Peru
Cerro Chupica

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Travelers at this place
    • Day 37

      Montana Palcoyo

      April 15, 2023 in Peru ⋅ ☁️ 8 °C

      Quelle merveille à 4900m d'altitude.
      Les 3 montagnes aux 7 couleurs.
      Il y a 20-30 ans elles étaient encore enneigées et personne ne savait ce qu'elles cachaient.
      La triste disparition de la neige dû au réchauffement climatique a permis de découvrir les étonnantes couleurs de ces montagnes.
      De l’oxyde de cuivre, le grès, l’argile rouge. Ce sont des sédiments laissés par l’eau qui recouvrait la région il y a des millions d'années.
      Au loin, nous avons pu admirer le sommet Ausangate, une des plus grandes montagnes du Pérou (6380m d'altitude). Nos copains les alpagas étaient aussi présents avec des familles qui vivent tout là haut perché. On a pu échanger sur la culture péruvienne avec notre chauffeur qui nous a accompagné voir les montagnes, très enrichissant.
      🌈🌈🌈🌈🏞️🏞️🏞️🏞️
      Bisous ❤️
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    • Day 34

      Montagne arc en ciel 4'900m

      October 12, 2022 in Peru ⋅ ☀️ 10 °C

      Excursions dans ces belles montagnes colorées par leurs minéraux. 🌈
      Nous avons décidé de ne pas aller au montagnes arc en ciel " officiel " mais de nous déplacer un peu plus loin afin d'en découvrir de moins touristiques. 🇵🇪
      Ce fut un choix judicieux car nous étions seul sur le site et l'endroit était vraiment fabuleux.
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    • Day 138

      Peru - Palcoyo " Rainbow Mountain "

      May 20 in Peru ⋅ ☀️ 12 °C

      Ich habe für diesen Tag eine Tour zu den Rainbow Mountain gebucht. Da die eigentlichen sehr polulär sind und zahlreiche Touristen anziehen habe ich mich für die Palcoyo Mountains entschieden. Diese wurden erst vor einiger Zeit für die Öffentlichkeit geöffnet und sollen daher nicht so touristisch sein.

      Gegen 4 Uhr wurde ich mit dem Bus abgeholt. Dann hieß es erstmal 2h Busfahrt bis endlich es das Frühstück gab. In einem Restaurant hielten anscheinend alle Tourenanbieter an um dort das Frühstück anzubieten. Erstaunlicherweise war das Frühstück Buffet echt gut und jeder wurde satt. Nachdem alle gestärkt waren ging es mit dem Bus nochmal gut 2h weiter. Diesmal war die Straße sehr abenteuerlich und führte entlang eines Baches in die Bergen hinauf in gut 4800hm. Von dort ging die Wanderung zum Aussichtspunkt auf 4960hm los. 😬 Nachdem ich die ersten Höhenmeter hinter mir hatte, merkte ich schon die dünne Luft und mein Herz pochte ganz schön. Oben angekommen war die Aussicht auf die Rainbow Mountain sowie auf den Gletscher beeindruckt schön. Dies ist zugleich mein persönlicher Rekord was die Höhenmeter angeht. 😇🤩
      Durch Oxidation von Mineralien und Erzen in den verschiedenen Gesteinsschichten kommen die unterschiedlichen Farben zustande und werden daher Rainbow Mountain genannt.
      Der Abstieg war deutlich leichter als der Aufstieg. Beim Bus angekommen fuhren wir wieder zum gleichen Restaurant zurück wo ein Mittagsbuffet auf uns wartete. Nachdem alle satt waren traten wir die Heimreise an.
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    • Day 52

      Palcoyo Mountain

      March 29 in Peru ⋅ ☁️ 9 °C

      Als eher unbekannter Bruder des Rainbow Mountain (totaler Instaspot) bietet der Palcoyo nicht nur einen bunten Berg, sondern gleich 3! 😏 in der Umgebung gibt es sogar noch viel mehr.

