Portugal
Valença Municipality

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46 travelers at this place

  • Day7

    Auf der alten Römerstrasse XIX

    August 25 in Portugal ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir beide sind der selben Meinung: das war unsere beste Nacht bisher auf der Reise. Ob es an der frischen Luft oder dem Alleinsein in dem Haus oder Erschöpfung lag, können wir nicht sagen.

    Wie mit der Vermieterin besprochen, haben wir den Schlüssel im Hause gelassen und machten uns auf dem (Fuß-) weg zu der Bar von gestern Abend. Gestern hat sie uns dorthin und auch wieder zurück gefahren. Heute wollten wir laufen.

    Wir folgten dem gelben Pfeil und der Weg war gleichzeitig eine von den Römern angelegte Straße. Herr Kommandant Brutus (siehe Ponte de Lima) hat diese anlegen lassen um schneller das römische Reich zu vergrößern bzw. verwalten zu können. Und schließlich haben die Römer auch die befestigten Straßen erfunden.

    Zunächst kamen wir an einer Kirche vorbei, sie soll zu den Portugiesischen National-Denkmälern gehören. Leider war der Haupteingang und das Gelände zur Kirche versperrt. Offensichtlich waren dort Restaurationen vorgesehen - die Kirche stammt von 1251. Oberhalb der Kirche war wieder ein Steinkreuz, an welchen die vorbeigehenden Menschen kleine Steinchen abgelegt haben. Jeder Stein hat eine Bedeutung und eine Geschichte. Wir gingen durch einen kleinen Eukalyptus-Wald, überquerten eine Autostraße und gingen dann sogleich auf der alten Römerstrasse weiter über eine alte Steinbrücke. Kurz dahinter kamen wir wieder auf die Autostrasse und zur Bar. Bevor wir zum Frühstück in die Bar gingen, holten wir uns Wasser und Brötchen in einem kleinen Supermarkt an der Straße.

    Nach dem Frühstück cremten wir uns mit Sonnenschutz ein, denn wir werden wieder einen sonnigen Tag haben. Am Supermarkt vorbei wieder auf der alten Römerstrasse, kamen wir an einem alten Weiler vorbei. Die Luft war frisch und der Tag noch jung. Eine wunderbare Atmosphäre. So folgten wir der alten Straße und stellten uns vor, wie es wohl damals zur Römerzeit hier zugegangen sei.

    Die alte Römerstrasse ging durch kleine Wäldchen aus Kiefern und Eukalyptus, durch ebenso kleine Ortschaften mit ihren zum Teil prunkvollen Kirchen. Manche Orte und Gegenden kamen mir dann doch bekannt vor vor und es war schön diese wieder zu erkennen. Manches hat sich auch nach 5 Jahren verändert. Es wurde etwas dazu gebaut oder entfernt. Aber die Stimmung auf dem Weg war dieselbe. Wir sahen wieder einige recht junge Pilger. Die meisten, so kam es uns vor, waren aus Deutschland. Auch kamen wir unterwegs an mehreren Waschhäusern vorbei.

    So langsam wurden die Ortschaften wieder dichter und uns wurde bewusst, dass wir uns „Valença“ näherten. Die Sonne stand schon im Zenit und so zwischen den Gebäuden und an der Asphaltstraße, war es ganz schön warm. Wir erreichten die Altstadt von „Valença“ und die lag wunderschön in bestens erhaltenen Festungsmauern einer alten Zitadelle. Auch Autos fuhren manchmal da durch, geregelt durch Ampeln fuhren diese dann durch die engen Tore der Zitadelle. Ein interessantes Schauspiel.

    Wir gingen zu unserer Unterkunft und mussten wieder etwas auf die Dame von der Rezeption warten. Das Hotel lag ebenfalls innerhalb der Zitadelle in einem alten Gebäude. Sehr sehr schön gelegen. Vom Balkon aus konnte man das Treiben in der alten Straße verfolgen. Nach einer Ruhepause gingen wir am Abend indisch essen und im Dunklen durch die Zitadelle zu unserer Unterkunft.
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  • Day8

    „Nur eine kleine Wanderung“

    August 26 in Portugal ⋅ ☀️ 27 °C

    Es wehte ein frisches Lüftchen durch das Fenster. Langsam erwachte die Altstadt in der Festung von Valença. Die Geschäfte begannen ihre Waren auszustellen und hin und wieder kam ein Auto vorbei. Zeit für uns aufzustehen und ein Café für unser Frühstück zu suchen. Weit brauchten wir dazu nicht zu gehen und blieben in einem Café auf einem kleinen Platz.

