New Zealand
Roxburgh

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6 travelers at this place:

  • Day2

    11-12 Roxburgh

    December 11, 2018 in New Zealand ⋅ 🌧 14 °C

    Het leek vannacht zo'n mooie dag te worden, best helder, mooie sterren. Vanochtend koud, beetje grijs, wel o.k. Maar vanaf dat ik "umbrella mountains" op de kaart zie staan voel ik het druppen en vanaf een uur of twee heet het gewoon regen. Terwijl die bergen aan de andere kant van de rivier liggen! De route is mooi, met overal rotsen en alweer pancake rocks. Ik lunch met bijna droog brood, want het was vanochtend zo koud dat ik vergeten was dat het gistermiddag zowaar een keer warm was en al mijn kaas, jam en aioli staan nog in de koelkast. Ik heb gebeld dat ze het mogen hebben. Alana zou nog kijken of ze het hierheen kon krijgen maar dat is blijkbaar niet gelukt. Ik word die regen nu wel vaag zat eigenlijk. Het internet doet het ook meteen niet meer.Read more

  • Day23

    Bye Bye, ihr Drei.‍‍

    December 9, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute wachen wir kurz vor 8 Uhr auf. Es ist bewölkt, aber mild draußen. Wir starten den Tag mit einer 30minütigen Videotelefonie mit Onkel Celli - das WLAN auf dem Campingplatz, das bis zu unserem Campervan reicht, wird also wirklich vollends ausgeschöpft. Nebenbei ziehen wir uns an, Muddi räumt wie jeden Tag den Campervan auf, also Sachen bei Seite und auch wieder die Bett decken lüften am Holzgeländer direkt nebenan.

    Danach mache ich mich auf in die Küche, während Evi mit den anderen Kids auf dem Spielplatz rumtobt. Die anderen haben bereits gegessen. Somit mache ich noch fix den Abwasch von gestern und bereite unser Frühstück vor. Unterdessen trifft man immer jemanden in so einer Campingküche an. Diesmal ist es wiedermal ein jungscher Deutscher, der mit seiner Freundin in der Gegend arbeitet und somit per "Work and Travel" hier in Neuseeland verweilt. Damit sind es hier auf dem Platz also gerade 4 junge Pärchen, die das machen. Wir sind hier eben in der direkten Gegend der Früchtefarmen, und es gibt viel zu tun, für den der sich was dazu verdienen will beim Reisen.

    Kurz darauf frühstücken Evelin und ich fix alleine, wir teilen uns Müsli mit Milch und Apfel, und Evi verspeist auch eine Scheibe trockenes Toast, "die riecht ja sooo gut", sagt sie nebenbei. Ja, ich muss sagen selbst das Toast und Brot aus der Tüte schmeckt hier besser als in Deutschland :) Vllt zahlen sich die hohen Preise für die Nahrung ja wirklich in der Qualität aus. Whide hat mir bereits netter Weise einen Kaffee hingestellt.

    Danach chillten wir uns mal wieder auf den Spielplatz. Diesmal übten wir einen Kopfstand auf dem Trampolin. Ich wurde währenddessen von einem älterem Ehepaar von der Nordinsel gebeten, mal bitte ein Foto von ihnen zu machen. Und so kamen wir ins Gespräch, und es stellte sich heraus, dass auch sie davon ausgingen, dass ich die Mama der drei Kinder hier bin, und wie das Leben im großen schwarzen Bus hier auf dem Campingplatz als Familie sich so leben lässt. Damit waren sie nicht die einzigen, die dachten, dass wir eine Familie wären. 😄😅 Irgendwie ginge alle Camper davon aus sogar. Das wäre mir in der offensichtlich andersfarbigen Familie in Thailand nicht passiert 😁🤷 aber das ist ja mehr amüsant als schlimm
    :)

