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Norwegen im Wohnmobil

Norwegen im Wohnmobil erkunden. Eine Zeit voller Abenteuer und Herausforderungen Leggi altro
  • Bergen - Brygge

    3 luglio 2025, Norvegia ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute morgen haben wir ehrlich gesagt nur zaghaft die Nase aus der Bettdecke gesteckt, war doch recht frisch geworden die letzte Nacht. Leichtes Klopfen auf dem Dach war dann nicht unbedingt die Motivation aufzustehen. Aber der kleine Schauer hatte sich schnell verzogen. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Elchsalami aus Haukeli, brechen wir auf nach Bergen. Als erstes haben wir aber noch eine Mission. 8 min von uns gibt es einen Ikea, der wird uns retten. Wir brauchen unbedingt einen kleineren Topf, damit das Kochen etwas entspannter wird. Da kommt uns Ikea gerade Recht. Wie das eben so ist bei Ikea, wegen einem Topf sind wir rein und am Ende kommen wir sogar mit einem Passagier mehr wieder raus, ein Stoffpanda. Direkt am Hafen, neben einer gigantischen AIDA finden wir einen Parkplatz für unseren 4 rädrigen Freund. Von hier sind es nur 20 min zu Fuß nach Brygge, dem Hafenviertel von Bergen mit den berühmten bunten Häusern. Die Stadt ist entsprechend voll. Wir möchten unbedingt auf den Fischmarkt, der in Bergen als Hauptattraktion gilt. Im Sommer findet dieser unter freiem Himmel statt. Einen Fischmarkt haben wir bereits letztes Jahr auf den Seychellen kennengelernt. Man richtig diesen schon von Weitem. Heute erleben wir einen ganz anderen Fischmarkt, schön dekoriert, alles gekühlt und doch recht touristisch angelegt. Dennoch aber schön, die Verschiedenheiten des Meeres zu bestaunen. Wir verbringen eine ganze Weile in dem Viertel Brygge und schlendern zurück zu unserem Auto. Wir sind uns alle einig, die bunten Häuser des Hansviertels sind wirklich wunderschön anzuschauen, dennoch hat die Stadt für uns nicht den Reiz, dass wir sagen würden, wir müssten unbedingt eine Nacht hier bleiben. Also geht es für uns zurück in Richtung Voss. Das ist heute unser Tagesziel. Aber eins muss noch sein, denn nirgends in Norwegen bekommt man so fix und günstig einen Snack auf die Hand wie bei Ikea. Der Hotdog kostet hier nur 50 Cent umgerechnet. Also legen wir den Stopp noch ein. Da sich unser Frischwasser dem Ende neigt, suchen wir noch nach einer Möglichkeit diese aufzufüllen. Trotz dass man überall Wohnmobile sieht in Norwegen ist das Netzt für Versorgungsstationen nicht besonders gut ausgebaut in manchen Gebieten. Unsere einzige Chance ist ein Campingplatz vor Bergen. Die nächste wäre erst ca. 120 km entfernt. Die Platzwächter ließen uns sogar unentgeltlich einfahren und wir konnten unseren Tank auffüllen. Das verwundert uns zunächst, wir erleben die Norweger bisher als ein Volk, welches gern für sich bleibt. Auf den Straßen sind sie eher ungeduldige Fahrer. Vielleicht wären wir aber auch nicht anders, wenn permanent Urlauber die Straßen befüllen. Umso mehr freuen wir uns über die Freundlichkeit.Leggi altro

  • Bordalsgjelet Gorge

    3 luglio 2025, Norvegia ⋅ ⛅ 15 °C

    Bekannt als die immer nasse Schlucht, wirkt Bordalsgjelet Gorge fast mystisch. Unweit von Voss findet man diesen kleinen Abstecher. Sämtliche Felsen wirken als eine einzige Wasserquelle.

  • Twindefossen

    3 luglio 2025, Norvegia ⋅ ⛅ 15 °C

    Wasser gibt es in Norwegen ja buchstäblich aus jeder Ritze im Felsen. Wir sind dankbar, dass auf unsere Route auch der ein oder andere besondere Wasserfall liegt. So auch der Twindefossen. So ganz anders mit den vielen Treppen stürzt hier das Wasser hinunter, ein besonderes Bild.Leggi altro