    Während wir unser Frühstück zu uns nahmen und auch den zunehmenden Treiben zusahen, sprachen wir darüber, was wir heute machen wollen. Denn es ist unser Pausentag und den wollten wir etwas ruhiger angehen. Ursprünglich wollten wir weiter nach „Santiago de Compostela“ (Spanien) gehen und von dort entweder mit dem Bus oder Mietwagen nach „Muxia“ fahren. Dann wieder eine Etappe nach „Fisterra“ (oder „Finesterre“) gehen. Dann von dort mit dem Bus zurück nach „Santiago de Compostela“ fahren und wiederum von dort aus mit dem Bus nach „Porto“ zurück und dort dann nach Berlin fliegen. Wegen Covid-19 kommt es aber anders und wir haben sämtliche Buchungen in Spanien storniert (da Spanien derzeit als Risikogebiet eingestuft ist), und wir hier hin „Valença“ umdrehen und an der Küste zurück nach „Porto“ gehen wollen. Deshalb der heutige Pausentag - unsere Kehrtwende.

    Wir entschieden uns, zumindest die Grenzbrücke zwischen Portugal und Spanien zu überqueren und dann wieder zurück zu gehen. Danach wollten wir uns noch einmal beraten was wir heute machen wollen.

    Wir gingen gleich nach dem Frühstück los. Ohne irgendwelches Gepäck - aber mit Sonnenbrille und Sonnencreme - denn es sollen heute wieder 29 Grad werden. Zur Orientierung folgten wir dem gelben Pfeil und verließen die beeindruckende Festung durch mehrere Tore. An der Grenzbrücke angekommen, bot sich uns ein beeindruckender Blick auf die Brücke zwischen Portugal und Spanien. Wir überquerten sie fast ehrfürchtig. Ein Schild am Zugang zur Brücke wies darauf hin, dass noch nicht vor all zu langer Zeit hier gesperrt und eine Teststelle für Covid-19 eingerichtet war. Im Moment ist die Grenze wieder offen und frei für alle.

    Auf der Brücke gab es wunderbare Aussichten auf die am Fluss liegende spanische Stadt „Tui“. Eine Stadt mit alter Geschichte und einer Kathedrale. All das wollten wir uns jedoch für einen späteren Zeitpunkt aufheben, wenn wir den Weg durch Spanien wieder fortsetzen können. Also drehten wir am Ende der Brücke um, machten ein paar Fotos und gingen zurück nach Portugal.

    Am Ende der Brücke (wieder in Portugal) pausierten wir kurz und besprachen, was wir denn jetzt machen. Olaf hatte sich im Vorfeld schon informiert und eine Kirche ausgemacht, welche er gerne sehen wollte. Etwas weiter weg sollte eine Ruine von einem Kloster sein. Das interessierte ihn noch mehr. Aber die Länge der Strecke schreckte uns doch etwas ab. Denn wir hatten kaum Wasser und keinen Kopfschutz dabei. Aber was soll’s. Wir gehen zuerst einmal zur ersten Kirche, schauen wie wir voran kommen und entscheiden dann, ob wir noch zur Ruine weiter gehen wollen. Gesagt getan.

    Wir folgten der Planung von „Komoot“ und verließen „Valença“ über Nebenstraßen. Ein großes Feld wo Hopfen angebaut wurde, begleitete uns ein Stück. Dann entschieden wir uns einen ausgewiesenen Fahrrad- und Gehweg zu gehen. Dort war es angenehm schattig und wir kamen gut voran. Eben noch die Bundesstraße überquert und einen kleinen Berg hoch. Dann waren wir an der alten Kirche „Largo de S. Teotonio“ - eigentlich ein kleiner Komplex aus Kirche, Friedhof und scheinbar einem Kloster. Da wir gut voran gekommen waren, entschieden wir uns den Weg zur Klosterruine fortzusetzen. Was für eine Entscheidung!

