A 11-day adventure by D.O.T
  • Day11

    T. t. r. t. s. - Conclusion

    July 4, 2018 in Germany โ‹… ๐ŸŒ™ 19 ยฐC

    Mit dem finalen Aufstieg hat es leider nicht geklappt, trotzdem war das Unternehmen "Gipfelsturm" ein Erfolg - ich konnte wertvolle Erfahrungen sammeln, die bei einem zweiten Versuch, garantiert ihre Verwendung finden werden.

    Einer der wichtigsten Faktoren ist die Fitness! Natürlich, ist diese immer ausbaufähig, aber ich war auf jeden Fall zufrieden und werde weiterhin daran arbeiten.

    Was eine sich während inmitten des Aufstiegs befindende, nachlassende Kondition wieder ausgleichen kann, sind beispielsweise genügend Pausen und mentale Stärke das Ziel zu erreichen - diese war definitiv vorhanden!

    Folgende Punkte müssen jedoch meiner Meinung nach, für das Projekt "Zugspitze 2.0" optimiert werden:

    1. Anreise:

    Es ist sinnvoller, nach der langen Anreise eine Übernachtung in Garmisch Partenkirchen einzuplanen.

    Das sehr frühe Aufstehen und die mindestens vierstündige Autofahrt, machen sich natürlich im Laufe des ersten Tages bemerkbar.

    2. Route:

    Beim nächsten Mal, wird die etwas längere Route durch die Partnachklamm genommen, die ja wie bereits erwähnt, zur Zeit ( voraussichtlich bis in den Spätsommer ) nach der Hochwasserkatastrophe vom Juni gesperrt ist.

    Auch wenn diese Strecke stetig bergauf führt, ist sie für mich sicherlich besser zu laufen, als der Weg vom Kreuzeck, der nach kurzem Aufstieg auf ca. 1800 Meter wieder über 800 Höhenmeter talwärts zur Bockhütte führt - das ist trotz der fantastischen Ausblicke, demoralisierend und belastet unnötig die Knie!

    3. Reintalangerhütte:

    Guter Schlaf ist bei einem solchen Unternehmen elementar. Während einer Übernachtung in besagter Hütte, war aufgrund der furchtbar beengten Verhältnisse in den Matrazenlagern und je nach Belegung, natürlich auch einer entsprechenden, nächtlichen Geräuschkulisse, an solchen überhaupt nicht zu denken.

    Zudem erwartet den Bergsteiger am Tag danach, die anstrengende Etappe zur Knorrhütte mit sehr steilen Aufstiegen. Entweder man investiert für die Nachtruhe den hohen Aufpreis für ein privates Zimmer in der Unterkunft, schläft bei schönem Wetter draußen in der Natur, oder läuft ( entsprechende Kondition vorausgesetzt ) die "Marathonstrecke" von 21 Kilometer bis zur Knorrhütte durch.

    Bevor ich noch einmal stolze 25 € für eine "Matrazenparty" in dieser Hütte investiere, fahre ich lieber in einem Bus voller Lebrakranker durch Europa!

    4. Trinkwasser-Versorgung:

    Was nicht unbedingt zu erwarten war - es kam fast täglich zu Wasserknappheit! Trotz Hochgebirge und rauschendem Wildbach, waren nur sehr wenige Möglichkeiten vorhanden, die Wasserflasche wieder aufzufüllen.

    Gerade bei den hochsommerlichen Temperaturen des ersten Tages, reicht eine 1,5 Liter Trinkflasche nicht aus! Um Gewicht einzusparen, hatte ich mich gegen die Mitnahme eines 3 Liter Trinkbeutels entschieden.

    5. Knorrhütte:

    Eine deutliche Steigerung gegenüber der ersten Übernachtung, aber auch hier sollte zur Sicherheit, der Mehrpreis für ein privates Zimmer investiert werden - besser sogar für zwei Nächte, so daß kurz vor dem Ziel bei schlechtem Wetter am Gipfel, noch ein Ausweichtag für den Aufstieg möglich ist. Sehr wichtig: rechtzeitig reservieren!

