• Ginger Steffi
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Work & Travel Ozeanien

Ginger Steffiによる1940日間のアドベンチャー もっと詳しく
  • Besuch von Reisenden

    2019年11月18日, オーストラリア ⋅ ☀️ 18 °C

    Nach gerade mal knapp 2 Monaten auf der Farm bekam ich schon Besuch. Da ich leider nicht die Chance hatte zur Westküste zu fliegen, schmissen meine Eltern ihren Reiseplan um und anstatt die Westküste zu bereisen, tourten sie die Südküste entlang um mich auf ihrem Weg nach Melbourne zu besuchen.

    An meinem freien Tag fuhr ich mit ihnen zu Tower Hill Wildlife Reserve. Ich weiß es echt nicht aber ich glaub meine Eltern sind echte Wildlife Magneten. In meiner ganzen Zeit in Australien sind mir noch keine Koalas über den Weg gelaufen und mit ihnen?! Keine 5 min im Reserve und schon lief uns wirklich ein Koala über den Weg und huschte auf einem Baum. Später sahen wir noch ein paar andere ganz oben in den Baumkronen sitzen und sogar eine größere Schlange, die sich in der Sonne aufwärmte.

    Am nächsten Tag fuhren wir alle zur Great Ocean Road. Ja schon wieder ... ich glaub ich war dort schon an die vier Male, aber dieses Mal war die Sonne draußen.

    Meine Eltern reisten wieder weiter und ich arbeitete weiter auf der Farm. Doch am Tag ihres Rückfluges fuhr ich nach Melbourne, ging mit ihnen bei 'Lentil as Anything' nochmal essen und lieferte sie dann am Flughafen hab.
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  • Farmarbeit 2.0

    2020年1月18日, オーストラリア ⋅ ☁️ 21 °C

    Glücklicherweise suchte meine alte Farm, bei der ich schon meine erste Farmarbeit absolviert hatte, wieder neue Leute und somit fuhren wir von Melbourne mit dem Zug am 22.09. nach Warrnambool. Direkt am nächsten Tag starteten wir mit unserer Arbeit und was soll ich groß sagen, auf so einer Farm ist fast jeder Tag gleich. Wir kamen gerade zur rechten Zeit zum Silage machen, zudem mussten wir immer melken, Zaun bauen und Kühe füttern. Da Uzi leider nicht genug Stunden bekam, hatte er noch einen Zweitjob als Pizzabäcker (back to the roots) und somit kauften wir uns ein Auto, damit er in die Stadt fahren konnte.
    Nach exakt 4 Monaten hatten wir genug, brauchten etwas Neues und fanden auch eine neue Arbeit aber hierfür mussten wir umziehen...
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  • Ab auf die Insel

    2020年1月20日, オーストラリア ⋅ 🌧 21 °C

    Für uns ging es nach Tasmanien! Darauf habe ich mich sehr gefreut, zurück ins "neuseeländische Australien". Nach einem Tag in Melbourne ging es für uns auf die Fähre Spirit of Tasmania. Da wir die Nacht durchfuhren, gönnten wir uns eine Kabine und wachten in tasmanischen Gewässern wieder auf.
    Von Devonport fuhren wir direkt zur Farm, da wir unverzüglich mit unserer Arbeiten auf der großen Milchfarm anfingen. Das war definitiv etwas Anderes, um einiges größer und hatten mit 1250 Kühen ca. das 3,5-fache an Tieren. Aber hey, hier wird die restliche Zeit meiner Farmarbeit, die ich für mein drittes Work and Travel Visa benötige, bestimmt schnell rumgehen.
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  • Farmarbeit 3.0

