Myanmar
Kaungdaing

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Travelers at this place
    • Day158

      Yangon / Lake Inle (Myanmar 1/3)

      January 22, 2020 in Myanmar ⋅ ☀️ 27 °C

      Liebe Leute,

      bevor es mit Myanmar losgeht ein kleines Update zu unserer derzeitigen Corona- und Reisesituation. Wir sind zur Zeit in Perth in Westaustralien und haben uns vorerst in ein kleines Apartment eingemietet. Da wir noch über ein Visum bis Anfang Juni verfügen sind wir für die nächsten Wochen hier hoffentlich recht sicher. Wie es danach weitergeht werden wir sehen.
      Wir hoffen, dass sich die gesamte Situation etwas entspannen wird und wir unsere Reise noch ein wenig fortsetzen können. Hoffentlich geht es allen soweit gut und die Einschränkungen lassen sich einigermaßen ertragen. Bleibt gesund!

      Myanmar ist eines der Länder, die von Anfang an auf unserer Wunschliste sehr weit oben standen. Und auch wenn wir dafür einen kleinen Umweg zurück nach Norden auf uns nehmen müssen, hat uns der Gedanke an die frühere britische Kolonie zwischen Thailand, Indien und China nicht losgelassen und so freuen wir uns nun im Flieger nach Yangon auf ein Land, über das wir schnon so viel positives gehört und gelesen haben.

      Da das Land sich erst seit ungefähr 10 Jahren langsam der Welt öffnet ist es viel ursprünglicher als die umliegenden südostasiatischen Länder, aber auch deutlich neugieriger und interessierter am Rest der Welt, wenn auch auf den ersten Blick sehr schüchtern und zurückhaltend. Dementsprechend bekommen wir ein strahlendes Lächeln mit leuchtenden Augen meist erst als Reaktion auf unser eigenes Winken und Lächeln. Vor allem die Kinder strahlen um die Wette wenn sie uns Touristen sehen und unsere Aufmerksamkeit erhalten.

      Eine Begegnung bleibt uns dabei besonders in Erinnerung. In einer der vielen Fahrten in den viel zu stark klimatisierten Überlandbussen (einige der Mitreisenden tragen Wintermützen und Handschuhe) hat uns das vierjährige Mädchen von den Plätzen vor uns schnell als interessante Mitreisende hinter sich ausgemacht. So kommt es, dass sie die meiste Zeit auf ihrem Sitz steht und uns im drolligsten Englisch neben ihrem Namen und ihrem Reiseziel auch ihre Familienzusammensetzung und jede Menge Geschichten aus dem Leben eines burmesischen Mädchens darlegt.

      Insgesamt ist Myanmar ein wunderschönes Land, voller Abwechslung. Es gibt große, moderne Städte wie Mandalay und Yangon und unzählige abgelegene traditionelle Bergdörfer in denen wir das einfache Leben beobachten können. Es gibt den beeindruckenden Lake Inle, viele Gebirgszüge, schöne Strände (die wir aus zeitgründen leider nicht besuchen können) und das umwerfende Bagan mit seinen fast 4000 Pagoden.
      Das beeindruckendste an Myanmar ist allerdings der Himmel. Tagsüber erstrahlt er im tiefsten Blau, das wir je gesehen haben, nachts gibt er den Blick frei auf unzählige Sterne, Sternbilder und die Milchstraße und zum Sonnenauf- und -untergang färbt sich der Himmel in jeder erdenklichen Farbe und lässt uns jedes Mal wieder sprachlos zurück.

      Wir unternehmen zwei mehrtägige Wanderungen, durchstreifen dabei die Berge und ihre Dörfer bis zum Lake Inle und die unwirkliche Shan-Region um Hsi-Paw. Wir schlafen dabei in Bambushütten bei Familien, in Baumhäusern und Klöstern und spielen mit den Mönchskindern Fußball und mit den Dorfkindern Frisbee.
      Wir brauchen für 100km Zugfahrt fast 7h, fahren mit dem Boot über den großen See, beobachten die Fischer wie sie (das Holzpaddel zwischen Ober- und Unterschenkel gelemmt) die Reusen und Netze einholen und sehen den Dorfbewohnern bei der Chili-Ernte und ihrem täglichen Leben auf dem Markt zu.