    6. Genügend Bargeld mitnehmen:

    Mir ist doch tatsächlich fast das Bargeld auf dieser Tour ausgegangen! Hätte ich mich vorab noch besser auf diversen Internetseiten informiert, wäre ersichtlich gewesen, daß zur Zeit auf den Hütten keine Kartenzahlungen möglich sind.

    Auch die hohen Kosten für die Transportmittel ( 17.50 € Kreuzeckbahn & 33,00 € Zahnradbahn ), hatten mich etwas überrascht. Bei genannten Beförderungsmittel war jedoch Kartenzahlung möglich!

    7. Passende Kleidung:

    Das im Hochgebirge ( selbst zur Sommerzeit ) jederzeit eisige Winde, Schnee und im Gipfelbereich auch Minustemperaturen vorkommen, hätte einkalkuliert werden müssen - Anfängerfehler!

    Wind- und vor allem wetterfeste Winterkleidung, bleibt für den Aufstieg auf die Zugspitze alternativlos!

    8. Alleine im Berg:

    Auch wenn ich es liebe alleine zu wandern und meinem eigenen Rhythmus zu folgen, wird für den zweiten Aufstiegsversuch die Suche nach einem Buddy Vorrang haben.

    Oft ist mir stundenlang, vor allem bei der letzten Etappe, niemand begegnet. Zur Sicherheit, aber auch zur Motivation, ist ein Mitwanderer eine große Unterstützung!
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    Traveler

    The Ingo.....๐Ÿ˜Š๐Ÿ˜Š๐Ÿ˜Š๐Ÿ˜Ž

    7/4/18Reply
    D. and D.

    ๐Ÿ˜๐Ÿ˜๐Ÿ˜˜๐Ÿ˜˜โคโค

    7/5/18Reply
    Traveler

    ๐Ÿ˜Š๐Ÿ˜Š๐Ÿ˜Š๐Ÿ˜Š๐Ÿ˜Š๐Ÿ˜‡

    7/5/18Reply
    3 more comments
     
  • Day11

    T. t. r. t. s. - Part 3

    July 4, 2018 in Germany โ‹… โ›… 7 ยฐC

    Von der Knorrhütte zum Zugspitzgipfel:

    Gleich vorweg, ich habe es leider nicht bis zum Gipfel geschafft - doch alles der Reihe nach!

    Gestern Abend, war die Wettervorhersage für heute überhaupt nicht gut! Akzeptable Bedingungen für den "Gipfelsturm", sind nur für den frühen Vormittag gemeldet worden - ab 10.00 Uhr, sind ganztägig immer wieder Regen und leichte Gewitter prognostiziert!

    Wenn jetzt die Mindestzeit für den Aufstieg ( wie gesagt die Mindestzeit ) von drei Stunden veranschlagt wird, ist mit einer gewissen Reserve, die späteste Aufbruchzeit von der Knorrhütte um 6.00 Uhr - keine guten Voraussetzungen!

    Es gibt einige Bergsteiger, die sich schon auf eine weitere Übernachtung in der Unterkunft einstellen - den heftigen Wetterumschwung von Gestern, noch in lebhafter Erinnerung!

    Umso überraschender für mich, als um 5.45 Uhr durch das Bedürfnis die Toilette aufzusuchen, ein Blick nach draußen, den perfekten Sonnenaufgang offenbart.

    Das atemberaubende "Bergglühen" verspricht Traumwetter - also nichts wie los!

    Eine halbe Stunde später bin ich auf den Beinen und steige, inmitten einer durch das frühe Morgenlicht verzauberten Bergkulisse, den höchsten Punkt Deutschlands entgegen.

    Natürlich hat es dieser Aufstieg in sich - es sind rund 900 Höhenmeter zu bewältigen! Das Vorankommen ist akzeptabel - ich bin zufrieden mit meiner bisherigen Leistung.

    Gut, daß gestern während des Nachmittags, ausgiebig Zeit zu ruhen war und die Nacht genügend Schlaf brachte. Ansonsten, hätte es meiner Meinung nach keinen Sinn gemacht, überhaupt erst zu starten.

    Es ist schon ein einmaliges Erlebnis, ganz alleine auf dem "Vordach" Deutschlands zu wandern, denn weit und breit ist niemand unterwegs! Die morgendlichen Farben wechseln im Minutentakt, aber leider verändert sich das Wetter genauso schnell! Mittlerweile, bin ich eine Stunde unterwegs - habe also noch mindestens zwei Weitere vor mir!

