Myanmar
Nyaungshwe

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111 travelers at this place:

  • Day366

    1 Jahr im Amt - eine zweite Bilanz

    January 17 in Myanmar ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir haben es geschafft! Ein ganzes Jahr auf Weltreise und noch immer liiert. Und glücklich. Meistens. Scheinbar so glücklich, dass uns Team Frankreich beim Hike in Myanmar nur so mit Komplimenten überschüttet. Man hätte kaum je ein Pärchen gesehen, dass nach 9 Jahren immer noch so verliebt daher kommt. Ha, endlich sieht und anerkennt jemand meine Anstrengungen. Aber auch sonst haben wir in 1 Jahr wohl mehr erreicht, als der selbstverliebte Deppen-Donald in seinen 2. Finde ich. Sue auch.

    In den vergangenen 365 Tagen haben wir 87’311 km mit 36 Flugzeugen, 31 Schiffen, 98 Bussen, 3 Camper-Vans und 3 Zügen zurückgelegt, um 135 Destinationen in 27 Ländern zu besuchen und in 141 verschiedenen Betten zu schlafen. Pinguine gesehen und gestritten haben wir je 8 Mal - uns getrennt noch nicht. Wobei das kommt noch. Für den März haben wir individuelle Individualreisen geplant. Jeder für sich. Denn alleine Reisen gab es in den ersten 39 Jahren meines Lebens noch nicht. Mit Ausnahme von 3 wenig erfolgreichen Wochen USA mit 16, aber das ist eine andere, längere und eher traurige Geschichte.

    Für die irgendwann geborenen und bestimmt gelangweilten 17 Enkelkinder haben wir das vergangene Jahr mit 14‘341 Fotos, 72‘635 Worten, 249 Wein-Reviews und 42 Clips produziert aus 1’572 Videos festgehalten. Wir sprechen wohl schon von mehreren Büchern. Wobei wer braucht schon Bücher, wenn es das Internet gibt? Wahrscheinlich würden wir die sowieso verlieren, wie die 8 Sachen auf der Reise bisher. Oder sie würden gestohlen wie die GoPro in China. Also keine Bücher.

    Zwar freuen uns die 6‘049 Likes von Freunden und Familie ungemein, aber lange können mich diese virtuellen Zuneigungen nicht mehr trösten. Zum Glück haben wir unterwegs schon 8 Freunde, Freundinnen oder Familienmitglieder aus der Schweiz getroffen, sonst wäre ich vielleicht schon nach Hause. Wobei davon nur der Taeschler Marc so verrückt war, extra und ausschliesslich wegen uns nach Australien zu reisen. Lustiger Vogel. Ähnlich lustig wie das Lachen des dort ansässigen Kookaburra.

    Ich freue mich auf den Sommer in der Schweiz. Sue auch. Obwohl uns das Reisen scheinbar gut tut. Also mir. Sue nimmt das alles schon ein wenig mit. War ja klar. Das schwache Mädchen kommt insgesamt auf 3 Krankheitstage und der starke Junge hält sich wacker bei Null. 0. Nix. Nada. Always up and running. Ok, nicht ganz. Da war diese eine Nacht und der halbe Tag in Kuba. Sue hat dies als 1 Tag krank in der Statistik vermerkt. Von mir aus. Verdammtes Nowitschok.

    Beim Thema Geld gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht beziehungsweise Entwicklung. Die gute zuerst. Wir konnten die täglichen Kosten signifikant unter das angepeilte Budget von 100 Stutz pro Tag senken und ich bin wieder der BFF vom Budget. Das beruht aber nach wie vor nicht auf Gegenseitigkeit. Scheiss Budget. Sparsam wie wir sind, geben wir im Schnitt 22% für Übernachtungen aus, 26% für den Transport zwischen den Destinationen und die restlichen 52% für alles dazwischen. Fulminante Kostentreiber waren neben dem Verlassen der Schweiz und seither reichlich Wein die Marine-Iguanas auf den Galapagos Inseln, die Tauchausbildung bei Dr. John with no t-shirt on und einfaches und simples Sein in Hawaii und Down Under.

