• Bigna und Dave
  • David Reinhardt
  • Bigna und Dave
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PANAMERICANA

Une aventure ouverte par Bigna und & David En savoir plus
  • Page und Horseshoe Bend

    30 nov.–2 déc. 2024, États Unis ⋅ ☀️ 1 °C

    Die Nacht vor Page haben wir per Zufall am Strassenrand verbracht, da wir Karin und Frank (Sing travel and love) da beim Vorbeifahren gesehen haben. Wir drehten also um, um uns zu ihnen zu gesellen. Hätten wir da schon gewusst, dass wir auf Nuggets und Wein eingeladen werden, hätten wir uns wohl vorher überlegt ein Dessert mitzunehmen. Doch unsere Vorräte sind von den vielen Wüstenwochen erschöpft und wir benötigen umbedingt mal wieder eine Aufstockung. Umso mehr war es eine wahre Freude von den beiden mit gutem Essen verwöhnt zu werden und wir haben uns natürlich mega gefreut aufs wiedersehen ;) Danke nochmals!

    In Page angekommen hatten wir endlich mal wieder die Möglichkeit ordentlich in einem grossen Wallmart einkaufen zu gehen und endlich haben wir auch wieder mal Internet, da unsere neue Simkarte bis jetzt kein Internet hatte und wir schon dachten, dass das Kackteil nicht läuft. Doch tatsächlich hatten wir in den letzten hunderten Km einfach keinen Empfang, da es keine Netzwerkabdeckung von unserem Anbieter gibt.
    Natürlich gibt es sobald man Internet hat viel zu tun und wir organisieren uns ein Hotel für das kommende Vegas in einigen Tagen. Wir Übernachten die erste Nacht auf dem Wallmartparkplatz und die darauf folgende ein wenig ausserhalb in der Wüste. Wir besichtigen noch den lake Powel und dessen grosse Staumauer.
    Was wir uns trotz dem Eintritt nicht entgehen lassen ist der bekannte Horseshoe Bend. Das Ganze ist natürlich äusserst touristisch und es ist schwer ein Foto ohne hunderten Menschen drauf zu ergattern. Wir machen einige Fotos und freuen uns über die tolle Form, die die Natur geschaffen hat. Der Wow Effekt bleibt hingegen aus, wahrscheinlich, da wir die Flussschlaufe einfach schon zig Male auf Fotos in Reiseberichten gesehen haben.
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  • North Rim oder doch nicht?

    1–2 déc. 2024, États Unis ⋅ ☀️ 7 °C

    Der Plan war einfach vor Vegas wollten wir noch den Noth Rim des Grand Canyon besuchen. Wir waren bereits früh unterwegs, da wir den Touris zuvorkommen wollten. Als wir jedoch die lange Strecke an den North Rim fuhren, war da einfach kein anderes Fahrzeug unterwegs. wir liessen uns davon nicht verunsichern und fuhren bis zu einer geschlossener Schranke vor dem North Rim. Ah stimmt da war doch was, hatte vor langer Zeit mal gelesen, dass der North Rim im Winter geschlossen wird und habe es gekonnt wieder vergessen...Tja und was jetzt?
    Ich studiere meine Offlinekarte und sehe, dass ich durch Pisten und Wege im Wald einige Aussichtspunkte welche im National Forest liegen erreichen kann. Klingt irgendwie nach einem Plan, doch da lag schon einiges an Schnee und unsere alten Reifen mit wenig Profil machen das Ganze nicht einfacher.
    Wir verringern also den Luftdruck in den Reifen und starten in die Schneestrecke. Den Berg hoch ging ziemlich gut doch runter war immer wieder eine Rutschpartie. Nach einiger Zeit und tiefer Fahrt durch den Wald kamen wir am ersten Aussichtspunkt an. Nach nur kurzem Laufen hatten wir endlich eine gute Sicht auf den riesigen Canyon. Wirklich beeindruckend!
    Auf der Karte sehe ich, dass es noch mehr Aussichtspunkte gibt und natürlich wollen wir mehr. Es gibt einfachere Kiesstrassen zu den Aussichtspunkten, jedoch müssten wir für jeden der kommenden Punkten viele Kilometer zurück und wieder nach vorne zum Canyon fahren. Doch ich finde auf der Karte eine kleine Verbindungsstrecke welche jeweils durch Canyons führt und tief im Wald verläuft. Natürlich entscheide ich mich für die weniger schlaue Option und starte in die kleinen 4x4 Waldwege.
    Ich muss umgestürzte Bäume umfahren und durch Schlamm und Eislöcher fahren. Das ganze erinnert mich an Offroadabenteuer welche ich jährlich mit Kollegen unternehme. Nur dieses Mal bin ich alleine und dies weit weg von jeglicher anderen Menschenseele. Tatsächlich haben wir den ganzen Tag niemand anderes angetroffen.
    Bei einer steilen Abfahrt komme ich dann ins rutschen. Schlumpf schaffte es vor einem Umgekippten Baum so knapp ins stehen zu kommen. Wir schauen uns die Situation an und denken, dass zurückfahren die bessere Option wäre, da das kommende Streckenstück ziemlich ausgewaschen und steil ist. Ich versuche also zurückzusetzen. Immer wieder versuche ich es, jedoch haben meine Räder keine Chance den glatten und steilen Weg wieder hochzukommen. Wir reduzieren den Luftdruck also aufs absolute Minimum von 1 Bar. Dies ist bei unserem Gewicht im Prinzip beinahe platt.
    Doch auch so habe ich kein Glück und versenke mich beim Versuch beinahe noch im Graben.
    Wenn nicht zurück, dann Hald nach vorne durch die schlimmen Passagen?
    Aber erst muss da ein ca.25cm Baum der im Weg ist weggeräumt werden. Da Schlumpf ihn in der Situation nicht wegziehen kann gibt es nur halbieren als Lösung. Doch da gibt es ein peinliches Problem...
    Schon in Kanada hat Dave von collect-moments-sprinter mich ausgelacht, da ich mein Beil zu Hause vergessen habe und Feuerholz auf die alte Art zubereiten musste. Tatsächlich habe ich bis jetzt noch kein neues Beil gekauft... Ich stehe also vor einem Baum ohne Säge und ohne Beil und das als Outdoorliebhaber.
    Ich habe zum Glück noch ein Buschmesser mit dicker Klinge dabei und schlage es mit meinem Hammer Stück für Stück mühsam über zwei stunden durch den Baum. Den Baum können wir jetzt endlich zu zweit aus dem Weg räumen. Jetzt muss ich nur noch den Schlumpf heil den Hang runter bringen. Ich fahre und rutsche gleich bei der ersten kritischen Verwaschung in die Spurrille. Derart tief, dass ich mein eintes Hinterrad fast in der Luft habe. Langsam nach vorne rollen lassen eine andere Option habe ich nicht mehr. ein Stein schneidet sich dabei schon seitlich in die Karkasse unseres Reifen ein. Zum Glück war die Verstärkte Karkasse genug stabil um nicht ganz durchtrennt zu werden. Den letzten Teil den Hang runter kam ich durch eine kritische Schräglage und schaffte es zum Glück unbeschadet. Den Rest der Strecke konnten wir ohne weiteren Probleme und Hindernisse relativ einfach zurücklegen. Der Schnee lag ab hier nur noch auf der Schattenseiten der Hügel und Täler.
    Nach dem Besichtigen von weiteren Aussichtspunkten campten wir direkt mit absolut phänomenaler Sicht auf den Grand Canyon. Ich kochte einen feinen Sugo auf dem Feuer und wir genossen bei reichlich Wein den atemberaubenden Sonnenuntergang.
    Dieser Tag und dieser Übernachtungsplatz werden uns noch länger in Erinnerung bleiben.
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  • Hirschdesaster

    2 décembre 2024, États Unis ⋅ ☁️ 6 °C

    Nächster Stopp ist für uns Las Vegas. Wir freuen uns, haben ein Hotel reserviert und meiner Geburifeier (3.Dez.) steht im Prinzip nichts mehr im Weg.
    Doch natürlich wäre das für unsere Verhältnisse viel zugut gelaufen so ganz ohne Zwischenfälle.
    Ich fahre also eine wunderschöne Waldstrasse vom Grand Canyon langsam raus aus dem Wald. Irgendwann kommt dann wieder eine schlaglochdurchsäte Teerstrasse. Wir erhöhen den Reifendruck wieder auf die Strassenverhältnisse und ich brettere mit geschmeidigen 80 Kmh richtung nächstes Kaff zum Tanken.

