Das Pack-Dilemma 🫣
13 de marzo, Suiza ⋅ ☁️ 12 °C
Es ist immer das Gleiche 🫣: egal wie lange vorher ich mir überlege was ich packen soll, egal ob ich Check-Listen und Reminder mache. Zum Schluss das gleiche Bild: ich stopfe nochmal (von eh schon zuviel) Dinge in den Koffer 🧳, der schon gewogen und geschlossen im Hausflur steht und kontrolliere noch im Zug zum 50sten Mal ob ich Reisepass, Handy und Kreditkarten dabei hab - weil mehr brauchst eh net heisst es.
Und dann wundere ich mich am Reiseziel warum ich 7 Labello, 3 Bürstn und viel zu viele Klamotten dabei hab 😵💫
Egal, jetzt bin ich im Zug und kontrolliere vorsichtshalber meine Tasche - ich könnt ja am Flughafen noch einen Labello kaufen 😄Leer más
Auf nach Südafrika
14 de marzo, Suiza ⋅ ☁️ 8 °C
Am Flughafen Zürich trafen wir uns zum vereinbarten Startpunkt unserer Reise. Mit einem Bye bye-Apéro starteten wir unser gemeinsames Abenteuer und die Vorfreude war riesig. Endlich war der Tag gekommen, auf den wir so lange hingefiebert hatten. Zwischen klirrenden Gläsern, letzten Nachrichten nach Hause und dem Blick auf die Anzeigetafeln wurde uns erst so richtig bewusst: Jetzt ging es los, auf nach Südafrika 🇿🇦.
Während draussen die Dämmerung über Zürich lag, wuchs in uns dieses vertraute Kribbeln, das nur Reisen auslösen. Ein Mix aus Nervosität, Aufregung und Neugier auf alles, was vor uns lag.
Unser Nachtflug stand bevor. Um 22.40 Uhr hoben wir mit SWISS Richtung Johannesburg ab. Die geplante Flugzeit betrug 10 Stunden und 50 Minuten genug Zeit, um zu dösen, Filme zu schauen, aus dem Fenster ins Dunkel zu starren und immer wieder daran zu denken, dass wir am nächsten Tag auf einem ganz anderen Kontinent landen würden.Leer más
Warum ich unterwegs bin… 🌍
14 de marzo, Sudáfrica ⋅ ⛅ 21 °C
Irgendwas möchte ich schreiben 📝 von dem was ich heute erlebt habe, aber es ist zu wenig speziell.. oder nein, so: es wäre vermutlich speziell, aber ich schaffe es nicht in meinem Kopf zusammenzubringen, weil ich so müde 😴 bin.
Die Anreise nach Port Elizabeth war zwar nicht komplett unangenehm. Aber reisen wird nie mein Hobby. Also Reisen schon, aber das Anreisen nicht. Naja, vielleicht mit dem Wohnmobil, aber da ist es weniger eine Anreise, da ist auch schon der Weg das Ziel. Aber in diesem Fall ist nur das Ziel das Ziel. Und das habe ich erst mit dem Bett heute Abend erreicht. Vorher aber gibt es noch Flüge, Socialising, Infos und ganz viel Strecke, die wir zwischen Weggis und Gqeberha (Port Elizabeth) zurücklegen müssen.
Aber mal von Anfang. Und auch vielleicht mal zum Grund der Reise: es eine Workation (wie man heutzutage so neudeutsch sagen würde). Also eine Dienstreise verbunden mit Ferien - oder umgekehrt 🔄. Ich reise diesmal nicht nur zum reinen Vergnügen, sondern mit meiner Firma und den Kolleginnen und Kollegen. Es ist eine Reise nach Südafrika 🇿🇦, genauer nach Port Elizabeth (und Umgebung) und Kapstadt. Hier werden wir uns einerseits unsere Pelargonium sidoides-Plantagen ansehen und andererseits die Partnerprojekte der Umckaloabo-Stiftung besuchen (Schulen, Einrichtungen, etc.). Das Programm ist umfangreich und eng getaktet. Schlaf wird es nicht sehr viel geben in nächster Zeit 😱, aber es wird auch Spass machen, denn es sind coole Leute dabei.
Bis gestern konnte ich gar nicht glauben dass es nun soweit ist. Die Planung der Reise hat auch schon vor einem Jahr begonnen und immer wieder gab es Infos, Enscheidungen und Info-Häppchen, und plötzlich war er da: der Tag der Anreise 👋🧳.Leer más

ViajeroSchlafen kannst dann eh daheim wieder 🤗! Und nein - An- und Abreise ist echt keine Wohlfühl-Disziplin. Gut ist jedoch, du kannst mit dem Strom mitflimmern 🤪 und musst nix organisieren.
Start in Afrika 🇿🇦
14 de marzo, Sudáfrica ⋅ ⛅ 26 °C
Endlich in Port Elizabeth angekommen, steigen wir bei wohligen 25 Grad aus dem Flieger 🛬. Der Wind bläst und fast davon, aber wir sind happy endlich angekommen zu sein. Wir werden von Uwe und Louise abgeholt, die hier in Südafrika die Projekte der Umckaloabo-Stiftung betreuen. Uwe aus Deutschland und Mitarbeiter der Stiftung, Louise aus Port Elizabeth, Partnerin, die die Projekte vor Ort am Laufen hält.
Unsere Gruppe besteht aus 19 Leutchen - so viel hatten sie hier noch nie von den Schwabe-Ländern. Dementsprechend langsam ist teilweise die Verschiebeung mit dem Büslein, dass uns von A nach B und dann C bringt.
Wir sind in einem Guesthouse von Masifunde (dazu mehr später in den Berichten) untergebracht.
Wir sind froh, als wir endlich dort ankommen und die erfrischende Dusche 🚿 nehmen können. Nützt schnell, aber nicht lang. Durch die Luftfeuchtigkeit riecht alles nach kurzem wieder nach Schweissfüssen (und gemeint sind nicht nur unsere Füsse 👣).
Aber egal, wir sind da und das zählt.
