Matti on Tour

Joined January 2017Living in: Hamburg, Germany
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  • Day11

    Final Call - Kuala Lumpur

    December 17, 2017 in Malaysia

    Nun sind wir hier, in Kuala Lumpur, unserer letzten Stecknadel auf der Landkarte (vorerst!). Diese Stadt war wieder so ganz anders, als der Dschungel und die Insel Lankawi. Hier stehen wieder eine Menge Bauklötze herum, nur leider hat jemand nicht gut nachgedacht und sie zu groß gebaut, sodass ich nicht mit Ihnen spielen konnte. Vor allem diese "Petronas Tower" sind viel zu groß geraten, da kommt noch nicht mal mein Papa an. Trotzdem möchte jeder sie sehen! Wir haben sie uns sogar am Tag und in der Dunkelheit aus einer Bar angesehen.

    Wir besuchten noch Chinatown, hier gab es alles und wiederum nichts. Zumindest sehr viele Fakeprodukte, da hätten Mama und Papa mir ruhig mal einen Pum(b)a Pullover kaufen können. Mein Highlight war mein erster Besuch im Aquarium, in dem mich die Fische bestaunen konnten. Okay, sie waren auch sehr beeindruckend, vor allem die Haie und die Rochen, die ihre Gesichter an die Scheiben drückten.

    Vor unserer Ankunft in Kuala Lumpur waren wir noch in den Batu Caves, dass sind riesige Kalksteinhöhlen mit einer Tempelanlage, welcher einer der wichtigsten hinduistischen Heiligtümer außerhalb Indiens ist.
    Zum Glück hat mich Mama wieder die 272 Stufen hoch getragen! Die restliche Zeit ließen wir uns einfach treiben, nämlich im Hotelpool auf dem Dach, mit Blick auf die Skyline.

    Und das war sie nun, unsere dreimonatige Reise, in der wir 5 Länder bereisten und in denen wir viele unbeschreiblich schöne Orte sahen. Okay, ich würde sie mit der Schönheit meiner Schnuller vergleichen und da geht bekanntlich nichts drüber! Es waren die Erfahrungen mit den Onkels und Tanten, wie Christopher & Tina, Malte, Nathalie & Benny und auch Kim & Arne mit meinem neuen Kumpel Piet, die den Trip noch lebendiger machten. Ich habe die uneingeschränkte Zeit mit meinen Eltern genossen und wir sind zusammen an dieser Erfahrung gewachsen, nur meine Haare nicht :-D Ich könnte jetzt noch so viel über die Freundlichkeit der Menschen auf Bali, die vielseitige Tierwelt Australiens mit meinen neuen Plüschtieren, den Kängurus, Koalas und Papageien, die unglaublichste Natur Neuseelands (und ich habe nun wirklich schon viel gesehen), das schillernde und hoch entwickelte Singapur und das grüne Paradies Malaysia schwärmen, doch das würde den Rahmen meines Babyphones sprengen!

    Ich reise zurück mit einem Koffer voller Erinnerungen, den mir niemand je wegnehmen kann!

    Euer Matti

    #HomeiswheremySchnulleris
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  • Day8

    Mogli in the Jungle

    December 14, 2017 in Malaysia

    "Mogli, you are back in the Jungle", wurde ich von einem Einheimischen begrüßt. Warum? Weil wir uns im 130 Millionen alten tropischen Dschungel befanden, dem ältesten Waldgebiet der Erde. Ein grünes Paradies aus Regenwald und mineralhaltigen Flüssen, die das Wasser braun färben. Wir sind im Taman Negara Nationalpark im zentralen Malaysia.

    Ich habe mich von Liane zu Liane geschwungen, mit Tigern gekämpft und Skorpione mit meinen bloßen Händen gefangen, während meine Eltern durch den Dschungel wanderten. Nun ja, zumindest war es in meinem Traum so, während sie mich durch die Gegend schleppten. Wir hangelten uns über einen langen Weg aus Hängebrücken in schwindelerregender Höhe. Sie waren sicher 20 Milchflaschen hoch und 200 Breigläser lang. Papa sagt gerade "40m hoch und 530m lang", aber damit kann ja niemand was anfangen. Danach sind wir auf den Bukit Teresik gestiegen, einen kleinen Berg mit Aussicht auf den Dschungel. Auf dem Rückweg trafen wir noch viele Affen, ihre Babys umklammerten sie genauso, wie ich meine Mama im Tragegurt.
    Der Tag war damit noch nicht zu Ende, doch davon erzähle ich euch gleich, nachdem ich meinen Freund im Spiegel abgeknutscht habe.

