Portugal
Aguçadoura

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Travelers at this place
    • Day 221

      Ein toller dritter Tag

      May 18 in Portugal ⋅ ☁️ 13 °C

      Heute morgen hat der Wecker um 6:30 Uhr geklingelt. Sarah, mit der ich mir ja das Ehebett geteilt habe, ist nach einem kurzen „Good Morning“ direkt aufgesprungen und ins Badezimmer geeilt. Ich habe noch nie jemanden um die Zeit so schnell aus dem Bett springen sehen. Das hat mich motiviert auch direkt aufzustehen und mich fertig zu machen. Ich habe schon beim packen gemerkt, dass ich heute erstmal mein Ding machen will. Also habe ich es Sarah einfach gesagt, dass ich heute erstmal alleine loslaufen möchte. Sie hatte erneut vollstes Verständnis dafür. 7:15 Uhr ging es schließlich über den schönen Holzweg entlang des Wassers für mich los. Dieses Mal führte der Weg zu Beginn etwas ins Landesinnere durch einige Felder und schließlich in ein kleines Örtchen. Leider ging der Regen wieder los und ich bin erstmal in ein kleines Café eingekehrt, um mich mit einem Frühstück zu stärken. Danach ging es für mich weiter durch kleine Dörfer. Irgendwann sah ich schon aus der Ferne ein kleines Lokal für Pilgrims. Perfekt für einen Stempel- und Toilettenstopp. Zufällig habe ich hier meine Zimmer Nachbarinnen von der letzten Herberge getroffen. Die beiden haben gefragt, ob sie mich begleiten dürfen und es war okay für mich nach 4h alleine laufen. Es fing dann nochmal ziemlich doll an zu regnen und wir mussten uns in einem Hauseingang stellen, um nicht komplett durchzuweichen. Als der Regen weniger wurde sind wir weitergezogen. Schließlich kam endlich die Sonne wieder vor und Sophy (aus Ungarn) und ich mussten Kiki (aus Taiwan) verabschieden, da sie heute „nur“ 16 km laufen wollte. Sophy und ich sind dann noch weitergelaufen. Teilweise auch am Strand was überhaupt nicht gut für meine sich anbahnenden Blasen an den Füßen war. Schließlich sind wir an der Straße Route N13 in das Restaurant Route N13 eingekehrt, um uns zu stärken. Die Besitzer haben uns extra was vegetarisches gezaubert, obwohl sie sich eigentlich auf Fleisch spezialisiert haben. Am Ende haben sie noch unseren Nachtisch (ein Stück Passionfruit Kuchen) für Instagram fotografiert, was schon ein bisschen amüsant war. Als die Besitzerin dann noch erfahren hat, dass ich vor zwei Wochen bei der Route 66 in den USA war, war sie komplett aus dem Häuschen und hat uns noch auf einen Shot Portwein eingeladen und uns ihre Tochter vorgestellt. Es war alles irgendwie sehr lustig und wir mussten viel lachen. Die letzten 1 1/2 Stunden haben sich dann nochmal sehr gezogen. Letztlich sind wir 27 km gelaufen und waren sehr froh, 17:30 Uhr endlich an der Herberge angekommen zu sein. Dieses Mal hatten wir nicht so einen Zeitdruck, da wir die Betten in der Herberge schon vorher reservieren konnten. Es gab dann noch eine Kleinigkeit zu essen in der Sonne und dann ging’s auch schon ins Bett. Mein Highlight des Tages war auf jeden Fall die Zeit in dem Restaurant Route N13, aber auch dass ich mich heute morgen so einfach von Sarah lösen konnten und mein eigenes Ding gemacht habe. Außerdem fand ich es mit Sophy auch echt sehr angenehm zu laufen. Sie hat mir auch tolle Blasenpflaster empfohlen. Was leider etwas doof ist: ich habe jetzt an den Fersen die ersten kleinen Blasen. Die neuen Blasenpflaster sind schon drauf. Mal gucken wie es sich morgen läuft. Morgen früh starte ich erstmal wieder alleine für mich. Sophy weiß schon Bescheid. Wir haben aber wieder die gleiche Herberge als Ziel, was sehr okay ist für mich.Read more

