Tanzania
Gerezani

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22 travelers at this place:

  • Day18

    Auf Schienen quer durchs Land

    September 29 in Tanzania

    Heute wollen wir mit dem Zug von Kigoma nach Dar es salaam fahren. Schlappe 1254 km. Die „Central line“ ist eine der zwei Verbindungen, die es in Tansania gibt und wurde 1905 von der deutschen Kolonialregierung erbaut.

    Obwohl wir uns den „Express-Train“ gönnen, hat man uns schon vorgewarnt, dass dies eine langwierige Geschichte werden könnte. Keiner kann einem sagen, wann wir ankommen. Die Fahrt dauert „between 1 and 3 days“.
    Das ist uns egal. Wir haben ja Zeit und wollen so reisen wie die Einheimischen. Und wir wollen mehr vom Land sehen.

    7 Uhr: Voller Vorfreude auf die Zugfahrt stehen wir am Bahnhof. Mit uns hunderte Leute in den buntesten Kleidern. Wir, als die einzigen Mzungus, fallen natürlich auf und werden interessiert beäugt.

    8 Uhr: es kommt eine Durchsage. Wir verstehen kein Wort, außer uns sind keine mzungus da und nach einigem Rumfragen wissen wir zwar, dass der Zug Verspätung hat, bekommen aber verschiedene Aussagen über die neue Abfahrtszeit. Irgendwann verstehen wir dann, dass es eine Suaheli Zeit gibt und dass deren 2.00 Uhr in unserer Zeitrechnung acht Uhr abends heißt.
    Der Zug hat also 12 Stunden Verspätung. Puhh. Ok wir stoppen ein Bajaji (TukTuk) und lassen uns zum Strand fahren.

    19 Uhr: Im Bajaji. Wir lassen uns wieder zum Bahnhof zurück fahren. Es steht noch kein Zug da. Schlechtes Zeichen. Wieder versuchen wir uns durchzufragen, was los ist. Die ersten paar Gesichter bleiben komplett starr. Doofe Sprachbarriere.
    Eine Stunde später kommt ein junger Einheimischer auf uns zu. „Hey my friend! You remember me from this Morning?“ ENDLICH jemand, der uns weiter helfen kann. Er war einer derjenigen, der heute früh die Durchsage für uns übersetzt hat.
    Leider schlechte Nachrichten: Der Zug kommt erst um 24 Uhr. So warten und warten und warten wir in der überfüllten Bahnhofshalle. Wir kriegen einen extremen Bierdurst und fragen unseren neuen Kumpel Kelvin, der hier in Kigoma studiert, ob es hier eine Bar oder was ähnliches gibt. So verbringen wir die nächsten zwei Stunden bei Bier und Karaoke in einer Bar und tauschen uns mit Kelvin aus. Er lernt von uns, dass man in Deutschland auch Bier trinkt und wir lernen von ihm, wie man Pommes mit Ei auf Suaheli bestellt.

    23 Uhr: Wieder am Bahnhof. Immer noch kein Zug da. Wir schlängeln uns durch das kunterbunte Schlafgelege und machen es uns in einem Eck auf dem Boden gemütlich.

    24 Uhr: “Its amazing. It’s become another day!” sagt Kelvin und lacht sich kaputt. Wir verlieren die Geduld und bitten Kelvin, nachzufragen, wo der Zug bleibt. Freundlich wie er ist, frägt er einen Mitarbeiter und übersetzt: „Any time from now!”
    Ah gut. Also der Zug kann jederzeit kommen. Wir warten ja erst seit 17 Stunden. Felix will aufgeben. „We think about giving up. Going to a hotel. You will wait?” Mit einem breiten Grinsen antwortet Kelvin „For sure. I wait until coming.”

    TIA!!

    1 Uhr: Felix kann nicht glauben, dass kein Mensch weiß, ob und wann dieser Zug kommt. Er sucht nach dem „Station Master“ und wird tatsächlich in dessen Büro vorgelassen, wo er erfährt, dass der Zug wohl um 4 Uhr kommen soll.
    Am erstaunlichsten finde ich eigentlich, dass unter den Hunderten Menschen hier sehr viele Säuglinge und Kleinkinder sind. Auch sie warten seit 18 Stunden. Und wir haben ungelogen in der ganzen Zeit noch kein einziges schreien oder quengeln gehört. Unfassbar!