      Die Berge liegen auf einer Höhe von ca 5000 Metern. Es ist einfach wunderschön hier und auch sehr kalt 😅🥶

      Und von dem was ich gehört habe noch lange nicht so viele Leute wie beim Regenbogenberg. Ich würde sagen, alles richtig gemacht 😇

      Die Farben der Berge entstehen übrigens durch die Mineralien in der Erde.
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    • Day 577

      Palcoyo - Rainbow Mountain

      July 4, 2022 in Peru ⋅ ☁️ 4 °C

      Zurück in Cusco lassen wir die nächsten Tage erstmal ruhig angehen. Ein bisschen durch die Stadt schlendern, bei unserem Lieblings-Veganer essen, ein Treffen mit Katja und Nico und etwas Planung für die weitere Reise. Dann steuern wir unser letztes Ziel in der Region Cusco an. Lange waren wir hin und her gerissen, ob wir den "richtigen" oder den ruhigeren und untouristischen Rainbow Mountain ansteuern. Nach mehreren Empfehlungen unserer Freunde haben wir uns dann für die zweite Option entschieden.

      Heute geht es also zum farbenprächtigen Palcoyo. Da wir mit einer Tour erstaunlicher Weise deutlich günstiger ans Ziel kommen, als selbst organisiert, entscheiden wir uns für diese Option. Die lange Fahrt lohnt sich wirklich. Als wir durch die unnatürlich wirkende Landschaft laufen und die Formen und Farben der Berge bestaunen, sind wir glücklich, diese Entscheidung getroffen zu haben. In der Ferne vervollständigt der monströse 6.384m hohe Berg Ausangate den fabelhaften Ausblick.
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    • Day 132

      Rainbow Mountain

      April 2, 2023 in Peru ⋅ ☁️ 10 °C

      A little footprint to mark the highest altitude point of my trip.

      As mentioned under my Cusco footprint, this was to Palccoyo, the lesser known rainbow mountain in the area. The benefits of going to this one is that it's a shorter hiking time and there are far fewer people. Our group more or less has the walking circuit and view points to ourselves.

      Sadly it is due to global warming that we can now see the colours of the mountains. They had always been covered in snow until the year 2012.
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    • Day 77

      Palccoyo Rainbow Mountain

      May 4, 2023 in Peru ⋅ ☁️ 10 °C

      We woke up bright and early (4am!) for our much anticipated trip to Palccoyo Rainbow Mountain. We'd been looking forward to this since we started planning our trip and were not disappointed! We had a long, but scenic, drive out to Palccoyo where we were only one of three tour vans in the whole park. Palccoyo is relatively young (4 or 5 years old because it was previously covered in snow) and not as well known as "the" rainbow mountain (Vinicunca), and so is nowhere near as busy as Vinicunca. We slowly completed the loop walk around Palccoyo where we were treated to clear views of the three rainbow mountains and other snow capped mountains behind these, alpacas and very few crowds/tourists. It was well worth the 3-4 hour drive.Read more

