New Zealand
Te Ahiteraiti Point

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16 travelers at this place:

  • Day64

    Eye-Candy

    November 27 in New Zealand ⋅ ⛅ 19 °C

    Die Nacht war sternenklar. Ich konnte nicht so gut schlafen und bin mehrmals aufgewacht. Zum einen kann das an der Dreiviertel Flasche Sauvignon Blanc gelegen haben, die ich getrunken habe. Zum anderen erinnerte mich - wie erwartet - mein rechter Schenkelknochen beim Liegen auf eben jener Seite an meine fancy Frenzi Erfahrung am Shag Point.
    Wenn ich schon für die Campsite bezahle, dachte ich am nächsten Morgen, dann nutze ich auch sämtliche Annehmlichkeiten. Abwaschen mit heißem Wasser, warm duschen und mein Bart konnte auch mal wieder etwas Pflege vertragen. Dazu genüsslich einen Kaffee. Zum Frühstück gab es zwei Äpfel, die seit einer Ewigkeit in meinem Beutel mit mir reisten.
    Mandy und Mazz (ich habe nochmal nachgefragt) waren auch wach. Wir hielten etwas Smalltalk beim Kaffee. Die erste Nacht in ihrem Campervan war für beide sehr gut. Ihr heutiges Ziel hieß Mt Cook und sie wollten auch zur Free Campsite am Lake Pukaki. Ich empfahl ihnen, den Hooker Valley Track zu machen. Danach wollten sie weiter nach Queenstown.
    Die Beiden hatten es faustdick hinter den Ohren - besonders Mandy. Die Unterhaltung war entsprechend lustig. Keine Ahnung, ob es eine Übersetzung für „Je oller desto doller“ gibt, aber ich werde es wohl künftig „Mandy & Mazz“ nennen :)
    Als wir uns verabschiedeten, sagte Mandy „Eine letzte Sache: Never approach two women without wearing a shirt! We call it eye-candy!“ :D
    Es war etwa halb elf und ich fuhr zur Free Campsite auf Akaroa. Jetzt waren ausreichend Stellplätze frei und weitere Camper verließen gerade die Campsite. Für einen Moment überlegte ich, mich bereits jetzt hier hinzustellen, um mir einen Platz zu sichern. Quasi die Camper-Variante des deutschen Pauschaltouristen-Badetuchs auf der Sonnenliege. Aber nur ganz kurz! ;) Dann wurde mir klar, wie asozial das für andere und einschränkend für mich wäre. Ich wollte hier auf Akaroa einige Walks machen und dazu ein Stück mit der Machine fahren. Wenn ich rechtzeitig zurück wäre, würde ich einen Platz bekommen. Und wenn nicht, dann eben nicht. Außerdem hoffte ich darauf, dass meine Fahrzeugpapiere heute ankommen und dann wäre ich sowieso unterwegs nach Kaikoura.
    Mein erstes Ziel war der Newtons Waterfall. Ein kleiner Walk von nur 20 Minuten. Ich bin in den letzten Tagen so wenig gelaufen, dass ich eine innere Unruhe spürte. Ich wollte all die Kalorien, die ich in Schokoladen- und Weinform in den letzten Tagen zu mir genommen hatte, endlich mal wieder ablaufen. Auf meiner Komoot-App fand ich den Nikau Palm Gully als Ziel. Er führte an der Akaroa-Halbinsel entlang und endete im maritimen Naturreservat. Dort hoffte ich auf Delfine.
    Laut Karte ging die Straße irgendwann in einen Wanderweg über. Dort wollte ich die Machine abstellen. Was ich auf der Karte nicht sah, war, dass an diesem Punkt ein Campervan/Hostel - die Onuku Farm - war und der Weg über Privatland führte. Ich meldete mich in der Rezeption. Der Walk war kein Problem, doch ich musste außerhalb vor dem Tor parken. Außerdem sollte ich mich zurückmelden, wenn ich wieder da bin. Kein Problem!
    Ich ging los. Unterwegs rief ich das Hostel in Christchurch an. Leider waren meine Papiere nicht in der Post. Ich merkte, wie mich dies innerlich beschäftige und begann, mir die Stimmung zu vermiesen. Ich hing hier weiter fest. Ich rechnete die Tage durch. Mindesten zwei in Kaikoura, um dort eventuell mit Delfinen zu schwimmen. Vielleicht zwei Nächte in Wellington, um Mona zu besuchen. Dann noch drei Tage für die Kajak-Tour. Spätestens am sechsten Dezember wollte ich in Auckland sein, um mir den Automarkt anzuschauen. Das wurde alles ziemlich eng. Und hier gab es nichts zu tun. Doch ich konnte es momentan auch nicht ändern.
    Während ich so lief und den Blick über das Wasser schweifen ließ, um Delfine zu sichten, verschwand nach und nach meine schlechte Laune.
    Gestern schrieb ich noch, dass ich einen Gang rausgenommen habe und nun stresst es mich, dass ich nicht weiterfahre und mir stattdessen diese wunderschöne Natur antun muss? Vielleicht musste ich nur zu meinem Glück gezwungen werden, ich schon selbst nicht in der Lage bin, wirklich einen Gang raus zu nehmen. Das einzige fixe Datum ist der 17. Dezember - mein Rückflugdatum. Alles andere ist änderbar. Auch meine Kajak-Tour. Ich hatte bereits eine fantastische Wildwasser-Tour durch eine wunderschöne Schlucht.
    Und nun bin ich eben hier. Mein Missmut verschwand und ich genoss die Aussicht. Dann sah ich ein Boot mit sechs oder sieben Punkten drumherum im Wasser. Das mussten wohl Delfine sein. :)
