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Reise ins Ungewisse

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  • Mount Sonder

    2 października 2025, Australia ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute tauchen wir ein in die Bergwelt der West MacDonnell Ranges. Wir starten früh am Morgen um 7 Uhr - andere starten zwischen 3 und 4 Uhr Nachts, um den Sonnenaufgang von oben zu sehen. Der Weg führt uns hinauf zum Mount Sonder, der mit knapp unter 1.400m Höhe einer der höchsten Berge des Northern Territory ist.

    Es geht stetig bergauf, sodass wir schon nach kurzer Strecke von einer fantastischen Aussicht begleitet werden. Was wir inzwischen nur zu gut wissen: das Outback ist nicht nur langweiliges flaches Land, vielmehr gibt es immer Neues zu entdecken. Die West MacDonnell Ranges sind das beste Beispiel dafür.

    Der Weg heute führt uns auf eine der Spitzen des Mount Sonder, der Hauptgipfel ist durch seine Beschaffenheit nicht wirklich ohne Ausrüstung zu erklimmen. Von Oben genießen wir den Blick in die Ferne. Nach einer ausgiebigen Pause flitzen wir zurück ins Tal und fahren weiter zum Ormiston Gorge. Hier schlagen wir das nächste Nachtlager auf und versuchen erneut der Hitze am Nachmittag zu entfliehen.
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  • Mereenie Loop Drive

    1 października 2025, Australia ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir verlassen Kings Canyon und fahren die Verbindungsstrecke in die West MacDonnell Ranges - den Mereenie Drive. Etwa 150 Kilometer Outback-Schotterpiste und die hat es in sich. Wir sind sehr froh über unseren 4x4 und heizen beherzt über die Wellblech- und Schlaglöcherstraße. Zeitweilig macht es sogar Spaß, bis der nächste richtig schlimme Abschnitt auf uns wartet. Immer mal wieder stoppen wir, um uns vom Wackeln zu erholen.

    Die erste längere Pause machen wir dann beim Gosse Bluff. Ein 142 Mio. Jahre alter Meteroitenkrater, der spektakulär in einer Landschaft steht, wo er eigentlich nicht hingehört - super spannend!

    Im Anschluss fahren wir weiter zum Redbank Gorge und machen noch einen kurzen, aber anstrengenden Spaziergang hinein in die Schlucht. Danach schlagen wir unser Nachtlager am nahen Campingplatz auf und braten in der Nachmittagshitze.
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  • Kings Canyon

    30 września 2025, Australia ⋅ 🌬 24 °C

    Heute haben wir den Kings Canyon erkundet – und es war eine der abwechslungsreichsten und schönsten Wanderungen, die wir bisher in Australien gemacht haben.

    Schon der Aufstieg hinauf auf das Plateau eröffnete spektakuläre Blicke in die Schlucht mit ihren bis zu 100 Meter hohen, senkrechten Sandsteinwänden. Die Landschaft hier ist rund 400 Millionen Jahre alt: einst Meeresboden, später von mächtigen Kräften angehoben und über Jahrmillionen durch Wasser und Wind zu den heutigen Formationen geformt. Besonders eindrucksvoll sind die verwitterten Kuppeln der „Lost City“ auf dem oberen Plateau, die an eine versteinerte Stadt erinnern.

    Wir haben mehrere Side Trips gemacht:
    Der Creek Walk führte uns in den Canyon hinein, wo die gewaltigen Felswände von unten aus der Nähe noch beeindruckender wirkten.

    Vom Cotterills Lookout hatten wir einen grandiosen Rundblick über den Canyon und die umliegende Wüstenlandschaft.

    Am Garden of Eden, einer grünen Oase mit Wasserloch, konnten wir die Ruhe genießen – ein krasser Kontrast zur kargen, roten Felslandschaft. Hier überleben Pflanzenarten, die sonst nur noch selten im Outback zu finden sind.