In Port Elizabeth haben wir uns mit Uwe von der Umckaloabo-Stiftung (unsere Stiftung der Schwabe Pharma) und Louisa von der Samara-Stiftung (Partner vor Ort) getroffen, die uns beim kleinen Apéro über die Stiftung, die Gepflogenheiten von Südafrika und über unser Programm für die nächsten Tage informiert haben. Und ich kann euch sagen, das wird spannend! 😃
Am anschliessenden Abendessen in der Bridge Brewery sind zwar alle unglaublich hungrig, aber auch unnendlich müde. Und so ist niemand unglücklich, als nach Verzehr von Burger, Pizza und T-Bone Steak der Aufruf zur Heimfahrt und Betti-go 😴 kommt.
Gute Nacht und mal schauen, ob die Gelsen hier wirklich so agressiv sind (ich hab mich schon mal mit Gin eingeschmirrt, zur Abwehr - ob das auch von innen wirkt?) 😄Leer más
Addo Elephant Park 🐘
15 de marzo, Sudáfrica ⋅ ☀️ 32 °C
Spannend war es heute auf jeden Fall! Nach einem reichhaltigen Frühstück im Guesthouse ging es dann weiter zu den Gastfamilien. 🧑🧑🧒🧒 nach Whittlesea. Der Himmel ist grau 😶🌫️ heute morgen, aber die Stimmung unter uns ist schon beim Frühstück wieder erhellt. Nachdem wir gestern nach langer Anreise von Zürich über Johannesburg in Port Elizabeth und im Guesthouse V59 angekommen sind, waren wir froh, dass der Abend sich nicht zu sehr in die Länge gezogen und wir ins Bett konnten 😴.
Wir wussten, dass es eine lange, lange Fahrt werden würde. Diese wurde uns aber versüsst und verkürzt mit einer Safari durch den Addo Elephant Park 🐘🐃🐒
Aufgeteilt auf drei Autos fuhren wir durch aktuell sehr grüne Landschaft (es hatte ja vor einigen Wochen ausgiebig geregnet). Einige von uns hat noch nie eine Safari gemacht und kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Aber auch jene, die schon auf einer Safari dabei waren, waren erstaunt, dass wir gleich am Anfang einen Elefanten 🐘 aus ganz kurzer Distanz beim fressen zusehen konnten.
Der Elefant Park ist nichts für schwache Blasen 💦 , da auf der ganzen Strecke (je nach Route 3 Stunden) nicht aussteigen darf 😵💫. Aber wir waren streckenweise zu fasziniert um uns um unsere Blasen Sorgen zu machen. So konnten wir heute nicht nur Elefanten, sondern auch Zebras 🦓, Kudus, Springbock, Warzenschweine und viel mehr beobachten. 🦅
Die Sonne geht schon langsam unter, als wir aufgeteilt bei uns in Gastfamilien, beziehungsweise auch in den Schulen ankommen, wo wir ein ausgiebiges Abendessen geniessen dürfen. Ich bin sicher alle gehen heute mit besonderen Eindrücken ins Bett und freuen sich auf die Erlebnisse von morgen 🥰.Leer más
Unsere Gastfamilie - Teil 1
15 de marzo, Sudáfrica ⋅ 🌙 22 °C
Wenn einer eine Reise tut … oh ja, dann können wir was erzählen 😅🌍
Ganz ehrlich: Ich weiss bis heute nicht, wie ich all das in Worte fassen soll, was wir mit unserer Gastfamilie erlebt haben. Gleich vorweg: Es war nichts Schlimmes – aber an Skurrilität schlicht nicht zu überbieten. 🤪
Ich glaube, daraus werden mindestens zwei Teile. Oder eher drei. 😆
Wir wussten schon vor der Reise, dass wir zwei Nächte bei Gastfamilien verbringen würden. Wer genau das sein würde und in welcher Familienkonstellation sie leben, erfuhren wir erst vor Ort.
Wobei: verstanden habe ich die Struktur bis zum Schluss nicht. 😅
Am Montagabend kamen wir nach langer Reise und Safari endlich in Whittlesea an. Aus unseren drei Bussen blieben am Ende nur fünf Mitstreiter bei der Ixhadi School übrig. Dort wurden wir zuerst fein verköstigt, dann wurden die zwei anderen abgeholt und wir (Bianca, Marlen und ich) fuhren mit unserem Bus zusammen mit unserer Gastmutter Thandeka nach Hause. 🚌
Mit dabei war auch ihre Schwester Tè, die zwar nicht in der Schule arbeitet, aber ebenfalls Hunger hatte und deshalb selbstverständlich mitgegessen hat. 😄
Ausserdem war da noch die Tochter (ich glaube von Tè) – 18 Jahre alt, Name vergessen, vielleicht Inga, vielleicht auch nicht. Nach dem Essen haben wir sie jedenfalls nie mehr gesehen. Oder doch. Je nachdem, wer am ersten Abend wirklich im Haus war. 🤷♀️
Dann kamen wir beim Haus an. Das Tor wurde uns vom Sohn geöffnet – Quentin, 11 Jahre alt, wobei er uns am ersten Abend als Liam vorgestellt wurde. Namen waren in diesem Haushalt offenbar eher Vorschläge als Fakten. 😭
Wie in Südafrika üblich ist das ganze Grundstück eingezäunt. Der Vater von Thandeka und Tè wartete bereits und wollte unbedingt, dass wir den Bus in die Garage stellen. Das Problem: Die Garage war erstens zu klein und zweitens bereits von Hühnern bewohnt. 🐓😂
Also blieb der Bus draussen.
Drinnen erwartete uns auf dem Sofa – direkt beim Eingang – bereits die dritte Schwester Yolo, gemütlich vor dem Fernseher.
Zwischenstand: drei Schwestern, zwei Kinder und der Vater im Haus.
Dachten wir.
Denn plötzlich schoss um die Ecke noch Thandekas dreijähriges Kind: Easy.
Spoiler: Der Name war am Abend dann nicht ganz Programm. 😅
Männer schien es sonst keine zu geben.
Dafür erklärte uns Yolo noch ganz nebenbei, dass sie ebenfalls einen Sohn habe, der aber irgendwo in der Schule sei.
