Peru
Puno

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158 travelers at this place:

  • Day54

    Kaum in La Paz angekommen, geht es auch schon wieder weiter. Weiter, weiter, weiter. Es ist nicht ganz einfach, die perfekte Balance zwischen erleben / entspannen und „let’s get around the globe at least once“ zu finden. In jeder bisherigen Destination hätten wir problemlos doppelt so lange und länger verweilen können, ohne dass uns auch nur im Ansatz langweilig geworden wäre. Ok, ausser bei Crazy-Cat-Lady, da war die Zeit bis zum Äussersten ausgereizt. In ganz vereinzelten Momenten fühlt sich unser Trip ein wenig nach „High-Paced-Turbo-Traveling“ an. Heute Morgen ist so ein Moment. Und was macht man beim kleinsten Anflug von völlig übertrieben empfundenem Stress? Genau, man bucht Ferien. In unserem Fall fünf Tage im wohl geilsten Hostel der Welt. Und zwar in exakt zwei Monaten. Anders kann man diese Bleibe nämlich nicht buchen. Mehr verraten wir aber noch nicht. Sind schliesslich unsere Ferien. Und wir teilen ja sonst (fast) alles.

    Auch die lieben Freunde von Bolivia-/Peru-Hop - deren Motto „Safe-Flexible-Fun“ Ferienspass à la Club Med verspricht - starten früh, 06:30. Die überpünktlichen Guides sind top organisiert und genauso zuvorkommend und freundlich wie scheinbar ganz Bolivien. Coca-Blätter sei Dank. Zur Wiedererkennung gibt es sogar diese dämlichen All-inclusive-Armbändeli. Beim reflexartigen und unkontrollierten Versuch, das eben verklebte Bändeli wieder vom Handgelenk zu säbeln, verfehle ich die Pulsader nur knapp. Hm, dann bleibt es eben dran. Wir sind Team „Yellow“, was auch immer das heisst. Ich hoffe auf artgetechten VIP-Lounge-Zugang. Irgendwo. Ausserdem sind wir nun offiziell „Hopster“, wie wir vom vor Energie strotzenden Guide (/Animateur) erfahren. Echt jetzt?! Naja, Hauptsache All-inclusive. Aber morgendliche Wassergymnastic mach ich definitiv nicht mit! Jetzt will ich Kaffee. Der ist an der Tanke allerdings trotz „Hopster Team Yellow“ nicht inclusive. Es wird leider nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir unseren Konsum selber berappen. Scheiss Bändeli.

    Unsere erste Etappe führt von La Paz nach Copacabana - genau, „nach“, nicht „an die“ -, von wo wir per Boot die wunderschöne Isla del Sol im bolivianischen Teil des Titicacasees besuchen, bevor wir Bolivien hinter uns lassen und nach Puno in Peru weiterreisen. Leider begrüsst uns Peru äusserst unfreundlich. Nachdem wir die Grenze zu Fuss passiert hatten, ging die Reise in einem peruanischen Doppelstöcker-Bus weiter. Wie üblich schaffe ich es im Leader-Trio den Bus zu besteigen, um uns die beliebtesten Plätze zu sichern. Sue klettert wie gewohnt im Schlussgrüppchen in den Bus und freut sich ebenfalls wie gewohnt über die ergatterten Plätze in der vordersten Reihe. Die Freude wärt aber nur bis zum Sonnenuntergang. Wie die Dunkelheit enthüllt, verfügt der Bus lediglich über funktionierende Standlichter, während der Chauffeur (Ramon) ganz offensichtlich über keinerlei Nachtsichtfähigkeiten verfügt. Was ihn aber zum Entsetzen einiger nicht an allerlei waghalsiger Überhohlmanöver hindert. Das konnte nicht gut gehen. Ich bin durchaus froh, dass Ramon der Stümper am Steuer ein massives Schlagloch und kein massives Hindernis erwischte. Ich sehe das positiv. Der Wechsel des geplatzten Reifens verlängerte die Reise um etwa eine Stunde, unser Leben aber wohl um einige Jahrzehnte. Sue fand das nicht lustig. Scheiss Plätze die ich da ausgesucht habe. Zur Aufheiterung gabs Pizza und einmal mehr haben alle überlebt.

    Nach einem weiteren eindrücklichen Ausflug auf ein auf dem peruanischen Teil des Titicacasees schwimmendes Dorf, werden wir bereits sehnlichst in Cusco erwartet. Denke ich.