    2020年5月18日, オーストラリア ⋅ ⛅ 13 °C

    Die Farm hier in Cressy (25 min von Launceston entfernt) ist was komplett Anderes als wir gewohnt waren. Nicht nur die Größe, nein auch in Bezug auf die Haltung der Kühe und auch der Umgang mit den Mitarbeitern. Die Farm ist definitiv um einiges besser als meine mini Familien Farm zuvor.
    Happy Cow, Happy Staff, Happy Farmer.
    Hier wird nach jeder Kuh geschaut. Wenn sie lahmt oder irgendetwas anderes hat, wird sie sofort aus der Herde genommen und solange behandelt bis sie wieder gesund ist. Und ja, manche Kuh lässt sich auch knuddeln oder steht ganz gechillt da, selbst wenn man sich gegen sie lehnt, da sie zu faul zum Laufen ist. Was hier meine Aufgaben sind? Eigentlich nur Melken, Kühe von der Weide holen oder in eine andere Koppel treiben. Das klingt nicht nach viel Arbeit aber bei 1250 Kühen, die gemolken werden wollen, bist du schon etwas beschäftigt. Du arbeitest meist zu zweit, der eine holt die erste Herde (ja die Kühe sind in zwei Herden aufgeteilt, alle in einer, wäre zu viel) und da es schon etwas dauert bis alle Kühe bei der Dairy sind beginnt die zweite Person schon mit dem Melken. Nach der Hälfte wird getauscht und der andere geht die zweite Herde holen. Das Melken hier ist so um einiges entspannter, denn hier haben sie eine Rotations Dairy. Das heißt, die Kühe kommen von selbst auf die Plattform gelaufen, du machst die Cups an die Zitzen und während die Kuh automatisch im Kreis fährt, frisst sie ihr zugewiesenes Kraftfutter. Nach einer ca. 10 minütigen Rundfahrt, oder wenn die Kuh keine Milch mehr gibt, hören die Cups automatisch auf zu melken und lösen sich vom Euter. Die Kuh trottet dann normalerweise von selbst wieder von der Plattform und läuft zurück auf die Weide. Total easy eigentlich, aber wenn du 600 Kühe ein oder sogar auch zweimal (wenn du eine Doppelschicht hast) melkst, merkst du des schon in den Armen. Wer braucht da schon ein Fitnessstudio?!
    Auch menschlich ist es hier um einiges besser, der Manager (mittlerweile gehören ihm auch etwas mehr als 50% der Farm) ist einfach super, er schaut nach seinen Mitarbeitern. Man kann sagen ob man am liebsten in der Früh- Nachmittag- oder Doppelschicht arbeiten möchte und man wird gelobt (was sehr selten ist in Arbeitsverhältnissen). Auch wenn man was falsch gemacht hat, wird man nicht angemotzt. Es wird hinterfragt warum man es falsch gemacht hat, ob es an fehlendem Wissen lag oder man einfach nur unachtsam war. Auch hier gilt die Devise, wenn du irgendwas falsch oder kaputt gemacht hast, sag es lieber gleich. Denn dann ist es halb so schlimm als wenn man es versucht zu vertuschen, meist kommt es im Nachhinein sowieso irgendwie raus.
    Ich muss echt sagen, ich habe noch nie in so einem Environment gearbeitet, man fühlt sich einfach wohl. Selbst wenn man um 3 Uhr Früh, bzw ist es ja noch Nacht, anfängt und es auch einfach geschätzt wird, dass man solche Arbeit verrichtet.
    Wenn ihr euch fragt wo ich hier wohne, kann ich euch nur sagen: Wir haben wieder unser eigenes Haus. Zwar ist es echt alt, da es das alte Farmhouse auf dem Gelände ist. Aber wenn man nur $25 pro Person in der Woche bezahlt und nur 2 Minuten Fußweg zur Arbeit hat, ist das echt mega, vor allem in der Frühschicht.
    Ich habe zwar meine 6 Monate Farmarbeit jetzt schon voll, aber ich denke ich bleib noch ein bisschen länger und spar einfach noch etwas Geld an.

    Adventure continues...
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  • Wintertime is Calving Season

    2020年11月13日, オーストラリア ⋅ ⛅ 18 °C

    Was kann ich groß sagen, es ist nicht so viel passiert ...