    • Day 116

      Palcoyo

      June 20, 2023 in Peru ⋅ ☀️ 8 °C

      Zeme mit zwei Hostelkollege heissts abem vieri parat sto. Di andere zwei mached aber de "richtig" Rainbowmountain. Ich wirde miteme Auto abgholt, wo Platz für 9 Touris hät und nachem übliche hektische Zemesueche vode passende Lüt sind denn au all Plätz bsetzt und d'Fahrt chan richtig losgo. Ich bin sehr müed und nicke bald mal für es längers Ziitli i. Erst churz vorem Zmorgehalt bini wider awesend. S'Zmorgebuffet zeigt sich fruchtig und fein :) Mit dere Stärchig im Mage nehemer di letst Fahrstund in Agriff, wo eus entlang vomene Inkatrail es Tal duruf füehrt. Au immer begleitet werdemer vom Red River, wo eigentlich kristallklar isch aber wege irgendwelchne Mineralie rot erschiint. Vo Ziit zu Ziit wird de Weg vo Lamas oder Schöf blockiert, wo halbe panisch devorenned ^^
      Schliessli heissts irgendwenn, mir seged uf 4'600 müM acho und eusi "Wanderig" started. De Rundweg füehrt bis uf 4'900 müM, verbi a verdchiedene Ussichtspünkt mit Sicht uf mehreri schöni und faszinierendi mehrfarbigi Krete ide Umgebig. Debi hämer au immer Sicht uf s'bekannte Red Valley und de Ausangate, woni bide Wanderig "7 lagunas" vode andere Siite bestuunt han. Di verschiedene Farbe chömed wenig überraschend dur verschiedeni Mineralie z'Stand. De höchst Punkt vode Rundi isch inmitte vo lustige Felsformatione, wo sich Felsewald nennt. Je länger dasmer unterwegs sind, desto meh windets und plötzlich bini froh, dasmer früeh ufgstande sind - vorallem au wilmer di erst Gruppe gsi sind und na freii Sicht hend :) Zrugg im Auto nicki bald wider i. Irgendwie verwachi hüt eifach ned richtig. Bi glaub na bitz nebedem Rhytmus. Zuesätzlich chumi Problem mitem Druckusglich über und ghöre uf links plötzlich nume na schlecht. Hoffentlich hört das bald wider... Vorem Zmittag stoppemer binere originale schöne Inkabrugg, zemebastled us Tierhuut und Holz. Bin mer immerna ned sicher, obi dere Brugg oder de neue nebddra wo in Baugrüst ghüllt isch meh vertraue ^^ Churz spöter simer wider im Resti und lönd eus vom Zmittagbuffet verwöhne. Denn folged namel knappi zwei Stunde Rückfahrt und erstuunlich früeh bini wider im Hostel. Es heisst heissi Duschi gnüsse und denn ab id Stadt für es Znacht mitem Paul, wo hüt Nami au z'Cusco acho isch 🤭 Es wird en lustige Obig mit lustige Gspröch, spitzfindige Diskussione, feinem Alpakand zwei wiitere Kollege für en Piscococktail nachem Esse :)
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    • Day 187

      Rainbowmountains

      May 6 in Peru ⋅ ☁️ 11 °C

      Heute mussten wir um 02:45 aufstehen, da wir eine Tour gebucht haben. Melli fühlte sich heute sehr schlecht und konnte nicht mitkommen. Die Arme verträgt die Höhe nicht so gut🥺. Soraya und ich machten die Tour jedoch. Wir fuhren zuerst 2h und durften dann Frühstücken. Das Frühstück war einfach, jedoch lecker. Danach gings für 2h weiter. Die Autofahrt war extrem wackelig und rumpelte immer. Einmal hätte es mich fast vom Sitz gehauen😂. Mein Po war nicht mehr mit dem Sitz in Kontakt😂. Wir fuhren auf 4870m hoch. Als erstes durften wir mit Lamas spazieren gehen. Mein Lama Chicolito gab stets Geräusche von sich. Wenn ich ihn angeschaut hatte, starrte er mich an. Ich wollte auf keinen Fall angespuckt werden😂💯. Wir liefen Stück für Stück hoch und kamen zu einem Aussichtspunkt. Der Palccoyo war sehr farbenfroh und leuchtete in der Sonne. Wir liefen immer weiter hoch bis auf 5000m. Soraya mit ihrem Asthma leistete sehr gute Arbeit.! Ich war sooo stolz auf sie.!🤍. Das Wetter war wundervoll und wir konnten die Sonne geniessen. Ein Hund begleitete uns auch da hoch. Ein süsser Kerl🥰. Der Tourguide Mike spielte noch auf seiner Panflöte ein Stück. Es erinnert mich an so eine Indianerwelt. Magisch✨. Danach war der Abstieg und die Rückfahrt angesagt. Wir hielten wieder beim selben Restaurant an und assen da zu Mittag. Das Essen war sehr lecker😍. Wir kamen um 14:00 im Hostel wieder an. Melli fühlte sich immer noch nicht besser. Somit gabs einen Girls- und medizinischen Talk und wir ruhten uns aus. Ich bekam auf einmal Bauchschmerzen und blieb dann den ganzen Tag im Bett. Der Durchfall erwischte uns heute alle😫. Damn.. ich dachte, ich hätte es nun durch😂. Soraya machte am Abend dann rambazamba. Sie fand eine Spinne unter ihrem Bett. Sie hat wirklich panische Angst vor Spinnen. Sie weckte alle im Zimmer auf und schlussendlich kam Jacob aus seinem Bett gekrochen. Er schaffte es jedoch auch nicht die Spinne zu beseitigen und somit wurde Heidi, eine Hostelarbeiterin unsere Heldin. Sie saugte den ganzen Boden unter dem Bett😂. Somit konnten wir beruhigt schlafen gehen.Read more