    Die schlechte Nachricht? Sue‘s Kässeli ist fast leer. Trotz der übertriebenen Budget-Harmonie. Naja, für ein paar Wochen reicht es noch und vielleicht findet sich ja irgendwo doch noch ein Penthouse-Gönner, der unsere Reisezeit nochmals ein wenig ausdehnt. Ansonsten freuen wir uns auch einfach wieder auf Zuhause. Wohnen im Hotel Mama. Der Traum eines jeden knapp Vierzigjährigen. Zumindest wenn man(n) Italiener ist. Also wäre.

    So, ich hab Durst.
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  • Day367

    Waterboarding in seichtem Gewässer

    January 18 in Myanmar ⋅ ☀️ 24 °C

    Der Inle See hat ungewöhnliche Masse. Zweiundzwanzig Kilometer Länge und zehn Kilometer Breite ergeben eine stolze Fläche. Dennoch ist die Pfütze an der tiefsten Stelle weniger als vier Meter tief, im Mittel lediglich anderthalb Meter. Ein ganz seichtes Gewässer also. Übertragen auf einen Menschen entspricht das ziemlich genau The Donald. Wir unternehmen zwei Dinge am und auf dem Donald See. Eine sportliche Fahrrad- und eine weniger sportliche Boots-Tour.

    Natürlich ist auch dieses Velo viel zu klein. Voll der Zwergenscheiss. Egal. Unser Radeln führt uns endlich wieder zu einer Winery. Die Erste in Asien. Der Wein ist scheusslich, aber das ist bei der gebotenen Aussicht und angesichts der Tatsache, dass wir uns in Myanmar befinden, irgendwie nebensächlich. Das gecharterte Boot zeigt uns neben einer Lotus-Weberei - sieben Mal so teuer wie Seide -, einem Schmied, einer Zigarrenmanufaktur, Frauen mit langen Hälsen, schwimmenden Gärten, ganzen Städten auf Stelzen und akrobatischen Fischern auch diverse Märkte auf und am Wasser. Sowie sechzehntausendvierhunderteinundzwanzig buddhistische Schreine und Pagoden. Ungefähr. Eigentlich will man - und vor Allem Frau - jedem etwas abkaufen, wenn man sieht, mit wie viel Aufwand und Hingabe die Dinge hier von Hand und wie im Mittelalter gefertigt werden. Myanmar ist eben wie Thailand vor dreissig Jahren.

    Doch dazu kommen wir leider nicht mehr. Wie schon Ramon der Busfahrer in Honduras, schafft es auch Ramon der Bootsfahrer in Myanmar nicht, seine zwei simplen Aufgaben - uns nicht umbringen und ans Ziel bringen - zu erfüllen. Auch diesem Ramon geht auf den letzten Metern das Benzin aus. Toll gemacht. Nach ein wenig Paddeln finden sich an Land aber zügig ein paar Liter Most und wir überleben auch diese Tragödie unverletzt. Zumindest physisch.

    Die Tage hier haben uns echt gefallen. Alles perfekt, wäre da nicht noch die Sache mit der Wäsche. Diese hatten wir in unserem ziemlich ansehnlichen und doch sehr günstigen Hotel abgegeben. Den Preis konnte man uns vorgängig nicht genau sagen. Aber easy, schliesslich ist Myanmar wohl das günstigste Land unserer bisherigen Reise. Aber nicht so die Wäsche. Sie sollte mit zwanzig Stutz für knapp zehn Kilo die Teuerste der Reise werden. Frechheit! Und dann kommt CIA B. wieder ins Spiel, dem wir von der Abzocke erzählt haben und der sich eben eine Art Machete samt Wasserbüffellederschaft gekauft hat. Für zwei Dollar pro Kilo Lebendgewicht würde er sich um die Schuldigen für den Wäscherei-Skandal kümmern. Vorgängiges Waterboarding kostet extra. Danke für das Angebot. Ben. Ich muss weg.
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  • Day110

    Touristen-Triathlon

    December 21, 2018 in Myanmar ⋅ ☀️ 24 °C

    Obwohl beide um 5.00 kurz aufschrecken, weil das erste Langboot und der erste Lastwagen auf ihren jeweiligen Wegen an unserem Zimmer vorbei fahren, schlafen wir gemütlich aus. Nach dem Frühstück steht heute eine Fahrradtour auf dem Programm. Wir nehmen die Shwe Inn Dein Pagoden als Ziel und sagen uns, wir schauen mal ob wir bis dort kommen.