    • Day 220

      Ein neuer Tag auf dem Camino

      May 17 in Portugal ⋅ ☀️ 15 °C

      Ich bin heute morgen um 6:30 Uhr noch vor meinem Wecker von dem Gewusel in der Herberge wach geworden. Also habe ich mir gedacht, dass ich jetzt auch einfach in den Tag starte. Im 7:30 Uhr ging es für mich dann wieder auf den schönen Holzweg an der Küste. Ich bin durch kleine Fischerdörfer gelaufen und habe mich über die kleinen bunten Häuser und lokale Kunst gefreut. Ich war gerade dabei eine Frau zu überholen, da hat sich mich prompt angesprochen und gefragt woher ich komme. So kamen wir nach kurzem Smalltalk länger ins Gespräch. Sara, 50 Jahre alt kommt aus Chicago und geht auch zum ersten Mal den Camino. Sie ist sogar das erste mal in Europa. Sie hat zwei Kinder (Tochter, 27 und Sohn 19) und lebt mit ihrem Mann und Hund zusammen und so haben wir erzählt und erzählt. Zwischenzeitlich hat es immer wieder geregnet und dann hat aber auch wieder die Sonne geschienen. Wir haben gegen 9:30 Uhr die erste Pause für Cappuccino und pastel de nata gemacht. Durch das viele Gequatsche habe ich gemerkt, dass ich alles um mich herum gar nicht mehr so intensiv wahrnehmen kann und so habe ich auch gar nicht mehr wirklich gemerkt, dass ich etwas essen sollte. Außerdem dachte ich nach ein paar Stunden, dass ich nun auch wieder bereit wäre alleine zu laufen. Irgendwie kam aber nicht der richtige Zeitpunkt, um mich von Sara zu trennen. So sind wir 23 km bis zu Herberge gelaufen. Wir waren pünktlich zur Öffnung um 14 Uhr da und haben leider trotzdem kein Bett mehr bekommen. Zum Glück haben uns stattdessen Lokals aufgenommen für 20 Euro pro Person. Ich war so hungrig nachdem wir unser Ehebett bezogen haben, dass ich erstmal mein Porridge vorgeholt habe. Nach nur einem Löffel merkte ich, dass es (warum auch immer) schlecht geworden ist und komplett sauer geschmeckt hat. Also Plan B: eine kurze Dusche nehmen und dann mit Sara im Strand Restaurant etwas essen gehen. Nach dem Essen habe ich sehr lange mit Lenny telefoniert und mit ihr besprochen, dass ich Sara sagen muss, dass ich auch wieder alleine gehen will. Über den Tag habe ich nämlich gemerkt, dass sie sich gut vorstellen kann weiter mit mir zu laufen. Das Telefonat tat sehr gut. Ich bin danach noch an den Strand gegangen, habe ein paar Nachrichten beantwortet, mit Tillmann telefoniert und etwas Yoga gemacht. Abends war ich dann noch mit Sara und zwei weiteren Mädels, die auch in der Ausweich-Unterkunft gelandet sind, am Strand zum Sonnenuntergang. Nun liege ich mit Sara, die ich heute morgen erst kennengelernt habe im Bett. Sehr komisch irgendwie, aber für eine Nacht ist es okay denke ich. Ich habe ihr schon gesagt, dass ich morgen auch wieder alleine gehen möchte, ab einem gewissen Punkt und sie war ein Glück sehr verständnisvoll. Nun schlafe ich hoffentlich ohne aufzuwachen durch. Mein Highlight war heute die Morgenstunde auf dem Camino für mich zu haben und zu genießen. Außerdem war es toll Sara kennenzulernen, weil die Zeit so verflogen ist und der Regen gefühlt nicht gestört hat. Was etwas doof war: ich musste einmal durch Sand laufen und meine Schuhe waren sehr nass, dadurch habe ich jetzt das Gefühl, dass an drei Stellen am Fuß eine Blase entstehen könnte. Außerdem wäre ich nach einiger Zeit lieber wieder alleine gelaufen, aber ich habe es irgendwie nicht geschafft mich von Sara zu trennen. Zudem muss ich morgen darauf achten regelmäßiger zu essen, bevor ich wieder so ausgehungert bin.Read more

