South Africa
Bitou

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262 travelers at this place:

  • Day8

    Robberg Bay / Wilderness

    March 8, 2019 in South Africa ⋅ ⛅ 19 °C

    Wir haben unsere Zeit in Plettenberg Bay sehr genossen. Haben zum Abschluss noch einen zweistündigen Trail durch das Natur Reservat Robberg Bay gemacht. Er führte uns Bergauf, Bergab und über Stock und Stein an wunderschöner Natur entlang bis zu einem Robbenaussichtspunkt. Da haben wir sehr viele Robben und etliche Delfine sehen können. Was für eine Vielfalt an Natur in nur zwei Stunden, das war toll und wird uns auch immer in Erinnerung bleiben. Als wir dann unserem nächsten Ziel Wilderness näher kamen fing es an zu regnen 🌧 und es wurde merklich kühler. Wir mussten dann die Gegend mit dem Auto erkunden. Unsere Unterkunft liegt erhöht und wir können von der Terrasse aufs Meer blicken aber leider ist es wegen des Regens immer nur ein kurzes Vergnügen. Heute Morgen Regen aber Frühstück mit Blick auf einen Schwarm surfender Delfine 🐬. Wir sind dann nach Oudtshoorn ca. eineinhalb Stunden entfernt in eine Tropfsteinhöhle gefahren und hatten dort eine beeindruckende Führung. Auf dem Rückweg haben wir noch an einem Straußengehege gehalten. Niedliche aber auch Tiere vor denen wir Respekt hatten.Read more

  • Day6

    Plett, Pletter, am Plettesten

    February 18 in South Africa ⋅ ☀️ 24 °C

    Auf dem fünfhunderteinundzwanzig Kilometer langen Weg nach Plettenberg verbringen wir eine Nacht in Stillbaai. Wieso? Keine Ahnung. Oder doch. Ich mag einfach nicht weiterfahren. Und die Villa in Plett - wie es die Coolen nennen - gibt es sowieso erst ab Samstag. Und ich will Wein. Jetzt. Die spontan gebuchte Unterkunft entpuppt sich als ein einziges Zimmer bei zwei älteren Herrschaften. “Bnb” im eigentlichen Sinne. Nachdem der lahme Sandero schlecht parkiert dasteht, werden wir ins Wohnzimmer gebeten. Sitzen und quatschen ist angesagt, schliesslich ist das der primäre Grund für die Beherbergung internationaler Gäste zu diesem unverschämt günstigen Preis. Ich muss allerdings aufs Klo, was mir mein aristokratischer Anstand aber verbietet zu sagen. Also sitze ich tapfer auf meinem Allerwertesten und labere eine viertel Stunde über die Schweiz, unsere längst vergangene Weltreise und allerlei Hochzeiten in Südafrika. Verdammt, ich muss jetzt echt auf die Schüssel. Jetzt.

    Im Laufe der Diskussion stellt sich neben Magenkrämpfen noch heraus, dass das einzige Gästezimmer im Haus doppelt gebucht wurde. Das käme allerdings nur alle zwei Jahre vor. Wieso bleibt ein Rätsel. Die Herrschaften sind aber dermassen übel nett, dass man uns ganz einfach ihr eigenes grosszügiges Gemach zur Verfügung stellt, welches ein Mehrfaches der auf booking.com gebuchten zwölf Quadratmeter zu bieten hat. Sie selber kommen bei der scheinbar ebenfalls übel netten Nachbarin unter. Lustige Leute. Essen will ich an diesem ersten Abend nix mehr. Bin schon wieder zu dick. Zumindest ist das die Meinung der dämlichen Chinos, weshalb sie auch zu Hause bleiben musste und ich stattdessen ihre coolere Freundin - die grosse Schwarze - mitgebracht habe. Aber eine Flasche Pinotage Rosé am Strand muss natürlich schon noch sein. Ist ja Valentinstag. Ein weiterer Top-Grund zum Saufen. Oder Liebe machen. Oder beides. Mehrmals. Aber Südafrika ist schon am ersten Tag auf unserer Seite und serviert uns spontan ein unentgeltliches Valentins-Plättli zum Rosé. Hört doch auf! Ihr seid zu gut zu uns. Das haben wir doch gar nicht verdient. Oder doch? Ich wahrscheinlich schon. Und Sue profitiert einmal mehr. Schön für sie.

