South Africa
Northern Drakensburg

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7 travelers at this place:

  • Day105

    Testing the African Soil - Lesotho

    December 18, 2018 in South Africa ⋅ ⛅ 28 °C

    Von Coffee Bay aus ging es dann weiter Richtung Lesotho und den Drakensbergen. Die Straße hielt erneut einige Überraschungen für uns bereit, bereits kurz hinter dem Ortsausgang trabte eine kleine Kuhherde über die Straße und verzögerte die stockende Weiterfahrt um knapp zehn Minuten. Danach folgten Schlangenkurven, Schlaglöcher und ein etwas zwielichtig aussehendes Kaff, in dem wir kurz Pause machten. Dazu muss man noch sagen, dass selbst die Fahrt auf der „Autobahn“ nicht sonderlich spaßig ist, denn diese ist zwar ganz gut befestigt, aber leider meistens nur zweispurig, was es anstrengend uns teilweise gefährlich macht, LKWs oder andere Transporter zu überholen.

    Ansonsten verlief die Fahrt relativ problemlos und wir erreichten Nachmittags unser Backpackers, die Amphitheatre Lodge. Ein großes Gelände mitten im Nichts mit vielen Touristen aus aller Welt, aber nicht überfüllt. Es gab einen großen Campingplatz, eine nette Lounge mit Whirlpool und Sauna und ganz gemütliche Dorms.
    Den Abend verbrachten wir damit, zu kochen und etwas von der Autofahrt zu entspannen.

    Am nächsten Tag ging es dann richtig in die Berge, auf 3400m während einer siebenstündigen Wanderung mit Guide. Zwar lag kein Schnee auf den Kuppen, aber der Ausblick war fantastisch! Über riesige bemooste Berghügel wanderte der Blick über Kluften, Schluchten und unendlichen Weiten. Dabei verstand ich das erste Mal, woher der Name Drakensberge überhaupt kam: Die hügellige und gefurchte Landschaft sollte an einen riesigen schlafenden Drachen erinnern, das Wort „Draken“ entstammt der Sprache Afrikaans (die hier weitverbreitet überwiegend von der weißen Bevölkerung gesprochen wird) und bedeutet soviel wie Drache (engl. Dragon), was einleuchtend erscheint, da es aus dem Niederländischen enstanden ist, was wiederum dem Deutschen sehr ähnelt. Meine persönliche Vermutung ist allerdings, dass es sich tatsächlich nicht um einen Drachen handelt, zumindest im klassischen Sinne, sondern um einen Draken, was im Prinzip nichts anderes als ein flügelloser Drache ist (Falls Euch das Thema mehr interssiert, leite ich Euch gerne an Ben weiter, der kennst sich da noch ein bisschen besser aus, oder verlinke Euch auf die entsprechende Seite).

    Die Wanderung war jedenfalls der Hammer und unglaublich beeindruckend. So ging es die ersten eineinhalb Stunden stur gerade aus, immer mit der gleichen kontinuierlichen Steigung von ein paar Grad. Dabei musste eine Person leider aus gesundheitlichen Gründen abbrechen und die Gruppe verlassen, um am Wagen zu warten.

    Die zweite Hälfte des Anstiegs bestand größtenteils aus immens anstrengender Kraxelei eines Abhangs hinauf. Dafür war der Anstieg so lohnenswert wie kraftraubend, denn oben angekommen hatte man einen atemberaubenden Blick über die Landschaft. Wir rasteten auf einem Plateau an dessen Kante es senkrecht etwa tausend Meter hinab ging. Ich werde einige Fotos von der Wanderung hier hochladen, muss jedoch jetzt schon etwas enttäuscht zugeben, dass sie das einzigartige Panorama nicht ganz einfassen konnten. Deswegen empfehle ich es jedem, der Südafrika bereist sich einmal selbst ein Bild von den Drakensbergen zu machen, wo meines Wissens nach auch der Ursprung der Menschheit liegt, da sich die ersten Menschen sich wohl von hier aus überall hin verteilt haben sollen.
    Im Anschluss bekamen wir noch eine weitere Attraktion vor die Linse: den angeblich zweithöchsten Wasserfall der Welt. Klingt erstmal beeindruckend, war aber leider eher eine Entäuschung. Zwar war der Wasserfall sehr hoch und man konnte sogar in einem Becken vor dem Abgrund baden, aber die Wassermenge, die hinabfiel war mehr ein Rinnsaal. Hätte ich mich auf den Stein daneben gestellt und meine Wasserflasche ausgekippt, hätte ich schnell dem zweithöchsten Wasserfall der Welt den Platz abnehmen können.