    Die Mischung aus Geologie, Vegetation und spektakulären Aussichten machte diese Wanderung für uns einzigartig. Kings Canyon vereint Naturwunder und Vielfalt auf engem Raum – ein Erlebnis, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

    Zum Abschluss dieses fantastischen Erlebnisses gibt's noch einen leckeren, aber gewöhnungsbedürftigen Kamelburger.
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  • Unterwegs zum Kings Canyon

    29 września 2025, Australia ⋅ 🌬 34 °C

    Wir verabschieden uns vom Uluru und fahren weiter in Richtung Kings Canyon. Einen ersten kleinen Spaziergang machen wir bei den Kathleen Springs. Wenn es regnet erwartet einem am Ende der Schlucht ein Wasserfall. Da es schon länger trocken ist, bleibt nur ein Wasserloch zum Bestaunen übrig. Das allerdings zieht in der sonst so trockenen Wüste allerlei Vögel an.

    Weiter fahren wir anschließend zum Kings Canyon, wo wir morgen eine schöne Wanderung entlang der Schlucht planen.
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  • Kata Tjuta

    28 września 2025, Australia ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach dem Sonnenaufgang am Uluru haben wir einen Tagesausflug zum nahe gelegenen Kata Tjuta gemacht – den „vielen Köpfen“, wie die Anangu dieses eindrucksvolle Felsmassiv nennen. Zuerst sind wir die knapp 8 Kilometer lange Valley of the Winds Rundwanderung gegangen. Der Weg führte uns durch enge Schluchten, vorbei an gewaltigen Kuppeln und zu Aussichtspunkten mit atemberaubendem Blick in das weite Tal. Geologisch bestehen Kata Tjuta im Gegensatz zu Uluru nicht aus Sandstein, sondern aus grobkörnigem Konglomerat – einer Mischung aus Kieseln, Steinen und Sand, die sich über Millionen von Jahren verfestigt hat. Dadurch wirken die Kuppeln rauer und vielfältiger in ihrer Struktur.

    Danach sind wir noch den Weg in den Walpa Gorge gegangen, eine kurze, aber eindrucksvolle Schlucht mit steilen Felswänden und überraschend viel Vegetation, die sich dank des schattigen Mikroklimas hier hält. Auch dieser Ort ist für die Anangu von kultureller Bedeutung.

    Kata Tjuta gilt als noch heiliger als Uluru, viele Geschichten und Zeremonien sind jedoch geheim und werden nicht mit der Öffentlichkeit geteilt. Deswegen ist das Fotografieren von Gesteinsformationen entlang der Rundwanderung aus Respekt gegenüber der Aborigine verboten.

    Es war ein intensiver und abwechslungsreicher Tag, an dem wir nicht nur die beeindruckende Geologie, sondern auch die spirituelle Tiefe dieses Ortes gespürt haben.
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  • Sonnenaufgang am Uluru

    28 września 2025, Australia

    Heute früh waren wir am Sunrise Point, um den Sonnenaufgang über Uluru zu erleben. Schon vor Sonnenaufgang war es sehr voll, viele Menschen warteten gespannt mit Kameras. Zum Glück haben wir etwas abseits einen schönen Platz für uns gefunden. Als die ersten Sonnenstrahlen den Felsen trafen, begann er langsam in warmen Rottönen zu leuchten – ein eindrucksvolles Farbspiel, das jede Minute anders wirkte. Trotz der vielen Besucher war der Moment sehr besonders und ruhig. Ein perfekter Start in den Tag. Czytaj więcej

  • Sonnenuntergang am Uluru

    27 września 2025, Australia ⋅ ☀️ 28 °C

    Am Abend waren wir am Sunset View Point, um den Sonnenuntergang über Uluru zu erleben. Mit jedem Moment veränderte sich die Farbe des Felsens – von hellem Orange über tiefes Rot bis hin zu einem fast schokoladenbraunen Ton, während die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwand. Die Stimmung war generell ruhig und feierlich, viele Besucher saßen und standen da und schauten fasziniert zu. Es war ein wunderschöner Abschluss des Tages und ein unvergesslicher Anblick, wie Uluru im Abendlicht regelrecht zu leuchten schien. Czytaj więcej

  • Uluru Base Walk

    27 września 2025, Australia ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute haben wir den Uluru Base Walk gemacht – einmal rund um den Felsen, etwa 12 Kilometer. Es war beeindruckend, wie unterschiedlich Uluru aus jeder Perspektive wirkt: mal glatt und majestätisch, dann wieder voller Höhlen, Falten und Felsüberhänge. Aus der Nähe sieht man deutlich die Eisenoxide, die dem Sandstein seine intensive rote Farbe geben, und man versteht, warum Uluru geologisch so einzigartig ist – ein einzelner Monolith, der seit über 500 Millionen Jahren hier steht.