    Über mehr oder weniger holprige Strassen, vorbei an Aussichtspunkten, Fischer- bzw. Bauerndörfer und entlang der schwimmemden Gärten führt uns die Strasse. Nach gut 2,5 Stunden kommen wir im Dorf gleich unterhalb der Pagoden an und essen erstmal was kleines.

    Anschliessen gehts zu Fuss durch das Stupafeld. Dutzende der kleinen Schreine häufen sich hier auf engstem Raum. Die Spitze bildet eine grössere Pagode umgeben von einer Armee kleiner Pagoden, alle natürlich goldüberzogen.

    Nach Velofahren und Spazieren entscheiden wir uns wieder für den Wasserweg nach hause (die Velos werden ohne aufhebens vorne im Boot gestapelt). Durch den langen Kanal raus auf den See, sehen wir wie wendig und meisterhaft gesteuert die Boote sind (heute versenken wir daher kein Fischerboot).

    Zurück in Nyaung Shwe ziehen wir uns kurz um und geniessen dann ein Bier auf einer Dachterrasse. Eigentlich wollten wir dazu den Sonnenuntergang betrachten, aber mit den Bergen rund um uns ist dieser nicht sehr spektakulär, weshalb er neben dem Gespräch vergesse geht. Anschliessend ist es Zeit fürs Abendessen. Wir geniessen zwei köstlich Salate und je eine Portion Fisch aus dem Bananenblatt, die uns echt umhaut. Glücklich und Satt laufen wir zum Hotel zurück. Es ist zwar erst 20.00, aber wir haben beide das Gefühl es könnte schon 22.00 sein. Darum legen wir uns hin und schlafen wohl demnächst ein 😉
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  • Day58

    Inle Lake

    December 15, 2018 in Myanmar ⋅ ☀️ 24 °C

    Von Kalaw aus in einem rüttelnden und quietschenden Zug Richtung Inle Lake. Der See zählt zu den touristischen Höhepunkten Myanmars. Etwa 100000 Menschen leben um den See oder in Pfahlhäusern auf dem See. In knatternden Booten erreicht man Dörfer, schwimmende Gärten und Tempel auf dem See. Berühmt sind auch die Einbein-Ruderer.
    Eine Industrialisierung hat in Myanmar nicht stattgefunden und so findet man auch hier viel Handarbeit. Stoffe aus Seide, Baumwolle oder Lotus(für einen Schal braucht es 6000 Lotusstängel) werden handgewoben, Zigarren und Zigaretten von Hand hergestellt.
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  • Day19

    Massage and Wine!

    February 5 in Myanmar ⋅ ⛅ 23 °C

    All I can say is after 5 days trekking I think we deserved today. We had a very lazy start to the morning of Avocado's and egg on toast, banana and honey pancakes and lots of tea and coffee for breakfast while chatting to a canadian couple till about 12ish. Then we had a massage at Venus and would 100% recommend it as your are greeted by the sweetest ladies and given endless tea, biscuits and snacks at the beginning and end. The massage was just what we needed and we felt great afterwards.

    We then went to pick up our laundry. I was so excited to have clean clothes again! For lunch we met up with Karin and Ellia at Pancake Kingdom before heading on the bikes to Red Mountain Vineyard. My bike was awful with zero suspension or gears and the 45 min ride felt like it took hours. I was in pain when we arrived but it was soo worth it. The views were just beautiful. We did the wine tasting and there is a reason you've never heard of Burmese Wine haha We watched the start of sunset and then cycled back.

    For dinner we had fresh grilled fish, avocado salad, tea leaf salad, stir fried vegetables and rice. Yum yum yum.
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  • Day18

    Tea, Great Company and a Boat Ride!

