New Zealand
Katikati

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9 travelers at this place:

  • Day134

    Working up a sweat - Part 1

    November 10, 2017 in New Zealand

    We had a meeting with someone hiring for a kiwi orchard. He invited us into his house for our "interview". We're tall, so that's a benefit. We were told we would earn a piece rate of $7.75/kg and a fast picker could do 50kg in a day. Sounds good, right?! Soon after us another couple came in for their interview. We stuck around to hear their questions too.

    We showed up at the farm the following morning. The farmer showed us the ropes. You pick kiwi flowers and drop them into a bag tied around your waist. The flowers are harvested for their pollen, which is sold to other farms to pollinate female (fruit-bearing) trees. In fact, this orchard had purely male trees and produced no fruit at all (no free kiwi fruit for us). Ripe flowers are white and soft, which means pollen has been produced. But they are still closed, otherwise 95% of pollen might already have fallen out or removed by bees, don't get stung! ;)

    We kept track of how fast we were picking. We were only earning half of minimum wage! Maybe it was a steep learning curve, so we decided to give it one more chance. Because of the piece rate, you could set your own hours. There were no rules on where to go, so people were crisscrossing looking for the easiest to pick flowers. Even though we were picking as fast as we could, we didn't make much progress on our harvest. We weren't desperate for money, just trying to balance the budget we had set. So we decided to move on and try somewhere else, where our time might be more productive. All other people had already quit on the first day...

    We told the farmer, who turned out not to be our "boss". He explained that the pollen mill actually hires the farmhands. They hold the strings and pay the farmer per weight of flowers, minus penalties for poor quality. He didn't have any sway over wages and totally understood our position. We had a nice chat with him about permaculture. He was applying some principles, planned to implement others, and would fully apply it for his home garden.
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  • Day1

    Katikati, Karubi Bäume, Neuseeland

    October 27, 2016 in New Zealand

    Es wird Zeit mal die Gegend, die Landschaft, zu erkunden.
    Zu Fuß und ohne nennenswertes Gepäck marschieren wir von unserem Hostel los.
    Inzwischen sind wir zu viert.
    Antonia - möchte lieber Toni genannt werden - hat sich uns angeschlossen. Sie war auch mit in der Anfangsgruppe dabei, hat sich allerdings bis gestern in Auckland aufgehalten.

    Auf dem Weg raus auf das Land folgen wir einer geteerten Straße, vorbei an Avocadoplantagen, Kiwistauden, Rinderfarmen.
    Jede Wolke scheint Regen mit zu bringen.
    Man kann sich hier einfach nicht auf das Wetter einstellen. Sobald die Sonne scheint schwitzt man alles aus, aber wehe es kommt ein Wind, dann friert man bis in die Knochen, vor allem weil man verschwitzt ist.

    Vor uns erstreckt sich eine Breitbandlandschaft. Wer nur oberflächlich auf die Vegetation schaut, wird kaum einen Unterschied zur mitteleuropäischen Geografie feststellen, doch bei genauerem Hinsehen, tauchen dazwischen immer wieder Exoten auf - Palmen, Bambus, Farne (Das Nationalsymbol). Der Horizont ist ein, in diversen Grüntönen gehaltenes Gemälde des Pointalismus. Markante Hügel, mit eigenwilligen Formen, geschwungene Landschaften und gelegentlich, wenn man sich umdreht, kann man das Meer, türkis, am Horizont schimmern sehen.

    Sehr irritierend: Wenn die Sonne ihren Zenit erreicht hat ist das nicht Süden. Auch wenn man das weiß, man neigt dann doch immer dazu die Himmelsrichtungen zu verwechseln. Leider erreichen wir unser Ziel - die Karubibäume nicht, da der Waldweg in der Sommersaison gesperrt ist. Warum wissen wir nicht, aber alleine die Tatsache, dass man vor betreten des Waldweges seine Schuhe und Ausrüstung putzen musst, gibt Anlass genug, anzunehmen, dass man keine fremden Samen einschleppt.