    Ein Video dazu findet ihr hier: https://youtu.be/Ll5C_rw2m38
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  • Day14

    Puno, Titicacasee

    April 12 in Peru

    Über Nacht sind wir mit dem Bus nach Puno am Titicacasee gefahren. Gegenüber der Copacabana in Bolivien ein viel größerer Ort und leider nicht ganz so schön. Die Stadt ist überall ziemlich voll. Heute haben wir uns um die Tour für morgen gekümmert und uns bisschen an den See gesetzt.

  • Day15

    Los Uros

    April 13 in Peru

    Mit dem Schiff ging es raus auf den Titicacasee. Der Name des Sees heißt übersetzt "grauer Puma".

    Unser erster Stopp waren die "schwimmenden Inseln". Die Einheimischen bauen die Inseln aus Erde die mit Wurzeln durchzogen ist. Diese bestimmte Erde schwimmt auf dem Wasser. Auf die Erde wird dann Schilf als Boden ausgelegt und die Häuser darauf gebaut. Die Inseln müssen jeweils mit Ankern im Boden befestigt werden, weil diese sonst weg treiben würden.
    Eine Dusche gibt es auf den Inseln nicht, dafür muss man in das 9 - 15 Grad kalte Wasser gehen.
    Nachdem wir mit einem Traditionellen Schiff gefahren sind, haben die Einheimischen uns noch ihre kleinen Hütten gezeigt und uns ein bisschen über die Inseln und das Leben drauf erklärt.
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  • Day108

    Von La Paz gings nach einem Geburtstags Frühstück mit Kaffee und Süßenstückle in Richtung Jungel. Der Weg vom Flughafen in El Alto führte uns nach La Paz über verstopfte Straßen, einen Markt ( den wir mit dem Auto durchquerten) auf die geteerte Passstraße nach Cororico auf 1700m ( fast schon Meeres Niveau gefühlt). Warum fährt man dort hin, Ja das ist die Frage? Das Dorf bzw. am Fuße des Dorfs beginnt die Todes Straße nach La Paz. Soviel dazu. Wir sind also sehr entspannt durch den Großstadt Dschungel von La Paz dessen anscheinend spontan auftretenden Lokal begrenzten Märkten und damit verbundenen Verkehrs Chaos in Richtung Ruta 3 ( der aufmerksame Zuhörer hat bemerkt diese Ruta wurde schon gefahren aber nein Wir sind in Bolivien) die uns in den Dschungel führt und auch in das Hauptanbaugebiet von Coca, aber auch Bananen, Kaffee, Kakao und Papayas. Eine gemütliche Fahrt mal vom Stau abgesehen auf sehr angenehme Temperaturen und auch Luft Verhältnisse. Wir entschlossen uns in einem Hotel ein zu quartieren mit dem Namen Villa Bella. Schöne Zimmer sehr schöner Garten und Pool sowie Duschen. Ein wundervoller Ort zum Entspannen, einziger Wermutstropfen das Restaurant hatte an diesem Abend keine Köchin also blieb diese Küche kalt. Ohne auch nur an Missmut zu denken machten wir uns unsere Weißwürste mit Laugenstange und bolivianischem Bier sowie Guakamole. Nach einer wunderschönen Nacht in einem richtigem Bett ( das Bett im Bus ist super) nahmen wir nun das Vorhaben Death Road in Angriff. Anfangs zaghafte Annäherung ging über in Spaß und Begeisterung. Zugegeben wir hatten wenig Verkehr, recht gute Bedingungen und die Gewissheit nicht mehr als nötig Maut gezahlt zu haben. Der ein oder andere Fahrradfaher kam uns samt begleitet Fahrzeug entgegen aber erst gegen Ende der Strecke. Bei spitzen Wetter ging es dann wieder einmal nach La Paz nicht den direkten Weg sondern ein kleiner Umweg über den schon bekannten Bäcker. Wenn man schon mal da is. Der Weg zum Bäcker lief reibungslos, dummerweise waren alle Laugen Artikel ausverkauft und es gab Süße Stückle( auch nicht zu verachten). Der Rückweg zum Flughafen hatte es dann in sich. Navi spinnt, Spontan auftretende Märkte auf unserem Weg und diese verflixten Steigungen gemischt mit deletantischem bolivianischem Fahren ( die sind so bescheuert das keiner dem anderen auch nur 2 cm Platz zugesteht) machten das Erlebnis Todes Straße zu einem Sonntag Morgen Ausflug mit den Kleinen😱. Nach den ersten 30 Minuten in der Zwickmühle am Hang(etwa 56% Steigung und praller Höhen -Sonne bei ständigem Anfahren stehen bleiben Anfahren stehen bleiben wie das eben läuft wenn man keinen Platz hat aber trotzdem Zentimeter gut machen will. JA hier wars dann soweit das unser Kupplung anfing zu stinken und der Rauch der aufstieg verhieß nichts gute. Mit voll auf gedrehter Lüftung, offenen Fenstern und der Motorhaube in halb acht Stellung ( am Öffnungshebel gezogen) ging es dann erstmal auf sicheres Taran zum Flughafen. Hier erholten wir uns von unseren Blesuren bei Wifi und Burger. Es stand an noch in Richtung peruanischer Grenze zu fahren um zu sehen ob wir auch vorerst ohne Versicherung einreisen könne oder nicht. Nach ca. 1Stunde 45 Minuten an der bolivianischen Immigration und der Angst im Nacken das wir womöglich diese verflixte Einreiskarte doch hätten gebraucht war der erste Schritt getan. Jetzt schon langsam dämmrig noch schnell das Formular fürs Auto abgeben und rüber. Gesagt getan und schon standen wir bei der peruanischen Immigration und waren in nicht einmal 2 Minuten fertig. Das Zoll Papier fürs Auto hat dan doch 20 Minuten gedauert aber die Damen waren Nett und ermahnten mich nur die Versicherung auch Manjana zu kaufen. Das werden wir aber jetzt gehts ins Busbett.Read more

