South Africa
The Crags

Here you’ll find travel reports about The Crags. Discover travel destinations in South Africa of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

11 travelers at this place:

  • Day13

    Wilderness - Plettenberg Bay

    October 19 in South Africa

    Eigentlich wollten wir ja heute früh aufstehen um die Kanutour noch nachzuholen. Aber als der Wecker um 7 Uhr klingelt, vernehmen wir ein unübliches Geräusch - solider Regen geht draußen nieder, so dass wir die Gelegenheit nutzen, uns in unserem gemütlichen Bett nochmal umzudrehen (es gibt ja nichts Schöneres, als im warmen Bett zu liegen wenn draußen der Regen pladdert).
    Irgendwann sind die Kinder natürlich nicht mehr im Bett zu halten, so dass wir dann doch den Tag beginnen. Während des Frühstücks lässt der Regen langsam nach, also fahren wir kurzentschlossen zum Kanuverleih und sind dort natürlich die einzigen, denn alles ist nass vom Regen und die Wolken hängen noch tief und nebelig über den Bergen.
    Nachdem wir alle Kinder davon überzeugt haben, eine Schwimmweste zu tragen (die Trillerpfeife war die Hauptattraktion), setzen wir uns zu viert ins Kanu und paddeln los, den Touw River hinauf in den Wilderness National Park.
    Es ist wunderschön, der Fluss schlängelt sich durch die urwaldbewachsenen Hügel, überall dampft es nach den Regen, Lianen hängen von den Bäumen und die Luft ist erfüllt von fremdartigen Vogelrufen, während wir über das spiegelglatte Wasser gleiten. Wir sind völlig verzaubert, so schön hatten wir uns das gar nicht vorgestellt! Und wir sind auch völlig allein hier, man kann dem Wetter nicht genug dafür danken😊
    Nach etwa 40 Minuten Paddeln landen wir das Boot an einem kleinen Steinstrand und schlagen uns durch den Urwald zum Giant Kingfisher Trail hinauf. Wir folgen dem Pfad über gut ausgebauten Boardwalk, der immer wieder Blicke durch die Urwaldvegetation auf den kleinen Fluss zu unserer Linken zulässt, der zunehmend wilder wird. Lea wandert ganz tapfer vor sich hin, obwohl teilweise erhebliche Steigungen zurückzulegen sind. Der Weg endet an einem Wasserfall mit kleinen Felsenpools, das Wasser hat aber durch die Tannine des Waldbodens diese typische rostbraune Farbe, die nicht zwingend zum Schwimmen einlädt (außerdem ist es heute insgesamt ziemlich kühl), sodass wir das Baden weglassen.
    Nach einer Picknickpause auf den Felsen am Waserfall machen wir uns auf den Rückweg, erleben noch einen kurzen Herzinfarktmoment, als Felix die Kamera beim Beladen des Kanus aus der Hand gleitet und diese im Uferwasser landet... aber so richtig nass geworden ist sie zum Glück nicht.😅
    Gegen 14:30 Uhr sind wir zurück am Auto und fahren weiter auf der N2 nach Osten, stoppen nach etwa 40 Minuten in Knysna zum Geld abholen und einkaufen und machen noch einen Abstecher zu den Knysna Heads. Knysna liegt an einer Lagune und der enge Zufluss zum Meer wird von den beiden Knysna Heads begrenzt; die an- und abrollenden Gezeiten bewirken, dass das Wasser immer um die Felsen tost.
    Auf dem Aussichtspunkt machen wir noch ein kleines Picknick mit dem gerade gekauften Grillhähnchen, Lea und Nele sind fröhlich und ausgelassen, aber leider müssen wir dann doch schon weiter, denn ein bisschen Fahrt liegt noch vor uns und bis 18 Uhr müssen wir eingecheckt haben. Unsere Unterkunft für die nächsten 4 Nächte trägt den lyrischen Namen "Moonshine on Whiskey Creek" und besteht aus mehreren kleinen Forest Cabins, die teilweise in die Baumwipfel eingebaut wurden. Wir haben allerdings die Gartenvilla mit zwei schönen, ineinander übergehenden Schlafzimmern, einer Gaudi-esk gestalteten Dusche, einem Kamin, einer Terrasse und einem kleinen privaten Garten; die Kinder haben ein Doppelstockbett und freuen sich diebisch darüber.
    Mit unseren Drinks in der Hand sitzen wir dann abends vorm knisternden Kamin und schmieden Pläne für die kommenden Tage!
    Read more

