Peru
Puno

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311 travelers at this place

  • Day132

    Fussball spielen auf schwimmenden Inseln

    May 9, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Ich blicke aus dem linken Fenster unseres Ausflugsbootes. Auf einem mehrere Meter hohen Bambusgeflecht befindet sich ein kleiner improvisierter Fussballplatz mitten auf dem Titicaca-See. Die Grenzen des Platzes sind auf natürliche Weise durch den Uferrand der schwimmenden Insel vorgegeben. „Das Spiel muss hier häufig unterbrochen werden...“ informiert uns unser Guide. Nämlich praktisch immer dann, wenn der Ball im aus landet und man den Ball mit einem kleinen Boot wieder aus dem Wasser fischen muss. Ich wundere mich da kaum, dass es Bolivien noch nicht zur Weltmeisterschaft geschafft hat... 😂

    Ich befinde mich wenige Kilometer vor der Küste der peruanischen Hafenstadt Puno auf dem Lake Titicaca. Für heute steht ein Tagesausflug zu den Floating Islands an, die inzwischen den Schutz des UNESCO-Weltkulturerbe genießen. Auf etwa 90 schwimmenden Inseln lebt hier eine peruanische Gemeinschaft von etwa 2000 Einwohnern. Es gibt eine Schule, Kindergarten, ein kleines Krankenhaus, ein paar Werkstätten, ein Verwaltungsgebäude, einen kleinen Marktplatz, usw.. Also praktisch alles, was ein kleines Dorf benötigt um autark zu sein. Die Einwohner haben das Recht, jederzeit ihre Landfläche zu erweitern. Wie wir erfahren, werden hierzu viele Erdblöcke zusammengebunden und mit einer ganzen Menge Bambus aufgestockt, um sowohl den benötigten Auftrieb als auch eine Feuchtigkeitsisolierung zu gewährleisten. In ca. 6 Monaten kann mit dieser Technik dann eine neue schwimmende Insel geschaffen werden, auf der dann primitive Hütten für Familien errichtet werden können.

    Als wir unseren Ausflug im Hafen von Puno starten, merke ich schnell, dass die Floating Islands inzwischen vom Massentourismus überschwemmt werden. Zig Boote schwärmen gleichzeitig zu den Inseln aus, und das im 2-Stunden-Takt. Auf der Insel winkt uns bereits die ansässige Familie freundlich zu und begrüßt uns mit einem traditionellen Lied. Dann erfahren wir die wesentlichen Informationen zur Entstehung der Inseln und zur Lebensweise der Familien und besichtigen ihre kleinen Hütten. Im Anschluss werden dann natürlich einige Tische mit Souvenirs ausgebreitet, mit der Bitte die Familien mit einem Kauf zu unterstützen. Abschließend werden wir dann noch für 10 Minuten in einem traditionellen Reed-Boot chauffiert (natürlich gegen einen extra Obulus) und nach einer knappen Stunde ist das Spektakel dann auch schon vorbei. Auch wenn die Einwohner sehr freundlich und die Floating Islands durchaus auch interessant waren, stehe ich solchen inszenierten Ausflügen etwas skeptisch entgegen. Umso besser, dass wir unseren Ausflug noch auf die Insel Taquile fortsetzen, die ähnlich schön wie die Isla Del Sol ist und abseits des Massentourismus liegt. Neben einem schönen Spaziergang und einem Mittagessen erfahren wir hier einiges über die Sitten und Bräuche der Einwohner. Die Menschen hier verbringen insbesondere viel Zeit mit dem Weben von Mützen und Gürteln. In Erinnerung bleibt mir ein schönes Hochzeitsritual, bei dem die Gürtel von Mann und Frau als Zeichen der Vereinigung vom Ehemann zusammengebunden werden und anschließend von ihm ähnlich wie ein Ehering getragen werden. Übrigens lässt sich auch am Muster der Mützen (die hier jeder Mann trägt) erkennen, ob er noch Single ist. Praktisch, eine etwas andere Form der Partnerbörse. Anscheinend wird hier noch nicht „getindert“ 😂