    Felix hat sich mittlerweile zu den Schlafenden auf den Boden gelegt. Ich unterhalte mich mit Kelvin. Er kümmert sich einfach rührend um uns. Er übersetzt, er führt uns zu den Toiletten und besorgt danach auch noch Seife, er unterhält uns und teilt sogar seinen Maasai-Umhang mit uns. „Feel free. If you have any problem. Please tell me!” Wundervoller Mensch.

    Kurz vor unserer Deadline zum Aufgeben, also um 4 Uhr, kommt er tatsächlich. Unser Zug. Jetzt kann es sich nur noch um 1-2 Stunden handeln bis wir losfahren, erklärt uns Kelvin stolz.

    Trotz dass er selbst nur eine Sitzplatzreservierung hat (und sich trotzdem wie ein Schnitzel auf die Fahrt freut), führt er uns bis in unsere Schlafwaggons. Da wir viel zu nett sind und alle drängelnden Einheimischen vorlassen, ergattern wir in unseren geschlechtergetrennten Kabinen jeweils nur noch die oberste Pritsche. Links und rechts ein 3er Hochbett, dazwischen ein kleiner Gang.

    Wir gehen auf Tuchfühlung mit den Locals. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn als ich in mein Abteil komme, sind da zu den fünf Frauen mindestens nochmal so viele Kinder und der Boden ist übersät mit Tüten, Körben und Kartons.
    Als ich es geschafft habe, mich und mein Gepäck in mein Bett hoch zu hieven, ohne jemanden auf den Kopf zu treten, wünsche ich mir zwei Köpfe kleiner zu sein. Denn für diese Größe wurden die Betten wohl gemacht. Embryohaltung geht gerade so, auch wenn Hintern und Knie dann anstoßen. Egal. Ich bin dankbar, dass ich mich überhaupt hinlegen kann und bin so hundemüde, dass ich direkt einschlummere, noch bevor der Zug abfährt.

    Schnitt. Ich schrecke hoch, schlage mir erst mal den Kopf an der Decke an und weiß nicht, wo ich bin. Ultralaute Partymusik dröhnt aus der Box über meinem Kopf. Ach klar. Ich bin im Zug. Ich schaue auf die Uhr. Es ist acht, ich habe also gerade mal 3 Stunden geschlafen. In meinem Abteil wimmelt es vor Frauen und Kindern in den buntesten Kleidern und Tüchern. Einige mampfen Reis oder Chapati (Fladenbrot), Andere beäugen mich kurz kritisch und schnattern dann weiter. Es ist also ganz offensichtlich keine Schlafenszeit mehr.

    Ungelenk klettere ich aus meinem Hochbett und schaue aus dem Fenster, wo beeindruckende Landschaften vorbeiziehen. Wie in König der Löwen. Nur ohne Löwen.

    Dann mache ich es den Frauen in meinem Abteil nach, bestelle auch einen Chai-Tee mit Chapati und genieße mein Frühstück am offenen Fenster, wo schon wieder aufs übelste hin und her gedrängelt wird. Authentisches Erlebnis. Perfekt. Genau so wollten wir es.

    Nach einem halben Tag Fahrtzeit verstehe ich auch, weshalb Frauen und Männer getrennte Kabinen haben. Es wird affenheiß und „meine Mädels“ beginnen sich nach und nach auszuziehen. Bäuche und Brüste werden ausgepackt. Ständig hängt eines der vielen Babies an einer der vielen Brüste. Nicht selten werden auch beide Brüste simultan angezapft.

    Wir tuckern bereits seit 29 Stunden mit einer „Pole-Pole“-Durchschnittsgeschwindigkeit von 32km/h quer durchs Land , haben zwar keine Dusche (ein Hoch auf Feuchtetücher) und keine Privatsphäre, dafür aber ganz viel Zeit.
    Zeit, um das Leben der Menschen in den Dörfern zu beobachten.
    Zeit, um mit unseren Mitpassagieren in Kontakt zu treten. Zeit, um „Last Card“ zu zocken (wie gut, dass unsere Kili-Jungs es uns beigebracht haben).
    Zeit, mit einheimischen Lehrern das tansanische mit dem deutschen Schulsystem zu vergleichen (immer diese Lehrer!).
    Zeit, den Kopf in den Fahrtwind zu strecken und die so verschiedenen landschaftlichen Szenerien zu genießen.
    Zeit, um sich im mittlerweile gemütlichen Bettchen einzukuscheln, zu lesen und sich dann vom Zug in den Schlaf schaukeln zu lassen. Fühlt sich an wie in einem zu kleinen Kinderwagen, in den man quer gestopft wurde.

