Peru
Puno

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198 travelers at this place:

  • Day126

    Puno - schwimmende Uros Inseln (Peru)

    March 12 in Peru ⋅ ⛅ 16 °C

    Ein ganz spezielles Erlebnis erwartet uns hier in Peru! Mit einem Motorbötchen werden wir am Morgen am Hafen von Puno, Peru abgeholt und zu unserem Zuhause für die nächste Nacht gebracht. Es ist eine schwimmende Schilfinsel auf dem Titicacasee. Die Uros sind ein Volk, welches schon seit eh und je so lebt. Habraham ist mit seinen Eltern auf einer anderen Schilfinsel aufgewachsen und wohnt jetzt hier auf der Insel Khantati mit Freundin Maribel (beide 29) und ihren Eltern. Er erzählt uns, dass die Uros vermutlich einst Sklaven auf den karibischen Inseln waren und von dort geflohen sind. Sie haben sich im Titicacasee niedergelassen und zuerst auf Booten gelebt. Auch die Incas haben sie überlebt, wenn auch nicht ganz ohne Zwischenfälle.
    Unsere Insel ist etwa 60 Meter lang und 40 Meter breit. Es schwimmen etwa 100 Inseln herum und beheimaten ca 2000 Einwohner. Mit dem Schilfböötchen (gebaut aus Schilf und Petflaschen) machen wir eine Runde um die Insel und lernen dabei, wie diese Inseln gebaut werden: Zuerst braucht es Schilfwurzeln, welche sie in einigen Kilometer Entfernung in Blöcken von 10-15 Meter Länge abschneiden und hierher transportieren. Diese Blöcke sind ca 1-1.5 Meter tief, werden zusammengebunden und bilden die Basis. Dann wird Schilf geholt und nochmals etwa 1 - 1.5 Meter gestapelt. Da die unterste Schilfschicht immer wieder zergeht, muss alle 10-15 Tage neues Schilf geholt werden. Die Häuschen sind etwas höher gebaut und das darunterliegende Schilf muss einmal im Jahr aufgestapelt werden - man stelle ein paar starke Arbeiter an, welche das Haus kurz wegtragen und dann wieder hinstellen:-)
    Wenn starker Wind einsetzt kann es durchaus sein, dass die Insel mal um 2 bis 3 Kilometer wegschwimmt. Wenn sich die Lage wieder beruhigt, bringt man sie mit den Motorbooten wieder an ihren Platz zurück. Die Khantati Insel war nicht immer da, wo sie jetzt ist. Zuerst war sie im "Zentrum" inmitten anderer Inseln, doch die Familie wollte einen Ort, an dem Touristen mehr Ruhe haben. So sind sie auf die offene See umgezogen, doch dort war das Wasser unruhiger und somit wellte die Insel auf und ab. Nach 15 Tagen hielten sie es nicht mehr aus und sind nun an den jetzigen Standort umgezogen - etwas entfernt von den anderen Inseln aber nach wie vor in der Nähe des Festlandes. Eigentlich noch praktisch, wenn man seine Nachbarn nicht mag, verschifft man einfach mal schnell seine Insel!
    Früher lebten die Urus vom Fischen und von der Vogeljagd. Geld kannte man nicht und die Ware wurde gegen andere Nahrungsmittel getauscht. Im Jahre 1950 kamen die ersten Tagestouristen und brachten den Einwohnern Geschenke. Dies nahm jedoch über die Jahre ein solches Mass an, dass die Einwohner nur noch auf die Geschenke warteten und ihre Traditionen vernachlässigten, bis den Touristen abgeraten wurde, Geschenke mit zu bringen. So besannen sich die Urus wieder zurück zu den Traditionen und begannen mit Kunsthandwerk, um dieses den Touristen zu verkaufen. Erst vor 15 Jahren bauten Christina und ihr Mann Victor, die Schwiegereltern von Abraham, die ersten Touristenunterkünfte auf ihrer Insel. Die ganze Gemeinde dachte, die spinnen doch, Touristen wollen doch hier nicht übernachten. Doch ihre Willenskraft bewährte sich und so können wir nun stolz sagen, dass wir auf der Pinoier Touristen Insel wohnen. In der Zwischenzeit sind viele Nachahmer dazugekommen, welche ebenfalls Übernachtungen anbieten.
    Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die anderen auch so schöne Zimmer haben. Wir haben während unserer ganzen Reise noch nie ein so schönes Zimmer gehabt, eingerichtet mit so vielen härzigen Details. Sogar eine Dusche mit Massagedrüssen ist vorhanden - wie sich jedoch später herausstellt ziemlich überflüssig, da der Wasserdruck fast gleich null ist. Aber man muss ja nicht immer alles verstehen. Auch sehr lecker bekocht werden wir, man könne meinen man sei in einem 5 Sterne Hotel und nicht auf einer Schilfinsel.
    Die Insel hat für bis zu 20 Touris Platz, dank der Nebensaison haben wir sie jedoch ganz alleine für uns.
    Ich frage Abraham, ob er und Maribel schon verheiratet sind. Er verneint, dass sei eine komplizierte Sache! Gemäss Tradition darf man nur immer in den geraden Jahren heiraten, ansonsten werde man nicht gemeinsam alt. Eigentlich wollten sie im 2014 heiraten, doch sein älterer Bruder hatte dies auch vor. Und zwei Geschwister dürfen nicht im selben Jahr heiraten, sonst wird es einem Paar schlecht gehen. Nächster Plan war 2016 doch der Bruder hat seine Hochzeit auf 2016 verschoben. Im 2018 gab es ein Problem mit dem Geld auf der Bank und im 2020 heiratet schon die ältere Schwester. Nun hoffen sie, dass es dann im 2022 klappt. So eine Hochzeit dauert etwa eine Woche, man lädt etwa 500 Leute ein und gibt mindestens 10'000 Dollars aus. Wie sie das finanzieren können ist mir ein Rätsel!
    Damit wir uns auch mal wie Urus fühlen können, werden wir in traditionelle Kleider (welche sie auch heute noch tragen) eingekleidet, für mich gibt es noch zwei Zöpfe mit Bömbeln verschönert und anschliessend folgt das Fotoshooting.
    Da es in der Nacht kalt wird, werden wir mit einer warmen Bettflasche ausgerüstet und vielen warmen Decken.
    Am nächsten Morgen geniessen wir noch die Sonne und die Ruhe, bevor es dann wieder zurück ans Festland geht.
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  • Day128