    Ich bin jedenfalls froh, mich heute für einen Tagesausflug entschieden zu haben, um dem eher hässlichen Puno entfliehen zu können. Ganz anders als Copacabana lädt Puno so gar nicht zum Verweilen ein: laut, viel Verkehr, dunkel. Manchmal setzt sich auch einfach der erste Eindruck fest, aber ich habe mich von Anfang an nicht wohl gefühlt, als ich gestern Abend im Dunkeln und im Regen vor meinem wenig einladenden Hostal herausgelassen wurde. Das Zimmer ist zwar sauber, aber äußerst spartanisch, in die Jahre gekommen, kalt und dunkel. Ich war froh, am Abend schnell eingeschlafen zu sein und am frühen Morgen das Zimmer wieder verlassen zu können. Mit 19 Euro die Nacht war es sogar etwas teurer als meine schöne Unterkunft an der Copacabana, an die ich bereits jetzt wehmütig zurückdenke.

    Immerhin der Grenzübergang von Bolivien nach Peru verlief zuvor heute Nachmittag überraschend reibungslos. Ich war fast verwundert, dass die Abfertigung digital und mit Webcam verlief, fast schon europäischer Standard 😉 Meine Freude, als ich meinen Fuß auf peruanischen Boden gesetzt habe, war allerdings nur von kurzer Dauer. Verdammt, ich habe meine Jacke im Bus gelassen. In der Ferne sehe ich, wie dieser bereits wieder die Rückreise nach Copacabana angetreten hat. Noch zuversichtlich darüber, dass mir die Jacke in den nächsten Tagen nachgesendet werden kann, informiere ich sofort unseren neuen peruanischen Guide. Leider erfahre ich am nächsten Morgen per e-mail, dass meine Jacke nicht gefunden wurde. Ich werde mit dem Verlust leben müssen, aber die Situation ist schon etwas seltsam. Als ich dann am Abend meine Tasche auspacke, muss ich einen weiteren Verlust feststellen. Ich habe mein praktisches Campinggeschirr in meinem Zimmer in Copacabana liegen lassen. Auch hier wurde auf Nachfrage bei der Unterkunft leider nichts gefunden. Äußerst merkwürdig. Ein rabenschwarzer Tag für mich. Wenn Susi noch bei mir gewesen wäre, wäre mir das sicher nicht passiert. Ich vermisse das Vier-Augen-Prinzip 😔 (@Susi: immerhin habe ich meine Sonnenbrille noch nicht verloren... 😉). Ich versuche den Verlust schnell abzuhaken und drücke fest meine Daumen, dass ich für den Rest meiner Reise von ausgiebigen Regenfällen verschont bleibe und auf meine schöne Regenjacke verzichten kann. Zumindest reise ich jetzt mit leichterem Gepäck 😄
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  • Day68

    Puno und die schwimmenden Inseln

    March 15, 2020 in Peru ⋅ ☁️ 14 °C

    Juhui, wir sind in Peru. Nach einer Körpertemperatur-Messung bei der Ausreise aus Bolivien und einer 3-stündigen Busfahrt, stoppen wir in einer kleinen Stadt namens Puno. Puno liegt übrigens immer noch am Titicacasee. Das alleine zeigt, wie gross dieser See ist.
    Puno ist ein Abstecher wert, da es in der Nähe die sogenannten schwimmenden Inseln, die "Uros" gibt. Die Leute leben auf diesen, aus Schilf gebauten Inseln nach traditioneller Art. Mit Fischen und Jagen von Vögeln ernähren sie sich wie in früheren Zeiten. Das ist sehenswert denken wir uns und buchen einen Tagesausflug auf die Inseln. Wie an einem Lagerfeuer im Kreis sitzend, ist es interessant zu hören, wie der (wir sagen ihm mal) "Stammeshäuptling" uns erklärt wie die Bewohner auf der Insel leben, wo der Kindergarten ist, wie sie die Insel bauen und sich nachhaltig von der Jägerei ernähren. Schliesslich dürfen wir in die ebenfalls aus Schilf gebauten Hütten einen Blick werfen und uns so noch näher an dieser Lebensweise fühlen. In das aus ( -Überraschung-) Schilf gebaute und gemachte Bett dürfen wir nicht liegen. Das wäre dann doch etwas zu privat:) Mit einem Lächeln und mit einem Stempel "LAGO TITICACA" im Pass kehren wir nach Puno zurück.

