Los geht es Mitte August 2019 zuerst durch Europa und dann Richtung Osten. Alles weitere erfährst Du hier!
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  • Day166

    Unter wilden Tieren

    January 29 in Nepal ⋅ ☀️ 24 °C

    Hier in Sauraha gibt es viele Hotels und auch jede Menge Restaurants und Läden, sowie jede Menge Guides und Travel Agencys, die uns überzeugen wollen eine Safari zu unternehmen.
    Wir entscheiden uns über den freundlichen Gastgeber unseres Hotels den Nationalpark zu besichtigen.
    Einmal fahren wir mehrere Stunden mit anderen Touristen (darunter zwei Schwaben) auf einem Jeep durch den Nationalpark. Immer, wenn ein Tier auftaucht lässt der Guide anhalten und wir bestaunen und fotografieren die Flora. Leider sehen wir weder Nashorn noch Tiger aber eine Python, Echsen, Rehwild, Affen, Wildschweine und Krokodile kommen uns vor die Linse. Die wie Statuen wirkenden, sich kaum bewegenden Krokodile bestaunen wir in großer Zahl, allerdings nicht auf freier Wildbahn sondern in einer Brutstation mitten im Nationalpark.
    Am nächsten Tag unternehmen wir eine abenteuerliche, aber romantische Bootsfahrt in einem Einbaum auf einem sich durch den Dschungel schlängelnden Fluss. Am Flussufer sonnen sich jede Menge Krokodile und als eines vor uns den Fluss kreuzt wird uns mulmig zu Mute. Aber unser naturverbundener Führer weist darauf hin dass er ja mit seinem Stock das Krokodil verjagen könne. Zum Glück kommt es weder mit den Krokodilen noch mit dem wilden Elefanten Ronaldo, dessen Gebiet wir auf dem Weg von der Bootsanlegestelle bis zu einer Elefanten Brutstation durchschreiten, zu einer Konfrontation.
    Durch unsere geringe Erfahrung mit den Gefahren unberührter Natur, werden unsere Urängste aber getriggert.
    Dem gefährlichen Elefantenbullen, der schon einige Menschen auf dem Gewissen haben soll, begegnen wir dann aber in der Brutstation.
    Zum Glück trennt uns ein solider Zaun von dem beeindruckenden Dickhäuter und seinen Damen. Er treibt sich zu dieser Zeit gerne bei den weiblichen Elefanten herum, die hier mit ihrem Nachwuchs versorgt werden. Anders als die Besucher sind diese durch keinen Zaun geschützt. Dies ist aber im Sinne der Arterhaltung notwendig, für die sich Ronaldo zu dieser Jahreszeit verantwortlich fühlt und deshalb besonders gefährlich ist.
    Die kleineren Nashörner sehen wir in und um das Dorf unserer Unterkunft. Sie haben wenig Scheu vor Menschen und laufen sogar ab und zu die Dorfstraße entlang, genau wie etliche domestizierte Elefanten, die hier als Reit- und Arbeitstiere von den Parkrangern und als Touristenattraktion herhalten.
    Am letzten Tag des Januar 2020 fahren wir nach Nordwesten in die zweitgrößte Stadt Nepals: Pokhara.
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  • Day161

