• Südinsel, adé

    26 января 2017 г., Новая Зеландия ⋅ ⛅ 16 °C

    Auf dem Rückweg von Kaikoura nutzten wir die Gelegenheit und das schöne Wetter, um noch einmal einen Zwischenstopp an den Nelson Lakes einzulegen. Bei unserem ersten Besuch war es leider so verregnet und bewölkt, dass wir rund um den See das Gebirge nur erahnen konnten. Dieses mal sah das Ganze schon etwas anders aus, was vor allem Steffi glücklich machte!
    Mittlerweile sind wir in Nelson, im Norden der Südinsel, angekommen und haben dort ein paar schöne Tage verbracht. Wir nutzten die vielen Geschäfte, Cafes und kleinen Stände, um Nelson von der kulinarischen und modischen Seite kennenzulernen.. wir waren also shoppen und haben viel gegessen. Mittlerweile wissen wir, dass frozen yogurt, gebrannte Mandeln und Waffeln hier sehr gut schmecken, man allerdings auf eine Currywurst verzichten sollte. Naja besser gesagt, auf eine schlechte Bratwurst mit einer würzigen Tomatensoße, denn mehr war es nicht. Auch getränketechnisch kennen wir uns mittlerweile gut aus: das Mango-Lime Cider schmeckt hier einfach am besten.
    Nebenbei haben wir uns dann noch um einen neuen Job bemüht, was bisher leider nicht so geklappt hat. Aber typisch Neuseeland: auch die Jobsuche läuft hier etwas anders ab. Mit der Hoffnung auf etwas mehr Chancen fahren wir morgen weiter auf die Nordinsel! Wir freuen uns schon, so schnell wieder auf einem Boot sein zu dürfen!
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  • Die ersten Erlebnisse auf der Nordinsel

    31 января 2017 г., Новая Зеландия ⋅ ⛅ -1 °C

    Vor einigen Tagen ging es für uns mit der Fähre von Picton nach Wellington. Die Überfahrt hat ganze 3,5 Stunden gedauert. Da die Fähre riesig war, haben wir glücklicherweise die Wellen unter uns nicht all zu sehr gemerkt, sodass wir das Ganze gut überstanden haben. In Wellington angekommen, erwartete uns dann eine riesige Stadt, wie wir sie bisher hier noch nicht gesehen hatten. Nachdem wir eine Nacht auf dem teuersten Campingplatz direkt am Highway und in der Nähe vom Flughafen verbracht haben (nein nein, es war gar nicht laut..), nahmen wir uns am folgenden Tag viel Zeit um die Stadt zu erkunden. Anschließend haben wir das gute Wetter genutzt und haben uns die Karaka Bay, die Breaker Bay, die Lyall Bay, die Houghton Bay und die Owhiro Bay sowie den Moa Point gleich in der Nähe von Wellington angeschaut. Am Sonntag nutzen wir den Vormittag und haben einen Ausflug in den Zoo gemacht.
    Anschließend ging es für uns weiter nach Greytown, da hier ein Jobgespräch auf uns wartete. Noch ist es etwas ungewiss, ob der Job nun wirklich etwas wird oder ob wir weiter suchen müssen. Da wir jetzt noch ein paar Tage Zeit haben, fuhren wir heute an den Lake Wairarapa, der sich ganz in der Nähe befindet. Rund um den See führt ein Schotterweg, der es, wie wir jetzt wissen, ganz schön in sich haben kann. Nach einer Kurve kamen wir etwas unerwartet auf einmal ins schleudern und landeten schließlich im hohen Gras neben dem Weg. Shrek stand dann dort etwas schräg, sodass wir weder vor noch zurück kamen. Allerdings hatten wir wohl mal wieder mehr Glück als alles andere: nach nur wenigen Sekunden kam ein Geländewagen mit zwei jungen, tatkräftigen Kiwis vorbei, die nur wenige Meter entfernt ein Abschleppseil hatten und zogen uns heraus. Shrek und wir haben alles gut überstanden.. nur eine kleine Schramme hat Steffi am Bein davongetragen.
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  • Beste Grüsse an unsere Muttis

    3 февраля 2017 г., Новая Зеландия ⋅ ☀️ 32 °C

    Bei uns hat sich in den letzten Tagen noch nicht viel Neues ergeben. Wir sitzen noch immer in Greytown auf dem Campingplatz fest und warten darauf, dass der Job endlich anfängt. Vielleicht wird er das aber auch nie, geben wir dem Ganzen aber noch ein paar Tage Zeit.
    Schon in Deutschland hatten wir uns überlegt, dass wir gerne eine Erinnerung für immer an Neuseeland haben wollen. Was passt da besser zu uns als ein Tattoo. Ja liebe Muttis, wir wissen, ihr schlagt jetzt schon die Hände über den Kopf zusammen. Aber wir haben uns natürlich gut informiert und wohl eins der besten Tattoostudios herausgesucht. Und da das nunmal in Wellington ist, war es dann jetzt wohl an der Zeit dafür. Zum Glück mussten wir nur 2 Tage auf unseren Termin warten. Was auch immer ihr jetzt gerne dazu sagen würdet: es tut uns leid, aber es ist eh zu spät. Wir haben euch lieb!
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  • Unterwegs an der Ostküste

    14 февраля 2017 г., Новая Зеландия ⋅ ☀️ 17 °C

    Das sonnige Wochenende nutzten wir aus, um uns die Gegend rund um Greytown genauer anzugucken. Unser erstes Ziel war dabei der Castle Point, der sich direkt an der Ostküste befindet. Auf dem Weg hoch zum Leuchtturm hatten wir das Glück eine Seerobbe aus nur 2 Meter Entfernung beobachten zu können. Oben am Leuchtturm angekommen, hatten wir dann eine super Aussicht auf das Meer und die vielen Felsen rund um uns herum. Ein paar Delfine ganz in der Nähe vom Ufer waren dann der perfekte Abschluss. Anschließend ging es für uns noch weiter zum Riversdale Beach, wo wir die Sonne genossen haben.
    Der Weg, der uns zum Cape Palliser im Süden der Nordinsel führte, war typisch neuseeländisch sehr kurvenreich. Zum Ende hin wurden die Wege teils sehr eng bis einspurig und waren zudem sehr ausgewaschen. Ein Leuchtturm und gleichzeitig ein super Aussichtspunkt auf die gesamte Küste erwartete uns nach 220 Stufen aufwärts. Hier hat sich allerdings nicht nur der Blick von weit oben gelohnt! In einer kleinen Bucht hatten wir die Möglichkeit, Robben und sogar Robbenbabys nur wenige Meter von uns entfernt im Wasser spielen oder auf Felsen liegen zu sehen. Neuseeland gefällt uns!
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  • Feldarbeit