  • Day15

    Taquile Island

    April 13 in Peru

    Nach den schwimmenden Inseln ging es weiter auf die Insel Taquile. Die Insel erinnert sehr an die Isla del Sol auf der bolivianischen Seite. Nur das die Isla del Sol noch viel schöner ist.
    Beim Essen wurde uns was über die traditionellen Kleider und Gebräuche erklärt und man hat uns mehrere Tänze gezeigt. Im Anschluss sind wir noch ein bisschen über die Insel gelaufen und dann sind wir mit dem Boot wieder zurück nach Puno gefahren.Read more

  • Day77

    Puno

    April 22, 2017 in Peru

    Schweren Herzens verlassen wir Bolivien und brechen auf gen Puno, das peruanische Pendant zum bolivianischen Copacabana, allerdings nicht ganz so schön wie die Bucht, die einem berühmten Strand in Rio de Janeiro ihren Namen gab.

    Lange haben wir überlegt ob wir hier überhaupt einen Stopp einlegen. Der Grund ein oder zwei Nächte hier zu verweilen sind das Volk der Uros, die mitten auf dem Titicaca See auf Schilfinseln leben.
    Die Uros flohen vor den Incas auf das Wasser und bauten dort Inseln aus Schilf. Da es keine archäologischen Überreste gibt weiß man nicht genau wann diese begannen auf den schwimmenden Inseln zu leben. Heute leben die Nachfahren fast ausschließlich vom Tourismus und aufgrund dessen waren wir uns nicht sicher ob wir uns das antun möchten. Ein Ausflug dorthin kostet 25 Soles (7,20 €). In der Stadt erfahren wir das es auch Touren zu weniger touristischen Inseln gibt. Anschließend besucht man noch eine andere Insel wo man ein wenig rumwandern kann und es gibt auch Mittagessen. Das ganze klingt schon eher nach unserem Geschmack. Wir hören interessiert zu und als sie uns den Preis von 70 (20 €) nennt müssen wir uns ein wenig beratschlagen, stimmen dann aber zu. Die Reisefrau füllt unsere Tickets aus und Marcel sucht schonmal das Geld zusammen. Dann sagt sie: "So das macht dann zusammen 140 $ (130 €)." Ähhh WAS???
    Und wir dachten die ganze Zeit die Frau redet von Soles... Ok, wir überlegen uns das dann nochmal und kommen später wieder... oder auch nicht. 😂

    Also mit dem Tourischiff zu den Uros. Unsere Gruppe ist angenehm klein und wir haben eine der 79 Schilfinseln auch ganz für uns alleine. Mit Ausnahme der dort lebenden Uros natürlich. Die ersten Schritte auf dem Eiland fühlen sich seltsam an. Die vielen Lagen aus getrocknetem Schilf geben bei jedem Schritt nach und es federt angenehm. Das Schilf ist 2 Meter dick und eine solche Insel hat eine Lebensdauer von etwa 50 Jahren. Das Schilf im Wasser verrottet natürlich und so müssen oben zweimal im Monat eine frische Lage getrockneter Schilf aufgelegt werden. Doch nicht nur die Inseln bestehen aus dem Gras: auch die Häuser sind aus dem gleichen Material gebaut. Diese müssen jedoch jedes halbe Jahr komplett erneuert werden, da Witterungseinflüsse wie Sonne, Wind und Regen dem Schilf stark zusetzen. So bekommen wir einen Einblick in das Leben der Uros. Aber auch hier macht die moderne Welt nicht halt: Jedes Haus hat sein eigenes Solarpanel und somit Strom, Licht und Fernsehen. Lisa gönnt sich zum Abschluss noch eine Fahrt mit einem traditionellen Schilfboot (wer die Haltbarkeit errät bekommt eine Sonderpostkarte 😀). So geht ein angenehmer und schöner als erwarteter Ausflug mittags zu Ende.
    Mit einem Halbtagesprogramm geben wir uns jedoch nicht zufrieden:

    Mittags steht noch eine Tour auf einen Friedhof an. Wir besichtigen die Grabtürme von Sillustani. Die sogenannten Chullpas wurden für wichtige Persönlichkeiten gebaut, die nach ihrem Tod mit allerlei Gaben wie Früchten, Kleidung und Gold dort mumifiziert eingemauert wurden. An der Ostseite eines solchen Turmes befindet sich eine kleine Öffnung, in Richtung der aufgehenden Sonne.
    Hoch oben steht auch mit 12 m der höchste Grabturm, der Chullpa de Lagarto. Die Abbildung einer Eidechse gab ihm den Namen, da deren nachwachsender Schwanz als Symbol wiedererstehenden Lebens gilt.
    Teils sind die Türme beschädigt, was sowohl Grabräubern als auch Erdbeben oder Blitzeinschlägen zu verdanken ist. Trotzdem ist es sehr beeindruckend und wir sind schon gespannt auf weitere Bauwerke der präkolumbischen Zeit.
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  • Day141

    Ce matin on vient nous chercher à 9h en bateau pour nous emmener sur une île flottante au large de Llachon. Cela nous va bien car nous voulions éviter toutes les îles flottantes face à Puno qui sont beaucoup trop touristiques. La virée en bateau est super : lac d'huile et soleil qui tape sur les montagnes enneigées de Bolivie.

    Une fois débarqués, on découvre une petite île recouverte d'une sorte de paille (Totora) qui pousse sur le lac. Quinze personnes vivent ici et une des femmes nous explique le mode de construction des îles et leurs modes de vie. Nous sommes rejoints par 2 petites filles adorables et une adolescente Nelly qui nous emmènent faire une virée dans leur bateau (également en Totora) appelé Balsa pour nous montrer comment il se manoeuvre et comment ils récoltent cette fameuse Totora.

    On visite une de leur maison. Très sommaire mais ils ont des panneaux solaires (fournis par des français) pour permettre l'éclairage de nuit. Le temps passe très vite en leur compagnie. On est ébahis par cette façon de vivre et on profite du moment à fond. C'est un moment qui je pense nous marquera longtemps.
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  • Day141

    Nous décidons de faire un dernier stop de 3 jours au Pérou dans cette petite bourgade calme au bord du lac Titicaca. Apres un bus jusqu'à Juliaca puis collectivo jusqu'à Capachica nous arrivons par un dernier collectivo. Ici on dort chez l'habitant et nous devons donc trouver où dormir. Coup de bol dans ce dernier collectivo il y a Carolina, la fille de Valentin qui propose des chambres.

    Nous sommes accueillis par 2 alpacas et 2 chiens, la maison surplombe le lac, la chambre a une vue imprenable, le prix modeste inclut diner, déjeuner et petit déjeuner... Bref on dit oui!! Il est 17h30 du coup on en profite pour admirer le coucher de soleil sur le lac avant de dîner. Mais dès que le soleil se couche ça pèle grave, normal, nous sommes à 4000m d'altitude !

    Le lendemain on se promène dans le village et on tombe sur un mariage. Nous pouvons donc observer leurs coutumes bien différentes des nôtres : ça parle peu, tout le monde boit de la bière et en jette par terre pour porter bonheur aux mariés, une fanfare met l'ambiance, la fête dure 3 jours (premier avec la famille du marié, deuxième avec la famille de la mariée et le troisième tout le monde chez les mariés). On se fait même inviter à les suivre et on boit une bière avec la fanfare. Moment très sympa.

    Puis l'aprem nous montons au mirador qui offre une vue époustouflante sur tout le lac et au loin les montagnes enneigées de Bolivie.

