New Zealand
Greenlane

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8 travelers at this place:

  • Day203

    Ellerslie Car Fair

    April 15 in New Zealand

    Tag 2 des Autoverkaufs. Wieder ging es um 8 Uhr morgens los zur Car Fair. Diese Car Fair kannte ich jedoch noch vom letzten Jahr, als ich dort selbst Ausschau nach einem Auto hielt.
    Und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht: es war richtig viel los. Zwar waren natürlich sehr viele Verkäufer da, aber eben auch Käufer. Auch die durchschnittlichen Preise waren nicht ganz so niedrig wie gestern. Ich bekam zum Glück einen guten Platz relativ nahe am Eingang. Anfangs war sogar das Wetter toll, sodass ich Tisch und Stühle aufbauen konnte. Das hielt jedoch nicht lange an und der Regen kam zurück, na toll.
    Trotzdem waren viele Leute da und je später es wurde, desto voller wurde es. Leider hat sich kein Mensch für mein Auto interessiert. Jegliche anwesende Backpacker interessierten sich nur für die großen, ausgebauten Vans, die Küche, Spüle und Klo beinhalten. Ich kann es den Leuten nicht verübeln, beim aktuellen Angebot würde ich auch eher sowas kaufen. So stand ich dann wieder die meiste Zeit rum und hielt Ausschau nach potentiellen Käufern. Irgendwann ließ sich ein Händler blicken, schaute sich das Auto an und meinte, dass ich es sicher für einen guten Preis verkaufen werde, da es ein gutes Auto ist. Falls nicht, würde er mir 1000$ dafür geben, das Angebot steht für eine Woche. Na super, das war zwar eine nette Notlösung, aber auch fernab von Gut und Böse.
    Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, als ich kurz vor Ende ein spanisches Pärchen erspähte. Sie wirkten unschlüssig und so habe ich sie einfach angequatscht. Die Beiden schauten sich das Auto in Ruhe an und machten dann sogar eine kurze Probefahrt. Der Kerl schien begeistert, da er keine mechanischen Mängel finden konnte. Nur das Mädchen war noch nicht ganz überzeugt. Sie wollte wohl eher etwas Größeres, wofür aber wohl kein Budget war. Die beiden vertrösteten mich damit, dass sie sich noch umschauen wollen.
    Kurz darauf erschien der Franzose von gestern, er war immer noch interessiert. Auch er schaute sich alles detailliert an und ging auf Probefahrt. Nach kurzen Verhandlungen einigten wir uns auf einen Preis, allerdings vertröstete auch er mich auf abends, da er nachmittags noch ein anderes Auto anschauen wollte. Na super, das wurde wohl wieder nichts. Auch das spanische Pärchen war nirgends mehr zu sehen.
    Meine Nachbarn waren alles Deutsche mit großen Vans und so unterhielt ich mich noch ein Weilchen mit ihnen, obwohl die Car Fair eigentlich schon vorbei war. Zum Glück! Kurze Zeit später kreuzten nämlich die beiden Spanier wieder auf und ich fragte sie, wie es ausschaut. Noch etwas zögerlich bequatschte ich sie nochmal so gut ich konnte, wie toll das Auto sei und dann wurden wir uns tatsächlich über einen Preis einig.
    Ich konnte es noch nicht ganz glauben, jedoch fuhren wir dann kurz darauf zusammen los zu einer Postfiliale, um das Auto umzumelden. Danach bekam ich mein Geld, sie die Schlüssel und weg war das Auto. Das Ganze ging dann gefühlt so schnell, so schnell konnte ich gar nicht kucken.
    Ich bin jetzt total erleichtert, diese Last endlich los zu sein. Zwar war der Preis nicht toll, aber noch ganz okay für die Nebensaison und letztendlich wollte ich es auch einfach weghaben. Das war wirklich seelischer Stress vom Allerschlimmsten. Jetzt kann ich mich einfach nur noch auf daheim freuen. Eventuell kann ich meinen Flug noch umbuchen, sodass ich in den nächsten Tagen heimfliegen kann. Hier hält mich nämlich nicht mehr viel. Das Wetter für die nächsten Tage lautet Dauerregen, da kann ich das Geld für das Hostel auch in eine Flugumbuchung investieren.
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  • Day6

    Autokauf, Teil 1

    September 10, 2016 in New Zealand

    Ein eigenes Auto. Ich habe mich an den Gedanken also schneller gewöhnt als gedacht. Es gibt keine Alternative. Ich würde bestreiten, dass es so etwas wie einen guten öffentlichen Nahverkehr in Auckland gibt. Da muss Frau mal ihre Hauptstadtarroganz runterschlucken und leise bis 10 zählen. Immerhin sind die Busfahrer sehr sehr freundlich. Aber Frust bleibt trotzdem, wenn man NZ$ 10 pro Tag für ein undurchsichtiges, kaum ausgebautes Verkehrsnetz bestehend aus einer Handvoll Buslinien bezahlt...OK, es gibt noch eine Art S-Bahnlinie, wenn man sie findet... Jetzt zum eigentlichen Thema:
    Ein Auto zu kaufen macht keinen Spaß. Wir waren überall wo man gebrauchte Autos kaufen könnte: Backpackers Car Market (ganz schlimme Abzocke), zwei Wochenmärkte, private Verkäufer und halbwegs seriöse Autoverkäufer. Es hat alles sein schönen und schattigen Seiten. Für die schattigen hatte Terry zum Glück seine Kopflampe und seine Handy-Leuchte dabei. Aber Auto-Angucken bei Nacht war dann trotzdem nicht so eine gute Idee. Dafür haben wir dann mal einen Blick auf die erleuchtete Skyline Aucklands von der Fähre aus gehabt.
    Am Ende waren wir fast eine Woche lang von früh bis spät mit der Auto-Recherche beschäftigt. Daraus sind zwei semi-Experten für gebrauchte Toyota-Estima und Liteace 1997-2001 geworden. Wenn man die Welt dann nur noch durch die Toyota-Brille sieht, bleibt so manches auf dem Weg liegen – selbst beim Weg zum Supermarkt.
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  • Day7

