Mount Didgori: One Last Climb
15 июля, Грузия ⋅ ☀️ 21 °C
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Bevor es endgültig Richtung Tiflis geht, fordern wir unseren treuen Mitsubishi ein letztes Mal und machen noch einen Abstecher auf den Didgori-Berg.
Hier erinnert ein monumentales Denkmal an die Schlacht von Didgori im Jahr 1121, in der König David IV einen entscheidenden Sieg errang. Die riesigen, schwertförmigen Säulen symbolisieren die Schwerter der georgischen Krieger und sind mit Reliefs versehen, die Szenen aus der georgischen Geschichte zeigen.
Ein würdiger letzter Bergstopp, bevor unsere Reise wieder ins Flachland führt.
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Before we finally set off for Tbilisi, we put our trusty Mitsubishi through its paces one last time and make a detour to Mount Didgori.
Here, a monumental memorial commemorates the Battle of Didgori in 1121, in which King David IV secured a decisive victory. The huge, sword-shaped columns symbolise the swords of the Georgian warriors and are adorned with reliefs depicting scenes from Georgian history.
A fitting final stop in the mountains before our journey takes us back down to the lowlands.Читать далее
The End of the Road: Tbilisi
15–16 июл., Грузия ⋅ ☀️ 28 °C
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Da ist es also: unser erstes grosses Etappenziel. Bevor es weiter nach Kasachstan geht, wird noch einmal Wäsche gewaschen und der Flug nach Aktau vorbereitet. Die verbleibende Zeit verbringen wir vor allem mit (Window-)Shopping und einem Besuch auf dem lokalen Flohmarkt. Das Angebot ist... speziell. Egal ob Schwerter, Taser, mutmasslich antike Münzen oder Unmengen an Erinnerungsstücken aus dem Zweiten Weltkrieg und dem Kalten Krieg – fündig wird hier wohl jeder.
Entsprechend früh machen wir uns auf den Weg zum Flughafen. Eine gute Entscheidung, denn gerade einmal zehn Minuten vor dem Terminal werden wir erneut von der Polizei angehalten. Der Grund ist derselbe wie zuvor: unser verschwundenes Nummernschild. Diesmal erfahren wir allerdings, dass das Fahren ohne hinteres Kennzeichen in Georgien - anders als in vielen europäischen Ländern - nicht erlaubt ist.
Auf Anweisung der Polizei melden wir den Verlust beim Notruf. Wegen der ausländischen Zulassung und unserer Situation als Durchreisende weiss dort allerdings auch niemand so recht, wie mit dem Fall umzugehen ist. Am Ende wird das fehlende Nummernschild im Polizeisystem vermerkt und unser Auto erhält eine Ausnahmegenehmigung für die Weiterfahrt. Damit steht Andis Freund, der den Mitsubishi zurück in die Schweiz fahren wird, nichts mehr im Weg.
Für uns heisst es nun Abschied nehmen von unserem treuen Reisegefährten. Nach fast 6000 Kilometern, unzähligen Schlaglöchern, Bergpässen und dem Verlust eines Nummernschilds hat er uns bis hierher gebracht. Der nächste Abschnitt beginnt in der Luft - mit einem Flug nach Aktau. Wenn auch mit einer beachtlichen Verspätung.
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So here it is: our first major milestone. Before we carry on to Kazakhstan, we do some more laundry and get ready for our flight to Aktau. We spend most of the remaining time window-shopping and visiting the local flea market. The range of goods on offer is… rather unusual. Whether it’s swords, tasers, supposedly antique coins or vast quantities of memorabilia from the Second World War and the Cold War – there’s something here for everyone.
We set off for the airport accordingly early. A wise decision, as we’re stopped by the police again just ten minutes from the terminal. The reason is the same as before: our missing number plate. This time, however, we learn that driving without a rear number plate is not permitted in Georgia – unlike in many European countries.