    Nachdem alle internationalen & nationalen Grenzen zu gemacht haben konnte ich nicht viel reisen und habe mich quasi die ganze Zeit in Quarantäne auf meiner Farm befunden. Danke Covid19.

    So schlimm war es für mich persönlich zwar nicht aber in der dry off season wäre ich doch schon gerne mal ein bisschen unterwegs gewesen. Aber nein stattdessen hieß es hier auf der Farm "überwintern", neue Zäune bauen, Dairy auf Vordermann bringen und meine Lieblingsbeschäftigung Digby- (dog-)sitting.

    Nachdem die Kühe im Juni & Juli quasi Urlaub auf anderen Farmen gemacht haben und wir keine einzige Kuh auf der Farm hatten hieß es Ende Juli die Ladies nach und nach aus ihrem Urlaub zu holen. Denn nach diesen weltweit tristen Zeiten kam für uns nun die Zeit um viele zuckersüße, flauschige, kulleraugigen kleinen Wesen auf dieser Welt zu begüßen - It's calving season time!

    Was muss ich groß noch zu diesem Thema sagen? Wer liebt es denn nicht mit so goldigen Kälbern zu kuscheln, spielen und Unfug anstellen. Also ich konnte dazu nie nein sagen! Ich habe mich abschlecken lassen, mir beim saubermachen helfen lassen, Kälbchen im Auto mitgekommen, miteinander gekuschelt und Nickerchen gehalten. Im Allgemeinen also mein totaler Happy Place in dieser merkwürdigen Zeit.
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  • Summertime is Workingtime

    2020年12月30日, オーストラリア ⋅ ⛅ 20 °C

    Nachdem wir seit Ende Winter und Frühling sehr beschäftigt waren mit den ganzen Kälbern kehrte nun die Ruhe und somit wieder die Arbeitsroutine ein. Und mit der Routine kommt auch wieder mehr Freizeit und was hab ich mit meiner freien Zeit angefangen? Tja ich habe mich zum totalen book-addict entwickelt und unteranderem innerhalb von 37 Tagen 23 Bücher gelesen und danach war kein Ende an Büchern in Sicht, es ging einfach immer weiter ... naja es gibt schlechtere Zeitvertreibe.

    Und da ich langsam anfangen musste mich für meinem großen Hike im nächsten Jahr vorzubereiten ging es unterandrem zum wandern in den Cradle Mountain NP und habe zudem Mt. Rufus mit Valentine erklommen. Und wer denkt es kann nicht im Sommer schneien der irrt sich, 10. Dez und es schneite, für Deutschland vielleicht eher Möglich aber hier hatten wir Sommer und nicht Winter.

    Willkommen in Tassie - hier ist alles möglich!
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  • Neues Jahr - Neue Abenteuer

    2021年1月3日, オーストラリア ⋅ ☁️ 19 °C

    Nachdem ich die ganzen Weihnachtsfeiertage gearbeitet habe hieß es das alte Jahr bei Amy verabschieden, selbst wenn ich wieder um 3 AM anfangen musste zu arbeiten. Alles aber halb so schlimm denn ich bekomm 2 Tage später Besuch von meiner Freundin Carla & ihrem Freund aus Melbourne. Für die beiden Tage spielte ich Touristenführer und wir gingen im Cradle Mountain NP wandern und sahen direkt nach 2 min ein Wombat neben dem Weg gemütlich Gras mampfen. Definitiv Touristen Bonus. Am nächsten Tag gingen wir es gemütlich an und besichtigen Cataract Gorge Reservedirekt bei Launie und gönnten uns danach ein Eis.もっと詳しく

  • Just the average tourist sunday

    2021年1月10日, オーストラリア ⋅ ⛅ 23 °C

    Na was macht man an einem Sonntag bei schönem Wetter - genau ein Sonntagsausflug! Auf meiner Tassie to-do-liste stand noch immer eine Lavendel Feld und somit schnappte ich mir meine Valentine und fuhr mit ihr zum Bridestowe Lavender Estate. Hier gab es nicht nur blühende Lavendel Felder, sondern auch Lavendel Eis, was irgendwie nach Kaugummi und Sahne geschmeckt hat aber in guter Weise.もっと詳しく