    • Day 5

      2nd walking day- Vila do Conde to Espose

      October 7, 2022 in Portugal ⋅ ☀️ 70 °F

      Slept so great last night! And I needed it! I needed to remedy my pack situation so walked 4 miles to the next town to get a day pack and found a great one that will make this experience far less painful! I did have to walk through suburbia to get there but I’m comfortable with suburbia. Too comfortable!,(“Oh look! A Staples!!!”)
      Have now made it back to the Camino and I think it only added @ 2 miles to my walk today. One thing I have learned so far (besides the valuable lesson of the pack) is you never pass up a:
      Bathroom
      Water fountain
      Place to get something to eat
      Which brings me to where I am right now, at a little beach restaurant grabbing a sandwich. I have walked 8.5 miles today and have about that much more to go so seems like a good move!
      The Portuguese eat 4 meals a day except they call the late afternoon one a “snack”. It’s not a snack. So I’m with them for the first 3 but can’t do the 9:00 dinner- mostly because I’m in bed by that time- but really, who wants to eat a big meal at that hour?
      Oh! Also something I’ve learned is - you have to download what you want to listen to! So I did that and besides my worship music early on it’s Carole King day. And I’m sorry fellow Peregrinos, but I just can’t stop myself from singing along and may even doing a little dance step or two!
      Oh- also- things are really cheap here. I am eating a big ol grilled ham and cheese sandwich and a Coke Zero and the tab was under 5 bucks. But I guess the pay is really low, so there’s that…but it’s great for tourists!
      Well-finished my sandwich so I’m off for the next 8 miles.
      I’ll post some pics from my journey so far today.
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    • Day 4

      Tag 3: Labruge - Aguçadoura (~ 20 km)

      May 4 in Portugal ⋅ ☁️ 16 °C

      Ich schlafe ganz passabel, dafür dass ich relativ lange zum Einschlafen gebraucht habe und werde nur selten wach. Wie immer gibt es aber einige Frühaufsteher, die schon vor 6 Uhr mit ihren extra lauten Plastiktüten rascheln und als kurz nach 7 auch die beiden Italienerinnen in den unteren Betten beim Packen lautstark erzählen, gebe ich auf. Daniela neben mir hat schon fast fertig gepackt, während Anna auch gerade wach wird. Sie ist überzeugt, dass die Frau unter ihr bereits nachts um 1 gegangen ist und nicht nur kurz auf Toilette war.

      Ich mache mich in Ruhe fertig und packe meine Sachen, was die ersten Tage noch erstaunlich lange dauert. Als ich um kurz vor 8 die Schuhe anziehe, treffe ich Heike, der der gestrige Tag noch sehr zu schaffen macht. Gemeinsam mit Anna laufen wir los, kommen aber nur ein paar Minuten weit, bis uns Daniela von einer Terrasse aus einem Café aus zuwinkt. Also gehen wir erstmal frühstücken und lernen noch eine weitere deutsche Frau kennen, die in (gut eingelaufenen) Flipflops läuft. Die Stimmung ist trotz gemeldetem Regen noch gut.

      Die ersten KM laufe ich anschließend zusammen mit Anna und Heike, als sie aber nach nicht mal einer Stunde Pause auf einer Bank ohne Aussicht planen, verabschiede ich mich. Mit Daniela haben wir ausgemacht, uns im ersten Café in Vila do Conde zu treffen, da man dort entscheiden muss, ob man dem Küstenweg folgt oder nach Rates auf den Central wechselt.

      Unterwegs fängt es wieder an zu regnen, ich gehe aber davon aus, dass es ähnlich wie gestern immer nur kurze Phasen sind, zwischen denen man genug Zeit zum Trocknen hat. Falsch gedacht, aber bis ich das realisiere, bin ich schon bis auf die Unterwäsche durchweicht, sodass das Cape auch nicht mehr helfen würde. Und solange es regnet, traue ich mich auch nicht den Rucksack zu öffnen. Ich laufe also stur weiter, dank dem Wind wird mir auch noch kalt und die Jacke speichert das Wasser bekanntermaßen statt es abzuhalten. Die Strecke ist auch nicht schön, sondern führt durch Ortschaften statt an Strand entlang.

