Peru
Chullune

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46 travelers at this place:

  • Day54

    Kaum in La Paz angekommen, geht es auch schon wieder weiter. Weiter, weiter, weiter. Es ist nicht ganz einfach, die perfekte Balance zwischen erleben / entspannen und „let’s get around the globe at least once“ zu finden. In jeder bisherigen Destination hätten wir problemlos doppelt so lange und länger verweilen können, ohne dass uns auch nur im Ansatz langweilig geworden wäre. Ok, ausser bei Crazy-Cat-Lady, da war die Zeit bis zum Äussersten ausgereizt. In ganz vereinzelten Momenten fühlt sich unser Trip ein wenig nach „High-Paced-Turbo-Traveling“ an. Heute Morgen ist so ein Moment. Und was macht man beim kleinsten Anflug von völlig übertrieben empfundenem Stress? Genau, man bucht Ferien. In unserem Fall fünf Tage im wohl geilsten Hostel der Welt. Und zwar in exakt zwei Monaten. Anders kann man diese Bleibe nämlich nicht buchen. Mehr verraten wir aber noch nicht. Sind schliesslich unsere Ferien. Und wir teilen ja sonst (fast) alles.

    Auch die lieben Freunde von Bolivia-/Peru-Hop - deren Motto „Safe-Flexible-Fun“ Ferienspass à la Club Med verspricht - starten früh, 06:30. Die überpünktlichen Guides sind top organisiert und genauso zuvorkommend und freundlich wie scheinbar ganz Bolivien. Coca-Blätter sei Dank. Zur Wiedererkennung gibt es sogar diese dämlichen All-inclusive-Armbändeli. Beim reflexartigen und unkontrollierten Versuch, das eben verklebte Bändeli wieder vom Handgelenk zu säbeln, verfehle ich die Pulsader nur knapp. Hm, dann bleibt es eben dran. Wir sind Team „Yellow“, was auch immer das heisst. Ich hoffe auf artgetechten VIP-Lounge-Zugang. Irgendwo. Ausserdem sind wir nun offiziell „Hopster“, wie wir vom vor Energie strotzenden Guide (/Animateur) erfahren. Echt jetzt?! Naja, Hauptsache All-inclusive. Aber morgendliche Wassergymnastic mach ich definitiv nicht mit! Jetzt will ich Kaffee. Der ist an der Tanke allerdings trotz „Hopster Team Yellow“ nicht inclusive. Es wird leider nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir unseren Konsum selber berappen. Scheiss Bändeli.

    Unsere erste Etappe führt von La Paz nach Copacabana - genau, „nach“, nicht „an die“ -, von wo wir per Boot die wunderschöne Isla del Sol im bolivianischen Teil des Titicacasees besuchen, bevor wir Bolivien hinter uns lassen und nach Puno in Peru weiterreisen. Leider begrüsst uns Peru äusserst unfreundlich. Nachdem wir die Grenze zu Fuss passiert hatten, ging die Reise in einem peruanischen Doppelstöcker-Bus weiter. Wie üblich schaffe ich es im Leader-Trio den Bus zu besteigen, um uns die beliebtesten Plätze zu sichern. Sue klettert wie gewohnt im Schlussgrüppchen in den Bus und freut sich ebenfalls wie gewohnt über die ergatterten Plätze in der vordersten Reihe. Die Freude wärt aber nur bis zum Sonnenuntergang. Wie die Dunkelheit enthüllt, verfügt der Bus lediglich über funktionierende Standlichter, während der Chauffeur (Ramon) ganz offensichtlich über keinerlei Nachtsichtfähigkeiten verfügt. Was ihn aber zum Entsetzen einiger nicht an allerlei waghalsiger Überhohlmanöver hindert. Das konnte nicht gut gehen. Ich bin durchaus froh, dass Ramon der Stümper am Steuer ein massives Schlagloch und kein massives Hindernis erwischte. Ich sehe das positiv. Der Wechsel des geplatzten Reifens verlängerte die Reise um etwa eine Stunde, unser Leben aber wohl um einige Jahrzehnte. Sue fand das nicht lustig. Scheiss Plätze die ich da ausgesucht habe. Zur Aufheiterung gabs Pizza und einmal mehr haben alle überlebt.

    Nach einem weiteren eindrücklichen Ausflug auf ein auf dem peruanischen Teil des Titicacasees schwimmendes Dorf, werden wir bereits sehnlichst in Cusco erwartet. Denke ich.