    Auf der kleinen Farm

    January 24 in Nepal ⋅ ⛅ 16 °C

    Mit öffentlichen Bussen, die uns klar machen, wo die wirklichen Ladekapazitäten von Bussen liegen, fahren wir in Richtung Süden. Wir bleiben eine Nacht im nördlich des Nationalparks gelegenen Bharatpur und verabschieden uns von Bishwas, der zurück nach Kathmandu fährt. Am nächsten Tag fahren wir in drei Stunden in das von Nationalparks umgebene Madi Tal.
    Hier wohnen wir fern ab von anderen Hotels in einer ländlichen, sehr schön gestalteten Unterkunft mit mehreren Gebäuden. Der Boden unseres Hauses ist aus Lehm, die Fenster glaslos aber mit Läden. Nachts und morgens ist es recht kalt und neblig aber Dank Solaranlage ist meist eine warme Dusche möglich. Neben diesem Luxus sind wir von der tollen Lage an einem Fluss, der netten Familie mit halbwüchsigen Kindern und den Tieren begeistert.
    So können wir mit der kinderfreundlichen Wachhündin Calli und der Ziege mit zwei wenige Wochen alten Zicklein spielen, Frösche im Fluss fangen oder am Feuer sitzen. Von den wilden Tieren wie Tiger, Nashorn und vielen Weiteren sehen wir noch nichts, aber dafür nehmen wir am Familienleben teil und lernen Joe aus Israel und Paul aus Schweden kennen, die auch auf längeren Reisen hier untergekommen sind.
    Die Gastgeber Kinder (11 und 16) spielen mit unseren Kindern, aber helfen auch viel im familiären, eigenen Betrieb, servieren uns Essen und helfen bei der Ernte.
    Viele unserer Speisen werden von der Familie selbst angebaut und wir dürfen unsere Gastgeber zu einer Getreide- und Ölmühle in der sie ihren Reis schälen und polieren lassen, begleiten.
    Nach etwa einer Woche fahren wir weiter in das deutlich touristischere Sauraha nördlich des Chitwan Nationalpark um doch noch ein paar wilde Tiere zu sehen.
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  • Day154

    Frieren unterm Wellblechdach

    January 17 in Nepal ⋅ 🌧 13 °C

    Die Eltern unseres Guides Bishwas leben in einem kleinen Dorf im Tal, in dem vor allem Ziegel hergestellt werden. Wanderarbeiter, die mitsamt ihrer Familien in winzigen Hütten aus eben diesen Ziegeln leben, stellen die Backsteine mittels einer Form in die sie den Lehm, aus dem der Boden hier besteht einfüllen. Dann werden die Ziegel in einem riesigen Ofen mit Holzkohle auf für uns sehr altmodische Weise gebacken.
    Im Vergleich zu diesen bitterarmen Wanderarbeiterfamilien lebt unsere Gastfamilie geradezu nobel. So haben sie ein größeres, fest gebautes Haus das Bishwas Eltern und sein Bruder samt Frau und zwei Kindern bewohnen. Auch Bishwas Frau und seine 4-jährige Tochter sind zur Zeit zu Besuch.
    Allerdings bringen uns verwöhnte Wohlstandsmenschen schon drei Tage in diesen Lebensumständen an den Rande der Verzweiflung. Das liegt auch daran, dass es zwei Tage fast durchregnet und wir uns entweder um den außen gebauten Herd drängen oder im Bett liegend versuchen etwas warm zu werden. Das über der Feuerstelle angebrachte löchrige Wellblechdach schützt uns nur unzureichend vor dem kalten Regen.
    Das oft mit etwas Sand versetzte Standard Essen nehmen wir in einem angrenzenden düsteren Raum ein.
    Die übelriechende Toilette befindet sich außerhalb des Hauses, erlaubt nur eine gebückte Haltung und wird zusammen mit den Nachbarn genutzt.
    Was hinzukommt ist, dass die Bewohner des Hauses keineswegs versuchen, mit ihren geringen Mitteln etwas Gemütlichkeit zu erzeugen. So beleuchten nackte Energiesparlampen die kahlen Wände und auf jegliche Dekoration wird verzichtet.
    Aber insbesondere die 4-jährige Tochter von Bishwas strahlt mit ihrem sonnigen, offenen Gemüt viel Wärme aus und unsere Kinder spielen gerne mit ihr.

