Palestine
Bethlehem

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Travelers at this place
  • Day17

    Die geteilte Stadt

    May 23 in Palestine ⋅ 🌙 18 °C

    Ein Besuch in Jerusalem ist kaum vorstellbar ohne einen Abstecher nach Bethlehem/Palästina. Auf kürzester Distanz prallen Welten aufeinander. 20 Minuten Busfahrt katapultieren Dich in einen völlig anderen Kosmos. Hier amerikanisch geprägter Wohlstand (zumindest vor der Fassade), da orientalisches Kuddelmuddel und augenscheinlich bescheidene Lebensverhältnisse. Das heillose Chaos in der Marktstraße, die zur Geburtskirche Christi führt, ist faszinierend und verstörend zugleich.

    Was aber am meisten irritiert ist die Monströsität der Grenzanlagen, die Palästina von Israel abschirmen. Die Berliner Mauer wirkt gegen die um Bethlehem wie eine Miniatur. Pervers.

    Was die Menschen beiderseits der Mauer eint, ist ihre Herzlichkeit und Aufgeschlossenheit. Ständig werden wir angesprochen und dürfen staunenden Leuten unsere Mission erklären. So ergeben sich wunderbare Begegnungen.
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    Friendship✊ Ich feiere die Kommentare der Karawanserei👏 [Steini]