    Ein Video dazu findet ihr hier: https://youtu.be/Ll5C_rw2m38
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  • Day34

    Es gibt ihn wirklich

    February 3 in Peru

    Wenn Pippi Langstrumpf von Ihrem Vater schwärmt, der am Titicacasee wohnt, dann könnte man meinen, das Ganze ist eine Astrid-Lindgren-Phantasie, zumal einem schon der Name "Titicacasee" sofort ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Aber es gibt ihn wirklich. Er ist 15 mal so groß wie der Bodensee, liegt auf 3.800 m Höhe und wir erreichen ihn nach 400 km Fahrt in schönstem Sonnenlicht (obwohl es nach Sonnenuntergang schnell ziemlich frisch wird). Morgen werden wir den See vormittags per Boot erkunden, deswegen heute nur kurz zur Einstimmung: The Mambo Craze von De-Phazz, zu hören und sehen über youtube: https://youtu.be/WsHY_4RW0_Y

    Außerdem ein paar Bilder von Wegesrand. Wir fahren einmal mehr auf der Andenhochebene (Altiplano), haben weite Grünlandschaften und schneebedeckte Gipfel im Blick und kommen durch (wenige) Ortschaften, die zum Teil so verschlafen sind, dass sich nicht einmal die Hunde für uns interessieren. Gut 6.000 km liegen nun hinter uns, das Motorrad ist in einem guten Zustand, auf den Koffern sammeln sich die Aufkleber, auch die Reifen sind noch in Ordnung. Dennoch wird gemeinschaftlich entschieden, in knapp 3 Wochen die BMW-Werkstatt in Santiago de Chile anzufahren, um die Motorräder komplett durchzuchecken, Reifen zu wechseln, Luftfilter zu tauschen, Bremsbeläge zu erneuern und so weiter. Denn dann, nach ca. 10.000 km, dürfte bei vielen Teilen die Verschleißgrenze erreicht sein.
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  • Day60

    Die schwimmenden Inseln

    November 6, 2017 in Peru

    Mit dem Bus geht es nun zum 600km entfernten Puno an der nordöstlichen Seite des Titicaca-Sees. Die Tagesfahrt bot uns sehr schöne Eindrücke der felsig, hügeligen Landschaft, die irgendwie auch trocken wirkt aber dann auch wieder viele Miniseen. Dazwischen finden sich immer wieder grasende Lama und Alpaka Herden. Eindrucksvoll war auch auf halbem Weg die Laguna Lagunillas, die mit ihren Inselchen wie eine Miniatur des Titicaca aussieht.

    Abends in Puno angekommen wurden wir bei unserer Stadterkundung (eigl. waren wir nur auf der Suche nach einem guten Restaurant) wieder mal mit einem Stadtfest begrüßt. Feuerwerk, traditionelle Tänze und Parade, alles dabei.

    Am nächsten Tag sind wir früh mit einer Tour zu den schwimmenden Inseln der Urus gefahren. Die Urus sind eine alte Volksgruppe, die aus der Prä-Inkazeit stammt. Aus Angst vor der Eroberung durch die Inka haben sich die Fischer einst mit ihren Schlifbooten auf dem Titicaca-See versteckt. Nach und nach haben sie ihre Boote zu größeren Inseln verbunden auf denen dann sogar Hütten für Familien und sogar ganze Dörfer Platz fanden. Irgendwann kam es zu unüberwindbaren Konflikten, sodass die Megaflose wieder auf Familienklangröße auseinandergesägt wurden.

    Die Inseln bestehen aus bis zu drei Meter dicken Schlifschichten, deren oberste Schicht wegen der durchdringenden Feuchtigkeit alle zwei Wochen neu aufgestockt werden muss. Volkskrankheit Nummer eins ist Rheuma.

    Obwohl die Inka schon lange passé sind können die Urus nicht wieder an Land, da sie keinen Grund besitzen. Sehr kurios das Ganze.

    Die Gesamtfläche der 40 Inseln beträgt 71qkm auf denen ca. 2.000 Urus leben.
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  • Day15

    Los Uros

    April 13 in Peru

    Mit dem Schiff ging es raus auf den Titicacasee. Der Name des Sees heißt übersetzt "grauer Puma".