    Die Zeit in diesen ärmlichen Verhältnissen ist für uns sehr lehrreich und wir wissen künftig all den für uns selbstverständlichen Luxus wie Heizung, warme Dusche und halbwegs saubere sanitäre Einrichtungen viel mehr zu schätzen. Wir haben aber auch gelernt, dass Menschen mindestens genauso glücklich sind, obwohl sie auf all das verzichten.
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  • Day152

    Beim Stierkampf

    January 15 in Nepal ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir fahren mit einem Jeep über abenteuerliche Straßen in das ca. 80 km entfernte Taruka. Als wir bei Dunkelheit ankommen, wartet unsere Gastfamilie und einige Nachbarn schon gespannt auf die exotischen Gäste. Wir bekommen einen roten Punkt auf die Stirn gemalt und Blumen umgehängt.
    Das kleine Dorf liegt auf einem Berg, so dass wir einen schönen Blick auf das Tal bzw. den Nebel unter uns haben. Um den Boden nutzen zu können, haben die Nepalesen Terrassen angelegt um Gemüse anzubauen.
    Samuel liebt es in hoher Geschwindigkeit auf dieser Riesentreppe herum zu klettern. Aber auch Senioren überwinden hier wie selbstverständlich die sehr steilen, unbefestigten Pfade. Die Menschen leben hier noch etwas bescheidener als in Sibirien, kochen das Essen auf einem Lehmofen und haben keinerlei Heizung.
    Es gibt genau eine, dafür sehr schmackhafte Mahlzeit, die wir zweimal am Tag bekommen. Sie besteht aus Reis, Gemüse, Linsensuppe (Dahl) und im besten Fall etwas Rohkost (Karotten und Rettich).
    Am nächsten Tag besuchen wir den Stierkampf, der wenige Meter entfernt auf einer besonders großen Terrasse stattfindet.
    Bei dieser landesweit beachteten Veranstaltung treten jeweils zwei Stiere gegeneinander an und kämpfen Kopf an Kopf unblutig gegeneinander. Verloren hat der Stier, der als erstes davon läuft. Der Kampf dauert manchmal wenige Sekunden, manchmal fast eine Stunde. Die Stiere haben nicht immer Lust zu kämpfen, so dass die Besitzer sie auch mal dazu überreden müssen. Einige Zuschauer stehen so nah an den kämpfenden Tieren, dass sie den rückwärts laufenden oder davon galoppierenden Stieren ausweichen müssen. Aber der Kampf lässt sich auch sehr gut aus sicherer Entfernung auf höher liegenden Ebenen beobachten. Es sind zwar Zuschauer aus ganz Nepal gekommen, aber soweit wir sehen können, sind wir die einzigen Bleichgesichter, die das Spektakel verfolgen.
    Nach drei Tagen verabschieden wir uns von unserer sehr freundlichen Gastfamilie um weiter zu den Eltern unseres Guides zu fahren.
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  • Day148

    Kathmandu: malerisches Chaos

    January 11 in Nepal ⋅ ☀️ 8 °C

    Für den unfreiwilligen Flug werden wir durch einen fantastischen Blick auf den Himalaya von oben entschädigt und in weniger als zwei Stunden erreichen wir die Hauptstadt Nepals: Kathmandu.
    Vom Flughafen holt uns Bishwas ab, er ist unser Ansprechpartner in Nepal. Mit einem Taxi fahren wir zuerst in unsere heruntergekommene, aber doch recht einladende Unterkunft, wo wir unser Gepäck abstellen. Unterwegs erleben wir einen Verkehr, den als chaotisch zu bezeichnen eine Untertreibung wäre. Es gibt in der dreimillionen Stadt weder Ampeln noch Bürgersteige, nur an wenigen Kreuzungen einen erhöht stehenden Verkehrspolizisten, der uns an Darstellungen aus alten Bilderbüchern erinnert.
    Fußgänger, Fahrradfahrer, etliche Roller und Autos teilen sich also oft schwer beladen die teils engen Straßen und bilden ein malerisches Gewimmel.
    Entspannt können wir nur in den wenigen für den Kfz-Verkehr gesperrten Straßen im Touristenviertel Thamel, in dem auch unser Hotel ist, spazieren gehen.
    Wir lernen, dass in dem Chaos eine stetige für die anderen Verkehrsteilnehmer voraussehbare Bewegungsweise am sichersten ist.
    In Kathmandu erhalten wir wieder viele schmerzlich vermisste Lebensmittel, wie Cappuccino, Pommes, Burger, Pizza 🍕 und frischen Salat und wir genießen die ersten Tage in der quirligen Metropole.
    Lee besucht einmal eine kleine Fabrik am Rande Kathmandus, in der Glaspfeifen hergestellt werden, um ggf. geschäftliche Beziehungen zu knüpfen. Ansonsten lassen wir es ruhig angehen.
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  • Day146