    Start in Peru mit Hindernissen

    March 14 in Peru ⋅ ⛅ 13 °C

    Ausser der Schilfinseln ist unser Start in Peru nicht optimal geglückt. Als wir nach der Busfahrt im Hostel angekommen sind, merkte ich, dass mein geliebter treuer blauer Bag / Stoffrucksack fehlt, er war nicht in meinem Tagesrucksack und auch sonst nicht auffindbar. Ich vermute, dass er im Bus blieb doch nach Rücksprache mit der Busfirma wurde nichts gefunden. Wie durch ein Wunder hatte ich jedoch vorher alle Wertsachen rausgenommen und in die Jackentasche gesteckt. So heisst es nun halt Ciao Sonnenbrille, ciao Tagesnecessairli, ciao Halstuch. Per Zufall habe ich vor vier Tagen in Bolivien einen neuen Bag gekauft, so bin ich wenigstens nicht Bag los. Und betreffend verlorenem Inhalt, habe ich wenigstens einen Grund, endlich mal zu shoppen.

    Dann hätten wir nach den Schilfinsel eigentlich nach Cusco weiterreisen wollen, die Basis um den Machu Pichus zu besuchen. Doch ich halte es keine 30 Minuten ohne WC aus. In meinem Magen finden starke Turbulenzen statt, vermutlich etwas schlechtes gegessen. So müssen wir in Puno noch einen Zimmer-WC Tag einlegen, bevor wir dann die 6.5 Stündige Busreise nach Cusco anstreben. Ich ernähre mich von Haferflocken, Suppen und Äpfeln. Zum Glück befinden sich direkt neben unserem Hostel einige Restaurants. Ich bin ganz schön eifersüchtig auf Dani's leckere Menüs!