    Besonders faszinierend waren die heiligen Stätten der Anangu, der traditionellen Eigentümer. Entlang des Weges erzählen Tafeln ihre Geschichten, Legenden und spirituellen Bezüge zu bestimmten Höhlen und Wasserlöchern. Manche Orte sind so bedeutend, dass fotografieren nicht erlaubt ist – was den Respekt und die tiefe Verbindung der Menschen zu diesem Ort spürbar macht.

    Trotz der Hitze war der Rundweg gut machbar, da wir früh gestartet sind. Am Ende blieb das Gefühl, nicht nur ein Naturwunder gesehen, sondern auch ein Stück lebendige Kultur erlebt zu haben. Uluru wirkt aus der Nähe noch kraftvoller, als man es sich vorstellen kann.
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  • Ankunft im Northern Territory

    26 września 2025, Australia ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir überqueren die Grenze ins Northern Territory (NT) und damit - man glaubt es kaum - verändert sich die Landschaft nochmal ein bisschen. Der Boden ist nun sandiger und die Farben meist so richtig Rot. Jetzt haben wir das Gefühl, dass wir wirklich im Nichts angekommen sind. Wir machen halt an einem Rastplatz und später an einem Aussichtspunkt zum Mount Conner. Inzwischen sind die Fliegen tagsüber unerträglich, ohne Fliegennetz geht nichts mehr - selbst kurze Stopps verlangen einem alles ab. Die Nacht verbringen wir in Curtin Springs, morgen geht es weiter zum Uluru. Dann wird ein langer Traum von Robin endlich in Erfüllung gehen. Czytaj więcej

  • "The Breakaways" und "The Dog Fence"

    25 września 2025, Australia ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir gehen etwas Offroad und fahren zum Kanku-Breakaways Conservation Park. Die Landschaft ist ein spektakuläres geologisches und kulturelles Gebiet nahe Coober Pedy, bekannt für seine farbenprächtigen, flachköpfigen Tafelberge und bunten Hügel, die wie vom Landschaftsbild abgebrochen wirken. Dieses Gebiet, ein heiliger Ort der Aborigines, wurde durch Erosion nach dem Zurückweichen eines urzeitlichen Binnenmeeres geformt. Dadurch entstanden die leuchtenden Sandsteinfarben, die sich bei Sonnenauf- und -untergang dramatisch verändern.

    Die außergewöhnliche Landschaft diente außerdem als Kulisse für Filme wie Mad Max Beyond Thunderdome.

    Am Rand des Parks befindet sich ein Abschnitt des längsten Zauns der Welt – des 5.300 km langen Dog Fence, der zum Schutz der Schafe vor Dingos errichtet wurde. Wir stoppen auch hier, aber am Ende ist und bleibt es nur ein langer Zaun.
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  • Coober Pedy

    24 września 2025, Australia ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir erreichen Coober Pedy - und sehen schon auf den ersten Blick, das es hier anders ist.

    Coober Pedy ist eine Opalabbaustadt im Outback von Südaustralien (etwa 850km nördlich von Adelaide), die als „Opal-Hauptstadt der Welt“ bekannt ist. Sie ist der weltweit größte Produzent von Opalen, die aus den Rissen und Hohlräumen einer vor Millionen von Jahren zurückgewichenen Meeresablagerung entstanden sind. Der Abbau erfolgt oft in kleinen, familiengeführten Minen. Touristen können sogar „Noodling“ (Opal-Sieben) an den Halden betreiben.

    Aufgrund fehlender Ressourcen vor Ort und der extremen Sommerhitze bis über 50 Grad leben viele der Einwohner (1.400 in 2021) in unterirdischen Wohnungen, die als „Dugouts“ bekannt sind, da die Temperaturen dort konstant bei um die 22 Grad bleiben. Die Stadt bietet unterirdische Hotels, Kirchen, Restaurants, Bars und sogar einen Golfplatz ohne Rasen.

    Coober Pedy ist auch für seine außergewöhnliche Landschaft, das Fehlen von Vegetation, die zahlreichen Minenschächte und ihre Funktion als Kulisse für Filme wie „Mad Max“ berühmt.