    26 февраля 2017 г., Новая Зеландия ⋅ ☁️ 18 °C

    Seit mittlerweile 3 Wochen arbeiten wir in der Nähe von Greytown auf Mais- und Zwiebelfeldern. Wie wir mittlerweile wissen, ist dieser Job hier nicht mit unserem vorherigen auf der Südinsel zu vergleichen. Sagen wir es mal so: es läuft hier alles etwas flexibler und spontaner ab. Die Arbeit auf dem Maisfeld ist meistens recht entspannt. Wir laufen durch die Reihen und ziehen aus den Maispflanzen oben eine Art "Wedel" heraus. Am Maisfeld stören meist eher die Umstände, wie ein komplett überfluteter Boden oder so nasse Pflanzen, dass wir unsere Sachen nach einmal durchlaufen auswringen können. Da wir allerdings mittlerweile immer Wechselsachen bereit liegen haben und barfuss laufen eine Alternative ist, mögen wir die Arbeit mit dem Mais sehr. Das sieht bei den Zwiebeln etwas anders aus.. die Felder sind meistens sehr groß und mit viel Unkraut bewachsen. Unsere Aufgabe ist es, die Zwiebelsamen abzuschneiden. Von Glück können wir reden, wenn jemand unsere vollen Eimer holt und uns einen neuen leeren bringt. Ansonsten heißt es für uns viel hin- und herlaufen. Wenn man sich nicht gerade quer durchs Zwiebelfeld kämpft und dabei von den stehengebliebenden Stielen halb aufgespießt wird, steht man in immer der gleichen Haltung, sodass Rückenschmerzen vorprogrammiert sind. Aber das schlimmste ist wohl, dass man selbst, alle Sachen und mittlerweile das ganze Auto nach Zwiebel riechen und dieser Geruch gefühlt nie wieder verschwinden wird.
    Unsere Arbeitszeiten sind zudem sehr flexibel und wir werden jeden Tag aufs neue überrascht: Mal haben wir einen kurzen Arbeitstag mit nur 4 Stunden, mal einen langen, an dem wir mehr als 11 Stunden arbeiten. Mal arbeiten wir im strömenden Regen und mal stundenlang in der prallen Sonne. Und dann gibt es da die Tage, an denen wir eigentlich frei haben und dann aber doch arbeiten müssen. Es könnte uns allerdings schlechter treffen, denn für die besonders harten Arbeitstage revanchiert sich unser Chef abends mit ein paar (..oder ein paar mehr) Bierchen.
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  • Bis in den Norden

    26 марта 2017 г., Новая Зеландия ⋅ 🌙 20 °C

    Vor 2 Wochen endete unser Job in Greytown. Auch wenn wir dort für 5 Wochen gearbeitet haben, so wirklich viel Geld zum Reisen konnten wir in dieser Zeit nicht ansparen. Also hieß es für uns, weiter nach Arbeit suchen. So ganz einig waren wir uns am Anfang nicht, ob wir nun Mais ernten, Äpfel oder Kiwis pflücken wollen. Die meisten Chancen rechneten wir uns allerdings für die bevorstehende Kiwi-Saison aus, also stand fest, dass es für uns weiter Richtung Norden gehen soll. Das nutzten wir gleich aus, um auf den Weg nach Te Puke die Ostküste zu bereisen. Lediglich ein kleiner Umweg nach Wellington war vorher eingeplant, um dort Bekkis Geburtstag zu feiern.
    An der Ostküste angekommen, waren unsere ersten Ziele die Te Reinga Falls und die Cooks Cove. Beides zwei nette Ausflüge, aber wohl kein must-see in Neuseeland ;). Der weitere Weg führte uns bei strahlendem Sonnenschein an der Küste entlang. In der Bay of Plenty angekommen, wussten wir sofort, dass es uns hier sehr gefallen wird.
    Zunächst kümmerten wir uns hier um einen Job. Ein Jobangebot, dass wir zuvor bekommen hatten, hatte sich dann leider erledigt, sodass wir uns weiter auf die Suche machten und Packhäuser in Te Puke und Umgebung abfuhren. In der nächstgrößeren Stadt, Tauranga, hat es dann auch auf Anhieb geklappt. Bis es losgeht, heißt es jetzt für uns erstmal, die Gegend erkunden und Ausflüge machen.
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  • Bay of Plenty

    28 марта 2017 г., Новая Зеландия ⋅ ⛅ 24 °C

    In den letzten Tagen haben wir uns die Umgebung rund um Tauranga etwas genauer angeschaut. Der bekannte Mount Maunganui, nur wenige Kilometer entfernt, war dabei unser erstes Ziel. Da wir an dem Tag nicht wirklich auf eine längere Wanderung vorbereitet waren, haben wir uns nur für einen kurzen Anstieg bis zum ersten Aussichtspunkt entschieden. Aber auch von hier aus hatte man einen tollen Ausblick auf den Ozean, die kleine Stadt Mount Maunganui und Tauranga. Die womöglich letzten heißen Sommertage wollten wir dann so gut es geht nutzen und haben viel Zeit am Strand verbracht. Zum einen am Ohope Beach, der mit zu den beliebtesten Stränden Neuseelands gehört (dem wir auch so zustimmen!) und am Mount Maunganui Beach, an dem sich unzählig viele Muscheln befinden.
    Für einen Tagesausflug sind wir dann in die eine Stunde entfernte Stadt Rotorua gefahren. Rotorua ist sagen wir mal etwas speziell. Wer dem Geruch von verfauelten Eiern nicht abgeneigt ist, dem wird es hier sicherlich gut gefallen! ;)
    Zunächst waren wir direkt in der Stadt im Kuirau Park. Durch die geothermischen Aktivitäten brodelt, dampft und stinkt es dort in und aus den vielen eingezäunten 'Seen'. Es ist wohl etwas, was man selbst gesehen und gerochen haben muss..
    Weiter ging es für uns zu den Kerosene Creeks ganz in der Nähe von Rotorua. Dort erwartete uns mitten im Wald eine Art thermische Quelle, wo man baden kann. Von dem anhaltenden Gestank mal ganz abgesehen, war es hier wunderschön und das Wasser war super warm. So haben wir dort einen sehr schönen Tag verbracht, waren aber auch froh, wieder in Tauranga zu sein.. ohne diesen Geruch.
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  • Kiwis everywhere