    Plötzlich springt ein Hirsch aus einem Busch direkt vor unseren Schlumpf. Ich versuche noch verzweifelt im Reflex ein Ausweichmanöver zu starten, jedoch habe ich natürlich keine Chance.
    Der Hirsch knallt vorne auf der Beifahrerseite an die Stossstange und trifft mit voller Wucht auf unseren Kotflügel. Er nimmt mit dem Geweih unsere Antenne mit und knallt über unseren Spiegel an die Seitentüre und das Beifahrerfester. Zum Glück mag die Seitenscheibe den Schlag des Geweihs standhalten und bricht nicht.
    Der Hirsch spickt noch zur Seite und wir kommen einige Meter weiter vorne am Strassenrand zum stehen. Wir können gerade noch sehen wie der Hisch wieder aufsteht und weiterrennt.

    Wir steigen aus um den Schaden zu betrachten. Leider haben wir den Kotflügel ziemlich ramponiert und stark nach hinten verschoben, sodass die Beifahrertüre sich kaum noch öffnen lässt und der Türlack am Kotflügellack kratzt. Der Spiegel ist zwar noch ganz aber das Spiegelglas ist zerborsten und aus der Spiegelhalterung gerissen.

    Wir sammeln also vorsichtig alle Spiegelglasscherben zusammen und sind froh, dass wir das Tier nicht frontal gerammt haben oder uns was passiert ist. Ich löse das Türscharnier und unterlege einige Unterlagsschrauben, damit die Türe nicht mehr am Kotflügel ansteht und die Türe so zumindest mal provisorisch wieder verwendbar ist. Wie wir den Rest reparieren wissen wir noch nicht und müssen uns wohl was einfallen lassen.

    So jetzt haben wir endlich ein neues Problem, dass uns auf trab halten wird und zudem muss ich jetzt den ganzen Weg in die Stadt ohne Rückspiegel auf der Beifahrerseite fahren. Zum Glück habe ich meine Rückfahrkamera so verbaut, dass ich sie permanent laufen lassen kann und so immerhin ein wenig Rücksicht habe beim Spurwechsel.
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  • Las Vegas Glück oder Flop?

    2–3 déc. 2024, États Unis ⋅ ☁️ 10 °C

    Irgendwie schafften wir es auch durch den Stadtverkehr ohne Rückspiegel auf der Beifahrerseite nach Vegas. Wir gingen gleich zum Teileshop und wollten versuchen ein neues Spiegelglas zu besorgen. Da es sich leider nicht um einen Originalspiegel sondern um spezielle Towspiegel (Ragen weiter raus, damit ich besser an der Kabine vorbeisehe und mein grosser toter Winkel reduziert wird) handelt, haben wir keine Chance ein Ersatzglas zu erhalten. Ich rufe noch einige Offroadgaragen und Teilehändler an nur leider kann mir niemand weiterhelfen. Wir kaufen also eine Spiegelfolie welche wir provisorisch zuschneiden und in den Spiegel kleben. Sehen kann ich damit kaum was aber immerhin sollte ich so keine Busse erhalten bei einer allfälligen Kontrolle ;).
    Wir checken also im billigsten Hotel von Vegas im Circus Circus ein. Es ist ein wenig alt und heruntergekommen wie erwartet aber für knapp unter 70 Dollar die Nacht ein (Blackfriday) Schnäppchen für uns! Das gute daran ich konnte den Schlumpf direkt vor unserem Zimmer gratis parken und hatte so immer schön kühles Bier aus dem Schlumpfkühlschrank. Toll wenn man sein Zuhause gleich neben der Tür haben kann.
    Wir sind ein wenig ausserhalb und nehmen deshalb den Bus an den Strip. Tausende Lichter und Leuchtreklamen schlagen uns entgegen und auch wenn ich kein Epileptiker bin das ist nach einigen Monaten in der Natur doch eher heftig ;).
    Wir haben uns mit Mike und Elisa von gazell.ontour verabredet. Die beiden sind ebenfalls mit einem Pickup und Aufstellkabine auf der Panamericana unterwegs. Wir essen im Foodcurt noch was und tauschen uns bis zur Ladenschliessung mit dem beiden aus. Lustiger Zufall ist, dass Maik ebenfalls am 3.Dez. Geburtstag hat und wir uns um Mitternacht gegenseitig gratulieren können. Es war toll euch zu treffen und wir hoffen, dass wir mal gemeinsam einige Offroadstrecken fahren können. Bis Bald.
    Als wir schon fast wieder im Hotel angekommen sind bemerkt Bigna, dass das Circus Circus selbst ein kleines Casino hat welche noch die alten Münzen Automaten hat. Wir lassen also aus Spass mal einen Dollar rein und es Klimpert scho beim ersten Mal am Automat ziehen. Bigna wie im Rausch beginnt mit der Spielerei an den Automaten bis wir wieder nur noch wenige Münzen in der Hand halten. So jetzt überwinde ich mich auch mal als absoluter Nichtspieler (War noch nie in einem Casino und bin prinzipiell gegen Geldspiele). Einen Dollar rein und unten kommen gleich zehn wieder raus. Okey das war jetzt natürlich Glück aber ich erlebe auch einen Rausch als hätte ich gerade einen Jackpot geknackt. Jetzt weiss ich immerhin was einem daran süchtig machen kann!
    Bigna spielt noch bis wir wieder alles verspielt haben aber wir hatten für den investierten Dollar langen Spass bis tief in die Nacht rein.
    Zurück auf dem Zimmer stossen wir noch mit einem Prosecco aus dem Schlumpfkühlschrank auf meinen Geburi an.
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  • Las Vegas und mein Geburi mal anders ;)

    3–4 déc. 2024, États Unis ⋅ ☁️ 14 °C

    Eigentlich könnte man jetzt einen langweiligen Beitrag über eine Grossstadt mitten in der Wüste erwarten oder womöglich eine betrunkene Hangoverstory.
    Doch wie ihr uns kennt kommt es sogar an meinem Geburi immer anders als erwartet.
    Wir haben uns da gestern im Circus Circus vom Empfang aufreden lassen, dass wir doch eine Review von einem anderen Hotel machen sollen und wir dann als Gegenleistung einen Essensgutschein im Wert von 125 Dollar bekommen würden. Angesichts unserer Finanzen und den teuren Preisen in Vegas schien dies für uns ein attraktives Angebot zu sein. Sie behaupteten das Ganze würde nur ca. 30 min. dauern und wir mussten so einige Unterschriften setzen und kamen nicht bei allem so draus. Natürlich eine tolle Voraussetzung.
    Am Morgen früh stehen wir also pünktlich vor dem angegebenen Hotel am anderen Ende der Stadt und melden uns für das Review. Es entpuppt sich dann, dass es eigentlich darum geh, dass eine Angestellte uns durch den ganzen Komplex führt und wir nach einem Frühstück bombardiert werden in ein Timeshare zu investieren. Es handelt sich dabei um ein populäres Modell, dass vor allem in der Usa bekannt ist. Man investiert in eine Ferienwohnung und bekommt dafür Zugang zu allen anderen Hotels und Zimmer der anderen Teilnehmern. Man bezahlt, dann pro Woche nur noch eine verhältnismässige kleine Gebühr. Wenn man es wirklich viel brauchen würde, dann wäre es womöglich kein schlechter Deal. Hartnäckig versuchen uns am Schluss sogar zwei Verkäuferinnen zu überreden unser Geld zu lockern. Als ich ihnen dann ganz ehrlich erkläre, dass wir nicht so die Hotelbesucher sind und eher lowbudget im Camper unterwegs sind tscheggen auch die beiden Verkäuferinnen, dass es bei uns nichts zu holen gibt. Wir verlassen also das Gebäude nach sagenhaften 3h und sind 125Dollar reicher geworden. Unser erster Arbeitseinsatz auf der Reise also ein voller Erfolg ;). Auf 2 Personen sind dies verdiente 20$ die Stunde also der Lohn eines Storemanagers in der Usa demnach nicht mal so schlecht.