      Ich erreiche Vila do Conde schon um halb 11, sehe aber kein offenes Kaffee, vor allem nicht vor dem Abzweig nach Rates. Da es gerade kurz nicht regnet, bleibe ich ein paar Minuten auf einer Bank sitzen und denke nach.
      Nach Rates wären es noch rund 13 km und auch wenn ich bisher zügig durchkomme, ist mir das zu viel, vor allem weil Daniela gehört hat, dass davor ein ordentlicher Anstieg käme. Hierbleiben kommt aber auch nicht in Frage, wenn die Unterkunft erst um 15 Uhr öffnet, so viel Zeit kann ich auch in keinem Restaurant totschlagen. Also bleibt nur auf dem Küstenweg weiterlaufen, die Entscheidung ist also getroffen. Da ich nicht weiß, wie weit die anderen hinter mir sind und ob sie noch irgendwo Pause machen, habe ich auch keine Lust zu warten. Ich laufe also weiter, auch um warm zu bleiben.

      Es regnet wieder mehr und seit einer Weile merke ich, dass sich durch die nasse Hose auch die Socken vollsaugen und meine Füße komplett feucht sind. Ich brauche jetzt doch eine Pause und so gehe ich ins nächste Café, trinke etwa heißes und esse erstmal was. Ich schicke ein paar jammernde Nachrichten an Freunde und lasse mich aufmuntern, dass das Wetter daheim auch nicht soo toll sei, im Regen laufen doch meditativ wäre und überhaupt. Also reiße ich mich zusammen und laufe weiter.

      Der Regen hat erstmal aufgehört und ich mache eine kurze Pause, krame ein paar trockene Socken aus dem Rucksack und ziehe auch zur Sicherheit das Cape über.
      An der nächsten Unterkunft laufe ich um halb 1 vorbei, die würde auch erst um drei öffnen und mit trockenen Socken ist das Laufen auch nicht mehr so schlimm, vor allem weil der Weg endlich wieder aus den Ortschaften raus ans Meer führt. Der Wind bläst von hinten und in etwas weniger als zwei Stunden erreiche ich eine Unterkunft, die um 14 Uhr aufmacht und direkt am Strand gelegen ist, das klingt machbar.

      Die Strecke am Meer entlang ist sogar richtig toll, es windet so sehr, dass die Wellen wirklich beeindruckend sind und das Laufen wieder fast von selbst geht. Ich merke jedoch, dass ich zu lange feuchte Füße hatte und befürchte, mir heute Blasen zu holen. Da es wieder anfängt zu nieseln, gebe ich nochmal richtig Gas und schaffe die Strecke in 1,5 Stunden.
      14:15 Uhr, hoffentlich hat die Herberge schon offen, denke ich, nur um kurz danach die junge Hospitaliera geschockt anzuschauen, die mir verkündet, dass sie bereits voll wären. Es können doch nicht wirklich 24 Menschen direkt vor mir innerhalb von 15 Minuten angekommen sein, die hätten mich doch bei der letzten Pause überholen müssen. Nein, erklärt sie mir, es seien viele Betten reserviert. Sie könne mir aber eine Matratze im Lagerraum/Abstellkammer anbieten, die einzig andere Alternative ist die Herberge in 8km, die aber auch nur wenige Betten hat.
      Ich laufe sicher keine 8 weiteren km mehr und in einem Raum nur für mich schnarcht zumindest keiner, eine Nacht mit dünner Matte auf dem Boden werde ich schon überleben. Hauptsache erstmal duschen und trockene Sachen anziehen!
      Anschließend sitze ich ein wenig in der Küche rum, aber da ich heute keine Lust auf Menschen habe, ziehe ich mich in meinen (leider fensterlosen) Raum zurück.