    Die zwei verbundenen Villas in Plett sind natürlich auch der totale Wahnsinn. Wie sollte es auch anders sein für Glückspilze wie uns? Oder eben einen Glücksbären wie mich und meine davon profitierende Begleitung und Lebensabschnittspartnerin. Nur so als Beispiel. Unser Haus hat keinen Kühlschrank. Unser Haus hat einen Kühlraum. Total geil. Will ich auch zuhause. Neben der coolen Hütte dürfen wir die nächsten sieben Tage mit so coolen Leuten wie Immi - mein cooler kleiner Bruder - und Ian - mein cooles Patenkind - verbringen. Andere Leute wie der Robin sind auch hier, aber die stören ja nicht. Meistens. Insgesamt siebzehn kleine und grosse Menschen teilen sich die beiden Prachtbauten. Die Begrüssung ist herzlich. Man kennt sich ja schon. Allen voran und sehr zu meiner Freude freut sich Ian wie ein kleines Kind mich zu sehen. Wie sollte er sich auch sonst freuen? Ist ja ein kleines Kind.

    Die hochzeitsvorbereitenden Tage verbringen wir mit BBQs - oder Braai wie der Südafrikaner und die ach so coolen Plett-Sager sagen - und Saufgelagen. Laut Gerüchten ergeben sich dabei auch nächtliche Badeeinlagen von nackten Menschen. Also volltrunkenen Männern. Ich kriege davon natürlich nichts mit, da ich schon wieder mit Robin in der Küche stehe und versuche, die Herzen der anwesenden Meute mit allerlei Leckereien für mich zu gewinnen. Liebe und Bestätigung um jeden Preis eben. Klappt soweit ganz gut. Ehe es bereits in Richtung Ehe geht, geben wir uns noch die volle Plett’sche Touri-Dröhnung mit Wildlife-Sanctuaries, Vogelwarte Sempach, Gruppen-Safari und - ganz wichtig - Winery! Durch diverse Diskussionen entstehen dabei vielfältige Ideen zum anstehenden Maskenball und mein Favorit steht schnell fest. Body-Painting. Ich mach von mir aus auch den Elefanten, denn als Gazelle gehe ich schon lange nicht mehr durch. Egal, Hauptsache der Rest der Gesellschaft - oder deren Hälfte - hat auch nichts an. Ausser Farbe …
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  • Day8

    Pizza nach Mitternacht

    February 20 in South Africa ⋅ ⛅ 24 °C

    Plett ist ein durch und durch weisses Villenstädtchen in welchem die in den umliegenden Townships wohnende schwarze Bevölkerung bei braunen Mitteleuropäern zur Arbeit geht. Das meine ich nicht als Kritik. So ist es eben. Man begegnet sich respektvoll, aber die südafrikanische Politik rund um den ANC hat es nach anfänglichen Fortschritten die letzten Jahrzehnte nicht geschafft, dieses für das gesamte Land nach wie vor typische Ungleichgewicht signifikant zu reduzieren. Das gilt auch für die Autos. Weit über neunzig Prozent der Karren hier sind weiss. Gutmütig, aber weiss. Als Kurzaufenthalter werden wir daran kaum etwas ändern können und so geben wir uns einfach gutmütig und grosszügig. Happy bin ich ja sowieso, denn das überaus beliebte Rindsfilet kostet uns hier unverschämte neun Franken. Das Kilo. Auf der anderen Seite sorgen regelmässige Stromausfälle für gelegentlichen Unmut. Zu lange wurde nicht an geeigneter Stelle investiert und nun muss man sich fast täglich “Wartungsfenster” schaffen, um an der maroden Infrastruktur zu basteln. Kochen wir eben mit Feuer. Wie Männer. Ok, sagen wir wie Jungs mit Bärten.

    Nach dem ganzen Gegrille gibt es zur Abwechslung selbstbelegte Pizza aus dem Holzofen. Definitiv unschlagbar und bei allen Altersklassen beliebt. Auch bei der anwesenden Jungmannschaft, die von den mitgereisten Eltern liebevoll Gremlins genannt wird. Ich schliesse die Jungs sofort ins Herz. Da die unentwegt aktiven Kleinkinder - ich glaube die sind so sechs bis zehn Jahre alt - definitiv schon mehr als ein Mal nach Mitternacht gefüttert wurden, gibt es heute definitiv keine Pizza nach Zwölf. Wollen ja keine Eskalation wie im Film und auch ein wenig Zeit für Gespräche unter Erwachsenen. Der kleine Pizza-Plausch endet trotzdem in einem Debakel. Und daran sind erstaunlicherweise nicht die liebenswerten Gremlins schuld. Nein, wahrscheinlich bin ich es. Oder Sue. Wahrscheinlich ich. Oder die Pizza nach Mitternacht. Egal, irgendwie geraten sich der gute und bei allen beliebte Robin und ich während der Erwachsenendiskussion in die auf meiner Seite wieder üppig wachsenden Haare. Ich könnte jetzt behaupten, dass ich mit allem, was ich gesagt habe, recht habe und sowieso immer richtig liege. Was auch so ist. Aber darum geht es nicht. Ausnahmsweise. Ich lag falsch. Irgendwie. Eine Entschuldigung und ein Kaffee später ist die Krise tags darauf bei nüchterner Betrachtung in nüchternem Zustand auch schon wieder vorbei. Wie soll man denn auch wütend sein auf mich? Auf einen so netten Jungen mit Bart? Unmöglich! Zumindest mittel- und langfristig.