    Wir gehen noch ein wenig aufs Hotelzimmer um uns auszuruhen, da die letzte Nacht ein wenig kurz war.
    Gegen späteren Nachmittag gehen wir wieder auf den Strip und schauen uns die zahlreichen Hotelpaläste und Läden an. Zum Abendessen gehen wir in die Country Bar und wir hauen uns mächtige Portionen bbc Grillplatten rein. Boa welch riesige Portion Fleisch in mir verschwand ist unglaublich. Jetzt haben sich die verdienten Essensgutscheine erst recht gelohnt!

    Mit vollem Bauch und einem Bier in der Hand gehen wir zur gebuchten Vorstellung des Cirque du Solei. Auch hier haben wir an Black Friday bei einem Deal zugeschlagen und konnten so perfekte Plätze in der Mitte der Bühne für schlappe 42$ ergattern. Eigentlich sind die Tickets recht teuer, doch wir müssen zugeben, dass sich die Show auch wenn man mehr bezahlt hätte echt gelohnt hat. Die Akrobaten, das Bühnenbild und die Show werden uns noch lange in Erinnerung bleiben!

    Im Anschluss schlendern wir noch ein wenig durch Vegas und geniessen die Wassershow eines Hotels. Tatsächlich lassen wir auch heute wieder den Abned beim Klimpern der Münzen der Geldautomaten ders Circus Circus ausklingen. Die modernen digitalen Automaten im Stadtzentrum haben für uns den Charme der alten Geldautomaten verloren.
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  • Monsterfrühstück und Erledigungen

    4–5 déc. 2024, États Unis ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach einer letzten Dusche in unserem Hotel checkten wir aus und zogen nochmals los in die Stadt. Wir hatten noch genügend verdientes Gutscheingeld über, um uns ein grosses Frühstück zu gönnen. Wir essen in einem Kaffee eines Hotels ein typisch amerikanisches Frühstück. Omelette mit Käse aus ca.6 Eiern, Hashbrowns (Rösti) und eine ganze Kanne Kaffee. Dazu gabs Toastscheiben welche in Butter frittiert wurden.
    Hammer Gut das Ganze! Aber autsch mein armer Magen schmerzt danach gefühlt die nächsten zwei Tage und ich laufe sicher mit ca. 2kg mehr auf den Rippen rum ;).
    Heute erledigen wir noch einige Einkäufe und waschen unseren riesigen angestapelten Wäscheberg in einer Laundry. Währenddessen hole ich mir den ersten Haarschnitt bei einem Coiffeur auf dieser Reise aber leider auch den schlechtesten in meinem Leben. Tja ab jetzt muss Bigna wieder schneiden für den Rest der Reise.
    In der Nacht fahren wir noch raus aus der Stadt in die Wüste um dort an einem ruhigen Übernachtungsplatz schlafen zu gehen.
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  • Schlumpfprobleme Richten

    5–7 déc. 2024, États Unis ⋅ ☁️ 20 °C

    Als wir gestern Abend die Standheizung anwarfen um den Camper ein wenig zu wärmen merken wir schnell, dass was nicht stimmen kann, da es uns Abgase in die Kabine drückte. Tja ohne Heizung ab in die Daunenschlafsäcke und das Problem morgen mal genauer anschauen.
    Nach dem Frühstück machte ich mich an die Arbeit und schaute mal nach der Heizung. beim Startversuch sah ich sofort, dass der Auspuff an einer Stelle einfach gerissen ist. Die Konstruktion ist Kabinenherstellerbeding ziemlich schlecht und ich durchtrenne das Auspuffrohr und verbinde es neu. Zusätzlich versuche ich mit den banalen Mitteln die ich habe eine zusätzliche Aufhängung fürs Auspuffrohr zu bauen um ein erneutes Reisen zu verhindern. Mal schauen wie lange es hält.

    Doch eigentlich haben wir ein noch viel grösseres Problem und das sind die Blechschäden die durch den Hirsch entstanden sind. Es gab leider keine Versicherungsgesellschaft welche unser altes Auto in Amerika gegen irgendwelche Schäden versichert hätte, weshalb wir gezwungenermassen nur mit lächerlich minimalen Versicherungsdeckung unterwegs sind (bei über 1000.- Gebühr im Jahr...). Ich schaue also ob ich einen neuen Kotflügel bekommen könnte. Tatsächlich könnte ich recht preiswert einen neuen bekommen, doch dieser wäre nur grundiert.Wenn wir das Teil dann wieder in Wagenfarbe lackieren würde wäre das ganze für unser Auto dann doch plötzlich eine ziemlich grosse Investition. Gebrauchte gibt es natürlich nicht viele, da es ein beliebtes Gebrauchtteil ist und zu allem Elend haben wir noch eine seltene Fordspezifische Farbe... Eigentlich wollen wir nur, dass die Türe wieder sauber schliesst und keine Teile mehr aneinander reiben. Alles richten zu lassen würde auch einige hunderte Dollar kosten, welche wir auch nicht ausgeben wollen.
    Ich demontiere also die Radverkleidung und Scheinwerfer um von hinten an den Kotflügel zu kommen. Langsam und ganz vorsichtig richte ich das Blech mit Hammer, Brecheisen und einem Stück Restholz welches ich noch habe. Wichtig war mir, dass ich das Teil wieder an den richtigen Ort richte und, dass ich beim Richten den Lack nicht beschädige.
    Nach stundenlanger vorsichtigen Arbeit habe ich es tatsächlich geschafft Dellen, Kotflügel und Türe so zu richten, dass fast alles wieder "perfekt" an Ort und Stelle steht. Die Spaltmasse stimmen wieder und die Türe geht wieder ohne unterlegte Unterlagsscheiben zu. Nicht perfekt aber ziemlich gut wieder hingekriegt, damit wir uns das Geld für Reparaturen sparen können und das Geld lieber in neue Reifen investieren können.
    Wir sind zufrieden mit dem Resultat. Was dankt ihr?
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  • Death Valley Nationalpark

    6–7 déc. 2024, États Unis ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute fahren wir auf direktestem Weg in den Death Valley Nationalpark dem heissesten Tal der Usa. Besonders spannend ist, dass man hier auch bis zu 80m unter dem Meeresspiegel unterwegs sein kann. Bei ca. 25 Grad erreichen wir den Zebriskie Point welcher für seine ausgewaschenen Bergformationen bekannt ist. Mit vielen anderen Menschen laufen wir ein wenig durch die Gegend und geniessen die schöne Aussicht und das gute Wetter.
    Im Visitor Center lassen wir uns noch Karten geben und ich erkundige mich über Offroadstrecken im Park. Tatsächlich wollten wir Zeitbedingt nicht viel Zeit im Park verbringen doch das Angebot an Offroadstrecken und die unbekannteren Sanddünen im Norden des Parks haben mich überzeugt nochmals einen Abstecher zu machen.
    Wir tanken also nochmals ordentlich Sprit und füllen unseren Wassertank auf und besuchen kurz vor Sonnenuntergang noch die "Sanddünen" oder auch den kleinen Sandkasten namens Mesquite Sand Dunes. Die vielen Menschen hier haben riesigen Spass in den winzigen Dünen, wenn man jedoch wie ich schon durch die ganze Sahara gefahren ist, ist die Dune du Pilat in Frankreich noch bedeutend beeindruckender als der Sandhaufen hier ;).
    Wir übernachten ein wenig nördlicher auf einem Campingplatz auf dem man für kleines Geld stehen darf.
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  • Eureka Dunes