      Ein kleiner Supermarkt ist auch wieder um die Ecke, wobei ich die hier im Vergleich zu meinen Erfahrungen aus Spanien für Pilger eher schlecht ausgestattet finde. Ich lege mir trotzdem ein paar Vorräte an, da ich nicht sicher bin, wie es sonntags in Portugal aussieht. Morgen soll es wieder regnen und ich habe nur die Wahl zwischen einer kurzen Etappe, bei der ich potentiell zu früh an der Herberge bin oder einer viel zu langen ohne Garantie dass noch etwas frei ist. Buchen kommt für mich auch nicht in Frage und überhaupt nervt mich die Situation heute.

      Ich setze mich eine Weile an den Strand, auch wenn es ziemlich kalt ist und strecke wenigstens kurz die Füße ins Wasser (die leider wirklich nicht mehr blasenfrei sind). Das Meeresrauschen ist zwar toll, ich fühle mich aber nicht fit, hoffentlich habe ich mich nicht erkältet. Außerdem ist es mir einerseits zu einsam und andererseits habe ich auf Leute heute überhaupt keine Lust mehr. Also lege ich mich relativ früh wieder in meine Kammer und hoffe, dass die Stimmung nur dem allseits bekannten „Phänomen des dritten Tages“ geschuldet ist. Jannet hatte davor auch gewarnt, als Heike auf der Fahrt nach Porto nach ihren früheren Camino-Erfahrungen gefragt hat. Ich dachte zwar, dass das erst morgen, am dritten „richtigen“ Lauftag zuschlägt, aber mal sehen…
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    • Day 3

      Labruge - Aguçadoura

      April 28, 2023 in Portugal

      In der Früh, vom Hahn geweckt, ging es erstmal weiter auf den schönen Holzstegen. Nach einem schnellen Cappuccino in Vila Chã und mit kaum anderen Pilgern, ließ es sich entspannt wach werden, in der frühen Nebellandschaft.
      In Vila do Conde, die erste größere Stadt, überraschte uns der hiesige Markt und wir entschieden uns für ein spontanes Picknick. Entlang der Stadtgrenze hinein in die touristische Küstenregionen ging es weiter am Meer entlang bis zu unserem heutigen Ziel der Albergue de Aguçadoura. In netter Gesellschaft teilen wir uns heute Nacht das 6-Bett-Zimmer und den Blick auf den Sonnenuntergang.
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    • Day 8

      Day 3 on the Camino

      October 1, 2023 in Portugal ⋅ ☀️ 22 °C

      We started the day by the coast where it was foggy and misty. Good facial moisturizing 😀 In the afternoon we walked through a lot of agricultural areas, had lunch in Apulia and finally through Fao before crossing the river and we were welcomed on the other side by the Bom Camino sign painted on the road. In a forested area we came across a cairn of stones and other small things people had left in the middle of a forested area. My favorite was a little package inviting folks to take a bandaid if they have blisters. Some interesting monuments to the women of the sea and to workers coming into Esposende and a gazebo that reminded me of Gilmore Girls. 23 kms! A long day.Read more

    • Day 23

      Garden of the Moors

      January 26 in Portugal ⋅ ☁️ 12 °C

      Today’s walk to Porto was not too long and I walked it with much pleasure. I had a fantastic lunch at the Cafe Perestroika that had a huge plate of pork, fries, rice, a salad, bread, soup, a peach tea and an espresso for only €7!

      Right before I reached Porto, I heard music playing from a park and went over to check it out. There were hundreds of people waiting for the sun to set over the river. I chilled out there and rested for the day before heading to the Alburgue.
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    • Day 2–3

      2. Etappe: Labruge bis Santo Andre

      June 15 in Portugal ⋅ ☀️ 16 °C

      Nach einer eher schlaflosen Nacht in der öffentlichen Herberge in Labruge bin ich trotzdem heute morgen gegen 5:30 Uhr aufgestanden. Ab 4 Uhr war nicht mehr an Schlaf zu denken. Ein paar Schnarcher waren im Schlafraum, dann mussten welche zur Toilette gehen und einige Pilger sind schon sehr früh aufgebrochen. Dazu kam meine Unruhe. Aber: ich war fit und ausgeschlafen. Leise den Schlafraum zu verlassen, war jedoch gar nicht so einfach.

      Nach 1 Stunde wandern kam das erste Café in Sicht und ich habe einen Milchkaffee und ein Croissant bestellt. Gestärkt ging es so richtig los.