    Und jetzt kommts, liebe Mitreisenden, das Beste immer zum Schluss.!! Richtig? ALL FAKE NEWS. Die leben gar nich wirklich so, wie wir zu einem späteren Zeitpunkt erfahren müssen. Die fahren doch tatsächlich jeden Morgen auf die Insel, spielen dort ein traditionelles Leben vor und fahren am Abend mit dem Schiff wieder zurück ans Festland. All diesen Aufwand nur für uns Touristen!? Mir sägid eych: Sache gids!!

    Leider bekommen wir auch in Peru immer mehr das Corona-Virus zu spüren. Wir lauschen anderen Touristen in den Restaurants welche über "Fluchtrouten" über Mexiko und Costa Rica diskutieren, da dort angeblich das Virus nocht nicht so fortgeschritten sei und man vorallem noch ein- und ausreisen könne. Und dank dem Internet bekommen wir sehr genau mit, was so auf der Welt bezüglich Corona-Virus läuft.
    Schliesslich, und das zieht uns für einen Moment den Boden unter unseren Füssen weg: Der Peruanische Präsident erteilt am selben Tag ein sofortiges Ein- und Ausreiseverbot und eine 15-tägige Quarantäne für alle Einheimischen und Touristen in Peru... So sehr haben wir gehofft, dass wir nach Peru einreisen können, und jetzt wo wir in Peru sind, sollen wir aufgrund einer Quarantäne nicht mehr in das, nur eine Stunde entfernte Juliaca (wo Franziska mit ihrer Familie auf uns wartet) kommen können. Horrorvorstellung für 15 Tage in ein und demselben Hotelzimmer in Puno verbringen zu müssen?
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  • Day77

    69. Peru - Machu Picchu

    November 7, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 52 °F

    As you may know, Machu Picchu is an Incan citadel built in the 15th century in the Andes mountains of Peru. It is located on a mountain ridge almost 8000 feet high, and is an iconic representation of the Incan people.

    Although it was built in 1450, it remained unknown to most of the world until discovered in 1911. It is now an UNESCO World Heritage site and was voted one of the New Seven Wonders of the World in 2007. It accommodates about 1.5 million visitors each year.

    The city was built for the ruling leaders of the Incan people. The work was done by farmers, who, since they had no money, paid their taxes via 2-3 months of govt labor each year.

    Our 3 hour tour started an hour late, which turned out to be fortuitous as the morning's pouring rain reduced to a drizzle and then just mist as we proceeded through the tour.

    MP is really cool. While I confess to lacking the anthropological zeal that Craig has for the ruins, I was awestruck by the engineering feat accomplished at this altitude, as well as the stunning beauty of a city nestled in the misty mountain setting. I give it a "yes" vote for your bucket list.
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  • Day10

    Museo de la coca, Pérou

    December 14, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Au Pérou, la feuille de coca est sacrée depuis des millénaires. En effet, elle a de nombreuses vertues, thérapeutiques, sociales et culturelles. Plusieurs légendes en Amérique Latine rapportent même que la Coca aurait été crée par les dieux dans le but d’éteindre la faim, d’étancher la soif, soigner les maladies, et surtout faire oublier la fatigue aux hommes, tout en leur donnant  force et vitalité.Read more

  • Day9

    Puno, Pérou

    December 13, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 16 °C

    Couvrant 8400 km2 à plus de 3800 m d'altitude, le lac Titicaca, concidéré comme le plus haut lac navigable au monde fait de Puno une ville très appréciée. On ressent énormément laltitude élevée ! À peine arrivée à l'hôtel après 9h de bus, la gentille Rosi me met sous oxygène afin que je me sente mieux. Les journées sont chaudes, les nuits glaciales et pluvieuses. Une grande partie des habitants portent encore leurs costumes traditionaux !
    Le lac grouille de petites bêtes en tout genre, entre les canards aux becs bleus, les petits cochons dinde qui sautent entre les rochers (cuy) et les nombreux chiens errants, on se sent super bien !
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  • Day11