    Der Rückweg war erneut abenteuerlich, denn es ging Strickleitern hinab, die fast senkrecht am Abhang lagen und ich bezweifle, dass es so etwas wie einen TÜV oder so in Südafrika gibt, denn zwar waren sie fest verankert, aber abgesehen davon gab es keine andere Absicherung. Außerdem gab es die „stabile“ und die „spaßige“ Version, wobei die eine Strickleiter star an der Wand anlag, während die andere etwas mehr herumschaukelte.
    Gerade als wir wieder im Van saßen und bereit für die Rückfahrt waren, kam die Meldung, dass es Proteste in dem Ort gab, durch den wir fahren mussten. Anscheinend war den Leuten dort seit mehreren Tagen Wassser und Strom abgestellt worden und aus Protest wurden alle Straßenzugänge blockiert. Angeblich brannten wohl auch Busse, weshalb wir für weitere eineinhalb Stunden in ein kleines nahegelgenes Hotel fuhren und uns dort mit Kaffe und Tee versorgten. Als es dann schlussendlich wieder zurückging, gerieten wir noch in ein relativ heftiges Unwetter. Wieder zurück im Backpackers legte sich der Sturm rasch und man konnte einen gemütlichen Abend genießen.
    Außerdem ist es spannend, wem man in den Hostels so begegnet. Am Abend unterhielten wir uns ziemllich lange mit zwei Studenten aus Dresden über das Studium, Afrika und eine Menge anderer Themen. Am nächsten Tag war rumgammeln angesagt und ich lernte einen netten Texaner namens Brian kennen, der eine Art zweijährigen Freiwilligendienst in der Nähe Pretorias, soweit ich mich erinnere, macht.

    Nach dem erholsamen Nichts-tu-Tag ging es dann am 21ten Dezember wieder zurück. Die Autofahrt am Stück von ungefähr erneut eintausend Kilometern war in unserem kleinen Chico definitiv anstrengend, aber alle waren stolz auf unser Auto, diese enorme Strecke ohne größere Probleme bewältigt zu haben.

    Insgesamt würde ich dem Urlaub 4/5 Sternen geben, da mich Coffee Bay zwar nicht in Gänze überzeugt hat, aber dafür die Drakensberge umso beeindruckender waren und es auch das Hostel topp war und viele Freizeitaktivitäten geboten hat.
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  • Day18

    Montusi Mountain Lodge

    November 28, 2017 in South Africa ⋅

    Nun sind wir in unserer letzten Unterkunft. Die Fahrt hierher war ausnahmsweise völlig unspektakulär. Einfach 3 Std auf guten Straßen. Nur Ziegen und Kühe auf der Straße haben uns regelmäßig aufgehalten. ;)
    Nun sind wir in unserer Suite, die größer ist als meine eigene Wohnung. Dazu eine Terrasse mit einer schönen Aussicht auf die Drakensberge... allerdings auch auf perfekten Englischen Rasen... Natürlichkeit sieht anders aus.
    Den heutigen Nachmittag haben wir ganz unspektakulär am Pool verbracht, wo wir noch etwas an unserer Bräune “gearbeitet“ haben.
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  • Day19

    Reiten

    November 29, 2017 in South Africa ⋅

    Heute ist es nun soweit: Der letzte richtige Urlaubstag ist angebrochen. Morgen geht es nur noch zum Flughafen.
    Als Highlight am Ende haben wir heute eine Reittour gemacht. Manu saß das erste Mal in ihrem Leben auf einem Pferd! Aber wir haben natürlich ganz liebe Pferde bekommen (Koos und Caymen) , die darauf trainiert sind brav hintereinander zu laufen. Trotzdem waren sie nicht so selbstständig und störrisch wie die Ponys vor ein paar Jahren auf Island.
    Wir haben uns extra hier fürs reiten entschieden, da bei diesem Stall dabei stand, wie die Pferde eingeritten werden. Das ist ja nicht überall tierfreundlich.
    Unser Weg führte uns hoch und runter über Berge, vorbei an tollen Panoramaaussichten und am Mount Montusi nach dem auch unsere Lodge benannt ist. Zwischendurch haben wir eine kleine Reitpause eingelegt und sind zu Fuß zu einer Höhle mit alten Wandbemalungen gegangen.
    Insgesamt war es ein sehr schöner Trip. Mal schauen, ob wir morgen Muskelkater in den Beinen haben.
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  • Day19

    Spazieren, Faulenzen und Packen

    November 29, 2017 in South Africa ⋅

    Um die “Sportlichkeit“ heute noch ein bissl zu erhöhen haben wir noch einen Spaziergang gemacht. Dieser führte uns theoretisch zu einer Höhle an einem Wasserfall. Der war jedoch recht klein, da derzeit einfach nicht genug Wasser im dazugehörigen Fluss ist.
    Aufgrund des Wetters waren wir trotz des einfachen Weges doch Recht durchgeschwitzt und sind deswegen einfach nochmal kurz in den Pool und danach in die theoretische Sonne. Leider zogen dabei immer mehr Wolken auf, von Grummeln begleitet. Trotzdem konnten wir, wenn auch mit nach und nach mehr Klamotten noch längere Zeit draußen sein. Als uns dann am späten Nachmittag doch zu kalt wurde sind wir zum Kofferpacken reingegangen. Das war auch gut so, denn keine 10 min später begann es ordentlich zu schütten. Nun sind unsere Koffer ordentlich gepackt und trotz Souveniermengen ging das erstaunlich gut.Read more

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Northern Drakensburg

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