Also sind wir jetzt bei:
3 Schwestern + Vater + 4 Kinder + wir 3 = viele Menschen.
Ob es wirklich acht waren? Keine Ahnung. Mathematik war dort eher ein fluides Konzept. 😆
Natürlich wurden wir herzlich begrüsst und durchs ganze Haus geführt. Südafrikaner sind unglaublich stolz auf ihre Häuser, und man sammelt sofort Sympathiepunkte, wenn man alles lobt. Auch dann, wenn es für uns etwas… sagen wir mal… speziell wirkte. 🙃
Schwere Vorhänge, bunte Überwürfe, viel Stuck – und gleichzeitig hier und da Löcher in Vorhängen, Wänden oder Möbeln. Nicht überall Licht, aber dort, wo Licht war, brannte es konsequent durch. Auch nachts. Komplett. 💡🌙
Mit dem Fotografieren war ich anfangs noch zurückhaltend – man will ja nicht direkt als Sensationstourist dastehen.
Nachdem ich mich aber ungefähr fünf Minuten nach Ankunft bereits in einem Videocall mit ihrem Onkel wiederfand 📱😂 und wir gleichzeitig fleissig gefilmt und fotografiert wurden, war die Hemmschwelle weg.
Also wurde auch ich mutig und versuchte, dieses Chaos irgendwie auf Film festzuhalten.
Spoiler: Es wird unmöglich sein, alles einzufangen. 😆
Oh weh… ich glaube, daraus werden definitiv drei Teile.
Fortsetzung folgt … 🤭Leer más
Bhongholeto Primary School
16 de marzo ⋅ ☀️ 25 °C
Heute waren wir in den verschiedenen Schulen, die die Umckaloabo-Stiftung mit Projekten unterstützt.
Den Start haben wir in der Bhongholeto Primary School gemacht, wo wir mit Tanz und Gesang 🎶 von den rund 750 Schülerinnen und Schülern und 29 Lehrer begrüsst wurden.
Ein motivierendes Spektakel, das ich mir so jetzt auch jeden Morgen im Büro wünsche 🙂.
Die Energie und Freude der Kinder, die uns ihre Tänze und Gesänge vorheführt haben, war so ansteckend da ist jeder von uns gleich miteingestiegen. Sehr schön, aber auch sehr laut 🙉 - die Afrikaner haben schon seehr laute Organe - Nicht nur beim Singen - und man erschrickt wenn sie „normal“ mit dir sprechen und plötzlich zu singen anfangen und das Singen was soe sagen wollen und suf einmal wird aus einem normalen Gespräch ein Reim den du mitmachen sollst 😅.
Danach hatten wir Zeit in den verschiedenen Klassen (Grades 1 bis 7) Einblick in den Schulalltag zu gewinnen 👩🏽🏫. Wir durften bei Mathematik-Stunden, Englisch, aber auch bei Geometrie-Tests dabei sein.
Danach haben sie uns das Projekt gezeigt, dass mit den Africa Runners finanziert wurde: hier wurden vor eineinhalb Jahren die WC-Anlagen 🚽inklusive Wasserversorgung neu erstellt und renoviert. Sie haben sich bedankt und gesagt „Wasser ist Leben. Ihr schenkt uns Leben“. 💦Leer más
Ixhadi Primary School
16 de marzo, Sudáfrica ⋅ ☀️ 30 °C
Auch in der zweiten Schule (Ixhadi Labantwana primary school - gesprochen Ikadi) wurden wir nicht mit weniger Freunde begrüsst. Auch hier werden circa 750 Schülerinnen und Schüler bei 21 Lehrpersonen ausgebildet (Grades 1-7). Krass, da sind teilweise 50 Schüler in einer Klasse 😳.
In dieser Schule kamen nicht nur wir in den Genuss von traditionellen Gesängen und Tänzen inklusive des bekannten Gummistiefel-Tanzes (kann etwas mit unserem Schuhplattler verglichen werden). Hier haben auch wir als Gruppe ganz spontan eine Performance eingelegt: etwas falsch 🙉 aber mit voller Leidenschaft haben wir die erste Strophe des Vogelliesi-Liedes gesungen 😅.
Der Tag geht bereits Richtung Mittag, wir haben bereits 30° 🥵 und wir merken wie wichtig es ist, dass ein Dach über dem Begegnungszone in der Mitte der Schule ist. Das Dach wurde von der Umckalobo-Stiftung gesponsert.
Beim anschliessendem kleinen Mittagessen mit traditionellem Umphokoqo 🥣 (übersetzt „African meal“ - etwa so wie unser Polenta mit Sauermilch) 😋konnten wir uns dann mit dem Lehrpersonen austauschen bevor es weiter ging nach Ekuphumleni zur Einweihung des Labors.Leer más
Ekuphumleni Highschool
16 de marzo, Sudáfrica ⋅ ⛅ 31 °C
Man merkt langsam den fortgeschrittenen Tag, und auch die Hitze 🥵. Aber das dicht getaktete Programm lässt keine Pause zu. Was man was sagen kann: wir haben sicher keinen Hunger, denn wir werden bei jeder Station mit Sandwiches und anderen Köstlichkeiten versorgt 🫣.
Auch an der Ekuphumleni Highschool werden wir wie an den anderen Orten jubelnd 🙌🏼 und mit einer Eskorte aus Studierenden empfangen.
Seit fast 10 Jahren ist die Umckaloabo-Stiftubng hier an der Highschool tätig. Unter anderem wurden hier die Schul-Klassen und der Hauswirtschaftsbereich umgebaut. Hier eröffnen wir auch heute auch das neue Labor 🔬.
Diese Highschool ist mit rund 1300 Studierenden 😳 die grösste in dieser Gegend. Sie ist sehr streng aber auch sehr beliebt und die SchülerInnen sehr motiviert. Dadurch ist die Abschlussrate sehr hoch. 2025 haben sie erst wieder einen Preis gewonnen, weil 93.5 % der Graduates erfolgreich abgeschlossen haben 👩🏻🎓.
Eine erfolgreiche Ausbildung ist keine Selbstverständlichkeit hier in Südafrika, da es den Kindern und Jugendlichen an Vorbildern fehlt. Durch die hohe Arbeitslosigkeit-Rate sind die Väter oft gezwungen in anderen Städten zu arbeiten und nur selten zu Hause 🤷🏼♀️.
Hier in Ekuphumleni werden den Studierenden nicht nur mathematische Formeln beigebracht, sondern auch Wichtiges für ein späteres Leben als Unternehmer oder Manager. Innere und äussere Disziplin wird immer in den Schulen gepredigt, da den Menschen, teilweise Verantwortungsbewusstsein, Zeitgefühl und auch Durchhaltewillen fehlt.