    7–8 déc. 2024, États Unis ⋅ ☀️ 16 °C

    Über einige Km holprige Schotterstrecke und einer kleinen Passüberquerung mit grandiosen Aussichten kommen wir zu einer verlassenen Mine welche wir ein wenig besichtigen. Toll sich ein wenig in der Zeit versetzt zu fühlen.
    Die Piste zu den Eureka Dunes ist nicht wirklich anspruchsvoll, jedoch ziemlich holprig. Theoretisch könnte man von Norden her über eine geteerte Strasse in die Nähe der Düne fahren. Die letzten Km muss man dan aber trotzdem über ordentlich holprige Wellblechpiste fahren. Theoretisch braucht man dafür aber kein speziell offroadfähiges Fahrzeug oder hohe Bodenfreiheit. Trotzdem scheint es 99% der Touristen nicht hierhin zu verschlagen und wir können die wirklich schöne Dünenlandschaft mit nur wenigen gleichgesinnten teilen.
    Zum Sonnenuntergang steigen wir auf die Düne und ich schiesse mit dem Bodyboard mehrere Male die Steilen Hänge der Düne runter. Was für ein Spass!
    Wir trinken noch eine Flasche Moscato auf der Düne und geniessen das wunderbare Licht der Abendsonne welche die Dünenlandschaft langsam in ein gelbes Licht taucht.
    Im Stirnlampenlicht rase ich dann noch ein letztes Mal die Düne runter. was für ein toller Tag!
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  • Harte Offroadstrecke oder doch nicht?

    8–9 déc. 2024, États Unis ⋅ ☀️ 10 °C

    Eigentlich wollte ich heute eine als sehr anspruchsvolle gekennzeichnete Strecke befahren. Wir fuhren über eine Sandstrecke um die Dünenlandschaft durch. Eine geführte Offroadtour die wir gestern Abend getroffen haben hat uns vor einer schwierigen Schlüsselstelle in einem Canyon gewarnt.
    Durch den Sand ging noch, jedoch setzte ich als ich mal die falsche Spurrille auswählte mit dem Unterbodens des Schlumpfs auf. Nicht schlimm, da ich langsam unterwegs war.
    Als wir dan an den Schlüsselstellen im Dedeckera Canyon ankamen wurde uns bewusst, warum uns die anderen Offroader gewarnt haben. Man musste über drei ziemlich hohe Felsstufen in den Canyon fahren. Die Schwierigkeit war, dass man die die Reifen exakt platzieren musste aber das eigentlich anspruchsvollste daran, war, dass die Stelle relativ schmal ist.
    Wir versuchten uns an der ersten Schwelle und ich grub mich sofort im weichen Kies des Canyons ein und schaffte es nicht die erste Schwelle hochzukommen. Hier fehlte uns definitiv eine Hecksperre, jedoch wäre da mit besserer Reifenplatzierung und weniger Luftdruck sicher noch einiges mehr möglich gewesen. Ich entscheide genervt, dass wir hier zum ersten Mal in dieser Reise umdrehen und das weitere Risiko nicht eingehen.
    Wir waren hier draussen alleine unterwegs und wir müssen Visabedingt in nur wenigen Wochen die Usa verlassen. Wenn ich jetzt einen grösseren Schaden verursache welcher Wochen für eine Reparatur benötigen würde, muss ich den Schlumpf für tausende Dollar über die Grenze nach Mexiko abschleppen lassen. Dies würde unser Reiseaus bedeuten, da unser Reisekässeli dies nicht stemmen könnte.
    Ich benötigte einige Tage um zu verstehen, dass Umdrehen in dieser Situation schlauer war aber an diesem Tag hielt ich es irgendwie für eine Niederlage. Tja man lernt zum Glück stetig dazu.
    Die Strecke aus dem Nationalpark Richtung Westen war wunderschön und die Schneebedeckten Berge im Hintergrund waren eine atemberaubende Kulisse!
    In Big Pine fuhren wir an einem grossen Smoker am Strassenrand vorbei. Dies konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und wir verdrückten eine grosse Bbc Platte mit wunderbar gesmoktem Fleisch. Wir übernachteten dann ein wenig ausserhalb in Zurich und werden am nächsten Tag dann die Strasse Richtung San Bernardino nehmen. Ja wir sind aber immer noch in der Usa und nicht der Schweiz ;).
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  • Red Rock Canyon State Park

    9–10 déc. 2024, États Unis ⋅ ⛅ 16 °C

    Auf dem Weg Richtung Los Angeles liegt in der Mojave Wüste noch der Red Rock Canyon State Park, der vor allem für seine Red Cliffs bekannt sind welche in unterschiedlichsten Filmen wie Planet der Affen oder Jurassic Park 1 als Kulisse dienten. Die Cliffs sind schön und einfach gleich neben dem Highway zugänglich.
    Der State Park ist jedoch um einiges grösser und es gibt viele Pisten und Offroadstrecken mit denen man vor allem alte Minen und Stollen erreichen kann.
    Wir entscheiden uns die Dutch Cleanser Mine zu besuchen, welche wir über eine einfache Piste erreichen können. Die Mine ist frei zugänglich und wurde zwischen 1923 bis 1947 betrieben. Die 12 Männer welche dort arbeiteten bauten das Gestein Pumicite ab was im Prinzip kompresste feine Vulkanasche ist. Die Männer schafften es von Hand und mit primitiven Mittel 120'000 Tonnen Gestein aus dem Fels zu holen!
    Das weisse Gesteinspulver wurde übrigens zum erstellen eines dazumal bekannten Putzmittels als Scheuermittel verwendet. Man muss sich das ähnlich dem heutigen Putzstein als Pulver vorstellen.
    Die Mine ganz alleine zu besichtigen und tief in die Stollen vorzudringen hat ziemlich spass gemacht und war ein wirklich eindrückliches Erlebnis.
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  • Lieferprobleme in Lancaster/Palmdale