    Der Plan für heute stand ja schon gestern fest: Früchte von einer Plantage pflücken , und danach in einen Schwimmingpool gehen. Bei beidem ließ ich mich gerne überraschen, was genau da uns erwartet wieder. Gegen 12 Uhr sind wir alle zusammen in Whides Mitsubishi-Jeep eingestiegen und losgecruised. Erst ist sogar eine kleine Extra-Runde gefahren, um uns etwas die Gegend zu zeigen und etwas dabei zu erzählen. Ich habe das mal richtig genossen als Beifahrer die Gegend zu bestaunen, und diese hier finde ich echt besonders schön. Es ist total bergig. Es hat einen Touch von Österreich, es sind viele Gesteine oder auch sehr große Felsbrocken und - wände sichtbar. Hier ist's grün, die Bäume sind teils gigantisch, sehr abwechslungsreich in rießig und mächtig und breit oder rießig und schmächtig und schmal, oder eben klein und zierlich, Nadel oder- Laubbäume, oder eben auch hier: Palmen. Und es ist blumentechnisch auch sehr Farbenfroh hier und Evelin killt gerne Blumen für die Deko im Van, auf dem Tisch, oder so einfach für einen Blumenstrauß,💐 oder ins Haar gesteckt 🌺🌸 außerdem fließt durch diese Gegend der "Clutha River", der einen sehr grün-kristalligen Stich hat, und auch damit wunderschön die Landschaft ziert. Wir überqueren eine Talsperre, und Evi wundert sich, wie das Wasser auf der einen Seite so hoch wie wir ist, und auf der anderen Seite es gute 50 Meter? Plötzlich alles im Tal von Roxburgh liegt. Wir passieren ethliche Hänge, die voll sind mit reifen Früchten vom Kirschen, Nektarinen, Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, ... Allen voran aber Äpfel. Viele bieten nur den Verkauf bereits gepflückter Früchte an, wir wollen aber selbst ran - naja, also die Kids pflücken lassen. Und nach einer kleinen Rundfahrt im Jeep biegen wir schließlich in eine etwas abgelegene Kirschplantage ein. "PYO Cherries" ist groß ausgeschildert - das ist die Abkürzung für "Pick your own" und heißt "pflücke deine eigenen Kirschen"🍒

    Hier stehen in Reihe ethliche kleine, vollbehagene Bäumchen, und die gesamte Fläche ist einem riesigen Netzt überspannd, damit die Vögelchen nicht naschen kommen. Naja.. einige versuchen es dann wohl doch, und hängen verfangen im Netz Tod darin rum, gleich auch zur Abschreckung🙈

    Am Eingang bekommen ae drei Kids einen Eimer in die Hand nehmen gedrückt und los geht die eifrige gemeinsame Pflückerei und Nascherei. Wir kosten alle zusammen mindestens genauso viel, wie wir am Ende gekauft haben - ein Kilo selbstgepflückter Kirschen aus Neuseeland gehört nun uns für 12 NZ$. Danach wollten wir einmal eines des hier angebotenen Früchte-Eises probieren. Hier wird nämlich mit gefrorener Frucht ein Eis frisch nach eigener Geschmackswahl zusammengemixt mit Eis oder Frozen Joghurt. Evelin verputze widererwartend nicht nur ihr Mixed-Berries-Eis, sondern auch noch die Hälfte von meinem Blaubeer-Frozen-Joghurt. Sehr lecker! 🍦

    Wir fuhren dann kurz zurück zum Campingplatz, um etwas zu Essen und vor allem die Schwimmsachen einzupacken. Mal sehen was mich diesmal erwartet bei der Bezeichnung "Schwimmingpool". Ich wurde ja bereits in Bangkok so überrascht! Und auch diesmal war es etwas besonderes: wir fuhren zu einem freibadähnlichem Schwimmbecken, ein Privates, und wir waren alleine da. Und so paddelten wir eben zu fünft darin rum für die nächsten zwei Stunden, bei milden Temperaturen, und selbst die sonne kam teilweise raus und wollte uns braten. Ja, wenn sie dann mal da ist brennt sie wirklich!