    4 июня 2017 г., Новая Зеландия ⋅ ⛅ 11 °C

    9 Wochen lang haben wir in der schönen Stadt Tauranga im Kiwi Packhouse gearbeitet. Da wir normalerweise 6 Tage die Woche jeweils 11,5 Stunden in der Nachtschicht arbeiteten, bestimmte die Arbeit unseren gesamten Alltag. Im Packhouse gab es verschiedene Aufgabenbereiche. Die einen bereiten die Kartons für die Kiwis vor, die anderen prüfen die Kiwis auf Qualität bevor sie das Fließband erreichen. Bekki arbeitete als "packer" - steht also an einem Fließband, sortiert die Kiwis in die Kartons ein und schließt sie. Ja, man stand also stundenlang auf dem gleichen Fleck in der selben Position und konnte auf die Rückenschmerzen nur warten.
    Steffi hingegen hatte den Job als "labeler". Wie man den Job am besten erklärt? Es war wohl, wie Steffi selber sagt, der beste und gleichzeitig langweiligste Job der Welt. Ihre eigentliche Aufgabe war es, die Labelmaschinen, die die kleinen Sticker auf die Kiwis kleben, im Blick zu behalten und wenn sie leer sind, zu wechseln. Man darf außerdem nicht vergessen, dass sie ein Protokoll führen musste, welcher Mitarbeiter ein Pflaster bekommen hat. Eine sehr wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe!
    Da wir beide ja natürlich immer äußerst gute Arbeit geleistet haben und dass auch die Supervisor und Chefs mitbekommen haben, wurden uns mit der Zeit immer mehr Aufgaben zugeteilt. Steffi konnte mittlerweile die verschiedenen Maschinen reparieren und das System neu starten. Das hieß für sie weniger warten und mehr hin- und herlaufen. Außerdem half sie ganz fleißig beim einpacken mit, wenn viel zu tun war. Bekki kontrollierte mittlerweile in der ersten Hälfte der Schicht die Paletten und kümmert sich um alles, was rundherum damit zutun hat
    Jetzt heißt es für uns auf zum Roadtrip Nr. 3! Das schlafen im Auto tagsüber hat damit jetzt wieder ein Ende. Vermissen werden es allerdings sehr, zunächst morgens im Auto zu erfrieren und sobald die Sonne rauskommt zu erschwitzen. Achja, und nicht zu vergessen natürlich das wöchentliche rasenmähen um 10 Uhr morgens, die lauterzählenden Campingplatzbewohner direkt neben unserem Auto, die dazu noch ihre Autotüren 200mal zuschlagen. Wie schön das war!
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  • we are going on an adventure!

    6 июня 2017 г., Новая Зеландия ⋅ 🌙 9 °C

    Ganz nach dem Motto "we are going on an adventure" haben wir die Zeit an unseren freien Tagen genutzt und sind nach Hobbiton gefahren. Besonders für Steffi von Anfang an ein must-do auf unserer Reise. Von Matamata ging es mit einem Bus und einer zum Glück nur sehr kleinen Reisengruppe auf zum Filmset.
    Die Führung durch das Hobbitondorf dauerte circa 2 Stunden, in denen wir die vielen kleinen Häuser angucken konnten und dazu interessante Informationen rund um den Dreh und die Location dort bekamen. Die sehr detailreich gestalteten Häuschen kann man zum großen Teil nur von außen betrachten, da es ein Inneres meistens gar nicht gibt oder wenn dann im Inneren nichts vorzufinden ist.
    Durch viele Kleinigkeiten, wie Rauch aus den Schornsteinen, Wäsche auf der Wäscheleine und geerntetes Gemüse im Garten, wirkte das gesamte Filmset an vielen Stellen sehr belebt. Vorbei an Bilbos Haus ging es für uns weiter in den Green Dragon, um zum Abschied hier noch ein Bier zu trinken. Ein sehr schöner Ausflug, der sich definitiv gelohnt hat!
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  • Ein bisschen Kultur

    9 июня 2017 г., Новая Зеландия ⋅ ☀️ 11 °C

    Nach unserem Ausflug nach Mittelerde, wollten wir die angefangenen Kilometer nutzen und noch ein wenig mehr erleben. Hierfür ging es wieder in die wunderschöne Stadt Rotorua und leider hat der Gestank nicht abgenommen. Von hier aus wurden wir mit einem kleinen Reisebus in ein Maori Dorf - dem Tamaki Village - gebracht. Dieses Dorf ist eine Nachbildung einer Waldsiedlung. Auf dem Weg ging es schon recht heiter los und wir bekamen unzählige Wörter der Maori Sprache beigebracht. Das einzige was hängen blieb ist allerdings "Kia Ora" (wird sowohl zur Begrüßung als auch zum Abschied verwendet - "Mögest du gesund sein!"). Im Bus wurde auch unser Stammeshäuptling gewählt, der uns bei der Willkommenszeremonie des Maori-Stammes vertreten soll. Gesagt - getan.
    Als wir dann um 21 Uhr im Dorf ankamen, reihten sich alle 5 Reisebusse inklusive Stammeshäuptlinge in eine Art Schauplatz ein. Wir wurden vorher schon gewarnt, dass wir nicht lachen sollten bei dieser Zeremonie, aber das erwies sich als äußerst schwierig. Als die Maoris per Boot und zu Fuß zu uns kamen, führten sie einen doch sehr außergewöhnlichen Kampftanz auf, stießen Töne aus, streckten Zungen heraus und bedrohten uns mit ihren Speeren. Sehr eigenartig. Nachdem sie unsere Häuptlinge begrüßten, durften wir das Maori-Dorf betreten. In unterschiedlichen Stationen wurde uns hier ihre alte Kultur gezeigt - wir lernten wie die Frauen musizieren, wie die Freizeitgestaltung abläuft, welche Bedeutung die berühmten Tattoos für sie haben und wie ihre Boote damals funktionierten. Und immer schön: "Kia Ora!". Da es wirklich sehr kalt an dem Abend war, waren wir umso glücklicher, als wir endlich ins Warme konnten. In einer wirklich sehr schönen Show präsentierte man uns Tanz und Gesang der Kultur. Dies reichte von Liebesliedern bis hin zu "oh mein Gott, wollen sie uns töten?".
    Nach dieser wirklich interessanten Darbietung mussten wir für einen kurzen Moment wieder nach draußen. Nach alter Maori-Kultur wird das Essen in einem Loch unter der Erde gegart. So wurde unser Essen vor unseren Augen aus diesem Loch geholt (na ja. So recht glauben wir daran nicht) und anschließend gemeinsam mit allen im Speisesaal gegessen.
    Nach einer erneuten Reihe Gesang, war es an der Zeit Abschied zu nehmen und das Dorf Richtung Rotorua zu verlassen, um dann endlich wieder am Campingplatz anzugelangen.
    Es war wirklich ein sehr interessanter Ausflug, der uns die Kultur und das Leben der Maori und näher gebracht hat. In diesem Sinne: Kia Ora!
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  • Der Mount Maunganui