  • Brandsetelvi - Baden bei 5 Grad, Militär, Susan und Lars

    3 luglio 2025, Norvegia ⋅ ⛅ 10 °C

    Brandsetelvi ist ein echter Geheimtipp Norwegens. Zum Glück ist es auch noch so. Völlig abgeschieden und unweit eines Militär Stützpunktes finden wir am Rand eines Waldweges unseren Stellplatz für die Nacht. Auch wenn es schon 22 Uhr ist, machen wir uns auf, die türkisen Schluchten zu suchen. 5 min in die Wildnis und schon stehen wir vor diesem herrlichen Naturschauspiel, glasklar und eiskalt. Wir klettern bis an den Wasserfall heran. Oben am Fall direkt zu stehen und 1 m neben einem selbst die Wassermassen rauschen zu hören und zu sehen ist schon ein besonderes Gefühl. Zurück am Wohnmobil, 23 Uhr, wird es plötzlich laut und ein Konvolut an Militärfahrzeuge rauscht an uns vorbei. Wir vermuten eine Nachübung. Mal schauen, wann sie heute Nacht zurück kehren und uns aus dem Schlaf reißen. Die Nacht war recht kühl, aber nix im Vergleich zu dem morgendlichen Bad. Toni und Kenan lassen die Chance nicht verstreichen. Am Wasserfall ist eine "Badewanne" schnell erspäht, nicht zu lange zögern. 5 Grad ist schon eine Hausnummer. Als wir den Rückweg zum Wohnmobil laufen, hören wir in den Bergen den Hall der MG Geschütze der Militärfahrzeuge. Heute morgen kam ein freundliches Ehepaar, Lars und Susan , zu uns gelaufen, hier in der völligen Einöde. Sie kommt aus dem Philippinen und er ist Norweger. Sie wohnen am Fuße des Berges und laufen jeden Morgen die 2,7 km den Berg hoch zum Stützpunkt und zurück. Als wir zurück kommen, kommen auch sie zurück. Wundervolle Menschen. Wir tauschen Kontakte aus uns Susan lernt fleißig unsere Namen. So herzliche Menschen, sie werden ab jetzt unserem Blog folgen. Sie laden uns zu sich ein, leider müssen wir weiter. Das sind aber Begegnungen, die für immer bleiben.Leggi altro

  • Viking Valley

    4 luglio 2025, Norvegia ⋅ ⛅ 10 °C

    Vikinger gehören zu Norwegen, wie Schwibbogen ins Erzgebirge. Diese rauen Gesellen bewohnten einst einige Teile Norwegens und teiben dort ihr Unwesen. Hinter der rauen Fassade steckt zweifelsohne eine besondere Kultur. Männer, Frauen und Kinder hatten klar verteilte Rollen, jeder musste seinen Beitrag leisten. Fasziniert von dieser Kultur haben wir einen Stopp am Viking Village eingelegt. Lea und Kenan haben sich schonmal in ihrem Kampfkünsten geübt und sich dabei ganz gut geschlagen. Nachdem wir nun eine Adresse von unserem Jacob haben, ging heute ein Brief auf Reisen, welcher hoffentlich seinen Weg nach Irland findet.Leggi altro

  • Flam

    4 luglio 2025, Norvegia ⋅ ⛅ 11 °C

    Flam durchqueren wir nur. Da der Fjord hier sehr tief ist, können selbst große Kreuzfahrtschiffe hier anlegen. Als wir in Flam sind, liegt jedoch keines vor Ort. Wir lassen uns einen kurzen Blick auf die berühmte Flamsbanna nicht nehmen. Ein Zug, welcher täglich Touristen entlang des Fjords in norwegische Welten entführt.Leggi altro

  • Stegastein

    4 luglio 2025, Norvegia ⋅ ⛅ 12 °C

    Auf unserem Plan für heute steht definitiv Stegastein, eine Plattform, welche 30 m aus dem Fels hervorragt und als einen der schönsten Fjordblicke Norwegens verspricht. Der Weg dorthin ist Teil der Norwegischen Landschaftsroute Aurlandsfjellet. Die vielen Haarnadelkurven nach oben sind mit dem großen Wohnmobil schon auch mit etwas Nervenkitzel verbunden.  Der Blick lohnt dies allerdings. Der Aurlandsfjord gehört zu dem bekannten Sohnefjord, bekannt als der längste und tiefste Fjord Norwegens. Mit 936m Tiefe fasst er Unmengen an Wasser.Leggi altro

  • ein Weg voller Begegnung zum Gletscher

    4 luglio 2025, Norvegia ⋅ ⛅ 11 °C

    auf den letzten Metern vorm Gipfel fahren wir an zwei Fahrradfahrern vorbei. Schnell springen wir aus dem Wohnmobil und bringen den beiden während der Fahrt einen Müsliriegel. Taff wie sie sich den Berg hoch kämpfen. Haben unseren vollsten Respekt. Wenige Meter später sind wir auf 1336m. Ein Schneefeld lockt natürlich sofort zu einer spontanen Schneeballschlacht und einer verspäteten Rutschpartie. Überall Schnee und raue Landschaft, mit einer ganz besonderen Anziehungskraft.Leggi altro

  • Fährfahrt - dank Skyttel ganz einfach

    4 luglio 2025, Norvegia ⋅ ⛅ 10 °C

    Route geändert und plötzlich war es da, das Ende der Straße. Aber dank der vielen Fähren hier oben ist das kein Problem. Da unser Skyttel Pass mit dem Fjord Fähren Pass verbunden ist, läuft alles völlig bargeldlos und unproblematisch. 10 min später sind wir auf der anderen Seite des Fjords.Leggi altro