Gleich am Anfang unseres Aufenthalts stellt uns der Principle (der Direktor der Schule) Suko vor. Er ist ein Erfolgsbeispiel dieser Highschool. Suko hat hier studiert und ist zurückgekommen, hat ein Baugeschäft aufgemacht und die Umbauten für Stiftung gemacht. Unter anderem hat er auch bei Umbau des Labors mit gearbeitet, dass wir heute eröffnet haben. Mit einer feierlichen Zeremonie mit Gesang des Chors wurde von unserem CEO das Band zum Eingang durchschnitten und wir konnten danach das neue Labor besichtigen.
Danach wurden wir von den Studierenden mit Tanz und Spielen (die wir nicht immer verstanden haben 😅) unterhalten, während das reichhaltige Braai (Barbecue) vorbereitet wurde. Lustig war auch, dass plötzlich nicht nur die Jugendlichen im Fokus von uns standen, sondern auch wir in deren - ich weiss nicht auf wie vielen Selfies 🤳 ich schlussendlich posiert habe (und das in allen möglichen Posen, die sie sich ausgedacht haben). Was tut frau nicht alles für Völkerverständigung 🤪
Ich finde es ja sehr spektakulär wie sie hier den Grill auf einfachen Metall-Tonnen mit Kohle und Maschendrahtzaun erstellen. Es riecht hervorragend, für mich ist einfach die Fleischkomponente viel zu hoch (und auch zu uneindeutig um welches Fleisch es sich handelt). Wenn man die Teller der Einheimischen ansieht und die unglaubliche Menge die sie verdrücken ist es fast verständlich warum sie sich in der Körperfülle von uns unterscheiden 🫣.Leer más

ViajeroKeine Ahnung - bei der Vorstellung war ich glaubs kurz eingeschlafen 😜
Unsere Gastfamilie - Teil 2
17 de marzo, Sudáfrica ⋅ 🌙 15 °C
So, ich brauchte jetzt erst mal ein paar Tage, um die Erlebnisse bei unserer Gastfamilie zu verarbeiten. Aber nun: Teil 2 oder auch „der Tag danach“. 😅
Nach dem Abendessen in der Schule sind wir mit unserer Gastlehrerin Thandeka und ihrer Schwester Tè nach Hause gefahren. Herzlich begrüsst, blabla – steht alles in Teil 1, den ihr hoffentlich längst auswendig kennt und alle Protagonisten zuordnen könnt. 😄
(Wir können das bis heute nur bei der Hälfte.)
Frisch machen war schnell erledigt – nicht etwa aus Effizienzgründen, sondern weil aus dem Wasserhahn exakt gar nichts kam 🙂↔️ und in der Badewanne nur ein unmotiviertes Rinnsal. Also wieder Team Feuchttücher.
Danach wollten wir uns im Zimmer einrichten. Wollten.
Denn wir waren an diesem Abend eindeutig die Hauptattraktion. Selbst beim Auspacken waren wir nie allein: Irgendwer – oder einfach gleich alle – sassen auf unseren Betten, quatschten auf uns ein, starrten uns an oder machten Fotos. 🐒📸
Kurz fragte ich mich schon: Wer ist hier eigentlich der Affe im Zoo?
Trotzdem war die Stimmung noch eher vorsichtig. Für uns zwar bereits sehr nah – wir sind solche Familienstrukturen und diese Dauer-Nähe einfach nicht gewohnt – aber eben noch im Rahmen.
Bis wir den Gin rausgeholt haben. 🫠🍸
Ja genau, dieser Fehler.
Bianca und Marlen hatten am Flughafen in Johannesburg noch zwei Fläschchen gekauft. Und plötzlich waren die Damen nicht mehr zu bremsen: erstes Glas – gluck, ex. Zweites Glas – gleich hinterher.
Aus höflichem Kennenlernen wurde innert Minuten eine Ballermann-Party African Style, inklusive kollektivem Jodel-Finale. 😭😅
Der Morgen danach war entsprechend… sportlich. Aufstehen fiel schwer, weshalb wir uns mit Trockenkaffee und einer Banane begnügten. Wobei wir bis heute nicht sicher sind, ob es überhaupt mehr Frühstück gegeben hätte – gesehen haben wir jedenfalls nie etwas. 🍌☕️
Alle wirkten ein bisschen müde, wollten aber demonstrativ fit und munter erscheinen. Sobald wir auftauchten, wurde kurz aufgedreht – danach schlichen die Schwestern mehrheitlich wieder im Energiesparmodus durchs Haus.
Der Vater war bereits draussen bei Hühnern und Kühen, der Sohn war weg (oder vielleicht auch nicht), die Tochter schlief noch. Tè sass im freizügigen Nachthemd wieder am Handy und telefonierte mit irgendwem. 📱😅
Und Yolo?
Ja… wo war die eigentlich?
Dann kam Thandeka an den Tisch.
Ich zu den Mädels:
„Hä? Die hatte doch gestern kurze Haare.“
Marlen:
„Die hatte sie einfach zusammengebunden.“
Ich:
„Nein. Kurz. Lockig. Definitiv.“
Bianca:
„Wer ist das?“ 😄
Ich:
„Thandeka. Mit Perücke.“
Und tatsächlich: Madame sass da plötzlich mit Langhaar-Perücke und dicker Sonnenbrille am Frühstückstisch. 😎
Unsere bescheidene Diagnose: zu tief ins Glas gejodelt. 🍷😂
Nun gut, wir fahren dann mal los und schauen, was der Tag noch bringt. Heute steht die grosse Schulbesuchs-Runde mit anschliessender Labor-Eröffnung und Braai in Ekupulemi an.
Happy Day! ☀️😎Leer más
Kindergarten Whittlesea
17 de marzo, Sudáfrica ⋅ ☀️ 23 °C
Immer noch komplett überwältigt von den vielfältigen Eindrücken des gestriegen Tages und den zwei Abenden bei den Gastfamilie ging es heute nach vielfach emotionalen Abschieden 💦 bei den Gastfamilien wieder zurück nach Port Elizabeth. Aber natürlich nicht, ohne vorher noch ein Projekt der Umckaloabo-Stiftung zu besuchen. Wir haben auf dem Weg bei einem Kindergarten 👧🏾 👶🏾 angehalten, bei dem die Stiftung das Dach, den Wassertank und den Spielplatz gesponsert hat.
