Spain
Betancuria

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9 travelers at this place:

  • Day13

    Trennung

    April 19 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute war der Tag unserer Trennung.

    Olaf geht von"Betancuria" über den Berg nach "Antigua" und fährt von dort dann mit dem Bus nach "Costa Calma". Ich werde hingegen die gesamte Strecke zuerst mit dem GR131 gehen und die restlichen 10km irgendwie einen Weg finden.
    Gegen 07:20 Uhr bin ich los und verabschiedete mich von Olaf. Auf den Straßen war keine Menschenseele zu sehen. Zuerst folgten ich dem Weg, welchen wir gestern zu der "Eremita de la Peña" gegangen sind und stieß kurz davor auf den GR131. Diesen folgten ich aber zunächst nicht, sondern ging auf der Straße entlang.
    Keine Ahnung ob es an dem Feiertag "Karfreitag" lag oder es einfach zu früh war. Es kam mir niemand entgegen. Kein Auto oder Radfahrer schien unterwegs zu sein. Trotzdem beeilte ich mich auf der Straße vorwärts zu kommen, denn in einigen Kilometern kreuzte der GR131 eben diese Straße.

    So war es dann auch und ich verließ diese nicht ganz ungefährliche Wanderstrecke und ging an den Abzweig bergauf auf einer sehr steinigen Piste. Es wurde warm und zunehmend windig. Zu kalt um die Jacke auszuziehen und zu warm, nicht zu schwitzen. Unterwegs immer wieder fantastische Ausblicke und Panoramen. Es war einfach überwältigend.

    Ich erreichte "Pajara", ein kleiner und scheinbar verträumter Ort. Die Kirche wird kurz vor Ostern frisch geweisst und zwei Einheimische saßen in einem Straßencafé. Sehr beschaulich und hübsch hergerichtet kam mir dieser Ort vor.

    An einer alten restaurierten Mühle verließ ich dann "Pajara" und folgten erneut einem steinigen Schotterweg. Scheinbar immer bergauf schraubte sich der Weg. Fast hätte ich das Gefühl den Himmel berühren zu können und ich war ganz allein. Keine Behausung, kein Tier, kein Mensch Weit und breit. Aber der kräftige Wind war stetes mein Begleiter.

    Schätzungsweise 15km war die Strecke über die Berge und immer mit dem kräftigen Wind. Die Schönheit der Aussichten war überwältigend. Aber es war auch sehr anstrengend.

    Ich erreichte " Cardón", ein hässlicher Ort mit weit verzweigten Häusern. Kurz dahinter ein noch hässlicheres Kieswerk. Aber dank des Feiertages wohl heute nicht in Betrieb. Von da an zog sich der Weg bis nach "Costa Calma". Erst unter die Autobahn durch, dann neben der Autobahn entlang. Ich vermisse die Ruhe des vorherigen Weges.

    Der Ort "Costa Calma" lebt oder besser, besteht nur aus Touristen. Furchtbar. Im Supermarkt kaufte ich Wasser und setzte den Weg zum Appartement fort. Etwas durch eine Art Sandwüste und schon war ich nach knapp 48km am Ziel.

    Das Apartment erreichte ich erschöpft, aber glücklich. An der Tür ein Zahlencode. Mit diesem erhielt ich den Schlüssel zum Apartment. Olaf hatte das vorher schon ausgemacht. Er war noch am Strand Baden und bereits schon auf dem Rückweg.

    Wir begrüßten uns ausgiebig und erzählten von unseren heutigen Erlebnissen. Dann bereiteten wir das Abendbrot vor und genossen den Abend mit dem herrlichen Blick auf das Meer und den Strand.
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  • Day12

    Si - ein Ruhetag

    April 18 in Spain ⋅ ⛅ 17 °C

    Es sollte ein Ruhetag werden. Denn am nächsten Tag trennen sich Olafs und meine Wege. Er geht nach "Antigua" und von dort mit dem Bus nach "Costa Calma". Ich hingegen werde bis nach "Costa Calma" gehen.

    Nach dem Frühstück in unserem urigen Hotel, brachen wir zu einem Rundgang auf. Das Ziel sollte eine kleine Kapelle sein. Das Wetter war freundlich und leicht bewolkt,. Im Laufe des Vormittags wurde es zusehends sonniger und wärmer und wir zogen unsere Jacken aus. Zuerst folgten wir einem Teilstück vom GR131 und dann den markierten Weg zu "Ermita de la Peña".