  • angekommen im Jostedalenthal

    4 luglio 2025, Norvegia ⋅ ⛅ 14 °C

    Wir haben das Tagesziel erreicht, wir stehen 30 min vor dem berühmten Jostedalen, Norwegens größter Gletscher. Wenn es die Wetterverhältnisse zulassen, möchten wir morgen eine Tour dort unternehmen und die blaue Eishöhle sehen. Vorerst versorgen wir uns mit Brot. Da wir noch keinen Fisch gefangen haben, könnten wir doch die 3kg schwere Regenbogenforelle mitnehmen. Da unser Fischesser aber gerade in Irland ist für zwei Jahre, entscheiden wir uns doch gegen dieses Monstrum und wählen die kleinere Variante. Wir versorgen uns noch mit Brot und Milch und fahren dem Gletscher entgegen. Als Toni bei der Fahrt eine alte rostige Brücke entdeckt, die über einen reißenden Gletscherfluss führt, schreit das mal wieder nach Abendteuer zwischendurch. Also Parken und zack stehen wir vor dem Teil, was mal eine Brücke war. Und los geht's. Fazit, keiner ist reingefallen und sie ist auch nicht auf der Hälfte der Strecke gerissen, wie in Actionfilmen. Aber wichtig, immer alles mit den Birkis (Latschen).Leggi altro

  • Nigardsbreen - ziemliche nasse Angelegenheit

    5 luglio 2025, Norvegia ⋅ ☁️ 13 °C

    Es kann nicht immer nur Sonnenschein geben, dachten wir heute morgen. Seit letzte Nacht regnet es ununterbrochen. Wir lassen uns deshalb nicht den Tag vermiesen und fahren zunächst zur Touristinformation. Der Nigardsbreen ist ein Teil des gigantischen Jostedalen, der größter Gletscher Europas und einer der am leichtesten zugänglichen überhaupt. Schon von weitem erkennen wir ihn nur zu gut, trotz Wolken. Alle geführten Touren auf den Gletscher für heute sind ausgebucht. Wir entscheiden vielleicht auf dem Rückweg nochmal vorbeizukommen. Aber ohne einen Blick von Nahem wollen wir nicht weiterfahren. Also geht's für uns ca. 3km weiter auf einen großen Parkplatz, welcher glücklicherweise "nur" 9€ kostet. Wir buchen fix die Bootsfahrt über den Gletschersee, welche uns zügig einige 100m voranbringt. Von der Anlegestelle bis zum Viewpoint ist es dennoch noch ein ganz schönes Stück über die Felsen. Es regnet dauerhaft und macht die Wanderung nicht weniger anstrengend. Bei Sonnenschein muss das ein unheimlich schöner Ort sein. Jetzt wirkt er einfach gigantisch, wir als Menschen daneben völlig klein und wie ein Nichts. An den Rändern schimmert das blaue Eis. Wir kriechen in die ein oder andere Höhle und erleben, dass der Gletscher lebt. Überall tropft es von oben, Bäche fließen und werden zu einem reißenden Fluss, der das ein oder andere Eisstück mitreißt.Leggi altro

  • Helset Camping

    5 luglio 2025, Norvegia ⋅ ⛅ 15 °C

    Am Lovatnet See im Gebiet des Jostedalen Gletschers liegt unsere heutige bleiben. Helset Camping soll unter die 10 schönsten Campingplätze Norwegens fallen. Wir fahren hin, um uns vor Ort die Plätze anzuschauen. Trotz Regen empfängt uns hier ein fast voller Platz am türkis schimmernden Lovatnet. In den Bergen erkennbar die Gletscherfelder, von denen das Wasser in zahlreichen Fällen hinunterfließt. Wir fühlen uns sofort wohl. Wir haben bewusst einen Stellplatz mit Duschen und Waschmaschine gesucht und ein kleines Paradies finden dürfen. Preis - Leistung stimmen hier definitiv. Hier darf man kostenlos angeln. Lachse und Forellen wären in dem See und das zuviele sagte uns der Platzbetreiber. Leider haben wir keinen Erfolg. Jetzt ist es bereits 0:00 Uhr und nur eine leichte Dämmerung hat eingesetzt. Es wird nie wirklich dunkel. Das ist schon eine Herausforderung, wenn man nicht zeitig genug auf die Uhr schaut und merkt, es ist schon wieder Mitternacht. Am Morgen genießen wir die Sonnenstrahlen in den Bergen, die das Wasser in ein richtiges Türkies tauchen. Uns zieht es ins Wasser. Ca. 10-11 Grad soll es haben. Dabei mussten wir unsere erste Badesession in den Bergen korrigieren. Das Wasser hatte höchsten 4 Grad dort. Alle Klamotten wieder trocken, jetzt wird es Zeit aufzubrechen.Leggi altro