    Zurück geht es dann mit dem Daumen. Erst das zehnte Auto hält. Zwei Hllbillys - nicht abwertend gemeint, aber diese Beiden sind bestimmt mit der Blutgruppe I ausgestattet - diese Beiden jedenfalls nehmen uns mit, bis zurück nach Katikati.
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  • Day1

    Katikati, Neuseeland

    October 29, 2016 in New Zealand

    Auch hier müssen wir was essen.
    Sich gesund zu ernähren ist ziemlich teuer.

    1 Kilo Tomaten - 6 $
    350 gramm Haferflocken - 4 $
    400 Gramm vertrauenswürdiges Hackfleisch - 8 $
    Ein Burger, eine Cola, Pommes - 5 $
    500 Gramm Instantkaffee - 12$

    Wir legen uns eine Gemeinschaftskasse an, in die jeder 50$ die Woche einzahlt. Dazu haben wir ein Tagselimit von 20$. Das muss für 4 Personen und zwei Mahlzeiten am Tag reichen.
    Brot, gutes Brot, ist hier Mangelware. Wir starten den Versuch selbst welches zu backen. Zum Teil um Kosten zu sparen, zum Teil um mal richtiges Brot zu haben. Dazu selbst gemachte Kiwimarmelade. Und Chili con Carne. Immer gut. Immer günstig.
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  • Day2

    Katikati, Neuseeland

    November 8, 2016 in New Zealand

    Ich hab seit 3 Tagen keinen Job. Wobei ich das nicht mit Bestimmtheit sagen kann.
    Da die Geschäfte hier auch Sonntags auf haben und durch die Gleichförmigkeit der Tage fällt es schwer die Wochentage bewusst zu erleben.

    Jonas und ich haben uns immer wieder Autos anderer Backpacker geliehen und sind sämtliche Farmen und Packhäuser abgefahren.

    Währenddessen haben wir viel Zeit uns mit den Einheimischen zu unterhalten.

    Garry, ca.50 Jahre alt, lebt seit ein paar Jahren im Hostel. Ich bin mir sicher, sein offenes und immer positives Wesen hatte er schon vorher. 15 Jahre lang hat er als Fernfahrer gearbeitet, davor zog er 9 Jahre lang mit seiner Frau in einem Caravan durch Neuseeland. Als sie vor 4 Jahren starb wandten sich seine Kinder von ihm ab und hier stellt sich die Frage nach dem Ei und dem Huhn: Hat er davor schon exzessiv gekifft oder kam das mit den Jahren? Auf jeden Fall ist er immer darum besorgt, dass alle Arbeit haben, vermittelt auch selbst und wird anderseits durchgefüttert. Neuseeland hat er nie verlassen, träumt aber davon nach Paris oder Rom zu reisen.

    Dan, 32 Jahre alt. Gebürtig stammt er aus Südafrika. Mit seiner Mutter zog im Alter von 11 nach London und ging dort nach der Schule auf die Universität. Danach arbeitete er als Finanzanalyst für Banken und Unternehmen. Nach eigener Aussage war ihm das dann zu viel und er stieg aus dem System aus. Seit 10 Jahren lebt er nun in Neuseeland, arbeitet als Dachdecker und organisiert "Guerilla gardening". Öffentliche Flächen werden in Gemüsebeete umgestaltet, zur freien Verfügung für jeden.

    Esteban, 35 Jahre. Dan hat angefangen ihn Escobar zu nennen, Garry nennt ihn Pablo Montoya. Der Chilene arbeitete in seinem Heimatland als Ökomome und kümmerte sich um die Wasserversorgung in Chile - weitestgehend im Labor. In Neuseeland zieht er seit ein paar Monaten herum, weil seine Frau aus Australien kommt und dort wohnt und er sich die Welt anschauen wollte.

    Anu, 24 , der Hostel "Manager ist vor 8 Jahren als Backpacker aus Indien gekommen und hat sich in eben dem Hostel eingemietet bis er selbst zum Leiter dessen wurde. Jetzt leitet er es mit seinem Bruder, hat aber vor zurück nach Indien zu gehen um dort Schauspieler zu werden.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Art der Charaktere hauptsächlich in Hostel wie diesen zu finden sind.