  • Let's go beach riding

    2021年1月19日, オーストラリア ⋅ ☀️ 16 °C

    Nach einer weiteren Woche Arbeit und einem wunderschönen doppelten Regenbogen stand mal wieder ein bisschen Action auf dem Plan und somit entschieden wir uns kurzer Hand am Strand reiten zu gehen.
    Da offiziell keine Plätze mehr frei waren an dem Tag, rief mich die Besitzerin zurück und bot uns eine Tour an, die eine Stunde kürzer als normal. Aber hey wer sagt schon nein dazu, wenn man quasi eine privat tour bekommt ganz nach dem gewünschten Tempo.
    Ich hab mir natürlich gleich Simon, den Schecken gesichert (fragt sich nur warum ...) und somit machten wir uns vom Yard auf zum Strand und galoppierten am Bakers Beach entlang.
    Es war einfach herrlich mal wieder auf dem Rücken einen Pferdes zu sitzen und einfach eine Zeitlang abzuschalten.
    Nun kann ich das auch von meiner Bucket Liste streichen - Reiten am Strand ✅
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  • Mt Roland

    2021年1月26日, オーストラリア ⋅ ☀️ 18 °C

    Practice Practice Practice
    Da der Februar immer näher rückte und ich fit für meine große Tour werden musste, entschieden wir und für eine kleine 2 tägige Camping/Hiking Tour.
    First Stop: Mt. Roland
    Schon so oft bin ich an ihm vorbei fahren und nun hieß es endlich einmal rauf auf ihn. Von dort oben hatten wir einfach eine super Aussicht auf den Strand und das Meer, die andere Seite war von den ganzen Bergen umgeben - einfach eine wunderbare Aussicht.
    Nach unserem Abstieg hatten wir uns im kleinen Flüsschen neben unserem Schlafplatz direkt am Fuße des Berges abgekühlt, bevor es dann endlich Burger gab. Nach unserem Abendmahl machten wir es uns im Campingstuhl gemütlich bevor wir uns zum schlafen eingemummelt haben, da es nachts echt kalt wird. Mit so 4°C nachts kann man schon ein wenig frieren im Sommer.
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  • Mt Murchison

    2021年1月27日, オーストラリア ⋅ ⛅ 14 °C

    Next Day - Next Mountain
    Heute kletterten wir on top of Mt Murchison und ich meine wirklich klettern. Erst ging es die ganze Zeit in einem Wäldchen indem der Boden nur von Wurzeln bedeckt war nach oben, bis die Bäume sich mit Büchen und am Ende mit Geröll tauschten. Wir mussten an einem Seil eine Stücken den Berg hoch klettern und bevor wir unsere Aussicht genießen konnten an einer Steilen Kannte bis ganz nach Oben.
    Wenn ich schon dachte man hatte eine super Aussicht von Mt Roland, hatte man hier von Mt Murchison einfach eine unglaubliche Weite zu sehen. Ich konnte die ganzen Gipfel von den Bergen am Overland Track sehen, den anliegenden Stausee, den Fluss der sich im Tal entlang schlängelt und natürlich die Seen, die sich direkt beim Berg befanden. Eine super Aussicht an einem super klaren Wetter.
    Aussicht genossen und somit ging es wieder nach unten mit meiner ersten Schlangenbegegnung bei Wandern. Kein großes Ding, sie ist einfach so schnell ins Gebüsch verschwunden, dass ich sie fast gar nicht gesehen hatte. Zu guter letzt hat mich, der Tollpatsch, mal wieder hingelegt und des zwei mal dank den vielen Wurzeln auf dem Weg nach unten. Aber wenn man noch darüber lachen kann, ist da ja halb so wild.
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  • Overland Track

