterwegs fragt mich Yvona, wann denn morgen mein Flug geht und wo ich untergebracht bin. Wir fest, dass die Welt wieder einmal super klein ist, und wir uns auf Aitutaki in der gleichen Unterkunft wiedertreffen werden. Witziger Zufall! Die Batterie des Autos wird auf dem Rückweg immer schwächer und wir haben fast kein Licht mehr, als wir auf das Grundstück unserer Vermieter fahren. Just in time arrived, keine Minute zu spät!En savoir plus
Aitutaki - Tag 1
28 janvier 2019, Îles Cook ⋅ 🌧 29 °C
Hui-mein Tag startet nach langer Zeit mal wieder super früh. Ich habe ja sonst immer versucht die frühen Flüge zu umgehen, aber manchmal ist der Preis einfach das schlagende Argument. In meinem Fall heute doppelt, denn was ich irgendwie übersehen habe, wo ich doch sonst immer darauf achte, das ich nur Handgepäck mitnehmen durfte. Also habe ich für meinen Rucksack mal eben 80 NZ$ am Airport von Rarotonga nachgezahlt. 🤦🏻♀️ Und dabei hatte mir Stu noch angeboten, dass ich mein Gepäck bei ihm und Lynn lassen könne, um nur mit Handgepäck zu reisen. Für 5 Tage allerdings bissel sportlich mit meinem kleinen 20l Rucksack. Er ist top, aber ich hätte 30l nehmen sollen. So wird man also um 6:00 Uhr morgens ungewollt Geld los, wohlwissend, dass sich das Spiel in 5 Tagen wiederholen wird. 🤦🏻♀️
Der Flug in der zweit kleinsten Maschine in der ich je geflogen bin, kleiner war nur die Cessna für den Rundflug über Stralsund, verlief gut. Insgesamt stolze 14 Sitzplätze plus Pilot und Co-Pilot mit einem direkten Blick ins Cockpit rief die Air Rarotonga Maschine auf. Von meinem neuen Gastgeber/Vermieter wurde ich dann wieder am Airport, eigentlich beim Häuschen am Rollfeld, in Empfang genommen. Byron stoppte mit mir kurz am nächstgelegenen Shop, sodass ich für mich Nudeln, eine Dose Tomatensauce und etwas Brot zum Frühstück organisieren konnte. Zusammen 11,80 NZ$! 😱 Wobei allein 5,80 NZ$ für die kleine Dose Tomatensauce anfielen. Da Aitutaki von der Lebensmittellieferung per Schiff abhängig ist, ist alles gleich mal doppelt so teuer. Danach fuhren wir direkt zu meinem Beach Hut am Strand mit Blick aufs Wasser. Das Häuschen selbst ist zweistöckig, wobei ich mit Absicht die untere Etage gebucht hatte. Ich habe einen Gaskocher mit zwei Platten, Kühlschrank, Spüle, ein Doppelbett sowie ein einzelnes Bett und eine süße Veranda mit Meerblick. Keine 5* Unterkunft, aber sauber und völlig ausreichend. Ein bisschen wie ein Gartenhäuschen, ja, das trifft es.
Da ich letzte Nacht aufgrund der Wärme auf Rarotonga und dem Gedanken, ich könnte den Wecker um 4:30 Uhr nicht hören, kaum geschlafen habe, bin ich doch glatt 3h weggenickt, kaum das ich auf dem Bett lag. Um 11:00 Uhr wieder aufgewacht und versucht, irgendwie den Tag zu starten. Also wurden die Sachen ausgepackt, der Bikini angezogen und trotz Regen die Lagune ein wenig erkundet. Zudem hatte ich ja immer noch nicht meine Unterwasserhandyhülle ausprobiert. Hat soweit gut funktioniert, nur an den Unterwasserfotos muss ich noch arbeiten. Danach beschloss ich, mir ein wenig die Beine zu vertreten und in das Dorf zu laufen. Vielleicht einen Kaffee trinken, bissel Milch organisieren und wieder zurück. Nachdem ich alle kleinen Läden nach Milch abgelaufen bin und außer Milchpulver nichts fand, beschloß ich, meine Tomatensauce für weitere 5,80 NZ$ mit Champignons aus der Dose zu pimpen und mir am Abend eine Dose Rum-Cola-Mix zu gönnen. Die war übrigens 20 Cent günstiger als die Champis!!! 🙄 Ich lief noch ein wenig durch das Dorf und gerade als ich mich auf den Rückweg machen wollte, fand ich genau den Shop, nachdem ich die ganze Zeit gesucht hatte und der im Booklet meiner Unterkunft mit „Best price for eggs and milk“ ausgewiesen war. Und was soll ich sagen, ja ich kaufte Milch und 12 Eier, die mit 9 NZ$ einfach mal deutlich günstiger waren als 6 Eier für 6,50 NZ$. Das sind die teuersten Eier ever, aber es gab auch noch 2 Papayas für je 1 NZ$ und eine Wassermelone für 3 NZ$ dazu. Und jetzt kann man mal über die Relation nachdenken. Wahnsinn! Ich sag auch nicht, dass die Hühner hier auf der Insel frei rumlaufen... Aber gut, es gibt jetzt jeden Tag Ei zum Frühstück und ich habe eines für meine Pasta, wenn die Sauce leer ist.
