Serbia
South Bačka

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23 travelers at this place:

  • Day19

    Backa Palanka, backa Palanka

    July 19 in Serbia ⋅ ⛅ 27 °C

    Wir schälten uns heute morgen aus dem von der Nacht nassen Zelt..ich habe vom Regen nicht wirklich viel mitbekommen..Maria schon..der hielt sie davon ab sich die Ohropax zu holen..sagen wir mal es war nicht der Beste Morgen..😅..glücklicherweise ist Maria nicht nur wie ein Eichhörnchen, welches kostbare Dinge versteckt und sich dann nicht mehr erinnern kann wo genau sie liegen..sondern sie ist auch wie eine Solarzelle..Heute waren 30°C..Maria brauchte keine Stunde um wieder voll dabei zu sein..ich bin bei der Hitze ja eher so ein Kopfsalat..mit steter Stunde in der Hitze welker..😂..
    Wir haben heute nach knapp 100km Kroatien und die regelmäßig auf uns herabschauenden gekreuzigten nackten Männer vorerst hinter uns gelassen..aber wir kommen ja auf dem Rückweg wieder..Tatsächlich hat uns Kroatien nochmal ein willkommene Abwechslung beschert und zum krönenden Abschluss ein paar Wellen in die Landschaft gebaut..die 8% Steigung über längere Strecke sind schon deutlich angenehmer zu fahren als am Anfang..vor allem bergab..😁..
    Serbien hingegen hat nicht unbedingt den besten ersten Eindruck hinterlassen..bei dem ersten Ortsnamen "Backa Palanka" dudelte das Lied "la cucaracha" in meinem Kopf..ein kleines Donau Dschungeldorf mit Ananasbar am Traumstrand tat sich in meiner Vorstellung auf..Nunja..Wie soll ich sagen..offensichtlich machen die Leute hier nicht viel anderes als zu sterben..solch einen großen und zugleich schäbigen Friedhof hab ich lange nicht mehr gesehen..ob das was mit dem Fahrstil auf den engen Hauptstrassen oder der riesigen Fabrik gleich in der Stadt zu tun hat..oder vielleicht doch an dem nicht trinkbaren Leitungswasser oder den Müllbergen entlang des Weges..🤔..
    Ein paar Kilometer später war Serbien dann aber schonwieder gütig zu uns..wir schlafen im Garten hinter einem Restaurant und uns wurde sogar noch Mückenspray angereicht..das Hupen signalisiert Freude und keine Aggression und generell sind die Einheimischen ultra nett..
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  • Day54

    Ecocamp

    August 10 in Serbia ⋅ ☀️ 29 °C

    ...unsere Nacht war dann doch recht laut mit wenig Schlaf. Gestern Abend hatten wir uns entschlossen das wir heute fahren wollten....dementsprechend sind wir zeitig ins Bett gegangen. Unsere serbischen und bulgarischen Nachbarn hatten schon den ganzen Tag dem Rakija und Bier zugesprochen, was aber eine schöne und ausgelassene Stimmung mitbrachte...laute Musik, tanzen und viel Lachen...eigentlich dachten wir die Bande wäre dann früh k.o., aber weit gefehlt...gegen 22 Uhr ging es mit wankenden Schritten ins Dorf, ab zur richtigen Party...

    ...wir legten uns aufs Ohr...bis 24 Uhr, dann wurden wir durch ein lautes Feuerwerk geweckt und danach drehte Guca noch mal sanft am Lautstärkeregler...gegen 1 Uhr kamen dann der erste Teil der Bande zurück...nicht nüchterner und nicht leiser...aber man muss och jönne könne...alles gut

    Plötzlich merken wir das unser LKW wackelt..."wat is dat "...jemand benötigte unsere Schaufel die am Dach befestigt ist...normal 😂...wir konntem dem Kollegen aber mit einem Klappspaten aushelfen...die Party nebenan ging dann bis etwa halb drei...

    Pünktlich um 7 Uhr wecken drei Donnerschläge das Partyvolk, soll ja kein Spaß hier sein...danach stimmte der Nachbarshund wie jeden Morgen sein Gebell an...also aufstehen...etwas übermüdet, aber trotzdem gute Laune

    Das war ein sehr schönes Fest...laut, bunt, voller Leben...mit vielen verschiedenen Gerüchen und Gerichten...neuen faszinierenden Eindrücken und toller Musik...es war schön das wir hier waren...vielleicht bis demnächst

    ....wir fuhren Richtung Novi Sad, ca 250 km....kleiner Stopp am Wegesrand zum Einkaufen...sofort kommt ein jüngerer Kerl auf uns zu und quatscht mit uns...da wir zufällig vor einem Cafe stehen werden wir auf einen Espresso eingeladen....da ist es schon wieder...Gastfreundschaft pur...