    13–16 déc. 2024, États Unis ⋅ ☀️ 14 °C

    Ich hatte noch in Vegas neue Rückspiegel für den Schlumpf bestellt, damit ich endlich wieder ein wenig nach hinten sehen kann. Die speziellen (Nicht originalen) Towspiegel konnten wir nicht einfach so auftreiben und mussten sie leider bestellen. Ich habe diese an einen Amazonlocker an eine Tankstelle in Palmdale gesendet. Ich hatte ein schlechtes Gefühl bei der Sache und wollte diese gleich abholen nachdem sie angekommen waren. Doch irgendwie bekam ich kein Bestätigungsmail von Amazon um den Locker zu Öffnen. Nach einem ultralangem Telefon mit dem Kundenservice sagte mir die Mitarbeiterin, dass das Packet wohl verloren ging und es jetzt als vermisst gilt. Ich müsse mich bei Ups melden, welche es verloren habe um mich über Entschädigung ect. zu erkundigen...
    Ziemlich doof wenn man die Spiegel unbedingt benötigt und extra bestellen muss aber das Packet verloren geht. Scheisse...
    Nach einigen Aufregern und Fluchern von uns beiden beschloss ich noch in die Tankstelle zu gehen um zu fragen, ob das Packet womöglich zu Ihnen oder jemandem in der Umgebung geliefert wurde. Und siehe da, der Lieferant hat das riesige Packet einfach an der Tankstelle statt im Amazonlocker nebendran abgeliefert. Ob es daran liegt, dass das Packet so oder so nicht in den Locker gepasst hätte? Keine Ahnung, jedoch sind wir heilfroh, dass die Mitarbeiterin der Tankstelle das Packet einfach angenommen hat und sich gedacht hat, jemand wird es schon abholen kommen. Puh schon zum zweiten Mal Glück mit Lieferungen.
    Eigentlich erwarten wir noch eine viel wichtigere Lieferung hier in Lancaster. Wir haben neue Reifen gekauft, da unsere sehr sehr abgenutzt und zerschlissen sind. Ich habe mehrere Reifenhändler in Mexiko angefragt, jedoch scheinen unsere spezifische Cooper Reifen in 17" in Mexiko momentan nirgendwo lieferbar zu sein. Tja dann hald in der teuren USA auftreiben. Leider ist es auch hier schwierig sie zu bekommen und die meisten Reifenhändler haben die Reifen nicht und können/wollen auch nicht bestellen. Über die Homepage von Wallmart hätte ich nur noch zwei Stück bekommen, doch ich bräuchte min. 3 (Ein neuer wäre noch auf dem Ersatzrad und ein alter müsste dann als Ersatz dienen).
    Ein Händler könnte mir noch drei Stück liefern, doch zum absoluten Spizenpreis! Schlussendlich fand ich ein Händler in Chicago der mir über Fedex noch 4 Stück liefern konnte günstigeren Preis als der andere Händler für drei verlangte. Also doch 4 Stück bestellt und an eine Fedexfiliale gesendet.
    Am Morgen an dem die Reifen ankommen sollten gehen wir extra noch am Morgen früh zur Fedexfiliale und reden mit dem Mitarbeiter der Filiale und informieren ihn, dass wir den Ganzen Tag hier sein werden und unsere Reifen kommen und wir diese gleich abholen. Er sagt uns, dass dies kein Problem ist.
    Wir warten also, da die Reifen im Verlaufe des Morgens ankommen sollten. Doch wir warten und warten und niemand kommt. Ich hatte schon einen Termin fürs Reifen aufziehen hier gleich ums Eck bei der Wallmartgarage gebucht für am Abend um 17:00 Uhr. Doch die Reifen kommen und kommen nicht. Um 16:30 Uhr kommt dann ein grosser Fedexlastwagen abladen und wir sind uns sicher, dass da unsere Reifen drin sein müssen. Doch der Fahrer sagt uns nur, dass die Reifen zu gross sind für diese Filiale und wir diese im Zentrallager in Palmdale abholen müssen...
    Also rase ich 20min. zum Lager um die Teiler abzuholen. Dort angekommen, sagen sie mir, dass sie die Reifen haben und ich gleich an die Ladefläche ranfahren soll. Leider kommt der Herr dann mit nur drei Reifen welche leider nicht denen entsprechen welche ich bestellt habe. Schlussendlich suchen eine Hand voll Mitarbeiter unserer doch eher grossen 4 Reifen im Verteilerzentrum. Leider bleibt die Suche erfolglos und ich cancle schonmal meinen Termin fürs Reifen aufziehen... Kacke...
    Zum Glück nimmt eine Kamera oberhalb des Förderbands bei der Anlieferung alle angelieferten Pakete auf. Ein motivierter Mitarbeiter der uns helfen möchte schaut sich die Aufnahmen an und sieht, dass die Reifen angekommen sind. Die Vermutung ist, dass die Reifen im falschen Lastwagen verladen wurde, nur blöd, dass sie nicht erfasst wurden und deshalb niemand weis in welchem Lastwagen diese sind.

    Unser Glück hat uns wieder mal fest im Griff!!!

    Wir bekommen die direkt Nummer des Chefs des Verteilerzentrums und die Anweisung morgen nochmals vorbeizuschauen, da die Abholzeiten jetzt schon um sind. Also landen wir wieder mit ungutem Gefühl auf einem Parkplatz mitten in der Stadt. Habe ich gerade über 1000 Franken in den Sand gesetzt oder was?
    Um 21:00Uhr bekomme ich einen Anruf von Fedex. Sie haben meine Reifen gefunden und ich darf sie ausnahmsweise noch abholen kommen oder sonst halt morgen abholen kommen.
    Das lassen wir uns natürlich nicht zweimal sagen und fahren gleich los um die Teiler noch abzuholen, bevor sie wieder in irgend einem Lastwagen enden in dem die Reifen nicht sein sollten. Wir können knapp drei Stück in der Kabine verstauen und einer muss als Beifahrer von Bigna fungieren.
    Wir übernachten auf dem Parkplatz mit zwei Reifen als Bettbegleiter aber egal Hauptsache wir haben die neuen Schuhe für den Schlumpf. Ich buche gleich noch ein Aufziehtermin für Morgen um 08:00 Uhr, damit wir noch nach San Diego kommen und unser Zeitplan aufgeht (Visadruck).

    So jetzt nach diesem langen Text denkt sich der ein oder andere sicher, dass es ja jetzt nicht mehr schief gehen kann oder?

    Pünktlich zu unserem Termin fürs Reifen aufziehen und Wuchten erscheinen wir zum Termin. Als der "Mechaniker/Serviceherr" unser Auto sagt, sagt er, dass er unser Auto nicht auf den kleinen Lift nehmen kann, da der Lift sonnst den Geist aufgibt. Ich muss dazu sagen, dass ich auf dem Portal online extra angeben musste, welches Fahrzeug ich habe und es wurde als oke bestätigt. Also haben die kein Bock das für uns schnell mit Wagenhebern auf dem Boden zu machen...
    Ich möchte nur noch endlich die doofen Reifen aufziehen und weiter also frage ich, ob ich die Reifen auf dem Parkplatz vor dem Wallmart selbst demontieren kann und ihm nur die Reifen bringen, damit er diese für mich aufzieht und wuchtet? Ja das geht.
    Also hebe ich den Schlumpf wieder mal waghalsig auf meine zwei kleinen Stempelwagenheber und demontiere die Reifen. Nichts schöneres als am Morgen um 08:00 Uhr unter dem Auto im Dreck zu liegen ;).
    Ich war mit Bigna derart routiniert im demontieren der Reifen, dass die Mitarbeiter der Werkstatt mit unserem Tempo bei weitem nicht mithalten konnten und völlig überfordert waren. Schlussendlich benötigten wir für die Aktion mehr als 2h und dann verlangten sie erst noch den vollen Preis, obwohl wir die halbe Arbeit ja selbst gemacht haben...
    Jetzt wissen wir immerhin warum wir Schweizer mehr verdienen. Wir können in den zwei Stunden die vierfache Arbeitsmenge locker durchlassen ;).
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  • Los Angeles und Hollywood