    Zunächst ging es leicht bergan durch eine weitläufige Ortschaft. Komoot führte uns wieder sämtliche Gassen entlang, die man wohl sonst nicht entlang gehen würde. Irgendwann bogen wir, immer noch leicht bergauf gehend, in einen Wald aus Eukalyptus und Kiefern ein. Wieder dieser herrlich Duft und dazu noch Schatten. So könnte es bis zur Ruine weitergehen.

    Leider war dem nicht so. Alsbald lichtete sich der Wald und wir waren schutzlos der Sonne ausgeliefert. Durch den stetigen Aufstieg und den warmen Temperaturen, begannen wir stark zu schwitzen. Überall lief der Schweiß entlang und konnten ihn teilweise nur mit den Händen wegwischen. Olaf hatte zumindest noch ein altes Zellstofftuch dabei. Aber auch das kam nach 5 Minuten an seine Aufnahme-Grenze.

    Wir schienen auf einer Höhe angekommen zu sein, auf der sich dann auch die Ruine befindet. Uns bot sich durch die baumlose Umgebung ein grandioser Ausblick. Unglaublich schön anzusehen und der Lohn für die Anstrengung. Leicht bergab über einen alten Pfad, kamen wir dann zur Ruine. Und wir wurden nicht enttäuscht. So gut wie jedes Gebäude, egal ob rekonstruiert oder verfallen, konnten wir besichtigen. Gerade in alten Gemäuern herum zu gehen, das gefällt uns sehr. Die Strapazen des Weges haben sich absolut gelohnt.

    Mosteiro de Sanfins
    EM1048 110, Portugal
    https://goo.gl/maps/XU667z5JDd1omQTp9

    Auf eine kleinen Anhöhe bei der Ruine, machten wir kurz Pause und besprachen den weiteren Weg. Am Fluss „Rio Miño“ wollten wir entlang zurück nach „Valença“ gehen. Und so kam es wie es kommen sollte. Aus dem zunächst schönen Abstieg, wurde wieder ein anstrengender Aufstieg durch eine schattenlose Landschaft und die Sonne brannte gnadenlos. Das wenige Wasser hatten wir längst ausgetrunken und wollten nur noch irgendwo ankommen und etwas kühles trinken. Deshalb lenkten wir ein und kamen an die Bundesstraße zurück. Zwar war da viel Verkehr, aber durch den breiten Seitenstreifen kamen wir gut voran.

    Dann endlich ein Restaurant - das war die Oase die wir gesucht haben. Wir bestellten Bier, Cola und eine große Flasche Wasser. Später kamen noch Pommes dazu. Die kühlen Getränke waren herrlich und unsere Erschöpfung ließ nach. Dann bezahlten wir, weil wir unseren Weg am Fluss fortsetzen wollten. Erneut ging es kurz an der Bundesstraße entlang und später kamen wir über eine Nebenstraße dann zum Fluss.

    Hier gab es einen guten Weg, der wiederum gleichzeitig für Fußgänger und Fahrradfahrer war. Jedoch gab es hier keinen Schatten. Die Bäume standen auf der falschen Sonnenseite und spendeten somit keinen Schatten. Hinzukam, dass wir die Wasserflasche in dem Restaurant vergessen hatten. Wir hatten also wieder kein Wasser. Na gut, dann eben ohne. Nach ca. 30 Minuten erreichten wir erneut erschöpft, wieder die Grenzbrücke und somit den Startpunkt unserer „kleinen Rundwanderung“. Dann eben noch durch die Tore der Zitadelle und ab ins Hotel unter die wohltuende Dusche.