  • Stryn

    6 luglio 2025, Norvegia ⋅ ⛅ 18 °C

    Die kleine besonders grüne Oase Norwegens, Stryn. Der türkise Fluß schlängelt sich schlangenartig durchs Tal. Die ganze Schönheit konnten wir nur mit der Drohne einfangen. Leider sind die Aufnahmen nicht so gut, war eine Fehleinstellung.Leggi altro

  • Strynevegen

    6 luglio 2025, Norvegia ⋅ ⛅ 17 °C

    "Strynevegen" bezieht sich auf die alte Strynefjellstraße (Gamle Strynefjellsvegen), eine norwegische Landschaftsroute, die auch als Fylkesvei 258 bekannt ist. Diese historische Straße ist bekannt für ihre landschaftliche Schönheit und historischen Wert, da sie lange Zeit die einzige Straßenverbindung zwischen Skjåk und Stryn war. Sie ist eine beliebte Touristenroute und wurde als eine der Grünen Straßen Norwegens ausgezeichnet. Diese Hochlandstraße befahren wir aus Richtung Stryn. Die Sonne scheint und wir halten gefühlt nach jeder Biegung. Ein riesiger Wasserfall, welcher gleich neben der Straße hinab rauscht, ist ein beliebter Fotospot. Neben schönen Fotos bekommen wir aber auch eine Dusche gratis. Die donnernden Wassermassen sind fasziniert und respekteinflößend zugleich. Hängengeblieben sind wir zunächst an einem großen tiefblauen See. Am liebsten wären wir den ganzen Tag liegen geblieben. Ganz nach norwegischer rauen Art gibt es bei uns heute in einer Wassersenke der Hochebene Hot Dogs. Diese Familienzeiten genießen wir besonders.Leggi altro

  • Dalsnibba

    6 luglio 2025, Norvegia ⋅ ⛅ 19 °C

    Europas höchster Aussichtspunkt auf eine Fjordlandschaft. 500 Höhenmeter geht es von Strynevegen hoch auf eine Plattform. Die gebührenpflichtige Straße ist nur in den Sommermonaten geöffnet. Als wir an mehr als 3 m hohen Schneewänden vorbeifahren, ist uns schnell klar weshalb. Obwohl Dalsnibba nur 1500 m über dem Meeresspiegel liegt, wirkt es einfach nur "hoch". Wir haben Glück mit dem Wetter und es bietet es ein Blick auf den Geirangerfjord, der nicht zu beschreiben ist. Eine AIDA liegt im Hafen. Die 360 Grad Rundumsicht ist unbezahlbar. Man fühlt sich klein gegen diese Massen aus Schnee und Fels.Leggi altro

  • Geiranger Fjord - Bucket List Dusche unterm Wasserfall

    6 luglio 2025, Norvegia ⋅ ⛅ 18 °C

    Seit Juni 2005 gehört dieser Fjord, welcher einer der bekanntesten in Norwegen ist, zum UNESCO Weltkultur Erbe. Dieser Seitenarm des Storfjords bietet täglich hunderten Touristen ein besonderes Fjorderlebnis. Wer durch ihn fährt kann, allerdings nur vom Wasser aus, die sieben Schwestern sehen. Sieben Wasserfälle, welche das ganze Jahr über reichlich Wasser in den Fjord befördern. Unser Plan war es, hier Kajaks zu mieten und die Tour zu den sieben Schwestern zu machen. Wir kamen 17:30 Uhr im Fjord an. Massen an Menschen, da die AIDA Touristen gerade an Land waren. Zwar sehen wir Kajaks auf dem Wasser, an den Verleihstationen jedoch ist niemand anzutreffen. Wir erkundigen uns in der Tourist-Information. Morgen könnten wir zurück kommen. Zu den sieben Schwestern sind es allerdings 3 h mit dem Kajak hin und dann auch wieder zurück. Wir entscheiden uns dafür, lieber noch eine andere Aktion im Urlaub zu machen, da in dieser Touristenhochburg die Preise auch unverhältnismäßig sind. Als wir die Bucht verlassen und es für uns wieder bergauf geht, erhaschen wir einen Stellplatz an einem Fjordblick. Und hier wird uns klar, das war eine gute Entscheidung. Wir würden sonst vermutlich am nächsten Tag unsere Arme nicht mehr spüren. Unter uns wirkt alles wie Stecknadelgröße. Wir können wirklich weit in den sich windenden Fjordarm schauen, aber sehen gerade mal die ersten 2 oder 3 Schwestern, wir sind uns da nicht ganz sicher. Die großen Schiffe wirken wie ein Witz in dem übergroßen Wasserarm. Von Kajaks reden wir lieber nicht. Am Parkplatz erfüllt sich jedoch ein weiterer Punkt der Bucket List in Norwegen. Einmal unter einem Wasserfall stehen. Da die anderen, die wir bereits besucht haben, mehr als zu gewaltig dafür sind, kommt dieser kleinere Gletscherwasserfall natürlich gerade richtig. Toni, Kenan und Lea springen in ihre Badesachen und so schnell sie drunter waren, waren sie auch wieder weg. Eiskalt kommt das Wasser aus den Bergen. Ein Deutscher rollt gerade neben uns auf den Parkplatz und meint: "Ihr wart jetzt nicht im Ernst da drunter, oder?" Na klar, waren wir das. Inspiriert springt auch er in seine Badehose. Wir genießen derweil noch ein Stück Kuchen mit der tollen Aussicht. Als wir gerade wieder losfahren wollen, hören wir einen lauten Schrei hinter uns und wissen, jawohl, jetzt war auch er drunter. Dieser Fjord wir uns in besonderer Erinnerung bleiben. 2500 km sind wir bisher schon gefahren. Diese Weiten sind unvorstellbar.Leggi altro