    Aus Richtung Zugspitze, zieht eine Schlechtwetterfront auf. Davor tauchen die Sonnenstrahlen das Wettersteingebirge in schönste Farben aber dahinter, nur Grau und Schwarz!

    Wunderschön anzusehen aber eine Gefahr, die es nicht zu unterschätzen gilt. Mir kommen erste Gedanken in den Kopf, ob die "Sonnalpin Gletscherbahn" ( 2600 m ü. NHN und eine Art Vorstation zum Aufstieg ), vor Einsetzen des Regens überhaupt erreichbar ist.

    Das Wetter schlägt nun endgültig um - starker, böiger Wind kommt bei der Überquerung der ersten Schneefelder auf. Die Temperatur ist spürbar gesunken, als vor mir in ungefähr 500 Meter Entfernung erstmals der Gletscherbahnhof zu sehen ist.

    Alles ist Grau in Grau, aber Gott sei Dank kommt auf der Strecke kein Nebel auf! Auch der Zugspitzgipfel und das "Münchner Haus" sind jetzt zu sehen - dicke Regenwolken und Nebel, beginnen den Gipfelsturm zu gefährden.

    Kurz darauf ist "Sonnalpin", nach zwei Stunden Marsch erreicht. Prämiere, das erste Mal innerhalb der veranschlagten Zeit auf den Wegweisern.

    Die schnell aufziehende Schlechtwetterfront, hat mich offensichtlich zu einem deutlich schnelleren Tempo motiviert.

    Der Wind wird stürmischer und die Gipfelregion, verbirgt sich jetzt in der Schlechtwetterfront. Es wird klar, daß für heute kein Aufstieg möglich ist!

    Mittlerweile, ist die Temperatur auf 3 Grad gefallen und mir beginnt kalt zu werden - alles zu gefährlich, Abbruch!

    Als um 9.30 Uhr die Zahnradbahn talwärts in Richtung Grainau abfährt, bin ich froh in ihr zu sitzen. Auch wenn ( heute! ) der Aufstieg aufgrund der Wetterverhältnisse abgebrochen werden musste, war das Ganze ein tolles Abenteuer, das ich nicht missen möchte.

    To be continue next year - ฤฐnลŸallah ๐Ÿงฟ๐Ÿงฟ๐Ÿงฟ!
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  • Day10

    The Knorr-Hut

    July 3, 2018 in Germany โ‹… โ›… 13 ยฐC

    Im Jahre 1855 als kleine, notdürftige Schutzhütte gebaut, ist die Knorrhütte heutzutage ein idealer und durchaus auch komfortabler Stützpunkt, für den Zugspitzaufstieg.

    Im Herzen des Wettersteingebirges, direkt am Abbruch des Zugspitzplatts gelegen, erfolgte in vergangenen Zeiten die Versorgung mit Maultieren.

    Diese Arbeit, übernimmt heute der Hubschrauber, der die entlegene Hütte während der Öffnungszeiten von Ende Mai bis Anfang Oktober, einmal monatlich anfliegt - eine sehr kostspielige Dienstleistung, die sich verständlicherweise im Preisgefüge der Unterkunft wiederspiegelt.

    Seit der Saison 2017, ist die Vereinshütte des DAV an das junge Paar Gernot Knaur und Romana Knabl verpachtet. Die Berghütte wird strukturiert geführt, hat für den enormen logistischen Aufwand ein gutes Preis / Leistungsverhältnis, gemütliche Räumlichkeiten und neue, saubere Sanitäranlagen.

    Eine eigene Quelle bietet hervorragendes Trinkwasser, das zusätzlich vor der Weiterverwendung noch UV gefiltert wird. Die vollbiologische Kläranlage entsorgt nach höchstem Standards die Abwässer. Der so entstehende Klärschlamm wird zusammen mit dem vorsortierten Müll mit dem Hubschrauber zur Entsorgung ins Tal geflogen, was selbstredend, weitere enorme Kosten verursacht.

