New Zealand
Fortrose

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13 travelers at this place:

  • Day19

    Im Regen durch den Regenwald

    December 5 in New Zealand

    Heute sind wir wieder recht früh aufgewacht gegen 6:30 Uhr - also als erstes Evelin natürlich, nicht ich, wie so oft.
    Aufwachen und was malen. Ich bin immer wieder eingeschlafen, obwohl Evi was erzählt hat. Ja so müde bin ich hier. Einfach mal ausschlafen, alleine mit Kind, ist eben nicht drin. So schlafe auch ich beim abendlichen Kopfkraulen meist zusammen mit Evelin ein.

    Vor dieser wunderschönen Klippenfront samt Meeresblick bei schönstem Sonnenschein aufzuwachen wäre ja auch mal zu schön gewesen, aber dieser Anblick blieb uns leider auch heute wieder Dank diesigem Wetter verwehrt. Ich fuhr sogar extra bis zur Toilette die 100 Meter, weil es mir das Wert war, um nicht durchs nasse Gras laufen zu müssen bis dahin.

    Gestärkt mit einem kleinem Hafermüsli- Frühstück fuhren wir dann auch los. Ich hatte angedacht, auf dem Rückweg von der Bucht zur Straße ein paar Schafe zu füttern - geht ja ganz gut, wenn sie sowieso handnah an der, oder eher auf der Straße stehen. Allerdings mussten wir feststellen, dass diese zu scheu sind, sogar Angst hatten vor den gefährlich anfliegenden Kartoffelschalen vom gestrigen Abendmahl. Naja, dann sind die neuseeländischen Schafe eben ganz anspruchslos und sind zufrieden mit ihrem Gras. 🤷🐑

    Heute war es unser Ziel noch mehr Wasserfälle in den Wäldern der Catlins zu bezwingen. Allerdings war ja da der Regen .. wild entschlossen, mir diese Tour vom Wetter nicht vermiesen zu lassen, packten wir uns warm und wasserfest ein. Doch der Regen wurde immer doller während wir uns ankleideten, sodass ich mich mit meiner Vernunft entschied doch lieber weiterzufahren, damit wir uns hier bitte nicht unnötig erkälten.

    Ganz in der Nähe gibt es schließlich ein Abendteuer -Museum. Kurze Zeit später dort angekommen, war das natürlich geschlossen - nur mittwochs, also heute, ganz klar, wie unpassend.. Also sind wir wieder Weitergefahren zum nächsten Wasserfall. Und da der Fall des Wassers in Tropfenform von oben mal kurz pausierte - zu Ungunsten Evelin's, die lieber im Auto geblieben wäre um Märchen zu hören - sind wir tatsächlich losgelaufen. Wir begegnen immer wieder Leuten, die mit ihren Spiegel-Reflex-Kameras solche Wege bestreiten, samt Stativ sogar xD Es war ein schöner kleiner, insgesamt einstündiger Rundgang durch den urigen Wald mit tollem Blick auf einen Wasserfall. Mit dem Vogelgesang inklusive könnte es so idyllisch sein, wenn man nicht mit Evelin zanken müsste, die schon jetzt nicht mehr laufen will, und wir am diskutieren sind.

    Und richtig doll Lust hatte sie dann erstrecht auf den nächsten Wasserfall ganz in der Nähe 😆😅🤦 Aber auch dort dann angekommen, hat es natürlich geregnet. Ich entschied mich diesmal auf eine Besserung des Wetters zu Warten. Wir überbrückten diesen Stopp mit einem Deal zur gemeinsamen Bestreitung der nächsten Wanderung: UNO zocken,.. und Schokokekse naschen.

    Und nach kurzer Zeit klärte es tatsächlich etwas auf. Also es wurde zumindest heller, die Wolken, die blieben. Dennoch gingen wir los. Diesmal war es wahnsinnig abenteuerlich. Evi fand es spannend wie bei einer Schnitzeljagd, da der Weg - zurecht - mit weißen Rechteckchen markiert war. Schließlich war er nicht immer ganz eindeutig: er führte uns über große, umgestürzte und moosbewachsene Bäume, über den Fluss, über glibschig, rutschige Gesteinsbrocken und viel Matsch. Wir mussten richtig klettern, und ich habe Evelin teils drübergehoben und immer schön festgehalten. Das war bei dieser "Wanderung" auch echt angebracht. Der Weg war wirklich sehr dem Dschungel gleich, so wildbewachsen wie es -sogar über uns- war. Und so kletterten wir für die nächsten 90 Minuten hin und zurück, nur wir zweie so ganz allein, ohne weiteren Besucherverkehr - das war ein interessantes Feeling 😅 Belohnt wurden wir allerdings mit einem wunderschönen Wasserfall, der schönste von allen, wie Evelin fand. Sie war total glücklich, weil sie auch richtig gefordert wurde und es so aufregend war. Und während wir da so saßen, stellten wir beide fest, dass wir pullern müssen 🤷 Ja, das kann man auch mal machen im neuseeländischen Busch - wenn man sowieso unbeobachtet ist - hier und jetzt seinen erfolgreich bestrittenen Herweg zu markieren 😆 Was will man auch machen, wenn kein Klo in Sicht ist 🤫 zurück am Auto ist Evi ganz stolz - und müde, sodass sie bei der Weiterfahrt erstmal einschläft.