Und ja, die Fragen dort waren sehr schön angezogen, sie haben tolle gesungen 🎶 und getanzt und auch das Essen (Poulet mit Kartoffelsalat zum Frühstück 🫣) war sehr lecker, aber die eindeutigen Stars waren die kleinen Kinder, die uns mit zuerst mit neugierigen Augen 🤩 gemustert und schliesslich (nachdem sie die Scheu abgelegt hatten) komplett in Beschlag genommen haben und mit uns spielen ⚽️ wollten.
Ich glaube dieser Besuch war für alle von uns eine Bereicherung hat hat in dem einen oder der anderen wieder das Kind in sich geweckt 😉.
Wieder angekommen in Port Elizabeth sind wir leider nicht (wie sehnlichst erwartet) zum Duschen zurück ins Guetsthouse sondern haben zuerst noch einen Abstecher ins Walmer Township genauer zur Masifunde Organisation gemacht. Dort haben wir Informationen zum tollen Projekt und einen ersten Eindruck erhalten was uns morgen beim Besuch in den Townships und auch beim Mitarbeiten in Masifunde erwartet.
Wieder zurück im Guesthouse (und frisch geduscht) konnten wir bei einem reichhaltigen Braai die letzten beiden Tage (die allen sehr eindrücklich in Erinnerung bleiben werden) Revue passieren lassen.Leer más
Unsere Gastfamilie – Teil 3
17 de marzo, Sudáfrica ⋅ ☀️ 28 °C
Wer glaubt, nach dem Gin-Jodel-Bussi-Bussi-Abend könne es nicht noch wilder werden, sollte jetzt dringend weiterlesen. Spoiler: Es wurde gröber. Viel gröber. Und definitiv nichts für zarte Gemüter. 🔞
Irgendwie haben wir den Schultag überlebt und waren uns sicher: Heute lassen wir den Abend ruhig ausklingen und gehen früh schlafen. Immerhin stand am nächsten Tag die lange Rückfahrt nach Port Elizabeth an – und Bianca als unsere Driverin sollte fit bleiben. Also: kein Gin. (War sowieso leer. 😅)
Aber die Schwestern wollten uns unbedingt noch auf ein Abschiedsglas Wein einladen. Nun ja, man will ja die Gastfreundschaft und die internationale Verständigung nicht gefährden. Also ging’s nach dem Braai – mit fettigem Salat und Fleischkonsistenz «Schuhsohle» 🥩 – zusammen mit den drei Schwestern in eine etwas dubiose Einkaufsstrasse.
Während Marlen und ich tapfer den Bus bewachten, marschierten Bianca und Thandeka in den Liquor Store. Auch dort: filmreif. Vergitterter Ladentisch, ein pakistanischer Verkäufer, der selbst mit wildem Zeigen nicht verstand, welche Flasche gemeint war, und Thandekas konsequentes Veto gegen Biancas Weinvorschlag. 🍷
Kurzfassung: Die beiden kamen mit einer riesigen Kühlbox zurück – randvoll mit Eis und zwei «edlen Tropfen»: Weiss und Rot, professionell abgefüllt in 5-Liter-Plastiksäcken. Ja… gulp. Aber ihr wisst ja: Völkerverständigung und so. 😬
Den weissen haben wir nach dem ersten Schluck direkt als Mundwinkelstraffer eingeordnet – so sauer, dass es einen bis hinter die Ohren zog. Also wechselten wir zum roten, stilecht mit Eiswürfeln. 🧊🍷
Der Abend war weniger Jodel, dafür deutlich emotionaler: Der Vater verabschiedete uns auf Xhosa und erklärte gerührt, er habe nun drei weitere Töchter. Die Ähnlichkeit sei schliesslich frappierend. 😄
Wir liessen uns noch zu zwei, drei Gläsern hinreissen, bevor wir fanden, dass die Party gern ohne uns weitergehen dürfe. Wie viel die Schwestern danach noch vernichtet haben, wissen wir nicht – aber die nächtlichen Ereignisse und die Gesichter am Morgen sprachen Bände. 👀
Auch Thandeka kämpfte am nächsten Morgen ganz offensichtlich mit einem akuten «Augenleiden» – mutmasslich weinbedingt. Zwar hat sie auf allen Fotos tapfer gelächelt 😎, die Sonnenbrille blieb allerdings konsequent auf der Nase. Abgenommen wurde sie kein einziges Mal. Wir wollen nichts unterstellen … aber der 5-Liter-Jahrgang könnte durchaus seinen Beitrag geleistet haben. 🍷😂
Fast sprachlos war ich aber dann, als Bianca am nächsten Morgen mit leichenblassem Gesicht erzählte, was nachts passiert war:
Es muss etwa 2 Uhr gewesen sein, als sie hochschreckte, weil jemand an ihrem Arm riss und «Bianca, Bianca!» schrie. Sie fährt hoch: «Was ist passiert?»
Dann nur noch: rums, wumms, zack, bumm – und neben ihr landet ein schnarchendes Walross mit langen Haaren auf dem Bauch. 🦭💥
Unsere Vermutung: Yolo. Zumindest lag Thandekas Perücke am nächsten Morgen dekorativ auf dem Sofa. 😭
Bianca verbrachte den Rest der Nacht eingerollt auf dem letzten freien Quadratmeter des Bettes. Dass ausgerechnet sie am Ende als Einzige Bettwanzen hatte, gab uns dann doch zu denken. Vermutlich blinde Passagiere in den Haaren ihres Übernachtungsgastes. 🪳😵
Danach war unser Bedarf an Gastfreundschaft fürs Erste gedeckt. Wir verabschiedeten uns höflich, aber zügig.
Nicht jedoch, ohne dass uns noch Yolos Lebenslauf in die Hand gedrückt wurde – schliesslich arbeitet Marlen im HR – inklusive dem stolzen Hinweis, sie habe eine «Licence to Kill».
Nun ja… man weiss ja nie, wofür man das noch brauchen kann. 😅📄Leer más
Masifunde
18 de marzo, Sudáfrica ⋅ ☁️ 25 °C
Zurück in Port Elizabeth sind wir zur Organisation Masifunde gefahren. Diese nennt sich selbst Changemaker Academy und befindet sich im Walmer Township, mitten im „weissen Gebiet“.