On the police’s instructions, we report the loss to the emergency services. However, because of the foreign registration and our status as travellers passing through, nobody there really knows how to handle the case either. In the end, the missing number plate is noted in the police system and our car is granted a special permit to continue our journey. This means there’s nothing standing in the way of Andi’s friend, who will be driving the Mitsubishi back to Switzerland.
For us, it’s now time to say goodbye to our trusty travelling companion. After nearly 6,000 kilometres, countless potholes, mountain passes and the loss of a number plate, it has brought us this far. The next leg of the journey begins in the air – with a flight to Aktau. Albeit with a considerable delay.Читать далее

ПутешественникFühlt ma gad met dia lislig Wehmuat, wenn ma dia würdigenda Wort vo diar an treua Wegbegleiter liest..
Hotel Aktau: You Can Check Out, But Never Leave
17–18 июл., Казахстан ⋅ ☀️ 31 °C
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Unser erster Tag in Kasachstan dreht sich vor allem um organisatorische Fragen. Ironischerweise war der Flug nach Aktau deutlich einfacher als die Planung der Weiterreise. Unser Hotel hilft uns bei der Suche nach der besten Route Richtung Usbekistan.
Schnell scheiden Auto und Bus aus. Letztere verkehren zwar gelegentlich, doch wann und wo sie tatsächlich abfahren, scheint niemand so genau zu wissen - selbst für Einheimische ist das offenbar ein kleines Glücksspiel. Übrig bleiben Flug oder Zug. Da wir unterwegs möglichst viel von der Landschaft sehen möchten, entscheiden wir uns für die Bahn. Zunächst geht es mit dem einem Zug nach Beyneu, bevor wir am nächsten Tag mit einem zweiten Zug die Grenze überqueren und weiter nach Nukus in Usbekistan fahren.
Bis zur Abfahrt bleibt jedoch noch genügend Zeit, Aktau und seine ungewöhnliche Umgebung etwas genauer zu erkunden.
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Our first day in Kazakhstan is mainly taken up with organisational matters. Ironically, the flight to Aktau was much easier than planning the rest of our journey. Our hotel helps us find the best route to Uzbekistan.
We quickly rule out travelling by car or bus. Although buses do run occasionally, nobody seems to know exactly when and where they actually depart - even for locals, it’s apparently a bit of a gamble. That leaves the plane or the train. As we want to see as much of the countryside as possible along the way, we opt for the train. First, we’ll take one train to Beyneu, before crossing the border the next day on a second train and travelling on to Nukus in Uzbekistan.
However, there’s still plenty of time before departure to explore Aktau and its unusual surroundings in a bit more detail.Читать далее
Mangystau: Another Planet
18 июля, Казахстан ⋅ ☀️ 35 °C
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Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe machen wir uns früh am Morgen auf den Weg in die scheinbar endlosen Weiten Mangystaus. Schon der erste Halt führt uns in einen kleinen Canyon, den Wasser über Jahrtausende in das Gestein gegraben hat. Wenig später folgt eine unterirdische Moschee mit historischer Nekropole. Das sind eindrückliche Zeugnisse einer Region, die seit Jahrhunderten von Nomaden und Pilgern durchquert wurde.
Je weiter wir fahren, desto mehr verschwindet jede Spur von Zivilisation. Von da an geht es einfach quer durch die Landschaft. Unser Fahrer sucht sich seinen Weg über Felsen, Geröll und festen Wüstenboden. Spätestens hier sind wir froh, keinen Mietwagen genommen zu haben. Bei dieser Strecke hätten wir wohl regelmässig Stossgebete gen Himmel geschickt.
Die Landschaft wird dabei immer surrealer. Vor Millionen von Jahren lag hier noch das Urmeer Tethys. Als sich der Meeresboden hob und das Wasser zurückzog, blieb eine Landschaft zurück, die wir in dieser Form noch nirgends auf der Welt gesehen haben - weite Plateaus, steile Felsabbrüche und bizarre Gesteinsformationen, soweit das Auge reicht.