    Kurz vor Novi Sad hatten wir uns ein kleines Ecocamp ausgesucht...schön auf einer Lichtung, heiße Duschen und Waschmaschine...und das alles umsonst

    ...die Ruhe können wir gebrauchen
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  • Day14

    Abschied von Novi Sad

    October 1 in Serbia ⋅ ☀️ 25 °C

    Während wir an Bord der Anesha ein leckeres Barbecue zum Mittagessen genießen, werden im Hintergrund für uns die Ausreiseformalitäten aus Serbien durchgeführt. Nach Abschluss derselben verlässt die Anesha Novi Sad wieder. Dabei passieren wir dann auch linker Hand die Festung Petrovardin. Da wir uns heute morgen für Stadt statt Festung entschieden haben, bleibt uns nur der Blick von der Donau.
    Von den ursprünglich 3 Brücken über die Donau, die 1999 im Jugoslawienkrieg alle zerstört wurden, wurden nur 2 wieder aufgebaut. Die Pfeiler der 3. stehen noch in der Donau und erinnern daran.
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  • Day54

    Outside EU: Welcome in Serbia

    June 28, 2018 in Serbia ⋅ 🌧 19 °C

    We crossed the boarder to Serbia! Now, we have to get used to the cyrillic letters to find our way. At least language is almost the same as in Croatia. We ate lunch for ~4€ (~480 Dinar) both and two kids were begging. It felt like another world.

    On the way to Novi Sad, the rain was pooring for ten minutes so we had to make use of or plastic folia, hide and wait. :D it worked out!

    In Novi Sad, we visited a warmshower family who received a package from Germany from us that we could pick up at their place. We had a great chat with them, a juice and they even gave us a prepaid sim card!

    The city Novi Sad was astonishing! Young people everywhere on the streets drinking and chatting and we only made it to drink one wine because we were so tired. But it is an awesome city for all type of activities. Also, it could have been a part of Berlin or some other cool Western city ;) Wi loved the place immediately.

    We realized that we need to cycle ~100km per day for the next days that Jo catches his flight from Sofia. So, we keep going now! (wi)
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  • Day14

    Bis zur Nikolaikirche

    October 1 in Serbia ⋅ ☀️ 21 °C

    An der Zentralkreditanstalt von 1896 mit dem Merkur als Gott des Handels auf dem Dach vorbei lassen wir uns bis zur serbisch-orthodoxen Kirche des heiligen Nikolaus von 1730 treiben, die leider geschlossen hat. Durch kleine Gassen und an hübscher Street-Art vorbei geht es dann wieder zurück zum Hafen.Read more

  • Day14

    Trg Slobode

    October 1 in Serbia ⋅ ☀️ 20 °C

    Am Platz der Freiheit findet sich neben dem Rathaus die auffällige neugotische Marienkirche mit ihrem 70 Meter hohem Turm. Die römisch-katholische Kirche wurde 1895 fertiggestellt. Vor dem Rathaus findet sich ein Denkmal für Svetozar Miletic, der im 19. Jhd. Bürgermeister von Novi Sad war. Vom Freiheitsplatz aus bummeln wir durch die Fußgängerzone voller Cafés bis zum Bischofspalast.Read more

  • Day14

    Ankunft in Novi Sad

    October 1 in Serbia ⋅ ⛅ 14 °C

    Pünktlich um 8 Uhr erreichen wir das serbische Novi Sad, nach Belgrad die zweitgrößte Stadt Serbiens. Heute machen wir uns auf das historische Zentrum auf eigene Faust zu erkunden. Novi Sad ist eine recht junge Stadt. Entstanden am Ende des 17. Jhd. wurde die Stadt 1848 fast vollständig zerstört. Durch den anschließenden Wiederaufbau hat man ein schönes architektonisch harmonisches Zentrum. Novi Sad wird Kulturhauptstadt Europas 2021 sein.
    Vom Anleger aus schlendern wir quer durch einen Park bis zum Platz der Freiheit.
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  • Day14

    Kirche des heiligen Georg

    October 1 in Serbia ⋅ ☀️ 21 °C

    Unmittelbar hinter dem Bischofshof liegt die serbisch-orthodoxe Kirche des heiligen Georg. Sie ist eine der ältesten Kirchen der Stadt, der Ursprungsbau stammt von 1734 bis 1740, ihr heutiges Aussehen erhielt sie Anfang des 20. Jhd. Normalerweise ist St. Georg nicht zugänglich, wir haben heute aber Glück, die Kirche steht uns offen.Read more