    Unser erster Stopp waren die "schwimmenden Inseln". Die Einheimischen bauen die Inseln aus Erde die mit Wurzeln durchzogen ist. Diese bestimmte Erde schwimmt auf dem Wasser. Auf die Erde wird dann Schilf als Boden ausgelegt und die Häuser darauf gebaut. Die Inseln müssen jeweils mit Ankern im Boden befestigt werden, weil diese sonst weg treiben würden.
    Eine Dusche gibt es auf den Inseln nicht, dafür muss man in das 9 - 15 Grad kalte Wasser gehen.
    Nachdem wir mit einem Traditionellen Schiff gefahren sind, haben die Einheimischen uns noch ihre kleinen Hütten gezeigt und uns ein bisschen über die Inseln und das Leben drauf erklärt.
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  • Day8

    Casa Andina

    September 22 in Peru

    Unser Quartier für heute Nacht ist die Casa Andina in Puno. Puno liegt am Titicacasee und immer noch auf fast 4000 m. Der Blick auf den Titicacasee von unserem Zimmer aus eher seitlich - davon werden wir in den nächsten Tagen aber sicher noch genug sehen. Ein spätes Mittag- und frühes Abendessen in der Sonne später, packen wir noch unsere Koffer um, und dann geht's ab ins Bett. Morgen gehts hinaus auf die Insel.Read more

  • Day11

    Und nochmal Casa Andina

    September 25 in Peru

    Zurück in Puno sind wir nochmal eine Nacht in der Casa Andina. Wir können es kaum glauben, dass man uns tatsächlich nochmal exakt das gleiche Zimmer mit Schaf- statt Seeblick wie beim letzten Mal gibt. Und direkt in Schallweite der Hunde, die uns schon das letzte mal um den Nachtschlaf gebracht haben. In den Reiseunterlagen findet sich dann aber doch noch, was wir gebucht (und bezahlt) haben. Und jetzt beim 2. Mal zieht der Ritter in den Krieg... Eine Stunde später haben wir ein ruhiges und größeres Zimmer mit Lakeview. 😎
    Morgen geht es dann auf die letzte Etappe...
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  • Day3

    Titikaka See

    July 23 in Peru

    Internationale Gruppe schön und gut, aber langsam fange ich an, englisch zu denken 😵
    Heute auf zum Titikaka-See. Titi heißt Puma, der See ist wie ein Puma geformt, der einen Hasen fängt.
    Rund 8.500 km² Wasser erinnern eher an ein Meer und sind Heimat für verschiedene Volksstämme mit verschiedenen Sprachen.
    Wir besuchen die Uros auf ihren über 100 Schilfinseln. Unheimlich beeindruckend, wie sie aus den Schilfwurzeln mit etwas Bindfaden und viel Geduld in einem Jahr ein Dorf aus Schilf für rund 6 Familien bauen, was dann 25 Jahre hält. Jede Insel hat ihr eigenes Oberhaupt.
    Die Uros können komplett autonom leben, vom Fischfang und Gemüse, auch das Schilf dient ihnen als Nahrung, wäre für uns aber giftig.
    Es gibt Schulen bis zum 12. Lebensjahr auf den Inseln, Kirchen, Viehzucht, alles was man zum Leben braucht.
    Doch natürlich hält auch hier die Moderne Einzug. Die berühmten Schilfboote nur noch Touristenattraktionen, die Menschen fahren lieber mit Motorbooten und streben danach, mit den Erlösen aus dem Tourismus ihren Lebensstandard zu verbessern.
    Wir dürfen die Wohnungen besuchen und ganz stolz zeigt mir das Mädchen den Stromgenerator für Licht.
    Ich schäme mich, denn zum Höhepunkt (müssen?) die Mädchen singen und tanzen und allen die Hand reichen, die Blicke auf den Boden gerichtet, kein Lächeln erkennbar, während unser Guide versucht, uns zu versichern, wie glücklich alle über unseren Besuch wären. Weiter fahren wir ein Stück mit dem Schilfboot, von vielen Inseln erklingt der selbe Gesang.

    Weiter zur etwas abgelegeneren Insel Taquile, deren Bewohner etwas für sich sind und Quechua sprechen.
    Ein idyllischer Ort der Ruhe auch wenn die Steigungen anstrengend sind bei der dünnen Luft. Die Bewohner versuchen, sich ihre Traditionen zu bewahren und verpflichten sich alle, ihre traditionellen Kleider zu tragen. Mit dem Tourismus hat das angeblich nichts zu tun.