      Wir essen Curries, gebratenen Reis und gebratene Nudeln und den berühmten Tealeaf-Salad, jede Menge Avacados, Erdnüsse und geröstete Bohnenchips. Wir trinken grünen Tee, einhemischen Kaffee, lokales Bier und lokalen Wein und fühlen uns unglaublich wohl, wenn wir mit unseren Tourguides offen über Gesellschaft und Politik und europäischen Fußball diskutieren (Fußball ist hier Volkssport Nummer 1 und die meisten Männer kennen sich in der Bundesliga und Premier Leaque deutlich besser aus als wir).

      Unterwegs treffen wir mit Maaike und Lukas aus Arnheim ein holländisches Pärchen wieder, mit dem wir gemeinsam durch die Mongolei getourt sind. Wir verabredeten uns in Mandalay, fahren mit dem Zug nach Norden und wandern gemeinsam durch die Berge um Hsi-paw, wo wir in einer Bungalow-Unterkunft am Fluss auf ein flauschiges Etwas auf vier Beinen treffen, was mit dem Spitznamen Walking Pillow ganz gut beschrieben ist.

      Unsere letzte Station in Myanmar ist anschließend Bagan, eine der schönsten und beeindruckendsten Ecken unserer gesamten Reise. Die meiste Zeit verbringen wir damit mit dem Elektroroller zwischen den unzähligen Pagoden hin und her zu fahren und die schönsten Plätze für die unglaublichen Sonnenauf- und -untergänge zu finden. Dazu gibt es viele tolle Restaurants mit unglaublich (günstiger) leckerer lokaler und internationaler Küche und wir sind glücklich mal wieder richtige italienische Pasta mit Parmesankäse und Olivenöl essen zu können. Yammi!

      Neben den Roller-Ausflügen haben wir in Bagan die Möglichkeit an einer Fahrt mit einem Heißluftballon teilzunehmen. Das Erlebnis an sich ist schon umwerfend, die gute Stunde auf maximaler Höhe von 1km in der Luft zu sein und die Welt von oben zu sehen. Aber gerade die magische Umgebung Bagans und der wunderschöne Sonnenaufgang machen die Fahrt noch spannender. Wir sehen die alten Pagoden von oben, die verschiedenen Architekturen und Bauweisen der Jahrhunderte, die goldenen Kuppeln und Dächer und die vielen, vielen zufrieden lächelnden Buddha-Statuen.

      Ein würdiger Abschluss für dieses wunderbare Land mit seinen überwältigend netten und freundlich interessierten Menschen. Nach knapp drei Wochen ist unsere Zeit in Myanmar vorerst vorbei und wir sind glücklich dieses Land besucht zu haben. Doch jetzt geht es für uns zurück nach Indonesien, allerdings ins östliche Papua und in das Tauch- und Schnorchelparadies Raja Ampat.
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    • Day102

      Sunset sur Inle

      January 17, 2020 in Myanmar ⋅ ☀️ 22 °C

      La détente continue au bord de la piscine mais aussi sur le lac.
      Petite excursion en pirogue de quelques heures pour observer le coucher du soleil sur les montagnes 🌄
      On a le droit à des "faux" pêcheurs qui viennent prendre la pose pour nous 📷

      Plus que quelques jours au Myanmar, ensuite direction Bangkok !
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      Traveler

      C'est un faux pêcheur?

      1/21/20Reply
      Traveler

      Yep il fait juste des poses pour les touristes !! Et après il s'en va

      1/21/20Reply
       
    • Day367

      Waterboarding in seichtem Gewässer

      January 18, 2019 in Myanmar ⋅ ☀️ 24 °C

      Der Inle See hat ungewöhnliche Masse. Zweiundzwanzig Kilometer Länge und zehn Kilometer Breite ergeben eine stolze Fläche. Dennoch ist die Pfütze an der tiefsten Stelle weniger als vier Meter tief, im Mittel lediglich anderthalb Meter. Ein ganz seichtes Gewässer also. Übertragen auf einen Menschen entspricht das ziemlich genau The Donald. Wir unternehmen zwei Dinge am und auf dem Donald See. Eine sportliche Fahrrad- und eine weniger sportliche Boots-Tour.