    Imodium sei dank und wir sitzen nun am folgenden Tag im Bus "Cruz del Sur". Wir sind begeistert! Einen himmelweiten Unterschied zu den Bussen in Bolivien. Zuerst einmal wird das Ticket via PC ausgestellt und nicht wie in Bolivien von Hand oder mit der Schreibmaschine. Das Gepäck wird eingecheckt und wir werden mit Scamner abgescannt. Im Bus drin beginnt dann die Begeisterung erst richtig. Wir haben eine persönlichen Fernseh Bildschirm wie im Flugzeug! Zudem eine Stewardess, die eine Ansage hält und ausserdem funktionierende Sitzgurte! Toiletten hat es sogar zwei an Board, jedoch dürfen diese nur benutzt werden um zu urinieren, hoffen wir mal, dass das gut kommt! Und jetzt geniessen wir die Fahrt.
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  • Day407

    Seitenwechsel am Titicacasee

    March 19 in Peru ⋅ ⛅ 16 °C

    Von Copacabana ging es über die Grenze nach Puno. Wir bleiben noch zwei Nächte auf der peruanischen Seite des Titicacasees. Zwar berichten viele Reisende, Puno sei eine hässliche Stadt und man solle sie wenn möglich auslassen, wir konnten in der Stadt jedoch einige schöne Ecken entdecken.

    Ausserdem ist die Stadt als Ausgangspunkt für die Islas flotantes (schwimmende Inseln) bekannt. Wir besuchten die Urus, eine ethnische Gruppe Indigener, welche auf rund 50 Inseln leben, bestehen aus getrocknetem Schilf.
    Wir besuchen die Collana Corazon, auf der 5 Familien leben. Nach einer kurzen Erklärung über die Herstellung der Insel durch den Präsidenten, werden wir in das Haus einer Familie eingeladen. Dieses ist winzig klein und besteht aus nur einem Raum. Danach lädt der Präsident der Insel noch zu einer Spritzfahrt mit seinem Mercedes ein. Natürlich ist damit kein Auto gemeint, sondern wie auf einer Insel üblich, ein Boot. Ein spezielles jedoch: wie die Insel besteht das Boot aus Schilf und wurde von den Vorfahren gar als Haus genutzt.

    Wir erlebten eine spannende Zeit am Titicacasee, nun hopsen wir wieder an Bord unseres Busses und fahren weiter in die Hauptstadt des Inkareiches.
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  • Day10

    Museo de la coca, Pérou

    December 14, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Au Pérou, la feuille de coca est sacrée depuis des millénaires. En effet, elle a de nombreuses vertues, thérapeutiques, sociales et culturelles. Plusieurs légendes en Amérique Latine rapportent même que la Coca aurait été crée par les dieux dans le but d’éteindre la faim, d’étancher la soif, soigner les maladies, et surtout faire oublier la fatigue aux hommes, tout en leur donnant  force et vitalité.Read more

  • Day9

    Puno, Pérou

    December 13, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 16 °C

    Couvrant 8400 km2 à plus de 3800 m d'altitude, le lac Titicaca, concidéré comme le plus haut lac navigable au monde fait de Puno une ville très appréciée. On ressent énormément laltitude élevée ! À peine arrivée à l'hôtel après 9h de bus, la gentille Rosi me met sous oxygène afin que je me sente mieux. Les journées sont chaudes, les nuits glaciales et pluvieuses. Une grande partie des habitants portent encore leurs costumes traditionaux !
    Le lac grouille de petites bêtes en tout genre, entre les canards aux becs bleus, les petits cochons dinde qui sautent entre les rochers (cuy) et les nombreux chiens errants, on se sent super bien !
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  • Day11

    Islas de Los uros, Pérou

    December 15, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 13 °C

    Tout d'abord les îles de Uros ont la particularité d'être entièrement construites avec des roseaux ! Ils existent une centaines de petites îles qui constituent Uros et qui hébergent environ 2500 habitants. Ils ont une île avec un hôpital et une île avec école afin de ne manquer de rien. Nous n'avons pu en visiter qu'une seule, malheureusement très touristique... On refuse même avec nos futurs amis Morgane et Thomas de faire la fameuse excursion en bateau construit en roseau car on se sentais forcé d'y participer et c'est tout ce que l'on peut fuir en voyage ! C'est sans doute ce qui nous a tous les quatre rapprochés cherchant uniquement l'authenticité...
    On nous explique que toutes les îles ont été créés par l'homme, elles ne sont pas naturelles, ce qui font d'eux des maçons hors pairs ! Pendant l'explication un drone vole au dessus de nos têtes, un habitant brandit sont arme en faisant mine de vouloir lui tirer dessus ce qui nous a tous fais bien rire 😂
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  • Day209