    Le dernier soir Valentin prend le temps de nous parler. Il nous explique qu'il a été le premier à accueillir des touristes ici il y a 20ans. Il nous explique aussi qu'ici les gens n'ont pas le droit de vendre leur terrain. D'ailleurs ils n'ont aucuns papiers officiels, ni clôtures chacun connait les limites du terrain qui lui appartient et l'Etat n'est pas le bienvenu. Il nous montre ensuite les légumes cultivés ici et ceux qu'ils déshydratent pour tenir pendant les périodes de mauvaises récoltes. Il finit par nous expliquer que chaque feuille de coca a une signification (selon sa forme) et certains lisent l'avenir dans ces feuilles.
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  • Day34

    Es gibt ihn wirklich

    February 3 in Peru

    Wenn Pippi Langstrumpf von Ihrem Vater schwärmt, der am Titicacasee wohnt, dann könnte man meinen, das Ganze ist eine Astrid-Lindgren-Phantasie, zumal einem schon der Name "Titicacasee" sofort ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Aber es gibt ihn wirklich. Er ist 15 mal so groß wie der Bodensee, liegt auf 3.800 m Höhe und wir erreichen ihn nach 400 km Fahrt in schönstem Sonnenlicht (obwohl es nach Sonnenuntergang schnell ziemlich frisch wird). Morgen werden wir den See vormittags per Boot erkunden, deswegen heute nur kurz zur Einstimmung: The Mambo Craze von De-Phazz, zu hören und sehen über youtube: https://youtu.be/WsHY_4RW0_Y

    Außerdem ein paar Bilder von Wegesrand. Wir fahren einmal mehr auf der Andenhochebene (Altiplano), haben weite Grünlandschaften und schneebedeckte Gipfel im Blick und kommen durch (wenige) Ortschaften, die zum Teil so verschlafen sind, dass sich nicht einmal die Hunde für uns interessieren. Gut 6.000 km liegen nun hinter uns, das Motorrad ist in einem guten Zustand, auf den Koffern sammeln sich die Aufkleber, auch die Reifen sind noch in Ordnung. Dennoch wird gemeinschaftlich entschieden, in knapp 3 Wochen die BMW-Werkstatt in Santiago de Chile anzufahren, um die Motorräder komplett durchzuchecken, Reifen zu wechseln, Luftfilter zu tauschen, Bremsbeläge zu erneuern und so weiter. Denn dann, nach ca. 10.000 km, dürfte bei vielen Teilen die Verschleißgrenze erreicht sein.
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  • Day60

    Die schwimmenden Inseln

    November 6, 2017 in Peru

    Mit dem Bus geht es nun zum 600km entfernten Puno an der nordöstlichen Seite des Titicaca-Sees. Die Tagesfahrt bot uns sehr schöne Eindrücke der felsig, hügeligen Landschaft, die irgendwie auch trocken wirkt aber dann auch wieder viele Miniseen. Dazwischen finden sich immer wieder grasende Lama und Alpaka Herden. Eindrucksvoll war auch auf halbem Weg die Laguna Lagunillas, die mit ihren Inselchen wie eine Miniatur des Titicaca aussieht.

    Abends in Puno angekommen wurden wir bei unserer Stadterkundung (eigl. waren wir nur auf der Suche nach einem guten Restaurant) wieder mal mit einem Stadtfest begrüßt. Feuerwerk, traditionelle Tänze und Parade, alles dabei.

    Am nächsten Tag sind wir früh mit einer Tour zu den schwimmenden Inseln der Urus gefahren. Die Urus sind eine alte Volksgruppe, die aus der Prä-Inkazeit stammt. Aus Angst vor der Eroberung durch die Inka haben sich die Fischer einst mit ihren Schlifbooten auf dem Titicaca-See versteckt. Nach und nach haben sie ihre Boote zu größeren Inseln verbunden auf denen dann sogar Hütten für Familien und sogar ganze Dörfer Platz fanden. Irgendwann kam es zu unüberwindbaren Konflikten, sodass die Megaflose wieder auf Familienklangröße auseinandergesägt wurden.

    Die Inseln bestehen aus bis zu drei Meter dicken Schlifschichten, deren oberste Schicht wegen der durchdringenden Feuchtigkeit alle zwei Wochen neu aufgestockt werden muss. Volkskrankheit Nummer eins ist Rheuma.

    Obwohl die Inka schon lange passé sind können die Urus nicht wieder an Land, da sie keinen Grund besitzen. Sehr kurios das Ganze.

    Die Gesamtfläche der 40 Inseln beträgt 71qkm auf denen ca. 2.000 Urus leben.
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You might also know this place by the following names:

Puno, Punu jacha suyu, Рэгіён Пуна, Пуно, Regió de Puno, Departemento de Puno, Punon alue, Région de Puno, Region Puno, Regione di Puno, プーノ県, პუნო, Regio Punensis, Puno departamentas, Wilayah Puno, Puno-regionen, پیونو, Punu Suyu, Puno Region, แคว้นปูโน, 普诺大区

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