    Der lang ersehnte SchmuDo startet wie gewohnt mit Nana Mouskouri und ihrem “Guten Morgen Sonnenschein”. Und Bier. Klingt nach Fasnacht die sich gewaschen hat - wie es der Stettler Remi ausdrücken würde. Sarmi-Style eben. Doch schnell wird klar, ein Maskenball wird das heute nicht. Es finden sich einfach nicht genügend Sujets für das Bodypainting und alleine mache ich den Elefanten dann doch nicht. Also Rüssel wieder ein- und Chinos angezogen. Schliesslich geht es hier nicht um mich oder meinen Rüssel, sondern um Steffi und Willy. Die heiraten heute. Dieser einmalige, unvergessliche Tag im Leben. Und wir dürfen dabei sein. Herrlich. Nach den mir bekannten Statistiken kommt man(n und Frau) im Schnitt zwar auf zwei einmalige, unvergessliche Tage im Leben, aber diesen statistischen Umstand spreche ich heute natürlich nicht an. Bin ja nicht doof. Schliesslich will ich ja auch beim zweiten Mal wieder dabei sein.

    Doch kaum steckt mein Rüssel in der Chino und die schöne Sue in ihrem schönen Kleid, herrscht angespannte Kampfstimmung. Erneut liegt das nicht an den kleinen Gremlins, sondern an der offensichtlich arg unfotogenen Sue. Ich versuche in diesem spontan entstehenden Bilderkampf den Überblick zu behalten, was angesichts Sue’s auf schmalem Grat wandelnder Contenance gar nicht so einfach ist. Erst nach mehrmaligem Versuch mit diversen Fotografen erklärt sich das eitle Ding mit dem Ergebnis einverstanden. Ausser mit meinem Bier, das darf aus mir unerfindlichen Gründen nicht mit aufs Bild. Komische Sue. Der Rest der Feierlichkeiten verläuft entspannt. Wie es sich gehört. Wunderschöne Location. Wunderschöne Braut. Der Empfang ist herzlich und Willy sieht auch ganz anständig aus. Ein schönes Paar! Was will man mehr? Hm, Strom wäre sicherlich auf der Liste. Aber davon gibt es hier aktuell leider nicht im Überfluss und schlagartig machen auch die ganzen Kerzenständer auf den Tischen doppelt Sinn. Uns gefällt die spontan verstärkte Romantik und für den DJ hat man sicherheitshalber einen Generator angeschmissen. Sind ja nicht doof hier. Die Afterparty findet anschliessend in unserer bescheidenen Pool-Mansion statt und auf vielseitigen Wunsch hin wird weit nach Mitternacht nochmals Pizza gereicht. Den putzigen Gremlins natürlich nicht. Die sind ja schon im Bett. Hoffentlich ...
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  • Day83

    18.04.2019 - Plettenberg Bay Tag 2

    April 18, 2019 in South Africa ⋅ ☀️ 20 °C

    Nachdem wir uns gestern von den letzten Mitreisenden verabschieden mussten, waren wir heute den ersten richtigen Tag nach 3 Monaten nur zu zweit unterwegs. Wir sind zum Robberg Nature Reserve gefahren, das wir beim Dolphin Watching schon vom Boot aus gesehen hatten. Dort gab es einen Wanderweg, der einmal komplett um die Halbinsel geführt hat. Das Wetter war ein Traum und die Aussichten waren immer wieder aufs neue wunderschön. Am meisten Spaß hatten wir aber eigentlich dabei, den Seelöwen zuzugucken wie sie im Wasser rumspringen und vor allem richtig in den Wellen surfen.
    Insgesamt war das echt eine super schöne Wanderung. Die Bilder sprechen wahrscheinlich für sich :)
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  • Day251