    February 4 in Myanmar ⋅ ☀️ 27 °C

    At 4am all the villagers entered the monastery to give offerings to the monks. Had we known this happens it wouldn't have been so annoying. However, to wake up to the clanging of metal plates, cutlery, very loud talking and the smell of food at 4am was just mind boggling and how some people around us slept through the whole thing I will never know!

    At 6am we all went for breakfast and let's just just say there wasn't quite the spring in our step there had been on previous days. Ellia had hurt her ankle, everyone had quite a disturbed sleep and Pauline had sun stroke from the day before so had been sick all night. It wasn't a great start!

    By 7:30am we were on the road again with the end in sight. Today we have about 4 hours to walk, then lunch and an hours boat ride. After about half an hour of walking Pauline decided she was too ill and jumped on a motorbike for the remaining journey to the boat.

    Today's walk went through even more chilli farms, through tiny villages with more adorable children, down a steep rocky path along what would be a river in rainy season and a red gorge. I think by the time we got to the gorge we were slightly dilerious as we came up with a story about it. We decided the colour of the Gorge was due to a tourist long long ago getting too nea the edge falling in and splattering their blood and staining the soil. In addition the size and shape was due to a battle of dragons and one was defeated and fell straight into the ground making the shape of the gorge. As I said... I think the heat got to our heads!

    Unfortunately this walk only had one tea stop but we powered through knowing we would get our tea at the end! After entering a final village we soon came to the end of our walking and were definitely ready for our lunch. Lunch was definitely one of my favourites. We had avocado salad, tea leaf salad, wilted watercress, peanut curry and rice with a fried egg and a celebratory beer. It was super tasty.

    After a relaxing hour Pauline joined us and we jumped on our boat and this was possibly my favourite part of the whole trip. For some reason I expected a really rubbish and short trip but it was sooo nice sitting on the boat in the sun, gliding down the still deltas towards the lake and seeing all the villagers going about their day to day lives. Once we got on the lake we saw the famous one legged fishermen which was a unexpected highlight. When we arrived we were all very relaxed and up for a celebration so we went to a local restaurant for another celebratory beer.

    At about 4pm we all got quite sleepy and were in dying need of a shower, it's now been 4 days since I've had one, so we all parted ways to our respective hotels.

    I jumped straight into a steaming hot shower and was in absolute heaven!! So much so that I probably stayed in a bit too long and ended up using all the hot water. Will was not a happy bunny. For the first time in 3 months we put took all our clothes to a laundrette to be washed properly and then went to meet everyone for Dim Sum Dinner.

    When we got back to the hotel we sat and watched Chris Tarrants show about trains in Vietnam and it brought back so many amazing memories. Thanks Ed Avern who is the Assistant Producer who contacted us and asked for some tips and then for sending it to us. A perfect end to the day.
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  • Day20

    Boat Trip Around Inle Lake

    February 6 in Myanmar ⋅ ☀️ 27 °C

    After such a lovely boat trip after the walk and talking to the Canadian couple we decided to team up with Ellia and Karin on an whole day boat trip. At 7am we went for breakfast and then jumped on the bikes to the ferry port. I must admit my bum was still hurting from cycling yesterday so I'm looking forward to sitting and relaxing on the boat.

    First stop was the Ywama village which is famous for silver making. Ellia and me even bought ourselves some new earrings.

    Next we spent an hour at the market at Phuang Daw Oo Pagoda where we bought a few goodies to bring home, ate Shan noodles and drank endless amounts of tea.

    Next was a stop at Inn Paw Kon Village where they make lotus Silk. The stems of the lotus flowers produce a fine web like thread which is then woven into thread for garments such as ladies scarves or robes for the monks. It was really amazing.

    Then we stopped at Nan Pa Village where boats and cigars are made. Why the combination I have no idea. Ellia, Karin and Will tried the sweet, banana and strong tobacco cigars. It was weird sitting around them while smoking and smelling the soft scent of banana around me.