      Bis Vila do Conde ging es total romantisch über Holzstege durch die Dünen direkt am Meer. Vor und hinter mir waren zwei andere Pilger aus der Herberge, die in einigem Abstand den Weg mit mir „gemeinsam“ gegangen sind. Ansonsten sehr ruhig.

      In Vila de Conde habe ich noch in einer süße kleine Kapelle eine Kerze angezündet. Aber dann war der Weg nicht mehr schön. Ein bisschen habe ich mich wie in Knokke-Heist gefühlt. Viele hohe Häuser, lange und viel befahrene Strandpromenade mit Beachclubs. Und der Weg zog sich sehr.

      Dann habe ich noch eine öffentliche Toilette besucht. Sie wurde gerade geputzt. Ist ja eigentlich ein gutes Zeichen. Die Dame hat mir gewunken, dass ich reinkommen dürfe. Das tat ich und stand in hohem Wasser, da das komplette Toilettenhäuschen mit einem Schlauch und starkem Putzmittel geschrubbt wurde. Die Dame hat nur kurz Pause gemacht. Ich hatte ein bisschen Sorge, dass meine nicht wasserdichten Schuhe aufgeben würden. Dann habe ich nur kurz die Toilettenspülung berührt und meine Hände waren ganz weiß vom Putzmittel. Habe mein gutes Trinkwasser benutzt um die Hände sauber rubbeln zu können.

      Nach Póvoa de Varzim war es dann wieder herrlich. Ich habe eine lange Mittagspause am Strand gemacht. Vorher noch Obst und Wasser dafür im Supermarkt besorgt. Eine alte Portugiesin kam ganz aufgeregt zu mir und gestikulierte, dass ich auf dem falschen Weg bin und in eine andere Richtung müsste. Zeichensprache sei dank, habe ich ihr gezeigt, dass ich nur Essen kaufen gehen :)

      Der Weg zum Hotel nach der Strandpause war nur noch kurz. Allerdings merkte ich leider, dass mein Rucksack seeehr schwer war. Habe aber auch viel Wasser eingekauft, weil ich nicht einschätzen kann, wie die Geschäfte hier in Portugal morgen (Sonntag) aufhaben. Ich überlege am Montag ein Paket mit Kleidung nach Hause zu schicken. Mal schauen, was der Wetterbericht dann sagt. Vielleicht kann Regenponcho, Schal, langes Oberteil und eine lange Hose nach Hause…

      Im Hotel angekommen (nach 23,7 km) habe ich ein schönes und sehr sauberes Zimmer bekommen. Aber es fühlt sich irgendwie komisch an. Ich glaube, morgen werde ich wieder in ein Hostel oder kleine Pension gehen. Aber auf diesem Streckenabschnitt war nichts mehr anderes zu bekommen. Und ein bisschen Strecke muss ich ja mal machen… Mal schauen, ob ich den Weg bis Santiago in meiner geplanten Zeit schaffe.

      Kurz wieder Kleidung waschen und danach ab an den Pool. Trotzdem ich mich ordentlich und viel heute eingecremt habe, ist mein Gesicht ziemlich rot. Daher entscheide ich mich für den Schatten (Der Pool ist mir auch zu kalt). Dort bleibe ich auch einfach und überlege meine weitere Etappenplanung. Das nächste Hostal ist über Whats-app gebucht.

      Am Abend geht es frisch geduscht (so eine heiße Dusche ist schon was feines für einen verspannten Rücken) und ausgeruht in das einzige Restaurant im Ort. Es hatte sehr gute Rezensionen. Daher habe ich mich schon den ganzen Nachmittag gefreut. Ich wurde auch nicht enttäuscht und konnte großartigen Fisch essen. Und weil die Bedienung so nett war, habe ich mich auch noch zu einem Stück Nusskuchen und Portwein überreden lassen. Zum Abschied hat mich die sehr liebe Besitzerin umarmt und einen „bom caminho“ gewünscht.