    Ich überlegte mir, wo ich diese Nacht schlafen würde. Vermutlich wieder in dem Holiday-Park von letzter Nacht. Oder auf der Free Campsite, wenn noch etwas frei wäre. Sorge breitete mir allerdings, dass all meine elektrischen Geräte mittlerweile leer waren. Selbst meine Powerbank. Ich brauchte dringend eine Steckdose oder eine längere Autofahrt. Jepp - solche Gedanken begleiteten mich, während ich nach weiteren Delfinen oder gar Orcas Ausschau hielt. Doch alles, was ich sah, waren Schafe und Kühe, die es sich auf dem Wanderweg gemütlich gemacht hatten. Der Weg war schön, die Aussicht grandios und ich genoss die Bewegung.
    Dann tauchte der Weg in den Wald ab und ich lief mal wieder durch Busch. Das hatte ich auch lange nicht. Ich kam an einen kleinen Wasserfall. Die Wegmarken schienen hier zu enden. Zumindest sah ich keine weitere. Dann ist das wohl Nikau Palm Gully. Ein kleiner Fantail begrüßte mich mit einem Tänzchen. Sonst war hier niemand.
    Ich suchte mir einen gemütlichen Stein, setzte mich und genoss eine halbe Stunde lang die Stille. Ich versuchte, meinen Geist von allen Gedanken zu befreien und nur hier und jetzt zu sein. Das Rauschen des Wasser half mir. Es tat sehr gut.
    Dann wollte ich mich auf den Rückweg begeben und sah plötzlich doch Wegmarken, die weiterführten. Ich folgte ihnen und war wieder außerhalb des Busches. Hier gab es keinen Weg mehr und auch keine Wegmarken. Nur runtergetretenes Gras ließ erahnen, wo vor mir jemand gegangen war. Ich folgte dem oder der Unbekannten. Ich ging einen steilen Hang entlang und die Spur wurde immer schwächer. Irgendwann verschwand sie und der Abhang neben mir war mittlerweile so steil, dass ich lieber nicht weiter ging - obwohl ich meine Klettersandalen trug. Ich wollte allerdings nicht einer dieser Touristen - Kategorie: Beim Selfie tödlich verunglückt - werden. Neben mir ging es steil die Klippen hinunter und unten im Wasser sah ich einen Schatten. Ein Delfin? Ein Orga? Es entpuppte sich als große Robbe, die sich von den Wellen hin und her wiegen ließ und spielerisch mit den Naturkräften umzugehen wusste.
    Ich beobachtete sie eine Weile. Dann kam ein Segelboot und die Robbe verschwand. Als es weg war, taucht der Badegast wieder auf und setzte sein Spiel fort.
    Ich ging zurück. Ich wollte nicht allzu spät zurück sein, um vielleicht doch einen Platz auf der Free Campsite zu ergattern.
    Doch der Rückweg entpuppte sich als schwieriger als gedacht. Vor mir befand sich eine grüne Wand und von dieser Seite war kein Eingang zu entdecken. Irgendwie gab es von dieser Seite mehrere Trampelpfade und ich wusste nicht mehr, welchen ich gekommen war. Ich versuchte, mir einen neuen Zugang in den Busch zu verschaffen und dann dort nach dem Weg zu suchen. Doch nach ein paar Metern war kein weiteres Durchkommen mehr möglich. Die Pflanzen kratzten und stachen und ich kehrte um. Ich versuchte einen anderen Zugang. Ebenfalls vergebens.
    Nach mehreren vergeblichen Versuchen fand ich den Weg, den ich gekommen war und sah ein orangefarbenes Dreieck. Selten war ich so froh, eine Wegmarke zu entdecken.
    Ich ging den Rückweg ziemlich zügig. Als ich wieder an der Onuku Farm war, ging ich zur Rezeption. Ich melde mich zurück. Auf einem Monitor lief ein Video der Farm, auf dem Orcas und ein Schlauchboot zu sehen waren. Die Farm bot unter anderem „Schwimmen mit Delfinen“ an. Mittlerweile war so halb fünf und ich rechnete nicht mehr damit, auf der Free Campsite einen Platz zu bekommen. Also wieder Holiday Park für 20$. Akzeptabel. Ich hatte Zeit und bestellte mir in der Onuku Farm einen Flat White. Ich fragte nach dem Delfin-Schwimmen. Für Nicht-Gäste kostete die Tour 150$. Das war sehr okay. Der Kiwi-Preis in Kaikoura beträgt 175$. Für morgen war noch ein Platz frei. Die nächsten Tage waren ausgebucht. War das ein Zeichen? Ich müsste nur um 7:30 wieder hier an der Rezeption sein. Dafür müsste ich den Holiday Park gegen 7 verlassen... Der Groschen fiel bei mir cent-weise :)) (kann man das so sagen?)
    Dann raffte auch ich das Offensichtliche. Ich war auf einer Campsite und die Machine stand vor dem Tor. Ich fragte nach dem Preis für Gäste. 130$. Und eine Übernachtung kostet 15$. Macht 145$ zusammen. Ich zückte meine Kreditkarte und hole die Machine. Zudem gibt es hier einen Gemeinschaftstrakt mit Küche und warmer Dusche, wo Strom zum Laden von Geräten vorhanden ist. Es passte einfach perfekt - der letzte freie Platz, die Campsite, der Strom und ich dachte wieder, das alles irgendwie Sinn ergab. Wären meine Papiere gekommen, wäre ich sicherlich bereits auf dem Weg nach Kaikoura. Doch irgendwie sollte ich wohl hier bleiben.
    Die Onuka Farm und ihre Leute - Gäste wie auch Personal - haben einen angenehmen Hippie Style.
    Hier laufen Hühner zwischen den Vans herum. Das Gemeinschaftshaus ist ein offener Holz/Wellblech-Bau mit einem wunderschönen Blick auf die Bucht. Ich bin froh und glücklich, dass ich heute hier bin. Ich sollte vielleicht einfach mehr vertrauen...

