Spain
Brens

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9 travelers at this place:

  • Day56

    Olveiroa - Cee 5.7.2018

    July 5, 2018 in Spain ⋅ ☁️ 19 °C

    Und noch eine suuuuperschöne Etappe zum Abschluss! 😊 Wenn auch bei leichtem Nieselregen, aber der fiel nicht durchgängig. Für den Schirm reichte es trotzdem 😎 Sandra hat leider Patella und konnte nicht mehr normales Tempo gehen. Sie wollte aber auch die Zeit beim Marschieren für sich selbst und mit ihrer Musik verbringen. Also trennten sich unsere Wege wieder. Vielleicht trifft man sich unterwegs zufällig noch mal wieder. Vielleicht aber auch nicht 😁

    Heute morgen erstmal lecker mit frisch gepresstem Orangensaft gefrühstückt und dann ging es los. Der Weg war heute wieder supergut zu gehen, kaum Passagen, auf denen man genauer schauen musste, wo man hintritt. Das ist für mich nach der Via immer noch etwas ganz Besonderes und ich weiß es sehr zu schätzen. Es gab auch immer wieder schöne Ausblicke und die Zeit verging wie im Flug. Um 8.30 Uhr losgestiefelt und um 13 Uhr war ich in Cee. Bei dem Wetter kam ich auch nicht wirklich ins Schwitzen, selbst bei den paar Anstiegen nicht und so hatte ich auch zu keinem Zeitpunkt irgendwie Durst. Da auch von den Füßen und dem Rest des Körpers keinerlei Beanstandungen kamen, entfielen die Pausen und ich bin die 23 km durchgelaufen.

    Jetzt trabe ich erstmal zu meiner Bleibe, hoffentlich ist schon jemand da; sie fragten an, wann ich heute erscheine und ich habe 15 Uhr angegeben 😨 egal, ansonsten stromer ich hier noch bischen durchs Städtchen 😁

    Stand heute: 1.291 km 🚶🍀
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  • Day41

    Tag 41: Logoso - Cee 16km

    August 26, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach einem entspanntem Frühstück, bei dem die Sonne über die Hügel kam, ging es los auf die vorletzte Etappe.
    Logoso besteht ja nur aus einer handvoll Häusern, davon eine Herberge/Bar, ein Restaurant und eine Pension, die am Arsch der Welt liegen. Nach ca. 2km erreichte ich den Punkt wo sich die Wege nach Fisterra und Muxia trennen. Muxia liegt ca. 30km nördlich von Fisterra und ist besonders bei Deutschen ein beliebter Abschluß des Jakobsweges.
    Ist mir schon öfter aufgefallen, dass den Spaniern öfters das richtige Maß der Dinge fehlt. Autobahnunterführungen im nirgendwo, so breit, dass eine 4-spurige Straße durchpasst, aber auf beiden Seiten führt nur ein Feldweg hin. Hier ist es ein Gebäude für die Pilgerinformation (vermutlich mit Geldern der UNESCO gebaut, als der Camino Weltkulturerbe wurde). Verschlossen, nicht besetzt, unnütz. Bei den paar Pilgern die nach Finisterre od. Muxia laufen.
    An dem Abzweig hab ich Anna-Maria aus Ungarn getroffen. Zusammen laufen wir den Weg weiter. Durch Wälder, über Hügel bis zu einer kleinen Kapelle mit Rastplatz. Ich mache eine kurze Pause, Anna-Maria läuft weiter.
    Ich geniesse die Ruhe an dem abgeschiedenen Platz. Bis eine spanische Familie eintrifft. Normalerweise würden die sich direkt neben mich setzen. Machen sie ausnahmsweise nicht. Sie nehmen am anderen Ende des Rastplatzes platz. Dafür läuft jeder ein eine andere Richtung und muss den anderen lautstark berichten was er gefunden hat.
    Ok, vorbei ist es mit der Ruhe. Ich mache mich wieder auf den Weg.
    3km den Berg hoch, kurz vor der Bergkuppe, liegt 30m neben dem Weg eine Kapelle mit Quelle. Da mein Wasservorrat zur Neige geht, gehe ich da hin.
    Sogar eine gemauerte Quelle mit Sitzgelegenheit. Das nutze ich aus, fülle meine Flaschen auf und packe mein Essen aus. Kaum bin ich mit essen fertig, kommt ein Spanier mit seinem Sohn. Sie setzen sich dazu. Alles ok. Dann allerdings zieht der Vater seine Schuhe aus und hält die Füße in die Quelle. Mhhh, Spanier!
    Nach einigen Minuten ziehen die beiden weiter und ich freue mich wieder über die Ruhe. Wundervoll! Du hörst nichts. Mal ein Vogel, mal ein Rascheln, dann wieder nichts. Bis die mir bereits bekannte spanische Familie auftaucht. Vorbei mit Ruhe.
    Ich dachte immer deutsche sind nervig. Aber Spanier. Oh, gugg mal eine Quelle. Oma setzt sich halb auf mich drauf, Opa stellt sich 3m von mir entfernt an den Busch und pisst, Enkeltöchterchen fällt fasst in die Quelle und ständig quack - quack - quack in voller Lautstärke.
    Schnell weg.
    Die restlichen km nach Cee wären schnell gelaufen, doch auf dem letzten Hügel vor Cee ist es dann so weit - der erste Blick auf das Ziel. In der Ferne - Finisterre. Das Ziel vor Augen, da braucht man ein paar Minuten.
    Dann gehts weiter nach Cee. Wie so oft, sind die Städtchen an Sonntagen wie ausgestorben. Deshalb laufe ich die 2,5km nach Corcubion und schaue mir den Hafen an.
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