  • Unser Tagesziel heute ist es soweit es geht Richtung Alesund zu fahren. Von dort soll es morgen nach Runde gehen, wir möchten unser Glück versuchen und vor allem Anne einen Wunsch erfüllen, Puffins, sogenannte Papageeintaucher, beobachten. Es dauerte nicht lang, bis wir wieder vor einer Fähre stehen. Sie bringt uns nach Lingen. Als wir übergesetzt haben, haben wir sofort das Gefühl in einer anderen Norwegen Welt zu sein. Hier beginnt für uns das wildere Norwegen. Ganz anders aber wunderschön. Ein Lupinenmeer säumt die Straßenränder. Wir können uns kaum daran satt sehen. Diese verschiedenen Naturgewalten, die wir allein heute gesehen haben rufen in uns eine tiefe Dankbarkeit hervor. Mit Park for Night finden wir einen schönen Stellplatz unweit eines Hafens. Zwei tschechische Auto stehen bereits vor Ort. Anne begrüßt sie mit ein paar Brocken tschechisch. Die geselligen und aufgeschlossenen Menschen laden uns sofort zu such ein, gemeinsam eine Flasche Wein zu öffnen. Da wir keinen Alkohol trinken sind wir sehr dankbar für die liebevolle Begrüßung, lehnen aber ab. Wir machen einen kurzen Abstecher zum Wasser, mit Angel und Co. Leider auch heute bleibt das Fischen in Norwegen eine Herausforderung ohne Erfolg. Dafür sitzen wir am Morgen am Hafen und beobachten eine Möwenart beim Jagen. Vor unseren Augen stürzen sie sich immer wieder ins Meer um Fische zu fangen. Genau diese Momente sind so kostbar. Unweit unseres Stellplatzes haben wir sogar einen gefunden, es gibt sie also doch, hier im hohen Norden, die Trolle.Leggi altro

  • Alesund

    7 luglio 2025, Norvegia ⋅ ☀️ 18 °C

    Alesund, die Stadt, die am Eingang zum Geiranger liegt, stand heute auf der Tagesliste. Über die Fähre und Brücken, vorbei an Inseln hier und da erreichen wir gegen 12 Uhr die Stadt. Kurz zuvor halten wir bei KIWI, neben REMA der günstige Supermarkt. Hier kosten Lebensmittel teilweise 60% weniger. Ja, ihr lest richtig. Coop und Joker sind wesentlich teurer. Wir waren geschockt. Seither steuern wir nur KIWI oder REMA an. Zurück zu Alesund. Zwei riesige Kreuzfahrtschiffe liegen vor Ort, vermutlich die AIDA von gestern und ein noch größeres Schiff einer norwegischen Flotte. Da wir dringend Abwasser entsorgen müssen, fahren wir an eine der wenigen Stationen hier im westlichen Südnorwegen. Glücklicherweise ist dies gleichzeitig ein Parkplatz, der genug große Stellplätze für Wohnmobile hat. Wir ergattern einen und machen uns auf, die Stadt zu erkunden. Was sollen wir sagen, sie hat uns nicht "gekriegt". Sie ist bekannt für ihre Architektur im Jugendstil. Vorbei ihnen Jahren fast komplett durch ein Feuer zerstört, wurde die Stadt wieder aufgebaut. Toni und Anne laufen die knapp 500 Stufen auf den Berg Aksla, um den Panorama Blick auf Alesund zu erhalten. Wie so oft, soll man oben angekommen zahlen, damit man die Plattform betreten kann. Wir empfinden dies leider sehr oft, dass man wirklich nur als Geldquelle gesehen wird. Wobei wir das bei dem Massentourismus durch die Kreuzfahrten auch nachvollziehen können. Wir klettern also wie dutzend andere Touristen links und rechts der Plattform auf die Felsen und bekommen den wunderschönen Blick vor die Linse. Ein eigentlich kleines, vermutlich früher gewesenes Fischerdorf, ist zu einer Touristenattraktion geworden. Wir beschließen zum Auto zurück zu kehren und den Panorama Blick im Gedächtnis zu behalten. Einen kurzen Abstecher zum Hessa Strand wagen wir noch, da die Temperaturen heute traumhaft sind. Doch schon dort angekommen, weht uns eine frische Prise entgegen die klar werden lässt, hier geht heute keiner Baden. Auch der Strand ist nicht wirklich einladend dazu. Dafür klettern wir über die Felsen und entdecken feuerrote Seenanemonen. Diese giftigen Meeresbewohner sitzen hier an fast jedem Stein. Gegen 16:15 Uhr machen wir uns auf den Weg zum eigentlichen Highlight heute, Runde, wir wollen gern die Puffins sehen.Leggi altro