    Grogi ging's dann zurück zum Campingplatz- und dort hieß es nun: Abschied nehmen. Danke mal wieder für so viel Gastfreundschaft, tolle Menschen, eine tolle Erfahrung auch wieder über die Plattform Couchsurfing, es war eine, wenn auch kurze aber wunderbare Zeit, und vielleicht sieht man sich ja wieder Whide, Eddie und Hisus 👋😊😍 👨‍👧‍👦👩‍👧 Wir teilten noch ein paar unserer Schoko-Weihnachtsmännchen und dann fuhr Whide los, um die Kids zurück zu ihrer Mama in den Catlins zu bringen. Jaaa, auch hier gibt's getrennte Paare mit dem Wochenend-Wechsel-Modell. Tschüss du toller Campingplatz, tschüss du fiese Ziege und ihr Zwergponnys, vor allem Evelin wird euch vermissen! Tschüss mein heißgeliebter, riesengroßer mächtig prächtiger Nadelbaum - der wohl erst 40 Jahre alt ist, so Whide. Ich vermute, dieser wird der impulsanteste dieser Reise bleiben.

    Wir fuhren allerdings gerade mal 6 Minuten weiter. Ich hatte für heute noch keine Lust irgendwo nach neuen Campingplätzen zu suchen, generell weiterzureisen. Und vorhin sind wir zufällig an einem kostenlosen Campingplatz vorbei gefahren, er sah sehr idyllisch aus - zwischen ruhigem See und breitem grünen Fluss gelegen. Whide hatte ihn uns extra gezeigt. Und so ließen wir uns quais nur mal eben bergab rollen, und waren und schon da - auch gut👌😊

    Ich hatte Hunger, und gönnte mir erstmal etwas Apfel-Haferflocken-Müsli auf einem größerem Stein direkt am ruhigem See. Während ich die Stille und die Aussicht genoss, war Evelin schon wieder fleißig im Grün unterwegs und sammelte alles nützlich für ein Hausbau 😊 Die Wolken sind über uns, und wir können beobachten, wie sie ganz in der Nähe an den hohen Berge entlang klettern.

    Wenig später fängt es an zu nieseln und zu tröpfeln - das übliche. Hier sind nur 7 Vans auf der Fläche verteilt, also sehr überschaubar und alle sind recht chillig und ruhig drauf. Und auch Evi und ich chillen im Van, essen noch mehr Äpfel und Kirschen, danach versalzenes Butterbrot mit entsalzender Paprika, der Kofferraum vom Van ist offen und zum See und zu den Bergen ausgerichtet, ich genieße die Diesigkeit, die Ruhe, den Ausblick, Evi bastelt und malt und nascht neben mir, wir dösen vor uns hin und lauschen nebenbei der Musik von deutschen jüngeren Campernachbarn, die unterm großen Nadelbaum sitzend ihr Abendessen zubereiten: "Ich und mein Holz, ich und mein Holz, ich und mein Hohoolz, holzi, holzi - Holz!" sowie "Rocking around the Christmastree" - beides sehr passend, und amüsant dazu 😄 und so klingt der Tag auch aus..
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  • Day22

    Chilli-Milli, den ganzen Tag

    December 8, 2018 in New Zealand ⋅ ☁️ 19 °C

    Der Tag heute war so schön chillig.

    Wir wachen gegen 8 Uhr auf, gestern war es eeecht spät für die Kids. Schließlich sind wir erst nach 23 Uhr im Bette gewesen. Aber es war ja auch schön und hat sich für alle gelohnt🤫👌😊

    Wir starteten gemeinsam den Morgen mit einem Frühstück im Aufenthaltsraum der Campingküche. Jeder bekommt was einem beliebt: es gibt Rührei mit Bacon, Müsli mit Obst und Milch, Toast mit selbstgemachten, cremigen Honig von Whide, Toast mit der hier typischen Erdnussbutter - für Evelin auf Wunsch, und ich probiere mich auch durch alles durch, inklusive Karamellkaffee von Whide 🤤 In räumlicher Umgebung, mit soviel Essenauswahl und in Gesellschaft ist es wirklich Mal wieder ein besonderes und schönes Frühstück!

    Hier auf dem Campingplatz gibt's gratis WLAN, welches auf dem gesamten Gelände mit gutem Empfang zur Verfügung steht. Das muss voll ausgeschöpft werden! Deshalb gab's dann erstmal für uns eine kleine Videotelefonie mit Oma Margit und dem aus der Schweiz dazugestoßenem Rückkehrer Opa Mario.