  • Day39

    Ruhe, Sombor, Apatin, Bač & Ruhe

    August 15 in Serbia ⋅ ⛅ 22 °C

    In Serbien lasse ich es ruhig angehen. Es war Gewitter für die Nacht und Regen für den Tag angesagt, also verlängerte ich mein Zimmer in Bezdan um einen Tag. Bei Kaffee und einer regionalen Tortenspezialität ging das auch ganz fein. Wlan und ein gemütliches Bett halfen natürlich auch.
    Am nächsten Morgen wollte ich schon früher los ins über 90km entfernte Bač. Das Hamburger Pärchen hatte auch einen Tag verlängert und sprach mich auf dem Weg nach draußen an: "ey, du hast nen Platten." Nicht schon wieder. Nach einem Cappucino sah ich mir die Sache an. Mit all der Übung war der Schlauch in Rekordzeit freigelegt. Wieder ein kleines Loch außen. Ich schaute mir alle Komponenten gründlich an und kam zu dem Schluss, dass der Reifen von innen kleine Risse hat, die die Schläuche beschädigten. Diesmal flickte ich den Schlauch. Dann ist die Stelle schonmal geschützt.
    Ich kaufte mir bei der Pekara (Bäckerei) Essen für den Tag und machte mich auf nach Sombor. Es ging über mäßig befahrene Landstraßen und ein Stück Damm. Links und rechts waren Felder, Sträucher, Bäume und ab und zu ein kleines Dorf. Bienenstöcke und Sonnenblumen sah ich massig.
    In der größeren Stadt Sombor brauchte ich nichts, also rollte ich nur durch die renovierte Innenstadt. Es sah wirklich nett und ordentlich aus, normal, könnte man sagen. Raus aus der Stadt verlief ein guter Radweg, dem ich aber zu lange folgte. Irgendwo war der Donauradweg abgebogen. Ich landete in einer Sackgasse. Ein kleiner Trampelpfad führte aber weiter. Ein Blick auf Googlemaps zeigte einen Weg, der wieder auf den rechten Pfad führen sollte. Ich war frisch drauf und lies mich auf das Abenteuer ein. Ich verbrachte anderthalb Stunden auf zugewachsenen Pfaden, Feldwegen und überquerte eine Eisenbahnbrücke, eine schöne Abwechslung.
    In der ebenfalls aufgeräumten Stadt Apatin kühlte ich mich mit einem Radler ab, bevor der letzte Schlag nach Bač über Borojevo auf Landstraßen folgte.
    Die kleine, rustikale Pension dort wird von einer Donauschwabin betrieben, die mich auf Deutsch empfing. Im Restaurant um die Ecke bekam ich eine tolle Grillplatte. Die Beine waren nach der langen Etappe durch und für den nächsten Tag war Regen angesagt, also verlängerte ich nochmal um eine Nacht. Morgen geht es dann nach Novi Sad.
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  • Day41

    Landflucht nach Novi Sad

    August 17 in Serbia ⋅ ⛅ 24 °C

    Vor meiner Abfahrt aus Bač (Batsch ausgesprochen) luden mich die Gastgeber noch auf einen türkischen Kaffee ein. Das alte Paar ist seit 48 Jahren zusammen und sie, die Donauschwabin, feiert morgen ihren 71ten Geburtstag. Die Vorbereitungen waren mir aufgefallen, so kamen wir ins Gespräch. Wie die meisten jungen Leute, sind ihre zwei Söhne in die Großstadt Novi Sad gezogen. Auf dem Land bleiben die Alten zurück. Es gibt aber auch Junge in der Kleinstadt Bač. Eine fröhliche Hochzeit mit Livemusik und Stretchlimousine konnte ich beobachten.
    In einer größeren Nachbarstadt hat auch der Automobilriese Magna ein Werk, das viele aus der Bevölkerung angezogen hat.
    Auf Empfehlung schaue ich mir vor der Abfahrt noch die Festung Bač an, oder besser gesagt, die Ruine. Ich las die Tafel mit all den wechselnden Herren: Römer, Barbaren, Ungarn, Mongolen, Serben, Türken. Hier war viel los. Wenn ich da an die deutsche Burg Eltz denke, die seit 800 Jahren in der Hand einer Familie ist, wird die Unruhe in der Balkanregion deutlich. Ein Franziskanerkloster mit bedeutender Bibliothek und das erste Krankenhaus der Region, gab es auch in dieser dörflich wirkenden, ehemaligen Königsstadt.
    Der Weg nach Novi Sad führt über Palanka (Plankenburg). Hier finde ich ein leichtes Mittagessen mit Salat und Hühnerfilet. Die Stadt ist aufgeräumt und lebhaft. Außerhalb der Stadt- und Dorfzentren werden die Unterschiede zur reichen Mitte Europas deutlich. Bei jedem Ort gibt es ein paar Feldwege, wo der Müll abgeladen wird. Straßenhunde sieht man hier auch öfters. Einige habe ich auch schon überfahren am Straßenrand gesehen. Ich habe sowieso schon einen halben Zoo mit Reifenspuren darauf gesehen: Echsen, Schlangen, Fretchen, Fuchs, Reh, Vögel und mehr.
    Die Etappe führte erst über die üblichen Landstraßen zwischen Feldern parallel zur Donau und dann über eine Straße auf dem Damm. Hier sah ich auch mal wieder den Fluss, der hier schnell und weniger breit fließt. Vor Novi Sad wohnen die Wohlhabenden am Ufer. Villen, Tennisplätze und Yachtclubs ziehen an mir vorbei. Der ein oder andere Bau zerrt am guten Geschmack; eine zusammengeschusterte Rieddach-Villa fängt meinen Blick im Vorbeifahren.
    Nach etwas Suche finde ich mein Apartmentzimmer in Novisad. Die Türbeschriftung nebenan und die Innenausstattung werfen die Frage auf, ob das Gebäude mal ein Puff war. Das Zimmer ist aber ordentlich und günstig. Morgen schaue ich mir die Stadt an.
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You might also know this place by the following names:

South Bačka, South Backa, Južnobački Okrug

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