    #Baluhatgefehlt
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  • Day7

    Der Ruf des Dschungels

    December 13, 2017 in Malaysia

    Endlich kommt mein Nachtrag zum Taman Negara Nationalpark. Zunächst fuhren wir in einem sehr schmalen Boot auf dem Fluss entlang. Mama informierte sich vorher ob das mit Babys auch machbar wäre und bekam die lockere Antwort: "Yeah no worries! We had lots of Babies!" Nachdem sich die Tupperfahrt als eine Art Kajak-Rafting Tour herausstellte, da das Boot so schmal war und wir durch viele Stromschnellen gefahren sind, fragten wir uns wirklich, bei welchem Part der Tour das nun im Ansatz irgendwie babyfreundlich gewesen sein sollte. Dadurch das Mama und ich vorne saßen, blieben wir glücklicherweise komplett trocken, während Papa und die anderen zwei Passagiere komplett nass waren. Das konnte man zumindest im Ansatz als babygerecht werten. An dieser Stelle, Gruß an die Omis & Uromis, mir geht es blendend :-) Unser Ziel war ein Dorf im Dschungel, in dem die Ureinwohner Malaysias leben. Der Stamm der Batig, ein Nomadenvolk, welche noch mit selbstgebauten Waffen auf die Jagd gehen und sich aus reinen Naturmaterialien ein Feuer machen können. Das war schon beeindruckend!

    Wir hatten einen netten Guide, der uns über die Traditionen informierte und im Anschluss konnten wir uns das Dorf ansehen. Es fühlte sich schon etwas merkwürdig an, wie eine Art Zoobesuch, doch der Unterschied war, dass sich auf beiden Seiten Schaulustige befanden. Denn die Kinder der Ureinwohner bestaunten mich genauso wie ich sie! Ich glaube sie haben zu viel Schokolade gegessen und sie waren sicher der Meinung ich hätte zu viel Milch getrunken. So unterschiedlich waren unsere Hautfarben. Sie ziehen genauso wie ich gerade von Ort zu Ort und finden immer wieder ein neues Zuhause. Im Grunde waren wir eben doch gleich und es war eine spannende Erfahrung!

    Abends hat mich meine Mama dann noch ins Bett gebracht und ist mit einer kleinen Gruppe in den Dschungel aufgebrochen um Tiere zu beobachten. Sie hat dabei eine Schlange, Skorpione, handgroße Spinnen und andere einheimische Insekten gesehen. Sie meinte, die Geräuschkulisse in dem Dschungel war unbeschreiblich. Ich bin sehr froh das sie mich bei meinem starken Papa gelassen hat, der mich sicher vor allen Krabbeltieren beschützt hätte.

    #Moglismüssenauchmalschlafen
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  • Day3

    Oriental Village

    December 9, 2017 in Malaysia

    Der längste Skywalk der Welt? Ich dachte Papa möchte mich auf den Arm nehmen. Ok, das tat er dann auch und wir machten uns also auf den Weg.

    Aber eins nach dem Anderen.
    Der Morgen begann laut Mama und Papa wieder ganz schön früh. Tja leider hat es mich etwas erwischt und ich habe einen kaum auszuhaltenden Männerschnupfen, etwas Fieber und Husten.
    Ich sag noch, sag ich, wird schon.
    Nix. Mama wollte mit mir zu so nem Wunderheiler, genannt Medizinmann oder auch einfach Arzt.

    So nun fuhren wir also mit unserem motorisierten Holzroller (was übrigens immer Spaß macht - hui) zu einem Doktor, der mich einmal auf den Prüfstand stellte. TÜV bekam ich, aber mit einigen Mängeln, die durch ein neues Motoröl und ein paar weitere Schmierstoffe behoben werden sollen.
    Wird schon, sag ich ja.

    In dem kleinen Adventure-Dorf angekommen, stiegen wir in eine lustige Schaukel, die uns auf den Berg brachte. Nicht alle schauten sich die wohl tolle Aussicht an. Die Damen gegenüber, Einheimische auf Urlaubsreise, schlossen ängstlich die Augen und warteten sehnlichst auf die Ankunft.
    Wie man an dem Wörtchen „wohl“ ahnen kann, hab ich mir diesen tatsächlich schönen Blick über den Dschungel Langkawis und die Inseln in der Bucht, nur hin und wieder angeschaut.
    Naja irgendwann muss man ja auch mal schlafen, oder?

    Oben angekommen genossen wir etwas die Aussicht (ja auch ich hin und wieder, wenn ich Zeit fand) und gingen dann über den bereits genannten Skywalk, den ich nun nicht mehr als den längsten bezeichne, da meine Recherche im Brockhaus ergab, dass das wieder mal maßlos übertrieben von denen war. Halten wir Ihnen zu gute, dass die Aussage aus 2004 stammt. Nunja.
    Auf jeden Fall war es atemberaubend dort oben. Unter uns war teilweise nur Glas. Uiuiuiuih. Naja Papa hielt mich ja fest, was soll da passieren 🤷🏼‍♂️

    Anschließend waren wir dann noch in einem witzigen 3D Museum, in dem sich Mama und Papa immer vor Bilder stellten, die dann ganz schön live und echt aussahen.