    • Day 66

      Cusco und die Rainbow Mountains Pallcoyo

      April 13, 2022 in Peru ⋅ ⛅ 8 °C

      Endlich in Cusco!
      Nach 5 Tagen und etwas über 2.000 km haben wir es aus den Anden in die Anden bis nach Cusco geschafft.

      Cusco ist „das Herz der Anden“ und mit einer Höhe von 3.400 m und ca. 115.000 Einwohnern eine der höchst gelegen Städte Perus. Sie war einst die Hauptstadt des Inkareichs und ist heute der Ausgangspunkt für zahlreiche Touren zu Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, wie zum Beispiel zu der lange verborgenen Inkastadt Machu Picchu oder den erst seit 2015 bei Touristen dank Social Media wirklich bekannten und beliebten Rainbow Mountains.

      Kurzer geschichtlicher Hintergrund:
      Um 1200 herum legte der „erste Inka“ Manco Capac gemeinsam mit seiner Schwester hier den Grundstein für das, was wir heute als Cusco kennen. In den nächsten 250 Jahren konnte sich Cusco immer weiter entwickeln. Seine Herrscher ließen die so typischen Terrassenfelder anlegen, auf denen Mais und Getreide angebaut wurde, Kanäle bauen, die die Stadt mit frischem Wasser versorgten und der Handel blühte. Cusco war nicht nur das kulturelle, sondern auch das wirtschaftliche Zentrum des Inka-Reiches, so lange, bis der 11. Inka Huayna Capac 1493 das Inka-Reich übernahm. Er verlegte die „Hauptstadt“ nach Quinto – und irgendwie sollte das der Anfang vom Ende werden. Denn er teilte das Reich kurz vor seinem Tod in zwei Teile auf: den Nördlichen, den er seinem Sohn Atahualpa zusprach und das seinen Sitz in Cajamarca hatte, sowie seinem Sohn Huascar, der den Süden mit Cusco behielt. Wie man sich denken kann, konnte das gar nicht gut gehen und schon bald bekriegten sich die beiden Brüder bis aufs Blut. 1532 überrannten die Truppen Atahualpas Cusco, nahmen Huascar gefangen und richteten ihn hin, sodass Atahualpa zum alleinigen Herrscher aufstieg. Viel Freude hatte er allerdings an seiner neuen Position nicht, denn noch im gleichen Jahr fielen die Spanier unter Pizarro in Cusco ein und zerstörten dabei fast die gesamte Stadt. Ein letzter Aufstand der Inka 1535 mit 100.000 Mann brachte fast den Sieg über die Spanier, wurde aber in letzter Sekunde abgewendet.
      Damit endete nicht nur die Hochzeit der Inka, sondern auch die Bedeutung von Cusco. Pizarro gründete Lima an der Küste Perus, welches sich schnell zum neuen Zentrum des Landes entwickelte. Cusco hingegen existierte weiter als kleine, relativ unbedeutende Kolonialstadt – bis zu dem Tag, an dem Machu Picchu wiederentdeckt werden sollte.
      Als 1911 die Überreste der auf einem Berg liegenden Inka-Stadt Machu Picchu wiederentdeckt wurden, erwachte neues Interesse an der Region und plötzlich war Cusco wieder „angesagt“. Schnell entwickelte sich die Region zu der Touristenattraktion Perus, schaffte es aber trotz des neuen Besucheraufkommens seine Ursprünglichkeit zu bewahren.
      Doch auch jetzt noch war das Glück Cusco nicht immer hold: immerhin wurde die Stadt mittlerweile zwei Mal – zum ersten Mal in 1650 und nochmals in 1950 – fast bis auf die Grundmauern durch Erdbeben zerstört. Die massiven Inka-Mauern und einige der Kolonialgebäude haben aber auch dies überlebt und zeugen heute noch von der reichen und turbulenten Geschichte Cuscos.