    Unterwegs auf dem Dach der Welt

    January 9 in China ⋅ ☀️ -7 °C

    Die Landschaft Tibets erinnert uns an die Mongolei, auch kahl, braun-grau, nur hügeliger. Natürlich haben wir beide Länder zur Winterzeit gesehen. Gerade um Lhasa gibt es auch Bäume, so dass es dort im Frühling grün ist.
    Die Hügel, die wir auf unserer Fahrt in unserem Touribus über das Hochplateau passieren, sind baumlos und wir fahren durch eine kahle einsame Landschaft.
    Wir besichtigen den großen Salzwassersee Yamadroke, zwei weitere hinduistische Klöster und leiden insbesondere beim Überfahren der 4.000 bis 5.000 m hohen Pässen unter Kopfweh und Übelkeit.
    Zum Erreichen der letzten Stadt vor der Grenze Nepals, Kerung, müssen wir nochmal einen Pass 5.200 m hohen Pass überfahren. Doch dazu soll es leider nicht kommen. Die Straße ist wegen Schneefällen gesperrt. Wir hatten die Warnungen der Führer nicht ernst genommen, da uns bis Mittags die Sonne vom strahlend blauen Himmel gewärmt hatte.
    Wir verbringen noch eine kalte Nacht in einem Ort auf 4.300 m Höhe nahe des Passes und gleichzeitig in der Nähe des Everest Basis Camps.
    In der Regel werden hier Hotelzimmer nicht und Restaurants nur ungenügend geheizt, so dass uns selten wirklich warm wurde. Am Tag bei Sonne kann es aber auch im tibetischen Winter immer wieder angenehm werden.
    Aber auch am nächsten Tag wird uns versichert, dass der Pass nicht so schnell geöffnet wird.
    Es bleibt uns also nichts anderes über als ca. 10 Stunden zurück nach Lhasa zu fahren um zum ersten Mal auf unserer Reise nicht auf dem Boden zu bleiben und den Himalaya zusammen mit dem nepalesischen Führer Sundar zu überfliegen.
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  • Day143