    9 июня 2017 г., Новая Зеландия ⋅ ☀️ 11 °C

    Unser erster Ausflug zum Mount Maunganui war ja wie wir schon einmal berichtet, eher spontan und wir hatten einen super heißen Tag erwischt, an dem wandern nicht unbedingt ganz oben auf unserer to-do list stand. Da wir uns trotz allem die super Aussicht von der Spitze des Berges nicht entgehen lassen wollten, entschieden wir uns noch einmal dort hinzufahren. Gesagt, getan! Der Track dauerte circa 45 Minuten und oben angekommen hatten wir einen wunderschönen rundum Blick über den Ort Mount Maunganui, Tauranga und das Meer! Um das Ganze auch noch einmal bei Sonnenuntergang zu sehen, sind wir einige Tage später noch einmal hinauf gewandert. Und auch das hatte sich definitiv gelohnt, denn der Himmel zeigte sich gelb-, orange- und rosafarbend. Nachdem wir lange die schöne Aussicht genossen haben hieß es im Dunkeln wieder den Rückweg antreten.Читать далее

  • Spaziergang nach Mordor - Teil 1

    9 июня 2017 г., Новая Зеландия ⋅ ☁️ 16 °C

    Nachdem wir die letzten 2,5 Monate in Tauranga gearbeitet haben, hieß es für uns nun auf zum letzten Roadtrip in Neuseeland. Mit einem weinenden und einem lachendem Auge verließen wir also die wunderschöne Stadt, in der wir so viele schöne Sachen erlebt und unglaublich tolle Menschen kennengelernt haben. Nach einem kurzen Zwischenstopp am Lake Tarawea, ging es für uns weiter zum Lake Taupo. Ein sehr schöner See, vor allem mit den mittlerweile schneebedeckten Gebirgen im Hintergrund! In der Stadt Taupo besorgten wir uns noch die letzten fehlenden, aber nicht ganz unwichtigen Sachen für unser nächstes Ausflugsziel: das Tongariro Alpine Crossing. So eine dicke Regenjacke und ein paar Handschuhe kann man dann doch schon mal gebrauchen!
    Super informiert, dachten wir zumindestens, haben wir uns dann einen Campingplatz direkt in der Nähe vom Ausgangspunkt des Tongariro Crossing gesucht, um am nächsten Morgen früh aufbrechen zu können. Am Campingplatz bekamen wir dann noch die Info, dass es am nächsten Tag starken Südwind (65km/h) geben soll und die Temperaturen bei 0 bis -7grad liegen werden. Mit der Entscheidung dann noch 5.20 Uhr aufzustehen, waren wir völligst motiviert für den nächsten Tag!
    Am frühen Morgen ging es dann für uns warm angezogen und mit viel Essen los. Wir hatten dank unser App damit gerechnet, um die 3 Minuten zum Parkplatz zu fahren. Dort angekommen fanden wir leider gar nichts vor. Da wir leider keine andere Adresse fanden, mussten wir also ein bisschen rumfahren und rumfragen. Nachdem wir auf den komplett falschen Berg kilometerweit zugefahren sind und mehrere Leute angesprochen hatten, haben wir den Parkplatz tatsächlich dann mit fast einer Stunde Verspätung doch noch gefunden. Wir konnten es selbst schon wieder nicht glauben, wie unglaublich doof wir uns da mal wieder angestellt haben...
    Das Tongariro Alpine Crossing ist normalerweise ein circa 17km langer, 7 stündiger Track, der von einem Parkplatz zu einem anderen führt. Da wir allerdings unser Auto an dem Ausgangspunkt stehen gelassen haben, mussten wir also wieder zurückkehren. Das hieß für uns den größten Teil des Tracks laufen und im Anschluss den gesamten Abschnitt wieder zurück!
    Der erste Teil des Alpine Crossings war sehr human und führte uns auf einem Holzweg entlang von Bächen und Felsen zu den Soda Springs, die jetzt allerdings nicht wirklich sehenswert waren. Dort angekommen wussten wir, dass wir nun die erste Etappe und damit die erste Stunde hinter uns gebracht haben. Schon von hier aus hatte man einen super Blick auf den Mount Ngauruhoe, ein noch aktiver Vulkan.
    Der zweite Abschnitt hatte es dann dafür allerdings in sich! Viele Treppenstufen und unbefestigte Wege hatten wir dort vor uns, bevor wir nach einer weiteren Stunde endlich am south crater ankamen. Dieser Abschnitt wird als 'Treppenhaus des Teufels' bezeichnet - sehr passend, wie wir finden..
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  • Spaziergang nach Mordor - Teil 2