Aber damit war mein Tag und seine Erlebnisse ja noch nicht zu Ende. Ich laufe da also so mit meinem quietschgelben Regencape von der Whitsunday-Segeltour die Straße zurück zu meinem Matriki Beach Hut, wohlwissend jetzt 5km vor mir zu haben, als neben mir ein Motorrad hält. Wo ich denn untergebracht wäre, lautete die Frage. Kurz erklärt und schon saß ich bei einem völlig fremden Insulaner als Sozia auf dem Motorrad und fand mich 5min später vor meiner Hütte wieder. Api, so sein Name, wäre hier geboren, arbeitet jetzt aber in Perth und besucht für 3 Wochen seine Eltern. Eigentlich wollte er ja Fischen, aber das Wetter sei zu schlecht dafür und deshalb fährt er jetzt bissel mit dem Mororrad über die Insel. Bevor wir uns verabschieden, bedanke ich mich nochmal und er erklärt mir, er würde am nächsten Tag ein paar Trinkkokosnüsse vorbeibringen. Hmm-ok... 🤔
Das war es aber noch immer nicht mit meinen Erlebnissen, denn 5min nach meiner Ankunft, ich hole gerade das Trinkwasser zum Kochen meiner Pasta und für Tee, kommen auch Roman und Yvona, das polnische Pärchen an. Wir begrüßen uns mit einer Umarmung, plauschen kurz und auf meinen wenigen Metern Rückweg zu meinem Häuschen steht dann Karen vor mir und stellt sich vor. Kanadierin, sie reist mit ihrer Kollegin und sie hätten gerade einen Happy-Hour-Drink und ich könne doch mit dazu kommen, wenn ich wolle. Sie haben das dritte Strandhäuschen gebucht. Ok, klar, auf jeden Fall. Ich koche also fix meine Pasta, da ich quasi am verhungern bin, ich hatte ja kein Mittag und geselle mich mit meinem Pastateller zu den beiden an den Strand. Im Laufe des Abends stellt sich heraus, dass Pam seit 12 Jahren Polizistin (Mounty) in Vancouver, geschieden, 33 Jahre alt ist und 2 Kinder hat. Karen ist ebenfalls im polizeilichen Dienst tätig, allerdings in der Opferbetreuung. Ziemlich interessant. Ach ja, und dann ist da noch Api, mein freundlicher Motorradfahrer. Mittlerweile waren wir Mädels mit unseren Drinks aufgrund des Regens auf die Veranda von Pam‘s & Karen’s Hütte umgezogen, als es an deren Tür klopfte. War nicht Api auf der Suche nach mir, um mir 4 Trinkkokosnüsse vorbeizubringen? Er zeigte mir noch kurz, wie ich sie öffne, ziemlich einfach, und dann verließ er uns auch schon wieder. Also gab es heute zur Feier des Tages einen kleinen Cocktail mit Kokoswasser, Vodka und Papayapürree. 😅 Doch noch viel passiert für die paar Stunden hier auf Aitutaki.En savoir plus
Aitutaki - Tag 2
29 janvier 2019, Îles Cook ⋅ ☁️ 29 °C
Wow, mal eben 9h durchgeschlafen! 😅
Nach der Dusche mache ich die Tür zur Veranda auf und wage einen Blick nach draußen. Wegen des starken Regens gestern Abend hatte ich alle Fensterläden geschlossen. Siehe da, strahlender Sonnenschein und türkisblaues Wasser. Ich brate mir meine ersten beiden Spiegeleier, drapiere sie auf dem Weizenbrot, schnappe mir meinen Tee und ab gehts auf die Veranda frühstücken. Kaum fertig damit, springe ich in den Bikini, schnappe mir meine kleine Schwimmbrille und ab ins Wasser. Später habe ich nochmal versucht mit dem Handy einige Unterwasserfotos zu machen, aber auch heute hat es nicht so wirklich geklappt. Ich habe ja noch ein paar Tage zum perfektionieren. Vielleicht klappt es ja morgen beim Lagoon Cruise.