    Es ist so wundervoll, einfach mal Zeit zu haben. Wer mich kennt, weiß, wie busy ich immer unterwegs bin. Vielleicht genau deshalb genieße ich das In-den-Tag-leben, das spontane Entscheiden, das Nicht-weit-voraus-planen so sehr.

    Es macht einen gelassener. Freier. Und man übt sich in Geduld.

    Ich fühle mich total im Einklang mit mir selbst und merke ganz deutlich, wie mir das Reisen gut tut.

    Mit der Essensversorgung ist es fast wie beim McDonalds Drive-in: Immer wenn wir in die Bahnhöfe einfahren, rennen Menschen mit verschiedensten Waren (natürlich auf dem Kopf) an den Zug und man kann vom Fenster aus Tomaten, Bananen, Gurken, Mais, Kokosnuss, Erdnüsse, frittierten Fisch, Reisbällchen, Getränke und noch viel mehr einkaufen. Wir shoppen was das Zeug hält, sodass uns schon bald das Kleingeld ausgeht. Auf 5.000 Schilling (ca. 2€), kann kaum einer rausgeben. „Sorry! No change!“
    Diese Schwierigkeit hatten wir schon öfters. Wir versuchen, oft bei den Locals zu essen. Reis oder Ugali (Maisknödel) mit Bohneneintopf, Spinat und ein Stück Fisch/Fleisch drauf ist der Klassiker. Oder halt Chipsi mayai. Pommesomelette. Kostenpunkt 1.000 Schilling, also 40 Cent (!!).

    Kein Wunder sind wir die weißen Bonzen in den Augen vieler Einheimischer. Schon krass - der Kontrast zwischen der recht armen Durchschnittsbevölkerung, die für ein paar Cent zu Mittag isst und den mzungos, die mal schnell für Tausende Euro den Kilimanjaro besteigen, Safari machen und dann noch kurz auf Sansibar chillen.

    Doch von Neid keine Spur. Im Gegenteil. Wir spüren Genügsamkeit, Interesse, Gutmütigkeit, Hilfsbereitschaft, Fröhlichkeit, Gelassenheit und Gastfreundschaft. Da kann man nur den Hut ziehen.

    Unser neuer Kumpel Kelvin ist für uns der Inbegriff dieser ganzen Eigenschaften. Entweder er kommt in unsere Schlafzellen oder wir besuchen ihn vorne bei sich im (übel engen) Sitzabteil. Geschlafen hat er die ganze Zugfahrt noch nicht und ist trotzdem die Freude in Person. „I am always awake. Like a soldier.” Unermüdlich informiert er uns über die verschiedenen Völker, an denen wir vorbei tuckern. Tansanische Ethnologie durch das Fenster. Wie im Museum, nur lebendiger.
    Es ist auch Kelvin, der uns beibringt, dass man vor dem Essen „Karibu“ in die Runde sagt. Das heißt übersetzt „Herzlich willkommen“ und bedeutet, dass man alle Umsitzenden einlädt, bei seinem Essen mit zu futtern (man hofft natürlich, dass keiner das Angebot annimmt). Eine Höflichkeitsklausel, die zur tansanischen Kultur gehört, erklärt Kelvin. Ein harter Brocken für Felix, dem es schon schwer fällt, seine Kekse zu teilen. „Man weiß ja nie, wann man plötzlich in Unterzucker kommt!“

    Nach 21 Stunden warten und 39
    Stunden fahren erreichen wir schließlich unser Ziel Dar es salaam und verabschieden uns von unserem Freund und Helfer Kelvin.

    „I will never forget you. Because you gave me a present. I will remember you until I die.”
    So sehr hat Kelvin uns ins Herz geschlossen, weil wir ihm ein paar Euromünzen und Kopfhörer geschenkt haben.