    Islas de Los uros, Pérou

    December 15, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 13 °C

    Tout d'abord les îles de Uros ont la particularité d'être entièrement construites avec des roseaux ! Ils existent une centaines de petites îles qui constituent Uros et qui hébergent environ 2500 habitants. Ils ont une île avec un hôpital et une île avec école afin de ne manquer de rien. Nous n'avons pu en visiter qu'une seule, malheureusement très touristique... On refuse même avec nos futurs amis Morgane et Thomas de faire la fameuse excursion en bateau construit en roseau car on se sentais forcé d'y participer et c'est tout ce que l'on peut fuir en voyage ! C'est sans doute ce qui nous a tous les quatre rapprochés cherchant uniquement l'authenticité...
    On nous explique que toutes les îles ont été créés par l'homme, elles ne sont pas naturelles, ce qui font d'eux des maçons hors pairs ! Pendant l'explication un drone vole au dessus de nos têtes, un habitant brandit sont arme en faisant mine de vouloir lui tirer dessus ce qui nous a tous fais bien rire 😂
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  • Day29

    The Journey to Mysterious Uros

    May 26, 2018 in Peru ⋅ 🌙 7 °C

    Puno is a sprawling city of some 150,000 people, situated on the shores of the huge Lake Titicaca. The biggest challenge for any new visitor to this city is to survive on the rarefied atmosphere that you have to breathe at nearly 4000 metres above sea level. Even though we have now been living at high altitude for over 2 weeks, we still find that we regularly find ourselves short of breath. It is little wonder that our hotel has a large oxygen cylinder on hand in the foyer for anyone who really needs an oxygen boost.

    Our plan for today was to spend the morning visiting the famous floating islands of Uros. These amazing islands are entirely constructed of reeds and are home to around 2,000 indigenous Uru people. Just why they chose to live this strange lifestyle is open to debate, but the prevailing theory is that they retreated to the middle of the lake to survive attacks from the Quechuan (Inca) invaders, many hundreds of years ago.

    We were met at our hotel by our latest guide. She introduced herself with some completely unpronounceable name, but then said we could call her "Sue". That seemed entirely sensible. After a short bus trip to the port we boarded a private boat for a 30 minute ride to the Uros Islands. Just like every previous day we have had in South America, the sky was cloudless and the conditions were completely still. In other words, a perfect day for a cruise on this huge inland waterway.

    Our journey took us along a channel cut through the huge expanse of reeds and soon we were docking on one of the islands. Some of the local ladies welcomed us aboard as we sank into the soft carpet of reeds that bounced under our feet. The local people have an almost childlike manner and seemed genuinely pleased to see us (and hopefully not just because they wanted us to buy their handicrafts).

    Nearby we could numerous other floating islands, each one liberally dotted with dozens of tiny reed huts. It seems that everything here is made of reeds - the locals even eat them like candy. After an explanation as to how the islands are constructed we were ushered two at a time into individual huts to "spend time" with the owners. This was mainly an opportunity to sell their handwork, but the pressure was not too overwhelming and we all thoroughly enjoyed the unique experience.

    Our visit to the islands was completed by a journey in a reed boat to one of the nearby islands. This was a lot of fun and the warm sunshine really served to make this day a highlight of our adventure so far.

    Soon we were motoring back to Puno and an opportunity to have a free afternoon. I chose to do my favourite pastime while travelling - people watching. I wandered around the city for a most enjoyable couple of hours, stopping at various locations to sit in the warm sunshine and observe the people around me.

    Tomorrow we resume our Peruvian Odyssey as we progress to the lovely city of Arequipa. Our journey will take us even higher into the Andes. I wonder if the bus will be equipped with oxygen ?
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  • Day24

    Cusco & Machu Picchu.

