Morocco
Chefchaouen Kasbah

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  • Day65

    Chefchaouen - Mehr als eine blaue Stadt

    November 6, 2019 in Morocco ⋅ ⛅ 15 °C

    Von Chefchaouen über Cannabis Plantagen zum Lonely Dog Summit - Für uns sehr merkwürdig, in Marokko normal!
    Chefchaouen ist eine kleine Stadt im Norden Marokkos und grenzt an das Rifgebirge (in dem man wunderbar wandern kann, aber hierzu später mehr :D) Die kleine Stadt war lange heilig und für Touristen unter Androhung der Todesstrafe verboten. Doch zum Glück hat sich das geändert, so dass wir heute die wunderschönen kleinen blauen Gassen der mittelalterlichen Medina besuchen können! Warum blau? Weil blau vor bösen Blicken schützt :)
    Nachdem wir uns einen Tag durch die Gassen der Medina haben treiben lassen, wollten wir am nächsten Tag hoch hinaus auf den Jebel El-Kelaa, welcher von Chefchaouen gut zu erreichen ist und über dem Ort thront - Ein ideales Training für unsere baldige Toubkal Besteigung (höchster Berg Nordafrikas!). Wir starteten also recht früh und begleitet von Sonnenschein und dem mega schönen Panorama auf die Rif-Berge begonnen wir unseren 1200HM Anstieg. Auf unserer Reise passierten wir nur wenige Häuser, doch als uns sogar von einem 4-Jährigen Haschis angeboten wurde, begannen wir uns zu fragen, was das eigentlich für Felder sind, durch die wir die ganze Zeit wandern?! Es dauerte nicht lange und uns war klar, dass unsere wunderschöne Wanderung entlang unzähliger Cannabis Plantagen führte :P Leider war die Ernte schon abgeschlossen und wir konnten uns nicht mehr als Erntehelfer bewähren... Spaß beiseite, im Rifgebirge leben rund 80.000 Familien vom Cannabis Anbau und ca 65% des weltweit verkauften Cannabis kommen aus Marokko - Da kann Südamerika leider nicht mithalten :P Nun gut, es fühlte sich zwar irgendwie komisch/falsch/illegal an da vorbei zu spazieren, aber anscheinend ist es ganz normal, schließlich wurde mir im Hostel diese Tour empfohlen und wir wollten doch auf den Gipfel! Leider wurde uns dieser verwehrt, denn als wir oben ankamen mussten wir feststellen, dass sich ein Rudel von ca 20-30 wilder Hunde auf dem schmalen Gipfel tummelte und obwohl wir gegen Tollwut geimpft sind, wollten wir unseren Impfschutz doch nicht ganz so schnell auf die Probe stellen... Aber auch wenn wir den Gipfel nicht erreicht haben bereuen wir unsere irgendwie absurde und merkwürdige Wandertour keineswegs :P...
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    Michèlle Schnitker

    Wahnsinn

    11/6/19Reply
    Jan Lampe

    Wieder zu spät 🤦‍♂️

    11/6/19Reply
    Janina Lampe

    Tja da kann man nichts machen 🤷‍♀️

    11/6/19Reply
    6 more comments
     
  • Day6

    Marathon-Etappe durchs Rif-Gebirge

    September 30, 2019 in Morocco ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach einem traumhaften Frühstück auf der Dachterrasse unseres Hotels fuhren wir mit dem Taxi vom einen Ende der Stadt zu unserem ehemaligen Hotel am anderen Ende, wo unsere Motorräder wohlbehalten auf uns warteten. Die Einladung zum Tee durften wir natürlich nicht ausschlagen und so schlürften wir den leckeren marokkanischen Tee, bevor wir uns endgültig von diesen herzlichen Menschen verabschiedeten. Schon beim Weg aus der Stadt rutschte Julia das Hinterrad beim Beschleunigen aus einem Kreisverkehr weg. Die schlitterte ein paar Meter und ich musste das im Spiegel mit ansehen. Julia hat sofort signalisiert dass es ihr gut ginge, drum hab ich gleich begonnen die AfricaTwin aufzuheben und den Weg wieder frei zu machen. Zeitgleich hielten zwei Marokkaner an und einer kam von der Baustelle um zu fragen ob alles in Ordnung sei. Der Eine sagte dann auch, dass Julia wohl nicht die erste sei, die hier weggerutscht ist...

    Trotz des Sturzes wollten drei Schulburschen ein Foto auf der Honda. Da war sie trotz des Schrecks ganz schön stolz... wird sonst ja eher die KTM bestaunt.