  • Day15

    Whiskey Creek & Wildlife Sanctuaries

    October 21 in South Africa

    Heute Vormittag haben wir, sehr zum Unmut unserer Töchter, wieder eine kleine Wanderung gemacht. Quasi auf unserem Grundstück, von dem man einen super Blick über die urwaldbewachsenen Berge des Garden Route NP hat, beginnt ein Pfad den Berg hinunter in ein kleines, verwunschenes Tal, in dem der Whiskey Creek entlangplätschert.
    Es geht also den kleinen Bergpfad erstmal ziemlich sportlich bergab durch eine Urwaldlandschaft voller Flechten, Farne und Moose, zwischendurch gibt es immer wieder tolle Ausblicke auf die Landschaft. Unten angekommen, schlängelt sich der überwachsene Dschungelpfad mal links und mal rechts am Flüsschen entlang, sodass wie mehrfach über die Steine ans andere Ufer springen müssen.
    Ich kann nicht umhin, diese Wanderung mit der gestrigen im Robberg Nature Reserve zu vergleichen und versuche mich zu entscheiden, wo ich es schöner fand - es gelingt mir nicht! Wo gestern klare, satte Farben, spektakuläres Licht, Wellentosen und Wind herrschten, sieht man heute verwunschenes Grün, moosig und dunkel; und außer dem Vogelgezwitscher und Bachplätschern keinen Laut.
    Am Ende des Pfades liegt ein einladender kleiner Felsenpool mit Wasserfall, von hohen Felswänden umgeben. Das Wasser ist auch hier tanningefärbt, aber die Sonne kommt langsam rum und erwärmt unseren Felsen, sodass wir heute mutig den Sprung ins kühle Nass wagen. Es piekst wie tausend Eisnadeln, binnen Sekunden ist die Haut komplett taub, oh Gott ist das kalt, aber auch sooooo erfrischend! Und die Sonne taut uns eh schnell wieder auf.
    Erst beim Anblick einer Zecke auf Felix' Bein erwachen wir aus unserer Waldverzauberung, zücken das Mückenspray und verlassen kurz darauf dieses wunderschönen Fleckchen Erde.
    Auf dem Weg zurück finden wir ein kleines Chamäleon auf einem Stein im Fluss sitzen. Ein echtes Chamäleon!!! Es klettert über unsere Hände und Unterarme, was mit den kleinen Widerhaken an seinen Füßen fast ein bisschen unangenehm ist und färbt sich doch tatsächlich von dunklem Steinbraun zu, na ja, hautfarben eben. Verrückt! Wir freuen uns wie kleine Kinder.
    Der Weg nach oben ist natürlich relativ beschwerlich aber die angedrohten 60 Minuten können wir locker unterbieten und sind in 25 Minuten oben.😎
    Nach einer kleinen Pause, in der Lea und ich unsere gestern auf dem Markt erworbenen Pluderhosen im Partnerlook ausprobieren, fahren wir ins Jukani Wildlife Sanctuary, wo diverse Großkatzen aus aller Welt (Löwen, Tiger, Geparden, Servale, Schakale, Pumas...) ein neues Zuhause finden. Man darf dort nur im Rahmen einer Führung hinein und wir erfahren sowohl allerlei Interessantes über die Arten, als auch traurige Geschichten über Löwen, die nur als Jagttrophäen aufgezogen werden, damit irgendjemand sie gegen Bares abknallen kann, Löwenbabies in Koffern auf irgendwelchen Märkten mit gebrochenen Schultern, blinde Luchse als Haustiere usw. Da alle aus verschiedenen Gründen nicht fit für die freie Wildbahn sind, werden sie hier so artgerecht und interaktionsfrei wie möglich gehalten.
    Leider sind wir nicht so ganz angemessen gekleidet, da wir die Jacken im Auto vergessen haben und ein geradezu eisiger Wind weht. Das haben wir in unsrem Whisky-Creek-Tal gar nicht gemerkt! Die meisten Großkatzen liegen arttypisch faul irgendwo rum; am lustigsten sind die Pumas, die ein fast beunruhigendes Interesse an Nele entwickeln. Wenn wir sie losschicken, am Zaun entlangzurennen, was sie begeistert tut, folgen ihr die Pumas wie festgeklebt.... sie ist noch so klein, dass die Viecher sie sofort als "easy prey" eingestuft haben. Lea ist ihnen dagegen schon fast zu groß, da funktioniert das nicht mehr ganz so gut 😅
    Im Souvenirshop erbettelt sich Lea noch einen Kompass, dann fahren wir noch in den Vogelpark Birds of Eden, wohl die größte Freiflugvoliere der Welt. Die ist wirklich riesig! Diesmal mit kleidungstechnisch adäquater ausgestatteten Kindern, machen wir uns auf den Weg. Gleich am Eingang begrüßt uns ein roter Ara und wir folgen dem schönen Dschungelweg in ganz vielen Zick-Zack-Linien durch verschiedene Höhen der Anlage, überall blitzen im Grün der Blätter bunte Federn auf. Wir sehen rote und blaue Aras, Ibisse, Afrikanische Graupapageien, Goldfasane, Haubenkraniche, Flamingos, Webervögel und gefühlte tausend andere Vögel, deren Namen wir nicht kennen. Es ist wirklich ganz ganz toll hier und war den Besuch absolut wert!
    17 Uhr schließt die Anlage und so machen wir uns auf den Weg nach Keurboomstrand, weniger wegen des wirklich schönen Strandes, sondern wegen eines italienischen Restaurants, was uns empfohlen wurde. Es liegt auf einer kleinen Felsnase fast direkt in der Brandung und wir überblicken von unserem Platz aus wunderbar die Plettenberg Bay. Die Portionen sind riesig, und wir bestellen, hungrig wie wir sind, viel zu viel 😅 War ja eigentlich klar, dass die Kinder nicht jeder eine Pizza schaffen (Kindergröße hin oder her) und es bleibt super viel übrig. Gegen Ende der Mahlzeit sind durch das Fenster bzw. von der Terrasse aus in der feurigen Abendsonne zwei springende Buckelwale zu sehen! Leider bleiben sie nicht lange, aber es war doch ein toller Abschluss des Tages!
    Read more