    10 июня 2017 г., Новая Зеландия ⋅ ☀️ 25 °C

    Der Weg zum Red Crater, der immer noch aktiv ist und als höchster Punkt des Alpine Crossings gilt, führte zunächst geradewegs durch ein Tal. Am Ende erwarteten uns die ersten schneebedeckten Berge, an denen wir uns gar nicht satt sehen konnten. Weiter ging es dann hinauf zum Red Crater auf einem unbefestigten, steinigen und völlig zugeschneiten 'Weg'. Als einzige Orientierung dienten uns einige Pfahle, ansonsten hatten man die Entscheidungsfreiheit, sich eigene Wege zu suchen. Da auch einige Bereiche vereist waren, war das Ganze teils eine rutschige Angelegenheit.
    Oben angekommen erwartete uns ein atemberaubender Ausblick, von dem wir völlig überwältigt waren. Lediglich der starke Wind und die -7grad haben da etwas gestört! Der Krater leuchtete in verschiedenen roten Farben und wir konnten auch endlich den Mount Ngauruhoe so ganz ohne Wolken davor bestaunen. Aber auch der Ausblick in die Ferne war von hier aus unglaublich!
    Von diesem Punkt aus führte der Weg hinunter zu den Emerald Lakes. Ein ehrlich gesagt schrecklicher und steiler Abstieg, der aus sehr tiefem Sand mit vielen Steinen bestand. Wir rutschten, stolperten und fielen mehr als das wir gingen, aber wir kamen letztendlich unten an den Emerald Lakes an. An den grün- und türkisfarbenden Seen hat es stark nach Schwefel gerochen, weshalb wir uns dort nicht länger als nötig aufgehalten haben und weiter Richtung Blue Lake gegangen sind. Der Weg dorthin führte noch einmal durch ein Tal - vielen bekannt als Mordor - das von allen Seiten mit Gebirgen umgeben war. Man hatte von hier aus einen super rundum Blick, vor allem auf den Mount Tongariro, den Red Crater und den Mount Ngaurohoe. Zu dem Blue Lake führte uns ein kurzer unbefestigter und steiniger Anstieg, der komplett zugeschneit war. An dieser Stelle hieß es für uns wieder den Rückweg antreten und wir ahnten hier schon, dass dieser nicht weniger anstrengend sein wird. Besonders der Aufstieg von dieser Seite des Red Craters verlangte uns einiges ab - viele Pausen inklusive. Dazu noch ein paar Mal rutschen, festhalten und hinfallen auf der anderen Seite bei dem Abstieg zwischen Schnee, Eis und Steinen und schon hatten wir die anstrengenden Abschnitte gemeistert. Danach hieß es nur noch einige Treppenstufen wieder hinuntergehen und den gesamten Weg zum Parkplatz zurück. Da sich der letzte Part mit viel gerader Strecke besonders in die Länge zog und Steffi mittlerweile schon quengelig war, waren alle froh, als wir wieder bei Shrek ankamen. Am Campingplatz wartete dann erfreulicherweise eine heiße Dusche und ein kostenloser Whirlpool auf uns!
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  • Auf der verzweifelten Suche..

    13 июня 2017 г., Новая Зеландия ⋅ ⛅ 20 °C

    Unsere Reise führte uns als nächstes an die Westküste zum Mount Taranaki. Viele schöne Bilder haben wir zuvor von dem riesen Vulkan mit der schneebedeckten Spitze gesehen und wollten auch so gerne eins haben. Nach einem 2 stündigen Track sollte man eine super Aussicht haben. Doch schon auf dem Weg dorthin fragten wir uns mal wieder "Wo ist eigentlich dieser Mount Taranaki?". Denn eigentlich hätten wir den riesigen Berg schon kilometerweit entfernt sehen müssen. Der Wanderweg, der uns zunächst so leicht vorkam, hatte es mit der Zeit in sich! Viele hunderte Stufen mussten wir steigen, bevor wir endlich erschöpft überhalb des Waldes auf einem kleinen Weg ankamen. Schnell war uns bewusst, dass das noch nicht das Ende des Weges sein kann, denn noch immer sahen wir keinen Vulkan.. ehrlich gesagt, sahen wir gar nichts außer Wolken. Etwas traurig gestimmt haben wir uns dann kurzerhand entschieden, den Rückweg anzutreten, ohne überhaupt etwas gesehen zu haben. Doch die Chance hinter dieser dichten Wolkendecke auch nur ansatzweise den Mount Taranaki zu erahnen, war quasi gleich null. Am nächsten Tag versuchten wir unser Glück dann noch einmal von einer Straße aus, die genau mittig vor dem Vulkan liegt und daher ein sehr bekanntes Fotomotiv darstellt. Und da sich Pech und Glück ja immer die Waage halten - wir haben ihn tatsächlich in voller Pracht mit schneebedeckter Spitze zu sehen bekommen!
    Weiter nördlich warteten am gleichen Tag noch die 'three sisters' und der 'elephant rock' auf uns. Die verschiedenen Felsformationen befinden sich direkt am Meer und sind entsprechend ihrer Namen platziert bzw. geformt. Mit ein wenig Phantasie lässt sich da auch wirklich ein Elefant erkennen ;)
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  • Glühwürmchen entdecken

    17 июня 2017 г., Новая Зеландия ⋅ ☀️ 24 °C

    Ein wahres must-do in Neuseeland sind die Glowworm Caves in Waitomo, etwas südlich von Hamilton. In verschiedenen, geführten Touren kann man die in den Höhlen lebenden Glühwürmchen entdecken. Wie so ziemlich alle bekannten Touristenattraktionen ist auch diese hier nicht sehr kostengünstig gewesen. Trotz allem wollten wir uns das Naturschauspiel nicht entgehen lassen! Insgesamt gibt es drei verschiedene Höhlen, die man besichtigen kann. Wir haben uns für die wohl bekannteste, die Waitomo Glowworm Cave, entschieden. Zunächst fand eine circa 30 minütige Führung zu Fuß durch die Höhle statt.
    Einzelne Lichtspots sorgten dafür, dass wir die ganz unterschiedlichen Felsformatierungen sowie die Stalagmiten und die Stalagtiten betrachten konnten. Umso tiefer wir in die Höhle gingen und umso dunkler es wurde, desto mehr einzelne Glühwürmchen konnten wir bereits hier entdecken. In einer Einbuchtung konnte man zudem, die an der Decke hängenden 10 - 15 cm langen Fäden der Glühwürmchen sehen. Durch unseren Tourguide bekamen wir außerdem viele interessante Informationen rund um die kleinen Tierchen und die Höhle selbst. Der schönste Part folgte dann in den letzten 10 Minuten, in denen man mit einem Boot in totaler Dunkelheit und Stille den Fluss entlang durch die Höhle fuhr. Das einzige was man dann noch sieht, sind tausende von leuchtenden Glühwürmchen! Unbeschreiblich schön aber leider auch unbeschreiblich schade, dass weder Videos noch Fotos während der gesamten Tour erlaubt sind! Wir werden diese wunderschöne, kurze und sicherlich einzige Bootsfahrt dieser Art also für ewig in unseren Erinnerungen behalten müssen. Unser Resümee des Ganzen: 30$ hätten es zwar auch getan, aber es war schon ganz schön, sowas mal gesehen zu haben!
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  • Willkommen in Narnia