     
  • Day149

    Unser Besuch in Bethlehem

    January 29, 2020 in Palestine ⋅ ☀️ 10 °C

    Heute stand für uns Bethlehem, der Ort an dem Jesus geboren ist, auf dem Programm. Schlechte Vorraussetzung, wenn einen Tag zuvor der liebe Herr Trump sein neues Nahostkonfliktlösungspaket veröffentlicht und daraufhin der IS zum Krieg gegen die Juden in Jerusalem aufruft. Wen das nicht überzeugt, der sollte wenigstens auf die Reisewarnungen vom Auswärtigen Amt für das Westjordanland hören - Wir, die sich dachten, "Hey Bethlehem ist vorwiegend christlich und es gibt dort weitaus weniger Israelis als in Jerusalem", machten uns also trotzdem auf den Weg - hmh und wie wir später herausfinden sollten, wurde zudem auch noch der "Tag des Zorns" ausgerufen als Antwort auf Trumps "Friedensplan"....
    Im Bus dahin scherzten wir noch über unsere Panikmache, doch wir wurden eines besseren belehrt. Auf dem Weg ins Westjordanland passierten wir zum ersten Mal die Grenzmauern, die Israel zur Abgrenzung der Palästinenser erbaut hatte und die Berliner Mauer ist wirklich ein Witz dagegen - diese Mauern sind unüberwindbar! Als wir uns in Bethlehem angekommen im Star'B'Coffee, der arabischen Version von Starbucks, einen Kaffee gönnten, erkannten wir das Stromausfälle und das Kappen der Wasserzufuhr durch Israelis hier zum Alltag gehören - Dabei könnte man meinen, dass der Toilettengang doch eigentlich zu den menschlichen Grundrechten gehören sollte?! Nachdem wir uns die Geburtskirche Jesu angeschaut haben, entdecken wir beim schlendern entlang der sehr stark mit christlichem Prüll angefüllten Ladenzeilen eine Karte, die sehr gut die Aneignung palästinenschen Landes durch die Israelis illustrierte. Interessiert daran kamen wir mit dem Ladenbesitzer ins Gespräch. Als wir ihn fragten, ob es auch Werke von Banksy fußläufig zu bestaunen gäbe, verwies er uns auf ein Hotel, nicht unweit eines israelischen Checkpoints, welches zahlreiche Werke von ihm ausgestellt hat. Um dort hinzukommen sollten wir an dem Checkpoint vorbei. Er versicherte uns es wäre sicher, wenn wir vor Ort angekommen, Leute bitten uns an den steinewerfenden Jugendlichen vorbeizugeleiten, welche die israelischen Soldaten beschmeissen. Bei den Jugendlichen handelt es sich seinen Schilderungen zur Folge meist um Kinder aus ärmeren Familien, die von palästinensischen Führern dazu ermutigt werden dort auf die Straße zu gehen. Dies seien lediglich gewöhnliche Konflikte, die jeden Tag stattfinden und nachdem die Israelis keinen Bock mehr auf das Spielchen hätten, wird der Konflikt erst mit Tränengas und in letzter Instanz, nach dem Einsatz von Gummigeschossen wohl durch einen richtigen Schuss ins Bein beendet - Fragt jetzt bitte nicht wieso wir immer noch dachten, dass es doch eine gute Idee wäre?! Vielleicht weil wir uns sowas in unserer westlichen Naivität einfach nicht vorstellen konnten! Also stapften wir los, dass Hotel war schließlich nur 800m von unserer Abfahrtsbushaltestelle entfernt. Schon aus ca. 200m Entfernung sahen wir, dass eine kleine Gruppe aus etwa 15 Jugendlichen auf der Straße stand und Steine warf - Die palästinenschen Polizeibeamten regelten weiterhin unbekümmert den Verkehr und machten keine Anstalten den Jugendlichen Einhalt zu gebieten. Vor uns stand die Presse mit Gasmasken und kugelsicheren Westen ausgestattet, aber die Situation schien unter Kontrolle - Wir hatten jedoch keine Ahnung, wie schnell das kippen würde! Ein Hoch auf meinen Schwager - Als Kai meinte, er verspürt den wohlvertrauten Geruch von Tränengas aus seiner Jugend in der Luft, beschlossen wir einen anderen Weg zum Hotel einzuschlagen und drehten um. Plötzlich wurden Tränengasgranaten, aus einem gepanzerten Fahrzeug, abgefeuert und alle begannen panikartig, wie in Worldwar Z, zu fliehen! Anstatt wie alle weiter die Straße entlang zu laufen, suchten wir Schutz in einer Bank. Vorerst dachten wir, dass wäre es gewesen. Doch die Einheimischen in der Bank wiesen uns darauf hin, die Straße weiter entlang zu laufen - Also gingen wir wieder raus! Die ganze Straße war bis etwa 100m vor uns gefüllt mit Tränengas, doch da wir uns hinter den palästinenschenen Polizeibeamten befanden und relativ weit weg waren, dachten wir, dass war es jetzt. Irrtum - Die israelischen Einsatzkräfte drangen weiter vor und feuerten weitere Tränengasgranaten und selbst die Polizisten ergriffen die Flucht. Wir flüchteten in einen Liquorstore am Straßenrand, doch ehe wir uns versehen, sind wir alleine dort drinnen. Keine Spur mehr vom Besitzer und seinem Freund! Als eine Tränengasgranaten direkt vor der Tür landet, war auch das weiterlaufen ausgeschlossen... Mit sowas hatten wir nicht gerechnet - Ich dachte nur "Fuck deine Schwester ist nur wegen dir hier und hat drei kleine Jungs zu Hause!". Doch meine Lösungsorientierte Schwester kam auf die brilliante Idee für Ablenkung zu sorgen und meinte plötzlich "Hey, was kostet eigentlich das Bier in dem Schuppen hier?", instinktiv begann ich die Regale abzusuchen, doch in meiner Panik dachte ich nur "Fuck, Fuck, ich sehe nur Sojasauce!" und einen Hinterausgang gab es auch nicht. Vor der Tür war immer noch alles voller Nebel, doch nach ein paar Minuten kam der Kumpel des Ladenbesitzers mit vollkommen zugeschwollenen Augen und seinem Pullover als Mundschutz dienend zurück und sagte uns, es wäre jetzt sicher zu gehen. Trotz dem für unsere Gemüter bitter notwendig gewesenem Bier und aufgrund der Abwesenheit des Ladenbesitzers, beschlossen wir den Schutz des Ladens zu verlassen und traten die Flucht zum Bus nach Jerusalem an. In den Augen der Einheimischen sahen wir, dass das was für uns unvorstellbar war, hier nicht zum ersten Mal passierte und sie riefen uns zu "Welcome to our daily life!" Rückwirkend betrachtet, glauben wir zwar nicht ernsthaft in Gefahr gewesenen zu sein, aber so etwas ist deren Wirklichkeit und es kommt täglich zu solchen Ausschreitungen. Was wir als schrecklich und schockierend betrachten, prägt den Alltag der Menschen hier - Das Leben mit einem Konflikt der seit über 50 Jahren ohne Einigung andauert...
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    Vanessa Müller