  • Day278

    Monkeyland

    June 6, 2017 in South Africa

    ☀️ 34°C
    Heute ist Tiere gucken unser Plan und dafür ist diese Gegend hervorragend geeignet. Es gibt verschiedene Aufzucht- und Schutzstationen und auch einige Safari-Gelegenheiten in der Nähe. Wir entscheiden uns für Affen und Vögel - die Big 5 heben wir uns für später auf! Aber erstmal gemütlich frühstücken und die Wärme genießen, denn der Morgen ist schon deutlich wärmer als gestern der Abend - wo wir noch frierend ans Kaminfeuer gerückt sind!
    Monkeyland ist eine Schutzstation für Affen und Halbaffen, und zwar die weltweit erste Mehr-Arten-Zufluchtsstätte für frei lebende Primaten. Hierher kommen ehemals in Gefangenschaft lebende Tiere, zum Beispiel aus Privathaushalten, Zoos oder Zirkus. Auf 21 ha Wald finden sie natürliche Lebensumstände, werden aber "dezent" umsorgt, d.h. eingegliedert, gefüttert usw. Etwa ein Drittel der Fläche ist innerhalb einer Führung zugänglich, der andere Teil gehört den Tieren als Rückzugsgebiet, dort gibt es keine Wege und auch die Ranger betreten den Teil des Waldes nicht. Etwa 500 Primaten leben hier in friedlicher Koexistenz: Gibbons, Kapuzineräffchen, Totenkopfäffchen, Klammeraffen, Sakiaffen, Brüllaffen, Miniatur-Affen, Grüne Meerkatzen, Südliche Brillenlanguren, Hanuman-Languren und drei Lemurenarten. Dank Ricardo, unserem persönlichen Ranger, bekommen wir auch fast alle von ihnen zu sehen. Sogar die Gibbons, von denen nur zwei hier leben und die bis zu zwei Jahren in den Bäumen verbringen können, ohne einmal herunterzukommen und dann natürlich kaum zu finden sind. Uns präsentieren sie sich mitten auf dem Weg und das Männchen hat keinerlei Tischmanieren und legt sich später mitten ins Essen 😀.
    Ricardo erklärt uns außerdem die Welt der Affen - und zwar auf deutsch (juchhu 😃): Die Kapuzineräffchen sind die Schlausten und sie suchen ihr Essen nach dem Aussehen aus, sind daher auch immer die ersten an der Futterstelle, die Ringelschwanzlemuren haben immer 26 Streifen am Schwanz (13 schwarze und 13 weiße) und die Brüllaffen brüllen nur bei Gefahr (deshalb hören wir sie nicht, denn hier droht keine Gefahr). Das sind nur einige Beispiele.
    Zum Abschluss der Führung gehen wir noch über die längste Hängebrücke (128 m) Südafrikas, um mit den Affen in Baumkronenhöhe Auge in Auge zu sein. Das klappt leider nicht - keiner da 😬. Trotzdem eine sehr interessante Führung, und viele Tierchen gabs auch zu sehen!
    Read more