  • Runde - Puffins, ein Traum wird wahr

    7 luglio 2025, Norvegia ⋅ ☀️ 20 °C

    Seid vielen Jahren ist es schon der Traum von Anne diese Tiere einmal in freier Wildbahn zu sehen. Die Reise nach Norwegen ließ dieses Ziel in eine greifbarer Nähe rucken und so wurde die Insel Runde zu einem Must Have auf unserer Reise. 2800 km sind wir hierher gefahren, um den berühmten Vogelfelsen zu besteigen und die Papageien Taucher zu beobachten. Aus Reiseberichten wissen wir, dass wir nicht vor 21:00 Uhr auf dem Felsen sein müssen, da die Tiere zwischen 21:00 und 22:00 Uhr vom Meer und ihrem täglichen Fischen zurückkehren, um die Nacht geschützt in Steinhöhlen und den Grashängen des Felsens zu verbringen. Gegen 20:00 Uhr ergattern wir nach einer malerischen Anfahrt einen Parkplatz (zu unserer Verwunderung kostenfrei), schultern die Fotoausrüstung und machen uns auf, die 45 minütige Wanderung nach oben zu bestreiten. Der Wind ist stark, wir sind am äußersten Zippel Norwegens. Das Wetter fantastisch, Sonne, ohne Wolken und das Licht für jeden Fotograf ein Traum. Goldene Stunde und das bis 23:00 Uhr mindestens. Unterwegs treffen wir ein deutsches Ehepaar, die einen Tipp bekamen, wo auf dem riesigen Kamm der beste Spott wäre. Dankbar für diese Begegnung machen wir uns auf dorthin. Auf dem Rückweg treffen wir sie wieder und versprechen zum Dank ein paar Aufnahmen zu schicken. Martin und seine Frau sind sehr dankbar dafür und wieder sind es diese kleinen Begegnungen, die Tage so besonders machen. Aber was wir dort oben an den Felsen erleben, übertrifft es nochmal. Der Anblick der Landschaft ist atemberaubend. Worte können nicht zusammenfassen, was unsere Augen sehen durften. Wie unzählige Vogelliebhaber pilgern wir an die besagten Hänge. Frauen und Männer mit riesigen Objektiven vor ihrer Kamera haben sich bereits in Position gebracht. Auch wir finden noch eine kleine Lücke und sind 20:45 Uhr bereit und warten. Und wie gesagt wurde, zwischen 21:00 und 22:00 Uhr kommen die Tiere rein. Wir sehen hunderte, wenn es nicht tausende sind von weitem auf dem Meer sitzen. Wie lauter kleine Punkte sitzen sie dort auf der Wasseroberfläche. Dann kommen sie und damit erfüllen sich Träume. Für Anne, kurz ein wenig Pippi in den Augen, ist das besonders das Highlight Norwegens. In 70 min schießt Toni knapp 900 Bilder. Immer wieder landen die Tiere bis zu 1 m vor uns. Nie hätten wir gedacht, dass sie so nah kommen würden. Es lässt uns sprachlos sein. Dankbar und mit einer Menge Fotomaterial reißen wir uns los. Lea und Kenan waren schon zum Auto zurück gekehrt und wir zwei müssen uns einfach trennen. Sonst hätten wir sie vermutlich noch Stunden beobachtet, wie die mit ihren riesigen orangen Füßen leicht tollpatschig wirkenden Tiere im Anflug an den Felsen unvergessene Bilder in unsere Erinnerung bringen. Diesen Moment erleben zu dürfen ist ein kostbarer Schatz. Dankbar und mit einem breiten Lächeln im Gesicht ist uns beiden klar, dass soll nicht die letzte Tiersafari für uns gewesen sein. Wir fahren nur von der Insel herunter und stellen uns zu 4 anderen deutschen Campern auf einen Platz gleich am Wasser. Dank Park for Night in Norwegen absolut kein Thema.Leggi altro