    2021年2月8日, オーストラリア ⋅ ⛅ 11 °C

    Ruck zuck - der Februar ist da und somit auch ein ganz besonders Datum. Auf den Tag genau vor 4 Jahren bin ich auf die andere Seite der Weltkugel aufgebrochen. So beschloss ich mich für eine knappe Woche in die Wildnis zu stürzen. Ich wollte den weltberühmten Overland Track, der durch die Mitte des Tasman Wilderness World Heritage Area führt und sich im Cradle Mountain - Lake St Clair National Park befindet, laufen. Eine knappe Woche, 65 km, keine Zivilisation, kein Handy Netz, komplette Selbstversorgung und Ruhe für mich.
    Somit machte ich mich am frühen Morgen mit meinem Backpack auf zum Start am Cradle Mountain Visitor Center und hoffte, dass ich alles in meinem 18,35kg schweren Gepäck hatte was ich für mein 6-tägiges Abenteuer brauchen würde.
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  • Overland Track Day 1

    2021年2月8日, オーストラリア ⋅ ⛅ 11 °C

    Ronny Creek - Waterfall Valley

    Nachdem ich meine Sicherheitsunterweisung absolviert und meinen Overland Track Pass bekommen hatte ging es mit dem Shuttlebus in den National Park und zu meinem Startpunkt - Ronny Creek.
    Nach gerade mal 5 min zeigte sich schon eines der knuffigsten Tiere Tasmaniens, ein Wombat. Kurze Fotopause und schon begann der Anstieg vorbei am Crater Fall bis zum Crater Lake.
    Kurze Verschnaufpause, jetzt stand der steilste Abschnitt des ganzen Overland Tracks an, denn nun ging es steil bergauf zum Marions Lookout (1250m). Auf dem Weg nach oben lief uns ein Echinda (australischer Ameisenigel) über den Weg und es zeigte sich ein Regenbogen über dem Crater Lake.
    Oben am Marions Lookout angekommen hatte man eine super Aussicht auf den Dove Lake und den ersten richtigen Blick auf den Cralde Mountain, der sich allerdings ein bisschen im Nebel versteckte. Regenjacke an und weiter ging's zur Kitchen Hut. Hier angekommen gab es eine kurze Regenpause bevor ich mich von Uzi verabschiedete und mich nun alleine auf den Weg zum Waterfall Valley machte. Vorbei am nebelverhangenen Cradle Mountain (den hatte ich schon vor 2 Jahren bestiegen und er hätte sich bei dem Wetter eh nicht gelohnt) und einem zugehangenen Valley. Als ich an einem Emergency Unterschlupf vorbeikam, verzog sich der Nebel ein bisschen und ich konnte einen Blick auf Barn Bluff werfen. Nach dem Abstieg ins Waterfall Valley kam ich letzten Endes bei der Hut (Hütte) und der Campsite (Zeltplatz) an. Zur Feier des Tages entschloss ich mein Zelt auszuprobieren und die erste Nacht draußen zu schlafen.
    Ob ich das nicht bereuen werde?

    Walkingtime: ~4h
    Distance: ~10,7km
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  • Overland Track Day 2

