Peru
Isla Estoves

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13 travelers at this place:

  • Day54

    Kaum in La Paz angekommen, geht es auch schon wieder weiter. Weiter, weiter, weiter. Es ist nicht ganz einfach, die perfekte Balance zwischen erleben / entspannen und „let’s get around the globe at least once“ zu finden. In jeder bisherigen Destination hätten wir problemlos doppelt so lange und länger verweilen können, ohne dass uns auch nur im Ansatz langweilig geworden wäre. Ok, ausser bei Crazy-Cat-Lady, da war die Zeit bis zum Äussersten ausgereizt. In ganz vereinzelten Momenten fühlt sich unser Trip ein wenig nach „High-Paced-Turbo-Traveling“ an. Heute Morgen ist so ein Moment. Und was macht man beim kleinsten Anflug von völlig übertrieben empfundenem Stress? Genau, man bucht Ferien. In unserem Fall fünf Tage im wohl geilsten Hostel der Welt. Und zwar in exakt zwei Monaten. Anders kann man diese Bleibe nämlich nicht buchen. Mehr verraten wir aber noch nicht. Sind schliesslich unsere Ferien. Und wir teilen ja sonst (fast) alles.

    Auch die lieben Freunde von Bolivia-/Peru-Hop - deren Motto „Safe-Flexible-Fun“ Ferienspass à la Club Med verspricht - starten früh, 06:30. Die überpünktlichen Guides sind top organisiert und genauso zuvorkommend und freundlich wie scheinbar ganz Bolivien. Coca-Blätter sei Dank. Zur Wiedererkennung gibt es sogar diese dämlichen All-inclusive-Armbändeli. Beim reflexartigen und unkontrollierten Versuch, das eben verklebte Bändeli wieder vom Handgelenk zu säbeln, verfehle ich die Pulsader nur knapp. Hm, dann bleibt es eben dran. Wir sind Team „Yellow“, was auch immer das heisst. Ich hoffe auf artgetechten VIP-Lounge-Zugang. Irgendwo. Ausserdem sind wir nun offiziell „Hopster“, wie wir vom vor Energie strotzenden Guide (/Animateur) erfahren. Echt jetzt?! Naja, Hauptsache All-inclusive. Aber morgendliche Wassergymnastic mach ich definitiv nicht mit! Jetzt will ich Kaffee. Der ist an der Tanke allerdings trotz „Hopster Team Yellow“ nicht inclusive. Es wird leider nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir unseren Konsum selber berappen. Scheiss Bändeli.

    Unsere erste Etappe führt von La Paz nach Copacabana - genau, „nach“, nicht „an die“ -, von wo wir per Boot die wunderschöne Isla del Sol im bolivianischen Teil des Titicacasees besuchen, bevor wir Bolivien hinter uns lassen und nach Puno in Peru weiterreisen. Leider begrüsst uns Peru äusserst unfreundlich. Nachdem wir die Grenze zu Fuss passiert hatten, ging die Reise in einem peruanischen Doppelstöcker-Bus weiter. Wie üblich schaffe ich es im Leader-Trio den Bus zu besteigen, um uns die beliebtesten Plätze zu sichern. Sue klettert wie gewohnt im Schlussgrüppchen in den Bus und freut sich ebenfalls wie gewohnt über die ergatterten Plätze in der vordersten Reihe. Die Freude wärt aber nur bis zum Sonnenuntergang. Wie die Dunkelheit enthüllt, verfügt der Bus lediglich über funktionierende Standlichter, während der Chauffeur (Ramon) ganz offensichtlich über keinerlei Nachtsichtfähigkeiten verfügt. Was ihn aber zum Entsetzen einiger nicht an allerlei waghalsiger Überhohlmanöver hindert. Das konnte nicht gut gehen. Ich bin durchaus froh, dass Ramon der Stümper am Steuer ein massives Schlagloch und kein massives Hindernis erwischte. Ich sehe das positiv. Der Wechsel des geplatzten Reifens verlängerte die Reise um etwa eine Stunde, unser Leben aber wohl um einige Jahrzehnte. Sue fand das nicht lustig. Scheiss Plätze die ich da ausgesucht habe. Zur Aufheiterung gabs Pizza und einmal mehr haben alle überlebt.

    Nach einem weiteren eindrücklichen Ausflug auf ein auf dem peruanischen Teil des Titicacasees schwimmendes Dorf, werden wir bereits sehnlichst in Cusco erwartet. Denke ich.