    17 июня 2017 г., Новая Зеландия ⋅ ☀️ 25 °C

    Unser nächstes Ziel befand sich weiter nördlich, in Coromandel. Nicht nur für wahre Narnia Fans ein echtes Highlight auf der Rundreise - die Cathedral Cove. Vom Parkplatz aus wartete ein circa 30 minütiger Weg auf uns, bis wir am Hahei Beach ankamen. Leider spielte das Wetter bei unserem ersten Besuch nicht ganz so mit, sodass wir schon vor Ort beschlossen hatten, am nächsten Morgen noch einmal hierher zukommen.
    Der Weg endet direkt in einer Bucht mit Sandstrand, einem Wasserfall an der Felswand und vielen weiteren Felsen, die im Meer verteilt sind. Ein bogenförmiger Höhlendurchgang in einem Felsvorsprung verbindet die zwei abgeschiedenen Buchten miteinander. Dieser riesige, natürlich entstandene Felsbogen macht den Ort zu etwas ganz Besonderem und ist besonders bei gutem Wetter unglaublich schön anzusehen. Wenn gerade Ebbe ist, hat man die Möglichkeit ohne nass zu werden zu der anderen Bucht zu gelangen - ansonsten ist es mit einer kurzen Abkühlung im Meer möglich. Der Weg hierher ist es definitiv wert und im Sommer mit Badetemperaturen wohl noch lohnenswerter.
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  • Wir erkunden Northland

    22 июня 2017 г., Новая Зеландия ⋅ ☁️ 15 °C

    Für eines unserer letzten Ausflugsziele haben wir den langen Weg bis ganz in den Norden Neuseelands auf uns genommen, wo sich Cape Reinga befindet. Am fast nördlichsten Punkt Neuseelands hat man eine atemberaubende Aussicht auf das Meer! Streng genommen sogar auf zwei Meere, denn hier trifft der Pazifische Ozean (östlich) auf die Tasmanische See (westlich). Durch die unterschiedlichen Strömungen im Wasser sogar sehr schön zu beobachten. Nach einem kurzen Laufweg hinunter zum Leuchtturm kann man die schöne Aussicht auch aus der Nähe genießen! Da wir erst am späten Nachmittag dort eingetroffen sind, haben wir die Chance gleich genutzt und sind noch bis zum Sonnenuntergang dort geblieben. Auch wenn der Himmel an diesem Abend in nicht ganz so schönen Farben geleuchtet hat, haben wir unseren letzten Meerausflug in Neuseeland hier sehr genossen!
    Bevor wir am nächsten Morgen den Rückweg nach Auckland angetreten haben, stand zunächst noch ein kurzer Zwischenstopp bei den Te Paki Giant Sand Dunes an. Mit einer Höhe von bis zu 50m sind es die größten Dünen des Landes und besonders im Sommer zum sandboarding sehr gefragt. Als wir auf einer höheren Düne angekommen waren, wurde uns auch erst bewusst, was für ein riesiges Gebiet die Dünen umfassen. Denn alles was wir sehen konnten, war Sand
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  • We have to say goodbye

    26 июня 2017 г., Австралия ⋅ ☁️ 11 °C

    Der letzte Stopp in Neuseeland hieß für uns Auckland. Die riesige Stadt auf der Nordinsel ist bei Backpackern in Neuseeland meistens nicht sehr beliebt: hohes Verkehrsaufkommen, Großstadtlärm und unglaublich viele Menschen auf einem Fleck sind nicht unbedingt die Punkte, für die Neuseeland bekannt und beliebt ist! Und ja, auch das haben wir hier erlebt und nach einigen Tagen in Auckland können wir sagen, dass auch uns die Stadt nicht mit ihrem vollem Charme gepackt hat! Trotz allem haben wir versucht, möglichst viel mitzunehmen und zu entdecken! Bekannt für Aucklands Shoppingmöglichkeiten sind vor allem der Silvia Park und die Queen Street, die wir dementsprechend mit weniger Geld und volleren Taschen verlassen haben. Inmitten der Stadt befindet sich zudem der Skytower, von dem man die Stadt aus der Vogelperspektive betrachten kann. Für uns hat allerdings an dieser Stelle ein Blick von unten gereicht. Um dem Trubel in der Stadt etwas zu entkommen, haben wir einen Ausflug zum Mount Eden gemacht. Der Vulkan befindet sich nicht weit vom Stadtzentrum entfernt und ermöglicht einen super 360-Grad Blick auf ganz Auckland! Von der Spitze des Berges kann man zudem einmal rund um den Krater laufen, der mittlerweile zwar komplett begrast, aber noch immer aktiv ist. Viel Zeit haben wir in Auckland zudem damit verbracht, unseren geliebten Shrek in neue Hände zu geben. Aufgrund der Saison allerdings gar keine so einfache Aufgabe. Viele Nerven hat uns das Ganze gekostet und am Ende konnten wir es dann selbst kaum glauben, dass sich dann doch noch jemand gefunden hat. Während Shrek sich jetzt also in Neuseeland auf eine neue Reise begibt, hieß es für uns Abschied nehmen! Wir haben hier so viele tolle Menschen kennengelernt und Erfahrungen machen können, die wir mitnehmen werden! Zu zweit haben wir 8 Monate in unserem Auto geschlafen und gelebt und wir werden es wohl auch ein wenig vermissen. 18.000km sind wir in der Zeit gemeinsam durch ein uns zunächst völlig fremdes Land gereist, haben so viel wie möglich erkundet und jede Erfahrung, jedes Erlebnis und jedes Abenteuer so sehr genossen! Und wenn wir hier wohl eins gelernt haben, dann das Pläne sowieso keinen Sinn machen. We fell in love with you, New Zealand!Читать далее

  • Welcome to Australia

    30 июня 2017 г., Австралия ⋅ ⛅ 11 °C

    Wenn wir schon einmal am anderen Ende der Welt unterwegs sind, lohnt sich natürlich auch ein kurzer Besuch im Nachbarland Australien. In den nächsten drei Wochen werden wir die Ostküste, rund um Melbourne, Sydney und Brisbane bereisen und dabei stets versuchen, allen giftigen Tieren aus dem Weg zu gehen. Nach der ersten Nacht, die wir am Flughafen von Melbourne verbracht haben, machten wir uns am Morgen auf in unser Hostel, dass sich direkt im Stadtzentrum befindet. Den Samstag verbrachten wir dann hauptsächlich mit essen und vor allem viel schlafen. Den nächsten Tag starteten wir früh, da wir uns mit der free walking Tour durch Melbourne's Stadtzentrum einen ersten Überblick verschaffen wollten. Unser Guide zeigte uns in der 2,5 stündigen Tour viele Sehenswürdigkeiten, Cafes und Restaurants, Melbourne's bekanntesten Straßen voller Graffitti und anderer Straßenkunst sowie den bekannten Yarra-River, der quer durch die Stadt fließt. Eins der höchsten Gebäude ist das Eureka Skydeck, von dem aus man eine super Aussicht auf die ganze Stadt hat. Auch wenn wir oben angekommen nicht mehr ganz so tolles Wetter hatten, der Ausblick hatte sich auf alle Fälle gelohnt.
    Allerdings hat nicht nur Melbournes Innenstadt viel zu bieten. Der bekannte Stadtteil St. Kilda besticht vor allem durch viele kleine Cafes, einem langen Sandstrand und Palmen überall.. wir konnten uns daran gar nicht satt sehen!
    Unseren letzten Abend in Melbourne verbrachten wir auf dem Queen Victoria night market, wo es unglaublich viele tolle Verkaufs- und Essensstände gab. Allgemein hat uns die Stadt unglaublich gut gefallen und sie lädt definitiv zum längeren verweilen ein.
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  • Great Ocean Road