    Diese so "täglich üblichen" Ereignisse stimmen mich tief traurig :(

    2/4/20Reply
    Janina Lampe

    Ja das ging uns nicht anders -.-

    2/4/20Reply
     
  • Day10

    Westjordanland

    September 29, 2019 in Palestine ⋅ ⛅ 23 °C

    Am Samstag ist bis abends noch Shabbat und daher verkehren keine vom Staat Israel betriebenen öffentlichen Transportmittel, denn wie schon im Exodus geschrieben, darfst du "[a]n ihm [...] keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, dein Vieh und der Fremde, der in deinen Stadtbereichen Wohnrecht hat." Da ich schon bei meiner Ankunft im Hostel mehrmals auf die Wichtigkeit eines rechtzeitigen Check-outs hingewiesen wurde, sah ich mir damit mein Wohnrecht im biblischen Sinne abgesprochen und folglich machten wir uns ohne schlechtes Gewissen per pedes auf den Weg zum arabischen Busbahnhof. Für eine Hand voll Agorot fährt von dort ein Bus nach Bethlehem im Westjordanland. Die Atmosphäre der Stadt unterscheidet sich doch deutlich von der mir seit Jahren im weihnachtlichen Grippenspiel suggerierten. Überraschend liberal wirkt das alltägliche Treiben in den teilweise verdreckten Straßen. Zahlreiche junge Frauen tragen sommerliche Kleidung US-amerikanischer Marken, sind geschminkt und alleine unterwegs. Die Dämmerung setzt schon ein, als ich dann vor einer 8 Meter hohen Betonmauer stehe. Links und rechts befinden sich Wachtürme und weitere 759 Kilometer israelische Sperranlagen. Das Gebilde ist überladen mit satirischen und systemkritischen Graffitis und was für die Isrealis als Schutzwall gegen palästinensische Selbstmordattentäter seine Notwendigkeit begründet sieht, stellt für die Palästinenser ein unüberwindbares Hindernis und sogleich Beweis für Unterdrückung und Unrecht dar. Obwohl ich weiß, dass mir mein deutscher Reisepass bei der anstehenden Passkontrolle im Bus problemlos die Rückfahrt nach Jerusalem ermöglichen wird, ist es ein sehr beklemmendes Gefühl, dort zu stehen und hinauf in die Linsen der Überwachungskameras zu schauen.Read more

    Ayman Temraz

    Ich wünschte, ich könnte diesen Ort in Zukunft besuchen 😇

    10/28/19Reply
     
  • Day10

    Studententreffen in Bethlehem

    February 24, 2020 in Palestine ⋅ ⛅ 8 °C

    Nach einer eiskalten Nacht, mit den Rufen der Muizine und das Läuten der Kirchenglocken ging es morgens müde zu einer Einheit zum Thema Palästina. Der christliche arabische Pastor erklärte uns, wie die Minderheit der Christen in Bethlehem lebt und wie es sich das Christentum entwickelt hat. Er machte deutlich, dass sich das Leben der Palästinenser sehr geändert hat seit es die Mauer gibt. Sie fühlen sich wie in einem Gefängnis und er sagt, dass die Juden nicht das Recht hatten ein bewohntes Land einzunehmen. Es wurde deutlich wie frustriert und traurig die Palästinenser sind. Die Arbeitslosigkeit ist hoch und die Kontrolle der Israelis ist sichtlich spürbar. Durch den Vortrag bekamen wir einen ganz anderen Einblick auf die Situation.
    Nach einem tollen Mittagessen in der Universität hatten wir eine Begegnung mit den Studierenden Vorort. Nach langen Gesprächen in Gruppen zeigten die Mädels uns die Uni. Gemeinsam mit denen die Lust hätten würden wir in Autos mitgenommen und sie zeigten uns die Mauer. Die Gespräche mit ihnen war sehr spannend, da sie in diesen Verhältnissen aufgewachsen sind und ein Leben ohne Mauer nicht kennen. Auch wurde deutlich, dass sie selbst noch nie in gefährliche Situationen geraten sind.
    Nach dem Mauerbesuch fuhren wir alle abends mit in eine Bar. Ein toller Abend mit netten Leuten.
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    Kai FREUDENTHAL

    Schrecklich so eine Mauer, das erinnert mich doch sehr an die alte Deutsch Deutsche Grenze. Gottseidank, sind wir die dann losgeworden. Was das für ein Glück für uns war wird einem erst wieder deutlich bei deinen Fotos. Auch wenn die Mauer hübsch bemalt ist so bleibt sie doch unmenschlich. 👎

    2/25/20Reply
    Jana Freudenthal

    Es ist schrecklich wie man Menschen soetwas antun kann, so bedrückend und unmenschlich 😠

    2/25/20Reply
    Waltraud Koslowski

    Wie bedrückend

    2/26/20Reply
     
  • Day4

    Church of the Nativity, Bethlehem

    February 5 in Palestine ⋅ 🌧 9 °C

    The Church of the Nativity is built upon the cave or grotto that is the traditional site of Jesus' birth (see another post). The original basilica was built by Constantine in the 4th century on the site identified by his mother, Helena, as that site. The 1st building was destroyed. The current structure dates to the 6th century and was built by Justinian on the foundations of Constantine's basilica.
    The panorama inside shows the building and some of the preserved and restored mosaics. The small section of floor mosaic is the only part of the Constantino's building.
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  • Day4