    Wir besuchen Minen, Wohnungen und Kirchen und lassen den Abend mit dem Sonnenuntergang ausklingen. Bei einem Kaltgetränk und leckerem Essen reflektieren wir das Erlebte. Endlich verstehen wir die Zeile aus unserem Australien-Lieblingslied (Home among the Gumtrees): 🎵 "some people like their houses with fences all around, others live in mansions and SOME BENEATH THE GROUND...."
    Nichts für uns, darin sind wir uns einig!
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  • Lake Hart

    24 września 2025, Australia ⋅ ☀️ 12 °C

    Wir folgen dem bekannten Stuart Highway nach Norden. Die desolate Landschaft fasziniert uns, gleichzeitig sind wir geschockt von der Menge toter Tiere (vor allem Kängurus) entlang der Straße.

    Wir stoppen am Lake Hart und starten eine kleine Tour über den riesigen Salzsee. Dabei werden wir stark an das Salar de Uyuni in Bolivien erinnert. Im Anschluss fahren wir unserem Tagesziel Coober Pedy entgegen. Czytaj więcej

  • Start ins Outback

    23 września 2025, Australia ⋅ 🌙 18 °C

    Der Start des langen Weges nach Norden. In Port Augusta bekommen wir noch eine neue Windschutzscheibe, weil wir uns einen unschönen Steinschlag eingefangen haben. Danach noch ein paar Einkäufe und letzte Erledigungen und schwupps ab auf die Straße.

    Es dauert nicht lange, bis wir das "Willkommen im Outback"-Schild passieren. Mit dem Schild verändert sich auch die Landschaft - in rotes Ödland. Von Port Augusta bis Pimba (unserem Nachtlager) sind es nur 175 Kilometer, aber schon diese kurze Distanz gibt uns einen ersten Eindruck davon, was auf uns zukommt.
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  • Tour durch die Flinders

    22 września 2025, Australia ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir starten den Tag mit einem Ausflug zum Arkaroo Rock. Ein Ort, an dem Malereien der Aborigines bestaunt werden können.

    Anschließend starten wir eine Rundfahrt durch Ikara (Flinders Ranges in der Sprache der Aborigines). Auf unbefestigten Schotterstraßen fahren wir durch diese raue, trockene Landschaft und machen den ein oder anderen Stopp, um z.B. eine yellow footed rock wallaby Kolonie zu beobachten.

    Später verlieren wir auf einem Seitentrip den Weg und folgen stattdessen dem Flussbett für eine Zeit lang, wodurch wir die 4WD-Funktion unseres "Little Beast" zum ersten Mal so richtig testen müssen/können. Gut, dass wir schon ein bisschen notwendige Erfahrung hierfür auf K'gari gesammelt haben. Dadurch war der Umweg eher spaßig als beängstigend.

    Nachdem wir im Nationalpark auf unserer Tour heute etwa 100 Emus gesehen haben, stoßen wir am Ende sogar noch auf eine Familie mit sechs kleinen Chicks.

    Am Abend gibt's ein leckeres Parmi im Pub in Quorn. Zum Abschluss des Tages schauen wir uns dann noch die Lichtshow auf den Quorn-Silos an und lernen dabei noch etwas mehr über die Historie der Umgebung. So endet ein fantastischer Tag.
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  • Saint Mary Peak

    21 września 2025, Australia ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute wagen wir uns an die 22 Kilometer lange Wanderung hinauf zum Saint Mary Peak, dem höchsten Berg der Flinders Ranges (1.189m). Der Rundweg soll laut Plan 9 Stunden dauern. Deshalb - und um der späteren Hitze zu entgehen - starten wir recht früh am Tag. Los geht es mit einem recht gediegenen Anstieg, bis wir auf einmal vor einer Felswand stehen. Die Kletterei beginnt. Später treffen wir eine Frau die sagt: "ich habe mich ein bisschen wie Spiderwoman an der Wand gefühlt", was es am Ende wohl ganz gut beschreibt.

    Mit dem Aufstieg wird auch die Sicht ins Umland immer besser und am Gipfel angekommen, genießen wir einen fantastischen 360 Grad Rundumblick. In die eine Richtung der Wilpena Pound, der von hier oben nochmal mehr wie ein Meteroitenkrater aussieht. In eine andere Richtung ein weiter, super spannender Canyon. Und gen Nordwesten blickend bekommen wir schonmal eine Idee, was in den nächsten Wochen auf uns wartet: nämlich nix - und davon ziemlich viel.