    5 июля 2017 г., Австралия ⋅ ☀️ 23 °C

    Die Great Ocean Road, eine der beliebtesten Küstenstraßen Australiens,
    ist wohl so ziemlich jedem ein Begriff und für Reisende in Australien ein wahres must-do. Die circa 290km lange Strecke führt hauptsächlich direkt am Meer entlang, wodurch wir so gut wie ununterbrochen eine wundervolle Aussicht hatten! Hätten wir dazu noch mehr Sonnenschein als Regen gehabt, wäre es doch tatsächlich optimal gewesen. Unseren ersten Stopp machten wir bei dem Loch Ard Gorge, einer Schlucht zwischen einigen Kalksteinfelsen. Durch den Einsturz des Steinbogens Island Archway vor einigen Jahren befinden sich die Felsen seit dem in einer neuen Formatierung. Ein sehr sehenswerter Ort, der nicht ganz so touristisch ist, wie es unser nächstes Ziel war. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Australiens sind die 12 Apostel, die sich direkt an der Great Ocean Road befinden. Zeitlich hatten wir unseren Besuch dorthin perfekt abgepasst: kein Regen mehr und pünktlich zum Sonnenuntergang! Die Aussicht auf die Kalksteinformationen, die sich direkt im Ozean befinden, und die riesige Klippenwand war unglaublich schön und einzigartig. Definitiv etwas, das man gesehen haben sollte! Nach einer Nacht in Princetown, dem wohl kleinsten Ort der Welt, ging es für uns am nächsten Morgen wieder zurück Richtung Melbourne, um von dort aus unseren Weiterflug nach Sydney anzutreten.Читать далее

  • Sydney

    11 июля 2017 г., Австралия ⋅ ⛅ 13 °C

    Nachdem Melbourne es uns ganz schön angetan hatte, waren wir schon ganz gespannt auf Sydney. Um alle sehenswerten Sachen zu sehen, machten wir auch hier die free walking tour durch die Stadt. In den 2,5 Stunden bekamen wir alles gezeigt, was Sydney so zu bieten hat! Entlang an kleinen Märkten, bekannten Einkaufsstraßen historischen Gebäude und mehreren Parkanlagen gelangten wir am Ende zu der Sehenswürdigkeit Sydneys: Das Opera House! Viele Fotos mit strahlenblauem Himmel später, machten wir uns auf den Weg über die bekannte Harbour Bridge. Ankommen auf der anderen Seite und auch selbst von der Brücke aus, hatten wir eine super Aussicht auf die Oper und die Skyline Sydneys. Am nächsten Tag ging es für uns mit dem Bus zum Bondi Beach, ein unglaublich bekannter und beliebter Strand zum baden und surfen. Von hier aus startet zudem ein Wanderweg direkt an der Küste und vielen weiteren kleinen Stränden entlang, den auch wir zu einem Teil abgelaufen sind. Besonders die riesigen Wellen, das türkisfarbende Wasser und die vielen kleinen Buchten machten den Track aus und damit absolut sehenswert!Читать далее

  • Strandausflüge

    11 июля 2017 г., Австралия ⋅ ⛅ 17 °C

    Um möglichst viel von der Ostküste in kurzer Zeit zu sehen, haben wir uns entschieden, von Sydney aus weiter nach Brisbane zu fliegen und dann mit einem Mietwagen zu unseren weiteren Zielen zu fahren. Zunächst ging es für uns wieder ein Stück in den Süden zum Surfers Paradise. Der kilometerlange Strandabschnitt und die Skyline waren hier vor allem kennzeichnend! Obwohl es hier ganz schön war, bleibt ein bitterer Nachgeschmack: einen 75$ Strafzettel trotz Parkticket fanden wir jetzt nicht ganz so gerecht!
    Weiter ging es dann zur Byron Bay, wo wir das gute Wetter zum baden nutzten!
    Abends machten uns wieder auf den Weg nach Brisbane. Von der Stadt selbst haben wir nicht viel gesehen, da wir uns lieber die Zeit für die anderen Ausflüge nehmen wollten. Allerdings waren wir am Abend in Brisbane auf einem Marktplatz in der Stadt Schlittschuh laufen!
    Am nächsten Morgen ging es für uns früh los an der Ostküste entlang Richtung Norden. Ganze 9,5 Stunden Fahrt lagen dort vor uns! Nachdem wir kurz vor dem Ziel noch ein paar Kängurus am Straßenrand gesehen hatten, kamen wir erschöpft in Rockhampton an, um von hier aus am nächsten Tag eine Tagestour zur Great Keppel Island zu machen, eine Insel am südlichen Great Barrier Reef!
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  • Unser Ausflug zum Great Barrier Reef