Und während wir noch versuchen, diese Kulisse auf Bildern festzuhalten, spricht sich Andis Talent als Fotograf schnell herum. Schon bald kann er sich kaum mehr von Abfragen der zu Influenzern wandelnden Touristen retten. Unser inoffizieller Tourfotograf hat seine neue Bestimmung gefunden.
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Together with a small group, we set off early in the morning into the seemingly endless expanse of Mangystau. Our very first stop takes us to a small canyon carved into the rock by water over millennia. A little later, we come across an underground mosque with a historic necropolis. These are impressive relics of a region that has been traversed by nomads and pilgrims for centuries.
The further we drive, the more every trace of civilization disappears. From then on, we simply drive straight across the landscape. Our driver picks his way over rocks, scree, and hard desert floor. By this point, we're especially glad we didn't rent a car. On this stretch of road, we would probably have been sending up silent prayers to heaven.
The landscape becomes increasingly surreal. Millions of years ago, the ancient Tethys Ocean covered this area. As the seabed rose and the water receded, a landscape was left behind unlike anything we'd ever seen before - vast plateaus, steep cliffs, and bizarre rock formations as far as the eye could see.
And while we were still trying to capture this scenery in photos, word of Andi's talent as a photographer spread quickly. Soon he was inundated with requests from tourists who had become influencers. Our unofficial tour photographer had found his new calling.Читать далее
Accidental Celebrities
19–20 июл., Казахстан ⋅ 🌙 25 °C
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Die erste lange Zugfahrt durch die endlosen Weiten Westkasachstans gestaltet sich erstaunlich angenehm. Die Klimaanlage funktioniert, es gibt genügend Platz und die Mitreisenden sind ausgesprochen kommunikativ. Letzteres allerdings nicht in einer Sprache, die wir sprechen. Die Auswahl besteht hauptsächlich aus Kasachisch oder Russisch - wir können weder das eine noch das andere. Der Kontaktfreude der Einheimischen tut das jedoch keinen Abbruch.
Besonders auffällig ist die grosse Zahl an Kindern im Zug. Neugierig probieren sie ihre in der Schule gelernten Englischkenntnisse an uns aus. So erzählen wir einer immer grösser werdenden Schar, woher wir kommen und welche Orte wir in der Region bereits besucht haben. Zum Abschluss möchten sie noch ein gemeinsames Erinnerungsfoto mit uns - ein Wunsch, den wir ihnen selbstverständlich nicht abschlagen.
Dass wir überhaupt so viel Aufmerksamkeit auf uns ziehen, überrascht eigentlich kaum. Auf dieser Strecke sind westliche Touristen nach wie vor eine Seltenheit - pro Jahr sind es nur wenige hundert.
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Our first long train journey through the endless expanses of western Kazakhstan turns out to be surprisingly pleasant. The air conditioning is working, there’s plenty of space, and our fellow passengers are extremely chatty. The latter, however, isn’t in a language we speak. The options are mainly Kazakh or Russian - we can’t speak either. That doesn’t dampen the locals’ friendliness, though.
Particularly striking is the large number of children on the train. Curious, they try out the English they’ve learnt at school on us. So we tell an ever-growing crowd where we’re from and which places in the region we’ve already visited. To finish off, they’d like to take a group photo with us as a memento - a request we naturally don’t refuse.
It’s hardly surprising that we attract so much attention. Western tourists are still a rarity on this route - there are only a few hundred a year.Читать далее
Welcome to Uzbekistan
20 июля, Узбекистан ⋅ 🌙 30 °C
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Weitere elf Stunden Zugfahrt liegen vor uns. Diesmal geht es von Beyneu über die Grenze nach Nukus in Usbekistan. Der Zug wird hauptsächlich von usbekischen Arbeitern genutzt, die in den kasachischen Ölfeldern arbeiten. Touristen scheinen hier erneut eine absolute Ausnahme zu sein.