    Wir laufen weiter auf dem Rundweg, der uns nun bergab hinein in den Wilpena Pound führt. Die Strecke wird schnell etwas eintönig, zum Glück stoßen wir noch auf ein paar Emus und Kängurus. Nach 6 knackigen Stunden haben wir die Strecke dann aber sogar in nur 2/3 der angedachten Zeit gemeistert und können den Rest des Tages entspannen.
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  • Mount Ohlssen Bagge

    20 września 2025, Australia ⋅ ☀️ 14 °C

    Am Morgen lassen wir es mit einem leckeren Frühstück gemütlich angehen - immerhin feiern wir Mandanas Geburtstag und haben deshalb überhaupt keinen Stress.

    Später starten wir eine kleine aber feine Wanderung vom Campingplatz aus hinauf zum Mount Ohlssen Bagge. Jetzt im Frühjahr, wenn die Temperaturen noch nicht so extrem sind und der letzte Regen noch gar nicht so lange her ist, sieht es an dieser Stelle im Outback sogar noch recht saftig grün aus. Oben angekommen eröffnet sich uns der Blick über den Wilpena Pound - eine Landschaft, die fast wie durch einen Meteoriten-Einschlag geprägt aussieht. Phänomenal!

    Den Rest des Tages entspannen wir uns einfach nur noch und lassen es uns gut gehen.
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  • Auf dem Weg ins Herz der Flinders

    19 września 2025, Australia ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir fahren weiter nach Wilpena Pound und erreichen damit den wahrscheinlich spannendsten Teil der Flinders Ranges. Kurz nach Port Augusta geht das Outback so richtig los und die Landschaft verändert sich noch einmal dramatisch. Einen ersten Stopp machen wir im kleinen historischen Ort Quorn und werden überrascht von dessen Charme. Danach folgen diverse Stopps entlang der Strecke nach Wilpena Pound, viele Aussichtspunkte sind spektakulär. Wir halten außerdem bei historischen Siedlungen des späten 19. Jahrhunderts. Beim Blick in die Umgebung wird uns recht klar, warum die Menschen hier nicht allzu lange ausgehalten haben. Czytaj więcej

  • Hidden Gorge

    18 września 2025, Australia ⋅ ☀️ 23 °C

    Wir sind noch im Mount Remarkable Nationalpark unterwegs und starten heute eine 18km Wanderung im südlichen Teil des Parks. Diese führt uns zum und durch den Hidden Gorge und entpuppt sich als extrem abwechslungsreich.

    Los gehts mit einem knackigen Anstieg entlang der Kammlinie, bei dem wir tolle Ausblicke in Richtung Meer haben. Danach steigen wir hinab in die Schlucht und folgen dem kleinen Bächlein. Wie im Alligator Gorge ist die Landschaft geprägt von roten, steilen Klippen. Doch irgendwie sieht es auch anders aus. Trotz einiger Schulklassen, auf die wir treffen, ist es hier deutlich ruhiger und weniger touristisch. Das gibt uns Zeit, die Natur in Ruhe zu bestaunen.
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  • Alligator Gorge

    17 września 2025, Australia ⋅ ☀️ 15 °C

    Wir starten unsere Reise gen Norden und machen zuerst Halt beim Alligator Gorge im Mount Remarkable Nationalpark. Ein spannende Wanderung führt uns durch die enge Schlucht vorbei an faszinierenden Steinformationen. Die roten Felsen harmonieren hervorragend mit dem saftig grünen Gräsern. Ein Teil unserer Wanderung führt uns durch ein recht frisches Waldbrandgebiet, wo erst im Februar ein verheerendes Feuer gewütet hat. Einmal mehr zeigt die Natur, zu was sie fähig ist. Außerdem werden wir während unserer Runde von etwa 4.000 Fliegen begleitet, was dann nach einer Weile doch ein bisschen nervt.

    Abgesehen von der Wanderung im Nationalpark machen wir auf unserem Weg auch ein paar Stopps in kleinen Örtchen. Wir sind zwar noch nicht ganz da, aber so langsam kommt schon Outback-Feeling bei uns auf. In einer Bäckerei gönnen wir uns zwei leckere Pies (Nes Kelly Pie und Eggs Benny Pie). Für uns steht außer Frage, dass Australien bessere Pies macht, als Neuseeland.