    Wir verlassen den Bahnhof und stoßen auf eine Front emsig geschäftiger Menschen. Gefühlt greifen hunderte Hände nach uns und zerren an unseren Armen. Jeder will unser Taxifahrer sein, jeder will uns eine Tour andrehen.
    „DON’T TOUCH ME!”
    Die Flitzpipen und ich erschrecken gleichermaßen an Felix’ plötzlicher Lautstärke. Seine Gorillagebärde zeigt Wirkung und wir werden wenigstens kurz in Ruhe gelassen.

    Dann kommt schon der nächste Luri ums Eck. „Hakuna matata rafiki!“, was soviel bedeutet wie „Keine Sorge, Kumpel!“
    Er lacht uns an, wir lachen mit und kurz darauf sitzen wir in seinem Taxi.

    Danke Leben für diese abenteuerliche Reise!
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  • Day38

    Die Tazara-Line

    October 19 in Tanzania

    „Ich kann’s kaum erwarten, wieder einen Bericht von dir zu lesen!“
    „Aber Felix, du warst doch überall dabei. Du hast es selber miterlebt.“
    „Achso stimmt. Aber...ähhh...ich vergess halt immer so schnell wie’s war.“

    Es ist einfach lustig, einen Felix an seiner Seite zu haben. Ausserdem ist sein unerschütterlicher Optimismus Gold wert, als wir uns zum Beispiel das völlig abgeranzte Zimmer mit einer Million Moskitos teilen, der Besitzer mit einer XXL-Gift-Spraydose anläuft, bei der nicht sicher ist, ob er die Moskitos oder uns umbringen will und aus dem Wasserhahn bernsteinfarbene, faulig riechende Flüssigkeit rauskommt. Felix sieht meinen Blick und meint „Ok, ich zähl dir jetzt mal alle Vorteile dieser Unterkunft auf!“

    Mittlerweile sind wir voll im Reisemodus. Neben all den wundervollen Seiten des Reisens haben wir nun schon auch einige der eher weniger Angenehmen durchlebt. Von einer kleinen Lebensmittelvergiftung über massive Moskitoattacken und Duschwasser, bei dem fraglich war, ob man davon wirklich sauberer wird, bis hin zu hohem Fieber mit Schüttelfrost und geschwollenen Mandeln war alles dabei. Bei letzterem war ich kurz davor, mein Blut an einer Malaria-Teststation prüfen zu lassen. Als jedoch jemand meinte, dass ich das wirklich nur machen soll, wenn ich total verzweifelt bin, weil ich eventuell mit mehr Krankheiten zurückkomme als ich hin bin, ließ ich es bleiben.

    Da Malawi unser nächstes Ziel ist, nehmen wir heute die Tazara-Line (TAnzaniaZAmbiaRAilway), die von Dar es salaam bis nach Sambia fährt. Dieses Mal ergattern wir uns First-Class-Tickets und schlafen zwar immer noch geschlechtergetrennt, aber immerhin nur zu viert in der Kabine.
    Die Frauen in meinem Abteil sind in so viele wunderschöne farbenfrohe Tücher (Kitenge) eingewickelt (die ihnen gleichzeitig als Bekleidung, Kopftuch, Babytrage, Decke und Kopfkissen dienen), dass ich zweimal hinschauen muss, ob sie in ihren Betten liegen oder ob es nur ein bunter Tücherberg ist.

    Dieser Zug ist insgesamt um einiges luxuriöser als die Central Line, fährt zügiger und ist sogar recht pünktlich!

    Wie schon bei der letzten Zugfahrt genieße ich am offenen Fenster die verschiedenen Landschaften, die wir auf unserem Weg durchkreuzen und winke den winkenden Kindern zurück, bis mir der Arm fast abfällt.
    Aber ich kann einfach nicht damit aufhören, weil es so schön ist zu sehen, wie sie Luftsprünge machen, wenn sie entdecken, dass ihr Winken erwidert wird. Mit wie wenig Aufwand man doch gegenseitig Freude verbreiten kann.