Der Komfort ist - überschaubar. Eine Klimaanlage gibt es nicht, entsprechend wird es im Wagen schnell heiss. Sauberkeit scheint ebenfalls eher als unverbindliche Empfehlung verstanden zu werden - mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Die Bettwäsche wird frisch eingeschweisst verteilt und ist wahrscheinlich der sauberste Gegenstand im ganzen Abteil.
An der Grenze nehmen es die Zollbeamten auf beiden Seiten sehr genau. Die Kontrollen sind gründlich, gleichzeitig aber ausgesprochen freundlich. Zu unserer Überraschung sprechen mehrere Beamte sehr gutes Englisch, was die Einreise deutlich einfacher macht.
Irgendwann, mitten in der Nacht, rollen wir schliesslich in Nukus ein. Es ist 03:30 Uhr morgens. Wir sind zwar müde, aber auch voller Elan für den heutigen Ausflug zum Aralsee.
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We have another eleven hours’ train journey ahead of us. This time we’re travelling from Beyneu across the border to Nukus in Uzbekistan. The train is mainly used by Uzbek workers who are employed in the Kazakh oil fields. Once again, tourists seem to be a rare exception here.
The level of comfort is - modest. There’s no air conditioning, so it quickly gets hot in the carriage. Cleanliness also seems to be treated more as a non-binding recommendation - with one notable exception: the bed linen is handed out freshly sealed in plastic and is probably the cleanest item in the whole compartment.
At the border, the customs officials on both sides are very thorough. The checks are meticulous, yet at the same time extremely friendly. To our surprise, several officers speak very good English, which makes entering the country much easier.
Eventually, in the middle of the night, we finally roll into Nukus. It is 3.30 am. We’re tired, but also full of enthusiasm for today’s trip to the Aral Sea.Читать далее
On n'a qu'une terre
21 июля, Узбекистан ⋅ ☀️ 28 °C
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Ein seltsamer Gedanke kommt mir, als wir früh am Morgen als praktisch einzige Touristen zwischen den Schiffswracks von Muynak stehen. Genau hier wurde die Coop-Werbung mit Stress "On n'a qu'une terre" gedreht, die ich noch aus meiner Kindheit kenne.
Die Stimmung ist surreal. Wo sich früher eines der grössten Binnengewässer der Welt befand, ist heute Wüste. Staub liegt in der Luft, rostende Schiffe stehen verlassen im Sand und die Stille macht den Ort noch eindrücklicher. Kaum vorstellbar, dass hier einst ein geschäftiger Hafen lag.
Mit dem Austrocknen des Aralsees verschwand nicht nur das Wasser. Für viele Menschen verschwand auch ihre Lebensgrundlage. Die Fischerei brach zusammen und eine ganze Region verlor ihre wirtschaftliche Grundlage.
Wir steigen wieder ins Auto. Muynak lässt uns betroffen zurück.
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A strange thought crosses my mind as we stand early in the morning amongst the shipwrecks at Muynak, practically the only tourists there. This is exactly where the Coop advert featuring Stress’s "On n’a qu’une terre" was filmed - one I remember from my childhood.
The atmosphere is surreal. Where one of the world’s largest inland bodies of water once lay, there is now desert. Dust hangs in the air, rusting ships stand abandoned in the sand, and the silence makes the place all the more striking. It’s hard to imagine that this was once a bustling harbour.
When the Aral Sea dried up, it wasn’t just the water that disappeared. For many people, their livelihoods vanished too. The fishing industry collapsed and an entire region lost its economic foundation.
We get back into the car. Muynak leaves us feeling deeply moved.Читать далее
Bukhara: Shopping Like a Silk Road Merchant
22 июля, Узбекистан ⋅ ☀️ 35 °C
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Bukhara ist eine der am besten erhaltenen Städte der alten Seidenstrasse. Über Jahrhunderte war sie ein wichtiger Knotenpunkt für Händler, Gelehrte und Pilger. Mitten in der Wüste wirkt die Oase überraschend grün. Die historischen Gebäude sind hervorragend erhalten und die Altstadt gehört zu den eindrücklichsten, die wir auf dieser Reise besuchen. Entsprechend touristisch geht es hier zu - wobei wir offenbar erneut die Nebensaison erwischt haben.