    Seit 1860 ist die Knorrhütte ( www.knorrhuette.de ) im Besitz des Deutschen Alpenvereins und wurde in der Vergangenheit, immer wieder durch große Geldspenden der Familie Knorr erweitert und restauriert, was ihr die Namensgebung einbrachte.
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  • Day10

    T. t. r. t. s. - Part 2

    July 3, 2018 in Germany โ‹… โ›… 12 ยฐC

    Von der Reintalangerhütte zur Knorrhütte:

    Aufbruch bei tollem Wetter kurz vor 9.00 Uhr. Die zweite Etappe zum Zugspitzgipfel, führt weiter zur Knorrhütte ( 2051 m ü. NHN ) - der 4,5 Kilometer lange Weg ist richtig anstrengend, da auf teils schwierigem Gelände, knapp 700 Höhenmeter zu bewältigen sind.

    Für den Aufstieg werden durchschnittlich 2,5 Stunden veranschlagt - mal schauen, wieviel Zeit ich wieder darüber liege!

    Zu Beginn läuft es sich noch verhältnismäßig entspannt, aber schon wenige hundert Meter nach dem Start geht es nur noch in eine Richtung - steil nach oben! An manchen Abschnitten so steil, daß ein sicheres Vorankommen nur auf allen Vieren möglich ist!

    Die Abstände zwischen den Verschnaufpausen, werden immer kürzer - gegen Ende alle paar Minuten!

    Dann endlich, nach etwas über drei Stunden, ist die Knorrhütte zu sehen. Ein imposanter Anblick, wie sie da inmitten des Wettersteingebirges ( hört sich an wie aus "Herr der Ringe" ) steht - ich bin begeistert!

    Auch von der Hütte selbst - im Vergleich zur gestrigen Unterkunft, definitiv eine Steigerung um zweihundert Prozent!

    Übrigens habe ich den Entschluß gefasst, mich zur letzten Nacht nicht zu äußern und diese aus meinem Gedächtnis zu streichen - sie hat einfach niemals stattgefunden!

    Jetzt bin ich richtig froh hier zu sein - gerade tobt ein heftiges Gewitter mit Starkregen und Hagel! Das Wetter in den Bergen schlägt ja sehr schnell um, aber wenn man es nicht selbst erlebt, ist es fast nicht zu glauben wie schnell!

    Bei Erreichen der Hütte, war noch gutes Wetter mit toller Fernsicht. Innerhalb einer halben Stunde, ist daraus ein richtiges Nebel-Chaos mit maximal zwanzig Metern Sicht geworden.

    Bei meiner Ankunft brach gerade eine Gruppe zum dreistündigen ( oder eher vierstündigen ) Weg zum Zugspitzgipfel auf. Kurz kam mir der Gedanke, hinterher zu laufen - jetzt bin ich froh, die richtige Entscheidung getroffen zu haben!

    Übrigens, in meinem Bettenlager liege ich ( noch ) ganz alleine im unteren Teil eines gemütlichen Etagenbetts.

    Draußen prasselt der Regen - es ist 14.30 Uhr, eine gute Zeit um etwas Schlaf nachzuholen!
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    D. and D.

    Des hรถrt sich so an als wรคre der lykien way krabbelgruppen Niveau gewesen ๐Ÿ˜ฒ๐Ÿ˜ฒ๐Ÿ˜ฒ๐Ÿ˜ฒ๐Ÿ˜ฒ

    7/4/18Reply
     
  • Day9

    Try to reach the summit - Part 1

    July 2, 2018 in Austria โ‹… โ˜€๏ธ 12 ยฐC

    Vom Kreuzeck zur Reintalangerhütte:

    Aus dem Nichts, kommt mir da so eine verrückte Idee - warum nicht einmal auf die Zugspitze "wandern"?! Was denke ich mir da bloß wieder dabei?

    Das www. bietet jede Menge Streckenführungen bis zum Gipfel und so, steht relativ schnell meine Wahlroute fest.

    Da es zur Zeit nicht möglich ist, den landschaftlich besonders reizvollen Weg durch den Partnachklamm zu wandern ( bedingt durch eine verheerende Hochwasserkatastrophe im Juni bis auf Weiteres gesperrt ), fällt die Entscheidung auf die Alternativroute vom Kreuzeck über die Reintalangerhütte, weiter zur Knorrhütte und dann final, bis zum höchsten Gipfel Deutschlands - für mich eine Dreitagestour!