  • Bjorke und Katla

    8 luglio 2025, Norvegia ⋅ ☀️ 20 °C

    Katla ist der Name eines isländischen Vulkans. Katla und Bjorke sind Islandpferde. Auf unserem Weg zur Atlantikstraße fahren wir an einer Gruppe von 5 Reitern vorbei und sehen 100m weiter das Schild für eine Reitstation. Reiten für alle steht auf dem Schild. Toni zögert keine Minute, weiß er doch, dass er zwei Pferdenärrinen im Auto sitzen hat. Als die Pferdegruppe zurückkehrt, fragen wie, ob für zwei von uns eine Tour möglich wäre. Eine junge tschechische Studentin, welche Biologie in Prag studiert und jedes Jahr im Sommer in ein anderes Land fliegt, um auf geführten Touren sich ein wenig Geld zu verdienen, führt die Touren. Nach Rücksprache mit ihrem Boss geht es für Lea und Anne mit Bjorke und Katla in die norwegische Landschaft. von Weitem sehen wir einen riesigen Wasserfall und genießen es die Landschaft aus einer anderen Perspektive zu sehen. Teilweise im Töllt (eine typische Gangart für Islandpferde) geht es 2,5 h in die Einsamkeit. Einmal Pferdenarr, immer Pferdenarr. Die Videos zeigen unsere Rückkehr zum Hof.Leggi altro

  • Atlantikstraße

    8 luglio 2025, Norvegia ⋅ ☀️ 20 °C

    Die Atlantikstraße, auch bekannt als Atlanterhavsveien, ist eine 8,3 Kilometer lange norwegische Landschaftsroute, die über acht Brücken Inseln und Schären im Atlantik verbindet. Sie gilt als eine der schönsten Küstenstraßen der Welt und ist ein beliebtes Touristenziel. Die Straße wurde 1989 fertiggestellt und ist bekannt für ihre spektakuläre Lage und die acht Brücken, die eine abenteuerliche Fahrt über den Atlantik ermöglichen. Wir kommen gegen 20:00 Uhr an und erleben die Straße in einem wahnsinnig schönen Licht. All das besondere dieser einzigartigen Route ist am besten aus der Luft zu sehen. Deshalb lassen wir unsere Drohne über unserem Auto mitfliegen. Sie fängt für uns diese besonderen Bilder ein. Lea und Toni schnappen sich sofort die Angelausrüstung, gilt die Atlantikstraße doch als Mekka für Angler. Zwar ist es nur ein kleiner, aber Toni bekommt tatsächlich einen Fisch an den Haken, einen Kabeljau. Da es mittlerweile 23:30 Uhr ist, die Sonne soeben unterging, entscheiden wir uns dafür auf der Atlantikstraße zu übernachten und den Fisch für den kommenden Abend gut zu verstauen. Eine ganz besondere Erfahrung hier übernachten zu können.Leggi altro

  • Trondheim

    9 luglio 2025, Norvegia ⋅ ☀️ 21 °C

    Sie hat uns, definitiv. Diese Stadt hat einen so besonderen Charm, dass wir sie in unser Herz schließen. Der verträumte Stadtteil Bakklandet mit den weltberühmten Häusern verzaubert groß wie klein. Die verschiedenen Farben, die Holzarchitektur bringen das besondere Flair. Wir verbringen einige Stunden in den Gassen, bestaunen die Baukunst des alten Doms. Leider lässt man uns aufgrund einer Opernveranstaltung keinen Blick mehr in dessen Gemäuer erhaschen. Aber auch von außen spricht die Kunst Bände. Der einzige bittere Beigeschmack ist das Parken mit einem so großen Auto. In Norwegen ist generell wenig gut ausgeschildert, aber auch Doktor Google hat für uns keinen Lösungsvorschlag. Also müssen wir einen finden. Wir suchen einen Campingplatz am Stadtrand. Auf dem Betonplatz, hat für uns absolut null mit einem Campingplatz gemein, nur ein einfacher Parkplatz, mieten wir uns eine Nacht ein. Wir wissen, hier bleiben wir nicht, aber damit können wir gut parken. Da parken in Norwegen generell teuer ist, hoffen wir damit eine vertretbare Lösung gefunden zu haben. Musik wird in den Gassen gespielt, die Leute sitzen im Freien oder flanieren durch die kleinen Kneipen. Ein wunderschöner Sommertag. Auf dem Weg zum Camper sehen wir in einer kleinen grünen Oase zwei junge Männer sitzen. Sie lesen und ein Namensschild, wird uns schnell klar, hey ihr seid Elders. Sie sind Missionsare der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Auch unser großer Sohn dient derzeit als Missionar in Irland. Sie freuen sich so Mitglieder zu treffen und für uns hat es immer etwas besonders junge Menschen wie sie zu treffen, die einfach das gern teilen, was ihnen wichtig ist, ihren Glauben.Leggi altro