    2021年2月9日, オーストラリア ⋅ ☀️ 12 °C

    Waterfall Valley - Windermere

    Die Nacht war eiskalt. Ich hatte mir echt die kälteste Nacht ausgesucht um zu campen... . Angeblich sollte es in meinem Schlafsack bis -5°C angenehm zum Schlafen sein, doch ich fror einfach bitterlich die ganze Nacht bitterlich und zog mehrere Schichten zusätzlich an. Aber der Ausblick am Morgen, aus meinem gefrorenen Zelt, machte einfach alles wieder wett. Strahlend blauer Himmel und klare Sicht auf Barn Bluff. Als ich frühstückte kam ein Helikopter vorbei und brachte ein paar Sachen für die Ranger Vorort. Nachdem ich alles wieder im meinem Backpack verstaut hatte ging es weiter, vorbei an den Branigan Falls, die sich neben mir die Schlucht runter stürzten. Den ganzen Weg über wärmten sich kleine Skinks (Glattechsen) mitten auf dem Weg in der Sonne auf. Die haben wohl auch die ganze Nacht über ziemlich gefroren. Willkommen im Club, Buddys.
    Nach knapp 40 min kam ich schon an der Abzweigung zum Lake Will an. Den kleinen Side Trip wollte ich mir nicht entgehen lassen, da ich ja heute keine lange Strecke zurücklegen musste. Nach einer kleinen Pause am Sandstrand und dem Ausblick auf die Rückseite des Barn Bluff ging es wieder weiter, vorbei am Lake Holmes über das Plateau. Hier fühlte ich mich wie "on the top of the world", als ob ich jederzeit nach den Wolken greifen könnte. Nach der Überquerung des Plateau's ging es wieder ein bisschen bergab, vorbei am Lake Windermere zum meinem zweiten Nachtquartier bei der Windermere Hut.
    Da ich ziemlich früh am Nachmittag ankam, und es auch nicht mehr so kalt werden sollte (hoffte ich zumindest), beschloss ich wieder zu campen. Mein Zelt war noch nass vom Frost der vergangenen Nacht und so baute ich es schnell auf damit es noch abtrocknen konnte.
    So und was macht ein Lesejunkie wie ich, wenn er den ganzen Nachmittag quasi nichts zu tun hat, ja korrekt, lesen. Manchmal ist so ein Kindle wirklich praktisch und ich machte mir einen entspannten Nachmittag. Während ich neben meinem Zelt etwas zum Essen kochte, kamen Jo und Toni (zwei Mädels, die ich am Vorabend kennengelernt hatte) kurz vor Dunkelheit auch endlich an und schlugen ihre Zelte neben mir auf.

    Walkingtime: 3h
    Distance: ~10,8km
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  • Overland Track Day 3

    2021年2月10日, オーストラリア ⋅ ⛅ 11 °C

    Windermere - Pelion

    Der Morgen begann mit dem Moorland bis dieses dann in Pine Moor Forest wurde. Nach ca. 4km gab es einen Lookout über des tiefe Forth Valley. Und ja bevor ihr fragt, was ist denn das für eine vermummte Person, ja das bin ich. Die, die zu faul ist, sich immer und immer wieder einzucremen und sich dazu entschlossen hat einfach die weiße empfindliche Haut zu bedecken. Die Sonne und ich, das sind nun mal halt nicht immer die besten Freunde. Der Pine Moor Forest wurde durch einen kleinen forest hill abgelöst und nachdem ich ihn erklommen hatte, ging es nun langsam durch Forest, Rainforest, Moorland und zuletzt Weideland bis ganz runter zum Forth River / Frog Flats. Dies war damit auch niedrigste Abschnitt (730m above sea level) des Overland Tracks. Der Weg nach unten war wirklich ein Abenteuer und mit seinen ganzen Wurzeln und Wasser/Matsch Löcher ähnelte er eher dem Spiel "Der Boden ist Lava". Bevor ich am Fluss ankam sah ich dann sogar meine erste Schlange.

    Wie jeder weis, wer den Berg runter läuft muss auf der anderen Seite wieder hoch. Wieder durchquerte ich einen regenwaldartigen Abschnitt bis der zu einem Eucalyptus Wald am Rande des Pelion Plains wurde.
    Ein kurzer Abstecher brachte mich zur alten Pelion Hut bevor es zur eigentlichen und definitiv neueren Pelion Hut ging, welche mit einer wunderbaren Aussicht glänzte.
    Also wenn jede Hut so eine Aussicht hätte, würdet ihr mich nicht mehr so schnell von dort weg bekommen.

    Für diese Nacht beschloss ich, nicht zu Zelten, sondern in der Hut zu schlafen. Diese hier war für sehr viele Leute ausgelegt und ich wollte am nächsten Morgen sehr früh los und mir die Zeit sparen mein Zelt zusammen packen zu müssen.