    Lhasa: Paläste, Tempel, viele Gläubige

    January 6 in China ⋅ ⛅ 5 °C

    In der Nacht erklimmt unser Zug langsam das Hochplateau von Tibet. Der Zug wird mit Sauerstoff versorgt, aber wir spüren dennoch die Höhenluft. Die nächsten fünf Tage leiden wir teilweise unter den Auswirkungen der extremen Höhenlage von Tibet:
    Kurzatmigkeit, Schlaflosigkeit und Kopfweh.
    Diese Symptome treten nicht unentwegt auf, sondern besonders Nachts und beim Überqueren hoher Pässe.
    In Lhasa (3600hm) werden wir von unseren Reisebegleitern traditionell durch Umhängen eines weißen Schals am Bahnhof empfangen.
    Die 41 jährige Reiseführerin spricht gut englisch, ist sehr freundlich und stets um unsere Zufriedenheit bemüht. Daneben begleitet uns ein 20 jähriger Nepalese, der bei der nepalesischen Reisagentur, über die wir unsere Tibet Tour gebucht haben, für Tibet zuständig ist und deshalb dieses Land mal selbst ansehen sowie Fotos zu Marketing Zwecken erstellen will. Er spricht wie viele Menschen aus Nepal ebenfalls gut englisch.
    Zu guter letzt gibt es noch unseren Fahrer, der ebenfalls sehr freundlich und gelassen wirkt, mit dem wir aber mangels fehlender gemeinsamer Sprachkenntnisse leider nicht kommunizieren können.
    Soweit wir informiert sind, kann Tibet ohne staatlich legitimierte Begleiter und einer speziellen Erlaubnis nicht bereist werden. Nur innerhalb von Lhasa dürfen wir auch ohne Begleitung herum schlender.
    Auch während der Fahrt durch Tibet fühlen wir uns vom wachsamen Auge der Obrigkeit immer beobachtet. So ist in den Touristenbussen eine Kamera eingebaut, damit der Innenraum eingesehen werden kann und unser Fahrer muss vor zahlreichen über die Straßen gespannten Kameras länger anhalten, weil sonst eine zu hohe Durchschnittsgeschwindigkeit ermittelt wird. Wie das System exakt funktioniert haben wir nicht durchschaut aber dennoch den Druck gespürt, unter dem die Touristenführer stehen. Als die Sprache mal auf die chinesische Regierung kam, wurde diese von der Führerin ob des guten Bildungssystems und anderer Errungenschaften sofort gelobt. Ob das ihre wirkliche Überzeugung ist wissen wir nicht, zumindest geht ihr Sohn auf ein Internat im mehrere 1000 km entfernten Shanghai um bald den Aufbau Chinas als hochausgebildeter High Potential voran zu bringen.
    Den Eindruck, dass die Tibeter an der Ausübung ihrer religiösen Gebräuche gehindert werden bekommen wir bei der Besichtigung der heiligen Stätten Lhasas allerdings nicht. Da die Landbevölkerung in den Wintermonaten am besten Zeit hat, besuchen wir den ehemaligen Palast des Dalai Lamas und den Tempel zusammen mit etlichen traditionel gekleideten Tibetern aus der Provinz, die uns mit großen Augen anschauen. Andere Langnasen sind nur wenige unterwegs.
    Vor und rund um den Tempel, beten viele Buddhisten indem sie sich immer wieder auf den Boden legen und aufstehen oder auf diese Weise zum Tempel pilgern.
    Eine lange Schlange wartet vor dem Tempel um die heilige Stätte zu besuchen, während wir Touristen, da wir Eintrittsgeld gezahlt haben, an allen vorbei geschleust werden. Wir fühlen uns wegen dieser Sonderbehandlung komisch, aber die Tibeter scheinen das nicht als ungerecht zu empfinden, lächeln uns an und freuen sich wenn wir Fotos mit Ihren Kindern machen.
    Die Gassen rund um den Tempel sind mit Geschäften gesäumt, die vor allem religiöse Gegenstände, wie Gebetsmühlen führen. Aber auch Restaurants, Kleidungs- und Handygeschäfte sind in den alte einstöckigen Häusern untergebracht.
    Wir sind beeindruckt von dieser uns fremden Kultur, die sich so sehr von unserer westlichen säkularen unterscheidet.
    Nach zwei Tagen verlassen wir früh morgens mit unseren Begleitern Lhasa in Richtung Nepal, nicht ahnend, dass uns die Umstände nochmal in die Hauptstadt Tibets führen werden.
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  • Day139

    Feiern im größten Gebäude der Welt

    January 2 in China ⋅ ☁️ 10 °C

    Madlins 10. Geburtstag feiern wir im größten Gebäude der Welt (was die Grundfläche betrifft). Zur Feier des Tages haben wir uns in einem Hotel eingemietet, das neben einer Shopping Mall, einem Wasserpark uvm. in dem Gebäude untergebracht ist. Zum Pool, an dem auch das üppige Frühstück serviert wird, werden wir mit dem hoteleigenen Elektro-Shuttelbus kutschiert. Am letzten Tag unseres 3-tägigen Aufenthalts besuchen wir noch die Pandabären in der Panda Research Base.
    Hier werden über 200 Pandabären mit viel Aufwand gezüchtet und gepflegt.
    Am Abend begeben wir uns zum Bahnhof, von dem aus uns ein Zug in 36 Stunden nach Tibet bringt.
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  • Day137