    Es ist Abend und das Tagesziel, die Reintalangerhütte, ist nach vierzehn Kilometern erreicht - ich bin platt!

    Liest man über diese Etappe, werden immer wieder vier Stunden Gehzeit dafür veranschlagt - ja klar, prima!

    Bei mir sind sieben Stunden daraus geworden - willkommen im wahren Leben! Gut, zieht man die ganzen Pausen ab, fällt eine Stunde weg - das Entscheidende aber, ist der Weg selbst!

    Rückblick:

    Von der Talstation der Kreuzeckbahn, fahren Godeln in wenigen Minuten zum "Hausberg" von Garmisch auf 1651 m ü. NHN - bequem, aber mit 17,50 € kein preiswertes Vergnügen!

    Von dort, führt der sehr gut ausgebaute Weg in rund dreißig Minuten zur Hochalm ( 1705 m ü. NHN ) - danach wird es ein wenig kompliziert! Die Wegweiser sind nicht eindeutig und gezieltes Nachfragen auf der bewirtschafteten Hochalm, bring nur widersprüchliches Geplapper!

    Unglaublich aber wahr, niemand von der Belegschaft hat je im Leben von der Reintalangerhütte gehört. Immerhin, einer der meist frequentierten Hütten im ganzen Zugspitzgebiet! Tja, so ist das manchmal mit den Eingeborenen - ohne weiteren Kommentar!

    Natürlich habe ich mir den heutigen Streckenabschnitt mit seinen Zwischenstationen, schon gründlich bei Google Maps angeschaut und notiert!

    Bring trotzdem nichts, wenn Schilder zweideutig sind, bzw. für das nächste Etappenziel ( Bockhütte ) zwei verschiedene Wege angezeigt werden!

    Um die Dramaturgie der Geschichte am Laufen zu halten - ich habe mich "selbstverständlich" für den deutlich längeren Weg entschieden.

    Egal, alles fürs Figürle! Nach drei "furchtbaren" Stunden, in denen es mit höchster Konzentration auf den Weg, ausschließlich bergab ging, ist die DAV-Hütte ( 1052 m ü. NHN ) endlich erreicht - nach knapp 700 Höhenmeter bergab, ein "Festtag" für die Kniegelenke!

    Die etwas längere Pause tut gut - ein alkoholfreies Hefeweizen und ein großes Spezi, sind in diesem Augenblick die besten Getränke der Welt!

    Auf mein Nachfragen beim Hüttenwirt, wie lange der sechs Kilometer lange Marsch zu meinem Tagesziel wohl dauern wird, meint dieser "zwei Stunden" - na ja, dann sagen wir mal eher drei!

    Die Landschaft, ist so grandios wie das sonnige Wetter - ein wenig entschädigt das natürlich für den bevorstehenden Weg, der jetzt weitere dreihundert Höhenmeter, stetig bergauf führt!

    Zuerst einige Zeit parallel an der Partnach entlang, dann ein langes Stück durch Wald, bis der Wildwasserfluß wieder zu sehen ist - diesmal tief unter mir, gespeist vom beeindruckenden Partnachfall, der schon von Weitem zu hören ist.

    Nach fast drei Stunden mühsamen Trekking, steht plötzlich völlig unerwartet "um die Ecke" mein Tagesziel - direkt an der eiskalten Partnach gelegen, kommt mit diversen Sitzmöglichkeiten am Fluß, fast so etwas wie chilliges "Beach-Feeling" auf.

    Das "Highlight" der Reintalanger-Hütte, ist zweifelsohne die persönliche Liegefläche in den Matratzenlagern der Schlafsäle - kein Witz, maximal sechzig Zentimeter breit!

    Da ist heute Nacht wohl "kuscheln" angesagt ๐Ÿฅณ๐Ÿฅณ๐Ÿฅณ!
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    Susanne Stoof

    Nach der Erfahrung mit den beengten Schlafverhรคltnis bekommen wir zukรผnftig keine Probleme mehr im 1.40iger Bett๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‰

    7/3/18Reply
    Traveler

    ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‡

    7/3/18Reply
     
  • Day5

    Monschau is right around the corner!