    Am Abend schlagen wir unser Lager in einem Camp im Nationalpark auf. Zum ersten Mal seit dem Kauf bauen wir das Gesamtpaket auf und machen es uns so richtig gemütlich.
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  • Barossa Valley

    6–12 wrz 2025, Australia ⋅ ☀️ 20 °C

    Barossa Valley – Eine Woche im Weinparadies.

    Unsere Woche im Barossa Valley war ein unvergessliches Erlebnis. Die Region zeigte sich von ihrer besten Seite: sanfte Hügel, endlose Rebenreihen und kleine, charmante Ortschaften, die wir auf unserer Rundfahrt durchs Tal und ins Eden Valley entdeckt haben.

    Besonders eindrucksvoll waren die Besuche der Weingüter Hemera, Gibson und Two Hands. Überall wurden wir herzlich empfangen und konnten die Vielfalt und Qualität der Weine erleben. Im Mittelpunkt stand für Robin der kräftige, charaktervolle Shiraz, für den das Barossa Valley weltweit bekannt ist. Jede Verkostung hatte ihren eigenen Charme – vom rustikalen Weinkeller bis hin zum eleganten Tasting Room.

    Neben den Weinen hat uns auch die entspannte Atmosphäre des Tals begeistert. Zwischen den Verkostungen ließen wir uns Zeit, durch kleine Orte zu bummeln, die lokale Küche zu probieren und das besondere Lebensgefühl der Region aufzusaugen.

    Am Ende bleibt das Gefühl, eine Woche lang in die Seele des australischen Weinbaus eingetaucht zu sein – genussvoll und entspannt.
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  • Wiedersehen macht Freude

    31 sierpnia 2025, Australia ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir sind zurück in Australien! Ein kleiner aber feiner Umweg mit Sinn, denn wir freuen uns auf das längst überfällige Wiedersehen mit Jana und Flo. Und wo könnte das besser klappen, als in Sydney - ihrer Lieblingsstadt. Zuerst gibt es natürlich viel nachzuholen, deswegen sitzen wir die meiste Zeit irgendwo in Parks oder Cafés zusammen und kommen aus dem Erzählen nicht mehr heraus.

    Und dann steht auch noch der Sydney Marathon an, bei dem wir unseren lauffreudigen Flo selbstverständlich bestmöglich unterstützen. Zusammen mit Jana feuern wir ihn während des Laufes von außen kräftig an und haben dabei selbst richtig Spaß. Nach Silvester vor zwei Jahren das nächste Großevent in dieser Stadt.

    Nach einer wunderschönen Woche zu viert, heißt es dann aber mal wieder viel zu schnell Abschied nehmen. Wir werden die beiden vermissen und freuen uns schon heute auf das nächste Wiedersehen!
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  • Nadi

    25 sierpnia 2025, Fidżi ⋅ ⛅ 30 °C

    Unseren letzten Stopp auf Fiji machen wir in Nadi. Wir entscheiden uns auch hier gegen eine eher teure Tour und entspannen einfach weiter. Kleine Ausflüge füllen unsere Tage auch so ganz gut. In Nadi ist es merklich heißer als im Süden der Insel, weshalb wir ungewohnt viel Zeit am Pool verbringen.

    Einen religiös interessanten Ausflug machen wir zum "Sri Siva Subramaniya Swami", dem größten hinduistischen Tempel auf der Südhalbkugel. Das bunte Bauwerk beeindruckt uns mit seinen detailreichen Gopurams (Tortürmen) und vielen geschnitzten Figuren von Göttern und Fabelwesen. Besonderer Bonus: der Tempel ist in weiten Teilen frisch bemalt, wodurch die Farben ganz besonders hervortreten. Wir konnten sogar zwei Malern bei ihrer filigranen Arbeit zuschauen.
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  • Chillout Pacific Harbour

    22 sierpnia 2025, Fidżi ⋅ ☁️ 25 °C

    Unsere nächste Unterkunft liegt in Pacific Harbour. Statt Schnorchel- gibt es hier einen fantastischen Badestrand. Wir bleiben im Entspannungsmodus und lassen uns treiben. Das Wetter ist mäßig bis gut - recht warm, aber ordentlich windig und ab und an zieht mal ein kleiner Schauer durch. Das Meer ist dadurch etwas wilder, weshalb wir uns vorerst gegen Ausflüge aufs Wasser entscheiden. Czytaj więcej