Spain
Ferreiros

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9 travelers at this place

  • Day34

    St. Juan, Sardinen und reichlich Rotwein

    June 24, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 16 °C

    So, jetzt komm ich zur späten Stunde noch dazu, von den Festivitäten an St. Juan – Johannistag – zu berichten, der hier in Spanien groß gefeiert wird. Im Landesinneren mit Lagerfeuer, gegrillten Sardinen und reichlich Rotwein.

    Wir Pilger wurden ja alle eingeladen, leider nahmen nur wenige daran teil, denn die Familie und Freunde der Albergue-Inhaber gaben sich sehr viel Mühe uns alles zu erklären, zu zeigen und uns mit einzubeziehen – was aufgrund der diversen Sprachen sich nicht ganz einfach gestaltete.

    Die Feier dauerte bis spät in die Nacht, ich hab mich dann gegen zehn verabschiedet. Andere, die schon gegen acht zum Schlafen gingen, waren immer noch hellwach, weil es ihnen zu laut war. Zwei mussten sich besonders aufregen, leider muss ich sagen, es waren Deutsche, die irgendwann runter gehen wollten, um den Festivitäten ein Ende zu setzen …. Ein Belgier mit guten Deutschkenntnissen und ich konnten sie mit vereinten Kräften zum Glück davon abhalten. Ich hab ihnen dann meine Ohropax geschenkt, die ich bis jetzt noch nicht gebraucht hatte. Ich konnte bis jetzt immer problemlos einschlafen, ein Paar hab ich noch für den Notfall übrig. Aber zurzeit werd ich die wohl eher nicht brauchen, ich leg mich gerade hin und bin fast sofort weg.
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  • Day10

    Tag 10: As Seixas - Calle

    July 26, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 17 °C

    Was für ein Tag! Ein echt guter Tag!
    Bereits um 6 Uhr sind wir aufgestanden, haben in der Herberge noch was gefrühstuckt und sind zeitig losgegangen. Das war auch nötig, denn für heute waren 36 km geplant. Wir entschieden uns, die heutige Etappe etwas zu verlängern, um morgen mit 30 km in Santiago erreichen zu können.

    Zwei Stunden nach unserem Start kam dann die erste Bar, welche zugleich die letzte Bar auf dem Primitivo war. Nach einem zweiten Frühstück kamen wir 6 km weiter nach Melide, wo der Camino Primitivo mit dem Camino Frances zusammentrifft. Nachdem ich im April vom Camino del Norte auf den Camino Frances gekommen bin und ziemlich geschockt war von den Menschenmassen, habe ich für heute das allerschlimmste erwartet. Wir sind schliesslich in der absoluten Hochsaison unterwegs. Folglich waren wir sehr überrascht, an der besagten Kreuzung nur einige wenige Pilger anzutreffen. Weiter auf dem französischen Weg gehend sahen wir dann doch noch einige Pilger, vor allem viele Junge. Als störend empfanden wir das aber nicht. Im Gegenteil, es diente schon fast als Unterhaltung und Ablenkung von der Kilometerzahl, die noch vor uns lag.

    Bei unserer Mittagspause trafen wir wieder auf Sarah, die sich danach uns anschloss und mit uns mitlief. In Arzua kamen wir dann zu der Kreuzung, wo der Camino del Norte ebenfalls auf den Hauptweg einbiegt. Und auch da wurden wir von den "leeren" Strassen überrascht. Da sah ich ja im April mehr Leute. Ich erinnere mich an die bekannte Churros Bar in Arzua, die ich im April kaum betreten konnte und auch gleich wieder verliess, während sie heute fast leer war. Ich frage mich echt, wo sich all diese angeblichen Pilgermassen versteckten.

    Nach Arzua gingen wir noch 8 km weiter und die Kilometer fingen sich langsam an, bemerkbar zu machen. Ein paar Kilometer vor dem Ziel brannten die Füsse und schlotterten die Knie. Als Mami hinter einen Busch musste, ist sie fast nicht mehr hochgekommen...!

    Für die heutige Nacht haben wir uns zwei Betten in einer Herberge reserviert, da wir nicht abschätzen konnten, mit wievielen Leuten wir rechnen müssen. In der Herberge angekommen war dann aber kaum die Hälfte der Betten belegt. Wir assen noch mit Sarah zu Abend und gehen jetzt schlafen, damit unsere Füsse uns morgen bis nach Santiago bringen mögen.
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    Claudia Björnsen

    Mach das mal nach mit +10 kg auf dem Rücken und 35 km in den Beinen💪🏻😆

    7/27/19Reply

    Das mamamobil - lg papi

    7/28/19Reply
     

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Ferreiros