    June 28, 2018 in Germany โ‹… โ›… 25 ยฐC

    Was beispielsweise Rothenburg ob der Tauber in Bayern, oder Riquewihr im Elsaß, ist definitiv Monschau in NRW!

    Nur wenige Kilometer von der belgischen Grenze entfernt, präsentiert sich das kleine, mittelalterliche Städtchen herausgeputzt und ist bei schönsten Sommerwetter, absolut besuchenswert.

    Wie in den zwei oben genannten Orten auch, ist Monschau ein Paradebeispiel für Fachwerk-Idylle.

    Die prächtigen Häuser direkt am Wildwasserfluß Rur ( ohne "h" - einem Zufluss der Maas ), sind besonders schön anzuschauen. Natürlich, sind auch viele Touristen unterwegs, aber die romantische Szenerie leidet ( zumindest heute ) nicht darunter.

    Ein Shopping Tipp von mir - "Das Senflädchen" ( www.senfmuehle.de ) im Altstadtzentrum. Die dazu gehörende, historische Senfmühle am Stadtrand, produziert seit 1882.

    Derzeit werden 22 Senfsorten zum Verkauf angeboten - der Honig-Mohn-Senf, ist besonders lecker ๐Ÿ˜‹๐Ÿ˜‹๐Ÿ˜‹!
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    Insekten Ingo

    Krass wie schรถn es da is

    6/28/18Reply
    Traveler

    Stimmt wohl.....und direkt um die "Ecke"๐Ÿ˜Ž

    6/28/18Reply
    Daniela W.

    Wow

    6/28/18Reply
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  • Day4

    The windmills of Schiedam

    June 27, 2018 in Germany โ‹… โ›… 23 ยฐC

    Die Zelte sind schnell abgebaut und gegen 10.00 Uhr, ist Abfahrt von Egmond aan Zee nach Aachen - mit einem "kleinen" Umweg über Schiedam.

    Neben Rotterdam gelegen sind dort, mit bis zu 33 Meter Höhe, die größten historischen Windmühlen der Welt zu bestaunen - das sollte doch einen Umweg von 60 Kilometer wert sein, oder!?

    Schiedam wurde in der Vergangenheit groß und wohlhabend, durch etliche Jenever-Brennereien ( ein mit Wacholderbeeren aromatisierter Schnaps ) - im Jahre 1887, soll es dort knapp 400 Betriebe gegeben haben.

    Als in den folgenden Jahrzehnten dann andere alkoholische Getränke, wie beispielsweise Cognac, beliebter wurden, ließ die Popularität des Jenever deutlich nach und die allermeisten Brennereien mußten schließen.

    In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts, waren nur noch vierzehn davon übrig. Auch heutzutage, wird die "Mutter aller Gins" in Schiedam hergestellt und erfreut sich wieder wachsender Beliebtheit.

    Geblieben aus vergangenen Tagen sind die Windmühlen, die seinerzeit gebraucht wurden, um die zahlreichen Brennereien mit dem benötigten, gemahlenen Getreide zu versorgen.

    Das die Flügen der Windmühlen, die nicht freistehend, sondern im Stadtgebiet integriert sind, überhaupt den Wind einfangen konnten, mußten sie die bereits stehenden Häuser deutlich überragen und genau das, ist der Grund für die imposante Größe!

    Von den ehemals zwanzig Stück, sind nur noch fünf der historischen Mühlen erhalten geblieben - alle in perfektem Zustand und wunderschön renoviert!

    Die Schiedamer lieben ihre Windmühlen sehr und so verwundert es nicht, daß die Bauwerke alle Namen wie "der Wal" oder "der Norden" haben.

    Wer die typischen Hollandklischees sucht und liebt, wird von der historischen Altstadt begeistert sein - die nachfolgenden Bilder sprechen für sich!