    Auf dieser Zugfahrt quer durch den Süden zeigen sich die unterschiedlichen Gesichter des Landes in komprimierter Form. Von der recht modernen, trubeligen Großstadt über knochentrockene Savanne und Geröllwüsten, in denen abgeschieden einzelne Lehmhütten stehen, bis hin zu feuchtgrünem, hügeligem Dschungel und schließlich imposanten Bergketten rund um Mbeya.
    Als wir die Eisenbahn dort nach 26 Stunden verlassen, sind wir fast ein bisschen traurig, dass wir nicht bis zur Endstation mitfahren, so viel Freude bereitet uns das Zugfahren.
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  • Day13

    Kilimanjaro National Park

    July 25, 2017 in Tanzania

    Free day in the Kilimanjaro National Park, approximately 15km from Mount Kilimanjaro. Walked to Kilaysia waterfalls located at the bottom of a steep jungle covered ravine with three of our truckmates. Quick swim as it was freezing cold.
    Managed a quick glimpse of Kilimanjaro as the cloud covered it except for 20 minutes.Read more

  • Day15

    Truck Life

    July 27, 2017 in Tanzania

    Our truck is 21 years old, has six wheels and weighs about 9.5 tonnes. It's called Chui, meaning Leopard in Swaheli, as it is our drivers favourite animal. Our driver, Often, is fantastic and is from Nairobi. He has been doing this job for over 20 years, is very passionate and thorough with everything and keeps the truck immaculate and in good working order. It's not uncommon for him to do a full days driving then get under the truck to change something. We have an Australian guide, called Vicky, who is about the same age as us. She is really good at her job and is a good laugh too.
    The day starts with the cook group, who had cooked dinner the previous night, preparing breakfast 30 minutes before it is served , usually toast and porridge or eggs. Meanwhile everyone else is packing up their tent and belongings usually in the dark so we can get away early straight after breakfast. Often people pass the time on the truck looking out, listening to music, reading, sleeping or playing cards, using the big eskies as a table. Not always easy when the beach and sides are open. Roadside lunch stops are quick, with everyone helping the cook team to prepare it, either bean salad, pasta salad, salad sandwiches or cous cous. Some days we just pick up our own food from roadside cafes and stalls, like samosas. On the way to camp the new cook group will be given their budget and have to shop at either a market, roadside or supermarket and buy fresh ingredients for dinner, breakfast and lunch. Evening meals usually take up to 2 hours to prepare as alot of chopping is required. Meals are cooked on the three coal burners and require some careful management as hot water is also needed for washing up as well as cooking the meat, veg and carb dishes. Others put up tents, handwash clothes, sit around and chat, play cards or go to the camp bar. Most campsites are at a campground that is fenced in, has showers that are often heated by wood fires, or cold showers, toilets and a bar.
    Most people travelling are British, although we have some Australian, American, a Maltesse, Danish and an Ecuadorian with generally around 23 people. There are various places that people can join and leave.
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  • Day15

    The long drive home

    August 12, 2017 in Tanzania

    On the truck yesterday I overheard a discussion between two English passengers about the heatwave in England back in June. And as we do, I thought back to myself swimming in the Thames, getting sunburnt at Royal Ascot and popping the top on the Campervan to let the breeze in because it was too hot to sleep. It also feels like it was so long ago, holidays have a habit of that as I am fairly sure that if I were to ask anyone who was in Melbourne if they remember the big chill of June 2017, they would say it hasn't ended! But for me it seems so long ago due to the amount of ground I have covered.

    Yesterday I set off with my new group for the longest drive of the trip so far. We left the powder white sand of northern Zanzibar at 7.30am, spent two hours on a ferry (I stared at the horizon for 1 hour and 50 mins before being drenched by a torrential downpour) then two hours in gridlock traffic in Dar es Salaam (me awake, everyone else asleep) before driving another 9 hours to camp. It was a no lunch day and we were given 10 mins in a mini mart to buy snacks before getting back on the truck. Snacks means biscuits or cassava chips. I also found a can of chilled sparkling pineapple juice. Winning.

    Our camp is in a national park and one of the best camps so far. There are hot showers, a restaurant/bar, swimming pool and, so the sign says, wifi. But let me say, that it's African wifi. I have now learned the true meaning of that. I am told it costs an establishment $250 US per month to maintain a wifi connection, and needless to say, many of these places have issues with "the network" when you arrive so you take the signs with a grain of salt.