    13 июля 2017 г., Австралия ⋅ 🌙 10 °C

    Ein absolutes Highlight an der Ostküste Australiens ist natürlich das Great Barrier Reef. Aufgrund unserer kurzen Zeit hier, waren wir uns zunächst nicht ganz sicher, wieviel wir tatsächlich von der Ostküste bereisen können. Einen groben zeitlichen Plan für unsere Reise hatten wir zwar, die genaue Planung was wir als nächstes machen werden, erledigten wir dann allerdings immer spontan. So entschieden wir uns also auch am Abend vor unserer Abreise in Brisbane, das wir super gerne am Great Barrier Reef schnorcheln wollen. Nach der langen Fahrt in Rockhampton angekommen, fuhren wir am nächsten Morgen zum Hafen, wo unsere Tagestour nach Great Keppel Island startete. Nach einer kurzen Überfahrt mit der Fähre kamen wir auf der Insel an, die weißen Sandstrand und klares, türkisblaues Wasser zu bieten hatte. Dazu hatten wir das perfekte Wetter mit strahlendblauem Himmel und viel Sonnenschein. Perfektes Badewetter also, dass wir direkt in unserer freien Zeit auf der Insel nutzten! Anschließend machten wir eine kleine Rundfahrt mit einem Glasbodenboot, durch dass wir zahlreiche Fische und das erste Mal auch das Korallenriff sehen konnten. Nach einem Mittagessen auf der Fähre und einer kurzen Einweisung zum schnorcheln, ging es für uns direkt zum Riff. Hier hieß es dann Schwimmanzüge anziehen, Schnorchelausrüstung anlegen und Kameras bereithalten. Und dann ging es direkt rein ins Wasser. Nach ein bisschen ausprobieren, immer wieder Unmengen an Wasser schlucken und halb die Taucherbrille samt Schnorchel im Meer verlieren, hatten wir es dann doch schnell raus und haben das einzigartige Korallenriff ganz aus der Nähe entdecken können. Ein wenig Multitasking gehörte auch dazu, denn filmen, atmen und schnorcheln gleichzeitig hinzukriegen, war am Anfang gar nicht mal so einfach.
    Neben dem Riff selbst konnten wir auch zahlreiche Fische beobachten. Viel zu schnell ging die Zeit dann auch wieder vorbei und wir mussten wieder zurück auf die Fähre. Nach einer Runde Boomnetting, wobei man an einem Netz hinter dem Boot hinterher gezogen wird, waren wir dann auch schon wieder am Hafen angekommen. Eine sehr empfehlenswerte Tour, die uns unglaublich viel Spaß gemacht hat und die wir so schnell nicht vergessen werden!
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  • Fraser Island Tag 1

    13 июля 2017 г., Tasman Sea ⋅ 🌙 11 °C

    Einen Ausflug machen auf die größte Sandinsel der Welt, Fraser Island, dass war unser nächstes Ziel! Nachdem wir anfangs etwas planlos da standen und nicht ganz wussten, wie wir auf dieser riesigen Insel von A nach B kommen sollen, fanden wir eine 2-tägige Tour, die all unsere Pläne vereinte. Vom Hostel wurden wir abgeholt, die Fähre war mit inbegriffen, alles was sehenswert ist, stand mit auf dem Ablaufplan und eine Rundumverpflegung gab es auch. Klang soweit perfekt für uns.. und das war es auch! Nach der Anreise mit Bus und Fähre kamen wir frühs auf der Insel an, die komplett aus Sand besteht. Aus diesem Grund gelten dort auch gesonderte Regelungen, was den Verkehr angeht: nur Fahrzeuge mit Genehmigung und Allradantrieb sowie die Shuttlebusse der Touren dürfen hier fahren. Schmale Wege aus tiefem Sand quer durch den Wald führten uns als erstes zu dem Lake McKenzie, dem wohl schönsten See überhaupt. Hier hatten wir die Möglichkeit etwas Zeit zu verbringen, zu baden und ausreichend Fotos zu machen. Anschließend ging es weiter zum Pile Valley, wo wir eine kurze Wanderung durch den Regenwald machten, welcher durch die vielen Palmen und dem durchfließenden Bach sehr schön anzusehen war. Der Weg zum nächsten Ziel führte uns dann direkt am Meer entlang. Und damit meinen wir, direkt am Meer! Denn hier wird der Strand mal eben als Fahrtweg genutzt. Näher kann man dem Meer beim Fahren gar nicht sein! So genossen wir die super Aussicht und kamen am Ausgangspunkt zum Lake Wabby an. Der tiefste See der Insel befindet sich am Ende einer Wanderung eingebettet zwischen riesigen Sanddünen und Wald. Ein wenig aufregender waren für uns an dieser Stelle allerdings einige Wale, die wir noch vom Strand beobachten konnten. Zwar wussten wir, dass besonders zu dieser Jahreszeit die Chancen gut stehen, dort Wale beobachten zu können, hätten allerdings so nicht damit gerechnet. Das es am Ende nicht die einzigen bleiben werden, konnten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht ahnen! Damit endete unser erster Tag auf Fraser Island, an dem wir uns nicht nur unglaublich schöne Orte angucken konnten, sondern auch sehr viel über die Insel selbst erfahren haben.Читать далее

  • Fraser Island Tag 2

    13 июля 2017 г., Tasman Sea ⋅ 🌙 10 °C

    Tag 2 auf Fraser Island startete direkt mit einer Fahrt am 75 Mile Beach entlang. Schon hier hatten wir super viel Glück und konnten vom Bus aus überall im Meer Wale beobachten! Den ersten Stopp machten wir dann bei dem Maheno Schiffswrack und hatten hier etwas Zeit, uns die verrostesten Überreste des ehemaligen Luxusschiffes aus der Nähe anzuschauen. Weiter ging es am Strand entlang zu The Pinnacles, farbige Sandklippen, die sich über mehrere Jahrhunderte so formiert haben. Unser Highlight des Tages war dann der Ausflug zum Indian Head, einem Aussichtspunkt direkt am Meer. Hier hatten wir eine Stunde Zeit, in der wir einen Wal nach dem anderen beobachten konnten. Von springen über Flossen schlagen und direkt ganz nah an der Wasseroberfläche vor uns vorbei schwimmen, war alles dabei! Viel zu schnell ging die Zeit vorbei, wir hätten hier noch den ganzen Tag verbringen können! Bevor wir zum Mittag picknickten, fuhren wir noch zu den Champagne Pools. Das sind durch Felsen geformte Pools direkt am Strand, die sich allein durch das Meerwasser füllen und perfekt zum Baden geeignet sind. Ganz im Gegensatz zum offenen Meer selbst, wo das Baden auf der Insel aufgrund von Haien und anderen Meeresbewohnern nicht empfohlen wird. Unser letztes Ziel war der Eli Creek, ein kleiner, sehr klarer Bach, der sich in der Nähe des Strandes befindet und durch den angrenzenden Wald fließt. Durch die Strömung kann man sich hier auf einem Reifen den Bach entlang treiben lassen.
    Obwohl auf Fraser Island Dingos leben und wir von den ersten Minuten dort immer wieder Warnschilder zu Gesicht bekamen, haben wir selbst in den 2 Tagen keinen gesehen. Da diese relativ aggressiv werden können, vermutlich gar nicht mal so schlimm ;)
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    Окончание поездки
    13 июля 2017 г.