      Heute zieht die quirlige Stadt jedes Jahr zahlreiche Touristen an und kann mit vielen Hotels, guten Restaurants und schönen Cafés aufwarten und wir freuen uns schon seit Tagen auf diesen Ort.

      Leider geht es Manu aber nach unserer Ankunft hier direkt nicht so gut, anfangs dachten wir noch, es läge an der Höhe (was sicher auch dazu beigetragen hat), wir haben am ersten Abend auch beide immer noch etwas Kopfschmerzen. Allerdings entwickelt sich das Unwohlsein mit Kopfschmerzen zu Schüttelfrost mit Fieber und so muss er leider die ersten Tage im Hotel verbringen und mit viel Flüssigkeit und Elektrolyten versorgt werden 😔😔.
      Evtl. war auch eines der letzten Essen einfach nicht vertraglich. Mich hat es unfairer- aber glücklicherweise nicht erwischt, da kommt es mir wohl zugute - Zitat Manu: „immer alten Abfall zu essen“ - 🤨🤣🥳.

      Und so schlendere ich erst einmal alleine durch die Stadt, zum Plaza de Armas, durch die kleinen Gassen drumherum, wimmele die dutzenden Straßenhändler ab, schnaufe mit anderen Touristen um die Wette, um die Stufen zu Aussichtsplattformen zu bezwingen und beobachte aus dem einen und anderem netten Café das bunte Treiben. Mir gefällt die Stadt wirklich gut, noch schöner wäre es, wenn wir sie auch zu zweit noch erleben können 🙁✊🏻❤️.

      Am Samstagmorgen ist bei Manu eine deutliche Besserung zu spüren und wir wollen eigentlich den letzten Tag in Cusco verbringen. Allerdings haben wir beide auch immer noch die Bilder von den Rainbow Mountains im Kopf, die nicht weit weg von hier liegen und als Tagesausflug von Cusco aus besichtigt werden können. Die „richtigen“ Rainbow Mountains Vinicunca sind momentan gesperrt , da sich die beiden Regionen, in denen sie liegen, nicht einigen können, wer die Eintrittsgelder (ca. 4 € p.P.) bekommt. Daher können wir „nur“ die Rainbow Mountains Pallcoyo auf der anderen Bergseite besuchen. Die Fahrt dorthin soll ca. drei Stunden dauern, die Wanderung ca. 45 Minuten (zum Vinicunca Mountain müsste man knapp 2h einfacher Weg der Wanderung einplanen, was wir heute vermutlich eh nicht mehr geschafft hätten). Nachdem Manu mir also versichert hat, dass es ihm wirklich wieder gut geht, lassen wir die Stadt links liegen und werfen uns kurzerhand in unsere Wanderklamotten und fahren kurz nach 09:00 Uhr vom Hotel los.