    Generell ist das "Mural Town Backpacker Hostel" eher die Ausnahme unter den Hostel, da generell ein Alkohol- und Rauchverbot in der Öffentlichkeit und in öffentlichen Gebäuden herrscht.

    Der Joint am morgen zum Kaffee ist hier so selbstverständlich wie die Butter auf dem Brot und trotzdem oder gerade deswegen sind alle am arbeiten. Ich will keine pro und contra Auflistung für das Rauchen von Marihuana aufstellen, aber es ist ersichtlich, dass es weitaus harmloser als Alkohol ist - denn die Alkoholiker hier beginnen ihren Tag dann, wenn die anderen von der Arbeit zurück kommen.
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  • Day1

    Katikati, Neuseeland

    November 10, 2016 in New Zealand

    Jonas und ich haben einen Kurzjob als Flowerpicker. Dabei müssen die Blütenknospen der Kiwi von der Staude abgepflückt werden.

    Bezahlt werden wir Kiloweise : 6 $ pro Kilo. Am ersten Tag haben wir 11 Stunden in praller Sonne geschuftet. Für 21 Kilo. Heute haben wir 17 Kilo in 9 Stunden gemacht.

    Das da nicht viel raus kommt sieht man, wenn man bedenkt, dass der Mindestlohn 16$ beträgt. Wie die ganzen Inder, die mit uns auf dem Feld - alleine! - in der Hälfte der Zeit das Doppelte einfahren.

    Jippy, unser Arbeitgeber, ist Contractor und kommt auch aus Indien. Contractor arbeiten mit Packhäusern zusammen und haben einen Pool an Mitarbeitern - vergleichbar mit Leiharbeitsfirmen. Was ich so bisher erlebt habe ist er sehr fair und menschlich und vor allem im gesunden Maße geduldig. Auch wenn wir am ersten Tag nur ein Viertel des Soll einbrachten.

    Die Arbeit ist nicht nur deshalb hart weil sie mehr als miserabel bezahlt ist. Jonas und ich einigen uns darauf die 11 Stunden ohne Pause durchzuführen, trinken nehmen wir mit in die Säcke. Immer wieder finden wir die typisch verwelkten Blätter, grau mit einem Flaum überzogen. Jippy erklärt uns :"Irgendein Idiot hat in den 60ern Kiwis aus Italien mitgebracht und die hatten PSA."
    An jeder Plantage wird vor PSA gewarnt und hier kann man eindeutig sehen was für ein empfindliches Ökosystem das Biotop Neuseeland hat und warum ich am Zoll sogar meinen Apfel wegwerfen musste.

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    Zurück im Hostel treffe ich auf Niel, einen Kiwi (eingeborener). Er passt bestens in das Hostel, weil er bestimmt auf irgendeinem Trip ist - verschwitzt, dauernd krampfhaft kichernd. Es dauert keine viertel Stunde und wir sitzen am Küchentisch beim Arm drücken. Er zittert wahnsinnig und hat seinen Körper, seine Mimik nicht unter Kontrolle. Die ersten zwei Runden kann ich ihn klein machen, dann wirft er sich mit seinem ganzen Oberkörper rein. Trip?

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    Die Stammbelegschaft aus dem Hostel (Toni, Jule, Giti, Jonas und ich) haben den Plan ins Auge gefasst Selbstgebackene Brötchen und selbstgemachte Kiwimarmelade auf dem Wochenmarkt zu verkaufen. Eine Woche haben wir noch, dann ist wieder Markt. Für 5$ Standgebühren und sonst keinerlei Auflagen ein mehr als lohnendes Projekt. Jetzt müssen wir nur noch einen Namen finden.
    "Multikulti"
    "German Backpackers Best"
    "Europeans Best"
    "King Garrys Best" (mein Vorschlag).
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  • Day2

    Katikati, Neuseeland

    October 26, 2016 in New Zealand

    Checkout ist um 10 uhr.
    Frühstück gibt es keins.
    Geld kann ich auch nicht abheben.