    After lunch by the river we walked to Shwe Inn Dein Pagoda which was surrounded in small stupas, almost like a mini Bagan. The site is believed to date back to the days of the Indian emperor Ashoka, who sent out monks in the 3rd century BC across Asia to spread Buddhism. Centuries later two Kings of the Bagan empire, Narapatisithu and Anawrahta built pagodas at the site. The site contains hundreds of pagodas, collectively known as the Shwe Inn Thein pagodas. Most are from the 17th and 18th century; the earliest one with an inscription dates to the 14th century. We were all hot and slightly delirious by this point. We were constantly giggling, hiding behind stupas and jumping out, Ellia even found a broom and randomly started clearing up the leaves and then pretending it was a nimbus 2000. I can't explain why we suddenly went crazy but it happened haha

    After what must have been a good 2 hours we headed back to the boat and had a quick stop to see the long neck ladies. Honestly I don't know why they still make this a stop on the tour because I don't think I've met any tourists that like it. Its like going to a human zoo and its all faked for tourists. Long necks in this area don't really exist and the ones that do don't wear the necklace all the time anymore and can take them off. Or so I've been told. One of the ladies made us hold the necklace claiming it was 8 kg. It was barely 2kg!!

    The next and final stop for the day was the Nga Hpa Kyaung also known as the Jumping Cat Monastery. In the past it was famous for its active cats that would jump through hoops during scripture readings but now the cats are much more lazy and do as all cats do and just lie around in the sun. I can't remember if I've said previously but we always carry balloons and give them out when we see tiny children. As the monastery wasn't that impressive while wandering around we gave some children balloons. They were sooo excited and jusr ran round the outside of the monastery screaming with enjoyment. It was sooo cute!!

    Our tour was supposed to be finished by 4pm but we must have been very slow at each of the stops because it was now 5:15pm. So we asked our boat driver of he would go slowly so we could watch sunset and he happily did so! He also slowed down everytime we went past the iconic one legged fishermen so that we could take pictures with sunset. It was a really picturesque and relaxing end to the day.

    When we arrived we went to Ellia and Karin's hostel Ostello Bello's roof top bar where me and Will played a quick game of the Burmese version of Caram and then we sat and chatted to a few other tourists. I had a really yummy strawberry mojito or so I thought initially. After a few sips my mouth was suddenly full of glass bits so I quickly took it back!! Luckily no harm was done!

    For dinner we went back to the local restaurant for grilled fish, fish steamed in banana leaf and tea leaf salad. It was the best dinner I've had in Myanmar. Cooked to perfection. Absolutely loving our time hanging round with these guys they are fun, funny and so down to earth. Hopefully we can go meet them in Switzerland!!
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  • Day7

    Inle Lake is just ... beautiful!

    December 19, 2018 in Myanmar ⋅ ☀️ 24 °C

    Another waking up at 5, after a night of debating and gintonics with other backpackers. What a day! So first I needed to find my locker key I lost last night, luckily it was waiting for me on reception 😊
    They put us on truck and off we went to the pier and on a boat. It's chilly in the morning but manageable. The sky was amazing, all the colors, we were all taking photos like crazy! It was partly cloudy but just enough. I don't think I've ever seen a sunrise as beautiful as this one.
    We then drive around the lake, stopped at local silver smith, lotus weavers, floating gardens, ... These villages are all on water so I guess boat is a-must 😉 I've met some awesome people on this tour - a group of really great and funny Canadians, one psychotherapys from US and a Dutch couple. We stopped at Indein Village to see the ancient pagodas and Shwe Inn Thein temple. Wonderful, reminded me of Angkor Wat a bit.
    We had lunch at some home in one of villages, very good food! Ended up with driving with canoes around village.
    It should rain that day but we were lucky and avoided the rain while on boat.
    Wrapped up the day with dinner with the dutch couple and late night beer debate with Brad, the Canadian, and Oskar, the french dude who volenteers here in hostel. Oh what a night 😆
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  • Day20

    Inle Lake - Tag 1 - Radtour und Weinberg

    October 2 in Myanmar ⋅ ⛅ 20 °C

    Heute Morgen konnten wir endlich mal wieder ausschlafen - nach den zwei Nächten auf der Trekkingtour im Matratzenlager weiß man ein richtiges Bett und vor allem unsere Privatsphäre im Doppelzimmer wirklich sehr zu schätzen!
    Nach unserem typischen Nudelsuppenfrühstück wuschen wir erstmal entspannt unsere Klamotten, denn diese hatten so einiges auf der Wandertour zu leiden.