    June 9, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 8 °C

    We hopped back aboard the Bolivia Hop bus from Copacabana and chuffed off onto Peru. A very eventful bus trip that incorporated a crash, some Dr Kappa emergency care and some food poisoning dilemmas we reached Cusco. Here we met our new group for the next few days where we would embark on our hike in the Peruvian mountains. The first few days before the hike were spent with most of our team down with food poisoning but still somehow soldiering on. Luckily enough we were all feeling marginally better the first day of the hike. We began by trekking a small way up hill to our first camp site for the night. It was chilly but we were thankful for some very good sleeping bags.
    Day two we were aroused early (5am) and we marched directly upwards for about 6 hours. High altitude, post food poisoning and high inclines made the hike upwards difficult but with the anticipation of the top we carried on. We reached the summit of our hike at about 12:30pm. At 4,800m above sea level the view was amazing. The snow capped mountains and lagoons made it well worth the effort! After this we all knew it was all downhill from there! The views on the way down were amazing as well. We strolled along a clear stream surrounded by lush flora. The Brits of our group complained a lot and were fed up with our ‘Australian positivity.’ After many laughs and hoots we made it to our campsite and collapsed in a tired heap in our tents. 19km, 28,000 steps, 155 floors climbed combined with altitude made this the hardest day of the trek but what an effort.
    Our last day of the trek was a breeze. We woke up at a dreamy 7am and continued our descent through some Inca ruins and back along the stream.
    We hopped on the bus at about 12 and continued on to our lunch spot where we ate like kings for our final meal as a big group of 15.
    On we bussed to Ollyantambo and onto a train to take us to Aguas Calientes. The gateway to the mighty Machu Picchu (old mountain).
    Machu Picchu today (Saturday). I learnt two things: the Incans were incredibly intelligent and strong, and humans are not that great now days.
    An awesome sight to see and amazing views all around! Sadly, so many tourists!! After a great last day with our group exploring these ruins it’s time to head back to Cusco for the night.
    It was great to meet everyone on our tour, a good bunch of people! George & Emily from the UK were an especially fun time!
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  • Day28

    Across the Altiplano

    May 25, 2018 in Peru ⋅ ☀️ 2 °C

    They often say that there is nothing like a good night's sleep to make you feel on top of the world. If that is the case then I should be feeling terrific, because last night was nothing like a good night. In fact my final night in Cusco was a disaster.

    It certainly started OK. After grabbing a quick dinner and having a final walk around the perimeter of the plaza, I returned to my room, eagerly looking forward to an early night. By 9.30 pm I was in bed and drifting away to the mythical Land of Nod. By 12 midnight I was rudely and abruptly awoken by some extremely loud music coming from somewhere nearby. It went on and on.

    By 1.00 am I turned on the TV to try and get some distraction. By 2.00 am the music was still thumping away and my thoughts were turning murderous. By 3.00 am I had tried hiding my head under the blankets, putting my fingers in my ears, tossing from one side to the other. Nothing worked. The music played on.

    When the clock finally showed 4.30 am I gave up, got out of bed and spent some time on my computer. My only consolation was that I knew that we were going to have a very long time in the bus today and hopefully that would give some chance to catch up on lost sleep.

    After a quick breakfast we were met by a tall Quechuan, introducing himself as Karlos, or more particularly Kar-r-r-r-los (with a rolling r sound). He was going to be our guide today to safely escort us to Puno, about 350 km further south than Cusco.

    We were quickly ushered to a small bus that was parked outside the hotel. By the time we crammed all our luggage and our 13 travellers inside it was quite squeezy. The thought of 10 or more hours of travel in this bus no longer seemed quite so attractive. Fortunately I needn't have worried as the small bus was only used to transport us to the outskirts of the city where we were transferred to full size luxury tour bus. Beside our guide, Karrrrlos, we also had two drivers to rotate the driving duties. We all spread out, tilted the seats back and made ourselves comfortable.

    As we left Cusco behind we first stopped at the mighty Incan wall that marked the southern entrance to the city of Cusco. Each time we are presented with such a structure we have to marvel at the engineering brilliance of these people. How did they achieve so much in such a short time, without even having written language ?

    Steadily climbing we soon reached the massive central plateau, known as the antiplano. This massive region is mostly over 4000 metres above sea level and consists of a huge central flat region surrounded by towering mountains. Along the road we passed through a never ending succession of tiny towns, all languishing in the dust. All that was missing were a few tumbleweeds to complete the scene of desertion and dilapidation.

    After a lunch stop at a large roadhouse the journey continued. Each little town was preceded by a large speed hump, requiring the bus to almost slow to a stop in order to bounce over it. The towns themselves always consisted of several large petrol stations and a motley collection of half finished buildings. In fact nothing ever seems to actually ever get finished here. The skyline is populated by a sea of reinforcements pointing into the sky. I would have loved to have visited each town with an angle grinder, just to give all these unfinished buildings a proper haircut.