    Aufgesattelt aufs Bike 🏍 und ab nach Haus... mit einer kleinen Pause wegen des plötzlichen Regens.

    Ich finde die anschließende Poolparty hatte ich mir dann auch verdient, oder?

    Nun mach ich mich mal auf den Weg und checke mal mein kleines Bettchen aus.

    Gute Nacht,
    euer Matti

    #fastüberallnurmalayenundkaumtouris
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  • Day1

    Ein "Mal Eis, ja"!

    December 7, 2017 in Malaysia

    Nun sind wir in dieses Land geflogen, was so toll heißt und Eis gab es für mich trotzdem nicht. Mal Eis, ja (meine Eltern schreiben es fälschlicherweise Malaysia) ist nun mein neues Zuhause auf Zeit.

    Wir sind hier wieder mit dem Flugauto hergekommen, da schlafe ich immer am Besten! Die Insel auf der wir gelandet sind heißt Langkawi und von der Terrasse unseres neuen Zuhauses kann man direkt in den Pool gehen.

    Wir sind hier mit dem Roller an einen tollen Wasserfall gefahren und waren auch lange die Einzigen die im Naturpool badeten. Das war super, so konnte ich wenigstens schlafen, ohne dass mich irgendwelche kleinen Kinder geweckt haben. Na ja, die werden auch noch so groß und vernünftig wie ich werden!

    Außerdem konnte ich auch noch super am Strand schlafen, durch einen Tipp sind wir nämlich nach dem eigentlich ausgewiesenen Standort des Tanjung Rhu Beaches noch etwa drei Kilometer weiter gefahren und fanden einen Strand mit gerade mal eine Hand voll Menschen darauf. Ich weiß nicht wie die in eine Hand passen sollten, aber Mama und Papa haben gesagt das ich das so schreiben soll.

    Hinter uns alles buschig grün bewachsen, unter uns der aufgeheizte Sand und vor uns das Meer mit Blick auf ein paar kleine Felsen und Inseln im Wasser. Ich habe Papa an die Hand genommen, damit er besser laufen kann und schon haben unsere Füße das warme Meer erreicht.

    Ich leg mein Babyphone mal wieder zur Seite, Mama und Papa wollen mit mir im Pool plantschen.

    Bis später,
    Matti

    #SalzzwischendenPobacken
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  • Day36

    Singapur

    December 4, 2017 in Singapore

    Uiuiuiuih waren das viele Lichter und bunte Farben.
    Bis vor einigen Tagen waren wir noch in einer der interessantesten Städte, die ich in meinem langen Leben gesehen hab.
    Ich weiß gar nicht wie ich sie beschreiben kann...wartet kurz, ich muss zum Denken kurz Mamas Handy in den Mund stecken.

    Also angefangen hat es, dass wir einen gaaanz langen Tag hatten, der aufgrund einer Verspätung dieses Flugautos und der Verschiebung der Zeit noch länger wurde.
    Wie auch immer man ne Zeit verschieben kann - Papa kann das bestimmt der ist stark.
    Nunja, auf jeden Fall sind wir dann von Christchurch über Melbourne (Moment, hier war ich schon mal) nach Singapur geflogen. Schon der Anflug war imposant, da Singapur ja eine Insel ist, die aus ganz vielen hohen Häusern bestand.

    In den folgenden drei Tagen sollten wir einige tolle Eindrücke sammeln können. Wobei ich ja sagen muss, dass Mama und Papa mehr begeistert waren, als ich alter Hase. Nichts besonderes. Nur weil wir von der Plattform ( 56. Etage) eines Hauses in die beleuchtete Stadt sehen konnten? Nur weil wir eine Weihnachtsparty im Garden by the Bay bei 30 Grad erlebt haben? Nunja 🤔

    Na gut, es war schon toll, wie diese Stadt strukturiert, sauber, freundlich und interessant daher kommt. Wir haben den Charakter der Stadt nicht so lebendig und charmant erwartet sondern eher wie eine überdimensionierte, charakterlose Großstadt.
    Das war sie natürlich auch in einigen Aspekten, wie z.B. der Steuer für solche lieben Onkels wie den Taximann, der für das fahren seines Brummbrumms neben dem Kaufpreis ein Vermögen zahlen muss, damit er es auch fahren darf.
    Aber irgendwo muss das Geld ja leider herkommen, denn die Einkommensteuer ist bekanntlich verschwindend gering.