    Puno; festival & islas en Colca Canyon

    February 9 in Peru ⋅ ⛅ 9 °C

    Vanuit Machu Picchu hebben we de nachtbus naar Puno gepakt. Hier voor de dag erna een tour geboekt. Zouden met de boot naar Isla Flotantes, Isla Amantania en Isla Taquile gaan. Deze eilanden liggen allemaal in Lake Titicaca. Dit meer hebben we in Bolivia ook al bezocht vanaf Copacabana.
    De eerste stop was Isla Flotantes. Deze eilanden zijn gemaakt op een meter diepe blokken van grond en wortels. Deze blijven drijven. Hierop leggen ze een meter Totora, het lokale riet, en hier leven ze dan op. Elke 2 weken wordt er een nieuwe laag riet opgelegd, omdat het aan de onderkant natuurlijk nat wordt en wegrot. Artitis is een groot probleem, toch blijven ze hier wonen omdat ze geen belastingen hoeven te betalen. In eerste instantie zijn ze het meer opgevlucht om de Inca's te ontwijken en omdat er eten was, nu wonen ze er nog omdat het vasteland te duur is. Interssant om te zien, maar voelde me ook heel ongemakkelijk. Ze zijn echt een attractie voor touristen.

    Na dit bezoek doorgegaan naar Isla Amantani (eiland van de lovers). Hier zouden we bij een familie verblijven. Dit eiland is van alle bewoners samen, alle homestays worden dan ook onder alle inwoners verdeeld, met een maximum van 10 touristen over 2 maanden. Onze familie (Matilde & Jesus) had al 5 maanden niemand gehad. Matilde sprak slecht Spaans, maar Jesus was erg spraakzaam. Hij had allerlei kaartjes van over de hele wereld van touristen die bij hun waren verbleven. En een boek van Nederland, waar hij het heel graag over wilde hebben. In de middag naar Pachamama en Pachatata gewandeld. Dit zijn 2 tempels voor moeder en vader aarde. Moeder aarde is het belangrijkst, dus zij ligt het hoogst 😉
    Die avond was er een feest en werden we gekleed in de officiele klederdracht. Hier heel leuk met Jesus gedanst en de volgende ochtend door Matilde weer bij de boot afgezet. Toen door naar onze laatste stop, op isla Taquile. Hier staan ze bekend om hun weefkunst, blijkbaar beste materiaal komt van hier. Hier wederom naar de top gehiked, anders moesten we een uur wachten. Was beter uitzicht dan gister, aangezien de zon heerlijk door kwam.

    Eenmaal terug in Puno hadden we een couchsurfing adres. Dus hier heerlijk gratis kunnen verblijven en kunnen genieten van festival Candalaria, is een katholiek festival. Met op de zondag een traditionele danswedstrijd met 120 groepen. Na de wedstrijd komen ze over de straat, dat begint dus 's ochtends vroeg en toen wij 's avonds om 8u vertrokken waren ze bij groep 83. De dansgroepen zijn wel leuk, al dansen ze allemaal hetzelfde en hebben ze alleen verschillend kleuren aan ongeveer. Die zaterdag zelf ook lekker uit dansen geweest en kwamen bij een lokale club uit, super geslaagde avond en heerlijk gedanst ☺