    14–16 déc. 2024, États Unis ⋅ ☀️ 13 °C

    Nach Los Angeles reinzufahren war mit der bis zu achtspurigen Autobahn eine neue Herausforderung. Irgendwie konnte ich den Schlumpf und uns unbeschadet bis nach Hollywood auf den Parkplatz des Heritage Museums fahren. Boa erst mal durchatmen...
    Von diesem gutgelegenen Parkplatz können wir in nur 15 Minuten zum Walk of Fame und der Metro laufen. Wir erkunden neben dem Walk of Fame und den Beverly Hills noch die Beachfront in Santa Monica. Erst spät am Abend kommen wir zurück auf den Parkplatz des Museums und übernachten dort dann auch gleich.
    Am nächsten Morgen lernen wir dann noch "Kevéral" kennen, welche die nächsten Jahre ihres Lebens reisend unterwegs sein möchten. Sehr spannend sich mit Ihnen auszutauschen und auch mal Toll ehrlich zu hören, dass auch Reisende mit modernen top ausgebauten Reisemobile so einige Probleme haben können. Danke!
    Beide müssen weiterziehen und wir entscheiden uns auf den bekannten Berg mit den Hollywood Zeichen zu laufen. Bei wunderbarem Wetter kommen wir sogar ein wenig ins schwitzen. Die Skyline von LA sehen wir gerade so durch den Rauch des Feuers, dass immer noch in der Umgebung von Malibu wütet. Tja keine perfekte Sicht und trotzdem hat sichs gelohnt ;).
    Eigentlich wollten wir heute noch zwei Pakete bei einem Amazonlocker ausserhalb von LA abholen, doch leider kommen die Pakete nicht rechtzeitig wie angegeben an und wir übernachten deshalb bei einem Park in einer Wohnsiedlung um es gleich am Morgen abzuholen. Tatsächlich funktioniert das Ganze dieses Mal mit dem Amazonlocker und ich kann die benötigten elektronischen Waren problemlos abholen.
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  • Wildtiere in La Jolla Cove

    16–17 déc. 2024, États Unis ⋅ ☀️ 16 °C

    Eigentlich wollte ich ja ursprünglich die ganze Küste von Kalifornien noch voll auskosten, doch wir haben da langsam einen Us-Visadruck und müssen jetzt langsam aber sicher zügig Richtung Mexiko fahren. In La Jolla Cove kurz vor San Francisco machen wir dann aber doch halt, da man hier oft Seerobben, Seelöwen und verschiedene Vogelarten beim Ausruhen und Sonnenbaden sehen kann.
    Wir wurden nicht enttäuscht und konnten viele tolle Tiere aus nächster Nähe beobachten. Toll!
    Die Nacht verbrachten wir schlussendlich kurz vor San Diego an der Bay auf einem Parkplatz mit Sicht aufs Wasser und einen Teil der Stadt.
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  • San Diego

    17–18 déc. 2024, États Unis ⋅ ⛅ 18 °C

    Von San Diego haben wir bis jetzt eher gutes gehört. Tatsächlich kann San Diego mit mehr als nur Hochhäusern punkten. Im Balboa Park konnten wir neben frechen Eichhörnchen noch schöne Kunst und tolle Architektur bestaunen.
    In Little Italy bekommen wir endlich mal wieder eine richtige Pizza und gewürztes frisches Essen ;). An der Seefront kann man Militärschiffe anschauen und hat schöne Sicht auf den Hafen. Das Glace für 9 Dollar (1 Kugel) an der Seefront sparen wir uns dann aber und kaufen uns stattdessen einen ganzen Topf Glace im Supermarkt und verspeisen es dann trotzdem mit schöner Sicht ;).
    San Diego hat uns gefallen und ist farbenfroher und abwechslungsreicher als die meisten amerikanischen Städte. Welcher Stadtplaner aber entschieden hat den Flughafen gleich an der Seefront zu machen, damit die Anflugschneise direkt In und über der Stadt ist sollte definitiv bestraft werden. Leider hat man deshalb in der Stadt permanent erheblichen Fluglärm...

    Wie ihr vielleicht bemerkt habt, haben wir leider nicht so viele Bilder, da ein Teil der Bilder immer mit den Handys entstehen. Vor allem Bigna macht mit dem Handy noch ganz andere Fotos als ich mit der Kamera. Leider hat Bignas Handy nach nur knapp 2 Jahren nach einem Update entschieden immer wieder abzuschalten und schlussendlich den Geist ganz aufzugeben. Wir haben deshalb einiges an Bildmaterial (Neuere Bilder) verloren...
    Das neue Handy wird uns von meiner Schwester nach Mexiko mitgebracht und wir hoffen Mal, dass dieses dann länger hält als das Samsung...
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  • Einreise Mexiko

    19–20 déc. 2024, Mexique ⋅ ☁️ 22 °C

    Vor dem Grenzübergang nach Mexiko mussten wir noch einige Einkäufe und Vorbereitungen erledigen. Ich entschloss mich zudem zwei grosse Pakete voller Ersatzteile an die Grenze zu bestellen, damit wir für abgelegenere Regionen besser vorbereitet sind. Die Abholung der Pakete funktionierte dieses Mal zum Glück reibungslos.
    Am 19.12.24 entschieden wir uns dann nach einer langersehnten Dusche an die Us/Mexikanische (Otay Mesa Grenzübergang) Grenze zu fahren. Auf der Us Seite gab es keinerlei Ausreisekontrolle.
    Auf der mexikanischen Seite wussten wir nicht so genau wohin wir fahren sollen und prompt erwischte ich eine Spur, welche in eine Sackgasse führt. Eine Zöllnerin nahm dann die Pylonen weg um uns einfach so durchzuwinken, jedoch versuchte ich ihr zu erklären, dass wir noch die Einreisepapiere machen sollten.
    Ich habe die benötigten Einreisepapiere (Gilt nur noch für Einreise über Landesgrenze) vorgängig online ausgefüllt und bezahlt. Ich bekam nur eine Quittung und leider nicht das benötigte Papier per Mail und bei Bigna konnten wir nicht online bezahlen. Es stellte sich also heraus, dass es wohl besser ist die Formalitäten mit den Zöllnern an der Grenze auszufüllen und auch dort zu bezahlen. Das Ganze ging reibungslos und trotz der Sprachbarriere und dem schwierigerem Prozedere mit den Fahrzeugpapieren waren alle sehr hilfsbereit und zuvorkommend. Alles war offiziell und der Ablauf klar.
    Kontrolle am Camper war äusserst oberflächlich. Die Zöllnerin schaute hinten in den Camper und sagte "Ah Minihome", danach durfte ich wieder schliessen und offiziell einreisen.
    Kaum in Tijuana stürzten wir uns in einen stockenden Strassenverkehr. Tijuana gilt nicht als sicherste Stadt in Mexiko und hat einen schlechten Ruf und doch gibt es in der Stadt eine florierende Kunstszene und ein architektonisch spannendes Kunstmuseum. Wir hoben noch Bargeld bei einer Bank ab und wollten natürlich gleich bei einer Taqueria Tacos essen gehen. Da wir Verständigungsschwierigkeiten hatten bestellten wir einfachmal die ganze Tacokarte und konnten so gleich viele unterschiedliche Tacos probieren. Das Essen war extrem Geschmacksvoll und wir verliebten uns gleich ins mexikanische Essen ;).
    Eigentlich wird empfohlen Tijuana als Tourist schnell zu verlassen und vor der Dämmerung an einem sicheren Ort zu sein.
    Da uns das Navi durch üblen Stadtverkehr führte und uns noch eine Fahrt duch die ärmeren Gegenden von Tijuana nicht vorenthalten wollte, kam es so, dass wir erst beim Einbruch der Dämmerung am eigentlich geplanten Übernachtungsort ankamen. Es wäre ein bezahlter überwachter Parkplatz ausserhalb von Tijuana gewesen, doch leider wies uns der Pförtner ab, da der Eintritt nur Lastwagen gewährt wird...
    Wir stehen also ohne Übernachtungsplatz da und es ist bereits dunkel. Notgedrungen halten wir in der Gegend Ausschau nach Übernachtungsplätzen. Wir entscheiden uns schlussendlich hinter einer Tankstelle zu übernachten, bei der die Security auch hinter dem Gebäude patrouillierte. Es war eine ziemlich schlaflose Nacht und irgendwie hatten wir kein so guten Bauchgefühl dabei.
    Zum Glück ging alles gut und wir stürzten uns früh am Morgen gleich nochmals in den Stadtverkehr, da wir heute jemanden am Flughafen abholen dürfen ;).
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  • Willkommen Lea und Mexiko