    Ach ja, ich durfte Papas ersten Geburtstag mit ihm und natürlich meiner Mama in dieser Stadt verbringen...diesem Staat (Papa korrigiert mich) meine ich... ähm .. was denn nun?
    Ah beides?! Wieder hat er was von mir gelernt (nein, nicht andersrum).

    Na gut, ich muss mal auf die Suche nach dem Umschalter (Mama und Papa nennen das Ding Fernbedienung - aber ich schalte doch damit um) gehen und damit die Klimaanlage im Zaum halten.

    Liebe Grüße nach Deutschland,
    euer Matti

    #ichfreumichaufemil
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  • Day32

    Eine Brise Salz in Akaroa

    November 30, 2017 in New Zealand

    Gestern ging es für meine Mama aufs Meer hinaus, frische Meeresluft schnuppern, während Papa und ich Männergespräche führten. Sie ist mit den kleinsten und zugleich seltensten Delfinen der Welt geschwommen, den Hector Delfinen. Ich war schon etwas eifersüchtig, schließlich bin ich nicht mehr so klein und ich habe auch schon sehr viele andere Babys wie mich gesehen. Aber meine Mama ist wiedergekommen, also muss ich doch etwas ganz Besonderes sein.
    Die Delfine leben vor der Küste des kleinen, französisch geprägten Örtchens Akaroa auf der Banks Peninsula Halbinsel. Das liegt in der Nähe von Christchurch, von wo aus es übermorgen nach Singapur geht! Da sollen riesige Bauklötze stehen. Leider mussten wir deshalb heute unser grünes Bobbycar in Christchurch abgeben. Wir hatten eine wirklich gute Zeit zusammen und hatten gestern noch einen schönen Abend an einem Campingplatz am Meer mit dem Blick auf bunte Bootshäuschen.
    Leider kann meine Uhr keinen Moonwalk.
    Aber es warten neue Abenteuer!

    #FlippermitBaskenmützeundBaguette
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  • Day27

    Wiedersehen macht Freu(n)de!

    November 25, 2017 in New Zealand

    Nach ein paar spannenden Tagen im wilden und rauhen Süden Neuseelands sind wir nun wieder ins Landesinnere gefahren um uns die tolle Region um den Lake Pukaki und Lake Tekapo anzusehen.
    Und wer steht da mit seinem Camper am Ufer eines kleinen abgelegenen Sees? Genau, PIET!
    Seine Eltern hatte er auch wieder mitgebracht. Man habe ich mich gefreut, da habe ich gleich meine zwei Kuchenzähnchen aufblitzen lassen. Die Jungs angelten, während wir Männer uns um das Wesentliche kümmerten, Sonnencremetuben ansabbern.

    Die Nacht verbrachten wir auf einem kostenlosen Campingplatz auf einem Hügel, mit dem atemberaubenden Blick auf die Berge. Von dort aus konnte ich nachts so viele Sterne sehen, wie noch nie in meinem langen Leben! Diese Region in Neuseeland soll auch einer der besten sein, in denen man das machen kann. Um das aufrecht zu erhalten werden in der Gegend um den Lake Tekapo weniger Lichtquellen genutzt, Straßenlampen generell weggelassen oder auch ab einer bestimmten Uhrzeit gedimmt. Für mich war es eine der schönsten Übernachtungen. Die Großen dachten ich schlafe, doch ich habe mit meinem Finger bis tief in die Nacht den kleinen Bauwagen und den großen Teddybär nachgezeichnet.

    So dann,
    euer Matti

    #huiwarderseekalt
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  • Day27

    Mount Cook Nationalpark

    November 25, 2017 in New Zealand

    Ein kleiner Nachtrag zu einem weiteren tollen Ausflug in meiner Babytrage. Wir haben eine Wanderung im Mount Cook Nationalpark gemacht. Dieser ging 3h und das Ziel war ein eisbonbonfarbener Gletschersee (ja, die Farbe gibt es ganz sicher im Farbkreis). Während der Wanderung passierten wir einen kleineren Gletschersee und drei Hängebrücken. Uiuiui, war das hoch! Ich würde jetzt gerne noch über den Inhalt meines kleinen grauen Spielzeugbeutels erzählen, doch Mama und Papa drängen mich dazu nur über die genannte Tour zu schreiben und hier einfach ein paar Bilder einzukleben, da die anscheinend mehr ausdrücken als meine Worte. Sie wissen nicht, dass ich das auf meinem Babyphone alles online machen kann. Okay, da sie mich immer so lieb herumtragen werde ich Ihnen den Gefallen tun!

    Ciao,
    Matti

    #BlauerElefant
    #Teddybär
    #Bärchenrassel
    #Häschenrassel
    #DasMerkenDieNie
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