    Nach einer ausgiebigen Pause, wobei sie für Olaf kurz war, denn er „musste“ unbedingt die Zitadelle noch auf den Mauern erkunden. Ich blieb im Zimmer und schrieb mein Reisetagebuch. Als er zurück kam, natürlich mit einem Shopping-Ausflug, gingen wir zum Essen. Wieder das indische Restaurant wo wir auch gestern Abend waren. Wir beide sind uns absolut einig, so gut indisch haben wir in Europa noch nie gegessen. Nach dem wunderbaren Mahl, gingen wir durch die Zitadelle zurück zu unserer Unterkunft. Morgen geht es dann wieder weiter und wir verlassen das schöne „Valença“.
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  • Day8

    6. Etappe bis Valenca

    May 21, 2018 in Portugal ⋅ ☀️ 19 °C

    Weiter entlang der Landesgrenze Richtung Valenca. Die letzte Etappe auf portugiesischen Boden. Unsere Unterkunft befindet sich in einer privaten Herberge im englischen Stiel. Am Postoffice 📯haben wir jeweils 2 kg Ballast Richtung Heimat geschickt. Danach haben wir uns die alten Festungsmauern und die Altstadt von Valenca angeschaut. Eine kleine süße Stadt mit mit sehr viel Charme. Nach einer ausgiebigen Rückenmassage und eine Nacht im komfortablen Einzelzimmer überschreiten wir morgen voller Energie die Landesgrenze.Read more

  • Day28

    Portugal fortalez Valenca

    September 11 in Portugal ⋅ ☁️ 29 °C

    Endlich Gesichter sehen 🤣
    Hitze hält an 33 gr. 🥵🥵
    So am Strand.

  • Day20

    Rubiães

    September 17, 2017 in Portugal ⋅ ⛅ 9 °C

    What a tough day walking up mountains on trails full of boulders, then no beds so we slept on the tile floor in the reception area, then no internet. It was good to have a warm dry place to sleep though as it was getting cold outside by 1:00pm. As we were eating dinner, about a kilometer away from the albergue, we started talking with the German lady sitting alone at the next table who was also staying in the albergue. She introduced herself as sybile and when she heard I was from Utah asked if I was Mormon. I responded that I was Catholic and walking for religious reasons as many people who walk are just on holiday. She said she was Anglican and also walking for religious reasons. She sure was shocked when I said Sybile Yates? I know her from the Camino forum and her husband is an Anglican priest. She lives in Santiago de Compostela and has two rooms for Pilgrims. I had no idea she was walking the Camino and was already planning to stay with her in Santiago. It turns out that she is leading a group of Pilgrims on their Camino to Santiago for two weeks and will be there the day before us.Read more

  • Day20

    Valença

    September 17, 2017 in Portugal ⋅ ⛅ 9 °C

    It was very cold this morning and I was wearing three shirts as well as my hiking shorts and pants. It did warm up in a couple of hours fortunately. We had planned to go to Tui Spain today but the albergues have been full so we stopped in a less popular spot just two kilometers sooner in Valença Portugal on the south side of the river which is the border of Portugal and Spain. Plenty of room here and Dave's legs need a rest after climbing the mountain yesterday then cobblestones all day today. My legs are very tired and a little sore too but not too bad.

    Sybile happened to be at the same albergue as us as the group she is leading is staying in a hotel down the road. She told me there is a Catholic priest in here group who is saying mass tonight at a local church two kilometers away so I am going to mass at Santa Maria Dos Anjos tonight. (Holy Mary of the Angels) Tomorrow we go to Porriño.
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  • Day6

    Tag Nummer 5

    May 9, 2015 in Portugal ⋅ ⛅ 16 °C

    Hab durch meine mega Etappe heute meine Pilgerfreunde der letzten Tage hinter mir gelassen...bin schon gespannt, ob und wo ich sie wieder treffe!! Und wer mir sonst so über den Weg läuft ;-)
    Einige Eindrücke des heutigen Tages:Read more

  • Day6

    Fast in Spanien

    May 9, 2015 in Portugal ⋅ ⛅ 17 °C

    Bin heute ca. 34km gegangen...das war schon sehr heftig am Schluss!
    Bin um 18Uhr angekommen, jetzt noch den Hunger stillen und dann hinlegen!!! Die armen Glieder ausruhen :-)!!!
    Von hier aus sinds zu Fuß noch ca. 3km nach Spanien!Read more

You might also know this place by the following names:

Valença, Valenca, Valença Municipality, ভালেন্সা, 발렌사, Balença, Валенса, 瓦倫薩

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