      Jetzt sitze ich bei untergehender Sonne auf meinem Balkon, schreibe Tagebuch und höre ein paar Balkone weiter, dass sich da ein paar Jungs auf deutsch unterhalten :)
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    • Day 4

      The perfect diet...🤔😂

      May 11 in Portugal ⋅ 🌬 17 °C

      We'd decided to leave a little earlier today as we had beds booked at the albergue in Aguçadoura which would be released if we weren't there by 1500. As today's walk equalled yesterday's (22km), we reckoned 5 or so hours of walking at a gentle pace, plus 2 for rest stops, would be just about right. So we left our lovely accommodation in Labruge at 0800 and, rather than heading back to the coast, joined the route just 100m from the accommodation. Confusingly, that was the coastal route, even though it wasn't on the coast! We're actually walking as much as we can on the Littoral route, i.e. right next to the North Atlantic. Hope that makes sense!
      A quick visit to the church to light a candle for Nigel (well, at the feet of St James on the mini roundabout!), miss him and think some happy thoughts about him, and we were on our way. The sun was out, but it wasn't hot, and was really good walking weather. The road surface was cobbles for much of the first part of our walk, and we passed lots of farmland, but we kept up a good pace and were looking forward to a first/second breakfast (I'd already had a bread roll from last night's supper) when a very nice man (a very very nice man!) asked us if we'd like some bread! He was the travelling bread van man and wanted to treat us 🤗. How could we say no?!! So we chose a bread roll each, thanked him profusely, and nibbled (scoffed in my case!) our lovely, freshly baked rolls as we walked into Mindello, where we stopped for a coffee/coke. We couldn't face a second/third breakfast so, apart from a good rest for our feet, that was it, and we were off towards Vila do Condo. We'd got thoroughly lost here 5 years ago so it was good to be able to point some other pilgrims in the right direction 😂. We stopped for a coke at a posh cocktail bar, Sid tried to dive headfirst into mine, and then we were off again. It's great being able to stop whenever you please, but today we were aware that we had to be at our destination by 1500, or we'd be stuffed!😂
      From VdC we walked uphill and inland for a bit, then back down to the seaside at Povoa de Varzim where we stopped for 'lunch' - our first proper gelato - and a large one at that. It was delicious, of course, and hopefully the first of many.
      From here, we walked the Littoral route all the way to Aguçadoura. As well as being next to the sea, it was incredibly windy! Amazingly so. But at least it wasn't raining.
      We found our accommodation at the albergue with about 10 minutes to spare 👏👏👏 which was good as we saw a few pilgrims turned away! After a shower and some sock washing, it was time for a bimble around Aguçadoura and a trip to the church which, for such a small town, is absolutely massive. The obligatory Camino beer followed, then a trip to the mercardo for tonight's supper - sardines 😋😂. So our diet today has been varied and not really very healthy, but delicious all the same!😄
      We climbed into our (top) bunks - ouch - at 1935 and will be here until the snorers, farters and/or coughers wake us up. Either that or the early risers! Well, unless we're the guilty ones...
      23km tomorrow and hoping not to get wet, although we will be headfirst into that blinkin' wind!
      Oh, and I have a blister. A BIG one (not).😱 Where's our Jan when you need her?😂😂
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    • Day 3

      Halbzeit für heute

      March 21, 2023 in Portugal ⋅ ⛅ 13 °C

      Wir sind nach einer lauten Nacht im 10 Bett Zimmer bereits um 6.00 Uhr aufgebrochen,…nach 7 km haben wir eine kleine Bäckerei entdeckt und lecker gefrühstückt, jetzt rasten wir an der Albergue de Aciçadoura. Sowohl die letzte als auch diese sind sehr sauber und recht neuwertig, keine Klagen! Ich habe etwas Muskelkater am Schienbein, beide bislang Blasenfrei 😅✊🏻✊🏻 so kann es bleiben! Unser Ziel ist FAO und dann schauen wir mal wie es dann weitergeht 😎 wir fühlen uns pudelwohl, die Portuguisen sehr freundlich, fast schon fürsorglich, die Sonne lacht und das portugiesische Bier ist auch gar nicht so schlecht 😆 bis später mal 🙋🏻‍♀️Read more

    You might also know this place by the following names:

    Aguçadoura, Agucadoura

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