      Natürlich ist auch dieses Velo viel zu klein. Voll der Zwergenscheiss. Egal. Unser Radeln führt uns endlich wieder zu einer Winery. Die Erste in Asien. Der Wein ist scheusslich, aber das ist bei der gebotenen Aussicht und angesichts der Tatsache, dass wir uns in Myanmar befinden, irgendwie nebensächlich. Das gecharterte Boot zeigt uns neben einer Lotus-Weberei - sieben Mal so teuer wie Seide -, einem Schmied, einer Zigarrenmanufaktur, Frauen mit langen Hälsen, schwimmenden Gärten, ganzen Städten auf Stelzen und akrobatischen Fischern auch diverse Märkte auf und am Wasser. Sowie sechzehntausendvierhunderteinundzwanzig buddhistische Schreine und Pagoden. Ungefähr. Eigentlich will man - und vor Allem Frau - jedem etwas abkaufen, wenn man sieht, mit wie viel Aufwand und Hingabe die Dinge hier von Hand und wie im Mittelalter gefertigt werden. Myanmar ist eben wie Thailand vor dreissig Jahren.

      Doch dazu kommen wir leider nicht mehr. Wie schon Ramon der Busfahrer in Honduras, schafft es auch Ramon der Bootsfahrer in Myanmar nicht, seine zwei simplen Aufgaben - uns nicht umbringen und ans Ziel bringen - zu erfüllen. Auch diesem Ramon geht auf den letzten Metern das Benzin aus. Toll gemacht. Nach ein wenig Paddeln finden sich an Land aber zügig ein paar Liter Most und wir überleben auch diese Tragödie unverletzt. Zumindest physisch.

      Die Tage hier haben uns echt gefallen. Alles perfekt, wäre da nicht noch die Sache mit der Wäsche. Diese hatten wir in unserem ziemlich ansehnlichen und doch sehr günstigen Hotel abgegeben. Den Preis konnte man uns vorgängig nicht genau sagen. Aber easy, schliesslich ist Myanmar wohl das günstigste Land unserer bisherigen Reise. Aber nicht so die Wäsche. Sie sollte mit zwanzig Stutz für knapp zehn Kilo die Teuerste der Reise werden. Frechheit! Und dann kommt CIA B. wieder ins Spiel, dem wir von der Abzocke erzählt haben und der sich eben eine Art Machete samt Wasserbüffellederschaft gekauft hat. Für zwei Dollar pro Kilo Lebendgewicht würde er sich um die Schuldigen für den Wäscherei-Skandal kümmern. Vorgängiges Waterboarding kostet extra. Danke für das Angebot. Ben. Ich muss weg.
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    • Day21

      Inle Lake - "The Ultimate Tour"

      October 3, 2019 in Myanmar ⋅ ⛅ 18 °C

      Heute morgen hieß es sehr früh aufstehen - 4:45 Uhr war die Nacht vorbei, denn wir hatten eine Bootstour auf dem Inle Lake gebucht - die sog. "Ultimate Boats Tour" :). 5:30 Uhr wurden wir am Hostel abgeholt und zum Anleger gebracht, danach stachen wir - mit der langsam aufgehenden Sonne neben uns - auf unseren Longboats "in See". An Bord waren ebenfalls Dylan, Lu und Davey plus eine Holländerin und ihre Mutter - im Boot selbst sitzt man auf relativ bequemen Stühlen vorn, während der Fahrer hinten das Boot steuert. Es gibt Schwimmwesten und Regenschirme - also alles da für die perfekte Touritour :).