    Fuck!

    In einem Telefonat für 7,50$ erklärt mir meine deutsche Bank, dass mein Monatslimit erreicht ist und ich erst Geld hin und her schieben muss. Das ist getan, ich darf aber noch etwa 24 Stunden warten. Solange zahlen Frithjof und Jonas für mich.

    Auf der Suche nach einem Job mieten wir uns einen Wagen, Toyota, Automatik, Lenkrad links. Ich fahre weil ich der älteste bin und das den Preis drückt.
    LINKS!

    LINKS!

    Und dann, kaum bin ich fünf Meter gefahren: Alles wie daheim. Es ist gar nicht so kompliziert wie man (um)denkt - ich hätte es abenteuerlicher erwartet, aber ein Auto ist nunmal ein Auto.

    Bis nach Katikati sind es 30 km, die nehmen wir in knapp 20 Minuten. Dort angekommen halten wir bei einem Hostel. Durchgesessene, abgewetzte Sessel und Sofas. Betonboden und Stahltische. Im Garten können Frithjof und ich unsere Zelte aufschlagen. Für 75 $ die Woche ist das mehr als geschenkt.

    Der eigentliche Hammer geschieht aber vor dem Hostel. Bevor wir einchecken. Auf der Straße.
    Ein Farmer erklärt uns er hätte eine Avocado-Farm, Samstag kann ich loslegen.
    "Hast du Höhenangst?"
    "Nein."
    "Wie viel wiegst du?"
    "Circa 100 Kilo."
    "Ja, weißt du, der Wagen auf dem dann liegst ist auf 190 Kilo ausgelegt."
    "Alles klar."
    "Gut, dann bis Samstag."

    Zack und ich hab den Job in der Tasche, ein Platz für mein Zelt und noch zwei Tage, entspannt zur freien Verfügung. Ohne ständig von Hostel zu Hostel zu hüpfen.

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    Der Wagen ist wieder abgegeben und wir tingeln noch am Strand von Tauranga herum. Am späten Mittag fällt uns ein, dass wir seit gestern nichts gegessen haben und lassen uns in einem Pub nieder. Ausweiskontrolle, alles ok.
    Lammfleisch hat immer einen starken Eigengeschmack. Liegt das dann noch zwischen zwei Brotscheiben, Tomaten und Zwiebeln dann hat man ein prickelndes, gustatorisches Erlebnis - besonders dann, wenn man die letzten Tage salz- und gewürzlos gekocht hat wie wir.

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    Das Wetter: Warm, humide, alle 30 Minuten Platzregen.
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  • Day2

    Katikati, Neuseeland

    October 27, 2016 in New Zealand

    Was ist das elementare was du zum Leben brauchst?

    Unser Hostel könnte ein besetztes Haus sein. Alle Schlösser in diesem Haus schließen entweder gar nicht (die Toilettentür kann man auch zuhalten und man hört ja das einer duscht) oder man kriegt sie kaum auf (Jonas braucht viel Fingerspitzengefühl um in sein Zimmer zu kommen).

    Mit meinem Zelt hab ich den Luxus eines Einzelzimmer, das im Garten steht.

    Geruch von verbrannten Gas, nackter Betonboden, unüberschaubar viele Fotografien von längst vergangenen Feiern, ausgebrochene Türfallen, kein Licht auf dem Klo, irgendwas scheint im Kühlschrank seine letzte, eisige Ruhe gefunden zu haben.

    Wir lernen Dan kennen. Daniel heißt er. Gebürtig aus Südafrika, 32 Jahre alt und sieht aus wie ein gerupfter Papagei, der Ansatz von einem Irokesenschnitt auf dem Kopf und die Fetzen einer Hose an seinen dürren Beinen. Mit 11 Jahren ist er aus Südafrika nach London, dann mit 20 nach Neuseeland. Sein Vater ist ein Kiwi.
    Er arbeitet als Dachdecker.
    Gelernt hat er allerdings Finanzanalyse.
    Das hat ihn aber kirre gemacht.
    "It's so weird. You're working the whole day without producing - so I went to roofing."