    Die Weiterfahrt nach Aachen, bringt dichten Verkehr mit kleinen Staus. Länder-Hopping 2.0 war toll und brachte die Erkenntnis, daß trotz des sehenswerten Grote Markt und dem Pralinen- und Schokoladenkult in Brüssel, bis jetzt die Niederlande mit ihren Städten und Landschaften, für uns bei Weitem das interessantere Reiseziel, verglichen mit Belgien sind.
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    Traveler

    Meine wunderschรถne Schwester ๐Ÿ˜˜

    6/27/18Reply
    D. and D.

    Liebe โคโคโค

    6/27/18Reply
    Insekten Ingo

    Looks like a bรคstube. I mean sรค sitting possibility

    6/27/18Reply
     
  • Day3

    "Soepp is your hipest friend.....

    June 26, 2018 in the Netherlands โ‹… โ˜๏ธ 17 ยฐC

    .....and your dearest grandmother at the same time"!

    Genau so, stellt sich das "Konzept", bestehend aus Restaurant, Café und Vintage-Shop auf seiner Internetseite ( www.soepp.nl ) selbst vor.

    In einer hübschen Seitengasse an einer der Hauptgrachten gelegen, verleitet die ungewöhnliche Bestuhlung a' la Schrebergarten vor dem Restaurant, beim Vorbeigehen augenblicklich zum Schmunzeln.

    Der Innenraum präsentiert sich völlig übertrieben im Vintage-Design - bunt, schrill und seeehr gemütlich!

    Dieses Konzept macht Spaß - hier lässt es sich prima viel Zeit verbringen, oder wie Jessi meinte: "Ein wunderbarer, sicherlich schon nach wenigen Besuchen vertrauter Ort, zum Sitzen und miteinander reden".

    Wie ich finde auch einer, der durch die Menschen, ihre vertraute Art unter einander und einer charmanten Inneneinrichtung, sehr positiv an längst vergangene Zeiten erinnert!
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  • Day3

    Jessi's crowned today

    June 26, 2018 in the Netherlands โ‹… โ›… 11 ยฐC

    Ein grünes Zelt und Geburtstag? Stimmt, diese Kombination weckt Erinnerungen.

    Letztes Jahr, wachte Jessi zu ihrem 28. Geburtstag auf dem Campingplatz von Hamdi und Meliat im türkischen Üzümlü auf.

    Heute, genau ein Jahr später - dasselbe Zelt, aber diesmal auf einem Zeltplatz im holländischen Egmond aan Zee. Sieht fast so aus, als beginne sich da ein ganz spezieller Rhythmus zu entwickeln ๐Ÿ˜๐Ÿ˜๐Ÿ˜!

    Wie 2017 auch, gratulieren wieder blauer Himmel und strahlender Sonnenschein! Selbstverständlich, hat ein Geburtstagskind das "Krönle" des Tages auf - mal schauen, was da heute auf mich zukommt.

    Gegen 9.30 Uhr, starten wir mit gemieteten Holland-Fahrräder ins nahe Alkmaar - das weit über die Landesgrenze hinaus bekannte historische Zentrum soll prachtvoll sein.

    Und, so ist es! Alkmaar ist wunderbar, liebens- und lebenswert! Durch die bunten Gassen der Altstadt rund um den berühmten Käsemarkt zu bummeln, ist ein Härtetest für jeden Smartphone-Akku - tolle Fotomotive reihen sich dicht aneinander!

    Eine Vielzahl von Geschäften, Restaurants und Cafés direkt an den Grachten - Alkmaar lädt zum Verweilen ein! Was genauso schnell auffällt, ist das lässige "Dolce Vita" - ein Jeder scheint entspannt und gut gelaunt.

    Das im historischen Stadtkern keine Fahrzeuge erlaubt sind, tut gut - wie um ein Klischee unserer Landesnachbarn vollends zu bedienen, ist das Fahrrad das Hauptfortbewegungsmittel.

    Die dadurch entstehende Ruhe, überträgt sich 1zu1 auf die Menschen und vermittelt beschauliches Kleinstadt-Flair, in der 110.000 Einwohner zählenden Stadt.

    Natürlich, gehört zu einem Geburtstag auch eine Torte - an Jessi's Ehrentag ist es "nur" ein Törtchen, aber was für eins!

    In unmittelbarer Nähe zum Käsemarkt, fast direkt am historischen Wiege-Gebäude De Waag, kommt man nicht an der Patisserie Dobla Store ( www.doblastore.nl ) vorbei - Kunst am Kuchen!