      Die Tour begann so früh, da aktuell das bedeutenste Festival am Inle Lake stattfindet: das Paung Daw Oo-Pagoden-Fest. Die Buddha Abbilder von der besagten Pagode werden für 18 Tage auf einer fürstlich geschmückten Barke um den See gefahren und machen hierbei an jedem Dorf Station, um den Gläubigen Gelegenheit zur Huldigung zu geben. Begleitet wird dies von hunderten, festlich geschmückten Longboats mit jeweils mind. 50-100 Einbeinruderern darauf. In der Pagode stehen normalerweise insgesamt 5 Buddha Abbilder, die über 800 Jahre alt und mit so viel Blattgold beklebt sind, dass man diese nur noch als riesige "Goldklumpen" wahrnehmen kann. Während des Festivals werden mittlerweile aber nur noch vier von fünf transportiert, da es 1965 zu einem Zwischenfall kam: Die Statuen fielen während der Zeremonie allesamt ins Wasser und Taucher konnten nur vier von fünf wieder bergen - die fünfte blieb verschollen. Als man zur Pagode zurückkehrte, stand dort die fünfte Statue wie aus Zauberhand wieder auf seinem Platz und wurde demnach bis heute nicht mehr bewegt :).
      Ob man die Legende glaubt oder nicht sei dahin gestellt aber die Parade bietet einem definitiv ein einzigartiges Spektakel! Um uns herum fuhren hunderte von Boote, ob Mönche mit Smartphone, chinesische Touristen mit ihren Souvenir - Bambushüten oder Boote vollgepackt mit Einheimischen - alle hielten ihre Kameras stets bereit, um das perfekte Foto zu erhaschen!
      Wir verbrachten fast 1,5 Stunden an diesem Spot aber es war definitiv keine Sekunde langweilig! Nachdem die Barke an uns vorbeizog, knatterte auch schon der Motor hinter uns los und wir fuhren Richtung Süden des Sees.
      Im Laufe der Bootsfahrt machten wir an so einigen Manufakturen Halt - in den Stelzenhäusern der Einheimischen befinden sich nämlich unzählige Handwerksbetriebe, die mittlerweile zum Teil an die Touristen angepasst sind. Das Schema ist meist dasselbe: Zunächst betritt man einen Schauraum, in dem man den Menschen bei der Arbeit zusehen kann und alles erklärt bekommt. Anschließend kann man die hergestellten Produkte im dahinterliegenden Shop erwerben oder wie in unserem Fall meistens nur anschauen :).
      Somit hieß es auch diesmal: 1.Stop = Silberschmiede. Hier wurde uns nochmal vorgeführt, wie Silber in Myanmar verarbeitet wird (diesmal konnte ich auch besser folgen), um uns anschließend wieder durch den riesen Shop zu führen. Diesmal wollten wir uns sogar ein Armband kaufen aber leider gab es keine gleichen Ausführungen und somit ging es zurück ins Boot ab zur Cheroot Manufaktor - eine Produktionsstätte für typisch burmesische Zigaretten. Nur am Inle Lake werden diese auch mit Geschmack (Anis, Pfefferminz, Banane, Zimt und Nelke) produziert und somit lernten wir, wie die Zigaretten in drei Schritten in ein Blatt gerollt werden und durften anschließend auch jede Geschmacksrichtung probieren! Meine Favoriten waren Banane und tatsächlich Anis! Die Frauen rollen pro Tag ca. 800 Zigaretten per Hand - die Routine und Entspanntheit, die sie dabei an den Tag legen, ist wirklich beeindruckend.
      Ein bisschen Gequalme und ein paar Hustenanfälle später fuhren wir schließlich zu einer Lotus- und Seidenweberei. Hier werden Textilien aus den Fasern der Lotuspflanze hergestellt - angeblich der teuerste Stoff der Welt und einzigartig für den Inle Lake! Zuerst werden die Fasern aus dem Stängel zu einem langen Faden verzwirnt und solange sie gesponnen werden, werden sie mit Wasser feucht gehalten, damit sie für die Verarbeitung weich bleiben. Danach wird die Seide an Webstühlen gewebt. Für einen Schal benötigt man bspw. 4.000 Lotus-Blumen und 20 Tage Produktionszeit. Viele berühmte Kleiderdesigner kommen wohl zum Inle-See, um von dem wertvollen und teuren Stoffen einzukaufen. Nachdem wir auch hier nach der Prozesserläuterung durch den Shop geführt wurden, uns aber entweder nix gefiel oder wir es uns auch einfach nicht leisten konnten, ging es weiter - nächster Stop: Inle Heritage. Ursprünglich war dieser Ort für birmanische Katzen gedacht, die wieder einen Platz in Myanmar finden sollten. Heute schafft das Inle Heritage eine Grundlage für die Erhaltung von Natur und Kultur des Inle-Sees, bietet Kochkurse und Kuscheleinheiten mit Katzen an, eine Berufsschule für Einheimische sowie nachhaltig gestaltete "Hotelzimmer" für Touristen in den umliegenden Bambushütten - es war alles in allem eine sehr schöne Anlage.
      Langsam ein wenig ausgehungert - da wir bis hier noch nichts gegessen hatten - ging es nach diesem Programmpunkt endlich in ein kleineres Dorf, wo wir in einer typischen Bambushütte auf Stelzen verköstigt wurden. Sobald wir die Hütte betreten hatten, fing es auch schon an zu schauern, die Bootsfahrer hatten es optimal getimt und sicher auch schon kommen sehen! Also saßen wir, dem plätscherndem Regen lauschend, auf unseren Holzstühlen im Trockenen bei natürlich ganz viel Reis, Suppe, Fisch, in viel Öl gebratenem Blumenkohl, Kartoffeln und Cous Cous Salat. Es war wie immer viel zu viel Essen aber definitiv ganz lecker! Nach dem Essen kam pünktlich wieder die Sonne heraus und wir drehten eine kleine Runde durchs Dorf mit einer als "Kanu" deklarierten Nussschale! Die Muttis unterhielten sich von Fenster zu Fenster, einige wuschen ihre Wäsche andere das Geschirr auf ihrer Veranda, Leute wunken uns von allen Seiten zu und selbst die Gänse auf ihrer Miniinsel begrüßten uns beim Vorbeifahren mit lautem Geschnatter... oder lachten uns aus, man weiß es nicht! Es ist eine komplett andere Welt hier aber sie wirkt auf mich wahnsinnig spannend :)