    Teures Bier, noch teurere Zigaretten. Eine Zigarette wird aufgebrochen, das macht dann drei selbst gedrehte Zigaretten.

    Gegen Mitternacht dann geht es schlafen.
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  • Day1

    Katikati, Neuseeland

    October 28, 2016 in New Zealand

    Weg von der Hauptstraße, entlang der Beachroad finden sich Nebenstraßen, die sich in Form, Farbe und Ausstattung gleichen.

    Häuser aus dem Katalog.
    Weiße Zäune.
    Rote, braune, schwarze Briefkästen, die wie gepflockte Henkelmänner wirken.
    Jeder Vorgarten, eine einheitliche, genormte und dadurch öde erscheinende Visitenkarte ohne Prägung. Ein unbeschrifteter Notizzettel.
    Immer wieder sehen wir einen Pick-up mit der Aufschrift "Crewcut". Jeder hier beschäftigt einen Gärtner und auch wenn dieser mit, teilweise zwei, Rasenmähern das Gras trimmt, hat man den Eindruck als würde jeder Hausbesitzer seinen Garten, kontemplisch mit der Nagelschere schneiden.Read more

  • Day1

    Katikati, Neuseeland

    October 28, 2016 in New Zealand

    Auf unserem Weg zum Strand, durch das mit dem Lineal gezogene Wohnviertel, biegen wir falsch ab und folgen einem Schotterweg.
    Anfangs führt ein Steg über ein Rinnsall, schnell wird uns klar, hier sollten wir besser auf dem Weg bleiben, weil das Moor nicht wirklich vertrauenswürdig scheint.

    Palmen, Farn, Bambus. Erst vor einer Minuten hatten man Gräser noch mit der Nagelschere klein gehalten, jetzt bräuchte es eine Machete und die Palmblätter und der Bambus schneiden unvorsichtige Besucher in die Waden. Bis ans Meer kommen wir allerdings nicht. Der Schotterweg endet in einem Hintergarten.

    Welche Überraschung : Jedes Grashalm hier hat exakt 0,9 Zentimeter Länge. Ein Fußball liegt auf dem Rasen und irgendwie scheint er auf dem Gras gänzlich deplatziert zu wirken.
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  • Day1

    Katikati, Neuseeland

    October 28, 2016 in New Zealand

    Ewig streckt sich die Straße hin.
    Der Asphalt speichert nicht nur die Sonne, reflektiert sie auch.

    Links und rechts stehen Avocadoplantagen und Kiwifarmen Spalier. Immer mal wieder finden wir einen toten, gerupften Vogel.

    Dann endlich, nach beinahe einer halben Stunde: Das Meer. Oder wenigstens erst mal das Watt. Eine dunkelbraune, feucht glänzende Matte aus Sand und Pfützen.

    Wie ein Wurm zieht sich eine asphaltierte Straße bis zum Ufer hin. Das Ufer ist allerdings nur deshalb das Ufer, weil gerade Ebbe ist. Barfuß, mit Matsch und Muscheln zwischen den Zehen achmatzen wir bis zum Wasser.
    Konische Muscheln, Wattwürmer, Krabben und glibbrige Blasen die wir nicht zuordnen können, all über all.

    "Hier, der hier", immer wenn einer von uns eine angriffslustige Krabbe gefangen hat. Erst krabbeln sie noch über die Hand, dann erstarren sie wie Tod. Während Fritz (wir haben Frithjof umbenannt) und Toni (ehemals Antonia) und ich auf der Straße dösen, kann Jonas nicht von den Krabben ablassen.

    Es ist gut. Das Dösen ist ein Luxus. Den genießen wir.

    "Das Wasser war vorher aber weiter weg", stellen wir nach gut 20 Minuten fest. Die Flut kommen und es wird Zeit den Heimweg anzutreten. Bis wir dann schlussendlich Socken und Schuhe wieder anhaben ist das Wasser bis an die Straße gekommen.
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You might also know this place by the following names:

Katikati

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