Andis Interesse wendet sich nun allerdings schnell von den von Raphael bevorzugten historischen Bauwerken ab, und wir steuern einen Basar an. Dort gibt es kein Halten mehr. Andi deckt sich mit unzähligen neuen Errungenschaften ein. Schliesslich sei ja alles "so schön und so günstig". Ob er das immer noch so sieht, wenn ein zusätzliches Aufgabegepäck für den Rückflug fällig wird, bleibt abzuwarten.
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Bukhara is one of the best-preserved cities on the ancient Silk Road. For centuries, it was a major hub for traders, scholars and pilgrims. Set in the middle of the desert, the oasis appears surprisingly green. The historic buildings are superbly preserved and the old town is one of the most impressive we’ve visited on this trip. It’s understandably quite touristy here - although we’ve apparently hit the off-season once again.
Andi’s interest, however, quickly shifts away from the historic buildings Raphael favours, and we head for a bazaar. Once there, there’s no stopping him. Andi stocks up on countless new purchases. After all, he says, everything is "so beautiful and so cheap". It remains to be seen whether he’ll still feel that way when he has to pay for an extra piece of checked luggage on the return flight.Читать далее
Tashkent: A Carefully Guided Past
23–25 июл., Узбекистан ⋅ ☀️ 32 °C
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Tashkent stellt den östlichsten Punkt unseres Abenteuers dar. Wir haben es also geschafft: Mit einer kleinen Ausnahme (dem Kaspischen Meer) sind wir über Land von der Schweiz nach Usbekistan gereist.
Die Stadt selbst bietet neben einem riesigen Basar vor allem ein relativ neues Museum: das Center for Islamic Civilization.
Es gehört rein visuell und technisch zu den modernsten und interaktivsten Ausstellungen, die ich je besucht habe. Offensichtlich wurde ein grosser Aufwand betrieben, um Geschichte erlebbar zu machen.
Der Haken an der Sache: Man darf nicht allein losziehen. Der Besuch ist nur im Rahmen einer geführten Tour erlaubt. Das ist sehr schade, weil man regelrecht durch die Räume geschleust wird und kaum Zeit hat, die Exponate oder interaktiven Stationen im eigenen Tempo zu erkunden. Es drängt sich der Eindruck auf, dass die Führungspflicht auch dazu dient, das präsentierte Geschichtsnarrativ im staatlich erwünschten Rahmen zu halten.
Inhaltlich ist die Ausstellung, gerade was die ältere Geschichte angeht, spannend aufbereitet. Allerdings merkt man von der ersten Minute an eine klare politische Färbung. Richtig skurril wird es im letzten Teil der Ausstellung: Hier schlägt einem eine fast schon karikaturistische Propaganda entgegen, die den aktuellen Staatskurs feiert und unter den Teilnehmenden unserer Gruppe, allesamt Europäer, für ungläubige Blicke und vereinzeltes Schmunzeln sorgt.
So bietet das Museum einen faszinierenden Einblick darin, wie das Land moderne Technik nutzt, um ein bestimmtes nationales Selbstbild zu vermitteln.
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Tashkent marks the easternmost point of our adventure. So we’ve done it: with one small exception (the Caspian Sea), we’ve travelled overland from Switzerland to Uzbekistan.
As well as a huge bazaar, the city itself boasts, above all, a relatively new museum: the Centre for Islamic Civilisation.
Visually and technically, it’s one of the most modern and interactive exhibitions I’ve ever visited. Clearly, a great deal of effort has gone into bringing history to life.