      Obwohl wir jetzt schon voll mit Eindrücken waren, hielten wir nach einer etwas längeren Fahrt noch bei einer Pagode, die auf einem kleinen Hügel lag und von hunderten alten und neuen Stupas umringt war. Von hier aus hatte man an manchen Ecken auch einen schönen Ausblick auf den Inle Lake, die Sonne brannte natürlich wieder wie verrückt und somit war es unter meinen Füßen auch recht heiß als ich für ein paar Bilder von einer Fliese zur anderen sprang.
      Zurück am Bootsanleger fuhren wir wieder Richtung Hotel und hielten nochmal kurz an den schwimmenden Gärten, die neben den schwimmenden, routierenden Märkten ein weiteres Highlight am Inle See bieten. Leider konnten wir nicht hindurch fahren aber sahen von weiten die riesigen Reihen von Tomatenpflanzen, die auf dem Wasser trieben. Tomatensalat bekommt man übrigens auch fast überall hier in der Region zu jedem Essen dazu!

      Wenn man einmal etwas über den Inle Lake liest oder ansieht, sieht man auch immer wunderschöne Bilder vom Einbeinruderer und seinem Fischernetz. Was auf Fotos recht beeindruckend scheint, ist in der Realität nur eine Show: die posierenden Männer sind keine richtigen Fischer sondern warten den ganzen Tag auf Touristen, um gegen eine entsprechende Spende als Fotomotiv zu fungieren. Ich denke, dass ihr Tageseinkommen traurigerweise auch das eines normalen Fischers um Längen übertrifft, denn fast jeder will trotzdem so ein Bild - ob nun Real Life oder nur Fake.
      Also kam auch zu unserem Boot so ein "Fisherman" und bot uns ein paar abenteuerliche Verrenkungen dar, holte seinen toten Fisch aus dem Boot, um auch diesen im Motiv zu platzieren und verschwand nach einem kurzen Geldaustausch zum nächsten Touriboot :).

      Nach dem "Fisherman" war aber wirklich Schluss und wir traten die ca. einstündige Heimreise an. Hinter uns bildeten sich Gewitter und Regen und vor uns war der pure Sonnenschein, es war wie immer vom Naturerlebnis einfach nur toll. Gegen 15:30 Uhr erreichten wir schließlich trocken und zufrieden den Anleger, gingen zurück in unser Hostel und ruhten uns nach einer kurzen Dusche auf der Dachterrasse aus.

      Nach dem heftigen Regenschauer, den wir zum Glück noch von drin beobachteten konnten, hörte es pünktlich halb 6 auf zu regnen und wir konnten den kurzen Fußmarsch zur Busstation antreten. Heute sollte es zum letzten Mal in Myanmar mit dem Nachtbus nach Yangon gehen, um am nächsten Morgen 8.05 Uhr den Flieger nach Phuket zu nehmen.
      Am Hostelausgang warteten noch Lu und Dylan mit einem Abschiedsschild und Bonbons auf uns und nach einigen Umarmungen und "we keep in contact" hieß es schließlich ByeBye Inle Lake und auch bald ByeBye du wunderschönes Myanmar!!!!
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    • Day411

      Bootsfahrt - Inle Lake

      October 11, 2019 in Myanmar ⋅ ⛅ 27 °C

      Mit dem Boot geht es nach Nyaung Shwe. Erst durch kleine Kanäle und vorbei an den schwimmenden Gärten und floting Villages. Dann quer über den See.