      Nach knapp zwei Stunden nehmen wir erst den falschen Abzweig und kommen direkt zur „Absperrung“ auf dem Weg zum Vinicunca Mountain, das heißt 5-7 Einheimische springen auf und stellen sich uns in den Weg, um uns dann aber freundlich zu sagen, dass der Weg gesperrt ist. Den richtigen Weg zu unserem Ziel teilen sie dann auch noch mit uns und so kommen wir kurz darauf zu einer engen, einspurigen Schotterpiste, die uns steil und kurvig bergauf bringt.
      Die touristischen Touren aus Cusco starten immer schon früh morgens gegen 04:00 Uhr und kommen uns daher nun in zahlreichen Kleinbussen auf ihrem Rückweg entgegen. Das aneinander vorbei kommen ist ein echtes Abenteuer. Der/die peruanische Autofahrer/in an sich, erleben wir als dauernd (licht)hupend, aber in keiner Weise vorausschauend fahrend 🙄. Die wenigen Ausbuchtungen auf dieser Strecke, die ein Überholen zumindest erleichtern würden, werden im Zweifel ignoriert, Hauptsache das Fahrzeug kommt nicht zum Stehen. Und so quetschen sich ein Kleinbus nach dem anderen an uns vorbei, während wir schwitzend am Abgrund stehen 😅🙈. Aber irgendwann haben wir es dann nach oben zu einem kleinen Parkplatz geschafft, auf dem neben uns nur noch ein weiteres Auto steht. Dafür hat sich der Stress schon wieder gelohnt, die Massen sind weg!
      Schon von hier aus sehen wir ein paar kleine Rainbow Mountains und können es kaum erwarten, den Wanderweg zu gehen. Der Wanderweg dauert einfach zwar „nur“ 45 Minuten, durch die niedrige Sauerstoffkonzentration auf 5000 m Höhe kann man diese aber gefühlt nur in Zeitlupe gehen, da man sonst extrem schnell außer Atem kommt 😵‍💫. Ein 10 m Sprint fühlt sich hier an wie ein 800 m Lauf 😅.
      Ich merke zumindest, dass die paar Tage mit Spaziergängen in Cusco geholfen haben und fühle mich nicht mehr so schummrig, während Manu wieder ein wenig das Watscheln anfängt und nach einiger Zeit wirres Zeug redet bzw. das Sprechen kurzzeitig verlernt zu haben scheint 😅🤣🫢.

      Aber dann eröffnet sich uns das wohl wunderschönste Naturschauspiel, welches wir bisher gesehen haben. Mit offenen Mündern und großen Augen können wir irgendwie gar nicht fassen, wo wir hier gerade stehen und was für eine traumhafte Landschaft wir hier ganz alleine betrachten dürfen. Egal in welche Richtung wir schauen, es ist einfach einzigartig 🥹🥹🥹.

      Wir bauen oben zum Abschied noch einen sog. Apachata - Steinhaufen zu Ehren der Gottheit Pachamama, die mehreren indigenen Völkern der Anden Südamerikas als personifizierte Erdmutter gilt, die Leben in vielfacher Hinsicht schenkt, nährt, schützt und zu ritueller Kommunikation fähig ist. Pachamama ist die Vermittlerin zwischen Ober- und Unterwelt und wird heute als Faktor für Identität, sozialpolitischen Widerstand und als Hoffnung auf ein umfassenderes Leben angesehen. Es kann also nicht schaden und so bedanken wir uns noch bei diesem wundervollen Fleck Erde ❤️❤️, bevor wir wieder hinab steigen.

      Völlig beseelt von diesem Erlebnis fahren wir die nun ohne Gegenverkehr nicht mehr ganz so schreckliche Strecke wieder hinab und weiter bis zu unserem Hotel, wo wir ziemlich kaputt und glücklich ankommen. Wir sind sehr froh, diesen Tag doch noch für dieses Erlebnis genutzt zu haben.
      Morgen geht es dann zu unserem letzten Stopp hier in Peru: Die lange verborgene Inka Stadt Machu Picchu.
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    You might also know this place by the following names:

    Cerro Chupica

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