    Op zondagnacht door naar Arequipa gegaan, hier een nachtje gebleven. Leuke stad, redelijk westers, maar ook super druk. Dit was voor ons alleen een punt om door naar Colca Canyon te gaan. Dus de dag erna met de bus naar Cabanaconde wat op de rand van Colca Canyon ligt.
    Besloten om Colca Canyon in 3 dagen en 2 nachten ze doen. De eerste dag van Cabanaconde naar Llahua 12 km naar beneden. Behoorlijk steil, dus weer een lekkere belasting op de knieën. Bij ons hostel aangekomen mochten we ook de hotpools in, klonk leuker dan het was, was niet al te schoon namelijk. Gelukkig wel warm. Ons hostel had allerlei fruitbomen staan, dus heerlijk gratis biologisch fruit gehad 😊
    De volgende dag om 5.30u de wekker. Hadden namelijk 15km op de planning staan. Helaas regende het en we kwamen erachter dat we het eerste stuk 700meter omhoog moesten, dus besloten vals te spelen en de bus te pakken. Achteraf maar goed ook, de klim was vrij steil omhoog en het stuk dat we daarna liepen was nog 12 km 😇
    In San Juan de Chuccho een hostel gevonden waar onze kamer een uitzicht had op de rivier. Super gaaf.
    De laatste dag wederom om 5.30u de wekker. Dit zou de zwaarste worden, 1200meter omhoog. Dit wilden we dus doen voor de zon te sterk werd. Het ging eigenlijk wonderbaarlijk goed. Had een super ritme, langzaam maar gestaag. En toen we na 8 km (2uur) bij de lookout kwamen had ik nog geen 1 keer hoeven stoppen. Hier wel een goede break gehad. En super mazzel, terwijl wij daar zaten kwam er op nog geen 3 meter afstand de Andean Condor langs vliegen. Kippenvel moment, wat een geluk!
    De Andean Condor is de grootste vliegende landvogel, met een spanwijdte tot 3 meter. Ze zweven door de lucht op de luchtbellen en vliegen tot zo'n 70 km/u. In de Inca cultuur geloven ze dat ze immortal zijn. De Andean Condor staat voor kracht, intelligentie en zowel goede als slechte omens. Het beschermt de familie en blijft bij zijn levenspartner. Mocht de partner vroegtijdig overlijden, dan stort de ander zich naar de bodem van de canyon om hem te volgen.

    Na de vogel bewonderd te hebben toch weer door, moesten achteraf nog verder klimmen, gelukkig nu iets meer "Peruvian vlak". Maar blij en trots dat we het wederom gehaald hadden.

    Vanuit Cabanaconde de bus naar Arequipa (8uur) en besloten om meteen de nachtbus naar Nazca te pakken. Hier zouden we om 6u aankomen. Helaas was dat niet het geval en stonden we om 3.30uur stil en hebben we stil gestaan voor 6uur voordat het begon te rijden. Langer eigenlijk, want we reden om 11uur weer. Ik dacht een avalanche, maar achteraf bleek het om een overstroomde rivier te gaan. Toen dachten we alles gehad te hebben. Maar ruim een uur later stonden we weer stil. Dacht voor een lunchbreak, maar de bus was kapot. Gelukkig deze weer aan de praat gekregen na een uur. 2uur later stonden we weer even stil, maar dat was maar van korte duur gelukkig. Uiteindelijk om 18.30uur in Nazca aangekomen. Ruim 12uur later dan gepland... maargoed, we hebben het gehaald :-)

    Hierbij de foto's van Puno, Isla Flotantes en Isla Amantani
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  • Day94

    Am und auf den Titicaca See

    January 11 in Peru ⋅ ⛅ 16 °C

    Wir kommen zum langersehnten Titicacasee und überschreiten am Abend die sehr professionelle Grenzstelle nach Peru. Wir übernachten am See und wachen am nächsten Morgen zwischen wilden Meerschweinchen, Eseln, Rindern und Schweinen auf.

    Der Titicaca See liegt in 3808 Meter Höhe und ist der größter Hochgebirgsee mit 8400 km2.
    Richard, ein junger Peruaner, bietet uns an, mit seinem Boot zu den weltbekannten, künstlich angelegten Schilfinseln (Islas Uros) zu fahren. Wir sind begeistert und fahren durch dichtes Schilf auf den See. Die Uros sind vor hunderten von Jahren vor den kriegerischen Collas und Inkas auf die Schilfinseln im Titicaca See geflüchtet. Auf den über 50 Inseln leben noch mehr als 1000 Uros in sehr einfachen Verhältnissen. Einige Inseln widmen sich dem Tourismus. Dort bekommen wir eine kurze Erklärung zu den Uros und den Schilfinseln, sowie Kaffee, Kuchen und sogar WLAN. Andere Inseln beherbergen eine Kirchen und eine Schule. Wir fahren zwischen den Inseln umher und Regina kauft noch einen frischen Fisch aus dem Titicaca See, bevor wir wieder zurück zum Festland fahren.
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  • Day54