    Die Auswahl fällt nicht leicht, aber es ist eigentlich völlig egal worauf die Entscheidung fällt - beim Member of "Coupe du Monde de la Patisserie" wählt man immer richtig!

    Happy Birthday mein Schatz๐Ÿ‘‘๐Ÿฅณ๐Ÿ˜˜!
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    Traveler

    Happy Birthday ins Nachbarzelt๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚๐Ÿ’๐ŸŒผ๐Ÿ’ฎ๐Ÿต๏ธ๐ŸŒธ๐Ÿ˜˜๐Ÿ˜˜๐Ÿ˜˜๐Ÿ˜˜๐Ÿ˜˜The Doser hat heut s'Krรถnle auf๐Ÿ‘‘๐Ÿ‘‘๐Ÿ‘‘๐Ÿ‘‘๐Ÿ‘‘๐Ÿ‘‘๐Ÿ‘‘๐Ÿ‘‘๐Ÿ‘‘๐Ÿ‘‘๐Ÿ‘‘๐Ÿ‘‘๐Ÿ‘‘๐Ÿ‘‘๐Ÿ‘‘

    6/26/18Reply
    D. and D.

    ๐Ÿ˜˜๐Ÿ˜˜๐Ÿ˜˜๐Ÿ˜˜๐Ÿ˜˜

    6/26/18Reply
    Susanne Stoof

    Hab Dich lieb SรผรŸe...Happy Burzeltag ๐Ÿ˜๐Ÿ˜—๐Ÿ˜๐Ÿ˜—๐Ÿ˜˜๐Ÿ˜

    6/26/18Reply
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  • Day2

    Camp on the Dutch North Sea cost

    June 25, 2018 in the Netherlands โ‹… โ›… 16 ยฐC

    Das Dauerschlechtwetter Gebiet Aachen, verlassen wir bei gefühltem Herbstwetter, und erreichen drei Fahrtstunden später, bei fast sommerlichen Temperaturen und strahlend blauem Himmel, die niederländische Nordseeküste bei Egmond aan Zee.

    Das beliebte Seebad, haben wir ganz bewusst gewählt, da es sehr nahe zur bekannten Käsestadt Alkmaar liegt, die mit vielen Sehenswürdigkeiten, Grachten und einem wunderschönen Altstadtviertel die meisten Hollandklischees bedienen soll.

    Leider, besteht nicht die Möglichkeit den berühmten, traditionellen Käsemarkt, der von Ostern bis in den Herbst immer Freitags stattfindet, zu besuchen - Rückreise ist schon am Mittwoch!

    Trotzdem, sind wir sehr gespannt auf Alkmaar und werden morgen eine Radtour dorthin unternehmen.

    Unsere Zelte, haben wir auf dem Campingplatz Roompot Vakanties Kustpark aufgebaut. Glück gehabt, das riesige Areal ist nahezu ausgebucht - der Sommerferienbeginn in Deutschland, ist natürlich auch bei den holländischen Nachbarn bemerkbar.

    Die Stellplätze sind ruhig gelegen und unsere "Unterkünfte" für die zwei kommenden Nächte, schnell aufgebaut - jetzt aber, geht's erst einmal an den nahe gelegenen Strand.

    Der, ist einen rund zehnminütigen Spaziergang vom Campingplatz entfernt und überrascht mit seiner enormen Länge und Breite, aber auch durch die wenigen Strandbesucher - herrliche Weite und ganz viel Freiraum, wunderbar!

    Das schönste an diesem riesigen Strand, ist allerdings die fantastische Dünenlandschaft. Fast glaubt man sich auf Fuerteventura - toll, das war so nicht zu erwarten!

    Egmond aan Zee - bis jetzt eine tolle Wahl ๐Ÿ˜๐ŸŒž๐Ÿ˜!
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    D. and D.

    Ersteeeeee ! ๐Ÿ˜‚

    6/25/18Reply
    D. and D.

    D. & D. โคโคโค

    6/25/18Reply
    Traveler

    D. & D.๐Ÿ˜€๐Ÿ˜€๐Ÿ˜€

    6/26/18Reply
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