    Nikau Palm Gully Walk - https://www.komoot.de/tour/104554202?ref=itd
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  • Day43

    Banks Peninsula

    March 20, 2017 in New Zealand ⋅ ☀️ 19 °C

    Auf der Banks Peninsula über die Summit Road bis zur Onuku Farm. Auf der Summit Road, einem Bergkamm mit tollen Ausblicken, ging es nach Akaroa und noch ein Stück weiter auf eine Farm wo wir heute die Nacht verbringen

  • Day139

    Banks Peninsula

    February 14, 2017 in New Zealand ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute fuhren wir raus auf die wunderschöne Halbinsel vor Christchurch. Einige Strassen waren gesperrt wegen eines Waldbrandes am Stadtrand.
    Wir fuhren über die Panoramaroute und machten da und dort kleine Spaziergänge zu Aussichtspunkten. Die Halbinsel ist durch zwei grosse Vulkanausbrüche enstanden und die Bucht bei Akaroa ist der alte Kratersee. Das Wetter war wieder grandios und immer wenn die Sonne scheint, ist das Wasser in Neuseeland so richtig schön kitschig türkisblau.Read more

  • Day27

    Onuku Day #2. Hector's Dolphin Swim!

    February 11 in New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C

    50 (minimum) of Hector’s dolphins in Akaroa Bay, 25ish Blue Penguins on Akaroa Head, sea swallows, (pied?) cormorants, black gannets, and a lot of lounging moma and pup seals in Haylocke Bay. It really was a fantastic tour with beautiful scenery, high cliffs, radiant light, a great stone archway, small caves, gannet nesting site, and baby gannet rock. To top things off we had warm tea and biscuits while hanging with the seals. My wetsuit was new and super warm. We really got to swim right with the dolphins when they were curious enough to check us out. We also had a good laugh at the expense of propeller-girl. I was also voted off the boat to go piss my wetsuit in the water, but I kept my pride and held it until we got back.
    I also applied for a job, we did the ridge walk, and hopped on “lookout” rock.
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You might also know this place by the following names:

Te Ahiteraiti Point

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