Gegen 11:00 Uhr haben Roman, Yvona und ich uns dann von Byron unsere Roller gemietet und zusammen die Insel unsicher gemacht. Es wurden unfreiwillig Off-road Strecken gemeistert, Sandkrabben in Massen entdeckt - die können aus einem Landstrich einen Schweizer Käse basteln 😳 - und die Lagune von ihren unterschiedlichen Seiten gesehen. Auf einem Schild an der Nordostspitze der Insel stand tatsächlich: “Slow Down You are in Heaven” und es war wirklich wunderschön. Unser Mittag hatten wir ganz in der Nähe im Koru Café, wobei ich natürlich wieder Tintenfisch ordern musste. 😄 “Squid with Salt and Pepper” hatte ich so auch noch nicht, also wurde bestellt. Leider wieder paniert, wie so vieles hier, aber trotzdem sehr lecker und vorallem sehr zartes Fleisch, nicht wie bei uns, wo man das Gefühl hat auf Gummiringe zu beißen.En savoir plus
Aitutaki - Tag 3
30 janvier 2019, Îles Cook ⋅ ☁️ 29 °C
Aitutaki hat eine traumhafte Lagune mit einigen kleinen unbewohnten Inseln, die aber größtenteils im Besitz einheimischer Familien sind. Nachdem uns Byron gestern gesagt hat, dass wir Aitutaki nicht ohne Lagunentour verlassen könnten und das Wetter für den heutigen Tag super werden soll, haben wir alle beschlossen, heute 4h auf dem Boot, im Wasser und auf den Inseln zu verbringen. Bevor es losgeht, erzählt mir Karen noch, dass Api am Vortag mehrfach da gewesen wäre und nach mir gefragt hätte. Ist doch nicht wahr... Na was bin ich froh, unterwegs gewesen zu sein...
Aber zurück zu unserer Bootstour. Roman und Yvona nahmen bei Byron im Auto Platz, während Karen, Pam und ich es uns nicht entgehen lassen konnten, im Boot sitzend zum Hafen zu fahren. Das würde in Deutschland jeden Polizisten sofort für diverse Vergehen zum Strafzettel greifen lassen, ebenso in Kanada, also waren wir drei definitiv bei der Aktion dabei. Was für ein Fun! 🤩 Im Hafen angekommen wird das Boot zu Wasser gelassen, wir springen rein, legen 20min später auf Onefoot Island unseren ersten Zwischenstopp ein und werden auch sofort von zwei Giant Trevallys begrüßt, mit denen wir eine kleine Weile schwimmen. Byron hat für jeden eine Trinkkokosnuss dabei und wir erfahren, das hier immer mal wieder für eine amerikanische Survivor-Serie gedreht wird und dann alle umliegenden Inseln ebenfalls für Besucher gesperrt werden. Na ich würde mich ja bedanken, wenn ich wegen einer TV-Sendung nicht an mein Urlaubsziel könnte.
Wir fahren weiter und legen einige Stopps ein, die einfach atemberaubend sind. Am eindrucksvollsten ist eine Sandbank, die noch keinen Namen trägt und tatsächlich noch käuflich zu erwerben ist. Man muss allerdings in irgendeiner Art Wurzeln auf den Cookinseln haben. Hier gab es auch das Postkarten-Südseefeeling, wie es im Buche steht und in Filmen präsentiert wird. Zudem schnorchelten wir an diversen Spots in der Lagune und sahen unter anderem lilafarbene Korallenfelder, Fische in allen möglichen Farben, nicht weniger farbenfrohe Riesenmuscheln und an unserem letzten Schnorchelspot neben diversen Giant Trevallys ebenfalls einen Napoleon Lipfish, den ich auf ca. 1,60 m und 60kg schätzen würde. Das war auch noch einmal unglaublich beeindruckend.