  • Flora Camping - heute leider ohne Lachse

    10 luglio 2025, Norvegia ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir haben als Familie einen Wahlspruch: " das ist ein Seyfert Ding, das würdest du nie verstehen". Zeit für eine Planänderung. Eigentlich ist das in fast jedem unserer Urlaube so, nur diesmal gibt es einen entscheidenden Unterschied, diesmal haben wir es selbst gewählt. Ja, wir bleiben nicht in Norwegen, wir fahren nach Schweden, zumindest für ein paar Tage. Einen Abstecher über die Grenze, Abendteuer erleben, Hoffnung auf Fisch zieht uns in die Wälder Schwedens. Und wahrscheinlich auch ein wenig der Wunsch, so viel wie möglich zu erleben. Das sind eben wir. Wir sind ca. 1,5h vor der schwedischen Grenze und für uns alle steht fest, heute kein Wildcampen, heute muss eine warme Dusche her. Die Karte zeigt uns Flora Camping an. Wir rufen den Platzwart an und fragen, ob er noch Platz für unseren 7 m langen Camper hat. Er sagt sofort zu und freut sich auf uns. 40 min später rollen wir auf seinen Hof. Ein außergewöhnlicher Mensch, Aussteiger, Gutmensch empfängt uns. Er, ein ehemaliger Trucker, hat sich hier einen Lebenstraum erfüllt. Er kaufte eine Farm und das Land dazu und betreibt mit Enthusiasmus seinen kleinen Campingplatz. Lea und Kenan finden sofort einen neuen Freund, den sie am liebsten mitnehmen würden. Die einzige traurige Nachricht an diesem Tag ist, dass wir leider keine Angellizens für Lachs für den Fluss kaufen können. Der Fluss ist berühmt für seinen Lachsbestand, doch seit 2024 ist die Population geschrumpft. Deshalb hätten wir nur die Option eine Jahreslizens zu kaufen, die uns aber entschieden zu teuer ist. Also bleibt uns nur die Angler im Fluss zu beobachten. Wir werfen den Grill an und genießen unseren selbst gefangenen kleinen Kabeljau. Schnell waschen wir noch zwei Trommeln Wäsche und dann kommt sie, die Überraschung des Tages. Unser Wohnmobil hat Fußbodenheizung. Da wir meist irgendwo Wildcamping machen und unser Auto zwei Batterien hat, brauchen wir nicht zwingend einen Stromanschluss. Heute gönnen wir ihn uns und als wir vom Duschen zurück kehren, ist das Bobil, wie die Wohnmobil auf norwegisch heißt, mollig warm geheizt. Immer für eine Überraschung gut das große Ungetüm. Wie jeden Abend sichten wir noch das Fotomaterial und verschwinden wir so oft viel zu spät in unsere Betten. Für uns ist es auf jeder Reise immer wieder ein Phänomen wie schnell ein Airbnb, ein Hotel oder eben ein Camper zu einem Zuhause werden, solange man als Familie zusammen ist. Bereits am Morgen erwartet uns strahlender Sonnenschein, der Duft der wilden Lupinen und das leise Rauschen des Flusses. Geboren wurde hier auch das neue Familienspiel. Wenn der Volleyball verloren ging, muss jetzt der Besen herhalten, Besenfangen. Muss man mal probiert haben.Leggi altro

  • Stjordal

    10 luglio 2025, Norvegia ⋅ ⛅ 21 °C

    Wusstet ihr, dass Faultiere schwimmen können? Und ob, das könnt ihr glauben. Kurz vor der schwedischen Grenze versorgen wir uns noch mit dem Nötigsten für heute, Gummibärchen (haha). Als wir weiter fahren, lockt ein Flusslauf zu einer Pause. Und schon ist wieder eine verrückte Idee geboren. Als wir in Amerika waren, haben wir aufblasbare Schwimmreifen gekauft und haben uns damit den Fluss herunter treiben lassen. Das hier schreit förmlich nach Wiederholung. Wir erinnern uns, dass der Laden, den wir eben besucht haben, welche im Ausverkauf hatte. Also drehen wir um und 3 Faultiere fahren ab nun im Auto mit. Toni, Kenan und Lea schippern damit den Fluss entlang. Momente der Erinnerung schaffen.Leggi altro

  • Tännforsen - wir sind in Schweden

    10 luglio 2025, Svezia ⋅ ☀️ 23 °C

    Und da sind wir mal eben über die Grenze gehüpft. Kaum merkbar sind wir plötzlich in Schweden. Große Waldflächen liegen vor uns, durchzogen mit Seen hier und dort. Was sofort auffällt, das Fahren mit dem Wohnmobil, oder wie die Norweger sagen Bobil, ist hier wesentlich angenehmer. Sofern wir das nach den paar Kilometern sagen können. Wir fahren in Richtung Östersund. Dort treffen wir morgen eine liebe Freundesfamilie. Unser Ziel heute ist der größte Wasserfall Schwedens, liegt quasi an der Strecke. Er ist zudem der größte Seewasserfall, der Tännforsen. Also wir vor den Wassermassen stehen wird uns immer wieder bewusst, welche Naturgewalt dahinter steht. Trotz der vielen Wasserfälle Norwegens, welche wir sehen durften, bleibt uns dieser auch besonders in Erinnerung.Leggi altro