    Wenn aus non-Hipstern Hopster werden

    March 11, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Kaum in La Paz angekommen, geht es auch schon wieder weiter. Weiter, weiter, weiter. Es ist nicht ganz einfach, die perfekte Balance zwischen erleben / entspannen und „let’s get around the globe at least once“ zu finden. In jeder bisherigen Destination hätten wir problemlos doppelt so lange und länger verweilen können, ohne dass uns auch nur im Ansatz langweilig geworden wäre. Ok, ausser bei Crazy-Cat-Lady, da war die Zeit bis zum Äussersten ausgereizt. In ganz vereinzelten Momenten fühlt sich unser Trip ein wenig nach „High-Paced-Turbo-Traveling“ an. Heute Morgen ist so ein Moment. Und was macht man beim kleinsten Anflug von völlig übertrieben empfundenem Stress? Genau, man bucht Ferien. In unserem Fall fünf Tage im wohl geilsten Hostel der Welt. Und zwar in exakt zwei Monaten. Anders kann man diese Bleibe nämlich nicht buchen. Mehr verraten wir aber noch nicht. Sind schliesslich unsere Ferien. Und wir teilen ja sonst (fast) alles.

    Auch die lieben Freunde von Bolivia-/Peru-Hop - deren Motto „Safe-Flexible-Fun“ Ferienspass à la Club Med verspricht - starten früh, 06:30. Die überpünktlichen Guides sind top organisiert und genauso zuvorkommend und freundlich wie scheinbar ganz Bolivien. Coca-Blätter sei Dank. Zur Wiedererkennung gibt es sogar diese dämlichen All-inclusive-Armbändeli. Beim reflexartigen und unkontrollierten Versuch, das eben verklebte Bändeli wieder vom Handgelenk zu säbeln, verfehle ich die Pulsader nur knapp. Hm, dann bleibt es eben dran. Wir sind Team „Yellow“, was auch immer das heisst. Ich hoffe auf artgetechten VIP-Lounge-Zugang. Irgendwo. Ausserdem sind wir nun offiziell „Hopster“, wie wir vom vor Energie strotzenden Guide (/Animateur) erfahren. Echt jetzt?! Naja, Hauptsache All-inclusive. Aber morgendliche Wassergymnastic mach ich definitiv nicht mit! Jetzt will ich Kaffee. Der ist an der Tanke allerdings trotz „Hopster Team Yellow“ nicht inclusive. Es wird leider nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir unseren Konsum selber berappen. Scheiss Bändeli.

    Unsere erste Etappe führt von La Paz nach Copacabana - genau, „nach“, nicht „an die“ -, von wo wir per Boot die wunderschöne Isla del Sol im bolivianischen Teil des Titicacasees besuchen, bevor wir Bolivien hinter uns lassen und nach Puno in Peru weiterreisen. Leider begrüsst uns Peru äusserst unfreundlich. Nachdem wir die Grenze zu Fuss passiert hatten, ging die Reise in einem peruanischen Doppelstöcker-Bus weiter. Wie üblich schaffe ich es im Leader-Trio den Bus zu besteigen, um uns die beliebtesten Plätze zu sichern. Sue klettert wie gewohnt im Schlussgrüppchen in den Bus und freut sich ebenfalls wie gewohnt über die ergatterten Plätze in der vordersten Reihe. Die Freude wärt aber nur bis zum Sonnenuntergang. Wie die Dunkelheit enthüllt, verfügt der Bus lediglich über funktionierende Standlichter, während der Chauffeur (Ramon) ganz offensichtlich über keinerlei Nachtsichtfähigkeiten verfügt. Was ihn aber zum Entsetzen einiger nicht an allerlei waghalsiger Überhohlmanöver hindert. Das konnte nicht gut gehen. Ich bin durchaus froh, dass Ramon der Stümper am Steuer ein massives Schlagloch und kein massives Hindernis erwischte. Ich sehe das positiv. Der Wechsel des geplatzten Reifens verlängerte die Reise um etwa eine Stunde, unser Leben aber wohl um einige Jahrzehnte. Sue fand das nicht lustig. Scheiss Plätze die ich da ausgesucht habe. Zur Aufheiterung gabs Pizza und einmal mehr haben alle überlebt.