    Und nachdem wir Eltern zusammen abgeräumt und abgewaschen haben, begann der wirklich chillige Tag.. alle Ecken und Kanten des Spielplatzes voll ausschöpfen. Das heißt alle zusammen, bei Wolkenhimmel und später heißer Sonnenschein: Klettern, Schaukeln, Rutschen, Hüpfen auf dem großen Trampolin und co. .. Tiere füttern, Ballspielen jeglicher Art: Volleyball, Fußball, Rugby, .. zwischendurch habe ich mal für uns ordentliches Mittag gemacht: Möhren mit Kartoffelbrei und Spiegelei, für mich gab's noch gebratene Zwiebeln dazu, Whide hat wieder Wunsch-Nudeln für seine Kids macht, es gab wieder Eis zum Nachtisch für alle... Wir haben zusammen im Gesellschaftsraum den Disneyfilm "Moana" geschaut, mit Chips und Apfel inklusive, wir süffeln Kaffee und ich durchblättere neuseeländische Klatsch-Und-Tratsch-Zeitschriften, wundere mich, warum die hier am anderen Ende der Welt sich auch so rasant für die Königsfamilie in England interessieren 🤷 ... Und später bei einem weiterem (halben) Filmchen gab's Abendbrot nebenbei auf der Chilli-Milli-Couch-Sessel-Area, auf der wir fleetzten, alle in der Reihe, nebeneinander. Die Kids sind knülle noch vom gestrigen Tag und dem späten Zubettgehen, heute deshalb mal etwas früher gegen halb neun - alle dreie schlafen fix ein.

    Ich nutze die Zeit in der nächsten Stunde erneut für einen Videotelefonie-Marathon mit der Verwandtschaft beim allmählichem Sonnenuntergang😇🤗

    Obwohl ich doch eigentlich so müde war und ins Bett hätte gehen sollen, habe ich dann gerne die Einladung von Whide auf seine Couch mit Blick in die Natur angenommen. Sein, geschätzt auf 20 Meter, langer, ausgebauter Bus bietet die Möglichkeit, die Heckklappe komplett zu öffnen. Im hintersten Abteil des Busses ist die quer Couch angebracht, sodass wir tatsächlich einfach noch drei Stunden zusammen knetschten über Gott, die Welt und die Liebe, die Kiddies schlafen - seine im Bus im Doppelstockbett, Evi nebenan im offenem Van. So sitzen und reden wir, bis Nachts um ein Uhr, in Wellness-Sesseln mit Liegefunktion - auch für die Beine, mit Blick auf eine tolle Life-Naturszenerie der Berge der "Clutha Gold Cuttages" samt Sternenhimmel, Kuscheldecke, Wein für Whide, und einem in der Ferne leuchtenden Weihnachtsbaum. ✨🎄🌌⭐
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  • Day21

    Hi Bus,Hi Whide,Hi"Clutha Gold Cottages"