  • Day278

    Birds of Eden

    June 6, 2017 in South Africa

    Schon vor dem Eingang werden wir überrascht: Wir treffen nämlich schon wieder unser "Höhlenforscherpärchen" und die kommen sich schon langsam verfolgt vor 😉. Wir finden das lustig und schwatzen mal wieder. Auch sie haben in Plettenberg Bay übernachtet, fahren heute aber schon weiter nach Jeffreys Bay, was wir erst in ein paar Tagen vorhaben. Also wird es wohl kein Wiedersehen mehr geben und wir verabschieden uns herzlich.
    Birds of Eden ist ein Vogelreservat für mehr als 3.500 Vögel aus etwa 200 Arten, die wie die Affen ehemals in Gefangenschaft lebten. Wir kennen keine davon, freuen uns aber die bunte Vogelschar. Das Reservat ist das größte Freiflug-Vogelhaus der Welt, überspannt mit einem ca. 50 m hohen Netz. Die ganze Anlage ist wunderschön angelegt mit Wald, Wasserfall, Schlucht, verschiedene Gewässer. Ein 1,2 km langer Laufsteg führt in verschiedenen Ebenen durch das Freifluggehege und wir können ganz in Ruhe durch die Anlage bummeln. Ein sehr entspannter Spaziergang, zumal wir mal wieder fast alleine sind - Nachsaison hat so seine Vorteile.
    Read more

  • Day11

    Birds of Eden

    October 3, 2017 in South Africa

    Hierbei handelt es sich um das größte Freiflug-Gehege der Welt, mit einer Größe von ca. 23.000 m². Mehr als 220 einheimische und exotische Vogelarten leben hier und mehr als 3.500 Vögel fliegen frei umher.

    Unter dem riesigen Netz aus Edelstahl ist eine vielfältige Landschaft mit Schlucht, Bachläufen, Hügeln, Teichen und Wasserfällen entstanden, die den Vögeln eine natürliche Umgebung bieten. Und wenn es mal zu lange trocken ist, so ist im Netz gleichzeitig ein Bewässerungssystem integriert, das Regen simulieren kann. Als wir da waren, war das natürlich nicht notwendig, es regnete ja so schon. Unter dem Netz kann man auf 2 Kilometer langen Wegen, die teilweise in den Baumwipfeln verlaufen, hervorragend die Vögel beobachten.

    Das Berühren der Tiere ist natürlich verboten, allerding gibt es einige sehr neugierige Exemplare und so hatten wir plötzlich zwei Kakadus auf uns sitzen...

    Wer das Birds of Eden besuchen möchte, sollte definitiv seine Kamera mitbringen! Wir hatten, auf Grund der spontanen Umplanung leider nur unsere Handys dabei.
    Read more

You might also know this place by the following names:

The Crags

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now