    The group are heading off shortly on an optional game drive and I am staying put as we have another 6 hour drive this afternoon to our next camp. Not even the pull of the animals could make me want to break down the tent in the dark today. So I am sitting here with all the activity happening around me, just happy to be able to stand still for a couple of hours in my own company. Very few people get to experience even a fraction of what I have done over the past couple of months and I haven't lost sight of how fortunate I have been to have taken this trip. I also haven't lost sight of the fact that it's not over yet.

    The rest of the long drive home is jam packed with life changing experiences. We will see lots more animals, we get to spend a couple of days off the grid again at Lake Malawi, we are donating clothing, bedding and lots of goggles (a fellow passenger is a gym/pool manager and brought them with her) to some people in Malawi and the final stages will be visiting some of the places we went to 20 years ago in Zimbabwe. I still have memories of Bulawayo and the Rhodes National Park and of course Victoria Falls. It will be sort of a homecoming before coming home.

    If there was ever a way to wrap up the long drive home, then I would say this is picture perfect. But please, no cassava chips today.
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  • Day13

    Mikadi Beach, petit paradis

    August 27 in Tanzania

    Nous faisons le choix de ne pas aller à Zanzibar mais plutôt de privilégier les plages peu touristiques au sud de Dar es Salaam. Et quelle bonne idée! !

    Après un bus local blindé pour le port, une petite traversée en ferry de 10 minutes et un rickshaw de 5 minutes, nous voilà dans un petit coin de paradis. On est juste TROP BIEN!!

    On peut monter notre tente sur le sable, la seule!! Les douches sont au grand air. Il y a un bar au style détendu, un filet de beach volley, des matelas balançoires, un hamac, une petite piscine, un billard et surtout quasiment personne. Le REVE :) On est heureux!!!
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  • Day16

    Le temps passe et on ne se lasse pas de profiter...

    On bouquine, on fait des siestes (dur dur, hein!!), Gero a joué au billard, a jonglé avec un local sur la plage. On a mangé une coconut, des plats locaux. On se baigne bien sûr:) On discute avec les gens de passage, on admire la jolie lune se refléter dans la mer. On observe les scènes de vie devant nous: les ramasseuses d'algues, les pêcheurs, des locaux qui jouent au foot, les promeneurs...

    Bref, on savoure ces beaux moments:)
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  • Day60

    Dar es Salaam

    February 28 in Tanzania

    Wir haben ja nun schon viele Touren in unterschiedliche Slums, Townships oder Favelas gemacht. Dementsprechend hielten wir uns für einigermaßen gut vorbereitet, in Dar Es Salaam eine City Tour zu machen (https://www.kizito-tours.com/). Aber dann war es doch noch etwas anderes, als wir es erwartet hatten. Wir hatten beide das Gefühl, in den Organismus von Dar es Salaam einzutauchen, durch die Lebensadern der Stadt zu fließen: Zuerst auf dem Kivukoni Fish Market (https://migrationology.com/dar-es-salaam-fish-market-auction/) und später auf dem Kariakoo Market (http://www.kariakoomarket.co.tz/): viele Gerüche, Geräusche, Farben und andere Sinneseindrücke prasselten auf uns ein. Überall eine Vielzahl von Menschen, die einkaufen, sich treffen und unterhalten, Spiele spielen usw. Zwischendurch ging es auch um die historisch-kolonialen und moderne Architektur, das war eher stadtgeographisch lehrreich. Nach mehr als 6 Stunden Tour mit Ferdinand waren unsere Köpfe (bei 34 Grad) mit Eindrücken so voll, dass in unsere Unterkunft gefahren sind uns und dort dem Indischen Ozean und dem "Kilimandscharo'" hingegeben haben. Schon verrückt, was so eine Tour auslösen kann.Read more