    Ein Video dazu findet ihr hier: https://youtu.be/Ll5C_rw2m38
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  • Day34

    Es gibt ihn wirklich

    February 3 in Peru

    Wenn Pippi Langstrumpf von Ihrem Vater schwärmt, der am Titicacasee wohnt, dann könnte man meinen, das Ganze ist eine Astrid-Lindgren-Phantasie, zumal einem schon der Name "Titicacasee" sofort ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Aber es gibt ihn wirklich. Er ist 15 mal so groß wie der Bodensee, liegt auf 3.800 m Höhe und wir erreichen ihn nach 400 km Fahrt in schönstem Sonnenlicht (obwohl es nach Sonnenuntergang schnell ziemlich frisch wird). Morgen werden wir den See vormittags per Boot erkunden, deswegen heute nur kurz zur Einstimmung: The Mambo Craze von De-Phazz, zu hören und sehen über youtube: https://youtu.be/WsHY_4RW0_Y

    Außerdem ein paar Bilder von Wegesrand. Wir fahren einmal mehr auf der Andenhochebene (Altiplano), haben weite Grünlandschaften und schneebedeckte Gipfel im Blick und kommen durch (wenige) Ortschaften, die zum Teil so verschlafen sind, dass sich nicht einmal die Hunde für uns interessieren. Gut 6.000 km liegen nun hinter uns, das Motorrad ist in einem guten Zustand, auf den Koffern sammeln sich die Aufkleber, auch die Reifen sind noch in Ordnung. Dennoch wird gemeinschaftlich entschieden, in knapp 3 Wochen die BMW-Werkstatt in Santiago de Chile anzufahren, um die Motorräder komplett durchzuchecken, Reifen zu wechseln, Luftfilter zu tauschen, Bremsbeläge zu erneuern und so weiter. Denn dann, nach ca. 10.000 km, dürfte bei vielen Teilen die Verschleißgrenze erreicht sein.
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  • Day8

    Casa Andina

    September 22 in Peru

    Unser Quartier für heute Nacht ist die Casa Andina in Puno. Puno liegt am Titicacasee und immer noch auf fast 4000 m. Der Blick auf den Titicacasee von unserem Zimmer aus eher seitlich - davon werden wir in den nächsten Tagen aber sicher noch genug sehen. Ein spätes Mittag- und frühes Abendessen in der Sonne später, packen wir noch unsere Koffer um, und dann geht's ab ins Bett. Morgen gehts hinaus auf die Insel.Read more

  • Day11

    Und nochmal Casa Andina

    September 25 in Peru

    Zurück in Puno sind wir nochmal eine Nacht in der Casa Andina. Wir können es kaum glauben, dass man uns tatsächlich nochmal exakt das gleiche Zimmer mit Schaf- statt Seeblick wie beim letzten Mal gibt. Und direkt in Schallweite der Hunde, die uns schon das letzte mal um den Nachtschlaf gebracht haben. In den Reiseunterlagen findet sich dann aber doch noch, was wir gebucht (und bezahlt) haben. Und jetzt beim 2. Mal zieht der Ritter in den Krieg... Eine Stunde später haben wir ein ruhiges und größeres Zimmer mit Lakeview. 😎
    Morgen geht es dann auf die letzte Etappe...
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  • Day3

    Titikaka See

    July 23 in Peru

    Internationale Gruppe schön und gut, aber langsam fange ich an, englisch zu denken 😵
    Heute auf zum Titikaka-See. Titi heißt Puma, der See ist wie ein Puma geformt, der einen Hasen fängt.
    Rund 8.500 km² Wasser erinnern eher an ein Meer und sind Heimat für verschiedene Volksstämme mit verschiedenen Sprachen.
    Wir besuchen die Uros auf ihren über 100 Schilfinseln. Unheimlich beeindruckend, wie sie aus den Schilfwurzeln mit etwas Bindfaden und viel Geduld in einem Jahr ein Dorf aus Schilf für rund 6 Familien bauen, was dann 25 Jahre hält. Jede Insel hat ihr eigenes Oberhaupt.
    Die Uros können komplett autonom leben, vom Fischfang und Gemüse, auch das Schilf dient ihnen als Nahrung, wäre für uns aber giftig.
    Es gibt Schulen bis zum 12. Lebensjahr auf den Inseln, Kirchen, Viehzucht, alles was man zum Leben braucht.
    Doch natürlich hält auch hier die Moderne Einzug. Die berühmten Schilfboote nur noch Touristenattraktionen, die Menschen fahren lieber mit Motorbooten und streben danach, mit den Erlösen aus dem Tourismus ihren Lebensstandard zu verbessern.
    Wir dürfen die Wohnungen besuchen und ganz stolz zeigt mir das Mädchen den Stromgenerator für Licht.
    Ich schäme mich, denn zum Höhepunkt (müssen?) die Mädchen singen und tanzen und allen die Hand reichen, die Blicke auf den Boden gerichtet, kein Lächeln erkennbar, während unser Guide versucht, uns zu versichern, wie glücklich alle über unseren Besuch wären. Weiter fahren wir ein Stück mit dem Schilfboot, von vielen Inseln erklingt der selbe Gesang.