Masifunde (übersetzt „lasst uns lernen“) 📚 versucht positive Orte zu schaffen, wo sich Leute in sichererer Umgebung treffen, lernen und sich austauschen können. Die Organisation arbeitet mit dem Montessori-Ansatz und schafft Rahmenbedingungen für Kinder und Jugendliche, damit sie ihr eigenes Potential erkennen und ausschöpfen können 🧑🎨.
Sie selbst betreiben einen Kindergarten 👶🏾👧🏾 (in dem aktuell 75 Kinder ab 2 Jahren betreut und Kindergärtnerinnen ausgebildet werden) , das Masifunde-Center (mit verschiedenen Nachmittags- und Freizeitprogrammen) und den Incubator (ein Ort wo junge Unternehmer üben ein Geschäft zu betreiben). Sie arbeiten mit Partner-Schulen zusammen und bieten mit ihnen fixe Kurse wie zum Beispiel einmal pro Woche einen Computerkurs an.
Im Center gibt es unter anderem Kunstunterricht 🎨, Schulgärten, Theaterprogramme 🎭 und auch ein Arbeitslosenprogramm mit Unterricht in Lebenslaufschreiben, Jobcoches, Motivationstrainer.
Zusätzlich gibt es ein Restaurant mit Cafeteria ☕️ in dem Köche und Baristas ausgebildet werden und die Community lernen kann wie man günstig und gesund kocht.
Masifunde ist offen und kostenlos, aber gibt es gibt einen Aufnahmeprozess. Angeboten werden verschiedene Programme - einiges aus Bedürfnissen kreeiert und einiges aus Angebot gewachsen. Zum Beispiel kommt eine Künstlerin, bietet sich an und gibt Kunstunterricht.
Der Kindergarten kostet etwas, damit es fair bleibt, weil alle Kindergärten in Township kosten. Der Montessori Kindergarten wurde letztes Jahr von Umckaloabo-Stiftung erbaut eröffnet.
Masifunde ist wie eine kleine Oase in den Townships. Er hat es einen gesunden Gemüsegarten 🌽 und bunte Grafitis den Wänden, saubere Plätze und Klassenzimmer. Die Kinder und Jugendlichen wirken fröhlich und motiviert. Während hinter den Zäunen die Armut deutlich sichtbar ist 😒. Im Zentrum steht das Aktivieren, heisst das Gelernte/die Botschaft soll in die Community getragen werden.
Es gibt zahlreiche Erfolgsgeschichten von Studenten die erfolgreich geworden sind, weil sie ihre Talente in Masifunde entdeckt haben und hier die Programme genutzt haben. Das sehen andere Kids und plötzlich muss man nicht mehr treiben, damit die Jugendlichen kommen - sie kommen von allein, weil sie etwas erreichen wollen.Leer más
Walmer Township - ein Einblick
18 de marzo, Sudáfrica ⋅ ☁️ 25 °C
In Südafrika sind viele Städte gleich aufgebaut: Es gibt einen Flughafen und gleich rundum beginnen die Townships (Armenviertel). Je näher zum Zentrum, und falls vorhanden zum Strand, kommt der reichere Teil (der Weissen).
Wie kommts?
Mit der Apartheid (Afrikaans für „Trennung“) von 1948 bis 1994 wurden die Städte „gesäubert“ und alle nicht-weissen in getrennte Areas (Townships) umgesidelt. Das Government hat Schwarzen versprochen, dass jede Familie als Wiedergutmachung ein würdevolles Zuhause bekommt. Sie bauten und bauen Häuser und übergeben sie den Umgesiedelten. In den Armenvierteln sind 3/4 informelles Siedlungsgebiet (Blechhäuser wie Schuhschachteln, Wasser muss an Wasserstelle geholt werden, kein Strom). 1/4 ist formalisiertes Gebiet heisst die Häuser gehören den Menschen, die dort wohnen, es gibt Strom, Wasser, WCs, mehr Hygiene).
Die Townships sind komplett anders als das Wohnen auf dem Land. Hier sind die Leute eng zusammen, vielfach alle in einem Raum, Kinder bekommen viel Schlechtes mit wie betrunkene Väter, Onkel, Streit, Gewalt, etc. 2 von 3 Kindern haben Eltern die kein Einkommen haben und somit herscht starke Armut und Unterernährung 😔.
Wir haben heute die Möglichkeit einen Einblick in einen Teil des Walmer Townships zu erhalten. Wir laufen los in kleiner Gruppe mit einem Security-Mann, der uns begleitet. Passiert sei noch nie etwas mit den Gruppen, aber ein Vorfall gibt gleich schlechte Publicity, während es die Erfolgsgeschichten nie auf die Titelseite schaffen.
Wir besuchen als erstes die Walmer Primary School - gegründet 1954 werden hier 1500 Schüler von Grade 1 - 7 unterrichtet. Sie kommen aus armen Verhältnissen, die meisten Eltern haben keine Jobs, dennoch wird versucht die Kinder in die Schule zu schicken. Die Schule selbst ist kostenlos, die Schuluniform muss gekauft werden.
Die Schule selbst bietet viele Programme, haben aber das Problem des Platzes und auch der Infrastruktur, drum ist Masifunde wichtig für sie. Zum Beispiel haben sie eine sehr gute Brassband 🥁, selbst keinen Platz zu üben. Sie müssten dafür sehr weit fahren, und das ist teuer und auch gefährlich (viele Unfälle).
Die Schule ist zum Vergleich gegen allem aussen (sie ist wie alle Häuser hinter einem Zaun) ein strukturierter und sauberer Ort (auch wenn hier in der Wiese einiges an Abfall liegt). Aber sogar hier sind einzelne Schulgebäude nochmals hinter einem Zaun und werden nach dem Unterricht abgeschlossen um sie vor Randalen zu schützen.
Umso erstaunlicher ist es, dass die kunstvollen Graffiti, die von Schülern aus dem Kunstunterricht in Masifunde gemacht wurden und überall im Township die Häuserwänder verschönern, auch nach Jahren noch unversehrt sind 🥰.
Im Walmer Township gibt es rund 50.000 Hütten und Häuser in denen ca 30.000 Personen leben. Die Zahl ist nicht komplett validiert und ändert sich rasend schnell.