The catch is that you’re not allowed to explore on your own. Visits are only permitted as part of a guided tour. That’s a real shame, because you’re practically herded through the rooms and have hardly any time to explore the exhibits or interactive stations at your own pace. One cannot help but get the impression that the requirement for a guided tour also serves to keep the historical narrative presented within the framework desired by the state.
In terms of content, the exhibition is presented in a fascinating way, particularly where older history is concerned. However, from the very first minute, one notices a clear political slant. Things get truly bizarre in the final section of the exhibition: here, visitors are confronted with almost caricature-like propaganda celebrating the current state policy, which elicits looks of disbelief and the occasional chuckle from the members of our group, who are all Europeans.
Thus, the museum offers a fascinating insight into how the country uses modern technology to convey a specific national self-image.Читать далее
Istanbul: Layover Adventure
25–26 июл., Турция ⋅ ☁️ 22 °C
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In Istanbul verbringen wir nur einen kurzen Layover. Am Nachmittag landen wir auf dem einen Flughafen, am nächsten Morgen geht es vom anderen weiter Richtung Zürich. Unser Hotel liegt deshalb in der Nähe des Abflugflughafens. Dorthin führen entweder ein Shuttlebus in rund 1½ Stunden oder knapp 2½ Stunden mit der Metro.
Andi besteht auf Letzterem. Er wolle schliesslich ein Abenteuer erleben. Es dauert einen Moment, bis Raphael versteht, dass für Andi öffentlicher Verkehr im Urlaub offenbar bereits als Abenteuer gilt. Nun gut - Abenteuer soll er bekommen. Also verbringen wir den Abend in der Metro und belohnen uns danach mit einem ausgezeichneten Döner.
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We’re only having a short stopover in Istanbul. We land at one airport in the afternoon and fly on from the other the next morning, heading for Zurich. Our hotel is therefore near the departure airport. You can get there either by shuttle bus in about 1½ hours or by metro in just under 2½ hours.
Andi insists on the latter. After all, he wants to have an adventure. It takes a moment for Raphael to realise that, for Andi, using public transport on holiday apparently counts as an adventure in itself. Well then - he’ll get his adventure. So we spend the evening on the metro and treat ourselves to an excellent döner afterwards.Читать далее
Across Two Continents
Вчера, Швейцария ⋅ ☁️ 22 °C
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Etwa 6'500 Kilometer mit dem Auto, 5'600 Kilometer mit dem Flugzeug, 2'000 Kilometer mit dem Zug und rund 700 Kilometer mit dem Bus, so lautet die Bilanz unserer Reise. Ein Abenteuer, das uns durch elf Länder und über zwei Kontinente geführt hat - von den vertrauten Kulissen der Alpen über das tiefblaue Schwarze Meer an der türkischen Küste und die abgelegenen Bergwelten des Kaukasus bis zu den endlosen Steppen Kasachstans und den Wüsten Usbekistans.
Nun sind wir wieder zu Hause. Was von dieser Reise bleibt, sind Geschichten über spontane Begegnungen, unzählige Grenzübertritte, einen erstaunlich unverwüstlichen Mitsubishi, schlaflose Nächte im Zug und Orte, die wir ohne diese Reise wohl nie entdeckt hätten.
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Around 6,500 kilometres by car, 5,600 kilometres by plane, 2,000 kilometres by train and around 700 kilometres by bus - that’s the total for our journey. An adventure that took us through eleven countries and across two continents - from the familiar scenery of the Alps, via the deep-blue Black Sea on the Turkish coast and the remote mountain landscapes of the Caucasus, to the endless steppes of Kazakhstan and the deserts of Uzbekistan.
Now we’re back home. What remains of this journey are stories of chance encounters, countless border crossings, an astonishingly indestructible Mitsubishi, sleepless nights on the train and places we would probably never have discovered without this journey.Читать далее

































































