    Die Straßen hier in Marokko sind teilweise spiegelglatt, das Vertauen in Belag und Reifen war erstmal bei uns beiden hinüber. So tuckerten wir wirklich mit maximal 60km/h über 240 von insgesamt 345 km durch das Rif-Gebirge. Diese Route würde ich nicht mehr wählen, denn an jeder Ecke wird ohne daraus ein Geheimnis zu machen Marihuana angebaut und im großen Stil geerntet. Meiner Meinung nach geht das nur so offensichtlich wenn Polizei und Behörden daran mitverdienen.

    Landschaftlich war es trotzdem wunderschön, die vielen Dealer alle 150 Meter die teilweise penetrant versuchen einen zum Anhalten und Kauf zu überreden, nerven aber unheimlich. Im Gegensatz dazu gibt es aber auch viele, die sich einfach nur freuen fremde Motorradfahrer in ihrem Land zu sehen: diese winken, rufen, zeigen den Daumen hoch oder geben (Licht-)Hupe.

    Nachdem wir dann zurück auf der Nationalstraße waren, konnten wir endlich etwas Strecke machen. Der viele Verkehr sollte sich die nächsten Tage noch deutlich verringern, so war es jedenfalls 2010 als ich das letzte Mal hier war... Der Norden ist überproportional dicht besiedelt, je weiter wir in den Süden kommen, desto einsamer wird’s dann.

    Nachdem wir zwei weitere „Großstädte“ passierten war die Luft raus, das Gewusel kostet unheimlich Konzentrationskraft ... Und das bei dauerhaft um die 40 Grad...

    Bei diesen Temperaturen wird die KTM so heiss, dass ich mir die Linke Po-Backe verbrannt habe...

    Pünktlich zum Sonnenuntergang um 19:00 Uhr rollten wir auf den Campingplatz. Schnell das Zelt in der Dämmerung aufgestellt und Dosenravioli warm gemacht. Die ansässige Katzenfamilie hat das auch nicht kalt gelassen... Nun liegen wir k.O. aber gemütlich die erste Nacht unter dem afrikanischem Mond in unserem Zelt.

    Viele Grüße

    Julia und Florian
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    Tina Zahn

    Oha! Und Julia ist wirklich nix passiert? Auch der AT nicht? Die Strecke sieht so aus, als ob ihr über Fes gefahren seid und jetzt bei Arzou seid, richtig? Dann gehts morgen richtig los!

    10/1/19Reply
    Roland Meier

    Etwas Glück gehört dazu beim kleinen Ausrutscher Mädchen und Maschine heilgeblieben ein paar blaue Flecken nach der blauen Stadt, weiterhin gute Reise, schön oben bleiben und gutes Wetter, ab und zu mal wieder ein paar Bilderchen und Temperaturangaben vom KTM popo

    10/1/19Reply
     
  • Day5

    Die blaue Stadt - Chefchaouen

    September 29, 2019 in Morocco ⋅ ☀️ 26 °C

    Chefchaouen ist so hübsch und hat so viele Katzen, das wir beschlossen haben unseren Plan über den Haufen zu werfen und für immer hier zu bleiben!

    ...

    Nein, nur für eine Nacht länger. Wir haben uns letztes Jahr in Irland so wenig Zeit für den Südwesten genommen, was uns etwas ärgerte, dass wir den gleichen „Fehler“ nicht noch einmal machen wollen. Außerdem hab ich rumgeningelt. Nachdem unser Hotel von gestern mit einer sicheren Tiefgarage heute leider ausgebucht war, waren wir schon drauf und dran nach einem leckeren, typisch marokkanischen Frühstück weiterzufahren... bis die netten jungen Männer, die uns gestern Abend auch noch mit der marokkanischen SIM-Karte geholfen haben die Flo nun hat, uns anboten die Motorräder einfach in der Tiefgarage zu lassen. Das Angebot nahmen wir gerne und dankend an.

    Also schnell über Booking ein anderes Hotel gesucht, die Camelbaks und Wasservorräte am Motorrad verstaut und mit Sack und Pack und in Moppedklamotten auf zum nächsten Taxistand. Der beförderte uns dann in Nähe des Ras El Ma - wer konnte ahnen, dass es noch 10 lange, warme Minuten bergauf in der Sonne zum Hotel waren ... Aber alles halb so wild, unser Zimmer war auch fix fertig und so könnten wir es bereits beziehen und Flo steht heute schon zum 2. Mal unter der Dusche... so kann man den Tag auch rumbringen...
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    Tina Zahn

    Herrlich! Die blaue Stadt!