    In einem kleinen Ort vor der Ermita "Vega de Rio Palmas", hielten schon die Autos und Busse mit den wanderlustigen Touristen. Jeder roch anders und qietsch bunt waren sie auch anzusehen.

    In einem ausgetrockneten Flussbett führte uns der Weg zu einem ausgetrockneten, aber sehr imposanten alten Staudamm. An dessen Rand und an der Schlucht entlang, führte der Pfad dann zu der kleinen und schneeweißen Kapelle. Es war ein wirklich schöner und entspannter Ort mit tollen Ausblicken.

    Wir nahmen wieder den selben Weg zurück, um in dem Ort uns in der Kirch die Statue der heiligen Jungfrau Maria anzusehen. Diese wurde der Legende nach von einem Mönch gefunden, in dem er helle Lichter und Musik an einem Berg bermerkte und dann dort grub. Diese Marienfigur gilt als Schutzheilige von Fuerteventura. Nur leider war die Kirche geschlossen. Und so gingen wir wieder in Richtung "Betancuria". Aber nach einer Weile bogen wir ab und folgten dem GR131, der in einem großen Bogen dann nach "Betancuria" führte. Kurz vor "Betancuria" sollte er auf dem Weg kommen, an dem Olaf morgen nach 'Antigua" geht.

    Aber bis dahin hatten wir unerwartete und scheinbar nicht enden wollende Aufstiege vor uns. Zwar präsentierte sich dann uns immer wieder ein herrliches Panorama, aber die Beschwerlichkeit war nicht von der Hand zu weisen.

    Wir kamen auch an einem typischen Rastplatz vorbei, wo die Spanier am Wochenende oder wie jetzt auch an Feiertagen hinkommen, grillen und sich entspannen. Der Gründonnerstag ist in Spanien bereits ein Feiertag.

    Wir erreichten schwitzend den "Gipfel" und es war schon beeindruckend von dort oben sowohl "Betancuria", als auch "Antigua" zu sehen. Dann gingen wir den Weg hinunter zu unserem Ort und machten bei dem Minimarkt eine kleine Pause und aßen dort auch etwas. Wie kauften dann dort noch für morgen Wasser, Kekse und etwas Brot ein. Dann gingen wir zurück und brachten die Vorräte in unsere Unterkunft.

    So dann zogen wir erneut los und sahen uns das alte und durchaus sehenswerte "Convent von Betancuria" an. Es war zwar fast nur noch eine Ruine, aber trotzdem sehr hübsch anzusehen.

    Dann gingen wir zurück. Sprachen beim Abendbrot nochmals den morgigen Tag durch und gingen doch erschöpft zu Bett. Hier haben wir uns auch wirklich sehr wohl gefühlt.
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  • Day4

    Mirador risco de las penas

    October 30, 2017 in Spain ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach einer abenteuerlichen Fahrt auf der FV-30 durch enge Serpentinen, am Aussichtspunkt Mirador risco de las penas angekommen. Hier wird man gleich von Streifenhörnchen und Raben begrüßt. Die Aussicht ist grandios.

  • Day4

    Vega de Río de las Palmas

    October 30, 2017 in Spain ⋅ ☀️ 22 °C

    Hier in der Palmenoase Vega de Río de las Palmas, an der FV-30, steht die kleine Dorfkirche Ermita de la Virgen de la Peña. Sie birgt das größte Heiligtum der Insel. Eine 23 cm kleine Alabasterfigur der Maria mit dem Kinde. Sie gilt als die älteste Marienfigur der Insel.

  • Day4

    Betancuria

    October 30, 2017 in Spain ⋅ ☀️ 21 °C

    Für diesen 1405 von Jean de Béthencourt gegründeten Ort sollte man sich etwas mehr Zeit nehmen. Leider habe ich diese heute nicht mehr. Hier gibt es sehr viel zu sehen. Die Highlights sind sicherlich die Kirche Iglesia De Santa Maria und die Casa Santa Maria, wo auch ein 3D Kino mit Vorführungen ist.Read more

  • Day4

    Mirador Morro Velosa

    October 30, 2017 in Spain ⋅ ☀️ 21 °C

    Weiter auf der FV-30, jetzt auf fast 600 Metern Höhe bei den Morro Velosa Statuen angekommen. Der noch etwas höher gelegene, Mirador Morro Velosa, hat heute leider nicht geöffnet. Von hier hat man die beste Aussicht auf den Norden der Insel. Ab jetzt geht es wieder bergab und raus aus den Bergen.

You might also know this place by the following names:

Betancuria

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