    Weiter zur etwas abgelegeneren Insel Taquile, deren Bewohner etwas für sich sind und Quechua sprechen.
    Ein idyllischer Ort der Ruhe auch wenn die Steigungen anstrengend sind bei der dünnen Luft. Die Bewohner versuchen, sich ihre Traditionen zu bewahren und verpflichten sich alle, ihre traditionellen Kleider zu tragen. Mit dem Tourismus hat das angeblich nichts zu tun.

    Abends Essen mit Guinea Pig 🐾
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  • Day70

    Lago Titicaca - Puno and Uros islands

    December 17, 2017 in Peru

    That was quick :-) we are already on the bus to Bolivia and spent only a half day (06:00-14:00 o’clock) on the Peruvian side of Lake Titicaca in Puno. It was a better than expected experience to visited the floating Uros islands. Let us explain!

    We had read that visiting the families living on these islands constructed from reed feels a bit like a “human zoo” as shiploads of tourists are brought on an Uros Island and then subjected to seeing how the people live and afterwards possibly buying their handcrafts.

    Our experience was a better one though, likely due to our ability to speak some Spanish. To begin with, we learned that a third of the ticket price was going to the community directly which was good in our opinion. After reaching “our” island called “Summa Willtja”, we were giving an introduction to the building technique by our guide and the island’s leader using a small model - really interesting and well done! Then each woman of the six families living on “our” island introduced herself and offered to show her house to some of us. We went with Maria and had a good conversation. For example, we learned that they are visited only once per week and all 90 islands take rotations to get tourists. In the meantime they work on handcrafted tapestries and reed figures - her grandparents were still fishermen but she said that there were now too few fish left to make a living from that, thus, they concentrate on tourism. In order to get food (apart from fishing for themselves and eating, yes, eating the reed - Bertram tried it as well and says it tastes like apple) they exchange some fish or money from tourism on the local market in Puno). We also learned that she has 2 kids who go to school on the school island Monday to Friday. We were then shown some of her work but did not buy anything due to our luggage restrictions :-)

    All in all, it is of course a touristy experience and, as Maria said herself, if it weren’t for the tourists, they would not live there anymore. However, it was great to have a conversation with them and be able to see how they cope with daily problems - and, for example, see their pride in having a new modern roof with 2 layers of reed and 1 layer of plastic in between. :-)
    In contrast to the Kogi indigenous people in Colombia, they were not just begging for sweets and posing for pictures. We are still wondering what to ultimately wish for as preservation of these cultures is really interesting, but it may keep people at a lower living standard. No easy answer...
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  • Day13

    Puno

    July 6, 2016 in Peru

    Javier transferred us to the airport and made sure we got to security without any issues. The local tour operator, Metropolitan Tours, has been very thorough and we've been impressed with their attentiveness. They have offices in Peru, Columbia, Ecuador, Chile, and Brazil. The 1 hour flight to Juliaca was uneventful and we were met by Erik for the transfer to our hotel in Puno.
    The elevation of both Juliaca and Puno, an hour's drive away, is 12,500 feet. In Cusco we were at just above 11,000 feet. We've had a decent amount of time to acclimate though brought Diamox with us. I took it once, before arriving in Cusco, but it caused me to have annoying tingling of my hands, so I opted not to take it any more. Ken has had only mild tingling so has continued to take it.
    At the airport today, I developed a mild headache which improves as long as I drink a lot of water. We did notice that we were out of breath though after only walking up 16 stairs at our hotel!
    Our hotel, Casa Andina Private Collection is on the shore of the expansive, Lake Titicaca (which, seriously, is just fun to say!) The hotel is quite nice and, we had the good fortune (if I truly believe that a certain travel agent/mother didn't have anything to do with it!) to get an upgrade to a suite. Our room is very nice with a fireplace, jacuzzi tub and beautiful room-wide lake views. It was a perfect room in which to spend a day if we couldn't be on a luxury train. I, for one, finished the final season of Downton Abby while Ken read.
    Thank you mom!
    We had a delicious lunch in the hotel restaurant though service, as it has been throughout Peru, is slow. You always have to ask for the check or you will never leave!
    Our guide for tomorrow, Maria, showed up at the hotel to discuss tomorrow's plans. Not bad service!
    For dinner we opted to share a cheese plate by the crackling wood fire in the lobby. Hace frío en Puno!
    Early start tomorrow, so we're off to bed.
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You might also know this place by the following names:

Isla Estoves

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