    December 7, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 3 °C

    So wachte ich heute Nacht natürlich - zum Glück - auch ohne Wecker nochmal auf und brauchte erstmal Dank Müdigkeit und Verpeiltheit eine halbe Stunde, um mich hochzuraffen für das Nikolaus-Vorhaben. Es wäre eine Schande das zu verpassen, also los ging's. Quer durch den Campervan krabbeln, alles etwas sortieren und drappieren, alles hat total laut Dank Plastiktüten geraschelt.. Mit mehrmaligen Stille-Pausen und Licht an, Licht aus Knipsen, gerade mal zwei Meter Luftlinie Abstand zu Evelin, einzig getrennt durch einen zugezogenen Vorhang - ja, es war wirklich sehr spannend heute Nacht Nikolaus zu spielen. Nach deutscher Zeit bin ich sogar noch im Zeitrahmen gewesen, und Evelin erhielt quasi am Abend des deutschen Nikolaustages, nur eben in Neuseeland (am Morgen des 7. Dezembers😅) pünktlich ihren Nikolaus 😁🙌🎅 und war überglücklich darüber. Das waren wirklich freudestrahlende Augen in ihrem Gesicht, was mich widerrum echt freute. Das nächtliche rausquälen hatte sich also - neben dem glasklarem Sternenhimmel - also wirklich gelohnt 😊 Tatsächlich hatte sie einen Moment lang inne gehalten und überlegt: waren das nicht genau die Dinge die Mama kaufen wollte/sollte? hm ja, es war wirklich recht offensichtlich, aber am Ende dann zum Glück doch nicht so wichtig, um weiter das ganze zu hinterfragen. Und somit freute sich Evelin einfach über die vollbepackten Stiefel mit viiiel Schokolade 🍫. Und so aßen wir bereits früh um 7 Uhr als Vor-Frühstück Schokolade im Campervan. 🤭 Und da ich wirklich sehr müde war, legten wir neben wilder Bastelarbeit mit Stickern von Nikolaus noch eine Märchenrunde, oder eher -Stunde, ein. Und Mama döst nebenbei. So haben wir diesen Tag gaaaaaanz eeeeeaaassyyy beginnen lassen. Tatsächlich verließ ich erst gegen 9 Uhr Erstmal den Van - und heeeeey 🍾 bei warmen Temperaturen und Sooooonneeeeee!! ☀️ Endlich! Und so sollte es auch tatsächlich den ganzen Tag bleiben.

    Ich entschied mich zur Feier des Sonnen-Tages erstmal dazu mir eine schöne Guten-Morgen Dusche zu gönnen: 2NZ$ für 7 Minuten, das ist doch völlig okay. Allerdings ist mir dann unter der Dusche erst bewusst geworden, wie mich das stresst unter Zeitdruck zu duschen, aber es ist zum Glück mal alles gut gegangen und ich war tatsächlich fertig nach besagter Zeit. Einmal im Bad, wird auch gleich mal der dringend notwendige Abwasch vom Camping-Geschirr gemacht. Evi putzt derweil ihre Zähne, und mit Toilettenpapier den Rest des Badezimmers. 😅🤷✨

    Startklar für den Tag würde es gegen halb elf dann aber wirklich mal Zeit das richtige Frühstück zu verzehren, nach so viel Schoko-Input zur frühen Morgenstunde. Es gab? Mit "Golden Syrup" gesüßten Haferbrei mit Apfel. Und in der Vorort-Mikrowelle aufgetautem Quark dazu, der noch immer gefroren war, aber hiermit nun endgültig verputzt wurde. 😆

    Evi gönnte sich eine kleine Back-Moschrei, und vermengte wie daheeme bei Uroma Helga Haferflocken mit Zucker und Milch, endlich mal wieder was "Backen" so Evi. Das heimische Rezept dazu hatte sie gerade noch so im Kopf 😁👌

    Ich versank derweil im Putz- und Aufräum-Wahn. Es war echt nötig mal Ordnung in unserem Reise-Mobil zu schaffen. Es kommt doch einiges durcheinander und zusammen, wenn in allen Ecken von Evi gesammelte Stöcke, Steine, Muscheln und wertvoller Tinker-Müll in allen Ecken verwahrt werden vom Evi, überall ihre Spiel- und Bastel-Utensilien rumkullern, und unsere Klamotten sowieso. Um ehrlich zu sein hatte ich letztes noch wie am ersten Tag - einfach reingezimmert und mittlerweile zig mal durchwühlt - liegen. Es wurden also sorgsam in "Kann-nochmal" und "Kann/Sollte/Darf-nun-wirklich-nicht-mehr"-getragenwerden unterteilt, mal ordentlich zusammen gelegt und getrennt in Mama- und Evi-Bereich, das frisch mit Schokolade eingetinschte Bettlaken nun frisch bezogenen, die Bettwäsche gelüftet, die Kühlbox mal ausgewischt, die Lebensmittel und das Geschirr sortiert. Nach tatsächlich zwei Stunden, war dann alles getan🙅🐝 Einen Waschmaschinendurchgang sollten wir trotzdem demnächst anpeilen.