      Kurz vor dem Ziel kommen wir in ein Gewitter. Aber das macht Nichts, Lorena hat für alle Regen-Ponchos und heute wartet auf uns ein schickes Hotel mit heiser Dusche und bequemen Betten.Read more

    • Day13

      Inle lake boat trip

      September 22, 2019 in Myanmar ⋅ ☁️ 21 °C

      Today we completed the top attraction in Inle Lake; a private boat trip around the floating villages, workshops, farms and the jumping cat monastery. A pleasant day floating, looking at the traditional fisherman, visiting the craft houses and watching the locals use their unique foot oarsmanship. The monastery did indeed have plenty of cats, ornate carvings and lovely views over the lake. The floating farms produce a third of Myanmar's tomatoes among other fruit and veg. Quite remarkable.Read more

    • Day122

      Ein Tag auf dem Inle See

      February 7, 2020 in Myanmar ⋅ ☀️ 26 °C

      Der erste Eindruck vom Inle See hat uns so gut gefallen, dass wir entschieden einen Tag länger zu bleiben. Ja, ok😉🤷‍♀️.. wir waren auch etwas geschafft von der Wanderung und wollten uns einfach nur mal 'treiben' lassen..😅🛶

      Mit einem gemieteten Boot, inkl. Fahrer schipperten wir den ganzen Tag auf dem See hin und her. Dick eingepackt, nur zu dritt auf dem Boot...die Sonnenstrahlen☀️ wärmen das Gesicht, was durch den schnellen Fahrtwind die Wärme gut vertragen kann. 😊 Der Nebel hängt noch über dem See fest, denn er ist umrahmt von einer schönen Berglandschaft.🏞

      Wir werden langsamer, hier scheinen mitten auf dem Wasser zwei, drei "traditionelle Fischer" abgestellt zu sein, die für Touristen die perfekte Fotoposition einnehmen. 😅😅 Sowas lustiges. Aber irgendwie nett, das das hier so läuft. Ein paar mal sehen wir noch weiter entfernt andere Fischer, wahrscheinlich die Richtigen.🤣 Aber selbst die bringen ihr Boot mit einer brillanten Ein-Fußpaddel- Technik voran.😆

      Ein anderer Stop: Eine ganze Landschaft voller Pagoden um einen Tempel herum. Alte und Neue stehen dicht zusammen. Die Einen ganz natürlich, die Anderen goldig glänzend. Staunend laufen wir hindurch.😲
      Auf dem Weg durchqueren wir noch ein reges Markttreiben..Alles, aber auch Alles wird hier angeboten. 🍍🍌🥩🧅🧄🥦🧉⚘🌷🧸🧵

      Das Boot teilen wir uns übrigens mit einer lustigen, etwas tollpatschigen kleinen Frau aus Hongkong. Wir verstehen uns gut und gehen noch nach der Bootstour etwas zusammen trinken.🍵☕

      Auf dem Inle See sind außerdem viele Handwerkshäuser. Hier wird Silber und Gold geschmolzen und Schmuck daraus gemacht. Es gibt Weberein, wo Seide und Baumwolle verarbeitet wird. Hier habe ich zum ersten Mal gesehen, wie aus der Lotusblume (der Halm) ein Faden gewonnen wird..und Stoffe und Tücher aus allen Materialien entstehen. Wundervoll.🤩

      Als Toursitenmagnet haben sich bestimmt so einige Handwerlsbetriebe hier angesiedelt. Denn wir sahen auch, wie sie ihre traditionellen Zigarren in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen herstellten, wie aus einem Stück Holz und selbst geschöpfen Papier die traditionellen Schirme entstehen, wie sie Ihre Boote bauen und präparieren, damit sie wasserfest sind und einiges mehr..

      Die Burmesen sind sehr künstlerisch und handwerklich begabt und wissen was sie mit ihren verfügbaren Rohstoffen so zaubern können.