Ein Recycling-Projekt ist zwar im Gange, aber die Leute sind leider immer noch nicht so weit, dass sie den Mehrwert der Mülleimern erkennen, die auch regelmässig von der Müllabfuhr geleert und weggebracht werden.Leer más
Life choices
19 de marzo, Sudáfrica ⋅ ☁️ 19 °C
Heute hatten wir die Chance einen Blick in die Organisation „Life Choices“ in Kapstadt zu blicken (https://lifechoices.co.za).
🔝 Die Organisation ist überzeugt, dass es fünf Grundpfeiler gibt, die Jugendlichen helfen können, sich zu entfalten: Familie & Stabilität, Gesundheit & Wohlbefinden, Führungsqualitäten & Lebenskompetenzen, Bildung & Kompetenzentwicklung, Beschäftigung & Arbeitsbereitschaft.
Ihre Programme decken diese 5 Bereiche ab, damit junge Menschen sich selbst besser kennenlernen, Zugang zu fürsorglicher, jugendgerechter Unterstützung erhalten, wichtige Lebenskompetenzen erwerben und sich auf ihre Zukunft vorbereiten können.
So lernen die Jugendlichen zum Beispiel in der Academy sich auf ihr Berufsleben vorzubereiten in dem sie lernen wie man Lebensläufe schreibt 📝, sich bewirbt und helfen bei der Suche nach Praktikas. Die Erfolgsrate ist hoch, so bekommen 75-80% der hier Studierenden dann einen Job. Aber auch der Aufnahmeprozess ist hart, da der Andrang entsprechend hoch ist. Pro Jahr bewerben sich ca. 1600 Stundierende der Schulen in und um Cape Town. Die Anwärter unterlaufen dann mehrere Steps, vom Ausfüllen des Annahmeformulars, dann für die die Kriterien erfüllen ein zweistündiges Assement und dann ein zwei Tage Workshop für die letzten 150. Von denen bekommen dann 70-80 Studierende einen Platz in der Academy.
Auch gibt es ein Programm in dem junge Erwachsene (die schon einen Hintergrund als Elektromonteuer haben) lernen Solaranlagen zu installieren und warten ☀️.
Solar kommt erst jetzt richtig in Südafrika auf, da bisher die Kohlelobby viel zu stark war. Es gibt nur einen Anbieter von Strom in Südafrika und der ist kohleorientiert. Die Studierenden lernen hier, wie man Solaranlagen auf dem verschiedenen Arten von Dächern montiert und anschliesst und in Betrieb hält und wartet 🔧.
Die Organisation unterstützt aber auch auswärts. So können hier Eltern sich schulen lassen wie sie ihre Kinder unterstützen können, auch wenn sie nur wenig oder nichts haben. Oder es gibt auch monatliche Gesundheitsberatungen und Test-Aktionen für HIV.Leer más
Parceval
19 de marzo, Sudáfrica ⋅ ☁️ 25 °C
Heute durften wir auch einen Blick in die Farm von Ulrich Feiter, dem Vater von Louisa (die uns ja seit Anfang der Reise begleitet) werfen.
Sie stellen Produkte, Extrakte, Heilpflanzen und Rohstoffe für verschiedene Firmen wie zum Beispiel Weleda, Hehl oder Jägermeister (ein Kraut vom Schnäpsle kommt von dieser Farm🌱) her. Unter anderem machen sie auch die Wildsammlung der Pelargonium sidoides, die sich unseren Umckaloabo befindet. Früher hatten sie die Kapland Geranie 🌺 auch in ihrer Gärnterei angebaut. Aber die Pflanze ist heikel und hat sich mit den heissen, trockenen Sommern nicht vertragen. Nun werden die Pflanzen hier nur noch wild gesammelt (unter strengsten Auflagen und Kontrollen) und auf einer Plantage weiter nördlich angebaut.
Ulrich ist Deutscher und der Gründer von Parceval und leitet das Unternehmen seit mehr als 25 Jahren. Das Ergebnis seiner Vision ist ein in der Branche geschätzter Ruf für Produkte von höchster Qualität, die auf fundiertem Fachwissen, Forschung und Innovation beruhen. Mit seinem Wissen und seinen Einblicken in den Bereich der Komplementärmedizin und afrikanischer Pflanzenstoffe leitet Ulrich den Beratungsbereich des Unternehmens. Das heisst er pflanzt nicht nur Heilpflanzen an, sondern setzt sich auch für den Erhalt des Wissens rund um den Einsatz derer ein.
So lernen wir an diesem Nachmittag zum Beispiel, dass viele Heilpflanzen zwar sehr schöne Blüten 🌸 haben, aber die wahre Kraft steckt der Erde steckt - in den Wurzeln wie zum Beispiel bei der Mondia witee (aphrodisierend), Passionsblume (zur Beruhigung) und auch Pelargonium sidoides (Erkältung, Durchfall).Leer más

Viajerojep, und die Wurzel gut gegen innere Unruhe, Schlafstörungen und Angstzustände 🥰
Jambulani Kindergarten
20 de marzo, Sudáfrica ⋅ ⛅ 22 °C
Neuer Tag, neuer Kindergarten 😄. Für heute ist eher ein Sightseeing-Tag angesagt und wir wollen ans Kap der guten Hoffnung. Aber nicht ohne vorher noch eine spannende Tagestätte mitten in der Stadt zu besuchen. Ehrlich gesagt: ja, sie sind ja herzig die Kinder und sie geben sich Mühe und es ist schön anzusehen, dass jemand etwas macht. Aber wir haben es langsam gesehen mit den Schulen, Kindergärten und Co. Immerhin werden wir hier nicht mit grossem Tamtam begrüsst und es gibt weder Hendl zum Frühstück noch langgezogene Spieleinheiten 😙.
Wir gehen ins Haus von Cinthia. Sie hat vor 17 Jahren gesehen, dass es keinen passenden Ort für Kinder und deren Betreuung in ihrer Gegend gibt und hat geträumt, dass sie mit Kindern arbeiten will. Deshalb ihren Job gekündigt und in ihr Haus eine Kindertagestätte eingerichtet.
Der Kontakt zur Umckaloabo-Stiftung und dann folgend zur Samara-Stiftung (die Stiftung von Louisa) kam durch eine Schwabe-Mitarbeiterin, die gefunden hat, da darf man unterstützen.