    After about 10 hours in the bus we had covered a distance of a little over 300 km. In Australia such a drive would probably have taken around 3 hours, but we were certainly NOT in Australia. Our final destination for the day was to be Puno, the city at the edge of the mighty Lake Titicaca. This massive lake is shared between Peru and Bolivia and, at 4000 m elevation, is reputed to be the highest navigable lake in the world.

    Before reaching Puno the bus had to travel through Juliaca. On our last trip to Peru in 2010 we all agreed that Juliaca must be the dirtiest, ugliest and dustiest city in all of Peru. By 2018 I think the place has deteriorated even further. I won't try to describe the chaos and filth of this crowded excuse for a city, but I would advise any would be traveller to NEVER consider looking for a hotel to stay in Juliaca.

    About 30 mins later we finally reached Puno. The sun had set but we were able to get our first sights of the mighty lake as we fought our way through the traffic into the centre of the town. Our hotel is the Casa Andina, not far from the centre of the city. The location is quite good, but none of us could ever understand how our driver managed to squeeze a full sized bus through narrow lanes without causing major damage along the way. It did require the additional services of an outside assistant and much reversing and manoeuvring to finally reach the hotel. But we did make it. Tomorrow we will explore the lake itself and visit the enigmatic floating islands of Uros.
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  • Day209

    Puno; festival & islas en Colca Canyon

    February 9, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 9 °C

    Vanuit Machu Picchu hebben we de nachtbus naar Puno gepakt. Hier voor de dag erna een tour geboekt. Zouden met de boot naar Isla Flotantes, Isla Amantania en Isla Taquile gaan. Deze eilanden liggen allemaal in Lake Titicaca. Dit meer hebben we in Bolivia ook al bezocht vanaf Copacabana.
    De eerste stop was Isla Flotantes. Deze eilanden zijn gemaakt op een meter diepe blokken van grond en wortels. Deze blijven drijven. Hierop leggen ze een meter Totora, het lokale riet, en hier leven ze dan op. Elke 2 weken wordt er een nieuwe laag riet opgelegd, omdat het aan de onderkant natuurlijk nat wordt en wegrot. Artitis is een groot probleem, toch blijven ze hier wonen omdat ze geen belastingen hoeven te betalen. In eerste instantie zijn ze het meer opgevlucht om de Inca's te ontwijken en omdat er eten was, nu wonen ze er nog omdat het vasteland te duur is. Interssant om te zien, maar voelde me ook heel ongemakkelijk. Ze zijn echt een attractie voor touristen.

    Na dit bezoek doorgegaan naar Isla Amantani (eiland van de lovers). Hier zouden we bij een familie verblijven. Dit eiland is van alle bewoners samen, alle homestays worden dan ook onder alle inwoners verdeeld, met een maximum van 10 touristen over 2 maanden. Onze familie (Matilde & Jesus) had al 5 maanden niemand gehad. Matilde sprak slecht Spaans, maar Jesus was erg spraakzaam. Hij had allerlei kaartjes van over de hele wereld van touristen die bij hun waren verbleven. En een boek van Nederland, waar hij het heel graag over wilde hebben. In de middag naar Pachamama en Pachatata gewandeld. Dit zijn 2 tempels voor moeder en vader aarde. Moeder aarde is het belangrijkst, dus zij ligt het hoogst 😉
    Die avond was er een feest en werden we gekleed in de officiele klederdracht. Hier heel leuk met Jesus gedanst en de volgende ochtend door Matilde weer bij de boot afgezet. Toen door naar onze laatste stop, op isla Taquile. Hier staan ze bekend om hun weefkunst, blijkbaar beste materiaal komt van hier. Hier wederom naar de top gehiked, anders moesten we een uur wachten. Was beter uitzicht dan gister, aangezien de zon heerlijk door kwam.