      Es gibt in Myanmar außerdem die Langhalsfrauen. Die kannte ich vorher nur aus Filmen😮..hier in der Nähe vom Inle See lebt eine kleine Minderheit. Ein paar arbeiten nun als Touristen Attraktion direkt am See. Wenn sie nicht gerade für Fotos in Pose stehen, weben sie wunderschöne Tücher. Schon etwas komisch als Tourist, sie so anzustarren, gleichzeitig jedoch so faszinierend. Wahrscheinlich könnten sie einen schlimmeren Job haben, immerhin sind sie den ganzen Tag vor Sonne und Regen geschützt..🤔... naja es hat immer alles zwei Seiten..🤷‍♀️😔

      Es war ein wirklich toller Ausflug. Der Inle See hat uns überraschender Weise viel mehr beeindruckt als erwartet. 🥰🏞
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    • Day13

      Mittagspause am Inle See

      November 27, 2019 in Myanmar ⋅ ☀️ 25 °C

      Nach einer kurzen Pause und einem kräftigen Schluck Wasser, wurden wir zu einem kleinen Holzboot gebracht, mit dem wir dann über den Inle See per Motorkraft zu einer Zigarren-Werkstatt gebracht wurden.Read more

    • Day251

      Wie macht man eigentlich Tofu?

      March 27, 2018 in Myanmar ⋅ 🌙 9 °C

      Diese Lebensfrage beschäftigt wahrscheinlich Jeden. Ich hab heute eine Antwort darauf erhalten.

      Mit den Rädern ging es den Inle Lake entlang. Ziel: Tofu Palace.

      Wenn die Leihfahrräder vertrauenswürdig gewesen wären, ne Sache von max. 1 1/2h. Nun, sie sind es nicht!

      Das Pedal von Chris' Bike hat sich verabschiedet & wir sind nach der Hälfte des Weges gestrandet.

      Gut, dass wir in Myammar sind.

      10 (!) sehr nette, junge Kerle waren sehr motiviert alles zu versuchen, um uns zu helfen.

      Wir haben in der Zwischenzeit eine Foodtour bekommen. Sehr viel zum Probieren & noch mehr Information über die verschiedenen Snacks, die ein Dorf so herstellen kann.

      Am Ende hat die Reparatur zwar nicht geklappt, aber mit dem vollen Bauch waren wir dann auch froh mit dem Boot zurück gefahren zu werden und nicht mehr eigene Kräfte aufbringen zu müssen.
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      Traveler

      Aber insgesamt gesehen hört sich das trotzdem noch nach viel Spaß an. Alles Liebe

      3/27/18Reply
      Traveler

      Ist klar warum die euch bis zum umfallen versucht haben zu helfen(wahrscheinlich auch weil die Leute da nett sind) , ein Traum jeden jungen Mannes.... Ein paar hübsche Frauen sind gestrandet und brauchen Hilfe :):):)

      3/28/18Reply
      Traveler

      😅

      3/28/18Reply
       
    • Day13

      Der Abstieg

      November 27, 2019 in Myanmar ⋅ ☀️ 19 °C

      Wir gingen recht früh schlafen, denn der Aufstieg über ca 20km Fußmarsch und insgesamt etwa 7h Marsch (inklusive Pausen) waren sehr kräftezehrend. Über Nacht sind auf dem Gelände nur 2 oder 3 Funzeln an, es ist nahezu stockfinster und wir waren froh, dass wir Taschenlampen eingepackt haben.
      Nach einem einfachen aber reichhaltigen Frühstück um 7 Uhr packten wir unsere Sachen zusammen und begannen unseren planmäßig 4stündigen Abstieg des Berges zum Inle See. Unser Guide meinte man bräuchte normalerweise so 3 bis 3½ Stunden, für uns plante er 4 ein. Da wir heute schon einen dezenten Muskelkater verspürten, hatten wir ein wenig Respekt vor heute. Die härtesten Stellen waren schon sehr tricky, man musste doll aufpassen nicht auszurutschen und den schier endlos wirkenden Abhang hinunterzustürzen.
      Ich freue mich jetzt schon auf den Muskelkater!
      30min früher als geplant, kamen wir dann in Khaung Taing, an westlicher Seite des Inle Sees an. Geschafft!!! Also zum Einen wir (auch Imun war sichtlich erleichtert) und zum Anderen die Route...einmal zu Fuß von Aungpan (bei Kalaw) über die Berge zum Inle See. Insgesamt ca 35km.
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    Kaungdaing

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