    Walkingtime: 5h 15min
    Distance: ~17,8km
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  • Overland Track Day 4

    2021年2月11日, オーストラリア ⋅ ☁️ 14 °C

    Pelion - Kia Ora

    Der frühe Vogel fängt den Wurm oder für mich in diesen Fall "Die frühe Ginger Steffi on top of Mt. Ossa"

    Die für den diesen Tag gemeldeten Schauer sollten aber wahrscheinlich erst am Nachmittag eintreffen. Deshalb brach ich schon bei Sonnenaufgang auf, denn ich wollte es nicht riskieren, dass der Regen einen Strich durch meine Rechnung oder eher Tagesplanung machte.

    Ich wollte den Highest Peak Tasmaniens besteigen, den Mt. Ossa (1617m).
    Somit machte ich mich als Erste von der ganzen Hut auf und konnte sogleich ein paar tierische Bewohner sehen die gerade frühstückten.
    Ich sollte meine Tour heute auf der gleichen Höhe beenden von der ich sie startete, aber dazwischen lagen ordentlich Höhenmeter.
    Erstmal ging es wieder durch Rainforest bis ich oben am Pellion Gap ankam, dem Pass zwischen Mt. Pelion East & Mt. Ossa. Den großen Backpack abschnallen, das Allernötigste in eine kleinere Tasche packen und auf geht's. Alle Infotafeln sagen, dass man die beiden Berge nur in beste Wetterbedingungen besteigen sollte, da vor allem Mt. Ossa sehr steil ist und am Ende ein Boulderfield hat. Wenn es schneit oder regnet oder auch den Tag zuvor, raten sie strongly against it. Na da muss ich mich wohl beeilen bevor der Regen kommt...
    Und wie eine gute Deutsche, was mache die wohl morgens um halb 10? Richtig, erstmal ein Knoppers - halb 10 in Tasmanien. Gestärkt ging es weiter, immer weiter und weiter hinauf, vorbei am Mt. Doris, immer steiler und steiler nach oben. Nach einer gewissen Zeit, bemerkte ich, dass vor mir keiner den Aufstieg begonnen hatte und hinter mir lediglich drei andere mit einem Guide es gewagt hatten. Somit war mir eins klar "Ich" wollte als erste Person an diesem Tag auf dem höchsten Berg Tasmaniens sein. Also nach einem kurzen Schnack mit dem Guide, der mich fragte ob ich über das Wetter Bescheid wüsste und mir klar wäre, dass es gegen Nachmittag regnen sollte, sputete ich mich, denn ich wollte als erstes oben sein und definitiv nicht im Regen wieder nach unten klettern.
    Boulder über boulder kletterte ich immer weiter nach oben, immer "meine Konkurrenz um den ersten Platz" im Augenwinkel, bis ich on the top war.
    Ginger Steffi war am 11. Feb 2021 die erste Person, die Mt. Ossa erklommen und somit on top of Tasmania war :D

    Nachdem ich ein paar Bilder geschossen und die unendlichen Weiten von hier oben genossen hatte, ging es wieder auf den Weg nach unten. Hier oben blies ganz schön der Wind und man musste sich richtig gegen ihn stemmen. Ruck zuck und definitiv mit mehr Puste in meiner Lunge als zuvor auf dem Weg nach oben, kam ich wieder unten am Pass an. Nach einer kleinen Verschnaufpause rechnete ich erstmal nach wie lange ich denn jetzt eigentlich gebraucht hatte - 2,5h return. Ich konnte es nicht glauben, da auf der Infotafel stand, man bräuchte für den Trip fast 5h. Verrückt was man alles schaffen kann, wenn man irgendwo als erstes seinen will :P