    Am Fuxian See durch die Feiertage

    December 31, 2019 in China ⋅ 🌙 6 °C

    Nach einem kurzen Zwischenstopp in Guangzhou rollen wir mit einem Schnellzug Richtung Westen nach Kunming.
    Die Feiertage verbringen an dem von Hügeln gesäumten Fuxian See 40 km südlich der Stadt.
    Von unserem Hotel aus können wir auf den See und den am Ufer gelegen schönen Park mit Sandstrand sehen.
    In diesem Park verbringen wir viel Zeit. Hier lassen sich täglich etliche Brautpaare vor der malerischen Kulisse fotografieren.
    Überhaupt lieben es die Chinesen vor einer Kamera zu posieren und sich mit Hilfe eines Selfie Sticks oder gegenseitig zu fotografieren.
    Außer im Strandcafe zu sitzen, strampeln wir mit Radlkutschen über die gepflegten Wege und die Kinder fahren mit Booten auf einem der Teiche.
    Den Heiligen Abend verbringen wir in unserem freundlichen Stammlokal. Hier kann man über die Internetseite bestellen, was die Verständigungsschwierigkeiten deutlich reduziert.
    Wir lassen unser Smartphone deutsche Weihnachtslieder zum Essen spielen, so dass uns trotz der unpassenden Umgebung ganz weihnachtlich zu Mute wird.
    Das laute Abspielen von Musik oder Videos in Restaurants oder öffentlichen Verkehrsmitteln ist in China üblich und da passen wir uns natürlich gerne an.
    Das Christkind beschert den Kindern dankenswerterweise nur sehr bescheidene Geschenke, wie eine Tafel Schokolade. Den Christbaum basteln die Kinder aus Rosmarinnadeln, die sie im Park geerntet haben. So verbringen wir ein stressfreies und ruhiges Weihnachtsfest.
    Silvester können wir gegen unsere Erwartungen (das chinesische Neujahr wird erst Ende Januar gefeiert) ein Feuerwerk aus unserem Panorama Fenster im 12. Stock des Hotels bewundern.
    Wir können die Raketen aus nächster Nähe explodieren sehen, da einige Chinesen ihre Raketenbatterien direkt auf der Straßen vor unserem Hotel los lassen.
    Insgesamt ist der Einsatz von Pyrotechnik zumindest am westlichen Silvester aber etwas geringer und konzentriert sich weniger auf Mitternacht als wir es von Deutschland kennen.
    So rutschen wir 7 Stunden vor unseren Lieben im fernen Europa voller Vorfreude auf künftige Abenteuer in die 20er Jahre.

    Am Neujahrstag geht es weiter Richtung Norden in die westchinesische Metropole Chengdu.
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  • Day126

    Entspannung auf Hailing

    December 20, 2019 in China ⋅ ⛅ 19 °C

    Auf der relativ nahe gelegenen Insel Hailing genießen wir ein zweites Mal Strand und Sonne am chinesischen Meer.
    Da Nebensaison ist, sind die Swimmingpools unseres Hotels leider geschlossen.
    So wandern wir statt zu schwimmen an dem schönen palmengesäumten Strand entlang und genießen Vergnügen wie Golf spielen und Quad fahren.
    Aliza liest die meiste Zeit Madlin im Zimmer Harry Potter vor, weshalb sie auch im Bildmaterial nicht auftauchen. So verbringen wir bei angenehmen Temperaturen um 20 Grad eine ruhige Vorweihnachtszeit.
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