    Nachdem dies erledigt war, gingen wir zum Fahrradverleih und liehen uns für den Tag für jeweils 1.500MMK (90 Cent) zwei Drahtesel aus, um ein bisschen die Gegend zu erkunden. Beim ersten Aufstieg überkam uns schon der Lachanfall, es fühlte sich an als wenn wir neu Fahrrad fahren lernen müssen so alt und klapprig sind hier die Räder - aber was solls, solang die Bremsen funktionieren, kann nix schiefgehen, Gangschaltung zur Deko ist auch ok!
    Also düsten wir erstmal los, noch etwas schlängellinienfahrend durch den lokalen Markt (zum Glück unfallfrei bei so engen Straßen und entgegenkommenden Mopeds und TukTuk) über die einzige Hauptstraße der Stadt in Richtung einer alten Holzpagode, um uns mit unserem Gefährt erstmal vertraut zu machen. Anschließend fuhren wir auf der Ostseite des Inle Lakes zum nächsten Städtchen Maing Thauk, ca. 10km südlich von Nyaung Shwe.
    Die Strecke an sich war ganz schön, man fährt aber nicht wirklich am Wasser entlang, da die schwimmenden Gärten quasi fließend überall zwischen Festland und Wasser eingeliedert sind und man dadurch eher links die Berge und rechts die unzähligen Felder sieht, die Landschaft war wie immer aber super schön! Die Sonne brannte von oben und somit radelten wir mit gefühlt nur 10km/h die Straßen entlang, vorbei an ein paar grasenden Büffeln, schicken Resortanlagen, winkenden Einheimischen und vielem mehr.
    Main Thauk ist ein kleines Dorf und besteht eigentliche aus zwei Teilen, die mit einer 600m langen Holzbrücke verbunden sind. Diese wird auch als die kleine U-Bein Bridge von Mandalay bezeichnet und eignet sich hervorragend, um entspannt zu spazieren und die vielen Boote und Einheimischen vom Steg aus zu beobachten!
    Am Ende der Brücke befinden sich auch einige Restaurants - als wir da ankamen sahen wir auf der gegenüberliegenden Seite die beiden Franzosen beim Mittagessen und entschieden uns spontan auch für eine Pause und etwas zu Essen. Während wir noch etwas ratlos umhersahen, wie wir auf die andere Seite kommen sollen, wurde uns schon laut schreiend eine Überfahrt organisiert und somit stiegen wir 1min später in die kleine Nusschale und setzten über zum Familiengeführten Restaurant. Wir bestellten uns einen Avocado Smoothie und Lime Juice, ein typisches Inle See Menu mit Fisch, Tomatensalat, Suppe, Reis und Knusperbrotchips und genossen den Ausblick aufs Wasser und die vorbeifahrenden Boote - es war herrlich! Hier fragte ich mich übrigens auch zum ersten Mal wohin die ebenfalls auf Stelzen gebauten Toiletten ihre Inhalte abführen! Offiziell wird auf jeden Fall erklärt, dass zwischen zwei Abwässern getrennt wird, einmal die Toilettenabgänge und einmal diejenigen, die durch die Waschbecken nach dem Hände und sonstiges waschen abfließen! Wenn man jedoch realistisch ist, glaube ich, dass hier vor allem in den Dörfern ALLES direkt in den See abgeführt wird... Die Leute waschen sich mit dem Seewasser, waschen ihre Wäsche damit, baden ihre Kinder drin und kochen vielleicht sogar mit dem Wasser...wie immer eine absolut andere Welt!!!
    Da wir an diesem Tag noch zu einer Winery fahren wollten, machten wir uns eine Stunde später auf den Rückweg - auf unserer rechten Seite fing es wieder an zu rumpeln und es zogen große graue Wolken auf - mal schauen, was uns da erwartet! :)