    Eenmaal terug in Puno hadden we een couchsurfing adres. Dus hier heerlijk gratis kunnen verblijven en kunnen genieten van festival Candalaria, is een katholiek festival. Met op de zondag een traditionele danswedstrijd met 120 groepen. Na de wedstrijd komen ze over de straat, dat begint dus 's ochtends vroeg en toen wij 's avonds om 8u vertrokken waren ze bij groep 83. De dansgroepen zijn wel leuk, al dansen ze allemaal hetzelfde en hebben ze alleen verschillend kleuren aan ongeveer. Die zaterdag zelf ook lekker uit dansen geweest en kwamen bij een lokale club uit, super geslaagde avond en heerlijk gedanst ☺

    Op zondagnacht door naar Arequipa gegaan, hier een nachtje gebleven. Leuke stad, redelijk westers, maar ook super druk. Dit was voor ons alleen een punt om door naar Colca Canyon te gaan. Dus de dag erna met de bus naar Cabanaconde wat op de rand van Colca Canyon ligt.
    Besloten om Colca Canyon in 3 dagen en 2 nachten ze doen. De eerste dag van Cabanaconde naar Llahua 12 km naar beneden. Behoorlijk steil, dus weer een lekkere belasting op de knieën. Bij ons hostel aangekomen mochten we ook de hotpools in, klonk leuker dan het was, was niet al te schoon namelijk. Gelukkig wel warm. Ons hostel had allerlei fruitbomen staan, dus heerlijk gratis biologisch fruit gehad 😊
    De volgende dag om 5.30u de wekker. Hadden namelijk 15km op de planning staan. Helaas regende het en we kwamen erachter dat we het eerste stuk 700meter omhoog moesten, dus besloten vals te spelen en de bus te pakken. Achteraf maar goed ook, de klim was vrij steil omhoog en het stuk dat we daarna liepen was nog 12 km 😇
    In San Juan de Chuccho een hostel gevonden waar onze kamer een uitzicht had op de rivier. Super gaaf.
    De laatste dag wederom om 5.30u de wekker. Dit zou de zwaarste worden, 1200meter omhoog. Dit wilden we dus doen voor de zon te sterk werd. Het ging eigenlijk wonderbaarlijk goed. Had een super ritme, langzaam maar gestaag. En toen we na 8 km (2uur) bij de lookout kwamen had ik nog geen 1 keer hoeven stoppen. Hier wel een goede break gehad. En super mazzel, terwijl wij daar zaten kwam er op nog geen 3 meter afstand de Andean Condor langs vliegen. Kippenvel moment, wat een geluk!
    De Andean Condor is de grootste vliegende landvogel, met een spanwijdte tot 3 meter. Ze zweven door de lucht op de luchtbellen en vliegen tot zo'n 70 km/u. In de Inca cultuur geloven ze dat ze immortal zijn. De Andean Condor staat voor kracht, intelligentie en zowel goede als slechte omens. Het beschermt de familie en blijft bij zijn levenspartner. Mocht de partner vroegtijdig overlijden, dan stort de ander zich naar de bodem van de canyon om hem te volgen.

    Na de vogel bewonderd te hebben toch weer door, moesten achteraf nog verder klimmen, gelukkig nu iets meer "Peruvian vlak". Maar blij en trots dat we het wederom gehaald hadden.

    Vanuit Cabanaconde de bus naar Arequipa (8uur) en besloten om meteen de nachtbus naar Nazca te pakken. Hier zouden we om 6u aankomen. Helaas was dat niet het geval en stonden we om 3.30uur stil en hebben we stil gestaan voor 6uur voordat het begon te rijden. Langer eigenlijk, want we reden om 11uur weer. Ik dacht een avalanche, maar achteraf bleek het om een overstroomde rivier te gaan. Toen dachten we alles gehad te hebben. Maar ruim een uur later stonden we weer stil. Dacht voor een lunchbreak, maar de bus was kapot. Gelukkig deze weer aan de praat gekregen na een uur. 2uur later stonden we weer even stil, maar dat was maar van korte duur gelukkig. Uiteindelijk om 18.30uur in Nazca aangekomen. Ruim 12uur later dan gepland... maargoed, we hebben het gehaald :-)

    Hierbij de foto's van Puno, Isla Flotantes en Isla Amantani
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You might also know this place by the following names:

Puno, Punu, Горад Пуна, Пуно, San Carlos de Puno, Πούνο, Punjo, پونو, Պունո, プーノ, პუნო, 푸노, Punum, Punas, ปูโน, 普诺