    Abends Essen mit Guinea Pig 🐾
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  • Day4

    Isla de los Uros

    October 10 in Peru

    Heute sollte unser Abenteuer am Titikakasee dann so richtig los gehen..Unser erster Gegner war nur leider schon unsere Zimmertemperatur im Hotel. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal so viele Schichten übereinander anhatte und dennoch vor Kälte bibberte 😰..dazu kam noch die Höhenluft: jeder von uns wachte zwischen 4-5 mal auf, teilweise mit Kopfschmerzen, Übelkeit oder leichter Atemnot..
    Immerhin wurde uns ein luxuriöser Transport zum Hafen von Tourguide Manuel angekündigt: eine Limofahrt..joa, ein Cabrio wurde es, auf vier Rädern mit dem Antrieb eines Fahrrads. Bei den Straßen Punos war uns eine bumpy, aber lustige Fahrt gewiss, mit gewissem Nervenkitzel, als auch rote Ampeln großer Kreuzungen überquert wurden 🙆🙈😁.

    Nachdem sich die Nerven beruhigt hatten, bestiegen wir dann unser motorisiertes Boot, das uns zu den Inseln des Titikakasees brachte. Unser erster Stopp war dabei beim liebenswerten Volk der Uros, die auf selbsterbauten schwimmenden Schilfinseln lebten. Der Chief der Insel Lorenzo erklärte uns dann einiges über die Bau- und Lebensweise auf den Inseln, die Damen präsentieren uns ihr Handwerk und kleideten uns traditionell ein. Schon sehr interessant diese bunten, aber warmen Jacken und Röcke. Die bunten Hütchen markieren sogar die unverheirateten Single-Frauen. Zum Abschluss fuhren wir noch mit einem der klassischen Bötchen gechillt über den See. Paradox zu händeln war dabei auch das Klima: auf 3.800m gehen kalte Winde, die Sonne knallt zugleich aber so richtig runter. 🌬☀.
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  • Day131

    Uros islands & Island de Taquile

    November 28, 2017 in Peru

    The Uros are a group of 90 man made islands that float on Lake Titicaca. They are made of reeds and can last up to 35 years before being abandoned. About 2000 people live here and have their own language that pre dates the Incas.

    We then visited another island where men wear red and white hats if they are single and knit items of clothing to sell to tourists. The women wear black dresses to show they are married. It's a different way of life out there!Read more

  • Day70

    Lago Titicaca - Puno and Uros islands

    December 17, 2017 in Peru

    That was quick :-) we are already on the bus to Bolivia and spent only a half day (06:00-14:00 o’clock) on the Peruvian side of Lake Titicaca in Puno. It was a better than expected experience to visited the floating Uros islands. Let us explain!

    We had read that visiting the families living on these islands constructed from reed feels a bit like a “human zoo” as shiploads of tourists are brought on an Uros Island and then subjected to seeing how the people live and afterwards possibly buying their handcrafts.

    Our experience was a better one though, likely due to our ability to speak some Spanish. To begin with, we learned that a third of the ticket price was going to the community directly which was good in our opinion. After reaching “our” island called “Summa Willtja”, we were giving an introduction to the building technique by our guide and the island’s leader using a small model - really interesting and well done! Then each woman of the six families living on “our” island introduced herself and offered to show her house to some of us. We went with Maria and had a good conversation. For example, we learned that they are visited only once per week and all 90 islands take rotations to get tourists. In the meantime they work on handcrafted tapestries and reed figures - her grandparents were still fishermen but she said that there were now too few fish left to make a living from that, thus, they concentrate on tourism. In order to get food (apart from fishing for themselves and eating, yes, eating the reed - Bertram tried it as well and says it tastes like apple) they exchange some fish or money from tourism on the local market in Puno). We also learned that she has 2 kids who go to school on the school island Monday to Friday. We were then shown some of her work but did not buy anything due to our luggage restrictions :-)

    All in all, it is of course a touristy experience and, as Maria said herself, if it weren’t for the tourists, they would not live there anymore. However, it was great to have a conversation with them and be able to see how they cope with daily problems - and, for example, see their pride in having a new modern roof with 2 layers of reed and 1 layer of plastic in between. :-)
    In contrast to the Kogi indigenous people in Colombia, they were not just begging for sweets and posing for pictures. We are still wondering what to ultimately wish for as preservation of these cultures is really interesting, but it may keep people at a lower living standard. No easy answer...
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You might also know this place by the following names:

Chullune

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