    Grotto of the Nativity, Bethlehem

    February 5 in Palestine ⋅ 🌧 9 °C

    This cave is the site traditionally held to be the place of Jesus' birth. It is the oldest extant site of Christian worship, predating even Helena's visit, it seems.
    The 1st picture is of the grotto from the far end. The altar at the far end is significant as the 2nd picture shows the silver star under that altar. This is the traditional site of Jesus' birth. The circle in the center is an opening to the floor of the cave as it was 2,000 years ago.
    The 3rd picture is down a few more steps from the section with the altar. The marble slab is at the site said to be where Mary and Joseph had the manger.
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  • Day7

    Bethlehem and Beit Sahour

    February 8 in Palestine ⋅ ⛅ 14 °C

    A look at Bethlehem beyond the Church of the Nativity, and at Beit Sahour, the smaller town adjacent to Bethlehem.
    There is more to Bethlehem than just the famous church celebrating the birth of Jesus. Bethlehem is only a few kilometers from Jerusalem. Yet it is a Palestinian city. In many ways, it has become closely associated with the wall, the Israeli security barrier. The 1st picture looks at a portion of the wall on the Palestinian side. Much of the wall is painted with this type of art, mostly of protest. While I didn't get a picture, they seem to have a sharp sense of humor about the wall as evidenced by the pointedly named Walled Off Hotel. (Yes, it really exists). Likewise, in the protest style typical of "his" work, there are several Banksy works in Bethlehem. The 2nd and 3rd pictures are 2 examples.
    Beit Sahour is immediately to the east of Bethlehem. The name refers to the traditional understanding that this is where the shepherds were "abiding in the fields, keeping watch over their flocks by night."
    The 4th picture is taken from a rooftop in Beit Sahour looking over the town and across the valley to the east side of town. In the distance, you can make out some open fields. These are the fields where it is said those sheep and shepherds were hanging out that night. The last 2 pictures were taken adjacent to those fields.
    The 4th picture is in a cave church. Not surprisingly, this is called Shepherd's Cave. The site was originally a convent built by Helena who heard that this was the place the shepherd stayed when in these fields. The Franciscans also built a shrine here in the 14th century. The last picture is in the Gloria in Excelsis Deo chapel nearby also built by the Franciscans.
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  • Day13

    Jerusalem to Bethlehem

    May 17 in Palestine ⋅ ☀️ 23 °C

    We left our hotel for the Mt of Olives which had commanding views over Jerusalem. From there we went to the Garden of Gethsemane where Jesus went to pray after the last supper and from where he was arrested. There is also a church with 12 domes that was funded by 12 different nations (hence the 12 domes)

    Just out of Jerusalem we visited Yad Vashem which is the Jewish Holocaust Memorial. We spent 3 hours here in what was a very interesting, moving and often confronting account of what happened to the Jews leading up to and during WW2. Our guide was an Australian girl whose parents were Holocaust survivors who were rehomed in Melbourne after the war. Brad could have spent many more hours reading all the plaques and looking at all the photographs. (No photographs permitted in the memorial)

    From this sombre activity we moved onto Bethlehem visiting the Shepherds Field where the angels appeared to the shepherds to announce the birth of Jesus. There is a church there that has amazing acoustics and our guide was trying to encourage us to sing a Christmas carol, however we were a little shy. Fortunately a group from Africa (or maybe Fiji or New Guinea) arrived to show us how is done. Yes, the acoustics are amazing!

    We completed the day by looking at some Bethlehem graffiti walls including some works by Banksy, and of course the Nativity Church where Jesus was born. Of course it is no longer a stable. We also had dinner with a local Christian family which seemed a little awkward at first (a group of strangers rocking up to someone's home), but it turned out to be a very pleasant evening. What is really strange is there is the Nativity church ringing its bells 33 times early in the morning while at a similar time there will be the Muslim call to prayer. An unusual mix.
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  • Day13