    20–21 déc. 2024, Mexique ⋅ ☀️ 23 °C

    Schon länger war geplant, dass uns meine Schwester Lea über Weihnachten und Neujahr besuchen kommt. Heute war es soweit und wir konnten sie etwas verspätet durch den Morgenverkehr in Tijuana abholen. Wir freuten uns alle riesig und gingen gleich zu einer Taqueria um den Einstieg nach Mexiko zu feiern.
    Nach dem wunderbaren Tacos quälten wir den Schlumpf jetzt zum zigsten Mal durch den Stadtverkehr von Tijuana.
    Als wir es endlich durch den Verkehr geschafft hatten machte die Landschaft auf und führte uns durch wunderschöne bergige Landschaften in ein Tal in dem viele Weingute stehen. Das Valle de Guadalupe ist bekannt für seinen ausgezeichneten Wein. Wir landen schlussendlich bei der Cetto Weinkellnerei bei der wir Gratis zwischen den Reben auf dem Areal der Kellnerei Übernachten dürfen. Wir melden uns gleich für eine Tour der Anlage mit anschliessendem Tasting an und stellen in der Zwischenzeit schonmal unser Camplager zwischen den Palmen am Rande der Reben auf.
    Die Tour war eigentlich auf spanisch, doch der nette Guide übersetzte uns tatsächlich alles auf englisch, auch wenn wir die einzigen Besucher waren, die kein Spanisch sprechen. Was für eine unerwartete Gastfreundschaft! Die zahlreichen getasteten Weine waren alle wirklich ausgezeichnet und die Gruppe welche der Tour ebenfalls beiwohnten in festlicher Stimmung.
    Für Bigna und mich war es äusserst ungewohnt solche Lebensfreude zu erleben, da es stark im Kontrast zum bereits erlebten der vorherigen Ländern stand. Irgendwie haben wir es geschafft auch ohne spanisch gleich mit in die Kultur und Lebensfreude der Mexikaner einzudringen. Dies sogar so sehr, dass uns die Teilnehmenden der Tour im kommenden Ensanada zum Tequilatasting in ihrem Restaurant einluden. Was für ein Erlebnis und was für ein Auftakt für uns und auch Lea in diesem neuen fremden und bunten Land.
    Miteinigen Weinflaschen im Bauch wie auch im Gepäck schleppten wir uns zurück zum Schlumpf und tranken noch einige Gläser mehr Wein bei gutem Essen und einem wunderbaren Sonnenuntergang.
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  • Ensenada

    21–22 déc. 2024, Mexique ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute verabschiedeten wir uns von der Cetto Weinkellnerei nach einer wunderbaren Nacht. Auf dem Weg nach Ensenada kauften wir noch wunderbare Oliven und phänomenale Orangen am Strassenrand. Die Vielfalt an frischen Produkten zu zahlbaren Preisen (min. halb so teuer wie die Usa) hier im Land überwältigte uns wirklich.
    Wir fuhren also nach Ensenada, da wir ja eine Einladung erhalten hatten und campten hinter dem Kunstmuseum am Hafen. Schon am Mittag hatten wir den Weihnachtsmarkt im Ort erkundet und arbeiteten uns vor bis wir schlussendlich vor dem Geschäft standen zu dem wir eine Einladung erhalten hatten. Alle Mitarbeiter*innen welche gestern in der Weinkellerei dabei waren (Sie hatten einen Firmenausflug) erkannten uns gleich wieder und waren äusserst erfreut, dass wir wirklich vorbeikommen. Erst assen wir in ihrem Restaurant unglaubliche Tacos und wurden danach in das Schmuckgeschäft des Besitzers geführt und Lea und Bigna bekamen sogar eine Halskette mit einem Tansanite (Edelstein aus Tansania) geschenkt über!
    Danach bekamen wir eine private Tour wie Tequila in Mexiko hergestellt wird und wo die Pflanzen angebaut werden. Das ganze war sehr spannend und schlussendlich probierten wir acht verschiedene Tequilas und Tiquilavariationen. Wir waren tatsächlich überrascht wie verdammt gut Tequila sein kann! Jeder von uns hätte vor dem Tasting gesagt, dass er Tequila nicht wirklich gerne hat, doch dies könnte wohl daran liegen, dass wir den guten Stoff in der Schweiz nicht erhalten!
    Die Menschen die wir in der Kellnerei spontan getroffen haben behandelten uns wie Freunde oder gar Familie und wir sind wirklich sehr dankbar, dass wir sie alle kennen lernen durften. Danke euch allen!!!

    Am Abend besuchten wir nochmals den kunterbunten Weihnachtsmarkt und kamen tatsächlich in Weihnachtsstimmung. Unglaublich wie das ganze hier gefeiert und zelebriert wird. Die Bilder sagen hier wohl mal wieder mehr wie meine Worte.
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  • Küstenwanderung auf der Baja

    22–23 déc. 2024, Mexique ⋅ ☀️ 15 °C

    Am Morgen nach dem Spass in Ensenada lernten wir pepe.on.the.road kennen zwei deutsche welche ebenfalls auf der Panamericana mit ihrem alten Mercedes Rundhauber unterwegs sind. Ziemlich altes und cooles Fahrzeug, dass sie da haben. Danke für den Austausch und die Hilfe beim Wasserbefüllen ;). Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.
    Nach diesen Tollen Gesprächen machen wir uns auf den Weg Richtung Bufadora. Dieser kleine Küstenort ist ziemlich touristisch, jedoch halten wir vor dem Ort an und machen eine wirklich schöne Küstenwanderung. Die Bilder sprechen auch hier wieder mal mehr als meine Worte.
    Für die Übernachtung fahren wir eine steile Schotterstrasse hoch auf einen Bergkamm um dort einen tollen Sonnenuntergang zu geniessen.
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  • Ein Abenteuer zu Weihnachten

    24–25 déc. 2024, Mexique ⋅ ☀️ 18 °C

    Die Weihnachtstage an einem besonderen Ort zu verbringen, war unser Ziel. Also machten wir uns auf eine Reise, die uns durch die majestätischen Berge und über die legendäre Baja-1000-Strecke führte – ein echtes Offroad-Abenteuer. Es war eine lange Strecke, aber der Gedanke, endlich am Pazifik zu stehen, trieb uns an. Für Lea war es ein besonderes Erlebnis, denn es war ihre erste Offroad Fahrt mit unserem treuen Begleiter Schlumpf.
    Die Fahrt war atemberaubend. Besonders der Moment, wenn man nach einem Hügel endlich das glitzernde Meer am Horizont erblickt, bleibt unvergesslich. Doch dieser Moment hatte auch seine Herausforderungen. Der Weg hinunter zum Strand war steil und ausgewaschen, ein wahre Prüfung für Fahrzeug und Besatzung. Jeder Schritt, jedes Manöver musste genau durchdacht sein, um sicher unten anzukommen. Aber mit Dave am Steuer und Schlumpf als zuverlässigem Partner war auch diese Herausforderung kein Problem.
    Unten angekommen, erwartete uns ein idyllischer Strand. Die Vorfreude, endlich den Strand zu betreten, war riesig. Doch bevor wir uns am Meer niederließen, entdeckten wir etwas Unerwartetes: einen Seelöwen, der regungslos am Ufer lag. Neugierig gingen wir näher heran und stellten fest, dass es sich vermutlich um einen älteren Seelöwen handelte, der in seinen letzten Stunden war. Der Moment war bittersüß und erinnerte uns an die Vergänglichkeit des Lebens. Mit einer Mischung aus Traurigkeit und Respekt machten wir uns wieder auf den Weg zurück zu Schlumpf und setzten unsere Reise fort.
    Unser Ziel für die Weihnachtstage war nun in greifbarer Nähe. Als wir dort ankamen, wurden wir von Dünenfeldern empfangen. Natürlich wollten wir uns direkt zwischen den Dünen platzieren, um das perfekte Plätzchen für uns zu finden. Doch das war leichter gesagt als getan. Der weiche Sand und der hohe Luftdruck in den Reifen machten es schwierig und wir fuhren uns fest. Doch mit ein wenig Schaufeln und dem Absenken des Luftdrucks war auch dieses Problem schnell gelöst.
    Schlussendlich platzierten wir uns auf den Klippen, wo wir einen traumhaften Ausblick auf die Dünen und das weite Meer hatten. Es war ein magischer Ort, und wir waren ganz allein. Der perfekte Ort, um die nächsten Tage zu genießen und uns für die Feiertage einzurichten. Der Sonnenuntergang malte den Himmel in goldene und rosa Töne, während wir uns mit einem köstlichen Burger und erfrischende Sangria verwöhnten. Es war ein Moment purer Zufriedenheit.
    So erlebten wir Weihnachten auf unsere ganz eigene Weise, inmitten der wilden Schönheit der Baja, mit Offroad-Abenteuern, unerwarteten Begegnungen und einem ruhigen Platz, an dem wir die Seele baumeln lassen konnten. Weihnachten in der Natur, abseits der Massen, aber voller besonderer Erinnerungen.
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  • Feliz Navid: Weihnachten am Strand