    Autokauf, Teil 2 – long story long

    September 11, 2016 in New Zealand

    Unerwartet entpuppt sich der sonntägliche Ellerslie Car Fair als relativ großer, gut durchmischter Markt für Autos. Hier treffen wir auch auf Roger, einen vertrauenserregender Rentner, der neben all den anderen shitty Campervans mit einem gut gepflegten Toyota LiteAce aufwartet. Mit allen 7 Sitzen aber ohne eingebauten Bett erregt das Auto wenig Interesse bei den meisten Backpackern. Eigentlich hatten wir uns auch schon auf einen anderen Typ Van ( Toyota Estima) festgelegt, aber Roger überzeugt bei seiner Vorführung. Seine alte Familienkutsche hätte ihn über die Jahre nie im Stich gelassen hat und alles sei noch top in Schuss. Nach einer kleinen Spritztour hat er uns vollends geködert (die Alternativen waren auch eher mau: Autos mit viel mehr Kilometern, viel verlebter oder ohne funktionierende Klimaanlage...) und nach ein wenig Hin - und Her können wir eine annehmbaren Preis ausmachen. Zuvor wollen wir aber noch auf Nummer Sicher gehen und das Auto durchchecken lassen. So vereinbaren wir einen Termin für den nächsten Tag bei VTNZ (gehört zu einem guten Anteil der DEKRA, die in NZ Autos prüfen). Bei der abendlichen online Recherche finden wir heraus, dass auf Rogers Auto keine Schulden liegen (gut!) aber dass es vor kurzen einen ominösen Besitzerwechsel gab (komisch?). Als wir Roger danach am Telefon fragen, stammelt er etwas von familieninterner Angelegenheit, versichert uns aber, dass alles in Ordnung ist und er am morgen alles erklären kann. Dann wird aber alles mysteriöser. Roger verspätet sich unverhofft zum eigentlich Termin und so müssen wir weitere 2 h auf einen neuen warten. Als er kommt, wirkt er gestresst und tischt uns eine fadenscheinige Erklärung zu dem Besitzerwechsel auf. Der Auto-Check ergibt, dass alles soweit in Ordnung ist, aber ein dünner Ölfilm am Motor entdeckt wurde. Leider können die Prüfer nicht sagen, ob es sich um ein größeres Problem handelt, weil die Stelle anscheinend vorher gesäubert wurde. Zufälliger Weise scheint Roger etwas schwarze Schmiere unter den Fingernägeln zu haben. Als er erfährt, dass die Mechaniker eine Art Ölleck entdeckt haben, geht er in die Offensive. Der einst liebenswerte Rentner versucht zuerst freundlich dann immer aggressiver die Beurteilung anzufechten. Dann macht er Druck: er will in 5 Minuten eine Entscheidung von uns, sonst ist er weg. Auch wenn uns klar wird, das er nicht die ganze Wahrheit erzählt hat, scheinen wir mit dem LiteAce immer noch die Beste Option zu haben. So entscheiden wir etwas widerwillig aber auch müde von der ganzen Rennerei und Recherche das Auto zu kaufen. Als wir dies Roger mitteilen, ist sichtlich erleichtert, aber bemüht sich auch nicht mehr in seine alte Rolle zu schlüpfen. Auf dem Weg zur Bank führt er uns immer wieder vor, wie misstrauisch und übervorsichtig wir Deutschen doch sind und alles kompliziert machen. Selbst ein Kaufvertrag scheint ihm zu piefig, aber schließlich unterschreibt er. Nachdem er das Bargeld fein durchgezählt hat, setzen wir ihn bei seinem Zweitauto ab und hoffen, dass wir erstmal kein weiteres Auto kaufen müssen. Die ganze Chose hat uns leider den großen Glücksmoment über das erste eigene Auto leider etwas vermasselt. Mit der Zeit stellt sich jedoch heraus, dass an dem Auto alles in Schuss ist, und somit verschwinden auch unsere Befürchtungen, Roger hätte uns übers Ohr gehauen. Vielleicht wollte er einfach nur vertuschen, dass er privat mehr Autos verkauft, als er eigentlich darf?Read more

  • Day9

    Ponsonby, die Strandpromenade

    September 13, 2016 in New Zealand

    Für eine Woche quartieren wir uns über Airbnb bei Marion und Flo ein, zwei Franzosen in unserem Alter, die schon seit mehr als einem Jahr in Auckland wohnen und sich nun ein kleines Häuschen im Szeneviertel gönnen. Natürlich zur Miete. Die beiden sind ein echter Glücksgriff, nicht nur weil ihr Haus nahe der Strandpromenade gelegen ist, sondern auch weil die beiden unglaublich nett, witzig und hilfsbereit sind und uns ein paar gute Ratschläge zum Thema Akklimatisierung Europa -> Neuseeland haben.
    Endlich gibts auch mal ein paar sonnige Tage und wir nutzen die Zeit für einen Spaziergang an der Promenade zum Hafen.
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