    Nach ca. 5km spürten wir die ersten Regentropfen auf der Haut aber was solls, es war ja schließlich auch warm genug! Eine viertel Stunde später bogen wir rechts zur Red Mountain Winery ab und als wir noch laut keuchend und lachend über unsere Drahtesel den kleinen Hügel hochstrampelten, fing es wie aus Kübeln an zu schütten! Da wir nicht wirklich viele Möglichkeiten hatten und es länger mit dem Fahrrad als zu Fuß nach oben dauern würde, platzierten wir unsere Räder am Rand unter einer nicht sehr produktiven Űberdachung und rannten den Rest des Berges (hier schon vollkommen erschöpft) hinauf. Es war eigentlich schon wieder zu lustig, um darüber frustriert zu sein, auch wenn wir weder Jacken noch Pullover dabei hatten und beide leicht erkältet waren, es ist halt immer wie es ist :D.
    Als wir oben nass ankamen, bot man uns noch einen Schirm an, diesen nahmen wir dankend entgegen, um nicht komplett geduscht im nebenliegenden Gelände für das Weintasting anzukommen!
    Myanmar ist eher bekannt für sein Bier als für guten Wein, tatsächlich gibt es auch nur wenige Weinanbaugebiete, eins davon liegt aber am Inle Lake. Interessanterweise wurde der Weinberg erst von einem Deutschen und aktuell von einem Franzosen geleitet. Für 5.000MMK (ca. 3€ und damit recht teuer!) bekamen wir schließlich jeder vier Kostproben: Sauvignon Blanc, Spätlese, Pinot Noir und Syrah Réserve. Zwei von vier schmeckten für mich furchtbar :D, rochen sehr ungewöhnlich und eher wie torfiger Whisky nach viel Rauch und die anderen zwei waren ok - einer sehr süß und der andere halt "ok". Weinliebhaber wäre hier sicher nicht wirklich auf ihre Kosten gekommen aber die seltene Gelegenheit an sich - in Myanmar auf einem Weinberg zu sitzen und Wein zu verkosten - lassen sich viele nicht nehmen. Dazu noch mit strömendem Regen und Gewitter - es war wie immer ein Erlebnis :)
    Durch diverse Recherchen wussten wir, dass der Roséwein recht pasabel sein sollte und somit teilten wir uns nach dem Regenschauer und mit einem tollen Ausblick bei Sonnenuntergang über den See eine Flasche Rosé mit den Franzosen (trafen wir wieder beim Tasting vorher) bis wir von Mückenschwärmen attackiert flüchtend die Rückreise antraten.
    Hier fiel uns aber auch auf, dass wir unsere Gefährten besser mal vorher gecheckt hätten - Voder- und Rücklicht waren einfach nicht existent und es war so ziemlich komplett dunkel - also auf ins nächste Abenteuer, wir hatten noch ca. 3km vor uns! Wieder mal lachend über die Situation schwangen wir uns auf die Räder und hefteten uns an die nächsten, uns passierenden Radfahrer mit ein bisschen Licht, in der Hoffnung wir könnten davon profitieren - wenigstens regnete es nicht mehr! Nachdem wir fast noch einen kleinen Unfall bauten, weil der Typ vor mir scharf in die Eisen ging als er sein Handy auf der Straße verlor und ich, knapp hinter ihm, in ihn reinrauschte, kamen wir wie aus Zauberhand trotzdem unversehrt im Hostel an! Hier läuft halt alles immer anders aber letzten Endes klappt doch alles :)

    Nach einer kurzen Pause und Erfrischung auf dem Zimmer trafen wir uns im Hostel bei Barbeque nochmal mit den Leuten vom Trekking, um unseren letzten Abend am Inle See entsprechend ausklingen zu lassen.
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  • Day46

    Inle See

    December 29, 2018 in Myanmar ⋅ ☀️ 22 °C

    Auf dem Wasser feiern wir ins Jahr 2019 - in einem wunderschönen Stelzenhaus auf dem See der one-legged fishermen. Die Silvesterparty wird unerwartet ziemlich lustig, wir tanzen mit den burmesischen Hotelangestellten zum Schluss noch eine Polonaise um den Pool. Der See beeindruckt uns auch durch die vielen Kunsthandwerker der Shan, die in floating villages leben.Read more

You might also know this place by the following names:

Nyaungshwe, ညောင်ရွှေမြို့နယ်

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