    9/29/19Reply
     
  • Day4

    Chefchaouen

    October 29, 2019 in Morocco ⋅ ⛅ 20 °C

    Chefchaouen liegt auf ca. 600 m im nordwestlichen Rif Gebirge. Bekannt ist das kleine Städtchen aufgrund der leuchtend blauen Fassaden die sich durch die gesamte Medina ziehen. Geschmückt mit bunten Blumen und gebadet im Sonnenlicht sind die blauen Treppen und Fassaden der absolute Hingucker und Fotospot für jeden. Während früher vornehmlich Hippies die kleine Stadt im Gebirge aufgrund des hohen (inoffiziellen) Haschisch-Anbaus besuchten findet man heute vornehmlich Influencer und den Standard-Touri. Wir haben uns von einer netten Einheimischen die Stadt zeigen lassen und konnten dabei gleichzeitig ein wenig über die Entstehung und Geschichte von Chefchaouen erfahren. Dabei haben wir natürlich auch die wunderschönen Fotospots nicht links liegen gelassen....Read more

  • Day6

    Mosquée Bouzâafar

    November 11, 2019 in Morocco ⋅ ⛅ 11 °C

    Unser erster Weg führte zwar ein wenig durch die engen, echt hübschen Gassen aber dann direkt raus aus der Stadt auf einen kleinen Berg, wo eine alte, spanische Moschee stand.
    Von dort hatte man einen absolut geilen Blick auf die Stadt. Viele gehen hier zum Sonnenuntergang hin, aber ich glaube, durch das mystische Wetter, war es für uns noch cooler!Read more

  • Day6

    Unterkunft

    November 11, 2019 in Morocco ⋅ ⛅ 12 °C

    Dann kam auch schon unser Gastgeber und führte uns zur Unterkunft. Wir haben hier für 13€ eine ganze Wohnung für uns und das quasi relativ mitten in der blauen Stadt.
    Achja - das ist der Grund warum wir hier sind. Chefchaouen ist bekannt für seine blauen Gebäude, welche die bösen Geister vertreiben bzw. fernhalten sollen.

    Der Gastgeber entschuldigte sich wieder 1000 Mal für den Typen, der uns abziehen wollte, wofür er aber nichts konnte. Dennoch war es ihm sichtlich unangenehm, dass solche Leute Marokkaner sind.
    Die Unterkunft ist echt cool und man hat alles was man braucht!
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  • Day6

    Die blaue Stadt

    November 11, 2019 in Morocco ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach diesem Ausblick schlenderten wir noch etwas durch die Gassen und stellten beide für uns fest, dass dieses touristische nichts für uns ist, denn überall wird man penetrant genervt und angesprochen inklusive hinterherlaufen.

    Unsere Unterkunft ist zum Glück etwas abseits von dem Hauptplatz der Medina, sodass es hier etwas humaner ist.

    Auf dem Hauptplatz aßen wir dann noch was und lassen nun den Abend entspannt ausklingen, bevor es Morgen dann weiter nach Fes geht.

    Sicherlich kann man hier noch mehr Zeit verbringen, aber für uns reichte es tatsächlich vollkommen aus.
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  • Day6

    Chefchaouen

    November 11, 2019 in Morocco ⋅ ⛅ 12 °C

    Und auf einmal war sie da, die blaue Stadt!
    Schon vom weiten ein absolut geiler Anblick, vorallem durch das trübe Wetter und die tiefhängenden Wolken, sah das ganze schon echt cool und vorallem mystisch aus.
    Voll nach meinem Geschmack!

    Jetzt hieß es die Unterkunft suchen und das war absolut mal wieder nicht unser Ding.
    Natürlich kam wieder einer an und wollte uns den Weg zum Parkplatz zeigen. Wir baten ihn nicht drum, aber er machte es und wollte natürlich Geld dafür.
    Als der Parkwächter dann noch meinte 4€ fürs Parken, platzte uns die Hutschnur und wir machten beiden deutlich, dass wir nicht mehr als 2€ insgesamt zahlen werden.
    Langsam merkten auch sie, dass wir nicht spaßten und akzeptierten es mit viel murren und fluchen.
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  • Day3

    Chefchaouene 1

    December 24, 2019 in Morocco ⋅ ⛅ 15 °C

    There are several theories as to why the walls were painted blue. One popular theory is that the blue keeps mosquitos away, another is that Jews introduced the blue when they took refuge from Hitler in the 1930s. The blue is said to symbolize the sky and heaven, and serve as a reminder to lead a spiritual life.Read more

  • Day3

    Ras Elma Chefchaouene

    December 24, 2019 in Morocco ⋅ ⛅ 14 °C

    Enjoy the outdoors at Ras Elma: Gather with locals at this cascading waterfall and river where mountain water trickles its way into the town and residents enjoy picnics, wash their clothes, or sit to chat. Perhaps you’ll stroll the walkways lanking both sides of the river and watch as locals hang their colorful, ornate rugs and clothing out to dry. Or, maybe you’ll cool of in the water, and take a rest on the rocks bordering the river.
    • How to get there: A 5- to 10-minute walk. • Hours: Open 24 hours, 7 days a week.
    • Cost: Free
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Chefchaouen Kasbah