  • Day12

    Dar-Es-Salam

    August 26 in Tanzania

    Erkundungstag in Daressalam: wir waren im Zentrum spazieren und im Naturkunde-/Landesmuseum. Mir wird noch deutlicher wie wenig ich eigentlich über die deutsch-ostafrikanische Vergangenheit im Kaiserreich weiß. Mein Urgroßvater war in Afrika beim Militär. War der viellicht sogar hier ? Die Deutschen haben hier viele Spuren hinerlassen, die bis heute noch erkennbar sind.
    Später noch am indischen Ozean entlang über den Fischmarkt - riesige Fische bestaunt.
    Spannend war die Fahrt mit dem Dalla dalla (Bus) zum Bahnhof. Eine Fahrt ins Nirgendwo, sind aber angekommen, um dann festzustellen, dass am Sonntag der Bahnhof zu ist. Unser Zug Richtung Malawi, Sambia heißt Tazara. Und dieser Zug ist der einzige, der bei diesem Riesenbahnhof fährt. Und der Zug fährt nur zwei Mal die Woche: Freitag und Dienstag. Schon ungewöhnlich so ein geschlossener Bahnhof, in den 70ern in kurzer Zeit von den Chinesen gebaut. Morgen fahren wir wieder hin, um Tickets zu kaufen. Mal schauen, ob dann etwas los ist. Heute waren da nur zwei Wächter am Tor. Abends lecker in einem strassenrestaurant gegessen. Jetzt wieder in unseren soliden Hotel, dem Safari-Inn, das Sprungbrett für den Ablegerhafen nach Zansibar. Wir haben uns jetzt gegen die Inseln entschieden und wollen eher an die Strände im Süden von Daressalam. Da gibt es Zeltplätze und es ist weit weniger touristisch. Und wir sparen uns die teure Überfahrt. Sonia ist dennoch etwas enttäuscht, da wir so nicht nach Stone town fahren. Bei einer Reise gibt es so viele Möglichkeiten. Aber so bleibt uns auch mehr Zeit für andere schöne Dinge in Malawi, von denen wir noch gar nichts wissen...
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  • Day1

    Daressalam

    July 17, 2011 in Tanzania

    Alles beginnt mit einem klaren Statement:
    "Dieses Jahr machen wir noch eine richtige Fernreise!" und einer ca. 18 Einträge langen Liste. Nach einem ersten langen Blick in die Urlaubsliste bleiben noch 3 mögliche Ziele übrig, die zeitlich machbar wären: die Reise mit der transsibirischen Eisenbahn; mit Rovos Rail von Daressalam nach Kapstadt und Peru-Bolivien-Chile.
    Und der Ritter steigt mit dem höchsten Gebot ein in die kleine Pokerrunde mit seinem Hasen, vermutlich um zum Schluß nach zähen Verhandlungen bei Peru-Bolivien-Chile zu landen.
    Doch was passiert? Afrika! Schon allein die Vorstellung von diesem großen, fremden Land mit all seinen wilden Tieren spricht offensichtlich eine Seite im Hasen an, die weder Hase noch Ritter bis dato kannten...
    Und so steht nach nur wenigen Stunden und fast ganz ohne zähe Verhandlungen fest: Von Daressalam nach Kapstadt! Eine Traumreise mit einem Traumzug! Das Ziel ist AFRIKA!

    Gesagt, getan! Schon am nächsten Tag schreitet der Ritter zur Tat.
    "Du kannst doch nicht schon buchen, bevor wir geimpft sind!"
    Aber auch diese Kleinigkeiten sind schnell gelöst. Mit nur 7 Wochen Vorlauf planen Hase und Ritter ihr bisher größtes Abenteuer: Afrika!
    Von Düsseldorf nach Zürich und von Zürich nach Daressalam.
    Schon allein unser 1. Businessclass-Flug ist eine Offenbarung!

    Entgegen aller Erwartungen ist die Einreise völlig problemlos. Am Flughafen werden wir abgeholt und in ein Taxi gesetzt. Das erste Ziel unserer Reise: Das Mövenpick-Hotel in Daressalam!
    Obwohl schon abends und dunkel ist es heiß in Daressalam. Heiß und feucht!

    Das Einchecken im Hotel gestaltet sich dann schon um einiges schwieriger als die gesamte Einreise nach Tansania. Und während wir eine dreiviertel Stunde darauf warten unser Zimmer beziehen zu können, begehen wir einen (Gottseidank folgenlosen) Fehler:
    Der Willkommensdrink ist alkoholfrei und auf Wasserbasis....
    Gut, dass wir uns am Düsseldorfer Flughafen mit Whisky eingedeckt haben (obwohl das schon ein bißchen peinlich war, morgens um 6 Uhr hochprozentigen Alkohol zu kaufen).

    Und so vergeht der erste Abend in diesem so fremden Land: Wir trinken gemeinsam die Flasche Whisky (fast) aus und sind gespannt auf das, was uns morgen erwartet.
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You might also know this place by the following names:

Gerezani

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