    Wir halten als nächstes beim "Slope Point" - der südlichste Punkt Neuseelands. Es regnet mal nicht. Aber es stürmt hier orkanartig. Nachdem Evi wach geworden war, trafen wir den Kompromiss, dass wir den Weg dorthin gehen,.. wenn ich sie trage. Na okay, waren ja auch nur zwei Kilometer hin und zurück. Samt starken Orkan.. das war schon echt ordentlich xD Dort angekommen war auch da gerade niemand außer wir. Direkt an hohen Klippen. 20 Meter? Keine Absicherung. Sehr mystisch und beeindruckend, wie die Wellen sich bestimmt fünf Meter breit auftürmen, sich überschlagen, gegen die Klippen brausen und meterhoch aufschlagen. 10 Minuten gönne ich mir den Anblick, während Evi sich in meiner Jacke versteckt. Ich .. sollte sie tatsächlich einfach weiter im Arm halten, die fliegt mir sonst weg. Nebenbei noch einhändig Fotos und Videos machen - dass stärkt alle Muskeln ordentlich 😅💪 Uuuuund natürlich den ganzen Weg wieder zurück zum Auto. Nagut, die letzten 400 Meter rennt Evi zum Auto. Sie fand es toll dabei vom Wind wie ein Drache angeschoben zu werden. 🌬️🌪️🌫️

    Nachdem wir nun auch diesen spektakulären Trip gemeistert haben, bliebt die spannende Frage, wo wir heute Nacht verweilen. Schließlich fahren wir auf einen Campingplatz, bei dem ich mir nicht sicher war bleiben zu können. Hier muss man immer vorher prüfen, ob "self contained" - also mit eigener Toilette an Board, Vorgabe zum Campen ist, oder nicht. Doch hier war das "freedom-camping" auch für uns kostenlos erlaubt und so sind wir geblieben. Es war sonnig-wolkig, natürlich stürmisch, aber es gab einen kleinen Spielplatz und ein windgeschütztes Häuschen zum darin Dinieren. Evi wünscht sich Nudeln mit Tomatensoße und Apfel als Nachtisch. Recht K.O. fallen wir heute ins Bette.
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  • Day50

    Fortrose

    January 16, 2017 in New Zealand

    Nach der Bootstour haben wir das Fjordland verlassen in Richtung Invercargil, der nächsten größeren Stadt ganz im Süden der Südinsel. Das schlechte Wetter hat uns aber leider noch bis ab unser Ziel begleitet...😣
    Invercargil haben wir dann nur zum Tanken und Einkaufen genutzt uns sind weiter gefahren mit der Hoffnung auf besser Wetter und einen passenden Campingplatz.
    Aufgrund der heftigen Regenfällen wollten wir uns nicht auf auf einem Campingplatz auf eine Wiese stellen (Gefahr des Steckenbleibens). Glücklicherweise haben wir einen netten Bauern gefunden, in dessen Scheune wir campen durften :)
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  • Day38

    Dunedin nach Fortrose

    November 6 in New Zealand

    Heute stand einiges auf der ToDo Liste.
    Zuerst fuhren wir nach Harrington Point in Dunedin, da befindet sich ein Leuchtturm und die Albatrossstation, auch Seelöwen sollen hier sein. Außer etlicher Möwen die hier nisten und ganz weit entfernt einen Seelöwen (da der Zugang zum Strand gesperrt war) sahen wir nicht wirklich was. 😬
    Auf dem Weg zurück wollten wir am Larnach Castle 🏰 vorbei schauen, nach mehreren Straßenumleitungen kamen wir dort an, der Eintrittspreis war uns aber unverhältnismäßig, deshalb führten wir unsere Reise fort.
    Zum Wasserfall in Purakaunui führte ein kurzer Fußweg. Er war schön, haben aber halt schon bessere gesehen.
    Weitere Wasserfälle ließen wir aus da der Slope Point wartete. Dies ist der südlichste Punkt der Südinsel.
    Das Highlight aber heute waren dann die Seelöwen beim Waipapa Point. Zwei waren ganz nah, ca 5 Meter von uns entfernt, einer weiter weg. Der eine räkelte sich und war voller Bewegung, der andere gähnte nur ab und zu.
    Hier stand auch mal ein Leuchtturm den man ansehen konnte im Gegensatz zu beiden anderen die wir heute aufsuchten.
    Übernachtet wird in Fortrose direkt am Strand.
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Fortrose

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