Als wir uns nach 4h wieder auf den Rückweg machen, ist uns allen doch etwas frisch. Wir drei Mädels nehmen wieder im Boot Platz, als es auf dem Trailer verladen ist und zurück geht es in unsere Unterkunft. Dort bemerke ich dann auch, dass ich mir diesmal an den Beinen und meinem Sitzpolster einen guten Sonnenbrand zugezogen habe. Na großartig. Ich hatte zwar ein Longsleeve beim Schwimmen an, aber keine lange Hose.🤦🏻♀️
Der Nachmittag ist dann auch eher ruhig. Erst liege ich etwas im Schatten am Strand und versuche mich in Logikrätseln und später fahren Roman, Yvona und ich nochmal kurz mit dem Scooter über die Insel und schauen uns den Aussichtspunkt an, den wir gestern nicht geschafft haben. Aber zuvor gibt es im „Boat Shed“ noch einen leckeren Sushi-Burger. Auf dem Rückweg vom Aussichtspunkt halten wir noch kurz bei einer aus Österreich stammenden älteren Dame bei uns um die Ecke, da sie Bioobst aus ihrem Garten verkauft. Ich erstehe jeweils drei Bananen von zwei unterschiedlichen Sorten, eine Sternfrucht und freue mich auf meinen Obstsalat zum Abendessen. 🤩En savoir plus
Aitutaki - Tag 4
31 janvier 2019, Îles Cook ⋅ ⛅ 28 °C
Wie mein Tag heute startete? Nicht gut! Wenn man um 8:00 Uhr morgens ein Motorradgeräusch vernimmt und denkt, BITTE NICHT!, dann ist das nicht gut. 😐 Dazu noch Schritte auf dem Weg zu seinem Häuschen, die den Verdacht noch erhärten und endgültige Bestätigung im Klopfen an der Tür, das Frau geflissentlich ignoriert, findet, dann ist das wirklich kein guter Start. Wenn das Ganze dann noch durch das Geräusch eines herangezogenen Gartenstuhls getoppt wird und Frau im Bett liegend, aus den Augenwinkeln registriert, das die Person über die zugezogenen Vorhänge durch das Maschennetz in den Innenraum schaut, mich offensichtlich schlafen sieht und weiter so lange an die Tür klopft, bis ich aufmache, dann bin ich „Not amused“. Ganz im Gegenteil, sowas kann ich ja so gar nicht leiden. Warum hab ich eigentlich immer so ein Glück „creepy guys“ zu erwischen? Frau ist freundlich und schon hat sie das Problem! Ähnliches Spiel auf Tokashiki, hatte ich, glaube ich, nicht erwähnt, ist auch nicht tragisch. Aber zurück zu Api vor meiner Hütte. Als ich ganz offensichtlich etwas unwirsch mit einem „What?“ die Tür öffnete, folgte sofort eine Entschuldigung für das Aufwecken. Jaja, schon klar... dachte ich mir etwas grummelig. Wie denn mein Tag gestern gewesen sein? (Gut) Und er hätte ja nicht gewusst, dass ich auf einen Tagesausflug mit dem Boot gehe. (Ja, wieso auch?!) Und die erste Insel zu der wir gefahren wären, sei ja die seiner Familie gewesen (Schön für dich.) und er wäre ja leider zu spät dort angekommen, da wären wir schon auf dem Weg zur nächsten Insel gewesen (Bitte wie? 😳 Woher zum Henker weißt du, wo ich stecke?). Und er hätte mir eine Papaya mitgebracht. Okay, dachte ich mir, das reicht. Ich habe ihm freundlich mitgeteilt, dass ich genug Papaya habe und er sie wieder mitnehmen kann. Auch bei seinem zweiten Versuch sie bei mir zu lassen. Es folgte eine nochmalige Entschuldigung fürs Wecken und er zog von dannen. Mann - wieso immer ich? Und die Männer, die unsereins attraktiv findet trauen sich nicht oder sind vergeben. Kann doch nicht wahr sein! 🤦🏻♀️🤦🏻♀️🤦🏻♀️
Aber gut, wir heißt es so schön: „Es kann nur besser werden.“ und das wurde es tatsächlich. Ich machte mir ein leckeres Frühstück mit Spiegelei auf Toast, Tee und Papaya-Passionsfruchtsalat, setzte mich an den Strand und Pam, Karen, wenig später auch Roman und Yvona gesellten sich dazu. Bissel geplauscht, später bissel auf der Liege am Strand relaxt und irgendwann mit Roman und Yvona wieder auf den Roller gesprungen und im Dörfchen einen Fischburger gegessen. Der war ziemlich lecker und vorallem mit frischem Gemüse und Fisch. Danach noch eine Postkarte im Minipostamt aufgegeben und zurück ging es in die Unterkunft, um Romans Kiteequipment zu holen. Wir fuhren zur Blue Lagoon und haben uns im dortigen Restaurant einen Kaffee gegönnt, schließlich regnete es gerade etwas, und auf Wind für Roman gewartet. Später assistierten Yvona und ich ihm beim Aufstellen seines Kiteschirms, nur reichte der Wind nicht wirklich zum Kiten. Schade.
Kurz vor Sonnenuntergang fuhren wir zurück, schauten uns um 20:30 Uhr ein wenig die traditionelle Tanzshow im Nachbarhotel an, setzten uns später noch mit Pam an den Strand und genossen den Sternenhimmel, bis uns der Regen ins Bett vertrieb.En savoir plus






















































































































