So hat dann die Samara-Stiftung ermöglicht, dass der untere Teil des Hauses ausgebaut und ein Dach über den Garten kommt, damit hier bis zu 30 Kinder täglich einen gesicherten Rahmen haben, spielen und essen können, während ihre Eltern arbeiten gehen 🙏.
Wie bei allen Schulen und Kindergärten war auch hier der Empfang herzlich und die Kinder haben sich gefreut und nach sehr kurzer Zeit alle Scheu abgelegt und ausgelassen mit uns gespielt. Es war lustig und schön anzusehen, wir waren aber auch froh, wieder in den Bus zu kommen und unsere spannende Reise zum Kap der guten Hoffnung anzutreten.Leer más
Kap der guten Hoffnung & Pinguine 🐧
20 de marzo, Sudáfrica ⋅ ☀️ 19 °C
Mit Blick auf Tafelberg und Lion’s Head verlassen wir Kapstadt und fahren entlang der Küste vorbei an Simon’s Town und Millers Point an das Kap der guten Hoffnung. Ein Higlight auf der Strecke war aber der Stop am Boulders Beach um die berühmtesten und putzigsten Vögel Südafrikas kennenzulernen: die afrikanischen Pinguine.
Seit 1982 gehört der Strand zum Table Mountain National Park und ist Heimat einer grossen Pinguinkolonie. Ehrlich gesagt: Schon beim ersten Anblick ist es um einen geschehen. Diese kleinen Frackträger watscheln so selbstbewusst durch die Gegend, als würde ihnen der ganze Strand gehören – was technisch gesehen vermutlich auch stimmt.🐧🥰.
Die Pinguine leben hier in einer geschützten Umgebung, die sich als idealer Lebensraum für sie erwiesen hat. Ranger betreuen die Kolonie, und Holzstege entlang des Strands sorgen dafür, dass man die Tiere wunderbar beobachten kann, ohne ihnen zu nahe zu kommen. Ob beim Schwimmen, Fressen, Balzen oder einfach beim charmanten Herumstolzieren – man könnte ihnen stundenlang zuschauen. Es ist einfach unvergesslich, diese kleinen niedlichen Vögel in ihrer natürlichen Umgebung umherwatscheln und schwimmen zu sehen 🥰.
Am Kap der guten Hoffnung stand dann Bewegung auf dem Programm: Wir haben den Hügel zum Leuchtturm «erklommen» – na ja, sagen wir mal sportlich-spazierend bezwungen – und sind anschliessend den spektakulären Panoramaweg entlang der Klippen bis zum Kap gelaufen. Die Aussicht? Absolut filmreif.
Den perfekten Ausklang fand dieser ohnehin schon grandiose Tag im Restaurant «Mama Africa»: traditionelles Essen, Tanz, grossartige Stimmung und good Company 😍.
Highlight highlight highligt - der Tag war der Wahnsinn!! 🤩💖Leer más
Mama Africa
20 de marzo, Sudáfrica ⋅ 🌙 18 °C
Sightseeing
21 de marzo, Sudáfrica ⋅ ☀️ 20 °C
Victoria Wharf - Waterfront Kapstadt 🦭, Chapman’s Peak Drive 🚗, Camps Bay 🌊👙
Krüger Nationalpark
22 de marzo, Sudáfrica ⋅ ☀️ 33 °C
Wahnsinn! Offizielles Programm ist nun vorbei, welches wir gestern mit Sightseeingtouren in individuellen Grüppchen abgeschlossen haben.
Ich bin noch mit einer kleineren Gruppe weiter gereist in den Krüger, Nationalpark – mein Highlight! 🤩
Ich weiss schon jetzt, dass dieser Teil der Reise mir am besten gefallen wird, weil Natur, Flora und Fauna mir mehr liegen und geben als das Stadtleben.
Nur schon als wir am Flughafen ankommen und diese feuchte warme Luft spüren, geht mir das Herz 💖 auf. Wir werden von Maja und Graham abgeholt – unsere Guides für die nächsten Tage. In einem drei Bus sind wir jetzt zu neunt (Inklusiv Guides) zu unserem ersten Camp „Lower Sabie“ unterwegs. Bereits auf dem Weg dorthin sehen wir eine so atemberaubende Vielfalt an Tieren, dass wir bei jedem Tier schon das Gefühl haben: Das kann nicht mehr getoppt werden.
Ich bin im siebten Himmel 🌠 und schlafe am Abend selig mit Grillenhezirpe und leisen grunzen der Affen, die scheinbar neben meinem Hüttchen eine Kolonie haben ein. Auf der ganzen Reise habe ich noch nie so gut geschlafen in dieser Nacht.Leer más

ViajeroIch habe in Afrika auch immer so herrlich geschlafen - aber morgens bitte die Schuhe kontrollieren - es könnte sich eine Schlange hinein verirrt haben oder ein sonstiges Getier - das ist kein Witz!😍
Krüger Nationalpark 2
23 de marzo, Sudáfrica ⋅ ☀️ 33 °C
Ich fühle mich wie im Giraffenland ääh Schlaraffenland 🥰
Krüger Nationalpark 3
24 de marzo, Sudáfrica ⋅ ⛅ 28 °C
Krüger Nationalpark 3
24 de marzo, Sudáfrica ⋅ ⛅ 27 °C













































































































































































































































































































































































ViajeroI hett no gnug Labellos 🫦
…und ich hätt noch eine Hundebürste fürs nächste Mal 😁 [Mama]
Viajero.. ein Flohkamm wäre besser 😅