    Talitha Kumi

    February 27, 2020 in Palestine ⋅ 🌙 8 °C

    Ein sehr anstrender Schultag stand heute auf dem Plan. Um 6uhr gab es bereits Frühstück, da wir früh aufbrechen mussten. Wir durften heute in einer deutsch-christlichen Schule (Talitha Kumi) hospitieren und da die Schule dort um 7:30 Uhr beginnt mussten wir früh los. Wir durften. für die Grundschule ein Lied singen und gemeinsam eine kleine Andacht mit ihnen halten. Die Schüler lernen hier bereits im Kindergarten neben Arabisch und Englisch auch Deutsch zu sprechen.
    Aufgeteilt in Kleingruppen konnten wir in den verschiedensten Jahrgängen mit in den Unterricht rein gucken und uns vorstellen. Wir erfuhren viel über den Schulalltag der Schüler, den Hintergrund der Schule und lernten junge Lehrkräfte aus Deutschland kennen. Spannend war zu sehen wie diese nach dem Referendariat sich für einen Job im Ausland entschieden haben und sie erzählten uns wie sie die Schule und das Leben in den C Gebieten Palästinas aussieht.
    Die Schule wird durch Spenden aus Deutschland finanziert und ermöglicht den Schülern sogar das deutsche Abitur zu erwerben und damit die Chancen zu steigern aus Palästina herauszukommeb, in eine zuversichtlichere Zukunft. Ein wirklich tolles Projekt!
    Nach einem sehr langen Schultag besuchten wir auf der Heimweg eine Moschee in der Nähe. Das Gespräch mit dem Muizine war zunächst sehr ansprechend und seine Aussagen waren informativ, reflektiert und treffend, bezogen auf die Gemeinsamkeiten unserer verschiedenen Glauben. Dennoch leugnete er im Gespräch den Holocaust und machte seine Ablenung gegenüber Homosexualität und Sex vor der Ehe deutlich. Zudem zeigte sich wie in der Moschee die Rolle der Frau einen niedrigen Stellenwert hat.
    Morgen fahren wir nach Hebron
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    Claudia Freudenthal

    Sehr cool auch noch den Schulalltag dort kennenzulernen. Das hat dir als angehende Rwligionslehrerin sicher viele Gedankenanstöße gegeben. Küsschen von Papa

    2/27/20Reply
    Susanne Raudies

    Das sind ja sehr beeindruckende Berichte

    3/1/20Reply
     
  • Day9

    Hebrew University -> Palästina

    February 23, 2020 in Palestine ⋅ ⛅ 7 °C

    Morgens brachen wir mit dem Bus auf nach Bethlehem. Auf dem Weg über den Ölberg verbrachten wir noch den Vormittag in der Hebrew Universität. Diese Uni ist die einzige der Welt, die hebräischsprachig ist und als Tempel der Weisheit gilt. Dort lernten wir die Hintergründe und die Gemeinsamkeiten von Christentum und Judentum kennen.
    Weiter ging es nach dem Mittag zur Grenze des Westjordanlandes.
    Hier tauchten wir in eine ganz andere Welt ein. Eine 8m höhe Mauer mit Stacheldraht, Soldaten mit Gewehren und strenge Grenzkontrollen. Auch die Umgebung änderte sich auf der Fahrt. Wir freuten uns nun eine andere Stadt kennenlernen zu können. Auf den Straßen Bethlehem s angekommen herrste buntes Treiben. Da wir sehr spät dran waren, für die geplante Stadtführung, ließen wir die Koffer im Zimmer stehen und gingen direkt weiter die Stadt erkunden. Unser Guide George war klasse, er zeigte uns die Geburtstkirche Jesu und erklärte uns viel über Palästina und die Hintergründe des Westjordanlandes. Abends ging es zu einem Bekannten von Uta essen.
    Hier erlebten wir einen Abend den wir nie vergessen werden. Neben den Massen an arabischen Essen wurde traditionell arabische Tanzmusik gespielt. Wir bekamen Kostüme, Fähnchen, Tücher, Schwerter und wir tanzten alle gemeinsam. Es gab zudem Shishas, Trommeln frische heiße Baclava und Minztee. Es war ein Abend der die Gruppe definitiv noch näher zusammen gebracht hat.
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    Armin Rausch

    Was für ein schöner Einblick in die Stadt

    2/24/20Reply
    Armin Rausch

    Das muss ein ganz besonderer Moment gewesen sein.

    2/24/20Reply
    Waltraud Koslowski

    Bethlehem mit ihrer Geschichte und der bunten Vielfalt muß unglaublich schön sein.

    2/26/20Reply
     

You might also know this place by the following names:

Bethlehem, Betlehem, بيت لحم, Betlem, Βηθλεέμ, Bet-Leĥem, Belén, Bethléem, Beitheal, בית לחם, Bètleyèm, Betlemme, ベツレヘム, ბეით-ლაჰმი, 베들레헴, Bethleem, Betlejem, Belem, Bethleem Efrata, Вифлеем, Віфлеєм, 伯利恆