    Evelin beschäftigte sich derweil natürlich mit Tinkerei in der Natur, ganz beschwingt vom schönem Wetter. Danach zockten wir etwas Tennis, und mähten den Schafen zu und glotzten zurück - sie standen direkt am Campingplatz auf der Weide. Und auf ging die Tour Richtung der Stadt "Gore" gerade mal 30 Minuten. Hier beschäftigen wir uns erneut mit zwei Spielplätzen, chillten in der Sonne, aßen bei Mc's ein Eis.. und so ging auch dieser Nachmittag entspannt vorüber.

    ....naja gut. Ganz so entspannt war es dann doch nicht. Denn Evelin bekam einen Wahnsinns Wutanfall kurz bevor wir weitergedüst sind, weil eine Ihrer Bastelsachen aus der Natur nicht so ging wie sie wollte. Und so endete der letzte Parkspaziergang schließlich in dramatischer Szenerie - eigentlich war Evi am Ende vor allem nur eins: müde. Dennoch bläkten wir uns mal ordentlich an im Auto, und Mama stoppte das ganze indem es mal keine Geschichten zu hören gab. Zack - Evi explodiert, Evi schläft, besser ist's. So konnte ich mal in einen der wenigen Momenten die Aussicht und die ganze Natur voll auf mich einwirken lassen - vor allem mal mit Sonnenschein und weiter Sicht war das wirklich einfach zum Staunen. Erneut kutschten wir mit gemütlichen 80 km/h durch die Landschaft, und ich vermag es nicht einzuschätzen wie viele, ethliche Kilometer weit ich heute über sämtliche sich stapelnde Berge blicken konnte. So viele Schafe und Kühe, überall, wie immer eben, und so viele beeindruckend mächtige Bäume. Gleich ob rießig hoch oder sehr breit - hier gibt es jedenfalls viele solcher Bäume, die in Deutschland mal den Titel "die alte Eiche" bekommen - aber selbst das ist kein Vergleich eigentlich. Wenig später haben wir heute sogar das große Glück, unter dem wohl beeindruckensten Baum dieser bisherigen Reise zu nächtigen.

    Wohin ging die Reise also? Es folgte eine Tour durch eine wunderschöne bergige Landschaft, bis wir in den "Clutha Gold Cottages" landeten - im Reich der Ernte-Hänge würde ich es mal betiteln - bei der Stadt Roxburgh. Die Gegend hier ist einfach wirklich wunderschön, und ich hatte damit gar nicht gerechnet. Also wohin? Wir haben mal wieder über Couchsurfing jemanden kennengelernt: ein Papa, der 31jährige Whide, mit seinen zwei Kids Sohn Eddi(7) und Töchterchen Hisus(5), die er dieses Wochenende bei sich hat. Er wohnt selbst auf einem wirklich tollem und vor allem kinderlieben Campingplatz, im riesigen ausgebauten Bus. Er hatte angefragt, ob wir mal anhalten wollen und ich freute mich vor allem für Evelin, sie endlich mal unter Kinder zu bringen.

    Allerfreundlichst wurden wir empfangen. Die Kinder tollen auf dem super Campinggelände, mit Spielplätzen, Klettergerüst und Trampolin, bereits wunderbar zusammen rum. Hier gibt es sogar große Pferde und auch Zwergponnys. In das Gehege der kleinen geht Whide sogar mit den Kids rein und so steht Evelin direkt vor den Zwergponnys und streichelt sie amüsiert und stolz auf augenhöhe. Wenig später werden wir zum selbstgemachten Essen im Bus eingeladen. Während wir bekocht werden, schauen die Kids einen Disneyfilm, dürfen vom Bette aus Chips futtern, bekommen das Essen -Nudeln mit Chicken- sogar bis dahin serviert, und als Nachtisch gibt's noch Eis, abends 22 Uhr 🙆🤷😅😁 Evelin und ich sind totmüde🧟 und fallen ins Bette. Wir krabbeln mit den Köpfen bis ganz vor unters Campervan-Fenster, denn da ist er nun endlich auch mal für Evelin: der Sternenhimmel Neuseelands 🌌 "Boar Mama, das sieht ja noch schöner aus als am Tag!" 🙏✨
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Roxburgh

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