    Plettenberg Bay

    October 5, 2019 in South Africa ⋅ ☀️ 21 °C

    Den gestrigen Tag habe wir hauptsächlich im Bus verbracht, um von Kapstadt nach Plettenberg zu fahren.
    Heute haben wir uns den Ort genauer angeschaut. Wir waren auf einem kleinen Markt, sind die "Hauptstraße" entlang geschlendert und haben das tolle Wetter am Strand genossen.
    Im Wasser waren wir aber nicht, denn das ist verdammt kalt. 🥶
    Heute Abend geht es mit dem Bus dann auch schon weiter nach Port Elizabeth.
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  • Day16

    Robberg Trail

    January 14 in South Africa ⋅ ☀️ 25 °C

    Von Plettenberg Bay haben wir nicht so viel sehen können, da wir nur eine Nacht dort verbracht haben. Dennoch haben wir es uns nicht nehmen lassen, Robberg zu bewandern. Also ging es bei unglaublicher Hitze los und wir wurden belohnt: Super Aussicht, wunderschöne Natur, Robben und einen so unglaublich schönen Strand 😍 Wir haben uns dort auch eine schöne Pause gegönnt. Schön in der Sonne liegen und im Meer abkühlen 😊 Wieder etwas fitter ging es dann zum Ziel der Wanderung. Am Hostel angekommen kam 5 Minuten später schon der BazBus (1 Stunde zu früh 😱) und es ging weiter nach Storms River.Read more

  • Day19

    Storms River, die Abenteuer gehen weiter

    January 17 in South Africa ⋅ 🌧 22 °C

    In Storms River und vor allem in unserem Hostel Dijembe war es super. Es ist zwar voll das Hippi-Camping-Hostel, aber es war klasse! Super nette Leute und man hat sich mit allen direkt familier gefühlt, wenn man abends am Lagerfeuer zusammen Lieder gesungen hat 😊
    Mit drei Bewohnern des Hostels sind wir zum Ziplining in den Tsitsikamma-Nationalpark gefahren, wo wir über eine Zipline von Baum zu Baum geschwebt sind. Nebenbei ist das einer der letzten Urwälder Afrikas mit den Yellowwood-Bäumen 😉
    Abends durfte ich das Highlight des Hostels miterleben: Auf einem Pferd an der Bar ein Bier bestellen! 🤗 War das lustig 😁
    Das absolute Highlight war aber natürlich heute der welthöchste Brücken-Bungee-Sprung mit 216 Metern! 😱 Es war so ein abgefahrenes Erlebnis! Man kann das Feeling während des Sprungs garnicht beschreiben. Man ist danach einfach nur noch mega happy und kann nicht mehr aufhören zu grinsen 😅 Es war ein unvergessliches Erlebnis, dass ich jedem nur weiter empfehlen kann!

    Jetzt gehts grade nach Jeffreys Bay, wo wir eine Woche chillen und surfen wollen 🤙
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  • Day82

    17.04.2019 - Plettenberg Bay Tag 1

    April 17, 2019 in South Africa ⋅ ⛅ 19 °C

    Den ersten Tag, den wir in Plettenberg Bay hatten, haben wir mit einer Dolphin-Watching-Tour begonnen.
    Zu Beginn hatten wir leider nicht so viel Glück, sodass wir die ersten 45 min, noch gar kein Tier gesehen hatten. Nach dieser Zeit sind wir dann erstmal an eine Küste gefahren, wo ca. 10.000 Robben leben. Das war echt cool zu sehen, aber trotzdem waren wir zu dem Zeitpunkt eher enttäuscht, weil wir ja eigentlich Delfine sehen wollten. Dann wurde uns aber plötzlich gesagt, dass wir aufstehen sollen, weil von vorne ca. 5 Delfine auf uns zukommen. Diese haben wir auch ganz kurz gesehen, durften ihnen aber zunächst nicht folgen, weil gerade ein Forscherboot deren Verhalten studieren Wollte. Später konnten wir leider auch nicht mehr nah an sie ranfahren, weil die Delfine zu nah an gefährlichen Felsen geschwommen sind. Dann sollte es schon wieder auf den Weg zurück gehen, als plötzlich noch ein Funk reinkam, dass am anderen Ende der Bucht Delfine gesehen wurden. Die haben wir dann auch gefunden und es hat sich um eine Schule aus ca. 500 Tieren gehandelt. Einfach beeindruckend! Wir sind den Delfinen dann noch eine Zeit lang gefolgt, mussten dann aber zurück, da Shannon und Toni den Bus zurück nach Kapstadt bekommen mussten. Wir waren sehr traurig uns schon von den anderen verabschieden zu müssen!
    Den restlichen Nachmittag haben wir dann noch am Strand verbracht und sind da einfach ein bisschen spazieren gegangen und haben die Aussicht genossen, aber es war leider nicht warm genug um ins Wasser zu gehen.
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