    Nach einem weiteren eindrücklichen Ausflug auf ein auf dem peruanischen Teil des Titicacasees schwimmendes Dorf, werden wir bereits sehnlichst in Cusco erwartet. Denke ich.

    Ein Video dazu findet ihr hier: https://youtu.be/Ll5C_rw2m38
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  • Day42

    Islas de los Uros vues du ciel

    December 17, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    A quelques jours de Noël, nous vous offrons ce premier petit cadeau venu du ciel… Et non ce n'est pas le petit Jésus qui arrive en avance mais tout simplement des photos et vidéos de notre drone !

    Pour la vidéo, c'est par ici :
    https://www.dropbox.com/s/e1xo4o1jkrh7dtd/Uros vue du ciel_Taille moyenne.mp4?dl=0

    Durant notre séjour sur le Lac Titikaka, nous avons eu l'opportunité de nous rendre 2 fois sur les îles flottantes d'Uros. Ces îles sont littéralement posées sur le lac. Elles sont constituées d'une base flottante de racines et de limon, sur laquelle les habitants disposent un lit de roseaux séchés, appelés Totora. Cette base leur permettent ensuite de construire leurs habitations, elles aussi faites de Totora.

    Uros, essai n°1 : Au cours de notre traversée vers les îles Amantani et Taquile (voir post précédent), nous sommes passés par une des îles flottantes d'Uros. Nous y sommes restés en tout et pour tout 1h et avons assisté à une drôle de mise-en-scène touristique. Nous débarquons à trente sur une petite île flottante d'une centaine de mètres carré. Après une rapide explication sur la méthode de construction de ces îles, le balai touristique commence : les habitants de l'île sortent tous leurs étalages de babioles en tout genre, le guide essaie de nous vendre un tour de bateau sur une embarcation digne du Parc Astérix (que nous refusons, en bon vieux français râleurs, en compagnie de nos amis Romain et Manon)… Bref, cela ne nous plait pas du tout. Heureusement la suite du périple sur les îles voisines sera bien plus agréable.

    Uros, essai n°2 : Dans le cadre de notre projet Success 2 Energy, nous rencontrons à Puno Jorge, le gérant d'une entreprise qui monte des projets solaires dans la région, et notamment sur les îles d'Uros. Grâce à lui, nous repartons le lundi suivant sur ces îles flottantes, espérant voir enfin leur vrai visage. Nous visitons une école public, entièrement équipé de panneaux solaires permettant aux enfants d'assister à des cours d'informatique, à l'administration d'avoir un photocopieur et de pouvoir communiquer avec la terre ferme. Nous rencontrons aussi Juan qui nous fait la visite de son complexe de Turismo Vivienda équipé d'installations solaires, où ceux qui le souhaitent peuvent passer quelques jours au calme afin de découvrir avec lui et sa famille les différentes activités rythmant la vie des habitants de ces îles flottantes… tout cela en barque, bien loin du vacarme touristique des quelques îles transformées en parc d'attraction. Nous apprenons beaucoup, nous rencontrons des gens authentiques, nous partageons les vraies choses de la vie, bref nous sommes soulagés. Le Parc Astérix est bien loin !

    Petit rappel du lien vers notre page Success 2 Energy, sur laquelle nous parlons des projets visités à Uros :
    https://www.linkedin.com/company/success-2-energy/
    (tout comme sur ce blog, pas besoin d'être inscrit pour consulter les articles!)
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You might also know this place by the following names:

Puno, Punu, Горад Пуна, Пуно, San Carlos de Puno, Πούνο, Punjo, پونو, Պունո, プーノ, პუნო, 푸노, Punum, Punas, ปูโน, 普诺

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