    25–26 déc. 2024, Mexique ⋅ ☀️ 16 °C

    Unser Traum Weihnachten am Strand zu verbringen, ging somit in Erfüllung. Den ersten Weihnachtstag eröffneten wir mit einem Pancake Frühstück. Zum Glück klarte das Wetter auf und wir konnten draussen frühstücken. Danach zog wieder der Nebel rein. Mich (Bigna) hat es leider mit einer starken Erkältung erwischt und deshalb verzog ich mich nach dem Frühstück wieder unter die Decke ins Bett. Lea hat Dave seine Fischerruten mitgebracht und so gingen sie schauen ob es möglich war zu fischen. Dafür sammelten sie Muscheln, um die Fische anzulocken. Auf einmal kam Lea zurück gerannt und rief «Delfine Delfine...» Das wollte ich mir dann doch nicht entgehen lassen und ging schauen. Tatsächlich sprangen da ca. 15 Delfine in den Wellen. Was für ein Erlebnis. Gegen Nachmittag kam die Sonne wieder und konnte mich überzeugen rauzugehen so zog ich meine Thermoswäsche an, machte mir einen Tee und setzte mich vor den Schlumpf und genoss die Sonnenstrahlen. Als Lea und Dave zurück kamen nahmen wir einen kleinen Snack und schmückten unseren kleinen Weihnachtsbaum. Nun war auch bei uns Weihnachtstimmung da und wir freuten uns auf einen tollen Abend.
    Während des Tages fuhr ein weiterer Pickupcamper an den Strand. Wir alle freuten uns über Gesellschaft. Es waren zwei Amerikaner, Lincoln und Sonali.
    Wir verabredeten uns für den Abend an einem Lagerfeuer. Auch heute gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang. Wir nutzten dies aus und bereiteten unser Weihnacht Menü zu: ein leckeres Rindssteak mit einem leichten Salat und dem gekauften Zinfandel Wein von der Cetto Winery. Bei schönstem Sonnenuntergang genossen wir die saftigen Steaks.
    Wir dekorierten unseren Platz ums Lagerfeuer mit einer Lichterkette und unserem kleinen Weihnachtsbaum. Unsere Gäste kamen mit Trompete und Gitarre. Sie haben extra für uns einen Song eingespielt. So durften wir an Weihnachten eine Live Jam Session geniessen. Was für eine tolle Stimmung. Gemeinsam liessen wir den Abend bei Tequilla und Weihnachtsguetzli ausklingen. Wir verabredeten uns für ein gemeinsames Frühstück am 25.Dezember 2024.
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  • Christmas Wellen

    26–27 déc. 2024, Mexique ⋅ ☀️ 17 °C

    Nach einem gemeinsamen Frühstück, Geschenken, Musik- und Tanzeinlagen mit Meerblick, gingen Dave und Lincoln surfen. Die Strömung war sehr stark und nur die kleinen Wellen bei Strandnähe surfbar. Währenddessen probierte Lea ins eiskalte Wasser schwimmen zu gehen und Bigna hielt alles mit der Kamera fest. Jack, ein Bikepacker aus den USA gesellte sich zu uns. Wir probierten ein weiteres Mal unser Glück beim Fischen. Nach wenigen würfen mussten wir jedoch einsehen, dass die Strömung zu stark ist und es bei den Felsen zu gefährlich wird. Wir liessen den Abend zwischen den Dünen am Lagerfeuer mit feinen Tacos und guter Gesellschaft ausklingen.En savoir plus

  • Abschied und Weiterfahrt

    27–28 déc. 2024, Mexique ⋅ 🌬 17 °C

    Während Reisen lernt man, wie man mit Abschieden umzugehen hat. Man weiss, dass man höchstwahrscheinlich die Leute unterwegs nie mehr sehen wird, und dennoch bleiben sie in bester Erinnerung in unserem Herzen. So war es auch an diesem Morgen und alle gingen ihren eigenen Weg weiter. Heute galt es, eine weite Strecke Richtung Süden zu fahren und noch in einem kleinen Laden unsere Vorräte aufzufüllen. Mit Händen und Füssen können wir uns auch mit dem Verkäufer an der Frischwarentheke verständigen und wir verlassen den Laden mit leckerem mexikanischem Käse. Tatsächlich kann man übrigens bisher an sehr vielen Orten mit Karte bezahlen, was uns unter anderem zeigt, dass Mexiko bereits ein entwickeltes Land ist. Wir erreichen einen schönen Strand, an welchem Bigna und Lea noch einen langen Spaziergang machen und bei einem weiteren, spektakulären Sonnenuntergang die pinken Verfärbungen bewundern.En savoir plus

  • Nächster Halt: Vulkane

    28–29 déc. 2024, Mexique ⋅ ☀️ 16 °C

    Fahren, Wasser auffüllen und zum ersten Mal Frühstücksburritos probieren. Auf Empfehlung eines Lokalen, welcher uns mit der Sprachbarriere unterstützt, kaufen wir von jeder Sorte einen. Es ist unglaublich, wie hilfsbereit die Menschen bisher sind. Gefiltertes Wasser kann man ebenfalls in jedem Dorf finden, was uns die Wassersuche vereinfacht. Schon von weitem sehen wir die ehemaligen Vulkankrater in der Landschaft herausragen und die Vorfreude beginnt. Wir fahren eine relativ lange Strecke durch Gewächshäuser und später Sanddünen. Wir erreichen den Strand, über welchem wir fahren müssen, um in das Naturschutzgebiet «Estatal de San Quintin» zu gelangen. Leider haben wir mit dem vollen Wassertank viel Gewicht auf der Hinterachse und sobald wir vom Strand in die Dünen fahren müssen, bleiben wir stecken. Sofort kommt ein Fischer uns helfen und mit einigem Graben, Luft ablassen und fluchen kommen wir raus. Das Glück ist nur von kurzer Dauer, bei einem möglichen Übernachtungsplatz sinken wir wieder tief in den weichen Sand. Das kostet einige Nerven und kann zu dritt auch anstrengend werden. Nicht jeder Tag kann nur Freude bringen. Lea beschliesst auf einen Vulkan zu steigen, während Dave einen erneuten Fischerversuch wagt. Leider erwischt ihm bei der Muschelsuche bereits eine grosse Welle und er ist durchnässt. Es ist definitiv Zeit, dass dieser Tag zu Ende geht!En savoir plus