    Mit ein bisschen wackeligen Beinen und meinem großen Backpack auf dem Rücken machte ich mich wieder auf dem Weg und zwar zur Kia Ora Hut. Eigentlich wollte ich ja in dieser Hut schlafen. Doch nachdem ich meine Wanderschuhe ausgezogen hatte und ich mich über dieses befreiente Gefühl freute, passierte etwas das ich eigentlich nicht geplant hatte ....
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  • Overland Track Day 4

    2021年2月11日, オーストラリア ⋅ ☁️ 17 °C

    Kia Ora - Windy Ridge

    ... überraschend stand plötzlich Toni neben mir. Normalerweise waren die zwei Mädels immer als letztes an der nächsten Hut. Die beiden mussten sich wohl über den Pass geschlichen haben als ich gerade beim Abstieg von Mt. Ossa war. Nach einem kurzen Schnack und ein paar Snacks sprachen Jo & Toni darüber die Kia Ora Hut aus zu lassen und zur nächsten Hut zu laufen, da Jo schon einen Tag früher als Toni und ich die Ferry nehmen wollte. (Da sich dann herausstellte, dass Toni exakt die Fähre nehmen würde wie ich) So beschloss ich mit den beiden einfach weiter zu laufen. Die beiden erklärten mich für verrückt, aber hey mein Motto: Why not?

    Die Backpacks wieder auf den Rücken fest geschnallt und weiter geht's.
    Nach ca. einer Stunde erreichten wir die Du Cane Hut - die älteste Hut im ganzen National Park. Kurze Fotopause und schon ging's weiter, denn wir wollten unbedingt bei einem der kommenden Wasserfälle kurz ins kühle Nass springen - you know, no shower and so. Next junction, Hartnett Falls, und somit eine "Dusche" im eiskalten Wasserfallbecken für uns.

    Die Erfrischung tat wirklich gut aber nun mussten wir uns beeilen, da es langsam anfing zu regnen und wir noch ein ganzes Stück hinter uns bringen mussten. Nach meiner Bergtour am Morgen waren meine Beine schon echt schwer und somit musste ich ganz schön kämpfen als wir den Pass zum Du Cane Gap hochkraxelten. Aber oben angekommen ging es zum Glück wieder bergab und so liefen wir durch einen Eukalyptuswald unserem Ziel entgegen - Windy Ridge mit seiner Bert Nichols Hut.

    Und was soll ich sagen, wir hatten unterwegs echt Glück. Zwar hatte es immer wieder ein bisschen geregnet aber als wir dann bei der Hut ankamen begann es richtig zu schütten begonnen und wir waren so glücklich, dass wir ein Dach über den Kopf hatten.
    Ich war total fertig und würde bestimmt wie eine Tote schlafen.

    Walkingtime: ~10h
    Distance: ~26 km
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  • Overland Track Day 5

    2021年2月12日, オーストラリア ⋅ ⛅ 13 °C

    Windy Ridge - Pine Valley

    Da Toni & ich mit Jo am Vortag weiter gelaufen waren, sie musste ja heute die Ferry nehmen, hatten wir beide eigentlich einen ganzen Tag mehr zur Verfügung. Somit ließen wir uns sehr viel Zeit um uns fertig zu machen und quatschen mit ein paar Leuten. Wir hatten uns wirklich richtig verquatscht und sind erst gegen 1 PM dann endlich los gelaufen. Next Stop: Pine Valley!
    Nachdem wird ca 1,5h den Overland Track gefolgt waren bogen wir an der Kreuzung nach rechts zum Pine Valley ab.
    Durch einen Eucalyptus forest, über zwei suspension bridges, durch moorland und einem verwunschenen Feenwald kamen wir dann bei der Pine Valley Hut mitten in einem dichten Wald an.
    Obwohl es schon spät war und die Dämmerung einsetzte, entschlossen wir uns noch zum dem nahe gelegen kleinen Wasserfall zu spazieren.
    Eins wurde mir dabei klar, ich wollte hier her nochmal zurück kommen und die Acropolis besteigen, denn schon alleine der Weg hier her ist definitiv wert.

    Walkingtime: ~3h 30min
    Distance: ~9 km
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